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Sonntag, 25. Mai 2014

Zitronen Whoopie Pies mit Erdbeerfüllung


Zutaten:
Teig:
120 g Butter oder Margarine, weich
170 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
abgeriebene Schale einer Zitrone
Saft einer Zitrone
200 g Joghurt, natur
300 g Mehl
1 1/4 TL Backpulver

Füllung:
ca. 100 - 150 g Erdbeeren
300 ml Sahne
2 TL Vanillezucker
2 Päckchen Sahnesteif

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.

Für die Whoopies Butter, Salz und Zucker schaumig aufschlagen. Zitronenschale und Saft zufügen.



Das Ei unterrühren und dann den Joghurt.

Mehl mit Backpulver mischen und in 2-3 Portionen über den Teig sieben und einrühren.


Den fertigen Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle geben und in dicken Tupfen auf das Backpapier spritzen. Dabei auf ausreichend Abstand achten, da der Teig noch auseinander läuft.

Mit einem nassen Finger die Oberfläche glätten. Die Größe der Tupfen ist abhängig davon, wie groß man die Whoopies haben möchte. meine haben eine ca. Größe von 5-6 cm (Durchmesser).


Das Blech in den Ofen geben und ca. 12-15 Minuten backen (wieder abhängig von der Größe - achtet darauf, das ihr die Whoopies aus dem Ofen holt, wenn die Ränder anfangen zu bräunen).

Die Whoopies mit dem Backpapier vom Blech ziehen und ca. 3 Minuten liegen lassen. Nun kann man sie mit einer leichten Drehbewegung vom Backpapier abziehen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Für die Füllung habe ich ca. 10 Erdbeeren in dünne Scheibchen geschnitten und erst mal beiseite gestellt. 


Die restlichen Erdbeeren werden mit einem TL Vanillezucker püriert.


Sahne mit Sahnesteif und dem restlichen Vanillezucker steif schlagen. Wenn die Sahne beginnt anzudicken, nach und nach ungefähr die Hälfte des Pürees mit einfließen lassen und weiterschlagen, bis die Sahne die gewünschte Festigkeit hat.

Einen Spritzbeutel mit (z.B.) Sterntülle versehen und etwas von dem restlichen Erdbeerpüree ungleichmäßig an den Wänden des Spritzbeutels verteilen. Sahne einfüllen und auf die untere Hälfte eines Whoopies aufbringen.



Ein paar Erdbeerscheiben darauf verteilen, einen Sahneklecks auf den Deckel aufbringen und dann auflegen.

Restliche Sahne kann noch als Klecks von außen auf der Oberseite aufgespritzt und mit jeweils einer Erdbeerscheibe dekoriert werden.

Mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Anmerkungen:
- Erdbeeren und Zitrone...gehen immer, finde ich :-)
- ich hatte überlegt, einen klassischen Erdbeerboden zu backen, oder aber mal wieder Whoopie Pies, da die Kinder diese Teilchen so gerne essen und wie ihr seht, habe ich mich für letzteres entschieden :-D
- statt mit Sahne, kann man natürlich auch als Füllung eine Buttercrem verwenden
- ebenso können die Erdbeeren durch andere Fruchtsorten ersetzt werden (z.B. Himbeeren, Blaubeeren, Pfirsiche etc.)

Sonntag, 6. Januar 2013

Whoopie Pies


Zutaten:
Teig:
200 g Mehl
30 g  Kakaopulver (ungesüßt)
40 g Speisestärke
1,5 TL Backpulver
1 TL Natron
3/4 TL Salz
120 g Butter oder Maragarine, weich
65 g Zucker
50 g brauner Zucker
1 Ei
180 ml Milch
2 TL Honig

Füllung:
120 g Butter, weich
80 g Puderzucker
100 g Marshmallow Fluff (gekauft oder selber gemacht)

nach Wunsch evtl. Speisefarbe 

Zubereitung:
Mehl, Kakao, Speisestärke, Natron und Backpulver mischen und beiseite stellen.


Butter, beide Zuckersorten, Salz und Vanillezucker schaumig aufschlagen, dann das Ei und danach den Honig mit unterrühren.




Mehlgemisch im Wechsel mit der Milch nach und nach darüber sieben und ebenfalls unterrühren.



