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Montag, 10. September 2012

Sahne-Brioche


Zutaten:
530 g Mehl
100 g Zucker
1/2 Würfel Hefe frisch
6 Tropfen Vanillearoma oder 0,5 TL flüssige Vanille
1 Prise Salz
2 Eier
1 Eiweiß
250 ml Sahne, lauwarm
1 Eigelb
1 EL Milch
je 1 Prise Salz und Zucker

Mandelblättchen oder Hagelzucker zum Verzieren

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Salz und Vanille in eine große Schüssel geben. Sahne erwärmen, Hefe darin auflösen, dann die beiden Eier und das Eiweiß in die Sahne geben und verrühren und zum Mehlgemisch hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Das doppelte Volumen sollte erreicht werden.

Ich habe natürlich wieder meinen Brotbackautomaten diese Arbeit übernehmen lassen :-)

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten und zu einem Rechteck (ca. 0,5 cm dick) ausrollen.


Den teig von der Längsseite her aufrollen und in ca. 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden.


Eine runde Backform mit Backpapier auskleiden und die Scheiben hochkant in der Form anordnen.


Die Form abdecken und erneut gut 1 Stunde gehen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eigelb mit Milch, Salz und Zucker verquirlen und die Brioche damit einpinseln.


Wer mag, bestreut die Brioche noch mit Mandelblättchen oder mit Hagelzucker. Ich habe hier nur die halbe Brioche mit Hagelzucker bestreut wegen der Kids, die andere Hälfte habe ich "natur" belassen.


In den Ofen geben und ca. 20-25 Minuten backen. Herausnehmen und aus der Form lösen. Sollte die Brioche noch auf der Unterseite zu hell sein (Klopftest machen, wenn es hohl klingt ist sie durchgebacken), einfach noch mal ein paar Minuten ohne Form in den Ofen geben.

Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.


Anmerkungen:
- beim Stöbern im Netz stieß ich auf die tolle Seite "Irene´s Leckereien", wo ich dieses tolle Rezept, wie auch noch etliche weitere Briocherezepte fand
- die Sahne-Brioche musste ich auch gleich nachbacken, nicht zuletzt, da ich fast alles dafür im Haus hatte und noch vor hatte für unser Sonntagsfrühstück ein Brot zu backen
- da ich nur noch Trockenhefe im Hause hatte (womit ich eigentlich seltener arbeite und auch bei hefebroten recht ungern), nahm ich diese, was wohl leider dazu führte, das ein leichter Hefenachgeschmack vorhanden war. Beim nächsten Mal nehme ich dann wieder frische Hefe, denn die Brioche ist einfach nur toll
- das Brot ist so herrlich fluffig und weich von innen und schmeckt hervorragend mit Marmelade oder auch Käse
- es geht im Ofen wirklich noch mal gewaltig auf
- durch meine Stöberaktionen hatte ich wohl etwas durcheinander gebracht und meine 28er Springform genommen :-) Ich wunderte mich, das ich nur so wenige scheiben hatte und keine Scheibe mehr für die Mitte übrig war, wie bei Irene auf den Bildern. Wie ihr aber oben sehen könnt, war es nicht schlimm, denn die Lücke in der Mitte hatte sich fast vollständig von alleine geschlossen :-) Außerdem konnte ich so etwas besser scheiben schneiden
- ein neues tolles Sonntagsrezept und weitere werden folgen, denn bei Irene gibt es noch jede Menge weitere Brioche-Rezepte, die mich noch sehr reizen :-) Vielen Dank an dieser Stelle für dieses geniale Rezept

Samstag, 14. Juli 2012

Schweizer Wecken


Zutaten:
Teigrezept Stütchen

75 g Butter
75 g Hagelzucker

Etwas Zucker-Wasserlösung (1 TL Zucker verrührt mit ca. 2-3 EL wasser)

Zubereitung:
Das Rezept für Stütchen zubereiten bis zum Formen.

150 g der Teigmenge abnehmen flach drücken. Den restlichen Teig solange abgedeckt beiseite stellen.

