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Sonntag, 7. Juni 2015

Pasta Caprese Salat


Zutaten:
500 g gekochte Nudeln
500 g Cocktailtomaten
250 g Mini-Mozzarella

Dressing:
100 ml Olivenöl
100 ml weißer Balsamico Essig
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Salz
1sehr kleine Zwiebel (alternativ Schalotte)
2 TL Kapern
0,5 TL Chilliflocken (ich habe das türkische Pul Biber verwendet)
1 TL Zucker
4 Handvoll Basilikumblätter (oder 6-8 EL grob gehacktes)

Zubereitung:
Dieses Rezept eignet sich hervorragend für Nudelreste vom Vortag und ich habe dieses Mal Farfallenudeln genommen.

Nudeln in eine Schüssel geben.

Tomaten halbieren, ebenso die Mozzarellakügelchen. Zu den Nudeln geben.


Für das Dressing alle Zutaten in einen Multihacker geben (alternativ Zwiebelstücke grob zerkleinern und den Pürierstab benutzen) und fein zerhacken bis eine dickflüssige Marinade entstanden ist.


Marinade über die Salatzutaten geben, gut vermengen und mindestens eine Stunde durchziehen lassen.



Anmerkungen:
- ich habe schon längere Zeit nach einer alternative zu einem Nudelsalatrezept gesucht, das ohne Mayonnaise auskommt und mich anspricht und heute bin ich dann fündig geworden :-)
- ich habe dieses Rezept zwar nach eigenem Gusto abgewandelt und muss sagen: ich bin verliebt... der Salat schmeckt bereits im nicht durchgezogenen Zustand traumhaft
- beim Basilikum darf man ruhig sehr großzügig sein, denn das Aroma verbindet sich hervorragend mit den anderen Zutaten und schmeckt einfach nur nach...SOMMER :-)
- er wird wohl mein diesjähriger Favorit beim Grillen werden
- man kann die Kapern auch ganz lassen und unter die Nudeln mischen, da ich aber nicht auf Kapern beißen mag, habe ich sie mit in das Dressing gegeben

Samstag, 26. April 2014

Regenbogensalat mit Honig-Limetten-Dressing



Zutaten:
1/2 kleiner Rotkohl
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 grüne Paprika
2 Möhren
1 mittelgroße Zwiebel
 eine Handvoll grob gehackte Korianderblätter (alternativ glatte Petersilienblätter)

80 ml Honig
60 ml Limettensaft, frisch gepresst
80 ml Olivenöl
2 EL Essig (z.Bsp. Balsamico, weiß)
0,5 TL Salz
schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:
Rotkohl fein hobeln.

Paprika entkernen, säubern und in feine Streifen schneiden.

Möhre schälen und entweder in feine Stiftchen schneiden oder grob raspeln.

Zwiebel schälen und halbieren, dann fein hobeln.



Alles in eine große Schüssel geben und vermengen. Kräuter zufügen und unterheben.

Für das Dressing Honig, Limettensaft, Essig und Öl mit den Gewürzen kräftig verrühren (oder in einem Shaker schütteln).

Das Dressing zum Salat geben, alles gut vermischen und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden ziehen lassen.




Anmerkungen:
- die Idee zu diesem Salat stammt hierher, allerdings habe ich ein paar kleine Änderungen vorgenommen :-)
- im Original wurden Frühlingszwiebeln verwendet, die ich aber vergessen hatte. Mein Versuch mit einer "normalen" Zwiebel stellte sich als äußerst passend heraus
- eigentlich sollten auch noch Zuckerschoten mit hinein, die gab es aber aktuell hier nirgendwo, also habe ich sie ersatzlos weggelassen
- ein toller, sehr erfrischender Salat, der meinem Mann und mir sehr gut geschmeckt hat - die Kinder waren nicht ganz so angetan :-)
- dieser Salat schmeckt sicher besonders gut im Sommer an sehr heißen Tagen
- mit dem Honig muss man etwas experimentieren - das Originalrezept besagt 60 ml, was allerdings beim Abschmecken zu sauer war, daher habe ich die Menge hier auf 80 ml erhöht. Es kommt sicherlich auch auf die Qualität/Säure der Limetten an, also bitte selber ausprobieren
- wir haben die Reste am 2. Tag gegessen und da war der Salat so richtig toll im Geschmack!

