Sonntag, 6. März 2016

Baconbombs - für Fleischliebhaber


Zutaten:
1 kg Gehacktes (nach Wunsch 100% Rind oder gemischt)
ca. 150 g Bacon in Scheiben (entspricht ungefähr 1,5 Paketen)
Salz, Zwiebelsalz, Paprika, schwarzer Pfeffer, Chillipulver oder Cayennepfeffer
2 Eier (Gr. M)
2 Scheiben altbackenes Toastbrot
Worcestershiresauce

Füllung:
Jalapenos oder Minipaprika (insgesamt 8-10 Stück)
ca. 150 g Frischkäse

Alternativ 8-10 etwas größere Käsewürfel z.B. Gouda

150 ml Barbecuesauce (Lieblingssauce)

Zubereitung:
Das Brot mit Wasser einweichen. Wenn das Brot gut durchgeweicht ist, gründlich ausdrücken wie ein Schwamm.

Fleisch in eine Schüssel geben, Eier, Gewürze und die Worcestershiresauce zufügen. Das ausgedrückte Brot auseinanderpflücken und ebenfalls zum Fleisch geben und alles gut durchkneten zu einer homogenen Masse.
Nach Bedarf abschmecken - wir mögen es etwas würziger, also habe ich dementsprechend etwas mehr Chillipulver verwendet.


Jalapenos bzw. Minipaprika putzen, den Deckel und die Kernchen entfernen. Falls die Früchte zu lang sein sollten, einfach etwas einkürzen.


Mit dem Frischkäse füllen.


Nun aus der Gehacktesmasse eine Art Fladen formen und eine gefüllte Paprika bzw. Jalapeno hineinlegen. Mit dem Fleisch gleichmäßig umhüllen und eine Kugel formen.


Als nächstes nimmt man pro Fleischkugel je 2 Bacon Scheiben und umwickelt die Kugeln damit.


Dann wird noch jede Fleischkugel mit Barbecuesauce eingepinselt und direkt in den Slowcooker gelegt.



Nun wird der Deckel aufgelegt und der Slowcooker eingestellt. Ich habe diese Baconbombs vormittags um 13.00 h vorbereit, da wir mal wieder zum Fußballplatz mit unseren Jungs mussten und unser Abendessen war für ca. 19.00 geplant. In diesem Falle musste ich meinen Slowcooker auf "Slow" stellen, so dass ich 6 Stunden einplanen konnte.
Auf Stufe "High" hätte ich nur halb so viel Zeit benötigt - man kann diese Baconbombs also ohne Probleme auch schneller auf den Tisch bringen.

Bei uns gab es Pommes und Salat dazu.

Bei der austretenden Flüssigkeit hätte ich am Schluss auch noch eine Soße zaubern können, allerdings wollten bei uns alle lieber die Barbecuesoße dazu. :-)
Ich muss auch dazu sagen, dass ich die Flüssigkeit auch erst mal hätte entfetten müssen! Ist natürlich Geschmackssache, aber beim Nachkochen könnt ihr das ja selber entscheiden!



Anmerkungen:
- dies ist mein erstes Slowcooker Rezept, dass ich euch hier aufzeige. Von diesen Baconbombs gibt es massig Variationen im Netz. Ich habe hier im Prinzip meine eigene Version erstellt, die sich nach dem Geschmack meiner Familie richtet.
- Meinem Mann und mir hat es zwar geschmeckt, aber wir haben beschlossen, dass es auf jeden Fall beim nächsten Mal Jalapenos sein sollten. Uns fehlte in der Füllung irgendwie der Pfiff. Leider hatte ich in den Geschäften bei uns in der Nähe keine Jalapenos bekommen.
- Für meine Kids habe ich zusätzlich (da ich mir nicht sicher war, ob sie die Paprika-Frischkäse-Füllung mögen) einige Fleischkugeln mit einfachem Goudakäse gefüllt, was die drei auch wirklich lecker fanden.
- generell ein nettes Rezept, was auch optisch sehr ansprechend war, aber es wird nun zukünftig nicht unter unsere Kategorie Lieblingsrezepte fallen.
- das Fleisch war wunderbar saftig und ich kann mir auch gut vorstellen, dass diese Baconbombs sehr gut vom Grill schmecken 
- generell aber auch ein tolles Gericht, was sich hervorragend vorbereiten lässt und man kann es sicher auch sehr gut in größeren Mengen zubereiten

Freitag, 4. März 2016

Slowcooker, Crockpot, Crocky.... ein geniales Gerät!

