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Freitag, 9. Dezember 2016

Brownie Cookies


Zutaten:
3 Eier
85 g Mehl
0,5 TL Backpulver
200 g Schokolade, zerkleinert (nach Geschmack Zartbitter oder Vollmilch)
50 g brauner Zucker
3 gehäufte EL Back-Kakao
150 g weißer Zucker
0,5 TL Salz
0,5 Fläschchen Vanillearoma
120 g Butter
100 g Schokoladentröpfchen
100 g grob gehackte Walnüsse (alternativ andere Nüsse oder Mandeln)

Zubereitung:
Zerkleinerte Schokolade mit der Butter in ein Gefäß geben und im Wasserbad schmelzen. Dabei immer wieder rühren, bis eine gebundene und glatte Masse entstanden ist. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Eier mit beiden Zuckersorten, Salz und Vanillearoma mit dem Handrührgerät aufschlagen bis der Zucker sich gelöst hat.


Die abgekühlte Butter-Schoko-Masse unterrühren.


Mehl, Backpulver und Kakaopulver durchsieben und in zwei Portionen zum Teig geben und kurz unterrühren.


Zuletzt dann die Schokotröpfchen und gehackten Nüsse unterheben.


Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Einen gut gehäuften Teelöffel Teig als kleines Häufchen auf das Backblech setzen und bei jedem weiteren Häufchen auf Abstand achten.


Backzeit ca. 12 Minuten. Bitte nicht zu lange backen, dann werden die Brownie Cookies zu trocken und eher knusprig.


Nach dem Backen die Cookies mit dem Backpapier vom Blech ziehen und ca. 5 Minuten auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Dann abheben vom Papier und auf dem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.




Anmerkungen:
- Auf der Suche nach einem neuen Plätzchenrezept stieß ich immer wieder auf Brownie Cookies. Leider waren die Angaben der diversen Rezepte immer mit enorm viel Zucker verbunden (wie halt immer bei amerikanischen Rezepten) :-)
- Naja, Zuckerangaben sind ja für mich eh uninteressant, also einfach mal losgelegt und die Zuckermengen unserem europäischem Geschmack angepasst und heraus kamen diese leckeren Cookies!
- Ich mag diese leicht weichen Cookies und ich liebe Brownies - also war beinahe klar, dass ich mich auch mit diesen Brownie Cookies zufrieden geben werde, aber ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich sie als meine persönlichen neuen Lieblingsplätzchen ansehen werde :-)
- Die Kombi ist toll, solange man darauf achtet, dass sie nicht zu lange im Ofen bleiben. Nach rund zwei Tagen Aufbewahrungszeit in einer Blechdose kommen sie erst recht so richtig zur Geltung.
- Das Innere ist eher weich und saftig und dennoch kleben sie nicht von außen aneinander. Geschmacklich genau mein Ding - einfach nur Schokolade pur :-) Also genau das Richtige für alle Schoko-Junkies

Dienstag, 2. Dezember 2014

[Sponsored Post] EDEKA präsentiert die Kassensymphonie

Ich weiß ja nicht wie es euch so ergeht, aber gerade jetzt zur Vorweihnachtszeit bin ich doch immer schnell genervt, wenn ich an den elendig langen Kassen in den Geschäften stehen muss und dieses nervtötende Dauergepiepse der Kassen höre.

Daher musste ich jetzt schon Grinsen als ich erfahren habe, das EDEKA sich etwas wirklich cooles hat einfallen lassen, um uns von diesem nervigen Gepiepse zu erlösen:
die EDEKA Kassensymphonie :-)


Was bitte? Ja, so habe ich auch erst einmal reagiert :-)

Diese Idee und ihre Umsetzung ist weltweit einzigartig und es regt mich nun doch an in der nächsten Zeit sämtliche EDEKA Märkte in meiner Umgebung zu erkunden :-)


Anstatt sich in den Warteschlangen gelangweilt einzureihen heißt es ab sofort, das wir dort stehen dürfen und uns von weihnachtlichen Klängen berieseln lassen dürfen!

