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Dienstag, 2. Juni 2015

Sponsored Post: yumtamtam - Jeder kann kochen!

Als ich begann meinen Blog zu schreiben, war die Idee dahinter einfach nur, das ich meine extrem große Sammlung an Kochbüchern und Rezeptzettelchen zu verkleinern und Ordnung in das Chaos zu bringen.
Ursprünglich sollten auch nur die Lieblingsrezepte meiner Familie hier gesammelt werden. So ganz für mich allein...eine Art virtuelles Kochbuch :-)
Dann kam mir die Idee, meine Rezepte mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu versehen...meine Jungs werden ja auch mal groß und dann sollten sie die Möglichkeit erhalten, ihre Lieblingsrezepte auch mal alleine kochen zu können...so ganz ohne Mama!



Nun ja, was aus der eigentlichen Idee entstanden ist, könnt ihr ja nun selber hier regelmäßig nachverfolgen :-) Ich hätte nie gedacht, das ich mal so wahnsinnig viel (und vor allem positive) Reaktionen auf diesen Blog erfahre.
Inzwischen sieht es so aus, das mich regelmäßig private E-Mails und auch Nachrichten über andere Kanäle erreichen von Personen, die sich bedanken, da sie sich durch mich überhaupt erst an vieles heranwagen oder auch einfach nur Fragen, die sich mit der Zubereitung von bestimmten Rezepten/Lebensmitteln befassen.

Im Laufe der Zeit konnte ich feststellen, dass es leider sehr viele Menschen gibt, die überhaupt nicht kochen können bzw. deren Kochkünste sich auf das Öffnen von Tütchen reduzieren.
Auch ich habe früher viel mit Fertigprodukten "gekocht" in dem Irrglauben, das es Zeit spart und gelingsicher wäre...Nach der Geburt meines Ältesten wurde ich allerdings wach gerüttelt durch einen Bericht und seitdem versuche ich, wirklich soweit es geht, ALLES selber zu machen!



Für viele bedeutet inzwischen "Kochen" lediglich Nahrungsaufnahme...alles muss schnell gehen, einfach sein! Doch kochen und essen sind mehr...es macht Spaß, es ist Leidenschaft und Genuß und es regt die Phantasie an.
Gerade Mütter stelle ich immer wieder fest, sind oft nicht in der Lage ihre Kinder zu inspirieren, etwas neues auszuprobieren - na, wie denn auch, wenn sie Kochen als etwas "nerviges und notwendiges" ansehen?!
Wie bei allem anderen auch, müssen Eltern auch bei diesem Thema Vorbild sein und können hier wiederum etwas von ihren Kindern lernen...Neugierde und Entdeckertum! Kinder sind nämlich, wenn man es richtig angeht, sehr offen für neues und probieren gerne aus, aber man muss ihnen die Chance dazu geben ;-)



Aber nicht nur Eltern sehen das Thema Kochen als etwas zeitaufwendiges an, das man zwangsläufig hinter sich bringen muss. Gerade die jüngeren Generationen befassen sich ungern damit, da es zum einen ja jede Menge Fertigzeugs gibt, das man schnell zubereiten kann und zum anderen, da ihnen das Wissen fehlt.
Dabei finde ich es gerade in der heutigen Zeit so wichtig, das man sich mit solchen Themen mehr befasst als mit manch anderen Sachen.

Und nun möchte ich euch jemanden vorstellen, denn es gibt noch mehr Leute wie mich, die sich diesem Thema angenommen haben und die ebenfalls der Meinung sind, das Kochen Spaß macht und eigentlich ganz einfach ist...



Felicitas Theen
Felicitas ist eine ehemalige Jouranlistin, deren Motto lautet, das man mutig sein soll, ständig etwas ausprobieren muss, um so neue Geschmackserlebnisse entstehen zu lassen. Sie ist auch die Gewinnerin von "The Taste 2013".