Schon viel zu lange habe ich es heraus gezögert diesen Post zu schreiben!
Ich habe seit einigen Monaten ein Lieblingsgerät in meiner Küche, das ich wirklich jedem empfehlen kann: einen Slowcooker!
Dieses Gerät ermöglicht wahnsinnig viele Möglichkeiten und bietet sich besonders an, wenn man eigentlich keine Zeit hat in der Küche zu stehen.



Doch was genau, hat es mit einem "Slowcooker" auf sich?! :-)

Ein Slowcooker ist eine Art Kochtopf, der aus mehreren Teilen besteht:
1. Außengehäuse mit eigenem Kabel & Stecker
2. Keramikinnentopf
3. Deckel


Es gibt diesen Slowcooker von diversen Firmen. Etliche werden sicher die Begriffe "Crockpot" oder "Crocky" kennen. Wenn ich mich nicht stark täusche, ist der Crockpot der Ursprung der sogenannten Slowcooker und er hat sich als Marke etabliert.

Inzwischen bieten etliche Hersteller Slowcooker an und ich darf einen riesigen Andrew James Slowcooker mein eigen nennen :-)

Es gibt diese Slowcooker in diversen Größen, so dass man sich für seine Haushalt die passende Größe zulegen kann.
Ich persönlich darf ja immer in großen Mengen kochen & backen und daher habe ich die große Ausführung von 6,5 Litern.

Die großen Vorteile eines Slowcookers sehe ich persönlich darin, dass man ihn unbeaufsichtig seine Arbeit machen lassen kann! Normalerweise gehöre ich nicht zu den Personen, die elektrische Geräte laufen lassen würden, wenn sie das Haus verlassen. Genau dafür ist der Slowcooker aber konzipiert!

Gerade in meinem Haushalt ist dieses Gerät Gold wert, denn beinahe die ganze Woche sind wir mit unseren Kindern auf dem Fußballplatz und wir essen generell abends alle zusammen.
Wenn man also erst gegen 19.00-19.30 h anfangen muss zu kochen, dann darf es i.d.R. immer nur etwas schnelles sein oder etwas, was man mal eben schnell aufwärmen kann. Ganz ehrlich...inzwischen hängen uns aber alle sämtliche Suppen, Eintöpfe & Co. aus dem Halse heraus :-)
Es ist also für mich schon wesentlich bequemer im Vormittagsbereich den Slowcooker zu befüllen und in entsprechend anzustellen.

Wie der Name bereits sagt, kocht/gart der Slowcooker langsam und bei niedriger Temperatur! Man bezeichnet Slowcooker auch aus diesem Grund als Schongarer. Die Temperaturen sind bei meinem Gerät in 3 Stufen aufgeteilt: 
"High" - schnelleres Garen über 4-5 Stunden
"Low" - langsames Garen über 8-9 Stunden
"Auto" - anfangs wird auf ideale Kochtemperatur erhitzt, die sich dann automatisch auf "Low" zurückschaltet. Diese Funktion bietet sich an, wenn man gefrorene Zutaten in die Schüssel füllt


Die Temperaturen bei den meisten Slowcookern liegen zwischen 75 und 93 Grad. Dadurch rechtfertigt sich auch der Name Schongarer, denn so ist eine bazillensichere Temperatur gewährleistet und Vitamine und Mineralstoffe bleiben weitgehend erhalten.

Sehr interessant ist auch, dass man wirklich jedes Stück Fleisch butterzart zubereiten kann! Wenn man seinen Zutaten ausreichend Zeit einräumt, kann man wirklich ohne Aufwand jede gewünschte Garstufe erreichen.
Ganz besonders gut gelingen im Slowcooker Pulled Pork (das Fleisch wird wunderbar weich und lässt sich problemlos auseinanderpflücken) und auch Spare Ribs. Auch meine Chicken Taquitos habe ich im Slowcooker zubereitet.




