Mittwoch, 27. September 2017

Mein flexibles Induktionskochfeld von Klarstein

Ich liege meinem Mann ja nun schon lange in den Ohren, dass ich eine Outdoorküche möchte, da unser Familienleben ab Frühjahr immer mehr oder weniger draußen (im Garten) statt findet.

Hinzu kommt, dass wir uns entschieden haben, dass wir uns einen Wohnwagen zulegen möchten und auch hier schwebt mir ja dann doch etwas mehr vor als ein 2-Flammen-Gaskocher...

Nun gibt es ja inzwischen viele Möglichkeiten und so kam ich auf ein freistehendes Induktionskochfeld aus dem Hause Klarstein. Nicht nur, dass es mir von der Größe her sehr zusagte (in meinem Haushalt gibt es inzwischen fast nur noch große Töpfe), sondern auch die Möglichkeit es freistehend verwenden zu können, fand ich klasse.



Das Induktionskochfeld von Klarstein ist 69 cm breit, 8,2 cm hoch und verfügt über eine Tiefe von 42 cm. Somit ist es wesentlich länger als mein Cerankochfeld meines herkömmlichen Herdes in der Küche. Es hat abgerundete Ecken und auch gummiert Füße und kann überall hingestellt werden. Durch einen Eurostecker kann es überall einfach mit einer Steckdose verwendet werden und man muss keinen Elektriker mit dem Anschluss beauftragen. Also einfach einstecken und loskochen...

Zusätzlich gibt es noch 4 Streifen, die man zur sicheren Auflage (wie eine Art Abdichtung), unter die Ränder des Kochfeldes kleben kann. Das ist ideal, wenn man es einlassen möchte, aber dazu später.


Das Besondere an diesem Kochfeld ist, dass es ein Freizonen-Kochfeld ist. Dies bedeutet, man hat keine typischen Markierungen auf die man seine Töpfe oder Pfannen stellt, sondern man kann seine Pfannen und Töpfe überall hinstellen. Das Kochfeld erkennt sie selbstständig! Das fasziniert mich am meisten, denn so kann man wirklich dieses Kochfeld ausnutzen und ist auch nicht mehr darauf angewiesen, dass man verschieden große Töpfe nutzen muss.

Ok, man muss natürlich geeignetes Kochgeschirr nutzen, also induktionsfähiges Kochgerät. Viele Hersteller weisen dies auch aus, aber es gibt auch Materialien, die ebenfalls geeignet sind (da das Kochfeld mit einem elektromagnetischem Feld ausgestattet ist, müssen Topfböden magnetisch sein) und man kann seine vorhandenen Töpfe und Pfannen auf das Feld stellen und ausprobieren.
Zum einen erkennt man, dass das Kochgeschirr nicht funktioniert, wenn nichts passiert, aber zusätzlich blinkt das Bedienfeld und es ertönt ein Piepton, der signalisiert, dass der Topf nicht geeignet ist.


Zum Bedienfeld...
Das Bedienfeld arbeit mit einer Touchfunktion und verfügt neben Ein-/Ausschalter auch über einen Timer, der Menüfunktion, einer Anzeige der Kochstufen (und Seitenanzeige), einer Kindersicherung und einer Boostfunktion.




Mein Kritikpunkt ist hier, dass die Bedienungsanleitung doch eher kurz und knapp gehalten ist und man leider anfangs erst einmal eher durch einen Selbstlernprozess einiges heraus finden muss.
Aber nach einigen Versuchen, kommt man dann doch recht schnell hinter die einzelnen Funktionsmöglichkeiten.




Mir gefällt besonders gut die Boostfunktion, denn hiermit wird eine Art Turbo gestartet, wodurch man erreicht, dass der Topfinhalt extrem schnell heiß wird. Gerade im Campinbereich sehr interessant, wen man z.B. Wasser aufkochen möchte (zum Spülen etc.), denn ich war doch überrascht, dass ein riesen Topf Wasser beinahe schneller heiß war als 1,5 Liter in meinem Wasserkocher!!

