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Sonntag, 21. Oktober 2012

Halloween Plätzchen


Zutaten:
200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g gemahlne Mandeln
80 g Zucker
120 g Butter oder Margarine
1 Eigelb
je 2 Messerspitzen Cayennepfeffer & gemahlener Ingwer
je 1 Prise Zimt & Salz

Zuckerguss zum Verzieren:
200 g Puderzucker
Speisefarben nach Wunsch
Kakaopulver (ungesüßt)
etwas Milch oder Wasser

Zubereitung:
Mehl, Backpulver, Zucker und Gewürze mischen. Fett und Eigelb zufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Mit Folie abgedeckt eine gute halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.



Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig ca. 4 mm dick ausrollen.


Nach Wunsch Figuren ausstechen (z.B.) Kürbisse, Gespenster, Hexen etc.


Die ausgestochenen Plätzchen auf das Backpapier legen und das Blech in den Ofen schieben.

Backzeit ca. 12-15 Minuten.

Die Kekse mitsamt Backpapier vorsichtig vom Blech auf ein Kuchengitter ziehen  und kurz auskühlen lassen. Dann herunter nehmen und völlig abkühlen lassen.


Einen dicken Zuckerguss aus dem Puderzucker (gesiebt) und der Flüssigkeit anrühren. Nach Wunsch mit Speisefarbe einfärben und die Plätzchen verzieren. 


Mit dem Kakaopulver kann man den Guss dunkelbraun einfärben, falls man wie ich,z.B. Gesichter aufmalen möchte - hierzu eignet sich hervorragend eine Einwegspritze :-)



Den Guss gut trocknen lassen. Plätzchen lassen sich gut aufbewahren in einer gut schließenden Dose.

Anmerkungen:
- dieses Rezept habe ich schon mehrfach zubereitet und es passt sehr gut zur Halloweenzeit - keine Sorge, die Plätzchen schmecken nicht scharf, sondern haben ein dezent würziges Aroma
- die Kürbisse habe ich aufgrund eines Produkttests nicht mit Zucker zubereitet (auch den Guss nicht mit Puderzucker im herkömmlichen Sinne), sondern mit Tagatesse (ein neuer Zucker, der aus Milchzucker gewonnen wird und nicht kriogen und kalorienarm ist). Näheres dazu siehe hier
- geschmacklich sind die Plätzchen wie immer, nur die Teigkonsistenz war etwas trocken, so das ich mit etwas Wasser nachhelfen musste
- der Guss trocknete auch nicht so schnell und er glänzt nicht so gut als wenn er mit "normalem" Zucker angerührt wird
- es folgen natürlich noch Fotos vom "Originalrezept", nicht zuletzt, da der Teig dafür gesorgt hat, das ich meine Hexen nicht ausstechen konnte, aber ich wollte euch erst einmal zeigen, was mit Tagatesse alles möglich ist :-)



Montag, 31. Oktober 2011

Kürbiscremesuppe


Zutaten:
1 Hokkaido Kürbis (ca. 2 kg Gesamtgewicht)
400 ml Hühnerbrühe
200 ml Sahne
100 g Butter
Salz, weißer Pfeffer, Curry und Thymian
2 Scheiben Toastbrot


Zubereitung:
Je nach weiteren Verwendung, zuerst einen Deckel abschneiden und die Unterseite begradigen. Den Kürbis aushöhlen (ich wollte ihn danach eben noch zur Dekoration verwenden) oder in Spalten schneiden und das Fruchtfleisch herausschneiden.


Größere Fruchtfleischstücke zerkleinern und das gesamte Kürbisfleisch in einen hohen Topf zusammen mit der Hühnerbrühe ca. 15 Minuten köcheln lassen. Das Fruchtfleisch muss weich sein.


Jetzt vom Herd nehmen, 50 g Butter dazu geben.


 Alles zusammen fein pürieren. 


Sahne dazu geben, mit den Gewürzen abschmecken und nochmal aufkochen.


Die Toastscheiben entrinden und in Würfelchen schneiden. 


Die restliche Butter in einer Pfanne erhitzen und die Brotwürfel unter Rühren zu knusprigen Croutons braten.


Die Suppe auf Teller verteilen, mit den Croutons servieren.

Happy Halloween :-)

und dieses Jahr haben meine Jungs ihren eigenen selbst geschnitzten Kürbis :-)
Anmerkungen:
- ich muss zugeben, auch wenn ich sonst alles probiere, an Kürbis habe ich mich bis dato noch nie getraut! Das einzige, was ich zu Kürbis je kennengelernt habe, war von einer meiner Omas Kürbis süß-sauer eingelegt *schüttel* :-)
- nun erzählen mir meine Jungs jedes Jahr aufs Neue, das wir doch mal einen Kürbis kaufen und Gesichter rein schnitzen sollen... Als nun unser Mittlerer erzählte, das er über den Kindergarten Kürbissuppe probiert hätte und diese auch noch echt lecker wäre, wurde ich mutig :-)
- das Aushöhlen ist zwar etwas mühsam und wenn die Kids nicht wären, hätte ich die Suppe lieber im Kürbis serviert, aber was macht man nicht alles :-)
- der Geschmack ist wirklich traumhaft: leicht nussig, samtig, ein wenig an Kartoffeln erinnernd... Ich bin begeistert!
- die Suppe ist schnell fertig und eignet sich bestimmt auch als Vorspeise für einen leichten Hauptgang
- das Rezept habe ich aus unserem Kindergarten und daher möchte ich mich auch an dieser Stelle bei unserer Esther bedanken, die mich gekonnt überzeugt hat dieses Rezept einfach mal auszuprobieren :-)