Aber auch für Suppen und Eintöpfe kann ich den Slowcooker wärmstens empfehlen, besonders dann, wenn man auf Vorrat kochen möchte. Große Mengen sind kein Problem, wenn man eine entsprechende Topfgröße hat.

Man hat nur die Vorbereitungszeit (schälen, putzen, schneiden), füllt alles in den Emailletopf, stellt die Temperaturstufe ein und lässt garen.
Umrühren und kontrollieren ist nicht notwendig! Auch ein Anbrennen kommt nicht vor!

Da es sich hierbei um ein amerikanisches Produkt handelt, was wohl auch so langsam in Deutschlands Küchen auch immer häufiger anzutreffen ist, treibe ich persönlich mich noch immer bevorzugt auf amerikanischen Rezeptseiten herum :-)
Die Damen und Herren sind nämlich wunderbar kreativ und bereiten nicht nur Suppen, Eintöpfe etc. darin zu, sondern wirklich ALLES!! Es wird gekocht, gebacken, Soßen, Süßspeisen... es wird wirklich alles darin hergestellt :-)

Sicherlich kommt jetzt die Frage nach dem Stromverbrauch...keine Sorge, ein Slowcooker verbraucht wesentlich weniger als ein Backofen. Nimmt man zum Beispiel einen Auflauf, so liegt der Verbrauch beim Slowcooker bei ca. 0,7 KWh, bei einem durchschnittlichen Backofen hingegen bei ca. 2 kWh!!
Grundsätzlich kann man sagen, das ein Bügeleisen in einer Stunde genauso viel Strom (ca. 0,68 kWh) verbraucht wie der Slowcooker über Stunden für einen Auflauf!!

Natürlich gibt es auch den ein oder anderen Nachteil. Man kann selbstverständlich nicht mal eben spontan mit diesen Geräten kochen. Es erfordert also schon eine gewisse Vorausplanung! Es ist also auch eine gewisse Umgewöhnung am Anfang notwendig, die sich aber schnell von alleine einstellt, wenn man die Vorteile kennenlernen durfte.

Man sollte nicht ständig den Deckel anheben, denn dann verflüchtigen sich sehr schnell Temperatur und auch Feuchtigkeit. Das Garergebnis wird dann dadurch auch verlängert.

Man muss sich anfangs auch daran gewöhnen, das Gemüse z.B. längere Zeiten benötigt als Fleisch! Normalerweise ist es ja umgekehrt und es erfordert einige Experimente und Erfahrungswerte, bis man sich damit zurecht gefunden hat.

Ein Slowcooker darf nicht zum Aufwärmen genommen werden, Reste oder bereits gegartes (erkaltet) müssen umgefüllt werden in einen herkömmlichen Topf!

Alles in allem allerdings finde ich die Nachteile nicht wirklich schlimm! Es ist halt eine Gewöhnungssache!

Nun habe ich euch meine ersten wichtigsten Infos mitgeteilt und es kann gut sein, dass ich diese im Laufe der Zeit auch noch mal überarbeite oder ergänze.

Wer nun auch Interesse an einem Slowcooker bekommen hat, der kann sich einfach mal bei Amazon umschauen. Die Auswahl ist wirklich toll und man bekommt bereits Geräte ab 1,5 Liter Inhalt.
Für eine 4köpfige Familie sagt man allgemein, dass ein 3,5 Liter Gerät ideal wäre.

Dies war also mein Einstieg für euch in die Schongarer/Slowcooker Welt.