Donnerstag, 20. Juni 2013

bunter Sommersalat

 

Zutaten:
1 kleiner Rotkohl (ca. 800 g)
1/2 Kopfsalat
1/2 Kopf Lollo Rosso
300 g Brokkoli
1 große Möhre

Marinade nach Wunsch - ich bevorzuge eine einfache Essig-Öl-Marinade mit frischen Kräutern (z.B.) Petersilie & Schnittlauch)

Zubereitung:
Rotkohl von den äußeren Blättern befreien, vierteln und den harten Strunk entfernen. Dann fein schneiden oder hobeln.


Salate putzen, in mundgerechte Stücke zerteilen und waschen. Gut abtropfen lassen.


Brokkoli in kochendem Salzwasser kurz bißfest garen (ca. 3-4 Minuten). Unter kaltem Wasser kurz abschrecken und auskühlen lassen. Die Stiele abschneiden, so das nur die kleinen Röschen übrig bleiben.


Möhre schälen und grob raspeln.


Eine große Schüssel oder Platte mit den Blattsalaten auslegen. Rotkohl, dann Möhren darüber verteilen und zum Schluss die Brokkoliröschen.

Marinade darüber träufeln und etwas ziehen lassen.

Schmeckt toll an heißen Sommertagen!

Anmerkungen:
- ich bin zur Zeit ja begeisterte Anhängerin von Tina Dalboges Blog und ich entdeckte dort diesen Salat, der mich sofort ansprach
- gestern war es dann soweit und ich probierte den Salat aus und ich bin wirklich begeistert, denn an heißen Sommertagen bietet er zum einen Abwechslung zu den sonst üblichen Salaten und zum anderen ist er nett anzusehen und überzeugt durch die tolle Kombination der einzelnen Zutaten miteinander
- einzige Abänderung beim nächsten mal wird sein, das ich die Marinade sofort anrühren werde und sie vorab mit dem Rotkohl mische. Der Rotkohl hatte zwar eine leicht süß-saure Note beim Hineinbeißen, aber es war etwas zu oberflächlich. Da es sehr warm war wollte ich auch kein Risiko eingehen und den gesamten Salat länger stehen lassen, denn ich befürchtete, das die Blattsalate matschig werden könnten.
- eine tolle Sommeridee, denn der Salat schmeckt sehr erfrischend!
- Variationen bei der Zusammensetzung sind natürlich auch möglich 
- ab sofort wird es diesen Salat bei uns öfter geben :-)

Sonntag, 29. Juli 2012

Gurkensalat mit saurer Sahne



Zutaten:
1 große (oder 2 kleine) Schlangengurken
8 EL saure Sahne
2 EL Balsamicoessig, weiß
1 TL Senf
Salz, weißer Pfeffer
1 Prise Zucker

1 Bund Dill, feingehackt nach Geschmack

Zubereitung:
Gurke schälen und auf einem Hobel in dünne Scheiben hobeln.


Saure Sahne mit Essig und Senf gut verrühren und mit den Gewürzen und dem Zucker abschmecken.


Wer Dill mag, rührt ihn in das Dressing mit ein.

Das Dressing über die Gurken geben und vorsichtig unter mischen. Sofort servieren.

Anmerkungen:
- ich persönlich mag ja keine Schlangengurken, aber der Rest meiner Familie isst sie sehr gerne, daher habe ich ein einfaches und schnelles Rezept gesucht, das auch den Kindern schmeckt
- selbst mein Jüngster ist begeistert und ich habe ein erstes Salatrezept gefunden, das selbst ihn zum Salatesser gemacht hat :-)
- das Dressing ist recht mild und passt auch gut zu Blattsalaten
- ein sehr frisches und mildes Dressing
- da wir keine Dillesser sind, habe ich den Salat "ohne" gemacht, klassisch ist aber natürlich "mit"
- auch ideale Beilage zum Grillen

Sonntag, 8. Juli 2012

Tomaten-Balsamico-Vinaigrette


Zutaten:
1 große reife Tomate
1 EL rote Zwiebel, kleingehackt
1/2 TL Knoblauch, kleingehackt (oder durch Presse gedrückt)
125 ml Tomatensaft (Dosentomaten)
3 EL weißer Balsamicoessig
3 EL Olivenöl (extra nativ)
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Einen kleinen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Die Tomate über Kreuz einschneiden 


und für ca. 30 Sek. (bis 1 Minute) in das kochende Wasser legen. 
Wenn sich die angeritzten Ränder leicht anheben, nimmt man die Tomate heraus und gibt sie kurz in eiskaltes Wasser. 


Tomate herausheben und man kann die Schale ganz leicht abziehen.
Jetzt die Tomate vierteln, entkernen und ganz fein hacken.



Die Tomatenmasse in einen schweren Topf geben und bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten garen, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. 


