Samstag, 9. August 2014

herzhafte Schnecken nach amerikanischem Vorbild


Zutaten:
Teig:
360 g Mehl
1 1/4 TL Salz
1 TL Backpulver
2 TL Trockenhefe (alternativ 20 g frische Hefe siehe Anmerkungen)
130 g kalte Butter
1 Becher saure Sahne (in einem Meßbecher mit Milch verrühren, so das man auf 250 ml kommt)

Füllung:
200 g Bauchspeck in Würfeln
1 Zwiebel. klein gewürfelt
schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
150 g Frischkäse, natur
100 g geriebener Käse (z.B. Cheddar)

Zubereitung:
Mehl, Salz und Backpulver in eine große Schüssel geben. Trockenhefe dazu.


Butter zwischen Pergament (oder Backpapier) dünn ausrollen.



Mit Knethaken die dünn ausgerollte Butter unter das Mehlgemisch rühren bis es krümelig wird.



Jetzt die saure Sahne (mit Milch verrührt) dazu gießen und alles schnell zu einem Teig verarbeiten.



Auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und schnell zu einer Teigkugel verarbeiten (falls der Teig noch etwas klebt, ruhig etwas Mehl einarbeiten).


Teig zu einem Rechteck ausrollen (ca. 40 x 25 cm).


Jetzt den Teig zu einem "Geschäftsbrief" zusammen legen und noch einmal zu einem großen Rechteck ausrollen (in Richtung der offenen Teigseite ausrollen).


Erneut wie einen Brief falten und in Folie einschlagen. Mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen (je länger, desto besser).

In der Zwischenzeit kann man schon mal den Speck knusprig in einer Pfanne ausbraten. Kurz bevor er fertig ist, die Zwiebelwürfel zugeben und kurz mit braten.


Überschüssiges Fett abgießen, Mischung in eine Schüssel füllen und mit Pfeffer würzen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen und mit dem Frischkäse bestreichen.


Speckmischung darauf verteilen und zum Schluss den geriebenen Käse.


Den Teig von der langen Seite her zu einer Rolle aufrollen.


Scheiben in ca. 2 cm Dicke mit einem scharfen Messer abschneiden.

Die Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech legen und abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Schnecken in den Ofen geben und ca. 30-35 Minuten backen.




Anmerkungen:
- der Begriff Crescent Roll Dough (gekühlter Teig in Rollen) taucht bei vielen amerikanischen Rezepten immer wieder auf. Er diente wohl als Vorbild für unsere bekannten Teigrollen, die es ja auch in diversen Ausführungen gibt :-)
- wie bei so vielen Sachen wollte ich mich natürlich nicht von Fertigteigen abschrecken lassen und begab mich auf die Suche nach Teigrezepten, die diesem Teig ähneln. Ja, es gibt jede Menge Rezepte :-)
- das Rezept hier ist eigentlich für lockere Butterhörnchen gedacht und mir gefiel die Optik auf den Fotos. Außerdem kommt kein Zucker in den Teig, so das ich mir dachte, das es sicher toll zu einer herzhaften Füllung passt
- da ich keine Trockenhefe im Haus hatte, sondern nur frische, musste ich etwas improvisieren und die frische Hefe zunächst anrühren. Das Anrühren in reiner saurer Sahne erschien mir doch etwas schwierig und weiterhin empfand ich die Menge an Flüssigkeit etwas gering. Also habe ich die saure Sahne mit Milch verrührt (habe mich hierbei an meinen Erfahrungswerten orientiert) und dann die frische Hefe in dem Gemisch aufgelöst.
- das Ergebnis war super und der Teig ist wahnsinnig locker und "fluffig" geworden
- ich werde garantiert die nächste Zeit noch mehr dieser Teigrezepte ausprobieren, nicht zuletzt, da die Teigkonsistenz genial ist - mich reizen ja auch noch einige süße Rezepte ;-)
- mit unseren Fertigteigen ist es übrigens nicht ansatzweise vergleichbar und das ist auch gut so :-D
- dieser Teig hier ist schön butterig und locker, mit Sicherheit genial für leckere Hörnchen, aber auch mit meiner herzhaften Füllung kommt er sehr gut zur Geltung
- wir waren begeistert und die Schnecken sind ein herzhafter und leckerer Snack
- die Füllung lässt sich noch gut abwandeln z.B. mit Salami- oder Schinkenwürfeln, andere Käsesorten etc.
- für eine süße Variante würde ich dem Teig allerdings ein paar TL Zucker zufügen