Das Lied, das wir hören dürfen ist ein Remix des bekannten Songs "Jingle Bells" und wird durch die Kassentöne erzeugt. Klingt witzig und interessant, oder? ;-)


Mit der Unterstützung des Beatboxers RoBeat wurde diese Symphonie auf die Beine gestellt und sorgt sicherlich bei einem jeden von uns für eine große Überraschung beim Einkaufen. Wer erwartet schon in einer Warteschlange, das er auf solch eine Weise musikalisch unterhalten wird?! :-)


Natürlich ist dies nicht alles, was uns EDEKA zur Vorweihnachtszeit bietet. Als treuer EDEKA Kunde bin ich durch den Newsletter ohnehin immer auf dem neuesten Stand, aber ihr vielleicht noch nicht! Daher möchte ich euch noch den Weihnachtsblog von EDEKA empfehlen, wo ihr u.a. einen Adventskalender finden könnt und natürlich noch viel mehr rund um das Thema Weihnachten.

Und wer mich kennt weiß inzwischen, das ich sehr viel bei Facebook unterwegs bin und natürlich bin auch hier ein Fan der Edekaseite, damit ich Neuigkeiten garantiert nicht verpasse :-)

Und nun auf geht es...ab zu EDEKA und schauen wir mal, welche Kassierer uns in unserer Umgebung so herrlich musikalisch unterhalten können ;-)

Ja, ich weiß, man kann es sich einfach nicht vorstellen und daher biete ich euch hier schon mal einen Vorgeschmack darauf...

Sonntag, 22. Dezember 2013

Christmas Pancakes


Zutaten:
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
2 EL brauner Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker
1 TL Lebkuchengewürz
200 ml Milch
1 Ei (Gr. L)
3 EL Öl

etwas Butter für die Pfanne
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben.

Milch, Öl und das Ei gut miteinander verrühren.


Das Milchgemisch unter ständigem Rühren in die Mehlmischung einrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.
Den Teig 15 Minuten ruhen lassen.


Etwas Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen und dann pro Pancake je 1 EL Teig in die Pfanne geben.

Sobald sich kleine Bläschen an den Oberflächen bilden werden die Pancakes umgedreht und von der anderen Seite fertig gebacken.


Auf einem Teller anrichten, mit Puderzucker bestreuen und lauwarm genießen. Wer mag, kann die Pancakes auch noch zusätzlich mit Sirup übergießen. Wir haben hierfür meinen Bratapfelsirup genommen, der eine ideale Ergänzung zum feinen Lebkuchengeschmack war.

Anmerkungen:
- ein sehr schönes und unkompliziertes Rezept
- mein amerikanischer Beitrag zum Thema internationale Weihnachtsrezepte
- auch ideal als Dessert an Weihnachten oder zum Adventkaffee
- ich hatte ja neulich Bratapfelsirup zubereitet und wir haben festgestellt, das diese Kombination megalecker ist - also am besten auch gleich zubereiten und die Pancakes damit beträufeln/übergießen :-)
- man kann die Pancakemischung auch toll als Küchengeschenk zubereiten: Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut miteinander vermischen und dann in Beutelchen füllen. Eine Kurzanleitung schreiben (Zubereitung & das Hinzufügen der feuchten Zutatenangaben mit aufführen) und mit an das Beutelchen kleben (befestigen). Schon hat man ein tolles Mitbringsel! Perfekt natürlich mit einem Fläschchen Sirup ;-)


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Give away Verlosung für Käseliebhaber

Im Moment sind ja überall Adventskalender-Aktionen, Nikolausverlosungen etc. an denen man teilnehmen kann und ich wollte mich eigentlich raus halten. 
Ok, ich kann jetzt doch nicht NICHTS machen :-) ich steh ja selber auf Adventsaktionen und freue mich immer über tolle Päckchen, Geschenke...ganz besonders, wenn es um Küchenzubehör & Co. geht! :-)

Aus diesem Grunde lade ich euch heute ein zu meiner Adventsverlosung!

