Dienstag, 2. Februar 2016

Djuvecreis (serbisches Rezept)


Zutaten:
2-3 EL Öl
5 kleine oder 3 große Zwiebeln
3 Paprika
1 kleine Zucchini (oder alternativ 1 kleine Aubergine)
3 Tomaten (alternativ 0,5 kleine Dose kleingehackte Tomaten)
2 Beutel Reis oder 250 g loser Reis
1 kleine Dose Erbsen

Vegeta, Salz und evtl. Ajvar nach Geschmack

Zubereitung:
Zwiebeln schälen und in kleine Würfelchen schneiden.

Öl in einem weiten Topf erhitzen (kleine Stufe) und die Zwiebeln langsam dünsten.


Paprika entkernen und ebenfalls klein würfeln.


Zucchini schälen und klein hacken (ich habe sie mit meinem Nicer Dicer ebenfalls in kleine Würfelchen geschnitten).

Beides zu den Zwiebeln geben.


Wenn man frische Tomaten nimmt, werden diese nun gehäutet und fein gehackt (Tomaten anritzen und mit kochendem Wasser überbrühen. Dann die Haut abziehen). Jetzt im Winter ist es schwer gut schmeckende Tomaten zu bekommen und es empfiehlt sich dann eher auf Dosentomaten zurück zu greifen.

Tomaten ebenfalls zu dem Gemüse geben. Das Gemüse darf nun langsam vor sich hin dünsten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dies kann und darf ruhig 15-20 Minuten dauern, denn es soll alles weich sein.


In der Zwischenzeit den Reis separat gar kochen.

Wenn der Reis gar ist, wird er abgeschüttet, darf abtropfen und man gibt ihn zu dem Gemüse.


Unterheben, abgetropfte Erbsen ebenfalls dazu geben und alles mit Vegeta, Salz und nach Bedarf noch mit mildem Ajvar abschmecken.


Sofort servieren. Schmeckt hervorragend zu Cevapcici.

Anmerkungen:
- ich habe jahrelang immer wieder diverse Rezepte ausprobiert für diese tolle Beilage, aber so richtig zufrieden war ich nie. Da ich früher meinen Urlaub in Kroatien verbracht habe, war ich immer ganz heiß auf diesen Reis, da er einfach genial schmeckt.
- nun hatte ich endlich die Gelegenheit durch eine befreundete Mutter (Serbin) an ein Originalrezept zu kommen und mein erster Versuch war ein "Telefon-Kochen" :-)
- die Mutter meiner Freundin hat die Zubereitung per telefonischer Anleitung durch gegeben und ich war gleich angetan von dieser unkomplizierten Art zu kochen :-)
- nicht wundern, dass ihr oben lest, dass man auch eine Zucchini statt einer Aubergine um umgekehrt nehmen kann :-) Ich bekam die Ansage...nimm, was du halt gerade da hast, kannst beides nehmen. Da ich beim ersten Versuch weder noch da hatte, griff ich auf Ajvar zurück, da darin Aubergine enthalten ist und das funktioniert genauso ;-)
- jetzt beim zweiten Versuch nahm ich dann Zucchini und es war tatsächlich geschmacklich kein Unterschied!
- wer sich fragt, was Vegeta ist... man erhält es in blauen Tüten in den gut sortierten Supermärkten und es ist im Prinzip eine Art ausländisches Brühpulver. Bitte nehmt kein herkömmliches Brühpulver, der Geschmackunterschied ist wirklich sehr groß!! Das weiß ich aber schon seit Jahren, da ich früher schon mal Kontakte zu einer Bosnierin hatte, die mir auch sagte, dass man bei ihnen fast alles mit Vegeta würzt und es im Prinzip als eine Art Salzersatz nutzt.
- mein Fazit: das ist das beste Djuvecreis-Rezept, dass ich jemals gekocht habe :-) Besser als in jedem Restaurant!!
- die Würze zu unterstreichen durch das Ajvar stammt von mir, muss man aber nicht unbedingt (ich habe aber dennoch grünes Licht hierfür bekommen) :-)
- die gute Frau, der ich dieses Rezept zu verdanken habe, wird wohl die nächste Zeit von mir "genervt" werden, denn ich weiß, dass es sicher noch soooo viele tolle Rezepte gibt aus der Region und diese will ich haben :-)
- falls ihr euch fragt, was für ein Gerät ich zum klein würfeln benutzt habe... das ist mein heißgeliebter Genius 33975 Nicer Dicer Plus, Multischneider, den ich nie mehr missen möchte :-) Damit gelingt es im Akkordtempo Lebensmittel ganz einfach zu würfeln in verschiedenen Größen

1 Kommentar:

  1. Das wird heute probiert
    Nerv die Dame bloß weiter
    Lieben Gruß
    Sabine

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