Mein Hauptanliegen war aber die Freizone, die mir wesentlich mehr Spielraum bietet als ein herkömmlicher Herd, denn nun kann ich auch nach Bedarf 4 große Töpfe/Pfannen gleichzeitig verwenden und nicht nur maximal 2. Das Kochfeld arbeitet sehr exakt und schnell. Es erkennt die verwendeten Geräte und bietet so jede Menge Komfort. Ich kann nun auch endlich meinen Bräter vernünftig zum Einsatz bringen, der bisher nur im Backofen verwendet wurde.


Alles in allem...ich bin so begeistert, dass ich nun endlich problemlos draußen kochen kann und mich begeistert dieses Kochfeld so sehr, dass mein Mann sich gleich Gedanken dazu gemacht hat und meinte, dass dieses Induktionskochfeld sich doch auch sicher leicht in meine Küche integrieren ließe 😊
Hätte er besser nicht ausgesprochen, denn jetzt kommt Arbeit auf ihn zu... Wir werden also in der nächsten Zeit meine Küche umbauen müssen und er darf dann eine Einlassung für das Induktionsfeld in meine Arbeitsplatte einarbeiten.
Diese Einlassung soll so gearbeitet werden, dass ich das Kochfeld bei Bedarf auch herausnehmen kann. Dann bin ich im Sommer flexibel und kann das Induktionsfeld zum einen draußen benutzen und auch für unseren zukünftigen Wohnwagen. Hierfür hatte mein Mann mir vorgeschlagen, dass er mir auch hierfür eine Art Unterbau herstellt, wo ich es dann bequem nutzen kann und wo es dann ebenfalls sicher aufgestellt/eingelassen werden kann.

Ich habe also jede Menge Spaß an meinem neuen Küchen-Spielzeug und bin wirklich froh, dass ich mich dafür entschieden habe. Nun habe ich endlich eine ausreichend große Kochfläche, die sehr flexibel arbeitet. Das Kochfeld ist sehr hochwertig verarbeitet, sieht durch die Glaskeramikfläche sehr edel aus und bietet jede Menge Komfort. Durch die Möglichkeit es freistehend verwenden zu können, bieten sich jede Menge Möglichkeiten, die mir sehr wichtig sind. Ich bin nun um einiges flexibler und kann endlich alle meine großen Töpfe und Pfannen gleichzeitig verwenden, was mir meine Kochzeiten um einiges erleichtert in meinem großen Haushalt.





Es handelt sich hierbei um eine Produktvorstellung, wobei mir das Produkt kostenfrei/vergünstigt zur Verfügung gestellt wurde. Dies hat jedoch meine objekive Meinung nicht beeinflusst!

Donnerstag, 25. Mai 2017

Feuerspieße für den Grill


Zutaten:
1 kg Rückenbraten vom Schwein
scharfe, eingelegte Peperonis

Marinade:
100 ml Sonnenblumenöl
1 TL Paprika, edelsüß
1 TL Paprika, rosenscharf
1 TL Knoblauchgranulat
0,5 TL schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
1 TL Salz
2 TL Zitronensaft
2 EL Sud von den eingelegten Peperonis
1 TL Chilipulver (nach Geschmack auch mehr)

Zubereitung:
Den Rückenbraten erst in längliche dicke Scheiben, dann in Streifen, und zuletzt in gleichgroße Würfel schneiden (ca. 3 cm).


Die Peperonis aus dem Sud nehmen und je nach Größe evtl. zerteilen. Die Stücke sollten nicht viel größer als die Fleischwürfel sein.


Für die Marinade alle Zutaten gut miteinander verrühren und in eine große Schüssel geben.


Die Fleischwürfel in die Marinade geben und alles gut vermengen.


Dann Holz- oder Metallspieße nehmen und im Wechsel jeweils einen Fleischwürfel und ein Peperonistück aufspießen.

