Samstag, 4. Juli 2015

Champignon-Bacon-Spieße vom Grill


Zutaten:
500 g Champignons, große Köpfe
1 Packung Bacon Scheiben
1 große Zwiebel
Olivenöl
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Thymian (frisch oder getrocknet)

Schaschlikspieße

Zubereitung:
Champignons säubern und putzen (Stiel entfernen/abschneiden).


Zwiebel schälen, je nach Größe vierteln oder achteln und die einzelnen Schichten auseinander ziehen.


Olivenöl mit Salz, Pfeffer und Thymian (frischen fein hacken) verrühren.

Jeden Pilz mit jeweils einer Scheibe Bacon umwickeln. und dann im Wechsel mit den Zwiebelscheiben aufspießen.


Die Spieße nun mit dem Thymian-Gewürzöl beträufeln (von oben und unten) und mindestens eine Stunde ziehen lassen.


Auf den heißen Grill legen und rundherum schön braun grillen - der Speck sollte außen knusprig sein, aber die Spieße dürfen nicht zu lange auf den Grill, damit sie schön saftig von innen sind!



Anmerkungen:
- eines unserer liebsten Grillbeilagen-Rezepte, denn die Spieße sind schnell gemacht und schmecken einfach nur genial
- die Kombination aus Bacon & Champignons ist für uns einfach perfekt und der Bacon sorgt dafür, das die Pilze nicht austrocknen
- selbst einer meiner Söhne (der normalerweise nicht sonderlich auf Champignons steht) fällt regelmäßig über diese Spieße her :-)
- Thymian ist bei Champignons für mich ein absolutes MUSS und ich finde, das er den Geschmack einfach nur unterstreicht
- weiterhin sind diese Spieße bei jedem Grillevent ein absoluter Hingucker und bieten somit auch mal eine schöne Abwechslung
- die Spieße lassen sich übrigens auch gut am Vortag vorbereiten - der Geschmack der Thymian-Marinade wird dabei natürlich noch besser/intensiver

Donnerstag, 2. Juli 2015

Pool Party Ideen für Kids

Heute gibt es mal kein direktes Rezept - von mir, dafür aber ein paar Anregungen für einen Kindergeburtstag inkl. Anleitungen!
Da mein Jüngster letzte Woche 6 Jahre alt wurde und er einen Pool geschenkt bekam, lag es nahe, das wir als Kindergeburtstag eine Poolparty feiern...wie gut, das es seit ein paar Tagen heiß ist :-D

Einfach nur Pool aufstellen, Kinder einladen und sehen, was passiert - das geht hier natürlich nicht ;-)

Also mal wieder im Netz nach ein paar Ideen gesucht und umgesetzt. Zunächst war natürlich wichtig, das es einen themenbezogenen Kuchen gibt und mein Sohn hat sich für diesen Strandkuchen entschieden, der nicht nur nett aussieht, sondern auch recht schnell zubereitet ist:


Hierfür habe ich mein zusammenschiebbares Backblech verwendet und auf halbe Größe gebracht.
Als Teig habe ich mein Lieblingsrezept (für ein ganzes Blech) für Rührteig genommen plus Zitronenaroma - Zitronensaft & Kinder...geht immer ;-)
6 Muffinförmchen habe ich mit dem Teig befüllt (die brauchte ich später noch, wie ihr gleich lesen könnt) und den restlichen Teig habe ich auf das Backblech gegeben und gebacken.

Nach dem Auskühlen ging es dann schon an das Dekorieren. Hierfür habe ich dann ein halbes Päckchen Puderzucker fein gesiebt und mit etwas Zitronensaft glatt gerührt.

Die Muffins wurden dann in einer Schüssel zerkrümelt - ich brauchte ja schließlich Sand :-D
Für den Strand wurde dann etwas Zuckerguß ungleichmäßig auf das obere Drittel des Kuchens verteilt.
Restlicher Zuckerguß mit blauer Lebensmittelfarbe verrühren und als Meer auftragen. ich möchte mal wieder darauf hinweisen, das man Zuckerguß (farbig) wirklich mit viel Puderzucker anrühren muss, damit er schön dick wird und man ihn auch nur so schön deckend hinbekommt!!

