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Freitag, 4. März 2016

Slowcooker, Crockpot, Crocky.... ein geniales Gerät!

Schon viel zu lange habe ich es heraus gezögert diesen Post zu schreiben!
Ich habe seit einigen Monaten ein Lieblingsgerät in meiner Küche, das ich wirklich jedem empfehlen kann: einen Slowcooker!
Dieses Gerät ermöglicht wahnsinnig viele Möglichkeiten und bietet sich besonders an, wenn man eigentlich keine Zeit hat in der Küche zu stehen.



Doch was genau, hat es mit einem "Slowcooker" auf sich?! :-)

Ein Slowcooker ist eine Art Kochtopf, der aus mehreren Teilen besteht:
1. Außengehäuse mit eigenem Kabel & Stecker
2. Keramikinnentopf
3. Deckel


Es gibt diesen Slowcooker von diversen Firmen. Etliche werden sicher die Begriffe "Crockpot" oder "Crocky" kennen. Wenn ich mich nicht stark täusche, ist der Crockpot der Ursprung der sogenannten Slowcooker und er hat sich als Marke etabliert.

Inzwischen bieten etliche Hersteller Slowcooker an und ich darf einen riesigen Andrew James Slowcooker mein eigen nennen :-)

Es gibt diese Slowcooker in diversen Größen, so dass man sich für seine Haushalt die passende Größe zulegen kann.
Ich persönlich darf ja immer in großen Mengen kochen & backen und daher habe ich die große Ausführung von 6,5 Litern.

Die großen Vorteile eines Slowcookers sehe ich persönlich darin, dass man ihn unbeaufsichtig seine Arbeit machen lassen kann! Normalerweise gehöre ich nicht zu den Personen, die elektrische Geräte laufen lassen würden, wenn sie das Haus verlassen. Genau dafür ist der Slowcooker aber konzipiert!

Gerade in meinem Haushalt ist dieses Gerät Gold wert, denn beinahe die ganze Woche sind wir mit unseren Kindern auf dem Fußballplatz und wir essen generell abends alle zusammen.
Wenn man also erst gegen 19.00-19.30 h anfangen muss zu kochen, dann darf es i.d.R. immer nur etwas schnelles sein oder etwas, was man mal eben schnell aufwärmen kann. Ganz ehrlich...inzwischen hängen uns aber alle sämtliche Suppen, Eintöpfe & Co. aus dem Halse heraus :-)
Es ist also für mich schon wesentlich bequemer im Vormittagsbereich den Slowcooker zu befüllen und in entsprechend anzustellen.

Wie der Name bereits sagt, kocht/gart der Slowcooker langsam und bei niedriger Temperatur! Man bezeichnet Slowcooker auch aus diesem Grund als Schongarer. Die Temperaturen sind bei meinem Gerät in 3 Stufen aufgeteilt: 
"High" - schnelleres Garen über 4-5 Stunden
"Low" - langsames Garen über 8-9 Stunden
"Auto" - anfangs wird auf ideale Kochtemperatur erhitzt, die sich dann automatisch auf "Low" zurückschaltet. Diese Funktion bietet sich an, wenn man gefrorene Zutaten in die Schüssel füllt


Die Temperaturen bei den meisten Slowcookern liegen zwischen 75 und 93 Grad. Dadurch rechtfertigt sich auch der Name Schongarer, denn so ist eine bazillensichere Temperatur gewährleistet und Vitamine und Mineralstoffe bleiben weitgehend erhalten.

Sehr interessant ist auch, dass man wirklich jedes Stück Fleisch butterzart zubereiten kann! Wenn man seinen Zutaten ausreichend Zeit einräumt, kann man wirklich ohne Aufwand jede gewünschte Garstufe erreichen.
Ganz besonders gut gelingen im Slowcooker Pulled Pork (das Fleisch wird wunderbar weich und lässt sich problemlos auseinanderpflücken) und auch Spare Ribs. Auch meine Chicken Taquitos habe ich im Slowcooker zubereitet.