Die fertigen Spieße mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, in einem gut schließendem Gefäß durchziehen lassen.


Vor dem Grillen die Spieße evtl. etwas abtropfen lassen und dann auf den Grill legen. Unter regelmäßigem Wenden die Spieße grillen, bis sich die Fleischstücke fest anfühlen und eine schöne Farbe angenommen haben.

Wer nicht gerne scharf ist, kann auch das Chilipulver völlig weg lassen und hat dann eine wunderbare Paprikamarinade für "Schaschlikspieße". Ebenfalls sehr lecker, dann lediglich die Peperonistücke durch Paprika & Zwiebel ersetzen:



Anmerkungen:
- Seit geraumer Zeit esse ich gerne die sogenannten "Feuerspieße" von den Fleischtheken. Da ich die Preise immer unverschämt teuer finde, habe ich in den letzten Wochen einige Experimente gestartet, um sie "nachzubasteln".
- Dieses Rezept hat mich und meine Familie dann überzeugt und ich behaupte mal, dass die gekauften nicht mal ansatzweise daran heranreichen können :-)
- Je länger die Spieße durchziehen können, desto besser und intensiver wird natürlich der Geschmack. Wer es noch schärfer mag, kann die Menge des Chilipulvers natürlich noch erhöhen.
- Die Marinade passt im Übrigen auch zu Hähnchen, jedoch darf man dann allgemein noch etwas großzügiger sein mit den Gewürzen, da das Hähnchenfleisch einiges an Geschmack nimmt (bzw. es ist ja ohnehin sehr viel milder als Schweinefleisch).
- Die Spieße sind auch ideal, um in größeren Mengen vorbereitet zu werden und zum Einfrieren sind sie ebenfalls geeignet. Ich habe jetzt auch schon mehrfach einige Spieße aufgetaut und dann erst gegrillt und das Ergebnis war genauso gut wie als wenn ich sie frisch zubereitet verwendet hätte.




Dienstag, 2. Mai 2017

Pasta Primavera - alles aus einem Topf


Zutaten:
250 g Spaghetti (oder andere Nudeln)
300 g Brokkoli
500 g grüner Spargel
1 kleine Zwiebel
2-4 Knoblauchzehen (nach Geschmack)
100 g Champignons, in Scheiben geschnitten
900 - 1000 ml Gemüsebrühe
0,5 TL Paprikaflocken
1 TL Olivenöl
60 ml Sahne
100 g Parmesankäse, gerieben
3 EL Petersilie, gehackt
Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung:
Spargel und Brokkoli waschen, nach Bedarf schälen und in mundgerechte Stücke schneiden bzw. Brokkoliröschen zerteilen.



Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.

In einem großen, weiten Topf Spaghetti, Brokkoli, Spargel, Zwiebel, Knoblauch, Öl und Paprikaflocken einfüllen und zunächst 900 ml Gemüsebrühe angießen. 
Alles aufkochen, umrühren (Champignons zufügen) und für 10 Minuten auf kleiner Stufe garen lassen. Ab und zu umrühren! Eventuell die restliche Brühe nachgießen, sollte die Flüssigkeit komplett aufgesogen sein.


Dann Sahne, Parmesan und Petersilie unterrühren und noch mal 3 Minuten auf kleinster Stufe ziehen lassen.
Mit Salz & Pfeffer abschmecken und sofort servieren.



Anmerkungen:
- Da mein Sohn inzwischen auch ein großer Spargel- und Brokkoli-Fan ist, habe ich dieses Gericht für uns ausprobiert. Gefunden hatte ich es als Video auf Facebook und hier als ausführliches Rezept
- Ein sehr schönes, außergewöhnliches "One-Pot-Pasta" Gericht, das man innerhalb von 30 Minuten auf den Tisch bringen kann
- Im Original kamen Champignons mit hinein, aber da einer meiner Söhne keine Pilze mag, habe ich sie dieses Mal weg gelassen. Sie passen aber garantiert auch perfekt mit hinein
- Sehr lecker und noch dazu schnell zubereitet. Bei uns wird es dieses Gericht garantiert noch öfter geben
- Ein wunderbares Frühlingsgericht

Sonntag, 30. April 2017

Spargel in Bacon-Blätterteig-Hülle


Zutaten:
400 g grüner Spargel
1 Rolle Blätterteig
1 Packung Bacon Scheiben (100 g)
1 Eigelb
Salz, schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Spargel waschen, nach Bedarf schälen und die holzigen Enden abschneiden.