Freitag, 8. August 2014

Schoko-Beeren-Kuchen vom Blech


Zutaten:
Teig:
225 g Butter oder Margarine
450 g Mehl
300 g brauner Zucker
1/4 TL Salz

Füllung:
1 Packung Kondensmilch (340 ml) 10&
175 g Zucker
1 Prise Natron
1 Tafel Zartbitterschokolade

Belag:
750 g gemischte Beeren (z.B. Johannisbeeren, Brombeeren, Erdbeeren etc.) frisch oder TK
1 Packung Schokotröpfchen (75 g)

Dekor:
60 g Butter
150 g Puderzucker
100 g Frischkäse
(einige EL Eierlikör nach Geschmack)

Zubereitung:
Als erstes die Kondensmilch zusammen mit dem Zucker und dem Natron aufkochen in einem hohen Topf und ca. 15-20 Minuten auf kleiner Temperatur einköcheln lassen (immer wieder gut durchrühren!!).
Wenn die Masse etwas eingedickt ist vom Herd nehmen und die zerbröckelte Schokolade darin schmelzen. Gut rühren bis eine glatte Masse entstanden ist.


Für den Teig Butter, Salz und Zucker gemeinsam aufschlagen mit einem Handrührgerät. Dann das Mehl zufügen und alles zu einer krümeligen Masse verarbeiten (das Mehl habe ich zur Hälfte mit den Händen eingearbeitet).



Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen.

3/4 der Teigkrümel auf dem Blech verteilen und gut festdrücken - ich habe zusätzlich meinen Teigroller genommen um die Masse festzudrücken.


In den Ofen geben und ca. 10-15 Minuten backen bis die Oberfläche goldbraun wird.


Heraus nehmen und die Schokomasse darauf verteilen.


Restliche Krümel darüber verteilen und dann die Beeren. Es dürfen Lücken bleiben, denn diese werden dann mit den Schokotröpfen aufgefüllt :-)




In den Ofen geben und ca. 30 Minuten backen.

Aus dem Ofen holen und vollständig auskühlen lassen - am besten über Nacht!

Für die Verzierung (nach Wunsch) alle genannten Zutaten mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe aufschlagen. Wer mag, schmeckt die masse mit Eierlikör ab, aber dann darauf achten, das es nicht wieder zu dünn wird (eher löffelweise Eierlikör unterarbeiten)!

Masse in einen Spritzbeutel mit einer kleinen Öffnung füllen (z.B. kleines Loch oder ähnliches).

Den ausgekühlten Kuchen vorsichtig in Streifen schneiden und nach Wunsch mit der Masse ausdekorieren.



Anmerkungen:
- meine Oma ist 80 Jahre geworden und da sie sich im Seniorenheim befindet wurde ich gefragt, ob ich nicht zwei Blechkuchen für die Geburtstagsfeier backen könnte - na klar doch :-D
- dieses Rezept hat mich ohnehin schon lange gereizt, aber wie ihr sehen könnt, habe ich dann doch einiges geändert :-P
- ich selber musste mir natürlich auch ein Stück beiseite packen, da mich ja am Ende doch interessiert hat, wie gut diese Kombinationen aus einer Art Schokokaramel und säuerlichen Beeren zusammen passt...Ich kann nur sagen: himmlisch, genial, phantastisch :-)
- wir haben also einen knusprigen hellen Boden, eine dünne Schicht, die süß und leicht klebrig ist und darüber dann die süß-säuerlichen Beeren, die mit dem Schokoladengeschmack eine perfekte Verbindung eingehen
- ehrlich gesagt war ich ja doch auch ein wenig skeptisch wie die alten Damen und Herren auf diese doch eher typisch amerikanische Variante reagieren würden (aus Sicherheitsgründen habe ich als zweiten Kuchen einen Pflaumenkuchen gebacken) :-D Meine Oma rief mich allerdings vorhin noch an und bedankte sich im Namen aller anwesenden und sie sollte mir ein dickes Lob aussprechen :-D
- alle waren sehr angetan und verlangten nach einem zweiten Stück, ebenso beim Pflaumenkuchen. alle waren sich einig, das sie so etwas noch nie gegessen hätten und das es wirklich toll schmeckte...puh, da fiel mir doch ein Stein vom Herzen, denn Oma merkte wohl kurz an, das der Beerenkuchen wohl etwas klebrig an den Zähnen gewesen wäre... :-P
- ihr könnt das Rezept also getrost ausprobieren und ich freue mich, das ich ganz viele ältere Leute mit einer amerikanischen Leckerei überzeugen konnte :-D ich merke dann mal noch an, das meine Oma mir immer erzählt, das die Leute dort alle so mäkelig wären... :-P

