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Sonntag, 29. November 2020

Wurstbrötchen "Holland" (Saucijzenbroodjes)


 Zutaten:
 Füllung:

500 g Gehacktes (gemischt)

3 Scheiben Weißbrot (ohne Rinde)

150 ml Milch

1 Ei

1 Beutel Gewürzmischung für Gehaktes (ich habe hier nach Geschmack selbst Salz, schw. Pfeffer, Kardamom, Muskatnuss, Koriander und Majoran benutzt - dies entspricht den üblichen Gewürzen in den holländischen Gewürzmischungen)

1 EL Senf (oder mehr nach Geschmack)

einige Tropfen Maggi und Worcestershiresauce

Selleriesalz


2 Rollen Blätterteig

1 Eigelb


Zubereitung:

Vom Brot die Rinde abschneiden und die Scheiben in Stücke schneiden oder reißen und in eine Schüssel geben. Mit der Milch übergießen und ca. 30 Minuten stehen lassen. Dann übrige Flüssigkeit abgießen.


Gehacktes mit dem ausgedrückten Brot und den restlichen Zutaten der Füllung gut verkneten und abschmecken.


Jede Rolle Blätterteig entrollen und der Länge nach durchschneiden, so das man 4 lange Streifen erhält.


Die Gehacktesmasse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und auf alle der Streifen je eine "Wurst" spritzen. Nicht ganz mittig aufspritzen, denn man benötigt noch etwas Platz zum Festdrücken.




Nun die Ränder mit Eigelb besteichen und die breiten Blätterteigseiten übe die Füllung legen und die Ränder gut andrücken. Das klappt sehr gut mit der Handkante oder den Fingern.



Die gefüllten Streifen nun noch mal für 20 Minuten in den Kühlschrank legen. So festigt sich die Füllung, damit die Brötchen gut durchschneiden kann.


Nun nach Wunsch längere Brötchen oder kleinere Häppchen schneiden.



Backofen sollte vorgeheizt sein auf ca. 200 Grad (Ober-/Unterhitze).

Die Wurstbrötchen auf Backbleche (mit Backpapier) legen und ca. 30 Minuten backen. Kleine Häppchen ca. 25 Minuten.

Vom Blech heben und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Schmecken warm, aber auch kalt.


Anmerkungen:

- meine Jungs lieben diese niederländischen Wurstbrötchen, die man auch in jedem Supermarkt zum Aufbacken bekommt. Ich mag die fertigen überhaupt nicht, aber diese hier schmecken wirklich genial!

- Dank Corona kommen wir ja aktuell hier auch nicht wirklich raus und da wir große Hollandfans sind, muss ich natürlich auch mal nach niederländischen Rezepten suchen, um zu sehen, was ich hier "nachbasteln" kann. Diese Saucijzenbroodjes fand ich als erstes und inzwischen backe ich sie regelmäßig, da meine Jungs sie auch gerne an langen Schultagen mitnehmen.

- Diese Wurstbrötchen sind schnell gemacht, eignen sich kalt und warm, egal als ob Snack zwischendurch, aber auch als Partyhäppchen

- Man kann die Saucijzenbroodjes auch sehr gut vorbereiten (ungebacken), um sie einzufrieren. Aus dem Tiefkühler auf´s Blech, Backzeit verlängert sich dann um ca. 10 Minuten.

- Das "Original Rezept" habe ich hierher und möchte mich hiermit bedanken 😉


Sonntag, 14. Juni 2015

Salatini con pomodore e pesto


Zutaten:
Blätterteig (TK oder Rollen aus der Kühlung)
Pesto (selbst gemacht oder gekauft)
Cocktailtomaten

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Ich nehme gerne immer eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal.

Cocktailtomaten in Scheibchen schneiden.
Den Blätterteig in kleine Rechtecke schneiden, so das 2 Tomatenscheiben darauf Platz finden.

Mit einem Löffelchen etwas Pesto auf den Teigstückchen verteilen und auf jedes Stück 2 Scheiben Tomaten legen.



Auf das Backblech geben und ca. 15-20 Minuten backen.

Heraus nehmen und auskühlen lassen. Schmecken warm und auch kalt.



