Dienstag, 2. Februar 2016

Djuvecreis (serbisches Rezept)


Zutaten:
2-3 EL Öl
5 kleine oder 3 große Zwiebeln
3 Paprika
1 kleine Zucchini (oder alternativ 1 kleine Aubergine)
3 Tomaten (alternativ 0,5 kleine Dose kleingehackte Tomaten)
2 Beutel Reis oder 250 g loser Reis
1 kleine Dose Erbsen

Vegeta, Salz und evtl. Ajvar nach Geschmack

Zubereitung:
Zwiebeln schälen und in kleine Würfelchen schneiden.

Öl in einem weiten Topf erhitzen (kleine Stufe) und die Zwiebeln langsam dünsten.


Paprika entkernen und ebenfalls klein würfeln.


Zucchini schälen und klein hacken (ich habe sie mit meinem Nicer Dicer ebenfalls in kleine Würfelchen geschnitten).

Beides zu den Zwiebeln geben.


Wenn man frische Tomaten nimmt, werden diese nun gehäutet und fein gehackt (Tomaten anritzen und mit kochendem Wasser überbrühen. Dann die Haut abziehen). Jetzt im Winter ist es schwer gut schmeckende Tomaten zu bekommen und es empfiehlt sich dann eher auf Dosentomaten zurück zu greifen.

Tomaten ebenfalls zu dem Gemüse geben. Das Gemüse darf nun langsam vor sich hin dünsten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dies kann und darf ruhig 15-20 Minuten dauern, denn es soll alles weich sein.


In der Zwischenzeit den Reis separat gar kochen.

Wenn der Reis gar ist, wird er abgeschüttet, darf abtropfen und man gibt ihn zu dem Gemüse.


Unterheben, abgetropfte Erbsen ebenfalls dazu geben und alles mit Vegeta, Salz und nach Bedarf noch mit mildem Ajvar abschmecken.


Sofort servieren. Schmeckt hervorragend zu Cevapcici.

Anmerkungen:
- ich habe jahrelang immer wieder diverse Rezepte ausprobiert für diese tolle Beilage, aber so richtig zufrieden war ich nie. Da ich früher meinen Urlaub in Kroatien verbracht habe, war ich immer ganz heiß auf diesen Reis, da er einfach genial schmeckt.
- nun hatte ich endlich die Gelegenheit durch eine befreundete Mutter (Serbin) an ein Originalrezept zu kommen und mein erster Versuch war ein "Telefon-Kochen" :-)
- die Mutter meiner Freundin hat die Zubereitung per telefonischer Anleitung durch gegeben und ich war gleich angetan von dieser unkomplizierten Art zu kochen :-)
- nicht wundern, dass ihr oben lest, dass man auch eine Zucchini statt einer Aubergine um umgekehrt nehmen kann :-) Ich bekam die Ansage...nimm, was du halt gerade da hast, kannst beides nehmen. Da ich beim ersten Versuch weder noch da hatte, griff ich auf Ajvar zurück, da darin Aubergine enthalten ist und das funktioniert genauso ;-)
- jetzt beim zweiten Versuch nahm ich dann Zucchini und es war tatsächlich geschmacklich kein Unterschied!
- wer sich fragt, was Vegeta ist... man erhält es in blauen Tüten in den gut sortierten Supermärkten und es ist im Prinzip eine Art ausländisches Brühpulver. Bitte nehmt kein herkömmliches Brühpulver, der Geschmackunterschied ist wirklich sehr groß!! Das weiß ich aber schon seit Jahren, da ich früher schon mal Kontakte zu einer Bosnierin hatte, die mir auch sagte, dass man bei ihnen fast alles mit Vegeta würzt und es im Prinzip als eine Art Salzersatz nutzt.
- mein Fazit: das ist das beste Djuvecreis-Rezept, dass ich jemals gekocht habe :-) Besser als in jedem Restaurant!!
- die Würze zu unterstreichen durch das Ajvar stammt von mir, muss man aber nicht unbedingt (ich habe aber dennoch grünes Licht hierfür bekommen) :-)
- die gute Frau, der ich dieses Rezept zu verdanken habe, wird wohl die nächste Zeit von mir "genervt" werden, denn ich weiß, dass es sicher noch soooo viele tolle Rezepte gibt aus der Region und diese will ich haben :-)

