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Mittwoch, 18. Januar 2017

X-Jang Messerschärfer - der beste Schleifer, den ich bisher hatte

Ich habe euch neulich ein sehr gutes Messer Set empfohlen, falls jemand auf der Suche ist nach guten und dennoch günstigen Messern. 

Aber was ist mit teuren und hochwertigen Messern, für die man mal irgendwann viel Geld bezahlt hat? Einfach austauschen? Für mich ein No-Go!
Scharfe Messer sind für mich immer ein wichtiges Thema in der Küche. Da ich seit Jahren hochwertige Markenmesser nutze, aber alle Messer irgendwann an Schärfe verlieren, hatte ich bis vor kurzem einen zugehörigen Wetzstahl benutzt. Leider hatte ich aber immer mehr das Gefühl, dass es auf Dauer nichts mehr brachte und die ehemalige Schärfe einfach nicht mehr zu erreichen war. Auch frühere Erfahrungen mit elektrischen Messerschärfern waren nie zufriedenstellend. aber wie gesagt...einfach wegwerfen? Das geht gar nicht! 

Mir wurden vor einiger Zeit 2 unterschiedliche Messerschleifer angeboten, wovon der eine mir zwar optisch sehr gut gefiel, jedoch die Leistung war nur minimal besser als mein Wetzstahl. Also auch keine Option! Schon gar keine, die ich euch hier empfehlen würde!

Der andere dagegen sprach mich zwar optisch nicht ganz so an, aber er verfügt über einen zusätzlichen Scherenschleifer, der für mich auch interessant und zugleich Neuland war.


Der X-Jang Messerschärfer war also meine letzte Hoffnung, zumal ich noch einige günstige Messer in der Schublade hatte, die auch einen Schliff vertragen konnten. 
Der Messerschärfer hat einen ausreichend großen Griff und er steht sicher und gerade auf der Ablagefläche. 


Unten gibt es rutschfeste Beschichtungen.


Der Griff ist ebenfalls gummiert, so dass man auch mit der Hand nicht wegrutschen kann und das Gerät sicher festhält.

Auf der anderen Seite findet man dann 4 Schleifvorrichtungen:
- 1. Diamantschleifer (zum Scherenschliff)
- 2. grobe Karbidklinge
- 3. mittlerer Diamantschleifer
- 4. Keramikstäbe (zum "Polieren" von Edelstahlmessern, aber auch zum Schärfen von Keramikmessern)

Das Material soll rostfreier Edelstahl sein und somit solide und langlebig. 

Leider findet man keine wirkliche Bedienungsanleitung, daher musste ich mich ein wenig durch Google suchen und wurde auch fündig.
Es ist eigentlich ganz simpel und ich habe zum besseren Verständnis entsprechende Fotos angefertigt.


Scheren werden mit den Spitzen angesetzt und dann nach vorne über die Diamantschleifer geschoben. NICHT hin und her bewegen! Immer nur die eine Richtung. Meine uralt Schere ist wieder so scharf wie am ersten Tag, das hat mich dann direkt positiv überrascht!

Dann durften meine Messer herhalten. Hier läuft es genau umgekehrt! Man setzt die Klingen am Ende in die Schleifvorrichtung 2 (also praktisch am Griff) und zieht dann das Messer zu sich hin bis man die Spitze erreicht hat. Auch hier gilt wieder: NICHT hin und her ziehen!


Wie oft muss man sein Messer durchziehen? Das kann man so pauschal nicht sagen, denn es kommt darauf an, wie stumpf das Messer ist.
Ich persönlich fand es erschreckend festzustellen, wie uneben und wohl auch kantig meine klingen waren. Man bemerkt dieses beim Durchziehen, denn wenn die Klingen nicht in Ordnung sind, dann haken sie am Schleifer. Von mal zu mal legt sich das dann allerdings sehr schnell. Ich hatte vereinzelt Messer dabei, die allein durch den ersten Schleifer bis zu 10 Male gezogen werden mussten, dann wieder welche, die mit 3-4 Malen auskamen. Also ausprobieren!
Danach verfährt man dann nacheinander auf gleiche Weise mit den Vorrichtungen 3 und 4. Bei jedem Durchgang merkt man bereits, wie die Klinge immer ebener und besser durchläuft. Vorrichtung Nummer 4 dient zum Polieren von Edelstahlmessern, aber auch zum Schleifen von reinen Keramikmessern. Diese sind ja auch aktuell im Trend.
Beschichtete Messer dagegen gehören nicht in die Schleifvorrichtungen, da man sich dann die Beschichtung herunter schleifen würde!