Aber auch für Suppen und Eintöpfe kann ich den Slowcooker wärmstens empfehlen, besonders dann, wenn man auf Vorrat kochen möchte. Große Mengen sind kein Problem, wenn man eine entsprechende Topfgröße hat.

Man hat nur die Vorbereitungszeit (schälen, putzen, schneiden), füllt alles in den Emailletopf, stellt die Temperaturstufe ein und lässt garen.
Umrühren und kontrollieren ist nicht notwendig! Auch ein Anbrennen kommt nicht vor!

Da es sich hierbei um ein amerikanisches Produkt handelt, was wohl auch so langsam in Deutschlands Küchen auch immer häufiger anzutreffen ist, treibe ich persönlich mich noch immer bevorzugt auf amerikanischen Rezeptseiten herum :-)
Die Damen und Herren sind nämlich wunderbar kreativ und bereiten nicht nur Suppen, Eintöpfe etc. darin zu, sondern wirklich ALLES!! Es wird gekocht, gebacken, Soßen, Süßspeisen... es wird wirklich alles darin hergestellt :-)

Sicherlich kommt jetzt die Frage nach dem Stromverbrauch...keine Sorge, ein Slowcooker verbraucht wesentlich weniger als ein Backofen. Nimmt man zum Beispiel einen Auflauf, so liegt der Verbrauch beim Slowcooker bei ca. 0,7 KWh, bei einem durchschnittlichen Backofen hingegen bei ca. 2 kWh!!
Grundsätzlich kann man sagen, das ein Bügeleisen in einer Stunde genauso viel Strom (ca. 0,68 kWh) verbraucht wie der Slowcooker über Stunden für einen Auflauf!!

Natürlich gibt es auch den ein oder anderen Nachteil. Man kann selbstverständlich nicht mal eben spontan mit diesen Geräten kochen. Es erfordert also schon eine gewisse Vorausplanung! Es ist also auch eine gewisse Umgewöhnung am Anfang notwendig, die sich aber schnell von alleine einstellt, wenn man die Vorteile kennenlernen durfte.

Man sollte nicht ständig den Deckel anheben, denn dann verflüchtigen sich sehr schnell Temperatur und auch Feuchtigkeit. Das Garergebnis wird dann dadurch auch verlängert.

Man muss sich anfangs auch daran gewöhnen, das Gemüse z.B. längere Zeiten benötigt als Fleisch! Normalerweise ist es ja umgekehrt und es erfordert einige Experimente und Erfahrungswerte, bis man sich damit zurecht gefunden hat.

Ein Slowcooker darf nicht zum Aufwärmen genommen werden, Reste oder bereits gegartes (erkaltet) müssen umgefüllt werden in einen herkömmlichen Topf!

Alles in allem allerdings finde ich die Nachteile nicht wirklich schlimm! Es ist halt eine Gewöhnungssache!

Nun habe ich euch meine ersten wichtigsten Infos mitgeteilt und es kann gut sein, dass ich diese im Laufe der Zeit auch noch mal überarbeite oder ergänze.

Wer nun auch Interesse an einem Slowcooker bekommen hat, der kann sich einfach mal bei Amazon umschauen. Die Auswahl ist wirklich toll und man bekommt bereits Geräte ab 1,5 Liter Inhalt.
Für eine 4köpfige Familie sagt man allgemein, dass ein 3,5 Liter Gerät ideal wäre.

Dies war also mein Einstieg für euch in die Schongarer/Slowcooker Welt.

Da ich absolut begeistert bin und ab sofort eine eigene Rubrik erstellen werde im Inhaltsverzeichnis, werdet ihr dort auch in Zukunft Rezepte finden.
Es wird sicher noch etwas dauern, bis ich eine ordentliche Sammlung zusammen habe, aber es wird sich lohnen :-)

Freitag, 27. Februar 2015

LichtErlebnisse in meiner Küche

Heute geht es mal zur Abwechslung nicht direkt um das Thema Kochen, aber dennoch um ein mindest ebenso wichtiges Küchenthema: Beleuchtung!