Blätterteig entrollen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden.


Jede Spargelstange mit einem Streifen Bacon umwickeln.


Dann darüber den Blätterteigstreifen wickeln.

Die Stangen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.


Eigelb mit einem EL Wasser verquirlen und die Spargelstangen damit bestreichen.

Mit Salz und Pfeffer bestreuen und in den Backofen geben.

Backzeit ca. 15-20 Minuten - der Blätterteig muss schön gleichmäßig aufgehen und goldbraun sein.


Heraus nehmen und etwas abkühlen lassen. Schmeckt auch kalt sehr gut!


Anmerkungen:
- Ich habe vor einiger Zeit mal ein Video zu diesem Rezept gesehen und nun war es an der zeit es auszuprobieren.
- Die Zubereitung geht schnell und einfach - mit Backzeit schafft man in 30 Minuten einen leckeren Snack.
- Ein schönes Rezept, was für Abwechslung sorgt und optisch dazu noch ein Hingucker ist.
- Fingerfood, Beilage, Snack...ideal für viele Gelegenheiten.
- Schmeckt lauwarm am besten, aber auch kalt sehr lecker!

Mittwoch, 8. Februar 2017

Königsberger Klopse á la Sanna


Zutaten:
750 g Gehacktes (halb & halb)
1-1,5 TL Salz (nach Geschmack)
2 Scheiben Weißbrot
Milch
2 Eier
1 kleine Zwiebel
1 TL Senf, mittelscharf
schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer

1 Liter Rindfleischbrühe oder Gemüsebrühe 

2 EL Butter
2 EL Mehl
1-1,5 EL Kapern und Flüssigkeit
3-4 EL Sahne
frischer Zitronensaft
Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung:
Das Weißbrot mit etwas Milch übergießen und durchweichen lassen.

Gehacktes mit Eiern, kleingehackter Zwiebel und den Gewürzen in eine Schüssel geben.
Weißbrot gut ausdrücken und zum Fleischmix geben und alles gut durchmengen bis eine formbare Masse entstanden ist.


Mit feuchten Händen 12 Bällchen formen.


Die Brühe in einem weiten Topf zum Kochen bringen und dann die Bällchen hinein geben. Ca. 10-15 Minuten (je nach Größe) auf kleiner Hitze gar ziehen lassen.


Mit einer Schaumkelle heraus heben und beiseite stellen. Brühe durch ein Sieb gießen und auffangen.


Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl zufügen und kurz anschwitzen.


Dann nach und nach die Brühe angießen und dabei mit einem Schneebesen kräftig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Nicht zu viel Brühe auf einmal zufügen, damit es nicht zu dünn wird! Wenn ihr die gewünschte Saucenkonsistenz erreicht habt (jeder mag es ja etwas anders), alles unter rühren gut aufkochen lassen (ca. 2-3 Minuten).

Sahne mit einrühren, so wie Kapern inkl. Flüssigkeit. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.


Zum Schluss die Fleischbällchen wieder in die Soße geben und erwärmen.

Wir essen am liebsten Salzkartoffeln und Kopfsalat mit Zitronendressing dazu.



