Freitag, 18. April 2014

Bayrisch Kraut


Zutaten:
1 kleiner Kopf Weißkohl (ca. 1,25 kg)
2 mittelgroße Zwiebeln
2 mittelgroße, säuerliche Äpfel
2-3 EL Essig
0,5 l Gemüsebrühe
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Zucker
Kümmel (nach Geschmack)
1 EL Schmalz oder Öl
2 EL Speisestärke

Zubereitung:
Kohl von den ersten äußeren Blättern befreien, vierteln und den Strunk entfernen.


Zwiebeln und Äpfel schälen.

Dann den Kohl hobeln. 


Schmalz in einem großen Topf erhitzen und den Kohl nach und nach in den Topf geben und andünsten. Dabei ist es nicht schlimm, wenn er bereits etwas anbräunt.


Gemüsebrühe angießen und aufkochen lassen.

Äpfel und Zwiebel raspeln und zu dem Kohl geben.


Deckel auflegen und auf kleiner Temperatur ca. 45 Minuten schmoren.


Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Essig abschmecken.


Speisestärke mit 2-3 EL Wasser verrühren und in den Topf geben. Noch einmal aufkochen lassen.

Schmeckt uns am besten mit Nürnberger Rostbratwürstchen und Kartoffelpüree.

Anmerkungen:
- eines unserer Familien-Lieblingsrezepte
- die wenigsten Kinder mögen Sauerkraut (meine also auch nicht) und vor Jahren habe ich mal irgendwo ein Rezept für dieses bayrische Kraut gesehen und ausprobiert und es kam hier super an und es ist gleichzeitig eine tolle Alternative zum klassischen Sauerkraut
- meine Kinder nennen es nur "süßes Kraut" und freuen sich jedes Mal auf dieses Essen :-)
- original gehört Kümmel in dieses Gericht, aber da dies hier niemand mag, lasse ich es ersatzlos weg
- ich habe das bayrisch Kraut auch schon öfter auf Vorrat gekocht und man kann es hervorragend einfrieren, aber auch einkochen

Gemüse-Lasagne


Zutaten:
1 kg geputztes Gemüse, gemischt nach Geschmack (ich habe Möhren, Erbsen, Brokkoli und Kohlrabi genommen)
2 EL Butter oder Margarine
4 EL Mehl
200 ml Sahne
300 ml Milch
1 Lorbeerblatt
200 g Käse gerieben (z.B. Gouda)
Salz, weißer Pfeffer, Muskatnuss gerieben
0,5 TL Zucker
2 EL gehackte Petersilie
Lasagneblätter (je nach Größe der Auflaufform)

Zubereitung:
Für die Bechamelsauce zunächst einmal Milch und Sahne in einen Topf geben und das Lorbeerblatt hinzufügen sowie etwas Muskat. Einmal aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen (je länger, desto besser) und dann das Lorbeerblatt entfernen.


Einen großen Topf mit 1,5 Liter Wasser und einem gehäuften TL Salz zum Kochen bringen.

Ich habe eine große Möhre und eine Kohlrabi geschält und fein gehobelt (besser gesagt mein Sohn).
Brokkoli und Erbsen hatte ich noch im Vorrat als TK-Ware. Wenn man frischen Brokkoli verwendet, kann man diesen gleich putzen und klein schneiden.


Das zerkleinerte Gemüse in das kochende Salzwasser geben und einmal aufkochen lassen. Abgießen und ca. 750 ml des Kochwassers auffangen. Das Gemüse gut abtropfen lassen.


Ich habe mir jetzt den Brokkoli heraus gesucht und klein geschnitten.


Nun die Butter (oder Margarine) in einem Topf bei mittlerer Hitze zerlassen. Dann das Mehl zufügen und anschwitzen. Aufpassen: das Mehl darf nicht bräunen Ich weiß, es sieht auf meinem Foto etwas braun aus, ist es aber nicht :-))!!


Nach und nach, unter ständigem Rühren, das Milch-Sahne-Gemisch angießen - das funktioniert am besten mit einem Schneebesen! Das ständige Rühren ist wirklich wichtig, damit das dicke Gemisch nicht anbrennt und damit es nicht zu einer Klümpchenbildung kommt.


Dann gießt man auf gleiche Weise das aufgefangene Gemüsewasser an bis man die gewünschte Konsistenz erreicht hat (dickflüssig, aber nicht puddingmäßig).


Jetzt den Käse (ca. die Hälfte der o.a. Menge) zufügen und in der Bechamelsauce schmelzen lassen.