Mein Backofen hat das Zeitliche gesegnet und ihr könnt euch vorstellen, was DAS in meinem Haushalt bedeutet?! :-) Eine Katastrophe natürlich - ich und nicht backen können....ja, das geht gar nicht!

Ich habe mir dann schleunigst einen neuen Einbaubackofen zugelegt. Mein Mann weiß, das ich schon lange auf das Kochen mit Gas spekuliere (wir haben auch bereits einen Gasanschluss) und kam auf die Idee, das er mir meine Küche so umbauen könnte, das ich dann zukünftig an einem meiner beiden Fenster kochen kann. Dies wiederum bedeutet, das ich meine Dunstabzugshaube nicht mehr benötige (das Schätzchen hat inzwischen sicher auch gut 15 Jahre auf dem Buckel und war auch alles andere als schön).

Da wir eh streichen mussten, habe ich dann gleich gesagt, das wir schon mal den Grundstein dafür legen könnten, da wir wegen dem Backofen ohnehin einiges umändern mussten und bei der Gelegenheit habe ich dann gleich schon mal die Abzugshaube entsorgt :-)
Mein Gaskochfeld habe ich zwar noch nicht und mein Cerankochfeld funktioniert auch noch, aber nun fehlte mir doch das Licht der Dunstabzugshaube.

Und mal ehrlich....unzureichende Beleuchtung beim Kochen & Backen ist wirklich allerübelst, oder?!

Und so kam es, das ich auf den Onlineshop LichtErlebnisse aufmerksam wurde.


Dieser Shop bietet Lampen und Beleuchtungsmöglichkeiten für sämtliche Bedürfnisse (Innen- und Außenbereich) an.

Auf den ersten Blick sieht er ansprechend, aber schlicht aus. Die Ansicht der Seite wirkt absolut nicht überladen.

Dann beginnt man zu stöbern und muss schnell feststellen, das es sich garantiert nicht um einen kleinen Shop handelt. Die Auswahl ist immens und es gibt wohl keinen Bereich, der hier nicht abgedeckt werden kann :-)

Ich bin dann natürlich gezielt auf die Suche gegangen nach einer passenden Unterbauleuchte für meine Küche. Ich klickte also auf Innenbeleuchtung und wurde dann weitergeleitet in den Bereich, wo ich weitere Filter- und Auswahlmöglichkeiten vorfand.

Auf der linken Seite findet man dann weitere Filtermöglichkeiten vor:
Preiseingrenzung mit einem Schieberegler (zwischen € 2,00 und € 1200,00), nach Räumen, Stilrichtung, Material, Extras, Flammen, Energieeffizienz, Schutzart, Fassung und Kategorie.

Auf der restlichen Seite gibt es dann jede Menge weitere Auswahlmöglichkeiten mit Vorschaubildern zu den einzelnen Beleuchtungsarten:
Hänge- und Pendelleuchten, Wandlampen, Keramik- und Gipsleuchten, Küchen- und Arbeitsbeleuchtung, Licht und Wellness u.v.m.

Für mich war natürlich der Bereich Küchen- und Arbeitsbeleuchtung interessant und ich stöberte durch diese Kategorie um etwas passendes für mich zu finden.

Für mich war es jetzt wichtig, das ich eine flache Unterbauleuchte finde, die nach Möglichkeit in silber ist und mir ausreichend Beleuchtung über meinem Herd (und dann später auch auf meiner Arbeitsfläche) verschafft.
Und siehe da...ja, LichtErlebnisse hat tatsächlich mit einer Unterbauleuchte meine Probleme lösen können:
Ich habe mich sofort verliebt in die LED Leuchte ALBANY, da sie exakt meinen Vorstellungen und Größe entsprach.
Die Beschreibung enthielt alles, was ich mir von dieser Leuchte versprach und vor allem die Länge von 480 mm war genau das, was ich suchte.

Also Bestellung aufgegeben und gewartet. Die Lieferzeit war zwar mit 7-10 Werktagen angegeben, aber sie wurde dann doch schon früher ausgeliefert: ein weiterer Pluspunkt!

