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Mittwoch, 31. Dezember 2014

Enchilada Suppe



Zutaten:
Enchilada Sauce:
2 EL Öl
2 EL Mehl
1 TL Chillipulver (je nach Geschmack auch etwas mehr oder weniger)
1 EL Paprikapulver (edelsüß oder scharf nach Belieben)
0,5 TL Knoblauchpulver
0,25 TL Kreuzkümmel
0,5 TL Salz
0,5 TL Oregano
500 ml Gemüse- oder Fleischbrühe

500 g Gehacktes
1 EL Öl
1 mittelgroße Zwiebel
2 Dosen Kidneybohnen (a 425 ml)
1 kl. Dose gehackte Tomaten (425 ml)
1 kleine Dose Mais
2 EL Limettensaft
1 Prise Zucker
0,5 TL Kreuzkümmel
Chillipulver nach Geschmack
0,5 TL Salz

Zum Servieren:
ca. 100 g grob geriebener Käse, Tortillachips und 1 Becher Creme Fraiche


Zubereitung:
Zunächst wird eine Enchiladasauce gekocht: Öl und Mehl in einem hohen Topf miteinander verrühren und bei mittlerer Hitze gut eine Minute unter Rühren köcheln lassen.
Alle Gewürze dazu geben und ca. 30 Sekunden mit andünsten. Mithilfe eines Schneebesens nun die Brühe dazu gießen und kräftig rühren damit sich keine Klümpchen bilden.



Auf kleiner Stufe köcheln lassen bis die Sauce beginnt anzudicken. Dies kann bis zu 10 Minuten dauern - rühren nicht vergessen!!



In einem großen Topf das Öl erhitzen und das Gehacktes braun und krümelig anbraten.
Zwiebel schälen und in Würfelchen schneiden und hinzufügen - kurz mit anbraten.
Dann die Enchiladasauce hinein gießen, Bohnen, Mais und Tomaten ebenfalls zufügen und die restlichen Zutaten mit einrühren. Einmal aufkochen lassen und ca. 15 Minuten köcheln lassen.




Man kann die Suppe auch hervorragend vorbereiten und auch länger kochen lassen - je länger, desto besser wird der Geschmack. Das gleiche gilt natürlich auch, wenn man sie bereits einen Tag zuvor zubereitet.

Die heiße Suppe auf den Tisch stellen und zusätzlich in verschiedenen Schälchen Tortillachips, Creme Fraiche und geriebenen Käse anrichten. Jeder nimmt sich dann genau das, was er gerne in seiner Suppe essen möchte! Und ich garantiere....es muss ALLES sein :-)



Anmerkungen:
- ich habe diese Suppe nun schon zweimal gemacht und kann sie nur wärmstens empfehlen!!
- ein tolles und ideales Gericht an kalten Tagen
- anfangs dachte ich, das es doch nichts anderes sei als ein klassisches Chilli con Carne, allerdings muss ich nun auch zugeben, das es doch etwas anders ist, wenn auch ähnlich
- bei meinen 3 Jungs kommt diese Suppe auch super an, wahrscheinlich nicht zuletzt, da sie Chips über ihr Essen krümeln dürfen ;-)
- ich war ja zuerst etwas skeptisch, ob die Sache mit den Chips wirklich schmeckt, aber ich sag nur HAMMER :-) Die Chips sorgen sozusagen für den richtigen Kick
- ich würze meine Enchiladasauce (die sich natürlich nicht nur für diese Suppe eignet!) eher etwas dezenter, da bei uns ja Kinder mitessen
- wer es gerne scharf mag, der verwendet einfach mehr Chillipulver bzw. man kann zusätzlich noch kleingeschnittene Jalapenos mit auf den Tisch stellen zum Nachwürzen
- ich denke mal, das ich getrost behaupten kann, das diese Suppe auch toll ist für Partys
- Die Enchiladasauce lässt sich auch gut in größeren Mengen zubereiten und man kann sie dann auch einfrieren (ebenso wie die komplette Suppe)
- ich habe also noch zum Jahresende eine neue Suppe für meine Familie und mich gefunden, die unseren Speiseplan auch langfristig erweitern darf ;-)

Freitag, 26. Oktober 2012

Wirsing untereinander



Zutaten:
ein Wirsingkohl (ca. 1500 g)
300-400 g Kartoffeln
Salz, weißer Pfeffer
ein großes Stückchen Butter

Zubereitung:
Den Kohl von den äußeren Blättern befreien (wenn man Kohlrouladen machen möchte, dann einige schöne Blätter beiseite legen siehe hier) vierteln und vom Strunk befreien.