Backofen auf 180 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen (wer zwei hat kann auch gleich zwei vorbereiten).

Nun den Teig mit Hilfe eines Löffels (Größe nach Wunsch, original sind Whoopies handtellergroße Plätzchen) auf das Backblech geben. Achtung: genügend Abstand lassen, da der Teig gut auseinander läuft!
Ich habe den Teig in einen Spritzbeutel gefüllt und durch die Lochtülle aufgespritzt, da ich mir sicher war, das ich so sehr gleichmäßige Plätzchen erhalte. Die Größe habe ich variiert, da ich ja auch Kinder habe und ihnen dann doch etwas kleinere Whoppies geben wollte.


In den Ofen geben und ca. 10 Minuten backen. Herausnehmen und mit dem Backpapier vom Blech ziehen. Ca. 10 Minuten liegen lassen und erst dann vom Papier lösen und auf einem Kuchengitter völlig auskühlen lassen.


Für die Füllung die weiche Butter schaumig aufschlagen und dann den Puderzucker darüber sieben und weiter schaumig aufschlagen.



Jetzt nach und nach den Marshmallow Fluff zufügen und solange weiterschlagen, bis die Masse fest ist, so das man sie spritzen kann. Nach Wunsch mit Speisefarbe einfärben.


In einen Spritzbeutel füllen und auf die Hälfte der Whoopies spritzen. 


Die anderen Hälften auflegen und vorsichtig andrücken.

Man kann natürlich auch jede andere Buttercreme verwenden, ebenso Sahne oder auch andere Cremes und Füllungen.


Bis zum Servieren kühl aufbewahren.


Anmerkungen:
- endlich habe ich mich mal an Whoopies getraut, die ja eher Sandwich-Kekse darstellen :-)
- Rezepte gibt es in Massen, aber da es eine typisch amerikanische Idee ist, quillen die Original-Rezepte nur so über an Zucker. Ich habe mir die (für mich) interessantesten Rezepte ausgesucht und selber einen Teig zusammen gestellt, der allein von der Zuckermenge unserem europäischem Standard angepasst sein sollte (zum Vergleich: fast alle Originalrezepte enthalten die doppelte Zuckermenge!!)
- für die Füllung habe ich den Marshmallow Fluff selber hergestellt (siehe hier) und ehrlich gesagt, ist mir die Butter-Puderzucker-Marshmallow-Creme viel zu süß!! Ich habe (da meine Füllung nicht ganz für alle Whoopies gereicht hätte) noch etwas Sahne, leicht gesüßt, aufgeschlagen und 3 Stück damit gefüllt und diese fand ich persönlich genial :-)
- ich finde den Geschmack der Plätzchen absolut tollund kann mir auch gut vorstellen, das ich sie in nächster Zeit häufiger zubereiten werde, allerdings mit Sahne oder weniger süßen Füllungen
- auch mit Früchten kombiniert stelle ich mir die Whoopies sehr lecker vor
- ein tolles Kleingebäck, das natürlich auch optisch einiges zu bieten hat
- sicher auch toll für Kindergeburtstage, nicht zuletzt, da man die Größe nach Wunsch variieren kann
- meine Jungs fanden sie auch deswegen toll, da sie die Whoopies mal eben locker auf der Hand essen konnten

Montag, 8. Oktober 2012

Halloween Cakepops


Zutaten:
300 g Kuchen- oder Kekse (bunt oder später Speisefarbe dazu geben; siehe Anmerkungen)
eine Handvoll Cornflakes
50 g Butter
100 g Frischkäse, natur
150 g Puderzucker
3-4 Tropfen Vanillearoma

Kuvertüre Vollmilch, weiß und rot (z.B. Wilton Candy Melts)
Dekoration nach Wunsch (z.B. Marzipan, Zuckerstreusel etc.)

Zubereitung:
Zunächst einmal wird der Kuchen (oder die Kekse) fein zerkrümelt, am besten in einer Küchenmaschine.



Das gleiche macht man mit den Cornflakes, nur diese nicht ganz fein mahlen.


Butter und Frischkäse schaumig schlagen und dann nach und nach den gesiebten Puderzucker dazu geben.


Zum Schluss das Vanillearoma unterrühren.

Die Krümel zu der Buttercreme geben und zu einer gebundenen und gut formbaren Masse verrühren.