Melissa Lee
Melissa ist bei yumtamtam die verspielte Nachkatze und eigentlich ist sie Designerin. Ihre Welt ist bunt und eher exzentrisch und sie sorgt für jede Menge Spaß!

Felix Denzer
Ein musikliebender Student, der für ein experimentierfreudiges Chaos in der Küche sorgt :-)
Zusammen mit seinem "besten Brudi"macht er vielstilige Musik, wie er es selber beschreibt und die beiden haben zusammen "Fewjar" gegründet.

So, diese drei haben also den gleichen Gedankengang wie ich auch: Jeder kann kochen!
Manchmal braucht man nur den richtigen Schubs, um erstmal damit anzufangen ;-)

Gemeinsam haben sie den Kochkanal "yumtamtam" gegründet und es erwarten einen hier wirklich viele Ideen und Anregungen:
Rezepte, Foodhacks (Tips & Tricks zur Zubereitung und von grundlegenden Dingen in der Küche) und jede Menge Spaß!

Aber am besten seht ihr euch nachfolgendes Video mal selber an und lernt die drei kennen:

Ich finde, das bereits beim ersten Ansehen klar wird, worauf wir hinaus wollen: Kochen ist nichts schlimmes, es macht Spaß, sorgt für Erfolgserlebnisse und inspiriert - ihr müsst es nur zulassen :-)
Mit Hilfe dieses Dreiergespanns sollte es doch wirklich einfach sein, oder? :-) Auf ihrer Website www.yumtamtam.de wollen sie euch einfach nur mal unter die Arme greifen und euch mit tollen Ideen inspirieren und die Art der Umsetzung gefällt selbst mir mehr als gut und ich denke, auch ich kann noch jede Menge lernen :-)
Also nun traut euch und ran die Töpfe... Und falls Fragen sind...ihr wisst ja auch, wo ihr mich findet :-D

Dieser Artikel wurde gesponsert von EDEKA

Montag, 25. Juni 2012

Kikaninchen Kuchen zum 3. Geburtstag



Zutaten:
1 Blechkuchen Rührteig nach meinem Grundrezept

Marshmallow-Fondant (MMF):
200 g Marshmallows weiß
250-300 g Puderzucker
2 Würfel festes Pflanzenfett (z.B. Palmin)

Buttercreme:
100 g Butter, zimmerwarm
100 g Puderzucker
2 Tropfen Vanillearoma

Speisefarben in blau, rot, grün

50 g Puderzucker

Zubereitung:
Als erstes wird ein Backblech (oder eine Fettpfanne) mit Backpapier ausgelegt und der Teig angerührt (siehe Link oben) und entsprechend gebacken. Der Teig darf in Ruhe auskühlen (am besten einen Tag vorher).

Man nimmt eine Malvorlage nach Wunsch. Ich habe mir eine Vorlage von der Kikaninchenseite ausgedruckt und zwar im Posterformat (4 DIN A4 Seiten, die ich entsprechend ausgeschnitten und zusammengeklebt habe).


Nun musste ich feststellen, das die Vorlage noch immer etwas zu groß war und ich habe sie entsprechend angepasst (Ohren etwas kürzer, die Füße etwas schmaler). Da die Arme sehr dünn sind, habe ich diese dann auch einfach dicker eingeplant.

Die fertige Schablone wird dann auf den ausgekühlten Kuchen gelegt und mit einem spitzen, scharfen Messer an den Konturen ausgeschnitten.



Damit Fondant hält und zum Ausgleich von unregelmäßigen Stellen (Dellen oder Randstücke) wird vor dem Aufbringen des Fondants eine dünne Schicht Buttercreme aufgebracht.
Hierfür habe ich die Butter schaumig geschlagen und den Puderzucker nach und nach mit untergerührt. Für den Geschmack habe ich zusätzlich das Vanillearoma hinzugefügt.

Das Kikaninchen gleichmäßig oben und an den Rändern dünn einstreichen (geht am besten mit einem Messer).