Jetzt die Muffinkrümel als Strand auf den hellen Zuckerguß verteilen und vorsichtig etwas festdrücken.
Das Ausdekorieren .... da könnt ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen :-) Ich hatte Weingummihaie bekommen und diese natürlich verwendet.
Weiterhin nahm ich Mutterkekse und habe diese bunt eingefärbt mit bunter Schokolade. Darauf dann einfach ein Gummibärchen gelegt und fertig waren die Strandliegen/Luftmatratzen.

Ein paar Gummibärchen durften dann auch im Meer mit einem Ball spielen (bunte Schokonüsse) und auf ihren bunten Luftmatratzen schwimmen :-)

Zum Schluß noch ein paar Partyschirmchen und "Palmwedel" eingesteckt und fertig war der Strandkuchen, der übrigens für jede Menge "Wow" und "Cool" gesorgt hat ;-)

Als nächstes hatte ich mir überlegt, das leichte Sachen zum Snacken zwischendurch wohl am besten wären, da weder wir Erwachsenen noch die Kinder bei großer Hitze allzu viel Hunger haben.

Dafür habe ich dann einfach eine Art Bufett aufgebaut mit "Krabbenbeinen" (Möhren in Stiftform geschnitten und in kleinen Schnapsgläschen gesteckt), "Seegurkenscheiben" (Schlangengurkcn), eine Paprika als Krake angerichtet in einem leichten Joghurtdip (kleine Paprika halbieren und eine Hälfte mit Augen versehen und auf den Dip setzen; andere Hälfte zu Streifen schneiden und rund um den Körper in den Dip stecken, so das die anderen Enden über den Rand hinaus gucken).



Ok, Kinder stehen ja doch mehr auf Obst und von daher habe ich überwiegend Obstsnacks zubereitet.

Wie ihr oben bereits sehen könnt, wurde natürlich Wassermelone genommen, da diese immer einen tollen Durstlöscher darstellt und wohl von fast jedem Kind gegessen wird. Einfache Stücke oder Würfel...neee, das ist ja langweilig :-) Und schließlich gehört zu einer Poolparty auch Eis!! Also nehme man eine Melone, schneide dicke Scheiben und viertelt (je nach Größe achteln) diese. In die Mitte der Schalen sticht man dann einen Schlitz mit einem spitzen Messer und schiebt einfach Holzspatel (wie man sie von Stieleis kennt - bekommt man in Bastelläden oder online) hinein. Fertig ist das "Meloneneis" :-) Am besten bis zum Servieren kalt stellen!

Dann fand ich diese Krabbe im Netz, die ebenfalls einfach und ruckzuck gemacht ist:


Apfel halbieren und entkernen. Eine Hälfte in Streifen schneiden (eigentlich 8 Streifen, aber hier wurden schon 2 Beine gemopst :-P ). Bei 2 Streifen mittig kleine Dreiecke ausschneiden - das werden dann die Scheren. 6 Streifen unter den Körper seitlich legen und die beiden scheren vorne unter den Körper legen, Auf die Apfelhälfte 2 Augen aufmalen und fertig ist die Apfelkrabbe!

Und dann war da noch die Palme...


Sorry, bevor ich beginne den Palmenbau zu beschreiben... Ich habe vor der Zubereitung mit dem Obst eine Schüssel mit Zitronenwasser bereit gestellt zum kurzen Eintauchen der Apfel- und Bananen, damit diese nicht braun werden. Also bei der Zubereitung der Krabbe oben daran denken!!

Jetzt aber zur Palme: Eine Kiwi schälen und achteln, Banane schälen und in Scheiben schneiden (durch Zitronenwasser ziehen) und eine Aprikose entkernen und in Streifen schneiden.
Ich denke mal, der Rest ergibt sich durch das Foto von alleine :-) Als Kokosnüsse habe ich Johannisberen verwendet und natürlich durften am Strand unten auch noch ein paar Gummibärchen spazieren gehen ;-)

Aber jetzt kommen wir zu DEM Highlight des Tages :-D Die Kids waren völlig begeistert und angetan von der Melonen-Obstspieß-Schale mit einem waschechten Delphin :-D Unser Geburtstagskind hat auch immer wieder darauf hingewiesen, das nur ER den Delphin später essen darf :-P




Zunächst habe ich eine Melone halbiert und eine Hälfte ausgehöhlt (zum Teil mit einem Kugelausstecher). Mit einem entsprechendem Messer, den Rand in Zacken geschnitten.
Schaschlikspieße bunt mit Obst gespickt (Erdbeeren, Melonenkugeln, Weintrauben, Ananas).