Die Viertel in feine Streifen oder Stücke schneiden. In ein Sieb geben, waschen und gut abtropfen lassen.


Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In Salzwasser gar kochen.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Kohl in den Topf geben, Hitze reduzieren und das Gemüse ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Ich überprüfe immer mit einem Zahnstocher, ob der Kohl auch an den etwas dickeren Rippenstückchen weich genug ist.


Wenn der Wirsing gar ist, wird er in eine Sieb gegeben und muss gut abtropfen. Die Kartoffeln ebenfalls abgießen.


Den Wirsing zurück in den Topf geben und die Kartoffeln zufügen, ebenso die Butter. 


Alles mit einem Kartoffelstampfer stampfen und dann abschmecken.

Wir essen gerne frische, ungebrühte Bratwurst oder auch Frikadellen dazu. Man kann auch hervorragend das Bratfett zum Wirsing geben, dann wird es etwas herzhafter.

Anmerkungen:
- ein typisches Herbst-oder auch Wintergericht bei uns
- man sollte nicht zuviel stampfen, denn der Wirsing sollte schon noch ein wenig Biß haben und nicht zu Brei werden :-)
- sieht zwar nicht aus wie ein Festtagsessen, aber schmeckt total lecker, passt zur kalten Jahreszeit und ist gesund :-)
- wenn man sehr mehlige Kartoffeln hat, dann lieber erst etwas weniger zerstampfen, sonst wird es sehr trocken und schmeckt nicht mehr
- wenn ich Kohlrouladen (aus Wirsing) mache, gibt es dieses Gericht immer am Folgetag

Samstag, 5. November 2011

Grünkohl untereinander


Zutaten:
1 kg Grünkohl (frisch)
800 g Kartoffeln
600 g Kasseler Rückenbraten (geräuchert)
4 Mettwürstchen (oder mehr nach Bedarf)
Salz, weißer fein gemahlener Pfeffer
1 Zwiebel
etwas Schmalz
1/2 l Wasser

Zubereitung:
Am Donnerstag überkam es mich beim Einkaufen und ich musste diese Tüte Grünkohl (den ersten bei uns in meinem Edeka Stammgeschäft) mitnehmen :-)


Ich muss dazu sagen, ich kaufe maximal zwei Mal im Jahr Grünkohl, da ich die einzige hier bin, die Grünkohl liebt! Da ich bei unserem Edeka Händler daher auch schon seit Jahren kaufe, habe ich beim Einkauf auch gar nicht darauf geachtet, was es mit diesem Grünkohl auf sich hat!

Ich stürzte mich dann in die Küche um den leckeren Grünkohl zuzubereiten und beim Öffnen der Packung erschrak ich erst mal! Dieser Grünkohl war nicht, wie die Jahre zuvor, küchenfertig vorbereitet und grob gehackt, nein, ich musste ihn also erst säubern und selber hacken :-(

Nun ja, ich dachte mir, ich habe eine Küchenmaschine, wird schon nicht so wild sein und legte los. Erst einmal alle Blätter von den Strünken entfernen und ab damit in die Maschine...
Ja, dumm gelaufen, die Blätter waren nämlich so leicht, das immer nur die ersten 1-2 cm am Boden zerhackt wurden und somit musste ich alles portionsweise in die dumme Maschine geben :-( Das war eine riesen Sauerei, sag ich euch, aber ich hielt durch und nach einer guten 3/4 Stunde war ich dann auch fertig (auch mit den Nerven) :-)


Da ich ja nun eine riesen Menge an zerhacktem Grünkohl hatte, setzte ich einen knapp halben Liter Salzwasser auf und brachte es zum Kochen. Nun gab ich den Grünkohl wieder portionsweise in das Wasser (er fällt ja recht schnell und gut zusammen) bis die gesamte Menge im Topf war.


Parallel dazu erhitze ich etwas Schmalz in einem kleinen Topf und rieb eine Zwiebel hinein und dünstete sie an.


Die gedünstete Zwiebel gab ich dann zu dem Grünkohl und rührte sie unter. Dann noch das Stück Kasselerbraten obenauf gesetzt, Deckel drauf und bei kleiner Hitze (Stufe 1) für gut 60 Minuten köcheln lassen.


Nach ca. 30 Minuten habe ich dann die Kartoffeln geschält und in kleine Stücke geschnitten.