Anmerkungen:
- ich finde ja, das dies hier weniger ein Rezept als eine Anleitung ist :-)
- als mein Sohn das Thema Europa in der Schule hatte und als Abschlußprojekt kleine Snacks mitgebracht werden sollte (er war in der Gruppe Italien), fragte ich in meiner Lieblingskochgruppe um Rat und Carmen (Italienerin) empfahl mir u.a. diese Salatinis
- die kleinen Blätterteig-Häppchen waren ein Renner und ich finde sie auch traumhaft lecker
- mal wieder ein Beleg dafür, das die leckersten Sachen nicht aufwendig und kompliziert sein müssen, ganz im Gegenteil!!
- auch perfekt für laue Sommerabende, für einen Mädelsabend, ein Buffet oder einfach so als Snack vor dem Fernseher 
- schnell gemacht und auch optisch sehr ansprechend

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Karotten-Konfekt


Zutaten:
130 g Möhren
200 ml Milch
65 g Zucker

125 g Butter

Kokosraspeln zum Wälzen

Zubereitung:
Die Möhren schälen und ganz fein reiben.


Möhren zusammen mit der Milch aufkochen und dann ca. 20 Minuten auf kleiner Hitze einkochen lassen.


Zucker zufügen und ebenfalls etwas einkochen lassen. 


In der Zwischenzeit die Butter in einem weiteren Topf köcheln lassen, bis sich die Eiweißreste oben absetzen. 


Die Butter durch ein sehr feines Sieb laufen lassen und danach ebenfalls zu der Möhrenmischung geben. 



Alles einkochen lassen, bis eine dickflüssige Masse entstanden ist.


Die Masse dann unter rühren in einem Wasserbad (Eiswasser) abkühlen lassen.

Die Mischung ist fertig, wenn sie nicht mehr glänzt - jetzt kann man sie in eine Auflaufform oder auf ein Backblech streichen (ca. 1 cm Dicke).


Die Form in den Kühlschrank stellen (mehrere Stunden oder am besten über Nacht).

Heraus nehmen, einen Suppenteller mit Kokosraspeln füllen und Kugeln aus der Masse formen. Ich habe mich für kleine, ca. 1-1,5 cm Durchmesser, Kugeln entschieden, da die Masse recht süß schmeckt.

Die Kugeln in den Kokosraspeln wälzen und servieren. Sollte man sie im Vorfeld zubereiten, dann sollte man auf kühle Aufbewahrung achten.


Anmerkungen:
- das Rezept habe ich auf der Seite "Gruselfabrik" gefunden und es soll sich hierbei um eine Spezialität aus Katalanien Panelettes) handeln, die speziell zu Allerheiligen zubereitet wird. Also ein perfektes Rezept für meine Halloween-Kategorie :-) 
- die Zubereitung ist eigentlich recht einfach und simpel und ich war sehr skeptisch, was den Geschmack betraf
- beim Geschmackstest muss ich sagen, das die Meinungen stark variieren: die Kinder sind alle davon begeistert (schön süß halt), die Erwachsenen dagegen sehr unterschiedlicher Meinungen: von "geht so", "echt super-lecker" bis hin zu "mag ich gar nicht"
- ich persönlich finde diese Kugeln nicht schlecht, allerdings sind sie wirklich sehr süß. Ich habe daher auch nur das halbe Rezept genommen und auch die Kugeln wirklich klein gerollt (sie passen in Pralinenkapseln), denn sobald sie zu groß werden, wird der Geschmack doch sehr aufdringlich bzw. "klebt einem den Mund zusammen" :-)
- man schmeckt die Möhren übrigens überhaupt nicht! Der Geschmack erinnert eher an süßen, cremigen Karamell 
- optisch finde ich die Kugeln sehr ansprechend und sie machen sich sicher auch sehr gut auf einem Buffet

Griesspaghetti mit fruchtiger Sauce



Zutaten:
Spaghetti:
400 ml Milch
100 ml Sahne
40 g Zucker
20 g Butter
120 g Hartweizengrieß
4 Tropfen Vanillearoma

Fruchtsauce:
400 g Erdbeeren (oder andere Beeren)
2-3 EL Zucker

weiße Schokolade 

Zubereitung:
Milch mit Sahne, Butter, Zucker und Vanillearoma in einen Topf geben und aufkochen lassen.



Den Grieß zufügen und unter Rühren bei kleiner Hitze ausquellen lassen. Bei mir ging es sehr schnell und der Grieß wird sehr fest und dick!


In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

Für die Fruchtsauce werden die Beeren in einen Topf gegeben und mit dem Zucker aufgekocht. Ca. 5 Minuten köcheln lassen, dann pürieren. Unter Rühren abkühlen lassen.

An dieser Stelle kann ich euch leider kein Foto präsentieren, da ich etwas unter Zeitdruck stand und es schlichtweg vergessen habe :-) Aber ich denke, das bekommt ihr auch so hin :-)

Nun füllt man den Grieß in eine Gebäckpresse mit Nudeleinsatz (mit vielen Löchern).