Für den Delphin einfach den Stiel oben an der Banane mit einem scharfem Messen einschneiden bis ins Fruchfleisch. Rechts und links ein paar Augen aufmalen und dann das "Maul" etwas auseinander ziehen. Wir haben eine Johannisbeere in das "Maul" gesteckt :-) An den Seiten der Banane kann man noch mit einem Messer hauchdünn in die Schale schneiden (kann man leider auf dem Foto nur schlecht erkennen) und die entstandenen Flossen auseinander ziehen.

Für guten Stand in der Schale, habe ich das Bananenende gerade abgeschnitten und mit einem Zahnstocher in der Melonenschale befestigt. 
Dann nur noch die Obstspieße hineinstecken, rund um den Delphin und ein paar Johannisbeerrispen über den rand legen...fertig ;-) Wie man wohl leicht erkennen kann - alles sehr einfach, aber effektvoll :-D

Wir hatten für das Bufett einen Tisch einer Bierzeltgarnitur bereit gestellt und als Knabbersnack gab es Salzbrezeln, Maissnacks in Form von Krokodilen und Ringen (diese sollten dann einfach mal die Rettungsringe darstellen). Angerichtet wurden diese Snacks in Eimerchen aus dem Sandkasten :-D



Vorne rechts auf dem unteren Foto könnt ihr das "Haifischbecken" entdecken mit den Weingummihaien. Ich muss allerdings dazu sagen, das es gut war, das ich erst mal nur so wenige hingestellt hatte :-) Die Haben sich nämlich in der Wärme schnell "verflüssigt". Einige Kinder fanden dies allerdings toll und hatten beim Kuchenessen ihren Spaß damit... ein Junge genoß es förmlich, das er mit seinen Fingern die blaue Weingummimasse wie ein Kaugummi ziehen und auf dem Teller verschmieren konnte :-D 
Fazit: Weingummi & Sonne passt nicht wirklich, auch wenn es nur sehr kurz ist :-P

Dann brauchten wir natürlich noch einen Nachtisch und hierfür gab es dann Sandpudding & Bärchen am Strand im Meer :-)


Meine Nachbarin hatte noch sehr schöne blaue Becherchen, die ich dafür verwendet habe.
Fange ich mal mi den Meeresbechern an...

Man bereite einen grünen Wackelpudding nach Packungsanweisung zu (insgesamt für einen Liter Wasser) und rühre blaue Speisefarbe bis zum entsprechenden Meereston ein. Ich muss an dieser Stelle mal wieder betonen, das sich hierfür immer noch am besten die blaue Speisefarbe in Pulverform von funfood4you eignet!!

Etwas abkühlen lassen und auf Becher verteilen. Dann vollständig erkalten lassen (das habe ich bereits am Vorabend erledigt).

Vanillepudding zum Kochen von einem halben Liter Milch zubereiten (nach Packungsanweisung) und ebenfalls etwas abkühlen lassen.

Jeweils 1,5 TL Vanillepudding auf dem Wackelpudding als Strand aufbringen. Dann wieder, wie oben beim Kuchen, Gummibärchen auf Liegen darauf setzen - fertig :-)

Da ich ja jetzt noch Vanillepudding und auch noch Kuchenkrümel vom Strandkuchen übrig hatte, habe ich beide Zutaten im Wechsel in die restlichen Becher geschichtet. Abschlußschicht: Kuchenkrümel und fertig war der Sandpudding im Becher :-)
Beides kam sehr gut an bei den Kids!

Nun fehlen nur noch die passenden Getränke - was liegt da näher als Cocktails :-)
Es gab folgende Cocktails, die in kleinen Babygläschen angerichtet wurden (zur Abdeckung habe ich Muffinförmchen verwendet, in die ich kleine Schlitze geschnitten habe um die Strohhalme durchzuschieben):
- Wassermelonencocktail


Ich habe hierfür das ausgehöhlte übrige Melonenfruchtfleisch verwendet und in meinen Blender gegeben (etwas mehr als eine halbe Wassermelone). Saft von Limetten (je nach Größe und Geschmack Saft von ca. 1,5 Limetten) und 3 EL Zucker. Alles fein pürieren und auf Gläser verteilen.
Ich selber war bereits beim Abschmecken ganz angetan, obwohl ich im Vorfeld sehr skeptisch war. Ich kann nur sagen: der Hammer!!! Selten etwas so leckeres und erfrischendes getrunken. Also unbedingt ausprobieren! Auch die Kinder waren völlig begeistert ;-)
Als Erwachsenen-Version kann man diesem Getränk wohl Wodka beimischen...

