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Donnerstag, 19. Juni 2014

Sponsored Post: Kühne Kochkiste - die neue Inspirationsquelle


Ihr kennt das sicher auch, mal wieder ein Tag, an dem man nicht weiß, was man kochen soll...immer das gleiche...wie langweilig!

In Kochbüchern oder Kochzeitschriften blättern....schön und gut, aber ob man es genauso hin bekommt?

Manchmal ist es hilfreich, wenn man einfach mal jemandem "über die Schulter schauen" kann und es kann auch anspornen mal etwas neues auszuprobieren.

Das Unternehmen Kühne hat sich hierzu etwas sehr interessantes einfallen lassen: die Kühne Kochkiste.

Hierbei handelt es sich um 3-4 minütige Videos, in denen monatlich ein einfaches Gericht vorgestellt wird. Das Rezept des Monats ist z.B. ein warmer Grillsalat mit Ziegenkäsepäckchen - passend zur Grillsaison - und ich finde, das dies schon mal äußerst interessant klingt, oder?





Die Kühne Kochkiste richtet sich an alle, die gerne mal etwas neues ausprobieren möchten in ihrer Küche, aber auch für Fortgeschrittene ist sie toll, denn der Koch Freddy Grun gibt klasse Tipps und Erklärungen zu Themen, die auch über das "Normalmaß" in der Küche hinaus gehen (Bsp. Lachs selber beizen).



Die Idee an sich gefällt mir persönlich sehr gut, weil ich es oft hilfreich finde anderen beim Kochen zuzuschauen. Selbst wenn man vielleicht nicht das gleiche Gericht nachkocht, hilft es schon sich auf diese Art Anregungen zu holen und auch einfach mal etwas anderes auszuprobieren.
Die Videos mit Freddy Grun sind nicht einfach nur lehrreich (das Wort lehrreich ist vielleicht hier auch etwas falsch angesetzt :-D), sondern er vermittelt auf sehr sympathische Weise, das Kochen Spaß macht und gar nicht so schwer und aufwendig sein muss.

Natürlich kann man sich nicht nur ein Video ansehen...da Kühne inzwischen im Socialmediabereich sehr gut vertreten ist, gibt es auch die Möglichkeit sich mal bei Youtube umzusehen - hier findet ihr weitere Videos mit Freddy :-)


Wem das noch immer nicht genug ist... Kühne ist einfach überall vertreten und tritt auch gerne in Kommunikation mit seinen Fans & Anhängern. Wer Lust hat, kann sich ja auch mal bei Facebook oder auch Google+ umsehen und sich selber ein Bild von Kühne machen.

Auch, wenn das Unternehmen bereits seit knapp 300 Jahren besteht, kann man es alles, nur nicht altbacken nennen :-) Und wer sich nun ein paar Produktabbildungen ansieht, wird verstehen, was ich meine...Kühne steht schon sehr, sehr lange nicht mehr nur für Essig-Gurken!!





Dieser Artikel wurde gesponsert von Kühne.

Dienstag, 20. August 2013

Ein Quickie in der Küche....aber immer doch!

Naaa, was habt ihr denn jetzt gedacht? Nee, das will ich besser gar nicht wissen :-)

Also, ich rede von den Küchenquickies von Stefan Marquard - die schnellen Rezepte und Tipps, die sich von JEDEM umsetzen lassen!

Ihr denkt, ihr könnt das nicht? Ihr denkt, klar, so ein Profikoch weiß halt worauf es ankommt und ihr nicht?!
Weit gefehlt!
Die Küchenquickies sind eine wirklich tolle Idee und wer meinen Blog mag, weil ich euch hier Schritt-für-Schritt Anleitungen biete, dem werden die Küchenquickies ebenso zusagen.

Stefan Marquard hat mit den Küchenquickies einen virtuellen Video-Kochkurs ins Leben gerufen, der sich rund um das Thema "schnelle Küche" dreht. Hier werden 30 Gerichte vorgestellt, die man in nur 15 Minuten auf den Tisch bringen kann. So schnell ist nicht mal mein Pizza-Lieferdienst :-)

Die Gerichte sind vielfältig, gesund und es sollte eigentlich für (fast) jeden Geschmack etwas dabei sein.
Man kann eine Wochenliste erstellen, pro Gericht die Personenanzahl eingeben und sich dann sogar eine Einkaufsliste speichern, ausdrucken oder auch per Mail schicken.

