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Montag, 8. September 2014

Nudel-Würstchen-Pfanne "Cheesy Style"


Zutaten:
400 g Nudeln (ungekocht)
400 g Mettwürstchen
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
650 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
1 kl. Ds. gehackte Tomaten
150 ml Milch oder Sahne
Salz & schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
200 g geriebener Käse (z.B. mittelalter Gouda oder Edamer)
2-3 Stangen Lauchzwiebeln

Zubereitung:
Zwiebel schälen und in feine Würfelchen schneiden und Mettwurst in Scheiben.


Öl in einer weiten Pfanne (oder auch Topf) erhitzen.
Zwiebelwürfel und Wurst darin anbraten bis alles leicht zu bräunen beginnt.

Knoblauch schälen und durch eine Presse dazu geben. Noch mal ca. 30 Sekunden mit anbraten.


Brühe, Milch (oder Sahne), Tomaten dazu geben und aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Nudeln hinzufügen, unterrühren und Deckel auflegen. Temperatur auf niedrig stellen.


Ab und zu rühren (solltet ihr bemerken, das die Nudeln zu viel Flüssigkeit aufsaugen und nicht weich werden, ein wenig mehr Flüssigkeit angießen). Garzeit liegt bei ca. 10-15 Minuten je nach Nudelsorte,

Wenn die Nudeln gar sind gibt man einfach den gesamten Käse dazu und rührt ihn unter.
Ofen ausschalten und noch mal kurz (ca.1-2 Minuten) Deckel auflegen.



Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und auf das Nudelgericht streuen. Sofort servieren.


Anmerkungen:
- zur Zeit faszinieren mich bei Pinterest sämtliche "One pot meals" - halt Gerichte, die man schnell und einfach in einer Pfanne oder einem Topf zubereiten kann.
- ja, auch wir Deutsche haben jede Menge Eintopf- und auch Pfannengerichte zu bieten, aber ich finde gerade die amerikanischen Ideen so toll, da es hier oft ungewöhnliche Kombinationen gibt, an die man sich wahrscheinlich sonst nicht trauen würde ;-)
- I.d.R. sind diese Gerichte sehr schnell gemacht und eignen sich natürlich hervorragend für Tage, an denen man wenig Zeit hat
- heute habe ich mich dann endlich an dieses Rezept gewagt und es kam mega gut bei meinen Kindern an :-)
- ich fand es ganz lecker und interessant, jedoch würde ich es nun nicht jede Woche machen wollen. Es schmeckt interessant durch die Kombi mit den Mettwürstchen, die dem Gericht eine leichte Räuchernote verleihen. Der Käse darin ist der Hammer, denn er zieht richtig schöne Fäden :-) Erwähnte ich schon, das ich diese Art von Käsegerichten liebe :-D
- dieses Rezept sorgt für ein sehr schnelles Sättigungsgefühl und wir hatten noch Reste übrig, die ich am Abend erneut aufwärmte. Aufwärmen kam allerdings gar nicht gut an bei meinen Söhnen und sie waren sich einig, das es nur frisch lecker schmecken würde
- ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, das man dieses Gericht sehr gut mit Hackfleisch zubereiten könnte
- wie bereits erwähnt, faszinieren mich derzeit die "One pot meals" und ihr werdet garantiert noch einiges hier zu sehen bekommen :-D

Freitag, 26. Oktober 2012

Wirsing untereinander



Zutaten:
ein Wirsingkohl (ca. 1500 g)
300-400 g Kartoffeln
Salz, weißer Pfeffer
ein großes Stückchen Butter

Zubereitung:
Den Kohl von den äußeren Blättern befreien (wenn man Kohlrouladen machen möchte, dann einige schöne Blätter beiseite legen siehe hier) vierteln und vom Strunk befreien.


Die Viertel in feine Streifen oder Stücke schneiden. In ein Sieb geben, waschen und gut abtropfen lassen.


Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In Salzwasser gar kochen.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Kohl in den Topf geben, Hitze reduzieren und das Gemüse ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Ich überprüfe immer mit einem Zahnstocher, ob der Kohl auch an den etwas dickeren Rippenstückchen weich genug ist.


Wenn der Wirsing gar ist, wird er in eine Sieb gegeben und muss gut abtropfen. Die Kartoffeln ebenfalls abgießen.


Den Wirsing zurück in den Topf geben und die Kartoffeln zufügen, ebenso die Butter. 


Alles mit einem Kartoffelstampfer stampfen und dann abschmecken.

Wir essen gerne frische, ungebrühte Bratwurst oder auch Frikadellen dazu. Man kann auch hervorragend das Bratfett zum Wirsing geben, dann wird es etwas herzhafter.

Anmerkungen:
- ein typisches Herbst-oder auch Wintergericht bei uns
- man sollte nicht zuviel stampfen, denn der Wirsing sollte schon noch ein wenig Biß haben und nicht zu Brei werden :-)
- sieht zwar nicht aus wie ein Festtagsessen, aber schmeckt total lecker, passt zur kalten Jahreszeit und ist gesund :-)
- wenn man sehr mehlige Kartoffeln hat, dann lieber erst etwas weniger zerstampfen, sonst wird es sehr trocken und schmeckt nicht mehr
- wenn ich Kohlrouladen (aus Wirsing) mache, gibt es dieses Gericht immer am Folgetag