Sonntag, 31. Januar 2016

Cremiger Schoko-Käsekuchen


Zutaten:
Teig:
325 g Mehl
225 g weiche Butter oder Margarine
100 g Zucker
0,5 TL Salz
3 EL Back-Kakao
2 EL Wasser
1 Ei

Füllung:
75 g Butter
4 Eier
100 g Zucker
500 g Mascarpone
250 g Ricotta
50 ml Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen
Saft einer Zitrone

Zubereitung:
Für den Teig aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig herstellen (Knethaken des Handrührgerätes und Hände) und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.



Backofen vorheizen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze), ein halbiertes Backblech mit hohem Rand mit Backpapier auskleiden.

Für die Füllung zunächst Butter & Zucker schaumig aufschlagen mit dem Handrührgerät. Dann die Eier einrühren.


Dann die restlichen Zutaten dazu geben und solange rühren, bis eine glatte und gebundene Masse entstanden ist.


Den Teig aus dem Kühlschrank holen und in zwei gleichmäßige Kugeln teilen.

Beide Hälften in Backblechgröße ausrollen. Mein Tipp: Mit der ersten Hälfte das Backblech belegen und dann mitsamt Backpapier abheben und beiseite legen.
Dann die zweite Teighälfte auf dem Backblech ausrollen.
Käsemasse auf dem Teigboden gleichmäßig verteilen und mit der bereits ausgerollten Teigdecke belegen. Das klappt mit Hilfe des Backpapiers ganz hervorragend!




Kuchen für ca. 1 Stunde in den Ofen geben.

Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Vor dem Servieren in Quadrate schneiden. Wer mag, kann den Kuchen noch leicht mit Puderzucker bestäuben oder anderweitig verzieren.



Anmerkungen:
- dieses Rezept habe ich hier gesehen, aber da ich ja eher der Mascarpone-Freund bin und auch noch ein Schälchen Ricotta übrig hatte, habe ich die 750 g Magerquark kurzerhand ersetzt. Auch die Kokosidee fand ich nicht so prickelnd und habe im Prinzip eine klassische Käsemasse aus meinen Zutaten angerührt.
- ein wirklich sehr, sehr leckerer Kuchen mit sehr cremiger Füllung :-) Ganz nach meinem Geschmack!
- diesen Kuchen wird es jetzt wohl öfter geben, denn er konnte mich voll und ganz überzeugen. auch meine Männer waren alle begeistert, obwohl die Füllung beim anschnitt noch etwas warm und weich war ;-)

Sonntag, 17. Januar 2016

Crepes Grundrezept


Zutaten:
250 g Mehl
1 Prise Salz
2 EL Zucker
4 Eier
500 ml Milch
50 g Butter, zerlassen & abgekühlt

Zubereitung:
Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.


Die Eier in einer extra Schüssel verquirlen und unter stetigem, schnellen Rühren in das Mehlgemisch einrühren.

Milch auf gleiche Weise unterrühren, dann die Butter dazu geben.


Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen. Bei einer beschichteten Pfanne ist ein weiteres Einfetten absolut überflüssig!

Eine halbe Suppenkelle (alternativ eine Soßenkelle) voll Teig in die Pfanne geben und durch Drehungen den Teig gleichmäßig dünn verteilen.

Jede Seite ca. 1 Minute backen. Wer die Crepes lieber etwas dunkler mag, der kann die Zeit natürlich verlängern.


Die fertigen Crepes auf einem Teller stapeln. Damit die Ränder nicht trocken werden, drehe ich die Crepes nach jedem 3. einmal um.


Nun kann man die Crepes nach Belieben füllen: mit Quark, Marmelade, Nutella etc.

