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Sonntag, 6. April 2014

ofengebackene Fajitas


Zutaten:
500 g Hähnchenbrust in Streifen geschnitten
2 EL Olivenöl, extra virgin
2 TL Chillipulver
2 TL Kreuzkümmel
0,5 TL Knoblauchpulver
0,5 TL Salz
0,5 TL getr. Oregano
1 kleine Dose Tomaten, gehackt (425 ml)
einige eingelegte Jalapeno (nach Geschmack)
1 mittelgroße Zwiebel
1 große Paprika oder 2 Spitzpaprika

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Öl, Chillipulver, Knoblauchpulver, Kreuzkümmel, Oregano und Salz gut miteinander verrühren.


Die Fleischstreifen in eine Auflaufform legen und mit dem Gewürzöl vermengen.

Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden.

Tomaten in eine Schüssel geben und nach Geschmack klein gehackte Jalapeno dazugeben.


Zwiebel- und Paprikastreifen hinzufügen und unterrühren.

Den Gemüsemix über dem Fleisch verteilen und die Form in den Ofen geben.



Backzeit ca. 30-35 Minuten (bei Hähnchen immer darauf achten, das es durchgegart ist).


Sofort servieren. Pur oder in Tortillafladen. Ich habe Tortillafladen mit Sour Cream bestrichen und dann mit den Fajitas gefüllt.



Anmerkungen:
- ich bin mal wieder bei Pinterest über dieses Rezept gestolpert und habe es ausprobiert. Original sollten Hähnchenstreifen verwendet werden, aber da mein Mann und ich keine Hähnchenfleischfreunde sind, fand ich Schweinefilet auch sehr passend, da es auch nur eine kurze Garzeit benötigt. Leider mussten wir feststellen, das Schweinefilet nicht so geeignet war, denn das Fleisch war zu fest (zwar nicht zäh, aber dennoch viel zu fest). Also bitte Hähnchen verwenden!!
- das Gericht ist herrlich scharf und wirklich lecker - wird es sicher nun regelmäßig hier geben
- für die Kinder ist es allerdings nicht geeignet :-)
- wer nicht gewohnt ist mit Kreuzkümmel zu kochen, der sollte anfangs die Kreuzkümmelmenge etwas reduzieren, da ich mir vorstellen kann, das der doch intensive Geschmack den ein oder anderen stören könnte
- die austretende Flüssigkeit schmeckt auch hervorragend und beim nächsten Mal werde ich probieren diese Flüssigkeit mit etwas Creme Fraiche zu verrühren um das Gericht auch mal mit Reis oder Brot zu servieren
- wir haben heute ausprobiert das Fleisch und die Gemüsestreifen in Tortillafladen zu wickeln. Hierzu habe ich die erwärmten Fladen mit Creme Fraiche bestrichen (original sollte man Sour Cream verwenden, die habe ich allerdings nicht bekommen), einmal mit und einmal ohne Salatblätter aufgelegt und dann die Fajitamischung darüber verteilt - Ergebnis: megalecker - ganz besonders mit Salat!!!
- das Gericht lässt sich auch sehr gut vorbereiten und wenn man es längere Zeit (z.Bsp. über Nacht) im Kühlschrank stehen lässt, ziehen die Gewürze noch besser ins Fleisch ein
- ich kann mir auch gut vorstellen, das man dieses Gericht für viele Personen gut vorbereiten kann und es ist eine tolle Idee für ein Buffet
- die Gewürzmischung eignet sich mit Sicherheit auch toll als Marinade für Grillfleisch und das werde ich garantiert diese Saison noch ausprobieren :-)

Sonntag, 6. Januar 2013

(Weizen-) Tortilla / Wraps Grundrezept Teig




Zutaten:
240 g Mehl
1 TL Salz
1/4 TL Backpulver
55 g kaltes Pflanzenfett (z.B. Palmin) oder Schmalz
125 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel mischen.

Das Fett in kleine Stückchen schneiden (hacken) und zum Mehl geben. Mit einem Messer oder Knethaken untermischen - ich mache sowas lieber mit meinen Händen - bis eine feinbröselige Masse entstanden ist.



Nun nach und nach das lauwarme Wasser unterkneten (es können auch ein paar ml mehr oder weniger sein, kommt auf das Mehl an) bis ein geschmeidiger und weicher Teig entstanden ist. Dies kann ein paar Minuten dauern. Die Fettstückchen lösen sich durch die Körperwärme schnell auf!


Nun den Teigkloß in 8 gleiche Teile aufteilen und zu Kugeln formen. Ich habe 8 Kugeln á   50 g heraus bekommen. Die Kugeln abgedeckt 30 Minuten (max. 2 Stunden) liegen lassen.