Schleifreste kann man mit etwas Spülwasser leicht von den Klingen abwaschen und für die einzelnen Schleifer nutze ich einen Borstenpinsel, um die Reste dort "auszufegen".

Ich bin also sehr zufrieden und kann diesen Schleifer nur empfehlen, da er auch die günstigen Messer in meinem Haushalt ebenso gut wieder aufwerten konnte und natürlich meine teuren Messer gerettet hat 😊

Diesen Schleifer bekommt man übrigens bei Amazon und der aktuelle Preis liegt bei gerade mal € 14,79 für Primekunden und ich denke mal, dass dieser Preis wirklich genial ist!




Ich habe dieses Produkt vergünstigt/kostenlos erhalten, was meine objektive Meinung jedoch nicht beeinflusst hat!

Donnerstag, 12. Januar 2017

Gute & günstige Messer für Jedermann

Wie bereits angekündigt werde ich in diesem Jahr wohl hin und wieder auch Produkte rund um die Küche vorstellen. Ich starte heute mit einem für mich immer sehr wichtigem Thema: Messer

In meiner Anfangszeit nutzte ich zunächst sehr günstige Messer, da als Auszubildende natürlich auch das Geld fehlte. Im Laufe der Zeit stieg ich dann auch hochwertige Markenmesser um, die jedoch nun auch schon fast 15 Jahre alt sind und eigentlich nicht mehr zeitgemäß sind. Auch das regelmäßige Schärfen mit einem passenden Wetzstein hinterließ seine Spuren.

Nun ist mein Stiefsohn auch in einem Alter, wo er über eine erste Wohnung nachdenkt und mit der heutigen Erfahrung weiß man, dass man zu Anfang dann doch plötzlich da steht und bemerkt, was man vielleicht dann doch noch gerade dringend benötigt 😉
Daher unterstütze ich ihn gerne und er hat bereits einige Küchenaccessoires gesammelt und von mir erhalten.

Mittlerweile sind Keramikmesser ja in aller Munde, allerdings bin ich nach wie vor skeptisch, da man oft hört und liest, dass diese eben doch auch sehr empfindlich sein sollen. Ja, ich bin nun mal ein Verfechter der klassischen Edelstahlmesser, aber dennoch auch sehr neugierig 😁

Die Firma GA Homefavor bietet bei Amazon ein Messerset an, das gerade für junge Leute, aber auch für alle, die nicht allzu viel ausgeben möchten/können, geradezu ideal ist.


Man erhält zu einem aktuellen Preis von € 14,99 ein 5teiliges Messerset plus einem Sparschäler, das aus Edelstahlmessern besteht und einer Keramikbeschichtung! Für mich also eine optimale Lösung um weiterhin Edelstahlmesser zu nutzen, aber auch die Vorteile der Keramikmesser kennenzulernen.

Laut der Produktbeschreibung erhält man also 5 Messer aus rostfreiem, hochwertigem Edelstahl, die wiederum versehen sind mit einer Keramikbeschichtung.
Die Keramikbeschichtung sorgt u.a. dafür, dass Schneidgut nicht kleben bleiben soll (Anti-Haft-Effekt). Die Messer verfügen darüber hinaus über weiße Kunststoffgriffe, die zusätzlich bunte Elemente enthalten, die aus einem rutschfesten Material sind. Zum einen werden diese Messer dadurch zu einem regelrechten Hingucker und zum anderen kann ich euch bereits bestätigen, dass sie wirklich gut in der Hand liegen und man rutscht damit definitiv nicht ab!

Während man oft bei reinen Keramikmessern liest, dass man diese eher nicht zum Hacken oder schneiden von sehr festen Produkten verwenden soll, ist dies bei diesen Messern anders! Hier wird extra betont, dass man dies ruhig damit machen kann.