Diese wurden dann, ebenfalls in Salzwasser, weich gekocht.
Die Mettwürstchen habe ich nach ca. 40 Minuten Kochzeit (Grünkohl) zu dem Kasseler gegeben und bis zum Ende mit gegart.

Die gegarten Kartoffeln wurden dann abgegossen und durften dann ausdämpfen. Das Kasseler und die Mettwürstchen habe ich auf einem Teller warm gehalten und die Kartoffeln zum Grünkohl gegeben. Ich habe noch etwas von dem überschüssigem Kochwasser des Grünkohls ebenfalls abgegossen, damit ich keine "Suppe" habe :-)
Sie wurden dann mit einem Kartoffelstampfer in den Grünkohl gedrückt Naja, alles wurde halt zusammen gestampft).


Dann noch schnell abgeschmeckt mit Pfeffer und etwas Salz (war noch nötig) und auf die Teller verteilt. Kasseler in Scheiben geschnitten und Mettwurst dazu - einfach nur genial :-)

Anmerkungen:
- normalerweise kommt wohl noch fetter Speck in den Grünkohl, aber da hier niemand Speck in dieser Variante mag, reicht uns das geräucherte Fleisch mit der Mettwurst (etwas Geräuchertes sollte unbedingt mitgekocht werden für den herzhaften Geschmack)
- wer sich die Arbeit mit dem selber hacken sparen möchte: unbedingt darauf achten, das auf der Verpackung: grob gehackt drauf steht ;-)
- Reste lassen sich auch gut einfrieren und schmecken aufgewärmt nochmal so gut

Mittwoch, 28. September 2011

Wirsing-Hack-Lasagne


Zutaten:
1 Kopf Wirsing (ca. 1 kg)
500 g Gehacktes halb & halb
1 Brötchen vom Vortag
200 g Bacon
1 Zwiebel
150 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Petersilie (fein gehackt)
1 Ei



Zubereitung:
Den Wirsing von den äußeren Blättern befreien und den Strunk abschneiden. Dann alle Blätter vorsichtig lösen. Das Brötchen in warmen Wasser einweichen und beiseite stellen.


Die Blattrippen flach schneiden. Und einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.


Die Blätter waschen und portionsweise im kochenden Salzwasser ca. 3-5 Minuten kochen (Dauer je nach Größe der Blätter).


Vorsichtig heraus heben und in einem weiten Sieb abtropfen lassen.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln, das Brötchen gut ausdrücken und beides zu dem Gehacktes geben. Kräftig mit den Gewürzen abschmecken.


Den Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Auflaufform gleichmäßig mit den Speckscheiben belegen. Dabei sollten die Speckränder etwas über die Form lappen. 5-6 Scheiben übrig lassen für die oberste Schicht (s.u.).


Nun die erste Lage Wirsingblätter auf den Speck legen.


Dann als nächste Lage das Gehacktes auf dem Wirsing verteilen.


Auf gleiche Weise das restliche Gehacktes und den Wirsing einschichten und mit einer Lage Wirsing abschließen. Dann werden die Speckränder umgeschlagen und die restlichen Speckscheiben in die Lücken gelegt, so das der Auflauf komplett bedeckt ist.


Mit Alufolie abdecken und für 1 Stunde in den Backofen schieben.


Nach einer Stunde die Form aus dem Ofen holen, die Folie entfernen und die Sahne gleichmäßig über den Auflauf gießen. 


Ohne Folie erneut in den Ofen schieben und den Backofen auf 200 Grad hoch stellen. Noch einmal 30 Minuten im Backofen lassen bis der Speck schön knusprig ist.


Es entsteht sehr viel Flüssigkeit am Boden, die sich sehr gut eignet als Soße für Kartoffeln. Man kann den Sud so servieren aus der Form heraus), oder aber mit etwas Soßenbinder (oder Stärke) binden.



Anmerkungen:
- ich finde dieses Gericht absolut genial und lecker (ich bin generell hier aber auch die einzige, die bei Wirsinggerichten ihren persönlichen "Feiertag" hat) :-))
- sehr würzig, die Kombination ist wirklich toll und auch der entstehende Sud schmeckt einfach nur klasse
- lässt sich gut vorbereiten
- mit Kartoffeln ein tolles Herbst-/Winteressen
- auch wenn meine Jungs meckern, wird es diese leckere Wirsing-Hack-Lasagne jetzt öfter geben :-)