Jetzt geht es an das Abschmecken, wobei ich dazu sagen muss, das man wirklich großzügig mit dem Salz sein darf :-) Pfeffer und Muskatnuss nach Geschmack.


Zuletzt noch die Petersilie unterrühren. 

Eine Auflaufform einfetten und den Boden mit der Sauce bedecken.


Lasagneplatten auf die Sauce geben, darauf das Gemüse und dann erneut Sauce und wieder Nudeln...bis alles aufgebraucht ist.



Abschluss muss Sauce sein, worüber dann der restliche Käse verteilt wird.


Die Form in den Ofen geben (vorgeheizt 200 Grad (Ober-/Unterhitze) und für ca. 40 Minuten backen. Man kann mit einem Holzspießchen testen, ob die Nudeln gar sind.

Herausnehmen und sofort servieren.



Anmerkungen:
- da uns in letzter Zeit häufiger passierte, das ich bei meinen Fleischkäufen von echten Fehlkäufen sprechen konnte und ich nicht mehr einsehe Geld für schlechte Qualität auszugeben, haben wir neulich entschieden, das wir mal ein paar Alternativen ausprobieren müssen. Mein erster Versuch ist diese Gemüselasagne :-)
- ich entschied mich für Gemüsesorten, die meinen Kindern gut schmecken und unterließ erstmal waghalsige Probieraktionen, auch wenn man in einer Lasagne einiges gut verstecken könnte :-)
- unser Fazit: die Lasagne war lecker und ich werde sie garantiert noch mal machen, allerdings fanden mein Mann und ich, das irgendwie noch etwas fehlte... Mhh, vielleicht Schinken? Oder etwas Bacon? :-P Oder auch etwas geschmacklich gehaltvollere Sorten wie Spargel oder Champignons? Mal sehen...
- da mein Mittlerer neuerdings gerne mitkocht und dieses Mal die Möhren gehobelt hat, muss ich noch betonen, das es wichtig ist, das die Möhrenscheiben nicht zu dünn sein sollten, da der Geschmack sonst untergeht (ja,das war leider bei uns der Fall) :-)
- allgemein war diese Lasagne auf jeden Fall einen Versuch wert und wird in veränderter Form erneut zubereitet - wie ich mich dann entscheide, werdet ihr natürlich noch erfahren :-D

Dienstag, 15. April 2014

Butter & Kräuterbutter selbst gemacht

Kennt ihr das? Am Wochenende stellt ihr erschrocken fest, das ihr zu wenig oder gar keine Butter mehr im Haus habt? Kein Problem...wer immer im Vorrat Schlagsahne im Haus hat, kann sich kurzfristig selbst Butter herstellen :-)


Zutaten:
200 ml kalte Sahne

für Kräuterbutter einfach Gewürze und Kräuter nach Geschmack (z.Bsp. Petersilie, Knoblauch, Pfeffer etc.)

Zubereitung:
Sahne in ein leeres, sauber ausgespültes Glas mit Schraubdeckel geben.


Nun braucht man ein wenig Geduld und Kraft in den armen, denn das Glas wird geschüttelt bis die Butter entstanden ist - das kann einige Minuten dauern!!

Zunächst werdet ihr feststellen, das es auf einmal dazu kommt, das sich scheinbar nichts mehr bewegt im Glas - an dieser Stelle heißt es dann weiterschütteln!!!


Dann kommt der Moment, wo sich Flüssigkeit absetzt - auch hier wieder: weiterschütteln.


Es steht ein Klumpen (er sollte zusammenhängend sein und fest, das erkennt man gut an der Oberfläche. Wenn es noch "grisselig" aussieht einfach weiter schütteln.)


Den Klumpen gebt ihr in ein Sieb und wer mag, kann die Flüssigkeit auffangen (das ist nämlich Buttermilch!) und weiterverwenden.


Die Butter abtropfen lassen und dann wie normale (Kräuter-) Butter verwenden. 