Anmerkungen:
- Da ich Kinder habe, gibt es bei uns natürlich seit Jahren schon Pfannkuchen, Crepes, Pancakes und Co. in allerlei Varianten. Durch Zufall stieß ich auf einer französischen Seite (leider weiß ich nicht mehr wo) auf dieses Rezept und es gefiel mir, dass man keine Quellzeit einhalten muss und das extra betont wurde, dass ein Einfetten der Pfanne völlig überflüssig wäre.
- Ich muss nun sagen...DAS ist das ALLERBESTE Rezept für Crepes, das ich jemals ausprobiert habe :-) Ich persönlich bin noch nie ein Freund von Pfannkuchen & Crepes gewesen, aber der Kinder zuliebe wurden diese Speisen hier regelmäßig zubereitet. Dieses Rezept ist das erste, was selbst mich zum Crepe-Esser mutieren ließ :-) Mega lecker!!
- Ein weiterer Vorteil dieser Crepes ist, dass man sie doch tatsächlich auch noch sehr gut am nächsten Tag essen kann. Wenn man sie z.B. fertig gefüllt beiseite stellt (mit Folie abgedeckt), dann schmecken sie immer noch hervorragend am nächsten Tag! Bisher muss ich sagen, wurden wirklich alle vorherigen Rezepte doch eher gummiartig und konnten hier niemanden überzeugen. Man kann diese Crepes dagegen wunderbar auf Vorrat backen.
- Das Rezept oben reicht für 14 Crepes, die ich in einer 20 cm Pfanne zubereitet habe
- Ich bereite meinen Teig (i.d.R. nehme ich das 1,5 fache an Teig) am liebsten in meinem Standmixer zu, nicht zuletzt, da ich dann einer möglichen Klümpchenbildung aus dem Weg gehe ;-)

Weiße Bohnen-Suppe


Zutaten:
500 g weiße, getrocknete Bohnen
500 g Möhren
500 g Kartoffeln
1 Stange Lauch
Salz, weißer Pfeffer, Bohnenkraut
3 EL Tomatenmark

nach Geschmack: 500 g geräucherte dicke Rippe, Mettwürstchen, Bockwurst

Zubereitung:
Am Vortag werden die Bohnen eingeweicht. Die getrockneten Bohnen in ein Gefäß oder in einen großen Topf geben und mit Wasser begießen, so das sie ausreichend bedeckt sind.


Am nächsten Tag werden die Bohnen dann zum Kochen gebracht (man kann als Maßstab sagen ein Teil Bohnen mit 3 Teilen Wasser auffüllen).
Beim Aufkochen entsteht weißer Schaum, den man mit einem Schaumlöffel abheben muss!


Die Temperatur auf kleinste Stufe stellen, Deckel auflegen und leise vor sich hin kochen lassen. Allgemein heißt es, dass die Bohnen nach ca. 60 Minuten weich sein sollten...nun ja, ich habe feststellen müssen, das dies stark abhängig ist von den einzelnen Marken. ich hatte auch schon teuere Bohnen im Haus, die dann doch so ca. 2 Stunden brauchten trotz Einweichzeit. Wichtig ist auch, dass man erst mal kein Salz mit an die Bohnen gibt, da es dann auch zu verlängerten Kochzeiten kommt.

Inzwischen Möhren und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.


Lauch putzen und in feine Streifen/Ringe schneiden.


Wenn die Bohnen weich werden fügt man das zerkleinerte Gemüse hinzu.
Wer gerne geräuchertes Fleisch (oder auch nur gerne den Geschmack mag), der kann nun auch z.B. ein Stück geräucherte dicke Rippe zufügen.

Die Suppe weiter auf kleiner Stufe köcheln lassen bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat.
Nun Tomatenmark einrühren und mit den Gewürzen nach Geschmack abschmecken. Falls noch Wurst mit hinein soll, nicht zu viel Salz verwenden!

Zum Abschluss gibt man die Wurst hinzu (im Ganzen oder direkt in Scheiben geschnitten) und lässt sie gar ziehen. Falls Fleisch mitgekocht wurde, nimmt man dieses vorher heraus und schneidet es in mundgerechte Stückchen, um es dann wieder zurück in die Suppe zu geben.

Vor dem Servieren noch einmal abschmecken.

Schmeckt am besten mit frischen Brötchen oder Brot.