Aus der Masse kleine Kugeln formen (ca. 3-5 cm Durchmesser) und diese auf ein großes Brett oder Backblech legen.


Mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen (je länger, desto besser).

Ich habe dieses Mal Schaschlikspiesse verwendet und diese halbiert. 

Die verschiedenen Kuvertüresorten schmelzen (Mikrowelle oder Wasserbad), immer einen Spieß ca. 1 cm tief in die Schokolade tauchen, mit der man einen Cakepop überziehen möchte, dann sofort in eine Kugel stecken und diese vollständig überziehen. Gut abtropfen lassen und dann nach Wunsch verzieren:

Augen:
die Cakepops zunächst mit weißer Schokolade überziehen und trocknen lassen.
Aus dem blauen und grünen Marzipan kleine Punkte ausstechen und diese mit einem Tropfen Schokolade mittig fest kleben.
Mit der dunklen Schokolade eine Pupille in die Mitte des Marzipans setzen und mit der roten Kuvertüre (mit Hilfe eines Zahnstochers) rote Streifen ziehen.

Gespenster:
Mit einem kleinen Löffel weiße Schokolade in Gespensterform auftragen und mit rot Augen setzen (nach Wunsch auch Münder).

Monstergesichter:
Mit Hilfe eines Zahnstochers Augen, Nase und Mund als Fratzen auftragen.

Hexenkugeln:
Lila farbene Zuckerstreusel auf die feuchte Schokolade verteilen.

Gekühlt aufbewahren!

Anmerkungen:
- ich hatte ja die Tage noch jede Menge Kekskrümel (bunt) durch meine Pinata Cookies übrig und wollte eigentlich "Regenbogen Cakepops" zubereiten. Jedoch überwog das "Grün" und ich dachte mir, das wäre doch mal eine perfekte Idee für Halloween :-)
- wenn man keine bunten Kuchen- oder Keksreste hat, kann man sicher auch unproblematisch die Buttercreme am Schluss grün einfärben mit Speisefarbe
- ich finde diese Cakepops zu Halloween sehr passend, da man garantiert nicht mit dem grünen Inneren rechnet, was z.B. bei einem Halloween Buffet absolut genial passt
- der Phantasie sind natürlich beim Dekorieren keine Grenzen gesetzt 


Dienstag, 5. Juni 2012

Apple Pie Cupcakes


Zutaten:
Teig:
375 g Mehl
1 EL Backpulver
1/2 TL Salz
220 g weiche Butter
220 g Zucker
4 Eier
1 TL Vanillezucker
225 ml Milch

Füllung:
2 große säuerliche Äpfel
2 EL Butter
2 TL Zimt
2 EL Zucker

Garnitur:
80 g weiche Butter
25 ml Milch
1 EL Vanillezucker
150 g Puderzucker (original 250 g!)

Zubereitung:
Den Backofen auf 175 Gard (Ober-/Unterhitze) vorheizen und zwei Muffinbleche mit Papierförmchen auskleiden. 
Für den Teig Butter, Vanillezucker und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen bis sich der Zucker gelöst hat.


Dann die Eier nach und nach unterrühren und schließlich Mehl, mit Backpulver und Salz gemischt, im Wechsel mit der Milch einrühren.


Teig in die Förmchen verteilen (ich habe ca. 1,5 EL pro Form genommen) und ca. 18-20 Minuten backen.
Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Für die Füllung werden die Äpfel geschält, entkernt und in kleine Würfelchen geschnitten.


Die Butter in einer Pfanne auslassen, Zimt und Zucker hinzufügen und bei mittlerer Hitze warten, bis Bläschen entstehen. 


Nun die Apfelwürfel zufügen und auf kleiner Hitze ca. 10 Minuten dünsten.


Die Masse in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Für die Garnitur wird zunächst die Butter mit dem Vanillezucker mit dem Handrührgerät weißschaumig aufgeschlagen. Den Puderzucker in mehreren Portionen darüber sieben und im Wechsel mit der Milch in ca. 5 Minuten locker aufschlagen.


Mit einem scharfen Messer kleine Kegel aus der Kuchenmitte schneiden. 


Mit einem kleinen Löffel wird nun die Apple Pie Füllung darauf gegeben.


Zum Schluß die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und dekorativ aufbringen (ich habe hierfür eine große Sterntülle verwendet).