Im Praxistest haben sich die Messer dann tatsächlich beweisen können und haben mich auch überzeugt. Alle Messer sind sehr scharf geschliffen und gleiten durch alle Lebensmittel wie durch Butter.

Man erhält:
- ein ca. 20 cm langes Kochmesser 
- ein ca. 20 cm langes Brotmesser
- ein ca. 20 cm langes Fleischmesser
- ein ca. 12,7 cm langes Allzweckmesser
- ein ca. 9 cm langes Schälmesser
- ein Sparschäler mit reiner Keramikklinge

Die Messer sind alle vorne an der Spitze mit einer kleinen Schutzvorrichtung versehen, so dass man sich nicht pieksen kann!

Ich habe die Messer also die letzte Zeit ausgiebig ausprobiert und von Fleisch, über Brot, Rot- und Weißkohlköpfe, Kartoffeln und diverse Gemüse und auch Obst damit "bearbeitet".

Egal, ob man feine Schnitte tätigt oder harte Lebensmittel durchtrennen will, die Messer leisten sehr gute und gründliche Arbeit! Es gab keinerlei Probleme. Auch bei harten Kohlköpfen haben sie sich nicht verbogen oder sind stecken geblieben.





Da es sich um weiße Klingen handelt, kommt es natürlich auch schon mal vor, dass es zu Verfärbungen durch z.B. Gemüsesäfte kommt. Besonders Möhren oder auch Rotkohl sind optisch immer sehr gut wieder zu erkennen 😃
Aber keine Sorge...einfach mit etwas Spülmittel ganz normal spülen und schon sind alle Verfärbungen weg!
An dieser Stelle möchte ich auch nochmal darauf hinweisen, dass man generell ALLE Messerarten ausschließlich per Hand spülen sollte!
Aufgrund der hohen Temperaturen und auch durch die ganzen Zusätze in Spülmaschinenreinigern leiden die Klingen darunter und man wird nicht lange Spaß haben an seinen Messern. Egal, ob Keramik- oder Edelstahlmesser!

So, einen Kritikpunkt habe ich aber dennoch gefunden! Das einzige Messer, was mich nicht wirklich überzeugen konnte bei diesem Set, war der Sparschäler. Zum einen arbeitet er nur relativ gut und fließend bei wirklich festen Lebensmitteln. Leider hat man dann doch schon mal weichere Produkte in der Hand, deren Schale man entfernen möchte (Mangos, Kartoffeln und Möhren werden auch mal ganz gerne etwas weicher). Hier stößt der Sparschäler dann doch auch schnell an seine Grenzen, denn er bleibt hängen und sorgt für unebene Stellen. Ich habe euch mal versucht dies an einem Foto von geschälten Kartoffeln zu demonstrieren. Ich hoffe ihr könnt die Kanten einigermaßen erkennen und nachvollziehen, was ich meine.


Ehrlich gesagt, mich persönlich stört es nun bei diesem Set nicht wirklich, da es sich bei dem Sparschäler um eine zusätzliche Zugabe zum eigentlichen Set handelt. Außerdem bin ich der Meinung, dass es ohnehin immer etwas dauert, bis jeder für sich den besten Sparschäler gefunden hat! So habe ich mich im laufe der Jahre auf einen bestimmten Schäler eingeschworen 😊

Ansonsten kann ich dieses Messerset nur empfehlen, denn es ist wirklich sehr gut und hochwertig verarbeitet und leistet äußerst gute Dienste. Der Preis ist unschlagbar mit aktuell nicht mal € 15,00!!
Das Set ist ideal für tägliche Einsätze in der Küche, für sämtliche Lebensmittel gibt es ein passendes Messer.
Besonders nahelegen kann ich dieses Set, wie bereits erwähnt, für junge Leute und alle diejenigen, deren Budget begrenzt ist.



Es handelt sich hierbei um eine Produktvorstellung, wobei mir dieses Produkt kostenlos/vergünstigt zur Verfügung gestellt wurde. Dies hat meine objektive Meinung jedoch nicht beeinflusst!