Da ich absolut begeistert bin und ab sofort eine eigene Rubrik erstellen werde im Inhaltsverzeichnis, werdet ihr dort auch in Zukunft Rezepte finden.
Es wird sicher noch etwas dauern, bis ich eine ordentliche Sammlung zusammen habe, aber es wird sich lohnen :-)

Dienstag, 2. Februar 2016

Djuvecreis (serbisches Rezept)


Zutaten:
2-3 EL Öl
5 kleine oder 3 große Zwiebeln
3 Paprika
1 kleine Zucchini (oder alternativ 1 kleine Aubergine)
3 Tomaten (alternativ 0,5 kleine Dose kleingehackte Tomaten)
2 Beutel Reis oder 250 g loser Reis
1 kleine Dose Erbsen

Vegeta, Salz und evtl. Ajvar nach Geschmack

Zubereitung:
Zwiebeln schälen und in kleine Würfelchen schneiden.

Öl in einem weiten Topf erhitzen (kleine Stufe) und die Zwiebeln langsam dünsten.


Paprika entkernen und ebenfalls klein würfeln.


Zucchini schälen und klein hacken (ich habe sie mit meinem Nicer Dicer ebenfalls in kleine Würfelchen geschnitten).

Beides zu den Zwiebeln geben.


Wenn man frische Tomaten nimmt, werden diese nun gehäutet und fein gehackt (Tomaten anritzen und mit kochendem Wasser überbrühen. Dann die Haut abziehen). Jetzt im Winter ist es schwer gut schmeckende Tomaten zu bekommen und es empfiehlt sich dann eher auf Dosentomaten zurück zu greifen.

Tomaten ebenfalls zu dem Gemüse geben. Das Gemüse darf nun langsam vor sich hin dünsten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dies kann und darf ruhig 15-20 Minuten dauern, denn es soll alles weich sein.


In der Zwischenzeit den Reis separat gar kochen.

Wenn der Reis gar ist, wird er abgeschüttet, darf abtropfen und man gibt ihn zu dem Gemüse.


Unterheben, abgetropfte Erbsen ebenfalls dazu geben und alles mit Vegeta, Salz und nach Bedarf noch mit mildem Ajvar abschmecken.


Sofort servieren. Schmeckt hervorragend zu Cevapcici.

Anmerkungen:
- ich habe jahrelang immer wieder diverse Rezepte ausprobiert für diese tolle Beilage, aber so richtig zufrieden war ich nie. Da ich früher meinen Urlaub in Kroatien verbracht habe, war ich immer ganz heiß auf diesen Reis, da er einfach genial schmeckt.
- nun hatte ich endlich die Gelegenheit durch eine befreundete Mutter (Serbin) an ein Originalrezept zu kommen und mein erster Versuch war ein "Telefon-Kochen" :-)
- die Mutter meiner Freundin hat die Zubereitung per telefonischer Anleitung durch gegeben und ich war gleich angetan von dieser unkomplizierten Art zu kochen :-)
- nicht wundern, dass ihr oben lest, dass man auch eine Zucchini statt einer Aubergine um umgekehrt nehmen kann :-) Ich bekam die Ansage...nimm, was du halt gerade da hast, kannst beides nehmen. Da ich beim ersten Versuch weder noch da hatte, griff ich auf Ajvar zurück, da darin Aubergine enthalten ist und das funktioniert genauso ;-)
- jetzt beim zweiten Versuch nahm ich dann Zucchini und es war tatsächlich geschmacklich kein Unterschied!
- wer sich fragt, was Vegeta ist... man erhält es in blauen Tüten in den gut sortierten Supermärkten und es ist im Prinzip eine Art ausländisches Brühpulver. Bitte nehmt kein herkömmliches Brühpulver, der Geschmackunterschied ist wirklich sehr groß!! Das weiß ich aber schon seit Jahren, da ich früher schon mal Kontakte zu einer Bosnierin hatte, die mir auch sagte, dass man bei ihnen fast alles mit Vegeta würzt und es im Prinzip als eine Art Salzersatz nutzt.
- mein Fazit: das ist das beste Djuvecreis-Rezept, dass ich jemals gekocht habe :-) Besser als in jedem Restaurant!!
- die Würze zu unterstreichen durch das Ajvar stammt von mir, muss man aber nicht unbedingt (ich habe aber dennoch grünes Licht hierfür bekommen) :-)
- die gute Frau, der ich dieses Rezept zu verdanken habe, wird wohl die nächste Zeit von mir "genervt" werden, denn ich weiß, dass es sicher noch soooo viele tolle Rezepte gibt aus der Region und diese will ich haben :-)
- falls ihr euch fragt, was für ein Gerät ich zum klein würfeln benutzt habe... das ist mein heißgeliebter Genius 33975 Nicer Dicer Plus, Multischneider, den ich nie mehr missen möchte :-) Damit gelingt es im Akkordtempo Lebensmittel ganz einfach zu würfeln in verschiedenen Größen