Die Masse dann in eine Schüssel zum Abkühlen geben.
Die restlichen Zutaten zu den Tomaten geben und gut verrühren.


Vor dem Servieren mindestens 2 Stunden ziehen lassen, damit sich das Aroma gut entfalten kann.
Je nach gewähltem Salat kann man noch Kräuter hinzufügen bzw. über den fertigen Salat streuen. Ich habe auf dem obigen Foto Pflücksalat, Tomaten und Basilikum genommen (für meinen Mann zusätzlich Gurken).

Das Rezept ergibt ca. 400 ml fertige Vinaigrette.



Anmerkungen:
- das Rezept stammt aus meinem USA Kochbuch und heißt im Original "Tomato Balsamic Vinaigrette"
- Sheila Lukins verwendet statt der roten Zwiebel Schalotten, die ich aber kurzfristig nicht bei uns bekommen habe (die Vinaigrette schmeckt dennoch sehr gut)
- der Geschmack ist toll: tomatig-fruchtig, sehr gut gewürzt mit leichter Schärfe durch den Knoblauch
- die Vinaigrette eignet sich nicht nur zu Tomatensalaten, ich kann sie mir auch sehr gut bei Paprika vorstellen und laut Sheila Lukins wird es in einem Restaurant in Chicago zusammen mit gegrilltem Mozzarella und gedünstetem Spinat serviert. Sie empfiehlt es ebenfalls für Rauke und auch Wintertomaten
- da das Dressing sehr geschmacksintensiv ist, wird es nur über den fertigen Salat geträufelt
- ich finde diese Vinaigrette absolut hervorragend für Sommersalate
- auch zum Dippen für Brot klasse geeignet - erinnert geschmacklich an Bruschetta


Sonntag, 22. April 2012

Türkischer Bulgur-Salat (Kisir)


Zutaten:
250 g Bulgur (fein)
1 TL Salz
weißer Pfeffer, Kreuzkümmel
2 EL Tomatenmark
1 EL scharfes Paprikamark

1-2 Frühlingszwiebeln
100 g Tomaten
1 Romanasalat
1 Paprika
1 Salatgurke
1 Bund Petersilie
Saft einer Zitrone
50 ml Olivenöl

Zubereitung:
Bulgur mit Salz, etwas Pfeffer und einer Prise Kreuzkümmel mischen. Mit heißem (aufgekochtem) Wasser übergießen bis das Wasser ca. 1 cm über dem Bulgur steht. Mit einem Küchentuch abdecken und ca. 15 Minuten stehen lassen (Quellzeit). Sollte das Bulgur noch zu fest sein, noch etwas heißes Wasser nachgießen und warten bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.


Dann das Tomaten- und das Paprikamark unterrühren bis eine gleichmäßige rote Färbung entstanden ist. 


Dann den Zitronensaft, das Olivenöl und die kleingehackte Petersilie unterrühren.


Das Gemüse sehr klein schneiden und ebenfalls unterheben.
Bis zum Servieren ziehen lassen

Man kann selbstverständlich auch andere Gemüsesorten dafür nehmen.

Anmerkungen:
- ich habe vor Jahren in einem türkischen Restaurant als Vorspeise etwas rotes, scharfes und leicht körniges vorgesetzt bekommen, das man auf sein warmes Fladenbrot geben und essen konnte. Es war wahnsinnig lecker und nun weiß ich endlich was es war :-) Allerdings wurde es ohne Gemüse serviert (daher mein Foto auch OHNE)!
-  auf dieser Seite habe das Rezept des Bulgursalates entdeckt und das Foto des Bulgur kam mir sofort bekannt vor, so das ich es jetzt endlich ausprobiert habe - ich könnte mich reinlegen :-)
- Paprikamark (scharf) & Bulgur (fein) habe ich mir in einem türkischen Supermarkt besorgt
- ein schnelles und einfaches Gericht, egal ob mit oder ohne Gemüse. Sicher auch im Sommer ein toller Dip/Aufstrich für Fladenbrot vom Grill
- beim nächsten Versuch werde ich das Tomaten- und Paprikamark vorher im heißen Wasser auflösen, da ich mir vorstellen kann, das es einfacher ist als es nachher in den bereits gequollenen Bulgur zu rühren
- da eine liebe Freundin sich glutenfrei ernähren muss und leider immer wieder anmerkt, das sie aufgrund dessen viele meiner Rezepte nicht nachkochen kann, habe ich hier einen Hinweis auf glutenfreies Bulgur gefunden. Ob es genauso schmeckt...kann ich leider nicht sagen, aber Anke wird sich dann sicher dazu äußern ;-)
- ich habe zum Ausprobieren erst einmal das halbe Rezept gemacht und wie ihr sehen könnt, ist die Menge schon nicht wenig...