Hat man sich für ein Gericht entschieden, kann man nun selber entscheiden, ob man via PC minutengetreu und live mit Stefan mitkocht oder ob man sich lieber das Video ansieht und danach kocht.
Da ich ja nun auch zu den Smartphone Besitzern gehöre, habe ich mich für die erstere Variante entschieden, da ich die Videos an sich auch recht unterhaltsam finde :-)

Nun habe ich ja hier einen 5köpfigen Haushalt zu versorgen (3 Kinder, davon eines, was sehr sehr wählerisch ist) und hier kommt mein erster Kritikpunkt. Meines Erachtens nach befinden sich zu wenig kindgerechte Gerichte unter den Speisen. Und das sage ich, die eigentlich schon weitaus mehr Möglichkeiten mit ihren Kindern hat als die meisten anderen Mütter :-) Ich werde immer wieder bewundernd angesehen, wenn ich erzähle, was meine Jungs nicht alles so in sich rein stopfen und probieren :-) Aber machen wir uns nichts vor, es gibt nun mal (z.B.) Gemüsesorten, die wollen Kinder gar nicht auf ihren Tellern sehen, da muss man manchmal schon sehr geschickt vorgehen. :-) bei Stefan Marquards Gerichten dagegen kommen alle Zutaten auch optisch sehr gut zur Geltung. Finde ich für mich ja auch sehr toll und lecker, aber als Mama muss ich sagen, das sie halt nicht sehr familientauglich sind!

Nun gut, nach reiflicher Überlegung und nach lautem Geschrei meiner Meute nach Nudeln, entschied ich mich für das Nudelgericht mit Tomatensauce. Nicht zuletzt, da es bei diesem Gericht heißt, das man die Sauce ganz einfach für bis zu einem Jahr aufheben kann. Bisher habe ich solche Sachen immer langwierig eingekocht, aber .... man lernt ja nie aus :-)


Da ich alles im Haus hatte konnte ich auch sofort los legen. Also Handy gestartet, alles zurecht gelegt und los ging es - dabei natürlich die Zeit genau im Auge behalten :-)

Als erstes wurde natürlich das Nudelwasser aufgesetzt und erklärt, wie man am besten Nudeln kocht. Ganz einfach denkt ihr? Ja, ist es auch, aber selbst hier gibt es ein paar Tricks, die ich persönlich bis dato nicht kannte und die ich dann auch umsetzte (z.B. viel mehr Salz ins Wasser etc.).

Dann ging es an das Tomaten schneiden, wobei ich überrascht war, das die Tomaten nicht gehäutet wurden! Ok, ich habe auch schon Saucen oder Suppen gemacht, die am Ende püriert wurden, aber dies ist hier nicht der Fall.


Alle Tomatenstücke in die Pfanne und kochen lassen bis sie zusammenfallen. In der Zwischenzeit kamen dann auch die Nudeln ins Wasser...

Die Tomaten wurden dann noch großzügig gewürzt mit salz, Zucker und für die Schärfe wurde eine Peperoni verwendet. Hierbei wurde der Grund auch gleich mitgeliefert, warum Peperoni und kein Pfeffer: i.d.R. verwendet man schwarzen Pfeffer (ja, mein Lieblingsgewürz, aber bitte frisch gemahlen) und dieser würde für eine graue Farbe sorgen! Ja, wir wollen schließlich eine leuchtend rote Tomatensauce, oder nicht? :-)

Mein Sohnemann spazierte in die Küche und schaute schon entsetzt... Er isst gar keine Tomaten, nur Mamas Tomatensauce mit vielen Kräutern versetzt (und natürlich keine Tomatenstückchen) und schon gar nichts scharfes. Sein Kommentar "Mama, das mag ich nicht, da sind Tomaten drin und was scharfes auch" :-(

Ich überzeugte ihn, das es am Ende gar nicht scharf sein würde und er doch erst einmal probieren solle. Skeptisch verließ er die Küche und ich sah schon der Katastrophe entgegen :-) Schließlich war er der lauteste beim Schrei nach Nudeln mit Tomatensauce :-)

Nun gut, ich schnitt das Basilikum in grobe Stücke und beobachtete meine Sauce. Laut Stefan sollten die Tomaten an dieser Stelle schon so weit sein, das ich weitermachen konnte, aber da ich ja locker die doppelte Menge als er im Video zubereitet habe, musste ich noch ganze 2 Minuten länger warten. Aber kein Thema, das Video läuft über 10 Minuten, demnach blieben ja noch 5 Minuten um in der Zeit zu bleiben. Man kann ja auch mal eben schnell die Pausentaste drücken.