Nährwerte pro Portion (reicht locker als Beilage für 6 Personen):
246 kcal.   4 g Fett   5 g Eiweiß   2 mg Natrium   2 g Zucker

Sonntag, 31. Januar 2016

Cremiger Schoko-Käsekuchen


Zutaten:
Teig:
325 g Mehl
225 g weiche Butter oder Margarine
100 g Zucker
0,5 TL Salz
3 EL Back-Kakao
2 EL Wasser
1 Ei

Füllung:
75 g Butter
4 Eier
100 g Zucker
500 g Mascarpone
250 g Ricotta
50 ml Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen
Saft einer Zitrone

Zubereitung:
Für den Teig aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig herstellen (Knethaken des Handrührgerätes und Hände) und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.



Backofen vorheizen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze), ein halbiertes Backblech mit hohem Rand mit Backpapier auskleiden.

Für die Füllung zunächst Butter & Zucker schaumig aufschlagen mit dem Handrührgerät. Dann die Eier einrühren.


Dann die restlichen Zutaten dazu geben und solange rühren, bis eine glatte und gebundene Masse entstanden ist.


Den Teig aus dem Kühlschrank holen und in zwei gleichmäßige Kugeln teilen.

Beide Hälften in Backblechgröße ausrollen. Mein Tipp: Mit der ersten Hälfte das Backblech belegen und dann mitsamt Backpapier abheben und beiseite legen.
Dann die zweite Teighälfte auf dem Backblech ausrollen.
Käsemasse auf dem Teigboden gleichmäßig verteilen und mit der bereits ausgerollten Teigdecke belegen. Das klappt mit Hilfe des Backpapiers ganz hervorragend!




Kuchen für ca. 1 Stunde in den Ofen geben.

Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Vor dem Servieren in Quadrate schneiden. Wer mag, kann den Kuchen noch leicht mit Puderzucker bestäuben oder anderweitig verzieren.



Anmerkungen:
- dieses Rezept habe ich hier gesehen, aber da ich ja eher der Mascarpone-Freund bin und auch noch ein Schälchen Ricotta übrig hatte, habe ich die 750 g Magerquark kurzerhand ersetzt. Auch die Kokosidee fand ich nicht so prickelnd und habe im Prinzip eine klassische Käsemasse aus meinen Zutaten angerührt.
- ein wirklich sehr, sehr leckerer Kuchen mit sehr cremiger Füllung :-) Ganz nach meinem Geschmack!
- diesen Kuchen wird es jetzt wohl öfter geben, denn er konnte mich voll und ganz überzeugen. auch meine Männer waren alle begeistert, obwohl die Füllung beim anschnitt noch etwas warm und weich war ;-)

Sonntag, 17. Januar 2016

Crepes Grundrezept


Zutaten:
250 g Mehl
1 Prise Salz
2 EL Zucker
4 Eier
500 ml Milch
50 g Butter, zerlassen & abgekühlt

Zubereitung:
Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.


Die Eier in einer extra Schüssel verquirlen und unter stetigem, schnellen Rühren in das Mehlgemisch einrühren.

Milch auf gleiche Weise unterrühren, dann die Butter dazu geben.


Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen. Bei einer beschichteten Pfanne ist ein weiteres Einfetten absolut überflüssig!

Eine halbe Suppenkelle (alternativ eine Soßenkelle) voll Teig in die Pfanne geben und durch Drehungen den Teig gleichmäßig dünn verteilen.

Jede Seite ca. 1 Minute backen. Wer die Crepes lieber etwas dunkler mag, der kann die Zeit natürlich verlängern.


Die fertigen Crepes auf einem Teller stapeln. Damit die Ränder nicht trocken werden, drehe ich die Crepes nach jedem 3. einmal um.