Anmerkungen:
- es gibt doch nichts besseres an kalten Tagen als eine deftige und reichhaltige Suppe und diese Bohnensuppe ist dafür hervorragend geeignet!
- ich koche diese Suppe immer in großer Menge (daher gleich 500 g getrocknete Bohnen), so dass ich entweder gleich Essen für 2 Tage habe bzw. ausreichend zum Einfrieren auf Vorrat. Wem das zu viel ist, der kann das Rezept natürlich auch halbieren.
- wir essen diese Suppe immer am liebsten erst am zweiten Tag, da sie dann noch nachträglich andickt und eher an einen Eintopf erinnert und dann richtig durchgezogen ist. Wem die Suppe zu dick wird, der kann natürlich auch gerne noch etwas Wasser nachgießen.
- ein recht einfaches Gericht, dass wirklich nicht schwer zuzubereiten is, aber halt seine Zeit benötigt - die Belohnung erfolgt aber dann durch den Geschmack :-)

Samstag, 9. Januar 2016

Pfirsichschnitten vom Blech


Zutaten:
150 g Butter o. Margarine
150 g Zucker
1 P. Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Tropfen Zitronenaroma (alternativ Schale einer halben Zitrone)
4 Eier (Gr. M)
250 g Mehl
3 gestrichene TL Backpulver

Belag:
1 Dose Pfirsiche

Streusel:
150 g Mehl
75 g Zucker
1 P. Vanillezucker
100 g zerlassene Butter

Nach Wunsch kann man einen Guß aus 100 g Puderzucker und ca. 2 EL Zitronensaft anrühren.

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, Ein halbiertes Backblech mit Backpapier auskleiden.

Zunächst Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenaroma schaumig aufschlagen mit einem Handrührgerät.

Die Eier einzeln (jeweils ca. 30 Sekunden) unterrühren.


Mehl und Backpulver mischen und in 2 Portionen ebenfalls unterrühren. Es entsteht ein schwer reißender Rührteig.


Den Teig gleichmäßig auf das Blech streichen.


Pfirsiche gut abtropfen lassen und in schmale Scheiben schneiden. Scheiben auf dem Teig verteilen.



Für die Streusel Mehl, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mischen und die zerlassene Butter dazu gießen. Mit einer Gabel zu Streuseln verrühren.


Streusel mit den Fingern über die Pfirsichscheiben verteilen.



Blech in den Ofen geben. Backzeit ca. 25-30 Minuten. Heraus nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Wer mag, kann den Kuchen entweder "natur" belassen, mit Puderzucker bestreuen oder wie oben beschrieben, mit einem Guß besprenkeln.

Anmerkungen:
- da war ich doch heute über mich selber entsetzt, denn ich habe vergeblich hier dieses Rezept gesucht! Es ist eines meiner liebsten Pfirsichrezepte aus meiner Dr. Oetker Kochbuchsammlung (Modekuchen vom Blech).
- Das Rezept ist schnell und einfach zubereitet und ich finde diese Pfirsichschnitten genial - saftig, fruchtig - einfach nur megalecker!
- der Kuchen lässt sich auch hervorragend mit anderen Obstsorten zubereiten (Aprikosen, Birnen, Äpfeln) und nach Bedarf (ohne Zuckerguß!) auch einfrieren. Man kann ihn sogar locker ein bis zwei Tage im Voraus backen - er wird nicht trocken und weicht auch nicht auf!
- im Originalrezept wird ein Backblech von 30 x 40 cm Größe verwendet und als Belag werden 2 Dosen Pfirsiche vorgegeben. Da ich kein passendes Blech habe, nehme ich immer eines, was ich auf die Hälfte zusammenschieben kann. Das passt auch super und ich brauche dann nur eine Dose Früchte.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Unser Silvester-Büffet oder auch ein kleines Medley aus der Hexenküche

So, die letzten Wochen sind förmlich gerannt und ich wollte doch noch sooo viel schreiben, berichten...
Nun ja, leider ist alles mal wieder etwas anders verlaufen als ich eigentlich dachte, aber das Schlusswort zum Jahr 2015 lasse ich mir dann doch nicht nehmen :-)