Den Teig 3-4 mm dick ausrollen (der Durchmesser sollte etwa 20-22 cm betragen). Das Muster der Arbeitsplatte darf ruhig durchscheinen. Der Teig lässt sich sehr gut verarbeiten und klebte bei mir auch nicht an der Arbeitsfläche fest, daher war ein bemehlen der Arbeitsplatte (bei mir) auch nicht notwendig.


Eine passende Pfanne auf mittlerer Temperatur erhitzen. Jeden Teigfladen einzeln hinein geben und je Seite ca. 45-60 Sekunden darin belassen bis sie Blasen werfen bzw. die Unterseite beginnt sich zu färben. Sollten die Fladen zu schnell bräunen, einfach die Temperatur reduzieren.


Wenn die Unterseite beginnt goldbraune Stellen zu bekommen, werden die Fladen gewendet und die nun entstehenden Blasen mit einem Pfannenmesser flach gedrückt.


Wenn die Unterseite auch so aussieht, Fladen heraus nehmen und auf ein sauberes Geschirrtuch legen. Dann locker abdecken.


Alle Teigkugeln auf diese Weise abbacken. ACHTUNG: lässt man die einzelnen Fladen zu lange in der Pfanne, werden sie hart! Dann hat man leckere Brotfladen :-) Meine Jungs hätten am liebsten alle Fladen auf diese Weise weg geknabbert :-)

Solange die Fladen warm sind, bleiben sie weich und lassen sich füllen auf allerlei Art: mit Salat. Fleisch, Schinken, Salami etc. 
Man kann sie zu Wraps, Quesadillas oder auch Burritos weiterverarbeiten.

Quesadillas:

Einen Fladen in die heiße Pfanne legen und mit Käse bestreuen/belegen. Nach Wunsch Zutaten darüber geben (z.B. Schinken, Salami, Salat, Dressing, Chilli, gebratene Fleischstreifen etc.). Als letztes noch mal Käse darüber geben.



Nun einen weiteren Fladen über die Füllung geben und mit Hilfe eines Tellers alles vorsichtig wenden und solange in der Pfanne lassen, bis der Käse geschmolzen ist (geht recht zügig).



Aus der Pfanne heben (oder auf Teller gleiten lassen) und in Viertel schneiden.




Wenn die Fladen ausgekühlt sind, werden sie fest. Kein Problem, einfach wieder in einer Pfanne oder in der Mikrowelle erwärmen und sie sind wieder weich!

Anmerkungen:
- Wraps & Co. werden bei uns gerne gegessen und ich weiß nicht wie euch das geht, aber ich ärgere mich immer, das die fertigen Fladen so teuer sind (5 Stück um €1,00). In meinem 5köpfigen Haushalt muss ich immer locker 2-3 Pakete kaufen und dazu kommt noch, das die fertigen Tortillas nach nichts schmecken und ich weiß nie, was neben Mehl, Fett und Wasser noch für Zusätze drin sind. Weiterhin muss ich meist durch die Gegend fahren, um sie zu bekommen, da wir etwas abgelegener wohnen und dann kann man meist spontan nicht zu solchen schnellen Lösungen greifen
- ich habe lange nach einem perfekten Rezept gesucht, viele Rezepte arbeiten mit Öl, dabei ließen sich die Teigstücke aber meist schlecht ausrollen und zogen sich immer wieder zusammen. Das ist bei diesem Rezept nicht der Fall: der Teig ist sehr geschmeidig und weich und lässt sich genial ausrollen und ist auch schnell zubereitet.
- das Rezept habe ich übrigens hier gefunden und wie ihr sehen könnt, bin ich echt begeistert und ab sofort kann ich spontan ein paar Tortilla-Fladen zubereiten :-)
- nun bin ich nur noch au der suche nach einem genauso genialem Rezept für Maismehl-Tortillas (habe mich noch nicht getraut, das Weizenmehl komplett durch Maismehl zu ersetzen). Wenn es soweit ist, werdet ihr natürlich auch darüber informiert :-)

Nachtrag:
Inzwischen habe ich einen weiteren Versuch unternommen und dieser ist noch besser!!
200 g Weizenmehl, 40 g Maismehl und Schmalz statt Kokosfett.
Der Fladenteig wird noch geschmeidiger und er bleibt auch nach dem Abkühlen um einiges weicher. Geschmacklich ebenfalls noch besser!!

Ihr seht, ich taste mich langsam aber sicher an das Maismehl heran :-D