Nun kann man die Crepes nach Belieben füllen: mit Quark, Marmelade, Nutella etc.

Anmerkungen:
- Da ich Kinder habe, gibt es bei uns natürlich seit Jahren schon Pfannkuchen, Crepes, Pancakes und Co. in allerlei Varianten. Durch Zufall stieß ich auf einer französischen Seite (leider weiß ich nicht mehr wo) auf dieses Rezept und es gefiel mir, dass man keine Quellzeit einhalten muss und das extra betont wurde, dass ein Einfetten der Pfanne völlig überflüssig wäre.
- Ich muss nun sagen...DAS ist das ALLERBESTE Rezept für Crepes, das ich jemals ausprobiert habe :-) Ich persönlich bin noch nie ein Freund von Pfannkuchen & Crepes gewesen, aber der Kinder zuliebe wurden diese Speisen hier regelmäßig zubereitet. Dieses Rezept ist das erste, was selbst mich zum Crepe-Esser mutieren ließ :-) Mega lecker!!
- Ein weiterer Vorteil dieser Crepes ist, dass man sie doch tatsächlich auch noch sehr gut am nächsten Tag essen kann. Wenn man sie z.B. fertig gefüllt beiseite stellt (mit Folie abgedeckt), dann schmecken sie immer noch hervorragend am nächsten Tag! Bisher muss ich sagen, wurden wirklich alle vorherigen Rezepte doch eher gummiartig und konnten hier niemanden überzeugen. Man kann diese Crepes dagegen wunderbar auf Vorrat backen.
- Das Rezept oben reicht für 14 Crepes, die ich in einer 20 cm Pfanne zubereitet habe
- Ich bereite meinen Teig (i.d.R. nehme ich das 1,5 fache an Teig) am liebsten in meinem Standmixer zu, nicht zuletzt, da ich dann einer möglichen Klümpchenbildung aus dem Weg gehe ;-)

Weiße Bohnen-Suppe


Zutaten:
500 g weiße, getrocknete Bohnen
500 g Möhren
500 g Kartoffeln
1 Stange Lauch
Salz, weißer Pfeffer, Bohnenkraut
3 EL Tomatenmark

nach Geschmack: 500 g geräucherte dicke Rippe, Mettwürstchen, Bockwurst

Zubereitung:
Am Vortag werden die Bohnen eingeweicht. Die getrockneten Bohnen in ein Gefäß oder in einen großen Topf geben und mit Wasser begießen, so das sie ausreichend bedeckt sind.


Am nächsten Tag werden die Bohnen dann zum Kochen gebracht (man kann als Maßstab sagen ein Teil Bohnen mit 3 Teilen Wasser auffüllen).
Beim Aufkochen entsteht weißer Schaum, den man mit einem Schaumlöffel abheben muss!


Die Temperatur auf kleinste Stufe stellen, Deckel auflegen und leise vor sich hin kochen lassen. Allgemein heißt es, dass die Bohnen nach ca. 60 Minuten weich sein sollten...nun ja, ich habe feststellen müssen, das dies stark abhängig ist von den einzelnen Marken. ich hatte auch schon teuere Bohnen im Haus, die dann doch so ca. 2 Stunden brauchten trotz Einweichzeit. Wichtig ist auch, dass man erst mal kein Salz mit an die Bohnen gibt, da es dann auch zu verlängerten Kochzeiten kommt.

Inzwischen Möhren und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.


Lauch putzen und in feine Streifen/Ringe schneiden.


Wenn die Bohnen weich werden fügt man das zerkleinerte Gemüse hinzu.
Wer gerne geräuchertes Fleisch (oder auch nur gerne den Geschmack mag), der kann nun auch z.B. ein Stück geräucherte dicke Rippe zufügen.

Die Suppe weiter auf kleiner Stufe köcheln lassen bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat.
Nun Tomatenmark einrühren und mit den Gewürzen nach Geschmack abschmecken. Falls noch Wurst mit hinein soll, nicht zu viel Salz verwenden!