Es wurde toll erklärt, das sich das Wasser der Tomaten abgesetzt hatte und die Konsistenz ja dementsprechend wässrig wäre. Wie also binden? Ganz simpel (da wäre ich nie drauf gekommen!!), einfach großzügig Olivenöl unterrühren. Hammer sag ich nur - innerhalb von wenigen Sekunden sah meine Sauce richtig schön sämig aus :-)

Nächster Auftritt meines Sohnes... er wollte schon mal probieren (oh je, ich ahnte Schlimmes). Nun gut, Löffel in den Mund geschoben und ein merkwürdiger Blick... "Mama, das schmeckt aber nach Tomaten" - ach nee, echt jetzt? Kind, das ist eine Tomatensauce!! Aber warte mal ab, da kommt noch Basilikum dran und Käse, das schmeckt dann ganz anders!! :-) "Mama, ich mag aber keine Tomatenstückchen" - Herrje, das sind nur kleine Stückchen der Haut, die schmecken nachher nach nichts und wenn du sie nicht magst, lass sie auf dem Teller liegen! Mensch, mein Sohn kostet mich manchmal echt Nerven :-)
Er verließ dann missmutig die Küche, was mir auch ganz recht war, denn ich hasse seine Nörgelei für nichts :-)

Zuletzt wurde dann noch mein Basilikum untergerührt, einmal aufgekocht und schon waren meine Nudeln auch soweit.


Hier muss ich gestehen, habe ich dann doch wieder mal etwas abändern müssen :-) Ja ja, das kennt ihr bereits :-) Stefan hat die Nudeln direkt aus dem Topf genommen und mit etwas Kochwasser in die Pfanne mit der Sauce gegeben. Ok, er hat ja im Video auch nur 1-2 Portionen gekocht...
Ich habe meine Nudeln klassisch abgegossen (aber um Gottes Willen NICHT mit kaltem Wasser abgeschreckt) und sofort in die Pfanne (ohne weiteres Kochwasser) gegeben.

Darüber kam dann noch frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und Parmesankäse.

Stefan schwenkt nun im Video ganz locker und lässig seine Pfanne... nee, das ging bei mir nicht :-) Hey, ich bin gerade mal 1,60 groß und habe nicht so viele Muckis, das ich eine Pfanne mit 750 g Nudeln plus Sauce locker schwenken könnte :-) Ging auch so...einfach alles locker vermengen mit einer Spaghettizange und einem Kochlöffel :-)


Fertig & servierbereit - man, das sah wirklich schon in der Pfanne sehr gut aus!

An dieser Stelle muss ich sagen, das ich persönlich Tomaten über alles liebe: im Salat, auf der Hand, passiert(!) in Saucen oder auch püriert. Warme Tomatenstückchen oder Scheiben sind auch mir ein Graus und daher zerdrücke ich auch ganz gerne grobe Stücke. Ich war also auch etwas skeptisch, ob mir die Sauce zusagen würde, da sich ja doch noch einige Stücke darin befanden. Aber im Gegensatz zu meinem Sohn wird immer erst probiert und dann erst gemeckert :-).

Am Tisch war dann die erste Begeisterung (auch von meinem meckernden Großen) zu vernehmen: "Boah Mama, das sieht echt lecker aus!" :-)


Ok, die Spannung stieg und die Teller wurden gefüllt. Obenauf musste natürlich noch einmal extra Parmesan und dann erst einmal Stillschweigen....