Ergibt ca. 70 g Butter



Anmerkungen:
- am WE wollte ich dieses Kräuterzupfbrot backen, musste aber feststellen, das ich vergessen hatte Butter zu kaufen
- mir fiel ein, das ich im letzten Jahr in unserem Kindergarten für die Kids an einem Stand während unseres Mittelalterfestes mit den Zwergen auf diese Weise Kräuterbutter hergestellt habe und schon ging es los :-)
- Sahne gehört in einem Vorratsschrank zum festen Bestandteil und ich packte alle Zutaten in ein großes Schraubglas - meine Jungs hatten natürlich auch ihren Spaß..wenn auch nur kurzfristig :-) Bei 200 ml Sahne geht es ganz schön in die Arme und ich stand dann plötzlich doch wieder allein in der Küche :-P
- man kann es natürlich auch mit einem Mixer zubereiten, aber zum einen finden meine Jungs es immer sehr interessant, da sie auf diese Weise den Vorgang wunderbar verfolgen können und zum anderen finde ich es fies, wenn sich der Butterklumpen nachher in meinen Quirlen verfängt und ich ihn dann da heraus friemeln kann
- ideal, wenn man vergessen hat Butter einzukaufen und natürlich hauptsächlich gedacht für eine kurzfristige und schnelle Lösung

Kräuterzupfbrot


Zutaten:
600 g Mehl
1 Würfel Hefe, frisch
300 ml Wasser, lauwarm
1 TL Zucker
10 g Salz
50 ml Olivenöl (alternativ kann man natürlich auch jedes andere Öl nehmen)

150-200 g Kräuter- oder Gewürzbutter nach Geschmack

Zubereitung:
Zunächst habe ich einen Vorteig angesetzt, in dem ich das Wasser mit der Hefe, dem Zucker plus 5 EL Mehl (von den 600 g abgenommen) zusammengerührt habe.


Abgedeckt beiseite stellen und ca. 10 Minuten stehen lassen, bis eine dickflüssige, blasige Mischung entstanden ist.


In der Zwischenzeit kann man schon mal das restliche Mehl mit dem Salz mischen und das Öl hinzufügen.

Die Hefemischung zum Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten (per Hand, Mixer, Küchenmaschine...).


Den Teig abdecken und zum doppelten Volumen aufgehen lassen.


Nun den Teig durchkneten und zu einer großen, rechteckigen Teigplatte ausrollen.

Da ich das Brot in einer Kastenform backen wollte, habe ich nun Teigstreifen geschnitten, die der Breite meiner Backform entsprechen. Wer das Brot zum Beispiel in einer Springform backen möchte, hält sich an die Angabe "in ca. 5 cm breite Streifen schneiden".


Die Teigstreifen nun dick mit der Kräuterbutter bestreichen (ich meine richtig dick, denn ich hatte mich erstmalig an das u.g. Rezept gehalten und 100 g waren für den Geschmack etwas sehr wenig).


Jetzt werden die Teigstreifen wie eine Ziehharmonika zusammengefaltet.


Die einzelnen Päckchen hochkant in der Backform anordnen.

Die fertige Form abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort aufgehen lassen. 

Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Brot in den Ofen geben und ca. 30 Minuten backen.

Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.


Am besten warm servieren.

Anmerkungen:
- ich stieß durch Zufall auf dieses Rezept und musste es einfach mal ausprobieren - zum Glück kann ich jetzt sagen, denn es gefiel meiner gesamten Familie sehr gut :-)
- es ist einfach zuzubereiten und besonders die Kinder waren ganz angetan davon, da sie sich selber jedes Scheibchen selber "abzupfen" durften :-) Ein Brot zum Auseinander-reißen...das war mal was anderes :-)
- optisch natürlich auch sehr schön anzusehen
- das Brot ist locker und fluffig und der Kräuterbuttergeschmack passt super
- das original Rezept empfiehlt 100 g Kräuterbutter, die aber meines Erachtens nach viel zu wenig ist, daher werde ich zukünftig wesentlich mehr verwenden
- ich denke mal, das dieses Brot dieses Jahr mit zu unseren festen Grillbeilagen gehören wird :-)

Dienstag, 8. April 2014

Philadelphia präsentiert "Frische Ostern"

Bereits im vergangenen Jahr gab es einen Rezept- bzw. Tortenwettbewerb von Philadelphia und auch ich habe darüber berichtet und daran teilgenommen.

Dieses Jahr nutzt Philadelphia die Osterzeit für einen Tortenwettbewerb und präsentiert diesen unter dem Motto "Frische Ostern".


Welche Preise und Teilnahmebedingungen es gibt kann ich euch leider noch nicht mitteilen, denn der Wettbewerb wird noch nicht offiziell beworben. Sobald die Informationen aber zur Verfügung stehen, werde ich euch natürlich auch darüber informieren.