Ich hatte Monate dabei, in denen ich sehr viel hier eingestellt habe und auch Monate, in denen ich zu gar nichts kam. Dennoch haben mir wahnsinnig viele von euch die Treue gehalten und das Bloggen und eure Reaktionen machen mir noch immer sehr viel Spaß!
Besonders viele positive Reaktionen erhielt ich auch über meine Kochgruppen und schön war es, dass mich der/die ein oder andere privat angeschrieben hat und wir so gemeinsam etwas gekocht oder gebacken haben. Sozusagen "Online-Koch- oder Backkurs" und es war immer wieder toll, dass die Ergebnisse am anderen Ende der Leitung überzeugt haben und zu neuen Versuchen animieren konnten:-)
Genau das ist es, was ich immer sage...Leute, traut euch! Kochen oder backen ist keine Hexerei ;-)

Ich hoffe, dass ich auch im neuen Jahr vielen von euch zur Seite stehen kann und darf und euch weiterhin leckere Rezepte liefern werde!

Nun haben wir heute Silvester und da ich 3 Jungs habe, denen man eher weniger mit einem festlichen Essen kommen kann (klar, kann man schon, aber es soll ja doch für alle ein entspannter Abend werden ;-) ), gibt es bei uns heute eine Art Fingerfood Büffet an dem sich jeder bedienen kann. 



Beim Zubereiten fiel mir auf, das es eine Art Medley aus meiner Küche wird und auch gleichzeitig eine Resteverwertung aus der Tiefkühltruhe :-) Und hier nun meine heutigen Ideen:

Ich fange mit den Resten meiner Tiefkühltruhe an, denn darin befand sich noch ein Rest Chilisauce und ich verwandelte diesen Rest in diese leckeren Taco-Körbchen.
dafür nimmt man einfache Tortillafladen, sticht Kreise aus und erwärmt diese in einer Pfanne. Dann werden sie dünn mit Wasser bestrichen und in Muffinmulden gedrückt (mit Hilfe des Wassers brechen sie nicht so schnell).
In diese Körbchen gibt man nun einen EL Chilisauce und obenauf entweder geriebenen Käse (bevorzugt Cheddar) oder meinen heißgeliebten Käsedip, der auch immer sehr gut zu Tortillachips passt. Für die scharfe Fraktion kann man oben noch ein paar Jalapenoringe arrangieren und dann ab in den Backofen bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze). Ca. 20 Minuten backen (die Tacoränder werden knusprig braun) und herausnehmen.



Dann war da noch der restliche Belag von der türkischen Pizza in meiner TK :-) Diese Gehacktesmasse eignet sich auch hervorragend als Füllung für Blätterteigtaschen!

Einfach Blätterteig in Quadrate schneiden und die Ränder mit Wasser bepinseln. Einen EL Gehacktesmasse in die Mitte geben und den Teig zu Dreiecken zusammenlegen. Die Ränder mit den Zinken einer Gabel zusammen drücken. Im Backofen bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) backen bis die Dreiecke goldbraun sind.

Ach ja, Blätterteig ist sooo herrlich :-) Ich hatte auch noch holländische Fleischrollen im TK (sogenannte Frikandeln) und ich habe sie einfach etwas antauen lassen und sie dann halbiert. Nun kam dann wieder Blätterteig zum Einsatz und ich habe jedes Frikandelstück einfach nur in etwas Blätterteig eingerollt. Backen bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze), bis der Blätterteig goldbraun ist. Diese Rollen schmecken auch kalt genial!


Dann fiel mir ein, dass wir auch noch eine Art Dessert benötigen... der diesjährige Liebling meiner Kids: Mini-Pancakes :-)
Ich habe die kleinen Dinger dieses Mal nur auf einem Teller arrangiert, mit Puderzucker bestäubt und Sterne aus Khakis dazu gelegt - fertig!


Nun ja, und da ich gerade beim Thema Kids bin...die heißgeliebten Pizzaschnecken mussten natürlich auch herhalten :-)


Ansonsten habe ich natürlich noch ein paar Klassiker mit auf den Tisch gebracht wie Kräuterbutter, Baguettebrot, Thunfischwraps und Hähnchen-Unterkeulen, so wie Mini-Frikadellen. Als Frische-Kick (und für das Gewissen) habe ich kleine Plastikgläschen mit einem Dip gefüllt und Gemüsesticks hinein gestellt ;-)

Ich hoffe nun mal, dass mein Plan aufgeht und wir bis Mitternacht ausreichend zu Essen haben :-) Alles kann man auch sehr gut kalt essen und es kann genauso gut auch noch mal kurz im Backofen erwärmt werden.