Natürlich gibt es auch ein Thema...Gerade jetzt im Winter gibt es ja wieder vermehrt reichhaltige Gerichte, die oft und gerne mit Käse angereichert werden (Aufläufe, Gratins etc.).
Und da ich ja auch angekündigt hatte, das ich mich in dieser Adventszeit gerne mehr um internationale Weihnachtsleckereien kümmern möchte, würde ich gerne einige Schweizer Käsesorten mit einbeziehen.

Warum Schweizer Käse? Ganz einfach... Es gibt in diesem Bereich eine große Auswahl an verschiedenen Sorten und sehr lobenswert finde ich, das die Schweizer Käsemeister alle freiwillig eine Verzichtserklärung abgegeben haben, um so zu garantieren, das alle Käsespezialitäten frei sind von Farb- und Konservierungsstoffen, Gentechnik, zugesetzten Aromen und Geschmacksverstärkern! Wir können uns also bei Schweizer Käsesorten sicher sein, das es sich um rein natürliche Produkte handelt - und mal ehrlich, bei welchen Produkten können wir das mittlerweile noch sagen?!

Bekannte Käsesorten aus der Schweiz sind z.B. Appenzeller, Original Emmentaler AOC oder auch Sbrinz. 
Nun sollte man Käse natürlich auch ansprechend schneiden und servieren können und so komme ich dann auch schon zu eurem möglichen Gewinn :-)

Einem tollen Käsebrett mit integriertem Schweizer Victorinox Messer damit ihr eure Käsespezialitäten auch stilgerecht genießen könnt.



hier noch mal das Messer...
Jetzt aber zu euren Teilnahmebedingungen...
1. seid oder werdet Leser meines Blogs hier oder auf Facebook
2. nennt mir euer Lieblings-Käserezept zur Weihnachtszeit (gerne natürlich mit Schweizer Käse oder ein originales Schweizer Rezept)
3. mit Rezept meine ich jetzt aber auf keinen Fall Raclette oder Fondue :-)
4. teilt, twittert oder verbreitet mein Gewinnspiel im Netz
5. jede einzelne Teilnahme bedeutet für euch ein Los - bitte nennt mir im Kommentarfeld eure Teilnahmen (Links, Name mit dem ihr euch als Leser eingetragen habt, ob hier oder auf Facebook...)

Und nun geht es los... überrascht mich, liefert mir Inspirationen :-) 
Teilnahme bis zum 18.12.2013 23.59 h. Die Auslosung wird am 19.12.2013 erfolgen, so das der Gewinner das Käsebrett mit dem Victorinox Messer noch pünktlich zum Weihnachtsfest erhält ;-)


Sonntag, 8. Dezember 2013

Bratapfelsirup


Zutaten:
250 ml Apfelsaft (100%)
Saft einer Zitrone
150 g brauner Zucker
150 g weißer Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Zimtstange
3 Tropfen Butter-Vanillearoma
3 Tropfen Bittermandelaroma

Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen lassen.


Auf kleiner Stufe köcheln lassen, dabei ständig rühren.


Sobald die Bläschen kleiner werden lässt man einen Tropfen auf einen kleinen Teller erkalten.


So überprüft man die Konsistenz des Sirups. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist (der Sirup sollte halt dickflüssig und klebrig sein), kann man den Sirup in heiß ausgespülte Flaschen füllen und sofort verschließen.

Schmeckt toll über Pancakes, zu Waffeln, Eis, Milchreis etc.


Anmerkungen:
- ich habe mir überlegt, welche Art von Küchengeschenke man noch so zubereiten kann und dabei fiel mein Entscheidung auf einen Bratapfelsirup, da meine Jungs im vergangenen Jahr davon so begeistert waren
- für mich gehören zum Bratapfel Geschmacksrichtungen wie Marzipan und Vanille, daher die Aromen
- der Sirup ist schnell und einfach gemacht und eignet sich daher auch als kurzfristiges Geschenk: einfach in Fläschchen füllen, diese nett dekorieren und fertig

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Pebber Nodder (dänische Pfeffernüsse)


Zutaten:
220 g weiche Butter
220 g Zucker
2 Eier (Gr. L)
400 g Mehl
1 TL Kardamom
1 Tl Zimt

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Butter mit dem Zucker schaumig aufschlagen.