In der Zwischenzeit könnt ihr euch aber schon mal jede Menge Gedanken machen zum Thema, denn wenn der Wettbewerb startet, sollte man schon die ein oder andere Idee oder gar schon seit Rezept parat haben, um auch teilnehmen zu können.

allein für meine Teilnahme im letzten Jahr gab es einen tollen Tortenheber von Koziol, der noch immer regelmäßig bei mir zum Einsatz kommt. Ich denke, das es auch in diesem Jahr wieder eine klasse Aktion sein wird, bei der es sich lohnt mitzumachen.

Um euch ein wenig in Tortenstimmung zu versetzen und vielleicht auch schon die ein oder andere Inspiration zu entfachen, gibt es das "Tortenprinzip". Hierbei wird ganz einfach und kurz beschrieben, wie schnell und simpel man mit Philadelphia Produkten eine leckere Torte zubereiten kann.


Ihr seht...in nur 3 kleinen Schritten kann man seine eigene Torte kreieren und die Deko bleibt natürlich jedem selber überlassen. Dies ist ja meist das i-Tüpfelchen und sorgt in der Regel für ein "oooh" oder "aaah" ;-)

Ja, ich überlege auch schon zu welchen Ideen ich mich durchringen werde und bereite mich auf den Wettbewerb vor. Mit welchem Rezept ich dann schließlich antreten werde...ihr werdet es dann sicher hier erfahren :-D

Ihr braucht noch Inspirationen? Dann schaut am besten auch mal auf der Seite von Philadelphia vorbei oder auch auf der Philadelphia Deutschland Facebookfanseite - hier gibt es regelmäßig Neuigkeiten, Ideen und natürlich weitere Infos zum Start des Wettbewerbs!

Nachtrag:
Der Wettbewerb hat begonnen und hier könnt ihr noch einmal die Teilnahmebedingungen nachlesen und eure Torten hochladen.

Wie bereits im vergangenen Jahr gibt es wieder aals Sofortgewinn für das Einreichen eurer Ideen eine Tortenschablone von Koziol.
Nach Ende des Wettbewerb werden unter allen Teilnehmern 10 Mini iPads verlost.
Voraussetzungen für die Teilnahme:
- euer Rezept muss Philadelphia Frischkäse enthalten
- das Thema "Frische Ostern" muss umgesetzt werden
- Kreativität und Originalität sind hier gefragt
- euer vollständiges Rezept zur Torte
- wichtig ist auch ein schönes und ansprechendes Foto


Dieser Artikel wurde gesponsert von Philadelphia.

Sonntag, 6. April 2014

ofengebackene Fajitas


Zutaten:
500 g Hähnchenbrust in Streifen geschnitten
2 EL Olivenöl, extra virgin
2 TL Chillipulver
2 TL Kreuzkümmel
0,5 TL Knoblauchpulver
0,5 TL Salz
0,5 TL getr. Oregano
1 kleine Dose Tomaten, gehackt (425 ml)
einige eingelegte Jalapeno (nach Geschmack)
1 mittelgroße Zwiebel
1 große Paprika oder 2 Spitzpaprika

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Öl, Chillipulver, Knoblauchpulver, Kreuzkümmel, Oregano und Salz gut miteinander verrühren.


Die Fleischstreifen in eine Auflaufform legen und mit dem Gewürzöl vermengen.

Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden.

Tomaten in eine Schüssel geben und nach Geschmack klein gehackte Jalapeno dazugeben.


Zwiebel- und Paprikastreifen hinzufügen und unterrühren.

Den Gemüsemix über dem Fleisch verteilen und die Form in den Ofen geben.



Backzeit ca. 30-35 Minuten (bei Hähnchen immer darauf achten, das es durchgegart ist).


Sofort servieren. Pur oder in Tortillafladen. Ich habe Tortillafladen mit Sour Cream bestrichen und dann mit den Fajitas gefüllt.