Dienstag, 3. Januar 2017

Spinat, Kartoffelpüree und Spiegelei als Auflauf


Zutaten:
900 g Rahmspinat (TK-Produkt)
2 kg Kartoffeln
50 g Butter
300-350 ml Milch (je nach Kartoffelsorte)
Salz

8 Eier
Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen.
Dann das Wasser abgießen und die Kartoffeln ausdämpfen lassen - immer wieder durchschwenken und den Topf auf die heiße Herdplatte stellen, damit jegliche Flüssigkeit an den Kartoffeln "wegtrocknen" kann.



Rahmspinat nach Packungsanweisung auftauen und einmal aufkochen lassen. Nach eigenem Geschmack kann man diesen dann noch mit etwas Salz, weißem Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den Spinat in eine große, flache Auflaufform geben und glatt streichen.


Die Kartoffeln dann mit einem Kartoffelstampfer fein zerstampfen und mit Butter und Milch zu einem Püree verrühren. Nach eigenem Geschmack evtl. noch mal nachsalzen.



Das Püree vorsichtig auf dem Spinat verstreichen und dabei für die Eier Mulden in das Püree drücken.


In jede Mulde ein Ei gleiten lassen. Die Form in den Ofen geben und solange darin lassen, bis die Eier die gewünschte Konsistenz haben (Eiweiß sollte auf jeden Fall fest werden).
Bei meinem Ofen dauerte es ca. 20-25 Minuten.




Anmerkungen:
- Ich habe diese Idee neulich bei Pinterest gefunden und musste sie einfach mal "nachbasteln", alleine deshalb, weil mir die Idee an sich und auch die Optik sehr gut gefiel :-) Vielen Dank an dieser Stelle an Marsha von "Eine Prise Lecker"
- Nun gut, Marsha hat frischen (gefrorenen) Spinat zu Rahmspinat verarbeitet, aber ich hatte ohnehin noch zwei fertige Päckchen eingefroren und habe mich für die Schnellversion entschieden.
- Für das Püree kann man keine exakten Flüssigkeitsangaben machen, da die Kartoffelsorte hier eine Rolle spielt. je nach Sorte benötigt man mal etwas mehr oder weniger Milch. Einfach nach Gefühl ausprobieren und zunächst immer etwas weniger nehmen. Marsha hat in ihrer Version auch zusätzlich noch Sahne verwendet.
- Da der Januar ja auch zum "Sparmonat" gehört, passt dieses Rezept auch sehr gut zum Thema "Gut und günstig essen"
- Ein beliebter Kinderklassiker mal neu aufgelegt :-) Eigentlich sehen Püree und Spinat ja immer etwas lieblos auf dem Teller aus, aber in dieser Variante wirkt alles gleich ganz anders
- Das Gericht lässt sich natürlich auch sehr gut vorbereiten. Ich würde Spinat und Kartoffelpüree dafür abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen und erst kurz vor dem Ofengang die Eier darüber verteilen. Man sollte aber dann auch bedenken, dass sich die Garzeit dann auch etwas verlängern wird.

Sonntag, 17. Januar 2016

Crepes Grundrezept


Zutaten:
250 g Mehl
1 Prise Salz
2 EL Zucker
4 Eier
500 ml Milch
50 g Butter, zerlassen & abgekühlt

Zubereitung:
Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.


Die Eier in einer extra Schüssel verquirlen und unter stetigem, schnellen Rühren in das Mehlgemisch einrühren.

Milch auf gleiche Weise unterrühren, dann die Butter dazu geben.


Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen. Bei einer beschichteten Pfanne ist ein weiteres Einfetten absolut überflüssig!

Eine halbe Suppenkelle (alternativ eine Soßenkelle) voll Teig in die Pfanne geben und durch Drehungen den Teig gleichmäßig dünn verteilen.

Jede Seite ca. 1 Minute backen. Wer die Crepes lieber etwas dunkler mag, der kann die Zeit natürlich verlängern.


Die fertigen Crepes auf einem Teller stapeln. Damit die Ränder nicht trocken werden, drehe ich die Crepes nach jedem 3. einmal um.