Die Auslieferung erfolgte in einem Karton, der ausreichend Platz bot für die Lampe und außen herum war die Lampe nochmal gut umhüllt mit jeder Menge dickem Papier, so das auch beim Transport nichts hätte passieren können.

Als erstes wurde natürlich das Licht getestet, schließlich war in der Beschreibung die Rede von warmweißem Licht (300 Lumen). Und ja, es ist wirklich ein sehr schönes, helles Licht, was aber dennoch nicht zu hart ist.

Mein Mann durfte die Lampe dann abringen (einfach und schnell mit der beiliegenden Beschreibung und den Schrauben) nach meiner Vorstellung ich kann nur sagen....genial!
Installation/Anbringung ging zügig von der Hand und optisch ist sie unterhalb meines Schrankes nicht zu auffällig. Der integrierte Schalter ist leicht zugängig zu bedienen. Weiterer Vorteil dieser Lampe ist, das man sie sogar erweitern kann (also mehrere dieser Lampen können miteinander verbunden werden, wenn man eine längere Lichtleiste benötigt).




Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen, denn die Beleuchtung ist nun absolut perfekt! Auch, wenn ich mein Gasfeld habe und sich meine Arbeitsfläche dann vergrößern wird, bietet mir die Unterbauleuchte ausreichend helles Licht. Sie strahlt große Flächen an und man kann gut unter diesem Licht "arbeiten". Das Licht ist auch ausreichend für meine Fotos, wenn ich sie nun am Abend machen möchte. Genau so hatte ich mir das vorgestellt :-)



Ich bin also ganz begeistert und ich habe mich inzwischen natürlich noch weiter umgesehen im Shop :-) Da LichtErlebnisse auch Beleuchtung für den Außenbereich anbietet, werde ich mich im Frühjahr sicher noch einmal hier "austoben", denn ich möchte gerne auch im Garten bzw. in meiner Einfahrt gerne noch das ein oder andere an Beleuchtungsobjekt hier integrieren.

Nun wollt ihr sicher noch ein paar Details zum Shop wissen...

Für eure Fragen gibt es die Rubrik "Häufige Fragen", wo man viele Fragen bereits im Vorfeld geklärt bekommt (u.a. die Themen Mengenrabatte, Sonderangebote, Schutzklassen etc.).

Bestellungen kann man als Gast tätigen, aber natürlich auch als registrierter Kunde mit Passwort.

Zahlungen: möglich sind hier PayPal Standard bzw. PayPal Express, Vorkasse und auf Rechnung.

Lieferung erfolgt innerhalb Deutschlands zu einem Pauschalpreis von € 4,90 (kostenlose Lieferung ab € 100,00 Warenwert). Wie ich finde (auch aufgrund der sorgfältigen Verpackung), absolut gerechtfertigt und vor allem, nicht überteuert. Auch Auslandslieferung ist möglich. Preise findet ihr dann unter dem Punkt Lieferung.

Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Shop, den ich euch ans Herz legen möchte.

Am besten schaut ihr aber selber mal im geprüften Onlineshop vorbei. Ich möchte noch kurz anmerken, das ihr LichtErlebnisse auch auf Facebook findet. Dort seid ihr dann gleich immer auf dem Laufenden (interessante Leuchtenvorstellungen, weitere Testberichte und Rezensionen).

Dienstag, 1. Mai 2012

Sheila Lukins USA Kochbuch

Das ich internationale Küche, insbesondere Originalrezepte, sehr mag und auch gerne alles nachkoche, ist inzwischen ein offenes Geheimnis.
Dadurch hat sich im Laufe der Zeit auch eine riesige Kochbuchsammlung bei mir angehäuft, die meinen Mann zur Verzweifelung treibt :-)

Eines meiner wirklich heißgeliebten Kochbücher ist das "USA Kochbuch" von Sheila Lukins.


Wie ihr sehen könnt, habe ich es schon wirklich oft zur Hand genommen, sei es auch nur, um darin zu stöbern oder mir Anregungen zu holen. Das 623 Seiten starke Werk liefert mehr als nur einen Einblick in die amerikanische Küche. Es wurden hier die besten und bekanntesten Rezepte aus dem ganzen Land zusammengetragen und wirklich liebevoll beschrieben.