- Orange Sunrise (wie Tequila Sunrise, nur ohne Tequila versteht sich) ;-)



Einfach Orangensaft in ein Gläschen geben, ca. 1-1,5 TL Grenadinesirup vorsichtig dazu geben und warten bis er sich am Boden absetzt - fertig!! ich hatte noch aus Fruchtsaft gelbe und rote Eiswürfel in Sternenform gemacht, die sich zum Kühlen natürlich bestens geeignet haben.

- Virgin Caipirinha



Limetten in kleine Stückchen schneiden und pro Gläschen jeweils die Stücke einer halben Limette verteilen. 3 TL brauner Zucker dazu geben und alles zusammen mit einem Stößel oder einem Kochlöffelstiel zerdrücken. Auffüllen mit Mineralwasser (mit Kohlensäure) und natürlich Eis dazu geben :-)
Wir Erwachsenen fanden dieses Getränk wirklich sehr gut, allerdings waren die Kinder weniger davon angetan und nach dem ersten Probieren entschieden sie sich alle dann doch lieber für den Melonen- bzw. Orangencocktail...

Als Abendessen gab es dann Fish Dogs (wurden von meinem Sohn gewünscht): Fischstäbchen in Hot Dog Brötchen. Unten drunter Salat in Streifen geschnitten (Seegras), 2 Fischstäbchen darauf gelegt und obenauf nach Wunsch Ketchup oder Mayonnaise bzw. Remoulade. Leider gibt es davon kein Foto, da alles dann recht schnell ging :-) Aber auch das kam toll an und alle saßen glücklich schmatzend am Tisch :-D Für euch dann auch mal eine Anregung... war auf jeden Fall mal was anderes und natürlich auch sehr passend zur Poolparty :-)

Alles in allem war es ein sehr schönes Nachmittag für die Kids und alle hatten ihren Spaß. als Gastgeschenke gab es Wasserpistolen, mit denen die Kinder natürlich den nachmittag über schon gespielt hatten. Zusätzlich haben wir zwei große Gefäße mit Wasserbomben gefüllt für eine ausgiebige Wasserschlacht :-)
Aber ich muss auch zugeben, das abends nicht nur die Kids völlig kaputt und müde waren :-D Für uns Erwachsene war es nicht gerade weniger anstrengend :-)


Sonntag, 28. Juni 2015

Käsekuchenschnitten mit Knusper-Kruste


Zutaten:
schneller Hefeteig:
500 g Mehl
1 P. Backpulver
0,5 Würfel Hefe (frisch)
5 EL Zucker
250 ml Milch (lauwarm)
100 ml Öl
1 Eigelb
0,5 TL Salz

Füllung:
250 g Mascarpone
250 g Quark
140 g Zucker
Schale und Saft einer Zitrone
2 Eier
50 ml Öl
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)

Belag:
2 EL zerlassene, abgekühlte Butter
3-4 EL Zucker

Zubereitung:
Für den Hefeteig zunächst die Hefe mit etwas Milch und Zucker anrühren. Restliche Zutaten in eine große Schüssel füllen und dann mit dem Hefegemisch zu einem glatten Teig verarbeiten. Ich habe den Teig von meiner Küchenmaschine zubereiten lassen.



Für die Füllung alle genannten Zutaten zu einer glatten Masse miteinander verrühren (Schneebesen oder Handrührgerät).



Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein halbiertes Backblech (hoher Rand) mit Backpapier auskleiden.

Den Teig in zwei Hälften Teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche in der Größe des Bleches ausrollen. 



Teig auf das Blech legen und dabei einen Rand an den Seiten hochziehen.

Die Füllung auf dem Teig verteilen.

Dann die zweite Teighälfte ebenfalls in Blechgröße dünn ausrollen. Vorsichtig auf die Füllung legen und die Ränder etwas andrücken bzw. miteinander verbinden (vorsichtig mit den Fingern zusammen drücken).


Die zerlassene Butter auf der Teigdecke verteilen - ich fand, das es am einfachsten mit einem Löffelrücken funktionierte.


Dann den Zucker darüber verteilen.


Blech in den Backofen geben und 30-40 Minuten backen. Die Oberfläche sollte goldbraun sein.