Nun kann man die Crepes nach Belieben füllen: mit Quark, Marmelade, Nutella etc.

Anmerkungen:
- Da ich Kinder habe, gibt es bei uns natürlich seit Jahren schon Pfannkuchen, Crepes, Pancakes und Co. in allerlei Varianten. Durch Zufall stieß ich auf einer französischen Seite (leider weiß ich nicht mehr wo) auf dieses Rezept und es gefiel mir, dass man keine Quellzeit einhalten muss und das extra betont wurde, dass ein Einfetten der Pfanne völlig überflüssig wäre.
- Ich muss nun sagen...DAS ist das ALLERBESTE Rezept für Crepes, das ich jemals ausprobiert habe :-) Ich persönlich bin noch nie ein Freund von Pfannkuchen & Crepes gewesen, aber der Kinder zuliebe wurden diese Speisen hier regelmäßig zubereitet. Dieses Rezept ist das erste, was selbst mich zum Crepe-Esser mutieren ließ :-) Mega lecker!!
- Ein weiterer Vorteil dieser Crepes ist, dass man sie doch tatsächlich auch noch sehr gut am nächsten Tag essen kann. Wenn man sie z.B. fertig gefüllt beiseite stellt (mit Folie abgedeckt), dann schmecken sie immer noch hervorragend am nächsten Tag! Bisher muss ich sagen, wurden wirklich alle vorherigen Rezepte doch eher gummiartig und konnten hier niemanden überzeugen. Man kann diese Crepes dagegen wunderbar auf Vorrat backen.
- Das Rezept oben reicht für 14 Crepes, die ich in einer 20 cm Pfanne zubereitet habe
- Ich bereite meinen Teig (i.d.R. nehme ich das 1,5 fache an Teig) am liebsten in meinem Standmixer zu, nicht zuletzt, da ich dann einer möglichen Klümpchenbildung aus dem Weg gehe ;-)

Dienstag, 6. Januar 2015

Pizza Bites


Zutaten:
85 g Mehl
3/4 TL Backpulver
1 Ei
180 ml Milch
1 Prise Salz
1 EL Oregano (oder ital. Kräuter)
200 g geriebener Käse
100 g Salami in Würfelchen geschnitten

Zum Dippen fertige Pizzasauce oder ein wenig passierte Tomaten mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen

Zubereitung:
Mehl, Backpulver, Salz und Oregano in einer Schüssel mischen.
Ei und Milch mit dem Schneebesen einrühren.




Salamiwürfel und Käse zufügen und unterrühren. Den Teig ca. 10 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Ein 24er Muffinblech bereit stellen und jeweils einen 1 TL Teig in die Mulden füllen (sie dürfen ruhig gut gefüllt sein, der Teig geht nicht besonders auf).


Blech in den Ofen geben und ca. 20-25 Minuten bis die Pizza Bites beginnen zu bräunen.


Mit Pizzasauce (kann auch gut erwärmt dazu gereicht werden) servieren. Ich rühre mir meine Sauce immer nach Bedarf selber an.



Anmerkungen:
- meine Jungs wollten heute einen Snack und ich hatte das Rezept schon längere Zeit bei Pinterest gespeichert
- der Teig ist in nicht mal 5 Minuten angerührt und die Pizza Bites sind hervorragend geeignet um Salami- und auch Käsereste zu verwerten
- im Rezept wurde der Teig direkt in die kleinen Muffinmulden gefüllt, aber ich dachte mir, es sei bestimmt besser den Teig in Papierförmchen zu füllen...dann spare ich mir nachher jede Menge Arbeit mit dem Saubermachen :-D Weit gefehlt...ok, das Saubermachen war ja nicht gegeben, aber nachher die kleinen Bites aus den Papierförmchen zu friemeln :-( Also meine Empfehlung: besser direkt im Muffinblech backen!!
- meine ganze Familie ist begeistert und auch ich muss zugeben, das mich die kleinen bites sehr positiv überrascht haben
- diese Bites wird es nun garantiert öfter geben und ich werde dann auch mal die Salami gegen z.B. Schinkenwürfel austauschen
- ob mit Dip oder ohne...sie schmecken lauwarm, aber auch kalt
- beim nächsten Mal probiere ich die kleinen Bites dann auch mal in größeren Muffinformen, da meine Herren hier nach größeren Portionen gefragt haben :-P Dann wird es die kleinen Happen aber wohl als Abendessen geben ;-)