Sonntag, 20. Juli 2014

Zitronen-Schnecken (Lemon Rolls)


Zutaten:
Teig:
600 g Mehl
0,5 Würfel Hefe, frisch
180 ml Milch, lauwarm
50 g Zucker
110 g Butter oder Margarine
abgeriebene Schale von 2 Zitronen
0,5 TL Salz
4-5 Tropfen Vanillearoma
0,5 TL geriebene Muskatnuss
2 Eier

Füllung:
200 g Zucker
1/4 TL geriebene Muskatnuss
0,5 TL gemahlener Ingwer
abgeriebene Schale von 2 Zitronen
Saft einer Zitrone
3 EL Butter, zerlassen und abgekühlt

Glasur:
110 g Frischkäse
100 g Puderzucker
Saft einer halben Zitrone
abgeriebene Schale von 2 Zitronen

Zubereitung:
Für den Teig Mehl in eine große Schüssel geben, Zucker und Butter (Margarine) dazu geben.
Hefe in der Milch auflösen und ca. 5-10 Minuten stehen lassen.
In einem weiteren Gefäß Eier mit den restlichen Zutaten verquirlen.


Hefe zum Mehl geben und kurz durchkneten (per Hand, Mixer oder Küchenmaschine), dann das Eiergemisch zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen.

Foto vergessen, aber ich denke, ihr wisst inzwischen auch so, wie man einen Hefeteig zubereitet ;-)

In der Zwischenzeit Zucker mit Ingwer und Muskat verrühren.


Zitronenschale dazu geben und am besten mit den Händen vermengen bis es sich anfühlt wie feuchter Sand.


Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte ca. 0,5 cm dick (Rechteck) ausrollen.

Die Teigplatte mit der Butter bestreichen.


Zitronensaft zum Zucker-Gemisch geben und mit den Händen einarbeiten (fühlt sich jetzt an wie nasser Sand) und auf die Butter geben. Etwas einmassieren.


Den Teig von der langen Seite her aufrollen und mit der Naht nach unten liegen lassen.


Nun Scheiben von ca. 1,5 - 2 cm Dicke schneiden.


Die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen mit etwas Abstand (sie dürfen sich später ruhig berühren).


Abgedeckt an einem warmen Ort erneut zum doppelten Volumen aufgehen lassen.


Backofen auf 175 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen. Blech mit den Schnecken hinein geben und ca. 25-30 Minuten backen, bis die Schnecken goldbraun sind.

Heraus nehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen.


Für die Glasur den Puderzucker sieben und mit den restlichen Zutaten verrühren.


Glasur mit einem großen Pinsel oder mit einem Löffel auf den heißen Schnecken verteilen.



Schmecken lauwarm am besten :-)

Anmerkungen:
- dieses Rezept schwebt mir schon seit Wochen durch den Kopf und heute war es dann endlich soweit :-) Es war heute wieder sehr heiß und schwül und mir war nach Zitronen...
- ich war skeptisch bzgl. der Gewürze, aber ich muss sagen...es passt hervorragend und das Zitronenaroma wird perfekt unterstrichen
- der Teig ging recht schnell auf und ist sehr fluffig und soft
- eine schöne, sommerliche Alterative zu meinen heißgeliebten Zimtschnecken :-D

Dallas BBQ Sauce


Zutaten:
600 ml Tomatenketchup
3 EL Apfelessig
2 EL Worcestershiresauce
150 g brauner Zucker
1 TL Paprikapulver
1/4 TL Cayennepfeffer
1 TL Knoblauchpulver
2 TL Zwiebelpulver (alternativ granuliert)
1 TL Salz
3 EL Melasse (ich habe Zuckerrübensirup verwendet)
2 TL Senf

Zubereitung:
Alle Zutaten in einen hohen Topf geben und gut verrühren.