Anmerkungen:
- Dies gehört wohl auch zu den Klassikern der deutschen Küche, jedoch ist meine Version die, mit der ich groß geworden bin. Beim Klassiker gehören noch Sardellen mit in die Bällchen und die Soße, aber das spar ich mir 😉
- Ein recht schnelles und leckeres Gericht, was auch meine Jungs sehr mögen.
- Gehacktes-Gerichte gehören ja bei Kindern ohnehin immer zu den Lieblingsspeisen und da passen die Klopse eigentlich auch sehr gut dazu
- Ich persönlich mag den Geschmack der Kapern in der Soße, jedoch kann und mag ich nicht darauf beißen (meine Kinder schon gar nicht), daher hebe ich sie vor dem Servieren mit einer Schaumkelle wieder heraus. So habe ich zwar den Geschmack dabei, aber muss mir kein Gemäkel beim Essen anhören und ich selbst muss auch nichts auf dem Teller heraus fischen 😏


Freitag, 20. Januar 2017

Blaubeer-Muffins


Zutaten:
130 g Zucker
1 großes Ei (Gr. L)
120 ml Sonnenblumenöl
80 ml Milch
5 Tropfen Vanillearoma (oder 1 TL Vanilleextrakt)
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Salz
150 g Joghurt, natur 
150 g Blaubeeren

1 EL Zucker (optional)

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden.

Zucker, Ei, Öl, Milch und Vanillearoma in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen zu einer gebundenen Masse verrühren.


Mehl, Backpulver und Salz dazu geben und unterrühren, bis alles so gerade eben miteinander verbunden ist.


Dann den Joghurt auf gleiche Weise unterrühren.


2/3 der Blaubeeren unterheben und den Teig dann gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.



Nun die restlichen Blaubeeren obenauf verteilen und ganz leicht in den Teig drücken.

Nach Wunsch einen EL Zucker über die Muffins verteilen (gibt nach dem Backen einen schönen, leicht silbrigen Glanz).

Das Blech in den Ofen geben und ca. 25 Minuten backen. Die Muffins sollten eine schöne bräunliche Farbe bekommen.

Heraus holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, aber ehrlich gesagt...handwarm schmecken sie traumhaft 😋



Anmerkungen:
- Meinen Jungs und mir war nach Blaubeeren und auf ein Dessert hatte ich keine Lust!
- Bei Pinterest bin ich über dieses Rezept gestolpert und da ich alles im Haus hatte, ging es auch spontan los
- Ein Blitzrezept...so kann man es getrost nennen, denn in gerade mal 5 Minten ist der Teig angerührt, ganz ohne Mixer
- Alleine der Teig schmeckt und riecht schon sehr genial und alle waren gespannt, wie die kleinen Muffins denn nun schmecken würden
- Kaum hatten sie Esstemperatur, wurde auch schon probiert und wir sind alle begeistert! So lecker...
- Ich war mir nicht sicher, ob der EL Zucker wirklich notwendig ist und habe jetzt beim ersten Mal lediglich eine Hälfte vor dem Backen damit bestreut, allerdings macht die dünne Zuckerschicht weniger geschmacklich etwas aus, sondern sie sorgt eher dafür, dass die Muffins einen hübschen, silbrigen Glanz erhalten
- Wer also auf die schnelle ein paar leckere Muffins backen will, dem kann ich dieses Rezept nur nahe legen. 
- Sicherlich schmecken auch andere Beerensorten sehr gut dazu
- Im Originalrezept wurden gefrorene Beeren verwendet und darauf hingewiesen, dass man dann ca. 5 Minuten Backzeit hinzu rechnen sollte
- Wer lieber etwas höhere Muffins backen möchte, der reduziert die Anzahl der Förmchen und verteilt einfach etwas mehr Teig in die einzelnen Formen. Ich habe 12 klassische Förmchen zu je 3/4 Höhe gefüllt

Mittwoch, 18. Januar 2017

X-Jang Messerschärfer - der beste Schleifer, den ich bisher hatte

Ich habe euch neulich ein sehr gutes Messer Set empfohlen, falls jemand auf der Suche ist nach guten und dennoch günstigen Messern. 