Sonntag, 21. August 2011

Chinakohlsalat - schnell und einfach


Zutaten:
1 kleiner Kopf Chinakohl (ca. 800 g)
1 Becher Creme Fraiche
1 Tütchen (z.B.) Knorr Salatkrönung für klare Kräutersoße nach Geschmack (ich nehme meist Balsamico-Kräuter)

Zubereitung:
Vom Chinakohl die äußeren Blätter entfernen, den Kopf halbieren und in schmale Streifen schneiden.


Den Chinakohl in ein Sieb geben, waschen und grob abtropfen lassen (das Dressing ist recht dick, daher kann er noch etwas tropfen).

Jetzt einen Becher Creme Fraiche in ein Schüsselchen geben und die Kräutermischung hinein rühren.



Den Salat in eine Schüssel geben, vorsichtig mit dem Dressing vermischen und fertig!

Anmerkungen:
- ich habe diesen Salat vor Jahren das erste Mal bei einer Bekannten probiert und war begeistert und erstaunt, wie lecker er schmeckt und wie schnell und einfach er zubereitet wird
- inzwischen habe ich ihn auch schon häufiger abgewandelt, in dem ich Tomaten- oder auch Gurkenstückchen mit hinein gegeben habe
- ideal zum Grillen
- da Chinakohl sehr mild ist, schmeckt er auch Kindern sehr gut
- mit der Variante "Gartenkräuter" schmeckt es auch hervorragend
- wichtig ist, auf jeden Fall eine Salat-Kräutermischung für klare Dressings zu nehmen, bitte nicht die "cremig" Variante! 

Freitag, 5. August 2011

Krautsalat



Zutaten:
1 kg Weißkohl
1 gestrichener TL Salz
1 kleine Paprika
4 EL weißer Balsamico Essig
8 EL Wasser
schwarzer (frisch gemahlener) Pfeffer
3 TL Zucker
1 TL Öl


Zubereitung:
Den Weißkohl putzen (Strunk abschneiden und die äußeren 4-5 Blätter entfernen) und in Stücke schneiden.
Den Strunk keilförmig herausschneiden.


Jetzt wird der Kohl mit dem Gurkenhobel fein gehobelt. Evtl größere Stücke entfernen.


Einen gestrichenen TL Salz über den Kohl geben und mit den Händen gut durchkneten. Das sorgt dafür das der Salat etwas mürber wird und das die Marinade besser aufgenommen werden kann.


Die Paprika von Kernchen und Seitenwänden befreien und ebenfalls auf dem Gurkenhobel in feine Streifen hobeln. Zu dem Kraut geben.


Für die Marinade die restlichen Zutaten in einer anderen Schüssel gut verrühren (Öl erst zum Schluss) bis der Zucker komplett aufgelöst ist.


Die Marinade zum Krautsalat geben, wieder mit den Händen alles gut durchmengen und im Kühlschrank mindesten 3 Stunden (je länger desto besser) durchziehen lassen.

Anmerkungen:
- ein typischer einfacher Krautsalat, der uns allen hervorragend schmeckt (selbst den Kids)
- manche Leute geben noch Kümmel hinzu, den mögen wir aber nicht
- ich weiß, das die Marinade nicht gerade typisch ist ;-) Aber da ich keine fetten Ölaugen auf Salaten mag, neutralisiere ich die Säure des Essigs lieber mit Wasser als mit Öl. Ist natürlich Geschmackssache
- je nach Intensität des Essigs die Wasser bzw. Zuckermenge anpassen.

Montag, 1. August 2011

Rohkostsalat


Zutaten:
2 Äpfel
2 dicke große Möhren
2 kleine Kohlrabis

2 EL Mayonnaise
4-6 TL Naturjoghurt
Salz, weißer Pfeffer, 1-2 Prisen Zucker

Zubereitung:
Für das Dressing Mayonnaise, Joghurt und Gewürze miteinander verrühren und abschmecken.

Äpfel, Kohlrabi und Möhren schälen und auf einer Haushaltsreibe mit der groben Raspel in eine Schüssel raspeln.


Mit dem Dressing verrühren und ca. 15 Minuten durchziehen lassen.