Montag, 15. September 2014

Kartoffel-Leberkäse-Pfanne


Zutaten:
400 g Leberkäse in Scheiben
1 mittelgroße Zwiebel
1 EL Öl
750 g Kartoffeln
250 ml Milch
50 ml Sahne
1,5 TL Senf (nach Geschmack: mittelscharf, scharf, körnig...)
1 Prise Zucker
Salz & frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
Petersilie, fein gehackt

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.


Leberkäse in Streifchen schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln.


Öl in einer weiten Pfanne erhitzen und bei mittlerer Hitze Leberkäse und Zwiebelwürfel anbraten.


Alles an den Rand schieben und jetzt nach und nach die Kartoffelscheiben kurz anbraten.


Sahne, Milch und Senf abmessen und miteinander verrühren. Das Gemisch in die Pfanne gießen und abschmecken mit den Gewürzen. Kurz aufkochen, dann Hitze auf kleinste Stufe reduzieren.


Deckel auflegen und ca. 20-30 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln gar sind. Ab und zu umrühren.

Nochmal abschmecken, Petersilie unterrühren und sofort servieren.




Anmerkungen:
- bei der täglichen Überlegung, was ich kochen kann, ging ich heute erst mal meinen Kühlschrank durch und sah, das wir noch einen Rest Leberkäse hatten.
- Kartoffeln mussten auch weg und ich wollte ein schnelles Essen auf den Tisch bringen...
- ein Pfannengericht kam mir gelegen und ich überlegte, was alles so zusammenpassen könnte :-) Das Ergebnis sehr ihr oben :-D
- dieses Gericht ist wirklich zügig zubereitet und es eignet sich hervorragend für Resteverwertungen. Alternativ zum Leberkäse kann man sicher auch Fleischwurst oder Würstchen verwenden
- es ist nicht nur einfach, sondern auch günstig und eignet sich für die gesamte Familie. 
- Wir haben zusätzlich noch Laugenbretzeln dazu gegessen (diese lagen auch noch einsam im Tiefkühler herum)
- ich denk, das man auch sehr gut noch etwas Lauch hätte verwenden können, aber so weit ging meine Experimentierfreude dann doch nicht in Bezug auf meine Jungs :-D

Samstag, 6. April 2013

Makkaroni mit Ei auf sizilianische Art (Maccheroni co´riquagghiu)


Zutaten:
400 g Makkaroni
Salz
3 Eier
Pfeffer aus der Mühle
4 EL Olivenöl extra vergine
3 gehäufte EL geriebener Pecorino (alternativ Gran Padano Parmesan)
1 gehäufter EL fein gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Makkaroni nach Packungsanweisung bißfest kochen.


In der Zwischenzeit die Eier mit einer großzügigen Prise Salz verquirlen.

Die Nudeln abgießen und gut abtropfen lassen.
Währenddessen das Öl in einer weiten Pfanne erhitzen (mittlere Stufe).

Die Nudeln in die Pfanne geben und einige Minuten im Öl schwenken (sautieren).


Dann unter ständigem Rühren die Eier in dünnem Strahl hineinfließen lassen.


Den Käse und etwas Pfeffer (nach Geschmack auch noch Salz) unter weiterem Rühren untermischen.


Zuletzt die Petersilie unterheben und sofort servieren.