Ich persönlich war schon von der ersten Gabel an sehr angetan und ich wusste, diese Sauce wird es nun öfter geben und wenn auch nur für mich allein :-)

Dann, oh Wunder, meldete sich mein Großer als erster zu Wort " Mama, das schmeckt voll gut", die anderen stimmten ebenfalls mit ein und meinten, das die Nudeln echt lecker wären... Da fiel mir doch ein Stein vom Herzen :-)
Vorsichtige Nachfrage meinerseits (weil das Leckergeschrei muss noch nicht wirklich was heißen), ob ich das nochmal kochen soll?? Ein allgemeines JAAA bedeutete dann, das es ihnen wirklich geschmeckt hat :-)

An dieser Stelle 1:0 für Stefan :-)

Nun noch zum Thema der 1jährigen Aufbewahrungszeit... Einfach etwas Sauce abfüllen in ein Glas und mit Olivenöl bedecken - hätte ich gerne gemacht, aber wir sind Saucenfanatiker und ich fand die Menge für die Nudelmenge absolut ausreichend. Ich hatte (leider) nichts übrig, aber das wird die Tage nachgeholt :-)

Fazit:
Generell war ich mehr als positiv überrascht, nicht von der Schnelligkeit, sondern vom Geschmack und der Optik! Schnelle Speisen serviere ich auch häufig und gerne und da ich mich schon für sehr versiert halte, war die Umsetzung für mich natürlich ein Kinderspiel. Überrascht war ich auch durch die vielen kleinen Tipps und Ratschläge, die einfach das i-Tüpfelchen waren.

Auch gibt es bei den Küchenquickies nicht nur Rezepte, sondern auch Videos zu den Themen Schneidetechniken, Ausstattung, Messerkunde etc.Diese sind nicht nur interessant für Anfänger, sondern auch für Hobbyköche und versierte Hausfrauen. Ich bin ja eh der Meinung, das man in der Küche nie auslernt und Techniken immer wieder verbessern und perfektionieren kann.

Der virtuelle Kochkurs von Stefan Marquard bietet auf unterhaltsame Art und Weise jede Menge wissen und Inspirationen für jedermann. Mir gefällt die Seite sehr gut und ich werde meinen Testzugang auch noch nutzen für das Schweinefilet mit mediterranem Gemüse oder auch den Panzanella (Brotsalat).

Meine (negativen) Kritikpunkte (ja, ihr wisst, ich finde immer etwas zu meckern), die ich auch mit einer Freundin zusammengetragen habe, da sie auch zu den Leuten gehört, die generell dankbar sind für schnelle Rezepte:
- ich hätte gerne etwas mehr familientaugliche Rezepte
- der virtuelle Kochkurs kostet € 59,00 (unbegrenzter Zugang), was den meisten zu teuer sein wird, da es gerade mal 30 Rezepte gibt
- mehr Infos zu Zutaten (gute Qualität bei Lebensmitteln sind für mich das A & O und viele Leute wissen dies nicht bzw. denken, das es sich nicht lohnt mehr Geld dafür auszugeben)
- meine Freundin bemerkte, das ihr die Rezepte zu fleischlastig wären, was ich persönlich nun gar nicht nachvollziehen kann, aber in meiner Familie wird halt auch gerne & viel Fleisch gegessen. Der allgemeine Trend derzeit geht aber wohl auch eher in Richtung mehr Gemüse & Co.
- da ich viel und gerne ausprobiere, ist meine Familie wohl ohnehin etwas "außergewöhnlicher", aber allgemein würde ich schon sagen, das es deutlicher definiert werden sollte auf welche Zielgruppe hier gesetzt wird. Als Single mit wenig Zeit gönnt man sich garantiert eher so einen Kochkurs als mit Familie (auch wenn man berufstätig ist)

Die Entscheidung liegt natürlich bei jedem selbst, aber ich empfehle auf jeden Fall das Gratis-Gericht anzufordern (Startseite), damit man sich einen ersten Eindruck verschaffen kann!


Freitag, 29. März 2013

(Erdbeer)-Macarons mit Vanillefüllung


 

Zutaten:
100 g Puderzucker
75 g Mandelmehl (sehr fein gemahlene Mandeln s. Anmerkungen)

70 g Eiweiß
1 Prise Salz
40 g Zucker
Speisefarbe oder Farbaroma (z.B. von funfood4you)

Füllung:
50 g Butter, (Zimmertemperatur)
75 g Frischkäse (Zimmertemperatur)
Mark einer Vanilleschote oder Farbaroma (z.B. von funfood4you)

Zubereitung:
Zunächst einmal habe ich Mandeln und Puderzucker in meinem Blitzhacker sehr fein gemahlen.