Die Eier einzeln unterrühren und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Mehl mit Kardamom und Zimt mischen und ebenfalls unterrühren.


Den Teig für ca. 2 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 170 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Nun aus dem Teig, mit leicht bemehlten Händen, walnußgroße Kugeln formen und mit etwas Abstand auf die Bleche legen.

Backzeit ca. 10-12 Minuten - die Pfeffernüsse sollten goldbraun sein!


Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben und in gut schließenden (Blech-) Dosen aufbewahren.



Anmerkungen:
- unsere deutschen Pfeffernüsse mag ich gar nicht und anfangs war ich doch sehr skeptisch, ob ich diese dänische Variante tatsächlich mögen würde :-)
- da ich nicht nur in der Adventszeit Zimt und Kardamom liebe, mussten diese Kekse aber ausprobiert werden und ich sage euch...ich bin sowas von begeistert :-)
- sie sind sehr zart (eher fein und krümelig) und der Geschmack ist einfach traumhaft
- auch meine Jungs sind gleich darüber hergefallen und meinten, das die Plätzchen "voll lecker" schmecken
- das Rezept stammt aus der Zeitschrift "Sweet Paul" (Ausgabe Winter 2013) und gehört ab sofort zu meinen neuen Lieblingsrezepten! Außerdem passt es ja auch gut zu meinem Vorhaben mit den internationalen Weihnachtsrezepten.
- der Teig ist schnell angerührt und auch die Kugeln lassen sich schnell und einfach formen und backen

Samstag, 23. November 2013

Internationale Weihnachtsrezepte

Hallo ihr Lieben,

natürlich ist die Weihnachtsbäckerei bei mir auch schon eröffnet und die ersten Plätzchen ruhen bis zum 1. Advent in Dosen :-)

Da ich in diesem Jahr bereits viele internationale Rezepte eingestellt und ausprobiert habe, möchte ich diese Richtung auch zur Weihnachtszeit fortführen.

Die ersten Rezepte sind bereits in Arbeit und falls ihr Anregungen oder Rezepte habt...immer her damit :-)

Aber nicht vergessen, ich lege dabei sehr viel Wert auf Authentizität - nur originale Rezepte sind wirklich gute Rezepte ;-)

Plätzchen, Kuchen, Torten, Hauptgerichte, Vorspeisen, Snacks... ich freue mich über alles!
Rezepte aus aller Welt sind gefragt und ich stöbere bereits seit Tagen durch internationale Foodblogs, Foren und Rezeptseiten :-)

Seid gespannt, was ich alles so zaubern werde...

Liebe Grüße und schon mal vorab eine schöne Adventszeit

Eure Sanna


Montag, 18. November 2013

Elisenlebkuchen á la Sanna


Zutaten:
2 Eier
60 g weißer Zucker
60 g brauner Zucker
1 Prise Salz
2,5 g Pottasche
1 EL Rum
1,5 TL Lebkuchengewürz
100 g gehackte Mandeln
125 g gemahlene Haselnüsse

40 Backoblaten (ca. 4 cm Durchmesser)

100 g Kuvertüre (nach Geschmack Vollmilch oder Zartbitter oder beides)
50 g Puderzucker
je 1 EL Rum und Wasser

Zubereitung:
Die Pottasche in dem EL Rum auflösen und beiseite stellen.


Die Eier schaumig aufschlagen und die beiden Zuckersorten unter ständigem Schlagen einrieseln lassen.



Lebkuchengewürz und Salz unter die Eiermasse ziehen und alles noch weitere 5 Minuten auf höchster Stufe weiterschlagen.


Nüsse und Mandeln mischen und zusammen mit der aufgelösten Pottasche unter die Eiercreme heben.


Die Masse abgedeckt ca. 2 Stunden ruhen lassen.


Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Pro Backoblate jeweils einen gehäuften TL Masse auf die Oblaten geben und mit feuchten Fingern (ich stelle mir immer einen Becher mit Wasser dazu) die Masse kuppelartig in die Mitte der Oblate setzen. Dabei darauf achten, das man einen kleinen Rand frei lässt.


Die fertigen Oblaten auf das Blech legen und auf ausreichenden Abstand achten.