Aufkochen lassen und ca. 8-10 Minuten (man merkt beim ständigen Rühren sehr gut, wann die perfekte Konsistenz erreicht ist) auf kleinster Stufe köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.


In Gläser oder Flaschen umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.



Anmerkungen:
- ich wollte eine Barbecuesoße für meine Jungs herstellen, die kein Raucharoma enthält und kam durch Pinterest auf diese Dallas BBQ Sauce, die mir spontan sehr zusagte, da ich gerade alles dafür im Haus hatte und die Beschreibung "süß & würzig" kam mir auch recht
- sie ist ruckzuck gemacht und schmeckt einfach nur toll - auch die Kids waren sofort begeistert :-)
- ich denke mal, aufgrund des Zuckeranteils, kann man sie auch gut in heißem Zustand sofort in Gefäße füllen (randvoll) und diese dann direkt verschließen. Es sollte so möglich sein (wie Marmelade), die Soße längerfristig aufzubewahren. Test folgt noch :-)
- sicher auch toll als Küchengeschenk für Grillfreunde
- das Rezept ergibt ca. 500 ml fertige Soße

Samstag, 19. Juli 2014

Schokoladen-Lasagne


Zutaten:
1 Packung Oreo-Kekse oder 200 g Kekskrümel nach Wahl
falls helle Kekse verwendet werden, 2 EL Backkakao
6-7 EL zerlassene Butter

250 g Mascarpone
50 g Zucker
8-10 EL Milch

1 Becher Sahne (200 ml)
1 TL Zucker

1 Päckchen Schokoladenpudding zum Aufschlagen (z.B. Schlemmercreme von Ruf)
300 ml Milch

1 Päckchen Schokotropfen zum Backen (z.B. von Ruf Schokoladentropfen)

Zubereitung:
Oreo-Kekse (oder andere Kekse) in einem Gefrierbeutel mit Teigroller zerkrümeln. Ich verwende hierfür auch gerne meine Küchenmaschine :-)

Ich hatte noch Kekskrümel übrig (helle) und habe diese verwendet. Damit ich eine dunkle Schicht erhalte, habe ich die Krümel mit der zerlassenen Butter und 2 EL Backkakao verrührt.


Eine rechteckige Form (ich habe hier eine Auflaufform mit den Maßen 25 x 15 cm verwendet) mit Klarsichtfolie auslegen.

Keksmasse hinein füllen und gut und gleichmäßig fest drücken. Form in den Kühlschrank stellen.


Mascarpone mit Zucker und Milch zu einer cremigen Masse verrühren (es sollte nicht zu flüssig werden).

Sahne mit 1 TL Zucker steif schlagen und 3 EL unter die Mascarponecreme heben.

Schokoladenpudding nach Packungsanweisung aufschlagen.


Mascarponecreme auf dem Keksboden verteilen.


Dann Schokopudding auf die Mascarponeschicht geben.


Restliche Sahne auf dem Pudding verteilen.


Schokotropfen über die Sahne streuen und die Form für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.


Vor dem Servieren die Schokoladen-Lasagne mitsamt der Folie vorsichtig aus der Form heben. Ob dies auch bei größeren Formen klappt, kann ich leider nicht sagen.... Aus meiner Form habe ich 8 Stücke schneiden können. Achtung: die Cremeschichten sind nicht schnittfest, also es ist normal, wenn sie seitlich etwas verrutschen! Es ist halt auch ein Dessert und kein Kuchen...Dementsprechend muss man etwas vorsichtig vorgehen, was aber kein großes Problem darstellt