Dann die Mischung durch ein feines Sieb gestrichen und beiseite gestellt.



Als nächstes wird das Eiweiß mit dem Handrührgerät "angeschlagen", bis es weiß und schaumig, aber noch nicht fest wird.


Unter ständigem Weiterschlagen nun den Zucker einrieseln lassen und dann solange schlagen (höchste Stufe), bis der Zucker vollständig aufgelöst ist und der Eischnee stark glänzt und Spitzen zieht, wenn man die Quirle heraus zieht.

Danach rührt man die Speisefarbe (oder wie ich, das Farbaroma) unter, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.



Mit einem Backspatel (alternativ Schneebesen) wird nun die Mehl-Puderzucker-Mischung nach und nach vorsichtig untergehoben.. Dabei sollte auch etwas von der untergeschlagenen Luft aus dem Eischnee verloren gehen, so das es am Ende eine dickflüssige, zähe Masse ergibt.


Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (je nach gewünschter Größe - ich habe mich für eine kleine Lochtülle entschieden) füllen.

Ich habe eine Backmatte für Macarons und habe zunächst die vorgegebenen Kreise (man kann hier aussuchen, ob man kleine oder große Macaraons möchte) benutzt, um den Macarons-Teig aufzuspritzen.


Da noch viel mehr Teig übrig war, habe ich natürlich den Rest auf Bleche (mit Backpapier belegt) gespritzt. Es genügen beim Aufspritzen kleine Tupfen. Bitte auf Abstand achten, denn wir wollen ja keine zusammen gelaufene Macarons :-)


Nach dem Aufspritzen kann man die Bleche (auch die Backmatte) vorsichtig auf die Arbeitplatte "fallen lassen", damit die Oberfläche gleichmäßig wird. Normalerweise passiert dies aber auch von allein.

Jetzt müssen die Macarons 45-60 Minuten ruhen! So bildet sich eine Haut an der Oberfläche und man kann vorsichtig mit dem Finger prüfen, ob sie fest genug ist. Die Haut ist gut, wenn kein Teig mehr am Finger kleben bleibt.

Den Backofen auf 130 Grad (Umluft!) vorheizen und die Bleche einzeln in den Backofen schieben und für ca. 13 Minuten trocknen (backen) lassen.

Blech (Matte) herausnehmen und abkühlen lassen. Wenn man Backpapier benutzt kann man das Backpapier mit den Macarons vom Blech ziehen.
Wenn die Macarons ausgekühlt sind, lassen sie sich ganz leicht vom Backpapier bzw. der Backmatte abheben.


In der Zwischenzeit kann man sich um die Füllung kümmern:
hierfür werden Butter, Frischkäse und gesiebter Puderzucker mit dem Handrührgerät zu einer glatten Buttercreme aufgeschlagen. Nach Geschmack kann man zuletzt noch das Mark einer Vanilleschote dazu geben. Da ich das Farbaroma von funfood4you in Vanille (gelbe Farbe) zuhause hatte, habe ich dieses benutzt.



Die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen (erneut kleine Lochtülle) und die Hälfte der fertigen Macarons mit Tupfen versehen.


Die anderen Hälften vorsichtig darauf setzen und leicht andrücken - fertig!