Sonntag, 24. Juli 2011

Cocktailsoße



Zutaten:
6-7 EL Mayonnaise
1-1,5 TL Tomatenmark (alternativ Tomatenketchup)
Salz, weißer Pfeffer, 1-2 Prisen Zucker
1 TL feingehackte Petersilie
etwas Milch

Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf die Milch) miteinander verrühren und abschmecken. Die Konsistenz sollte cremig, dicklich sein. Mit der Milch vorsichtig anpassen. Weder Mayonnaise, noch Tomatenmark sollten hervorschmecken.


Wenn sich alle Zutaten gut verbunden haben, die Soße noch ca. 10 Minuten stehen lassen.


Anmerkungen:
- geniale Soße/Dressing für gemischte Salate (auch toll mit Kochschinken, Thunfisch)
- die Geschmacksintensität der Mayonnaise ist abhängig von der Menge des Tomatenmarks, also lieber zwischendurch abschmecken
- das Rezept stammt aus meiner ehemaligen Lieblingspizzeria
- wer Tomatenketchup verwendet sollte auf die Zuckermenge achten
- die Soße wird cremig-schaumig, wenn man etwas geschlagene Sahne unterhebt
- besonders Kinder lieben diese Soße
- abgeschmeckt mit scharfem Rosenpaprika (oder auch Pul Biber) erhält man eine leckere Soße, die auch super zu türkischer Pizza passt und auch zu Dönerfleisch (wird in unseren Dönerbuden inzwischen häufig angeboten)

Türkische Pizza - Lahmacun

 


Zutaten:
Teig:
500 g Mehl
1 Würfel Hefe frisch
1 TL Zucker
1 TL Salz
1 TL Öl
Wasser nach Bedarf

Belag:
250 g Rindergehacktes
250 g passierte Tomaten
1 große Zwiebel (ganz fein gewürfelt)
1 halbe Paprikaschote (rot der grün - ebenfalls ganz fein gewürfelt)
2 EL Öl
1/2 Bund glatte Petersilie gehackt
Salz, weißer Pfeffer und Pul Biber (scharfer türkischer Paprika)

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hinein drücken. 




In einer kleinen Schüssel etwas Wasser mit dem Zucker und der Hefe verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. 




Die Mischung in die Mehlmulde gießen und etwas Mehl darüber streuen und ca. 20 Minuten ruhen lassen.



Das Salz und das Öl dazu geben und mit weiterem Wasser zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.



Noch einmal ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zutaten für den Belag in einer Schüssel miteinander vermischen (geht sehr gut mit den Knethaken des Handrührgerätes). Nach Geschmack würzen.




Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den Teig aufteilen zu ca. 90 g Stücken (ergibt ungefähr 8-9 Stücke) und zu ca. 5 mm dicken Fladen ausrollen auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche.



Jeweils einen gut gehäuften EL der Fleischmischung gleichmäßig auf jeden Fladen verteilen und sofort im Backofen ca. 8-10 Minuten backen. 




Ich achte immer darauf, das die Oberfläche nicht mehr feucht aussieht, dann sind die Fladen perfekt.
Herausnehmen und auf einen Teller legen und mit einem sauberen Geschirrhandtuch abdecken. 




Mit jedem einzelnen Fladen so verfahren. Nach dem Backen die Fladen alle übereinander legen und das Handtuch darüber legen.



Die türkische Pizza schmeckt kalt oder warm, gefüllt mit Salat oder Dönerfleisch.



Anmerkungen:
- das Rezept habe ich von einer deutschen Frau, die mit einem türkischen Imbißbudeninhaber verheiratet war, sie sagte mir, das man auch hervorragend Gehacktes "halb & halb" verwenden kann, da es saftiger wird :-)
- die Fladen sollen ja später gerollt werden, daher ist es wichtig, sie direkt nach dem Backen aufeinander zu legen und mit dem Handtuch abzudecken, da der Rand sonst zu hart wird / alternativ kann man die noch warmen (nicht heißen!) Fladen mit dem Teller in eine große Plastiktüte geben)
- alternativ kann man sich auch die Arbeit machen und jeden Rand der Fladen vorsichtig mit einem Pinsel und etwas Wasser abzustreichen
- zum Aufwärmen kann man die Fladen im Ofen erwärmen oder auch in der Mikrowelle
- als Füllung eignen sich sämtliche Salatzutaten wie Eisbergsalat, Weißkraut, Rotkohl, Gurken, Tomaten, Zwiebeln etc.(wer mag natürlich auch Peperoni & Schafskäse)
- ich bin ja eigentlich ein Gegner von Fertiggerichten, aber das tiefgefrorene Dönerfleisch von Tillmans ist wirklich mager und lecker und eignet sich auch klasse zum Füllen :-)
- als Soße Zaziki oder auch scharfe Cocktailsoße