Das Blech in den Ofen geben und ca. 15-20 Minuten backen. Die Lebkuchen dürfen nicht mehr feucht glänzen.

Vorsichtig vom Blech abheben und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Schokolade schmelzen.
Für die Zuckerglasur den Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit Rum & Wasser verrühren.

Eine Hälfte mit Schokolade überziehen, die andere Hälfte mit Hilfe eines Backpinsels mit der Zuckerglasur bestreichen.


Gut trocknen lassen und in eine gut schließende Blechdose geben. Die Elisenlebkuchen sollten ca. 2 Wochen durchziehen.

Anmerkungen:
- eigentlich gehören (traditionell) in das Rezept noch 130 g Zitronat & Orangeat, aber da ich es nicht mag, habe ich es weg gelassen und heraus kam dieses leckere Rezept, das allen in meiner Familie sehr gut schmeckt
- ich dachte immer, das diese Art von Lebkuchen viel aufwendiger wäre, aber es ist wirklich sehr einfach
- warum man 2 Wochen warten soll...??? Mir schmecken sie schon frisch sehr gut, aber falls mir ein gewaltiger Geschmacksunterschied auffallen sollte, werde ich euch darüber unterrichten :-)

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Nougatstangen


Zutaten
100 g gemischte Nüsse (z.B. Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Macadamie oder auch Pecannüsse)
50 g Butterspekulatius
200 g Nuss-Nougat-Masse
1 EL Kokosfett (z.B. Palmin)

150 g Kuvertüre (nach geschmack, ich habe Vollmilch genommen)

Zubereitung:
Nussmischung grob hacken.
Kekse grob zerbröseln.


In einer Schüssel Nougatmasse und Kokosfett langsam über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen und gut verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.


Nüsse und Keksbrösel in die Nougatmasse geben und gut unterrühren.


Eine kleine, flache Form (alternativ eignet sich auch eine Kastenform) mit Backpapier auslegen und die Masse hinein gießen. Es sollte eine ungefähre Höhe von 1 cm entstehen.


Die Form für mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Form aus dem Kühlschrank nehmen und das Backpapier mit der festen Masse heraus heben.

Nun Stäbchen schneiden von ca.1-2 cm Dicke.



Kuvertüre nach Packungsanweisung schmelzen. Die Nougatstäbchen zur Hälfte hineintauchen und antrocknen lassen. Mit der anderen Hälfte der Stäbchen ebenso verfahren bis alle Stangen vollständig überzogen sind.

Mit einem Teelöffel die Stäbchen verzieren in dem man die flüssige Schokolade langsam herunter tropfen lässt, so das sie in einem dünnen Strahl herunterläuft.


Im Kühlschrank haltbar bis zu 2 Wochen.

Anmerkungen:
- ein weiteres Rezept aus meinem neuen Buch "Süsse Geschenke zu Weihnachten"
- im "Originalrezept" wurden die Stangen zum einen mit Orangenschale verfeinert (mag hier aber niemand) und zum anderen nicht mit Schokolade überzogen. Da ich aber schnell feststellen musste, das die fertigen Stäbchen zu weich waren, entschloß ich mich kurzerhand dafür, ihnen Halt und Stand zu geben durch den Schokoladenüberzug. Das war eine sehr gute Idee, denn so verschmiert nichts und man kann sie ruhig außerhalb des Kühlschranks jetzt ruhig mal eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen und sie geraten nicht aus der Form wie vorher :-)
- eine recht schnelle und unkomplizierte Idee um noch rasch ein leckeres Geschenk aus der Küche mitzubringen
- lässt sich super vorbereiten und vor allem auch nett verpacken
- toll für Nougatfans
- je nach Nussart (ob nur eine Sorte oder gemischt) ergeben sich natürlich diverse Aromen
- ach ja, im Original wurden Löffelbiskuits oder auch Orangenkekse verwendet, ich hatte aber nur noch Butterspekulatius hier und ich fand, das sie zur aktuellen Weihnachtszeit sehr gut passten