Anmerkungen:
- Macarons - ein neuer Trend?! In letzter Zeit habe ich sehr häufig darüber gelesen und natürlich hat es mich unendlich gereizt, diese kleine französche Spezialität auszuprobieren :-)
- besonders reizvoll fand ich, das es "angeblich" sooo viele Probleme geben soll, bei der Zubereitung, was mich doch sehr gewundert hat, denn es handelt sich hierbei doch "nur" um ein spezielles Baiser-Rezept.
- diese Macarons waren mein erster Versuch und ich habe mich einfach nur an ein paar "Regeln" gehalten, die ich im Netz und in diversen Rezepten gefunden hatte und die ich euch gerne weitergeben möchte:
- das Eiweiß muss gewogen werden, denn bei zu viel Eiweiß können die Macarons flach werden (zusammen fallen)
- Mandelmehl - die Macarons sollen ja eine glatte Oberfläche bekommen, dafür benötigt man sehr feine Zutaten. Deshalb müssen wir sehr fein gemahlene Mandeln verwenden. Ich habe sie erst versucht in meiner Kaffeemühle zu mahlen, was aber sehr mühselig war. Das beste Ergebnis erzielte ich mit meinem Blitzhacker, den ich mit den Mandeln und auch dem vorgesiebtem Puderzucker befüllt habe.
- beim Unterheben des Mandel-Puderzucker-Gemisches vorsichtig arbeiten. Es darf weder zuviel, noch zuwenig Luft entweichen, denn sonst können die Macarons Risse bekommen (zuviel Luft) oder aber flach werden (zuwenig Luft)
- Ruhezeit: über die Ruhezeit kann man wohl streiten, denn ich habe verschiedene Versionen gelesen. Je nach Rezept liest man von 15 Minuten bis hin zu einer Stunde. Ich habe mich an die "Anweisung" gehalten, das sich eine dünne Haut (le croustage) bilden muss, die bei Berührung mit einem Finger fest genug ist, das kein Teig mehr am Finger kleben bleibt.
- man sollte die Macarons immer nur blechweise (Einzelnbleche) in den backofen geben, denn sonst wird die Hitze nicht gleichmäßig verteilt. Ich halte ohnehin nichts von mehreren Blechen gleichzeitig im Backofen, egal, um welches Gebäck es sich handelt :-)
- das Wichtigste jedoch ist wohl, das man sich immer exakt an die vorgegebenen Zutatenmengen hält, da es sonst schnell passieren kann, das die Macarons misslingen 
- die "Füßchen": Macarons bilden beim Backen die sogenannten "Füßchen" - das ist der kleine Rand an den Macarons, der sich sehr gut erkennen lässt. Wenn man den Teig zu lange rührt, kann es sein, das man zuviel Luft heraus rührt und die Füßchen bilden sich nicht.
- Aufbewahrung: die Macaronschalen an sich halten wohl ungefüllt ca. 2 Wochen in einer gut schließenden Dose (das kennen wir ja sicher alle von unserem Makronengebäck aus der Weihnachtszeit). Ein Einfrieren ist wohl auch möglich
- gefüllt werden können die Macarons mit Buttercreme, Konfitüre, Ganache etc. Dann ist die Haltbarkeit natürlich begrenzt. Man spricht hierbei i.d.R. von 4-5 Tagen. Bei Buttercreme & Ganache ist natürlich eine Aufbewahrung im Kühlschrank unumgänglich. Ich denke auch, das bei der Kühlschrankaufbewahrung auch die Feuchtigkeit nicht gerade förderlich ist für Geschmack & Konsistenz

So, ich hoffe, ich konnte nun den ein oder anderen ermutigen :-) Ich hatte auf jeden Fall Spaß am Ausprobieren und es werden garantiert nicht meine letzten Macarons gewesen sein! Meine Jungs waren definitiv begeistert und ich finde die Macarons auch optisch sehr hübsch, so das man sie auch sehr gut verschenken kann.

Ein Dankeschön auch an funfood4you, die mir das Macarons-Backset von Zenker zur Verfügung gestellt haben, was ich an dieser Stelle noch mal erwähnen möchte, denn es ist eine tolle Hilfe. Ich bin normalerweise ja kein Freund von Silikon-Backhelfern, aber die Backmatte hat mich doch etwas erstaunt! Die Macarons waren farbintensiver als die Macarons vom Backblech. Allerdings muss ich auch dazu sagen, das sie die Macarons vom Backblech (Backpapier) wesentlich einfach und glatter lösen ließen.
Das Set ist aber auch toll, da es zum einen Einweg-Spritzbeutel mit verschiedenen Tüllen und zusätzlich ein tolles Rezeptheft für Macarons & Co enthält. Viele Tipps & Tricks sind ebenfalls enthalten. 


Im Heft gibt es auch verschiedene Kategorien (Anfänger, Fortgeschrittene & Profis), die gegen Ende richtig ausgefallene Macaronsrezepte zeigen, die nicht nur mit Mandelmehl zubereitet werden :-)
Auch die Farbaromen aus dem Zuckerwattezubehör sind echt klasse, da man so ein natürliches Aroma plus schöner Färbung der Macarons erreicht! Ich kann mir auch gut vorstellen, das man mit diesen Aromen hervorragend Teige einfärben und mit Aromen versehen kann, was natürlich auch wieder für tolle Ergebnisse sorgt! Lasst euch überraschen, was mir noch so einfällt :-)


Ich kann nur empfehlen: probiert es einfach aus!!