Da ich ja ein Zimtfanatiker bin, habe ich die Hälfte der Cupcakes noch mit ein paar Prisen Zimt bestreut :-)

Anmerkungen:
- an dieser Stelle direkt einen lieben Dank an "Fräulein Cupcake" (Marlene), auf deren Blog ich dieses tolle Rezept gestern entdeckt habe und gleich heute nachbacken musste :-)
- naja, ihr kennt das ja inzwischen und habt es sicher oben in der Zutatenliste bereits bemerkt...ich habe es wieder getan und ein Rezept verändert :-) Marlene nimmt für die Garnitur 250 g Puderzucker, was mir persönlich einfach zuviel wäre und bei 150 g war meine Buttercreme genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe (daher weniger, außerdem hätte ich sonst locker noch ein Blech backen müssen) 
- im Originalrezept werden Tassenangaben gemacht, ich habe hier allerdings gleich die umgerechneten Maßeinheiten verwendet
- ich kann euch diese süßen kleinen Cupcakes nur wärmstens empfehlen (am besten aus dem Kühlschrank), denn sie sind einfach traumhaft!
- der Teig ist nicht zu süß und erinnert ein wenig an Waffelteig
- die Füllung und die Buttercreme dagegen sind recht süß und ergänzen sich insgesamt perfekt mit dem Teig
- meine Familie war begeistert und auch die Freunde meiner Jungs standen vorhin "Spalier" an meiner Haustür :-)
- Marlene hat eine wirklich süße Anmerkung in ihrem Rezept zu den ausgeschnittenen Kegeln: man kann sie einfrieren für Cake Pops! Mein erster Gedanke war bereits, ob sie wohl keine Kinder hat...?! :-) Ich habe keine Kegel zum Einfrieren, denn sie waren schneller aufgegessen, als ich sie habe ausschneiden können :-)
- ach ja, ich habe insgesamt aus dem Teig 28 Cupcake heraus bekommen (Origibnalrezept 24 Stück) - ich denke mal, es ist abhängig von der Blech- bzw. Papierförmchengröße
- die Cupcakes sind so lecker und vor allem nett anzusehen, das man sie ohne Probleme auch als kleine Törtchen seinem Besuch anbieten kann


Sonntag, 10. Juli 2011

Mohnkuchen englische Art



Zutaten:
Teig:
250 g Butter oder Margarine
200 g Zucker
2 Eier
250 ml Milch
250 g gemahlener Mohn 
250 g Mehl
1 TL Backpulver

Belag:
1,5 Päckchen Vanillepuddingpulver
500 ml Milch
2 EL Zucker
150 g Butter

Guß:
100 g Vollmilchkuvertüre

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Fett und Zucker schaumig schlagen mit Handrührgerät und dann die beiden Eier einzeln unterrühren. Mohn, Milch und Mehl mit Backpulver gemischt ebenfalls unterrühren.


Eine Springform fetten und mehlen und den Teig hinein füllen und glatt streichen.


In den Ofen geben und ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe).
Herausholen und in der Form auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit den Pudding nach Packungsanweisung mit o.a. Zutaten kochen. In den noch heißen Pudding die Butter geben und mit einem Schneebesen solange rühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Diese Masse auf den Kuchen geben und glatt streichen.



Alles gut auskühlen lassen. 


Dann die Schokoladenglasur nach Packungsanweisung erwärmen (Wasserbad oder Mikrowelle) und mit einem Backspatel gleichmäßig auf der Puddingschicht verteilen.



Anmerkungen:
- wer keinen gemahlenen Mohn bekommt, kann auch Mohnfix oder Mohnback nehmen. Dann aber die Milchmenge anpassen und nur soviel nehmen, das ein schwer reißender Teig entsteht.
- man kann den gemahlenen Mohn auch mit der Milch (erst aufkochen) übergießen und etwas quellen lassen (macht für mich persönlich keinen Unterschied, aber manch einer schwört darauf)
- ein leckerer, saftiger Mohnkuchen, der auch Nicht-Mohn-Freunde begeistert.
- das ursprüngliche Rezept habe ich mal irgendwann im Chefkoch gefunden und inzwischen nach eigenem Gusto abgeändert, da es eigentlich weitaus mehr Butter und auch mehr Zucker enthielt.