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Samstag, 7. März 2015

Eiweißbrot


Zutaten:
8 Eiweiß (Eigelb anderweitig verwerten)
300 g Magerquark
100 g gemahlene Mandeln
100 g Leinsamen, geschrotet
30 g Weizenvollkornmehl
30 g Roggenvollkornmehl
10 g Backpulver
5 g Salz
4 EL diverse Kerne Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Nüsse ganz nach Geschmack)

Ich habe statt der Kerne 4 EL Basismüsli (40 g) mit Kernen verwendet

Zubereitung:
Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Kastenform (24 cm) mit Backpapier auskleiden (bei Verwendung einer Silikonform genügt ein dünnes Einfetten mit Butter).

Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen.


Quark und Eiweiß zufügen und alles zu einer glatten Masse verrühren.


In die Kastenform füllen und glatt streichen.


Form in den Ofen geben und ca. 50-60 Minuten backen (im Zweifel kann man sehr gut eine Stäbchenprobe machen.

Brot nach der Backzeit aus dem Ofen holen und aus der Form stürzen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Nährwerte zu einer Scheibe Brot (1,5 cm Dicke):
118 kcal - 6 g Fett - 5 g Kohlehydrate (davon 1 g Zucker) - 8,8 g Protein - 4 g Ballaststoffe - 0,4 BE (Broteinheiten) - 2 mg Vitamin E - 42 mg Magnesium - 60 mg Chlorid - 145 mg Kalium - 52 mg Kalzium - 120 mg Phosphor - 50 mg Schwefel - und viele Mineralstoffe und Vitamine in kleineren Anteilen.

Die Angaben variieren nach verwendeten Zutaten und Größe der einzelnen Brotscheiben.

Anmerkungen:
- Die Grundidee zu diesem Eiweißbrot stammt von dieser Seite und es gibt wahnsinnig viele Variationen im Netz zu diesem Brot
- Je nach Geschmack, kann jeder sich sein Brot so zubereiten, wie er es mag. Da ich hier ohnehin schon etwas vorsichtiger sein musste mit der Verwendung diverser Körner, habe ich mich halt für ein Basismüsli entschieden, da dieses hier auch gegessen wird.
- Anstelle des Weizenvollkornmehls wurde ursprünglich Weizenkleie verwendet. Diese hatte ich aber nicht im Haus und hatte im Netz nach Alternativen gesucht. Da die Weizenkleie für den Kleberanteil im Brot sorgen soll, war es möglich auf andere Zutaten wie Weizenvollkornmehl, aber auch Haferflocken oder andere Vollkornmehle auszuweichen
- da ich noch getrocknetes Eiweiß in Pulverform hier hatte, das ich für gewöhnlich für Marshmallowfluff verwende, bin ich darauf ausgewichen statt frisches Eiklar zu verwenden. Einfach nach Packungsanweisung anrühren - funktioniert hervorragend!
- Das Brot ist wirklich sehr schnell gemacht und eignet sich hervorragend für Sportler, aber soll auch sehr gut geeignet sein für eine Low-Carb Diät, da es nur wenig Kohlehydrate hat, dafür jede Menge Eiweiß.
- Das Brot an sich ist absolute Geschmackssache :-) Während ich persönlich doch positiv überrascht war und es besser fand als ich dachte (ja, ich bin bei solchen Sachen immer sehr, sehr misstrauisch), war es ausgerechnet mein Mann (für den ich dieses Brot ja gebacken hatte), der nach dem ersten Bissen angewidert war und meinte, das würde er nicht herunter bekommen! Ihm missfiel irgendein Geschmack im Brot (es erinnerte ihn an etwas unangenehmes, leicht säuerliches) und ich bin überzeugt davon, das es am Quark und am Backpulver lag. Dabei findet man in den meisten Rezepten sogar weitaus höhere Mengen an Backpulver, was natürlich dann erst recht für diesen säuerlichen Geschmack sorgt.
- trotz alledem ist dieses Brot sehr geschmackvoll und sehr saftig ohne dabei klebrig im Inneren zu sein
- Unsere Kinder meinten zwar, das sie es lecker finden würden, aber bei meiner Frage, ob sie es denn auch am nächsten Tag essen wollten, verneinten sie alle 3 vehement :-P
- Schließlich gab ich dann das Brot meiner Nachbarin, die mich kurz darauf anrief und völlig begeistert war. Sie hatte zuvor noch nie ein Eiweißbrot gegessen und war ganz angetan. Ihre Kinder dagegen...gleiche Reaktion wie meine :-D 
- Bei uns wird es also weiterhin das Standardbrot geben und fertig. Interessant fand ich diesen Versuch auf jeden Fall und wer diese Art von Broten mag...vielleicht konnte ich so eine Alternative zu den (meiner Meinung nach) völlig überteuerten Broten aus den Geschäften bieten ;-)