Macarons sind gar nicht so schwer ;-)

Ach ja, wer noch Tipps hat... immer her damit!!


Mittwoch, 30. November 2011

Xund backen von Angelika Kirchmaier

Heute möchte ich Euch ein tolles Backbuch vorstellen, das für alle geeignet ist, die Kuchen & Torten lieben, jedoch dabei auch an ihre Figur bzw. den Gesundheitsfaktor denken.

Das Buch ist von Angelika Kirchmaier und nennt sich "Xund backen":


Dieses Buch ist wirklich klasse, nicht zuletzt, weil es auch Rezepte enthält, die für die vegane, glutenfreie und diabetische Küche geeignet sind.

Das Hauptziel dieses Buches ist es, auch im Kuchenbereich für eine gesunde Ernährung zu sorgen und Kuchen, Torten & Kleingebäck nicht länger als kalorien- und fettreiche Nahrungsmittel anzusehen.

Ihr findet in diesem Buch tolle Anleitungen um (fast) jedes Rezept umzuändern. Man kann wirklich normale Rührkuchen und Torten in schlankere und gesündere Varianten abändern und das geht mit diesen Anleitungen ganz kinderleicht.

In diesem Backbuch (in den Rezepten) wird ausschliesslich Vollkornmehl verwendet und man wird direkt zu Anfang bereits daraufhin gewiesen, das man auch jedes eigene Rezept mit Weißmehl durch eine einfache Rechenformel ändern kann.
Weiterhin gbt es Rechenformeln zur Fett- und Zuckerreduzierung. Beim Fettgehalt wird auf Ersatz durch gesunde Fette (z.Bsp. Rapsöl) und auch Milchprodukte verwiesen.

Ich muss zugeben, das ich anfangs sehr skeptisch war, zumal ich im Regelfalle überhaupt nicht auf Vollkornmehl im Kuchen stehe! Allein die Optik spricht mich persönlich nicht sonderlich an. Dennoch musste ich natürlich einfach mal ein paar Tests starten um diesem Buch eine Chance zu geben.

Als erstes probierte ich einen Apfelkuchen aus, der allerdings tatsächlich keinen großen Anklang in meiner Familie fand. Es lag jedoch eher an dem Teig bzw. der Verarbeitung. 
Ich bin es gewohnt bei Rührkuchen den Teig zunächst einmal lange zu schlagen (bevor man das Mehl hinzu gibt) und Frau Kirchmaier sagt, man soll der Reihe nach alle Zutaten der Reihne nach in eine Schüssel geben (inkl. Mehl & Backpulver) und das man alles maximal 3 Minuten miteinander verrühren soll.
Exakt nach Anleitung wurde also der Apfelkuchen hergestellt.
Ergebnis: uns war der Teig zu kompakt und trocken und niemand fand ihn wirklich toll!

Nun ja, da mir die Herstellung nicht gefiel, nahm ich ein weiteres Rezept (Schoko-Rührkuchen) und diesmal schlug ich alle Zutaten, bis auf das Backpulver-Mehl-Gemisch, erstmal gründlich durch, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hatte.
Danach füllte ich den Teig in eine Kastenform und er kam in den Ofen. Heraus kam ein extrem lockerer, saftiger und sehr leckerer Schokokuchen, der auch noch nach 3 Tagen sehr frisch und saftig schmeckte.
Selbst mein Mann war begeistert! Auch wenn er im Nachhinein sagte, hätte ich das gewusst.... (ich erzählte ihm erst hinterher, das er gerade einen "gesunden" Kuchen gegessen hatte) :)

Schoko-Rührkuchen nach Anschnitt

Als drittes durfte dann noch unser Lieblings-Muffins-Rezept dran glauben :)
Ich reduzierte das Rezept wie in den Anleitungen angegeben und nahm allerdings, wie immer, Weißmehl. Ja, auch dieses Rezept funktionierte wunderbar, nur das die Muffins diesmal halt nicht so süß und fettlastig waren wie sonst. Geschmack und Konsistenz waren wie immer und ich denke, jetzt wird es diese Variante öfter geben.