Anmerkungen:
- die Idee hierzu stammt von einigen amerikanischen Seiten, allerdings verwendete man hier normalen Frischkäse. Lasagne = italienisch / italienische Süßspeise impliziert mir automatisch Mascarpone :-)
- ein schnelles Dessert, was einfach traumhaft schmeckt - selbst mein Mann (er mag eigentlich keine Süßspeisen) hat probiert und war begeistert!! Einzige Kritik seinerseits "bis auf den Keksboden..."
- der Keksboden ist lecker (mich stört er nicht) und er dient natürlich dazu, das man die Schokoladen-Lasagne in Stücke schneiden kann
- alternativ kann ich mir auch sehr gut vorstellen, die einzelnen Cremeschichten in hohe Gläser zu füllen, hätte dann natürlich nichts mehr mit einer "Lasagne" gemein, aber der Geschmack der Cremes....göttlich :-)
- klar, es ist eine pure Kalorienbombe, aber....was soll´s :-D
- meine Empfehlung: unbedingt ausprobieren, aber Vorsicht: Suchtgefahr :-D

Samstag, 12. Juli 2014

Sliders Buns (eine Art von Hamburger Brötchen)


Zutaten:
420 - 450 g Mehl (ich habe 405er verwendet)
0,5 Würfel Hefe, frisch (alternativ 2 TL Trockenhefe)
2 EL Kartoffelmehl
2 EL Zucker
1,5 TL Salz
4 EL weiche Butter
160 ml lauwarmes Wasser
120 ml lauwarme Milch

Zubereitung:
Mehl, Kartoffelmehl, Salz und Butter in eine große Schüssel füllen.
Milch, Wasser Zucker und Hefe verrühren und zum Mehl geben.
Alles zu einem glatten Teig verkneten und dann abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen (60-90 Minuten kann das dauern).

Ich lasse natürlich lieber meinen Brotbackautomaten für mich arbeiten :-D


Den Teig auf eine leicht gemehlte Arbeitsfläche geben und in Blechformgröße drücken.

Ich habe ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und den Teig dann noch mit einem Teigroller gleichmäßig ausgerollt. Mit einem scharfen Messer oder Pizzaroller gleichmäßig große Stücke aus dem Teig schneiden.



Dann abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen (erneut ca. 60-90 Minuten).

Kurz vor Ende der Gehzeit wird der Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizt.

Die Sliderbuns noch mit Wasser besprühen und ab in den Ofen. Backzeit ca. 20-25 Minuten (sie sollen goldbraun sein).

Heraus nehmen und mit einem Küchentuch abdecken (die Oberfläche soll weich sein und nicht knusprig).

Nun kann man die Buns auseinanderschneiden und nach Wunsch belegen... mit Hamburgerfleisch, Käse, Schinken, Salami...alles, was man mag :-) Wer den Käse gerne geschmolzen mag, legt die Sliders nochmal kurz in den Ofen


Ich habe mich u.a. für eine Hamburgervariante entschieden, wobei das gewürzte Gehackte ebenfalls in einer Auflaufform (oder halbiertes Backblech) ausgerollt und im Ofen gegart wurde. Hat den Vorteil, das man das Fleisch nachher portionsgerecht leicht schneiden kann und das Fett brät aus und kann gut abgegossen werden.

ich habe noch Baconscheiben mitgebacken und kurz vor Ende das fast fertige Fleischstück mit geriebenem Cheddarkäse bestreut



Anmerkungen:
- die Idee stammt mal wieder aus Pinterest, da es dort massig Anregungen für sogenannte "Sliders" gibt
- Sliders sind die Alternative zu klassischen Hamburgern und werden gerne zu Spieleabenden oder auch zum Superbowl serviert
- sie sind relativ klein und sehr handlich, der Teig erinnert zunächst an die typischen Hamburgerbrötchen, aber er schmeckt dann doch etwas anders
- die Buns sind etwas fester und eignen sich hervorragend zum Belegen. 
- Meine Jungs fanden die Schinken-Käse und Salami-Käse Variationen am besten, auch wenn ich nicht nach amerikanischem Vorbild ein halbes Pfund Schinken auf einen Slider gepackt habe ;-)
- bei Tisch kann sich dann jeder seinen Slider fertig stellen...ir hatten Hmaburger Soßen, Ketchup, BBQ Soße und Majo plus Tomaten, Zwiebeln, Gurken und Jalapenos
- man kann sie gut vorbereiten und einfach im Backofen aufwärmen (die Amerikaner wärmen sie wohl auch gerne fertig belegt in der Mikrowelle auf)
- toll finde ich (besonders bei der Hamburger-Variante), das es nicht so kleckert, auch wenn man großzügig im Belag ist :-)

die Sliderbuns kann man gut in Frischhaltefolie aufbewahren