Mit der Gebäckpresse werden nun "Spaghetti" auf Dessertteller gespritzt.

Mit der Fruchtsauce begießen (man benötigt relativ viel Sauce, da der Grieß recht trocken ist) und die weiße Schokolade mit einer Haushaltsreibe darüber verteilen.

Anmerkungen:
- das Rezept stammt aus einem alten Kochbuch und im original kommt noch etwas mehr Grieß hinein und die Idee mit dem Vanillearoma stammt von mir
- der Grieß muss wohl so fest und trocken sein damit er sich auch gut durchdrücken lässt
- dieses Rezept passte gut zum letzten Geburtstag meines Ältesten, da er sich für seinen Ehrentag einen Spaghettikuchen und für abends Spaghetti carbonara gewünscht hatte - da dachte ich mir, das dieses Dessert doch der krönende Abschluss bilden würde :-)
- ich kann nur sagen, es war für ihn ein Volltreffer und er fand auch diese Spaghetti lecker :-)
- die Spaghetti und die Sauce sind recht schnell gemacht, aber ich empfehle, dieses Dessert so schnell wie möglich zu servieren. Die Reste stellte ich in den Kühlschrank und am nächsten Tag schmeckte es doch sehr fad und war sehr trocken
- insgesamt aber auf jeden Fall eine tolle Idee für einen Kindergeburtstag oder auch allgemein für ein Buffet

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Schlangenbrot


Zutaten:
500 g Weizenmehl Typ 405
1 Würfel Hefe, frisch
250 ml lauwarme Milch
80 g Zucker + 1 TL
1/2 TL Salz
1 Ei (Gr. M)
80 g Butter oder Margarine, zerlassen und abgekühlt

1 Eigelb
2 EL Milch

rotes Marzipan, Rosinen & Schokoglasur zur Dekoration

Zubereitung:
Mehl, Zucker und Salz mischen, in eine große Schüssel geben und eine Mulde hinein drücken.

4 EL Milch, Hefe und 1 TL Zucker gut verrühren und ca. 20 Minuten stehen lassen (Vorteig).

Den Vorteig zum Mehl geben, Ei und Fett zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten (das Volumen sollte sich verdoppeln) stehen lassen.

Ich habe natürlich wieder die bequeme Variante gewählt und die Arbeit meinem Brotbackautomaten überlassen :-)


Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten und in Stücke teilen. Ich habe mich für verschieden große Stücke von 60 g und 90 g entschieden.

Jedes Stück zu einer Schlange rollen, dabei ein Ende spitz zulaufen lassen und das andere Ende wie eine Kugel formen.


Den Kopf zwischen zwei Fingern leicht zusammendrücken und gleichzeitig etwas nach unten.
Mit einem Messer einen ca. 1 cm tiefen Mund einschneiden.


Die fertigen Schlangen auf ein mit Backpapier belegtes Blech in S-Formen legen.


Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Eigelb und Milch miteinander verquirlen und die Schlangen damit einpinseln.

Rosinen als Augen eindrücken.

Das Blech in den Ofen geben und ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Schokoglasur schmelzen und vorsichtig (mit einem kleinen Löffel) ein zickzackförmiges Muster auf den Rücken der Schlangen aufbringen.

Das Marzipan dünn ausrollen und schmale, kurze Streifen daraus schneiden. Die streifen noch mal an einem Ende spalten.


Mit einem spitzen Messer in die Mäuler der Schlangen kleine Schlitze schneiden und die Zungen hinein stecken.


Anmerkungen:
- das Rezept stammt aus meinem Buch "Halloween kochen, backen, dekorieren" (ISBN: 978-3-8174-6581-1)
- die Zubereitung habe ich etwas abgewandelt, ebenso die Zungen, die im Buch aus gespaltenen Lakritzschnecken gemacht werden
- ein leicht süßes Hefegebäck, das recht zügig gemacht ist und optisch natürlich besonders für die Kids ein Hingucker ist
- ich kann mir vorstellen, das man diese Schlangen auch in ungesüßt zubereiten kann und als Deko könnte man z.B. Kräuter, Mohn etc. nehmen
- anstelle der frischen Hefe kann man natürlich auch ein Päckchen Trockenhefe nehmen. Diese dann aber bitte gut mit dem Schneebesen in die Milch rühren, da sie gerne Klumpen bildet (lösen sich aber später auch wieder gut auf)
- Trockenhefe wird normal sofort mit dem Mehl gemischt, aber der Nachteil ist, das man dann leicht einen starken Hefegeschmack erhält. Durch den Vorteig kann man dies gut "eindämmen" :-)