So ihr Lieben, das war es dann jetzt auch dieses Jahr von mir und ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr...wir lesen uns 2016 wieder :-) Treibt es nicht zu doll :-D

Dienstag, 1. Dezember 2015

Flammkuchen


Zutaten:
Teig:
400 g Mehl 
250-270 ml Wasser
4 EL Öl
Salz nach Geschmack (ich habe einen gestrichenen TL voll verwendet)

Belag:
400 g Creme fraiche
2 EL Sahne

1 Zwiebel, 200 g Speck (klassisch)
Salamistreifen, Kochschinkenstückchen, Champignos, Lauchzwiebeln (Variationen)

Zubereitung:
Aus Mehl, Salz, Öl und Wasser einen geschmeidigen Teig kneten (per Hand, Mixer oder Küchenmaschine). Der Teig darf nicht mehr kleben, soll sich aber dennoch anfühlen wie weiche Knete. Dann lässt er sich auch hauchdünn ausrollen.


Backofen auf höchster Temperatur vorheizen (bei mir 270 Grad Ober-/Unterhitze).

Zwiebel hauchdünn in Ringe hobeln (oder schneiden), Champignons putzen und in dünne Scheibchen schneiden. Speck in schmale Streifen schneiden.


Den Teig hauchdünn ausrollen. Die Teigmenge reicht für 2 Backbleche.
Ich habe den Teig direkt auf Backpapier ausgerollt. Damit das Papier nicht von der Arbeitsplatte rutscht, kann man einfach ein Küchenhandtuch unter legen ;-)

Backpapier mit dem Teig auf das Blech legen.

Creme fraiche mit Sahne glatt rühren und auf dem Teig verteilen.


Nun nach Wunsch belegen:
für die klassische Variante (Elsässer Art) belegt man den Teig mit Zwiebeln und Speckstreifen.


Da ich mir nicht sicher war, ob meine Kinder dies mögen, habe ich einen Teil mit Speck und Lauchzwiebelringen belegt, einen Teil mit Kochschinkenstückchen und Salamistreifchen und für meinen Mann und mich noch mal einen Teil mit Speck, Zwiebel und Champignons.

Eigentlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt - ich habe halt mal ein wenig meinen Kühlschrank geplündert :-)

Das fertig belegte Blech in den Ofen geben und ca. 15 Minuten backen. Der Teig sollte schön knusprig werden, aber es darf natürlich nichts verbrennen.

Aus dem Ofen holen, in Stücke schneiden und sofort servieren.



Anmerkungen:
- ich hatte schon länger vor den bekannten Flammkuchen selber zu machen und gestern war es dann so weit :-)
- meinen Kindern hat mein Mann ihn als "französische Pizza" verkauft :-)
- es streiten sich die Geister, ob der Teig nun wie hier zubereitet wird, als Hefe- oder als Sauerteig! Je nach Region kann man ihn in allen drei Varianten zubereiten, aber ich habe mich nun erstmal für diese einfache Version entschieden
- unser Fazit war, das ich das Rezept definitiv noch mal machen darf/muss :-) Mich freut dies ganz besonders, da es sich um ein sehr einfaches und schnelles Rezept handelt, so das ich es auch mal spontan in Angriff nehmen kann
- es war lustig im Nachhinein festzustellen, wie unterschiedlich die Geschmäcker hier waren :-) Mir persönlich hatte die klassische Version als auch die Champignonvariante am besten gefallen. Ausgerechnet mein Mittlerer (der ja besonders auf Schinken & Salami steht), gefiel am besten die Speck-Lauchzwiebel-Variante (genau wie meinem Jüngsten) und nur mein Großer mochte die Schinken-Salami Version. Zum Glück habe ich jeden Geschmack getroffen :-)
- wie gesagt, ein sehr schönes und schnelles Gericht, das bei allen sehr gut ankam
- mal sehen, welche Kühlschrankreste ich beim nächsten Mal verwende