Sonntag, 2. Dezember 2012

Advent Engel


Zutaten:
Mohnstollen-Muffins:
150 g Butter oder Margarine
2 Eier
100 g Zucker
200 g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
150 ml Milch
6 Tropfen Bittermandelaroma
2 Messerspitzen gemahlene Nelken
2 Messerspitzen Kardamom
1/4 TL Zimt
50 g gehackte Mandeln

1 Tüte Mohnback
30 g Butter, zerlassen und abgekühlt

Engelköpfchen:
300 g Marzipanrohmasse
gelbe Speisefarbe (evtl. auch blau oder grün s.Anmerkungen)
2-3 EL Puderzucker
etwas Schokolade, roter Zuckerguss

Flügel:
eckige Oblaten oder große runde Oblate (ca. 9 cm Durchmesser)
bunter Zucker zum Verzieren oder auch Zuckerperlen

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden.

Butter und Zucker schaumig aufschlagen.


 Die Eier zufügen und alles zu einer glatten Masse verschlagen.

Mehl, gemischt mit Backpulver, im Wechsel mit der Milch unterrühren.


Die restlichen Zutaten ebenfalls unterrühren.

Mohnback nach Packungsanweisung anrühren.

Je ein gehäufter TL Teig in die Muffinförmchen füllen und glatt streichen. Dabei vorsichtig versuchen, eine kleine Mulde in die Mitte zu drücken (geht sehr gut mit angefeuchteten Fingern).


Jeweils einen TL Mohnmischung in die Mulden füllen und dann wieder einen TL Teig darüber geben und vorsichtig glatt streichen.


Blech in den Ofen geben und ca. 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Marzipanrohmasse mit 2 EL Puderzucker verkneten.


Zweidrittel zu gleichgroßen Kugeln formen (Anzahl entsprechend der Muffinanzahl - ich habe 14 Muffins aus dem Teig backen können) und das letzte Drittel mit 1 EL Puderzucker und der gelben Speisefarbe (am besten in flüssiger Form) verkneten.



Die Kugeln mit Gesichtern versehen. Ich habe einen Teil der Augen mit flüssiger Schokolade aufgemalt und einen anderen  Teil mit etwas blau gefärbtem Marzipan Augen aufgedrückt.
Den Mund habe ich mit rotem Zuckerguß gemalt. Trocknen lassen.


Muffins aus dem Ofen holen und noch heiß mit der zerlassenen Butter bestreichen. Dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.


Ich fand die Idee nett, das die Engel einen weißen "Kragen" haben und habe die Muffins mit Puderzucker bestreut. Wie sich dann aber heraus stellte, hielten die Köpfe mit einem Tropfen Schokolade nicht wirklich :-) Also bitte die Mitte der Muffins NICHT mit Puderzucker bestreuen!! Die Köpfe habe ich, wie gesagt, mit einem dicken Tropfen Schoki aufgeklebt.

Für die Haare wird nun das gelbe Marzipan stückchenweise durch eine Knoblauchpresse gedrückt und an den Köpfen befestigt. Das geht leichter, als ich dachte :-)


Für die Flügel werden Herzen aus den Oblaten ausgestochen bzw. man drückt die Herzausstecher auf die Oblaten und schneidet die Konturen mit einer Schere aus. Nach Wunsch mit Zuckerperlen oder buntem Zucker verzieren.


Hinter den Köpfen mit einem spitzen Messer die Muffins etwas einschneiden und die Spitzen der Herzen hinein stecken.


Fertig sind die Adventengel :-)



Anmerkungen:
- die Idee stammt von der Seite Lecker , das Rezept habe ich aus einem Sanella Backheftchen für Marzipanstollen-Muffins. Da ich aber gerne noch etwas Mohnstollen mäßiges haben wollte, habe ich das Rezept etwas umgeändert und heraus kamen diese leckeren und saftigen Muffins, die sich geschmacklich perfekt ergänzen mit den Marzipanköpfen der Engel 
-ich finde die Engel wirklich knuffig und sie sehen natürlich auch toll auf dem Adventstisch aus
- natürlich ist dieses Rezept etwas zeitaufwendiger, aber es geht wirklich alles ganz einfach
- man kann diese Engel natürlich auch sehr gut verschenken