Heraus nehmen und vollständig auskühlen lassen.


Nach dem Erkalten kann man den Kuchen in kleine Stücke/Streifen schneiden.



Anmerkungen:
- ich bin ja überzeugter Mascarpone-Fan und da ich noch eine Packung davon im Kühlschrank hatte, sowie ein Päckchen Quark, kam ich auf die Idee, das ich eine Art Käsekuchen zaubern könnte :-)
- Immer die bekannten Sachen...war mir zu langweilig! Außerdem hatte ich neulich ein paar Bilder gesehen mit einer Art Cremeschnitten. Aber Sahnefüllung wollte ich ja nicht! Also kurzerhand meine Lieblingsrezepte durchgesehen und eine Kombination von mehreren Rezepten zusammen gestellt :-)
- Das Ergebnis sind diese tollen Stückchen, die wirklich super lecker, saftig und cremig sind und besonders frisch und erfrischend sind an einem heißen Tag! Die Zitrone sorgt für die richtige Note (also ruhig große Zitronen verwenden) :-)
- auch am zweiten tag schmeckte der Kuchen immer noch sehr saftig, dabei hatte ich aufgrund des Hefeteiges meine Befürchtung, das er trocken sein könnte. Dies ist allerdings absolut nicht der Fall!
- der Hefeteig stammt von den italienischen Puddinghörnchen und ich habe ihn ausgewählt, da er nicht gehen muss! Hier auch noch mal danke an Claudia ;-) 
- der Mascarpone kann sicher auch gegen Quark oder Frischkäse ausgetauscht werden, allerdings wird die Füllung dann sicher nicht mehr ganz so cremig ;-) Aber dafür garantiert etwas "schlanker"

Dienstag, 16. Juni 2015

Tomatensoße (Grundrezept)


Zutaten:
1 kleine Zwiebel
1 kleine Möhre
2 Stangen Staudensellerie
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 EL Zucker
3 Dosen Tomatenstücke a 425 g (oder 2 Pakete passierte Tomaten a 500 ml)
1 EL Tomatenmark
2 Stängel frische Oregano (alternativ 1-2 EL getrockneter nach Geschmack)
eine Handvoll Basilikum frisch, in Streifen geschnitten
Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel und Möhre schälen, in kleine Würfelchen schneiden. Staudensellerie in feine Scheibchen schneiden.
Knoblauch schälen und ebenfalls ganz fein würfeln.


Öl in einem hohen Topf erhitzen, Gemüse darin andünsten.**


Zucker darüber geben und karamellisieren lassen.


Tomatenmark und Tomaten dazu geben und auf kleinster Stufe ca. 2 Stunden köcheln lassen.


Oregano zufügen und noch eine halbe Stunde weiterköcheln lassen.


Die Oreganozweige habe ich dann entfernt und die Soße püriert.


Abschmecken mit Salz und Pfeffer. Falls sie noch zu säuerlich sein sollte, einfach mit etwas Zucker abschmecken. Fehlt etwas Säure, so kann man es mit ein wenig Rotweinessig korrigieren.

Ich habe die Soße nun zweimal gekocht und es genügte beide Male etwas Salz und Pfeffer!

Kurz vor dem Servieren Basilikum in feine Streifen schneiden und einmal kurz aufkochen.


Die Soße passt perfekt zu Nudeln aller Art.