Anmerkungen:
- dieses Rezept stammt aus einem meiner Lieblingskochbücher der italienischen Küche ("Die besten Rezepte aus der italienischen Küche" - ISBN 3-517-07943-X)
- mir war nach einem einfachen Nudelgericht und nach Rücksprache mit meinen Söhnen, entschlossen wir uns diese Makkaroni nachzukochen 
- ich muss dazu sagen, das ich etwas skeptisch war und eigentlich ein anderes Rezept lieber gekocht hätte, aber die Jungs haben mich überstimmt :-)
- in knapp 20 Minuten stand das Essen auf dem Tisch, was ja schon mal sehr positiv war und ich war voller Hoffnung, das es vielleicht zu einem neuen tollen Alltagsgericht taugen könnte...
- ich mag ja puristische und schnelle Rezepte, aber ehrlich gesagt ist mir dieses Gericht eindeutig zu einfach :-D - mir persönlich fehlt der gewisse "Kick" und ich kann nur empfehlen das Gericht wenigstens gut nachzusalzen, denn sonst schmeckt es irgendwie nur nach den Nudeln :-)
- ich habe auf die schnelle keinen Pecorino Käse bekommen und habe als ersatz frisch geriebenen Parmesan genommen
- das Olivenöl, das ich verwendet habe, war wirklich sehr gut im Geschmack und sorgte dafür, das dieses Nudelgericht in keinster Weise trocken schmeckte und auch nicht nach Öl
- ich kann mir gut vorstellen, das es sicher sehr gut schmeckt, wenn man eine kleingehackte Peperoni mit den Nudeln im Öl schwenken würde...?! Ok, meinen Jungs würde dies missfallen :-P
- nun aber zum Urteil meiner Jungs, was sehr interessant anzuschauen war :-) Alle 3 hatten sich ihre Teller großzügig vollgepackt und waren sich einig, das die Nudeln sehr lecker wären und ich dieses Gericht nochmal kochen sollte. Ich wurde stutzig als die beiden Großen nach dem Leeren ihrer Teller meinten, das sie satt wären (völlig ungewöhnlich bei einem "leckeren Nudelgericht"). Der Kleine dagegen meinte plötzlich "Mama, du hast was vergessen!!". Als ich erstaunt nachfragte, was er denn meinte, lief er in die Küche und holte sich eine Flasche mit Tomatenketchup. Ich fand die Vorstellung zwar fürchterlich, aber wenn es denn so essen wollte... :-)
Als seine Brüder dies sahen, kamen sie auf die Idee, das sie es auch mal mit Ketchup probieren wollten und ihr glaubt gar nicht, wie schnell auf einmal der Rest in der Pfanne "verdunstet" ist :-D Als ich nachhakte, was denn mit dem "ich bin satt" wäre, erhielt ich zur Antwort, das es jetzt soooo lecker wäre, das doch noch was rein passen würde :-)
- ihr dürft nun selber entscheiden, ob ihr dieses Gericht ausprobieren wollt oder nicht, ich denke, das es schon irgendwie ein typisches Kindergericht ist (auch ohne Ketchup) und wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, stellt euren Kids einfach im zweifel Tomatenketchup hin :-)

Sonntag, 6. Januar 2013

(Weizen-) Tortilla / Wraps Grundrezept Teig




Zutaten:
240 g Mehl
1 TL Salz
1/4 TL Backpulver
55 g kaltes Pflanzenfett (z.B. Palmin) oder Schmalz
125 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel mischen.

Das Fett in kleine Stückchen schneiden (hacken) und zum Mehl geben. Mit einem Messer oder Knethaken untermischen - ich mache sowas lieber mit meinen Händen - bis eine feinbröselige Masse entstanden ist.



Nun nach und nach das lauwarme Wasser unterkneten (es können auch ein paar ml mehr oder weniger sein, kommt auf das Mehl an) bis ein geschmeidiger und weicher Teig entstanden ist. Dies kann ein paar Minuten dauern. Die Fettstückchen lösen sich durch die Körperwärme schnell auf!


Nun den Teigkloß in 8 gleiche Teile aufteilen und zu Kugeln formen. Ich habe 8 Kugeln á   50 g heraus bekommen. Die Kugeln abgedeckt 30 Minuten (max. 2 Stunden) liegen lassen.


Den Teig 3-4 mm dick ausrollen (der Durchmesser sollte etwa 20-22 cm betragen). Das Muster der Arbeitsplatte darf ruhig durchscheinen. Der Teig lässt sich sehr gut verarbeiten und klebte bei mir auch nicht an der Arbeitsfläche fest, daher war ein bemehlen der Arbeitsplatte (bei mir) auch nicht notwendig.