Beim Thema Backpulver habe ich allerdings etwa zu bemängeln. Frau Kirchmaier stellt eine allgemeingültige These auf (Backpulverteige müssten nach max. 3 Minuten Schlagzeit umgehend gebacken werden, da der Teig sonst nicht mehr aufgehen würde). Dem kann ich so nicht zustimmen, da ich aus Erfahrung weiß, das es doch funktioniert! Ich hatte jahrelang nach einem Madeleines Rezept gesucht und bin durch eine französische Seite darauf gestoßen, das der Teig mindestens 2-3 Stunden im Kühlschrank stehen muss, ehe man ihn backt. Seitdem gelingen mir endlich Madeleines und sie schmecken hervorragend! Und im Backofen gehen sie auf wie jedes andere Backpulvergebäck auch.

Wenn ich es schaffe, wird dieses Wochenende noch ein Tortenrezept aus dem Backbuch ausprobiert, da auch hier die schlanke Linie beachtet wird! Fast jede Torte wird mit einer Creme gefüllt, deren Basis nicht SAHNE ist, sondern eine Creme, die auf Pudding oder Gelatine basiert.
Interessant finde ich hierbei auch, das man nicht einfach Pudding verwendet, sondern ihn "dressiert" mit z.B. Quark, Sauerrahm etc. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, das die Creme ebenso locker und cremig wird als wenn man Sahne verwendet, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen :)

Weiterhin gefällt mir sehr gut an diesem Buch, das man gegen Ende viele tolle Anregungen und Tipps erhält, wie man auf "chemische/künstliche" Hilfsmittel verzichten kann wie z.B. Aromen, Puddingpulver etc.
Da bereits eingangs erwähnt wird, das Vollkornmehle sehr intensiv schmecken und das es dabei wichtig ist mit Gewürzen und Aromen zu arbeiten, finde ich es toll, das es hierfür tolle Tipps gibt wie man sich Aromen selbst herstellen kann und wie man sie hervorhebt.

Bei jedem Rezept wird auch angegeben, wie man das Rezept für Diabetiker backen kann und Ihr findet auch vegane & glutenfreie Rezepte in dem Buch.

Bei dem ein oder anderen Rezept hatte ich allerdings noch ein paar Kritikpunkte:
- es wird hin und wieder von glattem Mehl gesprochen (es ist ein österreichisches Buch) und es findet sich leider kein Glossar darin, das dieses näher erläutert (Typenangabe oder ähnliches). Da ich seit Jahren viel koche und backe, weiß ich natürlich, wo ich dieses nachschauen kann. Bei Personen, die vielleicht weniger versiert sind, könnte es zu Problemen kommen.

- Gelatine soll in kochend heißem Wasser aufgelöst werden - das ist mir etwas suspekt, da ich gelernt habe, das man mit Gelatine vorsichtig sein soll. Ich kenne es nur so, das Gelatine in einer sehr warmen bis heißen Flüssigkeit gelöst wird, aber auf keinen Fall in kochend heißem Wasser, da sie sonst ihre Geliereigenschaft verliert?!

- Hefe soll bei 50 Grad aufgelöst werden - mir ist seit Jahren bekannt, das man Hefe bei ca. 40 Grad auflöst, da sie sonst ihre Triebfähigkeit verliert?!

Nun ja, ich denke aber, das es hier, wie bei jedem Rezept, auch auf die eigenen Erfahrungen und die Experimentierfreudigkeit an kommt und dies jeder für sich selbst entscheiden sollte.

Ich finde dieses Backbuch auf jeden Fall aussergewöhnlich und toll und ich muss zugeben, ich habe jede Menge lernen können und werde in Zukunft noch vieles daraus ausprobieren.

Da es alle Backbereiche anspricht (Rührkuchen, Strudel, Biskuit, Hefeteig, Kleingebäck und Torten) wird es noch richtig viel zum Ausprobieren geben und ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der gerne backt und der mal neue Wege beschreiten will!

Das Buch ist bei Amazon erhältlich für € 19,95.

Also Ihr Lieben, auf geht es - schwingt den Mixer und lasst mich wissen, was Euch am Besten gefällt :)