Aber was ist mit teuren und hochwertigen Messern, für die man mal irgendwann viel Geld bezahlt hat? Einfach austauschen? Für mich ein No-Go!
Scharfe Messer sind für mich immer ein wichtiges Thema in der Küche. Da ich seit Jahren hochwertige Markenmesser nutze, aber alle Messer irgendwann an Schärfe verlieren, hatte ich bis vor kurzem einen zugehörigen Wetzstahl benutzt. Leider hatte ich aber immer mehr das Gefühl, dass es auf Dauer nichts mehr brachte und die ehemalige Schärfe einfach nicht mehr zu erreichen war. Auch frühere Erfahrungen mit elektrischen Messerschärfern waren nie zufriedenstellend. aber wie gesagt...einfach wegwerfen? Das geht gar nicht! 

Mir wurden vor einiger Zeit 2 unterschiedliche Messerschleifer angeboten, wovon der eine mir zwar optisch sehr gut gefiel, jedoch die Leistung war nur minimal besser als mein Wetzstahl. Also auch keine Option! Schon gar keine, die ich euch hier empfehlen würde!

Der andere dagegen sprach mich zwar optisch nicht ganz so an, aber er verfügt über einen zusätzlichen Scherenschleifer, der für mich auch interessant und zugleich Neuland war.


Der X-Jang Messerschärfer war also meine letzte Hoffnung, zumal ich noch einige günstige Messer in der Schublade hatte, die auch einen Schliff vertragen konnten. 
Der Messerschärfer hat einen ausreichend großen Griff und er steht sicher und gerade auf der Ablagefläche. 


Unten gibt es rutschfeste Beschichtungen.


Der Griff ist ebenfalls gummiert, so dass man auch mit der Hand nicht wegrutschen kann und das Gerät sicher festhält.

Auf der anderen Seite findet man dann 4 Schleifvorrichtungen:
- 1. Diamantschleifer (zum Scherenschliff)
- 2. grobe Karbidklinge
- 3. mittlerer Diamantschleifer
- 4. Keramikstäbe (zum "Polieren" von Edelstahlmessern, aber auch zum Schärfen von Keramikmessern)

Das Material soll rostfreier Edelstahl sein und somit solide und langlebig. 

Leider findet man keine wirkliche Bedienungsanleitung, daher musste ich mich ein wenig durch Google suchen und wurde auch fündig.
Es ist eigentlich ganz simpel und ich habe zum besseren Verständnis entsprechende Fotos angefertigt.


Scheren werden mit den Spitzen angesetzt und dann nach vorne über die Diamantschleifer geschoben. NICHT hin und her bewegen! Immer nur die eine Richtung. Meine uralt Schere ist wieder so scharf wie am ersten Tag, das hat mich dann direkt positiv überrascht!

Dann durften meine Messer herhalten. Hier läuft es genau umgekehrt! Man setzt die Klingen am Ende in die Schleifvorrichtung 2 (also praktisch am Griff) und zieht dann das Messer zu sich hin bis man die Spitze erreicht hat. Auch hier gilt wieder: NICHT hin und her ziehen!


Wie oft muss man sein Messer durchziehen? Das kann man so pauschal nicht sagen, denn es kommt darauf an, wie stumpf das Messer ist.
Ich persönlich fand es erschreckend festzustellen, wie uneben und wohl auch kantig meine klingen waren. Man bemerkt dieses beim Durchziehen, denn wenn die Klingen nicht in Ordnung sind, dann haken sie am Schleifer. Von mal zu mal legt sich das dann allerdings sehr schnell. Ich hatte vereinzelt Messer dabei, die allein durch den ersten Schleifer bis zu 10 Male gezogen werden mussten, dann wieder welche, die mit 3-4 Malen auskamen. Also ausprobieren!
Danach verfährt man dann nacheinander auf gleiche Weise mit den Vorrichtungen 3 und 4. Bei jedem Durchgang merkt man bereits, wie die Klinge immer ebener und besser durchläuft. Vorrichtung Nummer 4 dient zum Polieren von Edelstahlmessern, aber auch zum Schleifen von reinen Keramikmessern. Diese sind ja auch aktuell im Trend.
Beschichtete Messer dagegen gehören nicht in die Schleifvorrichtungen, da man sich dann die Beschichtung herunter schleifen würde!