Es ist kein typisches Kochbuch, denn es gibt sich nicht zufrieden mit einer Auflistung an Gerichten und vielen Bildern, die zum Nachkochen anregen sollen und in vielen Rezensionen werden auch die fehlenden Fotos bemängelt. Ich allerdings muss zugeben, das mich gerade das noch mehr an diesem Buch reizt! Sheila Lukins hat sich auf eine Reise durch ihre Heimat Amerika gemacht und aus allen Regionen Rezepte zusammengetragen, die sie im Anschluss zuhause nachgekocht hat. Ihre Art zu schreiben ist einfach toll, da man sich als Leser sehr wohl und "eingeladen" fühlt. Man benötigt einfach keine Fotos, sondern man kann sich regelrecht in die einzelnen Gerichte hinein denken, da Sheila Lukins alles wunderbar authentisch und liebevoll beschreibt. Man hat nun wirklich nicht das Gefühl ein Buch eines Meisterkochs in der Hand zu halten, sondern ein Gespräch zu führen mit der netten Nachbarin von nebenan, die bekannt ist für ihre hervorragenden Kochkünste.
Ob nun alte Familienrezepte, Klassiker, Top Gerichte aus Restaurants oder ihre eigenen Rezepte - Sheila Lukins überzeugt auf ganzer Linie mit ihrer Rezeptsammlung und lädt zum Nachkochen ein.

Das Buch beinhaltet aber nicht nur ihre gesammelten Rezepte, sondern es gibt weiterhin jede Menge Anekdoten, Geschichte, Tipps, Empfehlungen und und und...

Wer denkt, amerikanische Küche bedeutet Fastfood & fettes Essen, der wird schnell belehrt werden, denn Sheila Lukins zeigt in ihrem Buch auf, das auch in den Staaten gesunde Ernährung ebenso dazu gehört wie bei uns und das am alltäglichen Familientisch Gemüsegerichte & Suppen wie auch überall sonst auf der Welt dazu gehören.
Das USA Kochbuch ist eine regelrechte kulinarische Reise durch Amerika, das über mehr als 600 Rezepte bietet und zusätzlich noch jede Menge Wissen, Traditionen und regionale Gewohnheiten vermittelt.

Nach einer Einleitung in der Sheila Lukins erklärt, wie es zu ihrer kulinarischen Reise kam, startet das Kochbuch mit der Rubrik "Die Frühstücksecke", wo es um diverse Gerichte geht, die nicht nur nahrhaft und gesund, sondern auch schnell gehen, da der typische Amerikaner morgens wohl keine große Zeit mit frühstücken "verschwendet".
Die Frühstücksecke umfasst folgende Kapitel:
- Obst- und Frühstücksgetreide


- Eierspeisen



- Pancakes, Waffel & diverse Beilagen

Dann folgt das "zweite Frühstück", das gegen 11 h vormittags eingenommen wird und hier wird es dann schon gehaltvoller & süß (es soll als "Belohnung" für die erste geleistete Arbeit am Tag dienen):
- Muffins und süße Brote

In diesem Kapitel findet man auch einige Hinweise zum Thema Kaffee & Tee in den USA.

Dann geht es weiter mit "Der Mittagtisch" und dieser wird wiederum unterteilt in diese Kapitel:
- Die Salatbar (hier findet zu Beginn erst einmal eine Erklärung zu "Wein & Bier" statt) :-)


Sehr ausführlich werden aber auch "Dressings" & "Vinaigrettes" aufgeführt.

Ein eigenes Kapitel beim Mittagstisch finden die

- Sandwiches

die gute 30 Seiten an Rezepten bieten und wo auch immer Gemüse und Salate ganz wichtige Bestandteile darstellen!

Nun folgt "Die blaue Stunde", worunter man "Cocktails & Co. findet (Co. bedeutet hier auch kleine Cocktailsnacks).