Anmerkungen:
- zu Pfingsten habe ich für das Pfingstzeltlager unserer Kirche zugesagt, das ich für die Kids das Mittagessen zubereiten würde: Nudeln mit Tomatensoße war geplant (wie ihr euch ja jetzt denken könnt) :-D
- da ich zwar hier schon große Mengen gewohnt war, jedoch nicht im Bereich der 100 Personen-Anzahl, fragte ich einen befreundeten Koch um Hilfestellung bzgl. der Mengenangaben. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an Robby, der mir mi Rat und Tat zur Seite stand und mir dann auch gleich dieses Rezept mit auf den Weg gab :-)
- ich bin sowas von begeistert!!! Selbst mein großer Sohn (der ja gerne an allem herum mäkelt) liebt diese Soße und sie war wohl so gut, das Reste von den Mamas weg getragen wurden :-)
- ich habe im Zeltlager für rund 80 Kinder plus ca. 30 oder 40 Erwachsene (so richtig hat das nachher auch keiner mehr überblickt) diese Soße aus 50 Dosen kleingehackte Tomaten, eine Tube Tomatenmark, 6 Möhren und ca. 500 g Zwiebeln gekocht (ich führe das hier mal kurz auf, falls noch jemand mal eine ungefähre Mengenangabe benötigt und für mich, für zukünftige Aktionen :-D )
- ** an dieser Stelle fiel mir zuhause auf, das ich beim Homecooking einen kleinen Fehler gemacht habe: eigentlich sollten erst nur Zwiebeln und Knoblauch angedünstet und karamellisiert werden. Dann erst soll das restliche Gemüse folgen. Aber wie ihr oben sehen und auch lesen könnt, hat dies dem Geschmack keinen Abbruch getan. Wichtig ist hierbei nur, das der Zucker auf das angedünstete (recht trockene) Gemüse gegeben wird. Sonst löst er sich nur in der Gemüseflüssigkeit auf, kommt jedoch nicht dazu zu karamellisieren!!
- ich kann nur empfehlen dieses Rezept auszuprobieren. Es ist seit heute für mich das beste Tomatensoßenrezept, das ich je zubereitet habe :-)
- schön fruchtig, sommerlich, nicht zu süß, einfach nur genial 
- ein Rezept, das mal wieder bestätigt, das die besten Rezepte oft aus wenigen Zutaten bestehen können, eine einfache Zubereitung ausreicht
und dennoch geschmacklich besser sind als irgendwelche komplizierten Gerichte



Montag, 15. Juni 2015

Müsli-Frucht-Riegel


Zutaten:
120 g kernige Haferflocken
100 g Kokosflocken
150 g (Lieblings-)Beeren-Müsli
30 g ungesüßte Cornflakes
200 g Honig
50 g Butter
1/4 TL Salz
Mark einer halben Vanilleschote
50 g getrocknete Cranberries (alternativ Rosinen)
50 g getrocknete Aprikosen

Zubereitung:
Haferflocken und Kokosraspeln in einer Pfanne goldbraun anrösten (es muss duften!).
Etwas abkühlen lassen.


Müsli und Cornflakes abwiegen und in eine Schüssel geben.


Haferflocken-Kokos-Gemisch zufügen und unterrühren.

In einem kleinen Topf Honig, Butter, Vanillemark und Salz zum Kochen bringen und gut 1 Minute auf mittlerer Temperatur köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.



In der Zwischenzeit Cranberries in die Schüssel zu den anderen Zutaten geben und die Aprikosen klein hacken.
Ebenfalls zufügen.


Abgekühlte Honigmischung dazu geben und unterrühren: erst mit einem Löffel, dann geht es besser mit den Händen. Alles soll miteinander verbunden sein und es soll eine kompakte, klebrige Masse entstehen.

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein halbiertes Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Masse darauf geben und mit einem Löffel verstreichen.


Dann ein zweites Blatt Backpapier auf die Masse legen und mit einem Teigroller gleichmäßig und fest darüber rollen.



Blech in den Ofen geben und ca. 20 Minuten backen.

Heraus nehmen und erst einmal ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Dann die Müsliplatte mit dem Backpapier vom Blech heben.


Mit einem Pizzaschneider oder einem sehr scharfen Messer in Riegelform schneiden und vollständig erkalten lassen. Man muss sich beeilen, da sie sehr leicht und schnell brechen während des Abkühlens.


In einer luftdichten Dose kühl aufbewahren. Zwischen die einzelnen Lagen Backpapier legen damit die Riegel nicht aneinander kleben.

Anmerkungen:
- mein Mann wollte schon längere Zeit auch mal eine Alternative zu seinen sonstigen Müsliriegeln haben, die auch zur Abwechslung Frucht enthalten
- da wir in unserem Kindergarten nun auch unser Sommerfest feiern und es dieses Jahr eher ein Sportfest ist, bot ich an Müsliriegel zu backen und fand dieses Rezept ganz passend
- ich musste ein wenig experimentieren, aber ich denke schon, das sich das Ergebnis sehen lassen kann :-)
- die Riegel sind schnell und einfach zubereitet und man kann natürlich nach eigenem Geschmack noch mit den Zutaten ein wenig "spielen": Fruchtsorten durch andere getrocknete Früchte ersetzen; Kokos vielleicht mit Nüssen oder Mandeln tauschen etc.
- Vanille könnte man auch durch Zimt ersetzen und so weiter...der Phantasie sind hier sicher keine Grenzen gesetzt ;-)