Freitag, 6. März 2015

Energie-Bällchen


Zutaten:
120 g Erdnussbutter
50 g Kokosflocken, geröstet und abgekühlt
100 g Honig
80 g Haferflocken,kernig
50 g Leinsamen (geschrotet oder fein gemahlen)
1 EL Traubenzucker
4 EL Schokoladenstückchen (oder Mini-Borkenschokolade)
1 TL Vanilleextrakt oder 3 Tropfen Vanillearoma

Zubereitung:
Honig und Erdnussbutter in einer Schüssel leicht erwärmen, so das sich beides gut miteinander verrühren lässt.



Alle anderen Zutaten dazu geben und gut miteinander vermengen, so das eine einheitliche Masse entsteht.




Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.



Aus der Masse nun kleine Bällchen mit den Händen rollen. Ich habe Kügelchen mit einem  Durchmesser von ca. 1,5 - 2 cm (ca. 10 g/Stück) gemacht. Da die Masse recht kompakt ist, wollte ich vermeiden, das es im Mund zu einem unangenehmen Gefühl kommt, wenn man zuviel davon auf einmal isst.

Die fertigen Kugeln noch einmal gut durchkühlen lassen.



Man kann sie im Kühlschrank aufbewahren, aber wohl auch einfrieren, um sie nach Bedarf heraus zu holen. Das Rezept ergab bei mir 50 Stück.

Nährwertangaben für ein Energie-Bällchen (ca. 10 g):
43 kcal - 2,5 g Fett - 3,5 g Kohlehydrate (davon 2,4 g Zucker) - 1,3 g Protein - 0,9 g Ballaststoffe - 0,3 BE (Broteinheiten) - 13,3 mg Kalium - 6,3 mg Magnesium - 15 mg Phosphor (und natürlich noch weitere Vitamine und Nährstoffe in kleineren Anteilen)

Die Angaben sind ca. Angaben und variieren nach Verwendung der einzelnen Zutaten und nach Gewicht eines einzelnen Bällchens!

Anmerkungen:
- wer sich an meine Powerriegel aus den letzten Jahren erinnert, der wird auch Gefallen finden an diesen kleinen Häppchen.
- sie sind schnell gemacht, lassen sich gut zwischendurch essen und sorgen mit ihren Zutaten für einen schnellen Energieschub
- auch ideal für Kinder
- das Ursprungsrezept habe ich hier gefunden, aber ich habe es noch etwas abgeändert
- ähnliche Rezepte findet man im Netz zuhauf und ich denke mal, das man an diesen Bällchen noch einiges ändern könnte: gehackte Nüsse mit einarbeiten, Fruchtstückchen etc.
- da mein Mann solche Energiespender auf dem Rad benötigt, er hat ja auch nur begrenzte Mitnahmemöglichkeiten, habe ich einzelne Bällchen in Klarsichtfolie eingepackt, so das er sie locker am Rücken in seiner Tasche unterbringen kann

Wichtiges zu den Zutaten:
- Erdnussbutter: ist reich an Vitamin E und H, aber sie enthält auch sehr viel Eiweiß und wird auch aus diesem Grunde sehr gerne in Sportlernahrung verwendet. Aufgrund der Erdnüsse enthält dieses Produkt auch wertvolle Fette: hoher Anteil an ungesättigten und gesättigten Fettsäuren. Weiterhin enthalten: Kalium, Natrium, Magnesium
- Honig: liefert schnelle Energie (Kohlehydrate sind ausreichend vorhanden), enthält u.a. Magnesium, Aminosäuren
- Leinsamen: hoher Proteinlieferant, enthält auch jede Menge Omega-3 Fettsäuren und Ballaststoffe
- Kokosnuss: Kokos ist im allgemeinen sehr gesund, denn durch die Produkte werden der Stoffwechsel angeregt, der Cholesterinspiegel wird nicht belastet uvm. Kokos enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und ist ballaststoffreich
- Haferflocken: sie enthalten jede Menge Kohlenhydrate und Proteine (Eiweiß) - Kohlenhydrate gehören zu den Hauptenergielieferanten unseres Organismus; Proteine dienen dem Muskelaufbau und können den Fettabbau ankurbeln
- hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (senkt Risiko von Herzkrankheiten)
- Vitamine B1, B6 und E
- Zink, Eisen, Kalzium, Magnesium & Phosphor
- reich an Glucanen (Beta Glucan kann Cholesterinspiegel senken und wirkt positiv auf den Blutzuckerspiegel)
-Traubenzucker: wird gerne im Sport verwendet, da er schnell neue Energie liefert und sofort ins Blut übergeht