Eine passende Pfanne auf mittlerer Temperatur erhitzen. Jeden Teigfladen einzeln hinein geben und je Seite ca. 45-60 Sekunden darin belassen bis sie Blasen werfen bzw. die Unterseite beginnt sich zu färben. Sollten die Fladen zu schnell bräunen, einfach die Temperatur reduzieren.


Wenn die Unterseite beginnt goldbraune Stellen zu bekommen, werden die Fladen gewendet und die nun entstehenden Blasen mit einem Pfannenmesser flach gedrückt.


Wenn die Unterseite auch so aussieht, Fladen heraus nehmen und auf ein sauberes Geschirrtuch legen. Dann locker abdecken.


Alle Teigkugeln auf diese Weise abbacken. ACHTUNG: lässt man die einzelnen Fladen zu lange in der Pfanne, werden sie hart! Dann hat man leckere Brotfladen :-) Meine Jungs hätten am liebsten alle Fladen auf diese Weise weg geknabbert :-)

Solange die Fladen warm sind, bleiben sie weich und lassen sich füllen auf allerlei Art: mit Salat. Fleisch, Schinken, Salami etc. 
Man kann sie zu Wraps, Quesadillas oder auch Burritos weiterverarbeiten.

Quesadillas:

Einen Fladen in die heiße Pfanne legen und mit Käse bestreuen/belegen. Nach Wunsch Zutaten darüber geben (z.B. Schinken, Salami, Salat, Dressing, Chilli, gebratene Fleischstreifen etc.). Als letztes noch mal Käse darüber geben.



Nun einen weiteren Fladen über die Füllung geben und mit Hilfe eines Tellers alles vorsichtig wenden und solange in der Pfanne lassen, bis der Käse geschmolzen ist (geht recht zügig).



Aus der Pfanne heben (oder auf Teller gleiten lassen) und in Viertel schneiden.




Wenn die Fladen ausgekühlt sind, werden sie fest. Kein Problem, einfach wieder in einer Pfanne oder in der Mikrowelle erwärmen und sie sind wieder weich!

Anmerkungen:
- Wraps & Co. werden bei uns gerne gegessen und ich weiß nicht wie euch das geht, aber ich ärgere mich immer, das die fertigen Fladen so teuer sind (5 Stück um €1,00). In meinem 5köpfigen Haushalt muss ich immer locker 2-3 Pakete kaufen und dazu kommt noch, das die fertigen Tortillas nach nichts schmecken und ich weiß nie, was neben Mehl, Fett und Wasser noch für Zusätze drin sind. Weiterhin muss ich meist durch die Gegend fahren, um sie zu bekommen, da wir etwas abgelegener wohnen und dann kann man meist spontan nicht zu solchen schnellen Lösungen greifen
- ich habe lange nach einem perfekten Rezept gesucht, viele Rezepte arbeiten mit Öl, dabei ließen sich die Teigstücke aber meist schlecht ausrollen und zogen sich immer wieder zusammen. Das ist bei diesem Rezept nicht der Fall: der Teig ist sehr geschmeidig und weich und lässt sich genial ausrollen und ist auch schnell zubereitet.
- das Rezept habe ich übrigens hier gefunden und wie ihr sehen könnt, bin ich echt begeistert und ab sofort kann ich spontan ein paar Tortilla-Fladen zubereiten :-)
- nun bin ich nur noch au der suche nach einem genauso genialem Rezept für Maismehl-Tortillas (habe mich noch nicht getraut, das Weizenmehl komplett durch Maismehl zu ersetzen). Wenn es soweit ist, werdet ihr natürlich auch darüber informiert :-)

Nachtrag:
Inzwischen habe ich einen weiteren Versuch unternommen und dieser ist noch besser!!
200 g Weizenmehl, 40 g Maismehl und Schmalz statt Kokosfett.
Der Fladenteig wird noch geschmeidiger und er bleibt auch nach dem Abkühlen um einiges weicher. Geschmacklich ebenfalls noch besser!!

Ihr seht, ich taste mich langsam aber sicher an das Maismehl heran :-D