Es folgt das Kapitel "Dinner" und dieses unterteilt sich wie folgt:

- Relishes etcetera (jede Menge Rezepte aus frischen und fruchtigen Zutaten / eingelegtes Gemüse / Chutneys / Saucen & Pasten)

- Brote (hier wird betont, wie wichtig ein gutes Brot für diverse Anlässe und Gerichte ist und das es einfach toll ist, Brot selber zu backen, was ich persönlich ja nur bestätigen kann)


- Suppen - umfangreiches Repertoire der verschiedensten Suppen: angefangen mit Gazpachos, Gemüse- und Bohnensuppen, Fleisch- und Hühnersuppen, sowie das Thema Brühen allgemein)



- Salate zum Dinner
hier findet sich wieder ein große Vielfalt an Salaten wieder, egal ob als Vorspeise oder Hauptgericht oder auch Beilage

- Bauernmärkte - ein sehr großes Kapitel über Gemüse und dessen Zubereitung. Von Avocados, über Mais oder auch Kürbis bis hin zum Spinat und den Zucchinis - es gibt hier wirklich viele tolle Rezepte zu entdecken!


- Nudeln, Körner & Bohnen -ja, auch hier ein eigenes Kapitel, denn es gibt hervorragende Gerichte in dieser Rubrik: American Macaroni & Cheese, Polenta & Risotto, Reis nach Cajun Art, gebackene Bohnen etc.



- Rindfleisch: egal ob gekocht, gegrillt, geschmort, die Auswahl ist ebenso vielfältig und durch die verschiedenen Würzarten findet man hier Gerichte, die mehr als anregend sind und für jede Menge Ideen sorgen. Barbecue Saucen findet man hier ebenfalls!



- Schweinefleisch & Schinken: auch hier wieder in sämtliche  Zubereitungsarten (sehr viele tolle Barbecue Ideen) vorhandene Rezeptanregungen

- Lamm - ob als Braten, als Burger oder auch Eintopf, hier findet man auch wieder etliche (ungewöhnliche) Ideen, die mir zuvor bei Lamm nicht bekannt waren



- Geflügel und Wild: Brathähnchen, Wildhühnchen, Fasan, Strauss, Reh.... ob nun als klassisches oder als exotisches Gericht - die Rezepte sind erneut sehr vielfältig und außergewöhnlich



- Fisch: gegrillt oder paniert (angeblich die favorisierte Variante der Amerikaner), als Eintopf oder Sandwichbelag - Sheila Lukins zeigt viele interessante Ideen auf und selbst mir als "Fischmuffel" läuft bei dem ein oder anderen Rezept das Wasser im Munde zusammen

- Meeresfrüchte: dieser Kategorie wurde ebenfalls ein eigenes Kapitel gegeben und man findet hier leckere Ideen für Hummer, Muscheln, Krabben & Co.

Ich muss sagen, jede Seite habe ich inzwischen förmlich "studiert" und mir immer wieder Anregungen geholt. Besonders im Sommer beim Grillen konnten mir viele Rezepte schon helfen außergewöhnliche Gerichte zuzubereiten. Allein die selbstgemachten Saucen und auch Marinaden & Scrubs (Grillwürzmischungen) lohnen sich und konnten meine Familie und mich bisher immer wieder aufs Neue begeistern.

In den letzten Jahren habe ich immer wieder mal einige Rezepte nachgekocht und es war jedes Mal ein Erfolg! Da ich diesen Blog erst seit einigen Monaten führe, werden sicher im Laufe der Zeit noch einige Rezepte folgen.
Von Anfang an fand ich sehr faszinierend, das dieses Kochbuch ohne Fotos auskommt und das Sheila Lukins es dennoch schafft, durch sehr anschauliche Beschreibungen, den Leser Schritt für Schritt durch die teilweise recht aufwendigen Rezepte zu führen.

Aber auch die "einfachen" Rezepte, wie z.B. ein Omelett oder Rührei lesen sich wie ein eigenständiges Gericht und man merkt, wie sehr Sheila Lukins hinter ihren Rezepten steht und ich behaupte mal, man kann sagen diese Frau hat wirklich "mit Leib & Seele & Hingabe" gekocht!