Und nun wird es klebrig :-) Für den Fondant (auch MMF genannt), werden zunächst die Marshmallows geschmolzen. Entweder bei mittlerer Leistung in der Mikrowelle oder aber im Wasserbad. Achtung! Die Marshmellows werden größer!



Eine Hälfte des Puderzuckers auf die Arbeitsfläche sieben und die Masse darauf gießen. An dieser Stelle habe ich gleich großzügig blaue Speisefarbe hinzugefügt.


Mit zwei Backkarten alles grob vermengen und den restlichen Puderzucker nach und nach mit einarbeiten. 


Sobald der Puderzucker von der Masse aufgenommen wurde, kommen die Würfel zum Einsatz.

Die Arbeitsfläche und die Hände säubern. Einen Würfel Palmin in den Händen anschmelzen und die Arbeitsfläche großzügig einreiben. Ebenfalls die Hände (Oberseiten und Innenflächen. Den Rest griffbereit liegen lassen.
Jetzt den MMf solang kneten (zwischendurch nach Bedarf wieder Hände fetten), bis er geschmeidig ist und absolut nicht mehr klebt. Er soll sich anfühlen wie ein Stück weiche Knete.

Jetzt ausrollen zur gewünschten Größe und die Schablone wieder auflegen.


Jetzt ist es wichtig beim Ausschneiden, das man die Teigdicke beachtet und die Schablone entsprechend größer ausschneidet.

Normalerweise kann man diesen Fondant sehr gut von der Arbeitsfläche abheben und auf den Teig auflegen. Fragt mich nicht warum, aber meiner ist dieses Mal gerissen und so bekam mein Kikaninchen ein paar Ränder (kleine Falten) :-(


Ich habe dann mit einem Schaschlikspieß die Konturen für die Füße und Hände eingedrückt. 
Dann den restlichen Zuckerguß mit ein paar Tropfen Wasser zu einem dicken weißen Guss angerührt und Nase und Ohren "gemalt". Für die Augen habe ich zwei kleine Punkte gesetzt.

Für die restlichen "Malarbeiten" habe ich die anderen Speisefarben zugefügt bis schwarz entstanden ist und ich konnte dann mit Hilfe einer Spritze Augen, Augenbrauen und Mundpartie aufmalen. Die Konturen an Füssen und Händen sind ebenfalls damit entstanden.



Anmerkungen:
- mein Mini hatte sich diesen Kuchen zum Geburtstag gewünscht und da konnte ich natürlich nicht nein sagen :-)
- bisher ist mir ein Marshmallow Fondant immer sehr gut gelungen, ich habe keine Ahnung, warum er dieses Mal gerissen ist (habe ihn sogar extra dicker ausgerollt, aber dennoch wollten die Beine nicht so richtig...
- naja, der Zwerg hat gestrahlt und das war die Hauptsache
- dem Kleinen gefiel sein Kikaninchen so gut, das er erst nicht wollte, das es gegessen wird - dann ist er über den Kopf hergefallen... :-) Anschließend kam die Frage " Mama, Kopf neu machen??" :-)
- Fondant ist eine tolle Sache, denn dadurch hat man wahnsinnig viele Möglichkeiten
- geschmacklich ist dieser Fondant natürlich sehr süß, ein idealer Kinder-Überzug halt, aber dadurch, das sich darunter eine Buttercreme befindet, lässt er sich auch super abheben, so das man ihn nicht unbedingt mitessen muss (Kinder am Tisch freut es, wenn sie ein weiteres Stückchen bekommen können)
- restlicher Fondant lässt sich hervorragend aufheben - einfach in Folie wickeln und in eine gut schließende Dose verpacken. Sollte er fest werden, kann man ihn zur Verwendung einfach kurz in die Mikrowelle legen und erwärmen. Danach wieder mit etwas Palmin geschmeidig kneten.