Schleifreste kann man mit etwas Spülwasser leicht von den Klingen abwaschen und für die einzelnen Schleifer nutze ich einen Borstenpinsel, um die Reste dort "auszufegen".

Ich bin also sehr zufrieden und kann diesen Schleifer nur empfehlen, da er auch die günstigen Messer in meinem Haushalt ebenso gut wieder aufwerten konnte und natürlich meine teuren Messer gerettet hat 😊

Diesen Schleifer bekommt man übrigens bei Amazon und der aktuelle Preis liegt bei gerade mal € 14,79 für Primekunden und ich denke mal, dass dieser Preis wirklich genial ist!




Ich habe dieses Produkt vergünstigt/kostenlos erhalten, was meine objektive Meinung jedoch nicht beeinflusst hat!

Freitag, 13. Januar 2017

Raspberry Cheesecake Mousse


Zutaten:
60 g Butterkekse
30 g Butter, zerlassen und abgekühlt
1 TL Zucker

250 g Himbeeren (frisch oder TK-Ware, aufgetaut)
200 ml Sahne
200 g Quark oder Frischkäse
100 g + 30 g Puderzucker
5 Tropfen Vanillearoma
4 geh. EL Sofortgelatine

100 ml Sahne
1 TL Zucker
frische Himbeeren und Minze als Deko

Zubereitung:
Zunächst die Butterkekse in einem Gefrierbeutel zerbröseln.


Brösel mit Butter und Zucker verrühren bis sich alles verbunden hat.


4 Dessertgläschen oder Schalen am Boden damit befüllen und etwas fest drücken. Kalt stellen.


Himbeeren mit einem Multihäcksler oder einem Pürierstab zu feinem Mus verarbeiten. Dann das Mus durch ein feines Sieb streichen, um die Kernchen zu entfernen.



Sahne mit dem Handrührgerät schlagen bis sie fast ganz fest ist und dann 30 g Puderzucker dazu geben und weiterschlagen, bis sie feste Spitzen zieht.


Quark, restlichen Puderzucker und Vanillearoma zu einer gebundenen Masse schlagen (Handrührgerät).


Himbeerpüree und Sofortgelatine dazu geben und alles unterrühren.



Zuletzt die Sahne unterheben und die Masse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen.


Jetzt wird die Creme vorsichtig auf die Keksbrösel gespritzt. Die Gläser/Schalen dürfen dann jetzt für ca. 3 Stunden in den Kühlschrank.



Restliche Sahne mit Zucker sehr steif schlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Tülle nach Wahl (z.B. sternförmig). Auf die rosafarbene Creme spritzen und nach Wunsch ausdekorieren.


Anmerkungen:
- Da ich mal wieder bei Pinterest unterwegs war und mir dieses Rezept so gut gefiel, habe ich mich dann heute auch mal daran gewagt und meine Jungs und ich sind begeistert!
- Ich hatte erst überlegt ebenfalls Frischkäse zu nehmen, aber da ich noch Quark im Kühlschrank hatte, musste dieser herhalten 
- Die Zubereitung ist eigentlich sehr simpel und gelingsicher, wenn man Sofortgelatine benutzt
- Optisch natürlich ein Hingucker und geschmacklich....unbeschreiblich gut!
- Seit heute ein neues Lieblings-Dessert bei uns 😋
- Sehr lockere Creme, die an ein luftiges Mousse erinnert und dazu sehr fruchtig und sahnig schmeckt
- Ich hatte erst die Befürchtung, dass die Zuckermenge zu hoch sei, jedoch wird die enorme Süße durch die Säure der Himbeeren enorm reduziert
- Schmeckt mit Sicherheit auch ebenso genial mit anderen Beerensorten, dann sollte man jedoch bei z.B. Erdbeeren den Zucker reduzieren