Anmerkungen:
- ich bin mal wieder bei Pinterest über dieses Rezept gestolpert und habe es ausprobiert. Original sollten Hähnchenstreifen verwendet werden, aber da mein Mann und ich keine Hähnchenfleischfreunde sind, fand ich Schweinefilet auch sehr passend, da es auch nur eine kurze Garzeit benötigt. Leider mussten wir feststellen, das Schweinefilet nicht so geeignet war, denn das Fleisch war zu fest (zwar nicht zäh, aber dennoch viel zu fest). Also bitte Hähnchen verwenden!!
- das Gericht ist herrlich scharf und wirklich lecker - wird es sicher nun regelmäßig hier geben
- für die Kinder ist es allerdings nicht geeignet :-)
- wer nicht gewohnt ist mit Kreuzkümmel zu kochen, der sollte anfangs die Kreuzkümmelmenge etwas reduzieren, da ich mir vorstellen kann, das der doch intensive Geschmack den ein oder anderen stören könnte
- die austretende Flüssigkeit schmeckt auch hervorragend und beim nächsten Mal werde ich probieren diese Flüssigkeit mit etwas Creme Fraiche zu verrühren um das Gericht auch mal mit Reis oder Brot zu servieren
- wir haben heute ausprobiert das Fleisch und die Gemüsestreifen in Tortillafladen zu wickeln. Hierzu habe ich die erwärmten Fladen mit Creme Fraiche bestrichen (original sollte man Sour Cream verwenden, die habe ich allerdings nicht bekommen), einmal mit und einmal ohne Salatblätter aufgelegt und dann die Fajitamischung darüber verteilt - Ergebnis: megalecker - ganz besonders mit Salat!!!
- das Gericht lässt sich auch sehr gut vorbereiten und wenn man es längere Zeit (z.Bsp. über Nacht) im Kühlschrank stehen lässt, ziehen die Gewürze noch besser ins Fleisch ein
- ich kann mir auch gut vorstellen, das man dieses Gericht für viele Personen gut vorbereiten kann und es ist eine tolle Idee für ein Buffet
- die Gewürzmischung eignet sich mit Sicherheit auch toll als Marinade für Grillfleisch und das werde ich garantiert diese Saison noch ausprobieren :-)

Samstag, 5. April 2014

Polka Dot Cheesecake (Käsekuchen mit Punkten)


Zutaten:
200 g Butterkekse
2 EL Backkakao
115 g Butter

450 g Frischkäse
200 g Schmand
115 g Zucker
2 Eier
50 g Schokolade
1 TL Vanilleextrakt oder 0,5 Fläschchen Vanillearoma

Zubereitung:
Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Springform (24 cm Durchmesser) am Boden mit Backpapier auskleiden.

Für den Boden die Butterkekse zerkrümeln (z.B. Gefrierbeutel: Kekse einfüllen und mit einem Teigroller die Kekse zerkleinern) und in einer Schüssel mit dem Kakao vermengen.
Butter zerlassen und zu den Kekskrümeln geben. Alles zu einer gleichmäßigen Masse vermischen und auf dem Springformboden verteilen und gut andrücken.



Frischkäse, Schmand, Zucker und Vanillearoma in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse verrühren. Dann die Eier zu geben und auf kleiner Stufe unterrühren.



Schokolade zerkleinern und in der Mikrowelle oder im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen.

Von der Frischkäsemasse gut 4 gehäufte EL abnehmen und mit der abgekühlten, aber noch flüssigen Schokolade verrühren und in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen.



Die restliche Frischkäsemasse in die Springform füllen und glatt streichen.

Nun die Schokomasse vorsichtig als Punkte in die helle Masse spritzen. Hierfür die Lochtülle bis auf den Teigboden in die helle Masse drücken und während des Herausdrücken vom Schokoteig die Tülle langsam nach oben ziehen.


Die entstandenen Punkte evtl. mit einem angefeuchteten Finger glatt streichen.

Die Form in den Ofen geben und eine Stunde backen. Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen eine weitere Stunde im Ofen stehen lassen. Heraus nehmen und auskühlen, dann bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Im Originalrezept waren 24 Stunden für den Kühlschrank vorgesehen, was ich aber als nicht notwendig erachtet habe, da die Masse wirklich früher schon fest ist und auch schmeckt :-)




Anmerkungen:
- dieser Kuchen hat mich nun schon länger gereizt und ich musste ihn endlich mal ausprobieren
- original wurden Graham Crumbs (wahrscheinlich zerkleinerte Grahamkekse) verwendet, die ich durch ein Paket Butterkekse ersetzt habe
- der Kuchen kam hier sehr gut an und schmeckt wirklich lecker
- ich fand die Punkte Idee halt sehr nett und beim nächsten mal werde ich es mal mit bunter Schokolade (ich habe noch massig Farben von Wilton hier) ausprobieren, was sicher auch sehr nett aussieht
- einfach und schnell gemacht und ein garantierter Hingucker :-)
- ach ja, im eigentlichen Rezept kamen 160 ml Schmand (oder saure Sahne) hinein, ich habe die Menge mal auf 200 g erhöht, weil ich keine Minimenge im Becher lassen wollte
- das original sieht von der Füllung her höher aus, was wohl daran liegt, das eine 20 cm Springform verwendet wurde. ich habe nur 17er oder 24er Formen und hab mich für die 24er entschieden. Wie ihr sehen könnt, passte es dennoch :-)