Montag, 8. August 2011

Tessiner Brot oder auch "unsere Sonntagsbrötchen"


Zutaten:
400 g Wasser
24 g Hefe frisch
6 g Backmalz
12 g Salz
30 g Öl
660 g Weizenmehl (Typ 550)

Zubereitung:
Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen und das Mehl, sowie alle anderen Zutaten in eine Schüssel (oder in eine Küchenmaschine/Brotbackautomaten) geben.
Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.


Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30-40 Minuten gehen lassen.


Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und Teigstücke abstechen (Gewicht zwischen 60 und 100 g). Ich nehme immer 70 g Stücke.



Nun wird jedes Teigstück zu einer Kugel geformt (bemehlte Handinnenfläche, Teig zur Mitte hin eindrücken bis eine Kugel entstanden ist) und wieder abgelegt. Bis man alle Teigstücke fertig hat sollte man die fertigen Kugeln mit einem Küchentuch abdecken, damit sie nicht austrocknen.


Nun werden die Teigkugeln geschliffen. Geschliffen??? :-) Ja, so habe ich anfangs auch geschaut :-) Mit diesem Video wird es aber ganz einfach erklärt und ist auch nützlich für alle anderen Brötchenarten und auch runde Brote:


Bei ca. 5:11 Minuten könnt Ihr den Schleifvorgang sehen. Es gab ursprünglich ein etwas kürzeres Video, das ich aber leider nicht mehr finde. In diesem Video findet man aber noch etliche weitere tolle Anleitungen.



Nun werden die fertig geschliffenen Brötchen etwas oval geformt und dicht aneinander gelegt (nicht andrücken) auf ein Backblech (mit Backpapier).


Ich schiebe das Blech dann immer in eine große Plastiktüte und puste sie wie einen Ballon auf. Verschließen und die Brötchen an einem warmen Ort noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 230 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.


Die Brötchen aus der Tüte holen und der Länge nach mit einem scharfen Messer ca. 1 cm tief einschneiden.


In den Ofen geben, eine Tasse Wasser auf den Ofenboden gießen und nach ca. 10 Minuten die Backofentür kurz öffnen (um restliche Feuchtigkeit entweichen zu lassen, wir wollen ja knusprige Brötchen). Dann noch ca. 25 Minuten backen. 




Anmerkungen:
- vor ein paar Jahren fing es an, das die Bäckereibrötchen alle nicht mehr schmeckten und ich wollte Brötchen selber backen
- nach unzähligen Versuchen (Brötchen waren zu hefelastig, gingen nicht richtig auf, waren nie knusprig etc) stieß ich zum einen auf das Video und zum anderen auf das Tessiner Brot Rezept aus Petras Brotkasten und bin seitdem völlig hin und weg davon :-)
- im Originalrezept wird noch "Levit" zugegeben, den ich weg lasse. Wer kein Backmalz zur Hand hat, kann es auch weg lassen (hab ich auch schon gemacht)
- die Brötchen bzw. das Brot schmeckt wirklich toll. Außen knusprig und innen schön weich und "fluffig"
- die Brötchen lassen sich auch hervorragend einfrieren, es lohnt sich also auf Vorrat zu backen
- zum Aufbacken werden die tiefgekühlten Brötchen einfach kurz unter kaltes Wasser gehalten und dann sofort in den vorgeheizten Backofen (200 Grad) gegeben und ein paar Minuten aufgebacken (ich backe immer einen Teil der Brötchen etwas heller, beim Aufbacken sind sie fertig, wenn sie dann die "richtige" Farbe haben
- man kann mit diesem Teig auch hervorragend einen Party-Brötchen-Kranz herstellen in einer Springform (die Brötchen lassen sich auch toll mit z.B. Mohn, Sesam etc. bestreuen)
- ich habe auch schon mal ausprobiert die Wassermenge durch Milch oder Buttermilch zu ersetzen, funktioniert genauso gut und gibt Abwechslung