Butter und Hagelzucker miteinander verkneten und auf den Teig geben. 




Alles gut miteinander verkneten.


Den restlichen Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer Platte ausrollen und Kreise ausstechen (Durchmesser ca. 10-11 cm).



Von der Butter-Zucker-Teigmischung ca. 50 g Kugeln formen und in die Mitte der Teigkreise setzen.


Jetzt die Teigkreise vorsichtig zusammen nehmen und über die Butter-Zucker-Kugeln zusammendrehen (ähnlich wie bei Semmelknödeln).


Die fertigen Teigkugeln mit den zusammengedrehten Nahtstellen nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und ca. 10 Minuten ruhen lassen.


Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Nun mit einem scharfen Messer einmal bis in die Butter-Zucker-Mischung einschneiden (nicht zu weit bis zum Rand schneiden!).


Ich habe hier den Fehler gemacht und sie über Kreuz eingeschnitten (mein Mini hatte mich abgelenkt und ich hatte vergessen, das ein Schnitt genügt).

Das Blech in den Ofen geben und eine Tasse Wasser auf den Herdboden gießen. Backzeit ca. 25 Minuten.

Die Wecken heraus nehmen und sofort mit der Zuckerlösung abstreichen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Anmerkungen:
- bei unserem Bäcker gab es immer diese "Schweizer Wecken" und sie gehören für mich einfach zu meinem Sonntagsfrühstück - mhh, einfach nur lecker mit Butter :-) Mein Sonntags-Highlight!
- inzwischen hat ein neuer Bäcker die Bäckerei übernommen und man kann die Wecken dort nicht mehr wirklich essen, aber eine Bekannte arbeitet dort und hat mir (endlich) das Rezept bzw. die Zubereitung verraten :-D
- diese Wecken sind einfach nur genial: buttrig, außen süß und innen schön weich und locker
- wenn man nicht den Fehler macht wie ich, und man schneidet sie nur einmal mittig etwas ein, dann gehen sie auch noch etwas höher auf
- meine Jungs fallen natürlich auch immer darüber her und ich muss sie immer "mit meinem Leben" verteidigen :-)
- das Rezept reicht für 8 Schweizer Wecken

Stütchen (Mürbchen, Milchbrötchen)


Zutaten:
500 g Mehl (Typ 550)
50 g Zucker
25 g Butter
1 Prise Salz
10 g Hefe, frisch
250 ml Milch, lauwarm
1 Ei

nach Bedarf & Wunsch Eigelb zum Bestreichen, Rosinen

Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel geben, Butter und Salz am Rand verteilen.

Die Milch mit dem Zucker, der Hefe und dem Ei verrühren und mit einem Schwung zum Mehl geben. (ich habe natürlich wieder die abgekürzte Version mit meinem Brotbackautomaten benutzt) :-)



15 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen.

Alles gut durchkneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht und erneut abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dieses Mal ca. 30-45 Minuten. Man kann den Teig übrigens auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, wenn man die Stütchen zum Frühstück zubereiten möchte!

Aus dem Teig 8 Kugeln formen (wer Rosinen im Teig mag, kann sie jetzt mit unterkneten)




diese auf ein Backblech geben (mit Backpapier ausgelegt) und erneut abgedeckt warm gehen lassen, bis er sich sichtlich vergrößert hat.

Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Nach Bedarf die Stütchen mit Eigelb (verquirlt mit etwas Milch) bestreichen - ergibt eine schöne, glänzende Oberfläche.


Das Blech in den Ofen schieben, eine Tasse Wasser auf den Herdboden gießen und ca. 20 Minuten backen.

Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Anmerkungen:
- dieses Rezept hat mir mal eine Bäckerin verraten und man kann herrliche, leicht gesüßte Stütchen daraus backen Wer es süßer mag, nimmt halt etwas mehr Zucker)
- der Teig ist auch ideal für Weckmänner, Hefezöpfe etc.
- perfekt für das Sonntagsfrühstück und ganz besonders Kinder lieben diese Stütchen