Freitag, 27. Februar 2015

Haferflocken-Bananen Pancakes (zuckerfrei)


Zutaten:
200 g Haferflocken
3 TL Backpulver
1,5 Bananen (reif)
250 g körniger Frischkäse (Hüttenkäse)
3 Eier
2-3 EL Milch
Zimt (eine Prise)
3 Tropfen Vanillearoma (oder nach Geschmack)

Optional: Schokostückchen, Obststückchen etc. (bei der Schoki ist es dann natürlich nicht mehr zuckerfrei ;-) )

Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf die optionalen) in eine Küchenmaschine oder Blender geben und zu einem glatten Teig zerkleinern lassen. Milchzugabe ist abhängig von den Haferflocken. Der Teig sollte sehr dickflüssig sein.



Eine beschichtete Pfanne mit etwas Butter auspinseln und auf mittlere Temperatur erhitzen.

Mit einem Esslöffel die Pancakes (ich habe mich für handtellergroße entschieden) nun in die Pfanne geben - ich habe eine 28er Pfanne benutzt und immer gleich 3 Stück auf einmal abbacken können.


Gewendet werden die Pancakes, wenn sich Blasen an der Oberfläche bilden.

Wer mag, kann auf die noch rohen Oberseiten zusätzlich ein paar Schokostückchen oder auch Fruchtstücke (z.B. Blaubeeren, dünne Apfelstücke etc.) verteilen, die dann nach dem wenden kurz mitgebacken werden.


Aus der Pfanne nehmen, wenn sie fertig sind und kurz auf ein Stück Küchenpapier legen.

Servieren kann man sie pur oder mit Obst.

Ich habe aus dem Rezept 15 Pancakes gebacken und hier die Nährwerte pro Portion (ohne Obst und ohne Schokostückchen - jeweils 3 Stück pro Portion):
289 kcal - 9 g Fett - 33 g Kohlenhydrate (davon 6 g Zucker) - 17 g Protein - 5 g Ballaststoffe - 85 mg Cholesterin - 2,7 BE (Broteinheiten) - 71 mg Magnesium - 284 mg Chlorid - 392 mg Kalium - 123 mg Kalzium - 585 mg Phosphor

Und natürlich noch jede Menge weitere Vitamine und Nährstoffe in kleineren Anteilen.
Werte können natürlich schwanken aufgrund von Zutaten und Größe der einzelnen Pancakes.

Anmerkungen:
- da ich ja leichtere und bewusstere Gerichte angekündigt hatte, die auch kindertauglich sind, passte mir dieses Rezept sehr gut :-)
- meine Jungs waren begeistert, vor allem von den Pancakes, die ich mit ein paar kleineren Stückchen Borkenschokolade gebacken habe
- ich selber war ja doch sehr skeptisch, ob diese Pancakes bei meinen Jungs ankommen würden, da ich mir den Bananengeschmack nicht ganz vorstellen konnte (und wollte), doch auch ich muss gestehen, das selbst mir die kleinen Teile recht gut geschmeckt habe :-)
- eine wirklich sehr schöne Alternative zu den üblichen Pfannkuchen/Pancakes. Sie sättigen gut und pro Portion rechnet man 3-4 Stück (je nach Größe)
- und nun zu den Vorteilen der Zutaten, die auf jeden Fall eine Erwähnung bei der gesunden (sportlichen) Ernährung finden sollten:
Haferflocken:
- sie enthalten jede Menge Kohlenhydrate und Proteine (Eiweiß) - Kohlenhydrate gehören zu den Hauptenergielieferanten unseres Organismus; Proteine dienen dem Muskelaufbau und können den Fettabbau ankurbeln
- hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (senkt Risiko von Herzkrankheiten)
- Vitamine B1, B6 und E
- Zink, Eisen, Kalzium, Magnesium & Phosphor
- reich an Glucanen (Beta Glucan kann Cholesterinspiegel senken und wirkt positiv auf den Blutzuckerspiegel)
Bananen:
- enthalten schnell verwertbare Kohlenhydrate, die auch langfristig anhalten
- Kalium (aktiviert Enzyme, hält Muskeln geschmeidig, reguliert den Wasserhaushalt)
- Magnesium (sorgt für Zusammenspiel von Nerven und Muskeln und beugt Muskelkrämpfen vor)
Hüttenkäse:
- fettarm
- hoher Eiweißlieferant
Eier:
- Vitamine: A, D, E, B1, B2, B6, B12
- Mineralstoffe: Salz, Eisen, Zink, Magnesium, Chlorid, Mangan, Schwefel, Kalium, Kalzium, Phosphor, Kupfer, Fluorid und Jod
- alles in allem ein gesunder "Alleskönner" und vor allem eine ausgezeichnete Proteinquelle!!