Zum Abschluss gibt man die Wurst hinzu (im Ganzen oder direkt in Scheiben geschnitten) und lässt sie gar ziehen. Falls Fleisch mitgekocht wurde, nimmt man dieses vorher heraus und schneidet es in mundgerechte Stückchen, um es dann wieder zurück in die Suppe zu geben.

Vor dem Servieren noch einmal abschmecken.

Schmeckt am besten mit frischen Brötchen oder Brot.

Anmerkungen:
- es gibt doch nichts besseres an kalten Tagen als eine deftige und reichhaltige Suppe und diese Bohnensuppe ist dafür hervorragend geeignet!
- ich koche diese Suppe immer in großer Menge (daher gleich 500 g getrocknete Bohnen), so dass ich entweder gleich Essen für 2 Tage habe bzw. ausreichend zum Einfrieren auf Vorrat. Wem das zu viel ist, der kann das Rezept natürlich auch halbieren.
- wir essen diese Suppe immer am liebsten erst am zweiten Tag, da sie dann noch nachträglich andickt und eher an einen Eintopf erinnert und dann richtig durchgezogen ist. Wem die Suppe zu dick wird, der kann natürlich auch gerne noch etwas Wasser nachgießen.
- ein recht einfaches Gericht, dass wirklich nicht schwer zuzubereiten is, aber halt seine Zeit benötigt - die Belohnung erfolgt aber dann durch den Geschmack :-)

Samstag, 9. Januar 2016

Pfirsichschnitten vom Blech


Zutaten:
150 g Butter o. Margarine
150 g Zucker
1 P. Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Tropfen Zitronenaroma (alternativ Schale einer halben Zitrone)
4 Eier (Gr. M)
250 g Mehl
3 gestrichene TL Backpulver

Belag:
1 Dose Pfirsiche

Streusel:
150 g Mehl
75 g Zucker
1 P. Vanillezucker
100 g zerlassene Butter

Nach Wunsch kann man einen Guß aus 100 g Puderzucker und ca. 2 EL Zitronensaft anrühren.

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, Ein halbiertes Backblech mit Backpapier auskleiden.

Zunächst Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenaroma schaumig aufschlagen mit einem Handrührgerät.

Die Eier einzeln (jeweils ca. 30 Sekunden) unterrühren.


Mehl und Backpulver mischen und in 2 Portionen ebenfalls unterrühren. Es entsteht ein schwer reißender Rührteig.


Den Teig gleichmäßig auf das Blech streichen.


Pfirsiche gut abtropfen lassen und in schmale Scheiben schneiden. Scheiben auf dem Teig verteilen.



Für die Streusel Mehl, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mischen und die zerlassene Butter dazu gießen. Mit einer Gabel zu Streuseln verrühren.


Streusel mit den Fingern über die Pfirsichscheiben verteilen.



Blech in den Ofen geben. Backzeit ca. 25-30 Minuten. Heraus nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Wer mag, kann den Kuchen entweder "natur" belassen, mit Puderzucker bestreuen oder wie oben beschrieben, mit einem Guß besprenkeln.

Anmerkungen:
- da war ich doch heute über mich selber entsetzt, denn ich habe vergeblich hier dieses Rezept gesucht! Es ist eines meiner liebsten Pfirsichrezepte aus meiner Dr. Oetker Kochbuchsammlung (Modekuchen vom Blech).
- Das Rezept ist schnell und einfach zubereitet und ich finde diese Pfirsichschnitten genial - saftig, fruchtig - einfach nur megalecker!
- der Kuchen lässt sich auch hervorragend mit anderen Obstsorten zubereiten (Aprikosen, Birnen, Äpfeln) und nach Bedarf (ohne Zuckerguß!) auch einfrieren. Man kann ihn sogar locker ein bis zwei Tage im Voraus backen - er wird nicht trocken und weicht auch nicht auf!
- im Originalrezept wird ein Backblech von 30 x 40 cm Größe verwendet und als Belag werden 2 Dosen Pfirsiche vorgegeben. Da ich kein passendes Blech habe, nehme ich immer eines, was ich auf die Hälfte zusammenschieben kann. Das passt auch super und ich brauche dann nur eine Dose Früchte.