Aber als wenn der obere Teil des Buches noch nicht mehr aus ausreichend genug wäre, folgen im Anschluss natürlich noch weitere Kapitel, denen ich mich wohl auch etwas ausgiebiger in der nächsten Zeit widmen möchte.

"Zum Nachtisch"
Auch hier gibt es weitere Unterkapitel:
- Fruchtdesserts und Kuchen - hier finden sich die klassischen Pies, aber auch fruchtige Desserts, Crumbles, Puddings und Kompotte wieder. Witzig bei den Pie Rezepten finde ich, das es immer ein "Standard Rezept" gibt, das als Vorlage dient und die Zubereitung erfolgt mit Hilfe einer Küchenmaschine, die in bestimmten Pulsen bedient wird :-) Im Grunde geht es hierbei um ein Mürbeteigrezept, das sich sicher auch auf unsere klassische Knetweise zubereiten lässt ;-)


- Kuchen & Plätzchen - ich war etwas erstaunt über die erneute Nennung von Kuchen, allerdings scheinen Rührkuchen dann doch wieder als eine andere Art von Kuchen bezeichnet zu werden, denn diese findet man, neben Biskuitrezepten, in diesem Unterkapitel. Weiterhin habe ich mich in die vielen Rezepte von Brownies, Cookies und Schokoladenkuchen verliebt :-)


- Eis & Heiß - das letzte Kapitel befasst sich mit der Zubereitung von cremigen Eissorten, fruchtigen Sorbets (deren Basis meist ein Zuckersirup ist, den man ebenfalls selber herstellt), Limonade, Fruchtsirup & Soßen.
Ein schönes Kapitel, das besonders interessant ist in den heißen Sommermonaten. 



Die letzten Kapitel zeigen sehr schön, das doch etwas dran ist an dem "Gerücht", das die Amerikaner einen Hang zu sehr süßen Sachen haben :-) Ich finde es aber weniger problematisch, da ich ja zum einen "Xund backen" von Angelika Kirchmaier rezensiert habe und daher weiß, wie ich Zucker bis auf ein Minimum reduzieren kann und zum anderen genügt es oft schon nach Gefühl (wenn man einige Erfahrung im Kochen & Backen hat) die Zuckermengen zu reduzieren.

Mein nächstes Rezept wird wohl ein "Marbled Cream Cheese Brownie" (Marmorbrownie mit Käsesahne & Schokolade) werden, da mich diese Art von Brownie schon sehr reizt - nicht zuletzt, da es sich um einen 3schichtigen Teig handelt. Ihr werdet ja dann mein Ergebnis hier nachlesen können :-)

Am Ende des Buches werden von Sheila Lukins noch typisch amerikanische Volksfeste aufgeführt mit Daten, Bezugsquellen der verwendeten Zutaten (auch ein deutsches Adressenregister ist dabei), Adressen von amerikanischen Restaurants, Märkten und Museen und auch Quellenangaben von Rezepten, die sie sich für ihr Kochbuch zur Hilfe geholt hat.



Ich könnte noch stundenlang von diesem tollen Buch schwärmen (wie ihr sicher heraus lesen konntet) und kann es nur jedem empfehlen, der sich für die amerikanische Küche interessiert. Egal ob man interessiert ist an Fastfood Rezepten, gesunden Gerichten, außergewöhnlichen Salatkombinationen, Fleischgerichten, Süßspeisen, Kuchen oder auch der Cajun-Küche, es sollte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein! Und was mir natürlich sehr gut gefällt ist, das es sich stellenweise um alte und traditionelle Rezepte handelt.
 Ich musste feststellen, das es dieses Kochbuch leider nur noch in englisch als neue Ausgabe gibt.
Gebraucht findet man das USA Kochbuch aber dennoch über Amazon (es werden die entsprechenden Anbieter angezeigt).

Also, wen ich neugierig gemacht habe kann sich also über Amazon selber dieses geniale Kochbuch zulegen, oder aber wartet darauf, das ich im Laufe der zeit einige der Rezepte hier einstelle :-)