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Samstag, 10. November 2018

Currysauce nach Martin Baudrexel



Zutaten:
500 ml Cola (original Cola Light, aber ich verwende prinzipiell keine Lightprodukte)
400 ml Tomatenketchup
6 EL Apfelmus
2 TL Limettensaft
2 EL Worcestershiresauce
1 TL Tabasco
2 EL (scharfes) Currypulver

Zubereitung:
Man nehme die 500 ml Cola und gebe sie in einen Topf. Dann wird die Cola auf ca. 100 ml reduziert, in dem man die Cola einfach auf höchster Temperaturstufe vor sich hin kochen lässt.



Ich tendiere inzwischen zu einer Reduktion von ca. 150 ml, da mir die Sauce sonst etwas zu dickflüssig wird, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Wenn die Menge erreicht ist gibt man einfach die restlichen Zutaten hinzu und verrührt alles zu einer sämigen Sauce. Nochmal kurz durchköcheln lassen und fertig!





Schmeckt hervorragend zu Bratwurst, aber auch zu Frikadellen - natürlich mit Pommes 😏


Anmerkungen:
- Ich komme ja aus dem Ruhrgebiet und bin dann irgendwann an den Niederrhein gezogen. Leider musste ich schnell feststellen, dass es hier so gut wie keine Imbissbude gab, die eine richtig gute Currysauce hinbekommt. Also hieß es jahrelang ausprobieren, ob ich sie selber zubereiten kann.
- Bisher habe ich immer ein Rezept von Dr. Oetker verwendet, was bereits sehr überzeugend war (siehe hier)
- Wir haben bei uns ein Geschäft einer großen Baumarktkette und vor davor steht seit geraumer Zeit ein Imbisswagen von Mario Kotaska. Hier haben wir vor einiger Zeit eine Currywurst gegessen, deren Sauce unsere ganze Familie begeistert hat. Zuhause dann natürlich die Recherche... 😀
- Es soll sich bei der Originalsauce um ein Geheimrezept handeln, aber ich hab natürlich nicht aufgegeben. Durch Zufall stieß ich auf ein Rezept von Martin Baudrexel und ich ahnte bereits, dass die Zutaten sicher zum Geschmack der Originalsauce passen könnten. Also ran an den Herd und ausprobieren.
- Das Ergebnis seht ihr jetzt hier und ich behaupte mal, dass es möglicherweise an dem Currypulver liegen könnte, wenn die Originalsauce leicht abweicht. Aber wenn 5 Personen meinen, dass diese Sauce hier schmeckt wie am Baumarkt, kann ich wohl gar nicht so falsch liegen, oder?! 😊
- Für meine Familie und mich also aktuell eine neue Lieblings-Currysauce für unsere Wurst!

Donnerstag, 12. Januar 2017

Gute & günstige Messer für Jedermann

Wie bereits angekündigt werde ich in diesem Jahr wohl hin und wieder auch Produkte rund um die Küche vorstellen. Ich starte heute mit einem für mich immer sehr wichtigem Thema: Messer

In meiner Anfangszeit nutzte ich zunächst sehr günstige Messer, da als Auszubildende natürlich auch das Geld fehlte. Im Laufe der Zeit stieg ich dann auch hochwertige Markenmesser um, die jedoch nun auch schon fast 15 Jahre alt sind und eigentlich nicht mehr zeitgemäß sind. Auch das regelmäßige Schärfen mit einem passenden Wetzstein hinterließ seine Spuren.

Nun ist mein Stiefsohn auch in einem Alter, wo er über eine erste Wohnung nachdenkt und mit der heutigen Erfahrung weiß man, dass man zu Anfang dann doch plötzlich da steht und bemerkt, was man vielleicht dann doch noch gerade dringend benötigt 😉
Daher unterstütze ich ihn gerne und er hat bereits einige Küchenaccessoires gesammelt und von mir erhalten.

Mittlerweile sind Keramikmesser ja in aller Munde, allerdings bin ich nach wie vor skeptisch, da man oft hört und liest, dass diese eben doch auch sehr empfindlich sein sollen. Ja, ich bin nun mal ein Verfechter der klassischen Edelstahlmesser, aber dennoch auch sehr neugierig 😁

Die Firma GA Homefavor bietet bei Amazon ein Messerset an, das gerade für junge Leute, aber auch für alle, die nicht allzu viel ausgeben möchten/können, geradezu ideal ist.


Man erhält zu einem aktuellen Preis von € 14,99 ein 5teiliges Messerset plus einem Sparschäler, das aus Edelstahlmessern besteht und einer Keramikbeschichtung! Für mich also eine optimale Lösung um weiterhin Edelstahlmesser zu nutzen, aber auch die Vorteile der Keramikmesser kennenzulernen.

Laut der Produktbeschreibung erhält man also 5 Messer aus rostfreiem, hochwertigem Edelstahl, die wiederum versehen sind mit einer Keramikbeschichtung.
Die Keramikbeschichtung sorgt u.a. dafür, dass Schneidgut nicht kleben bleiben soll (Anti-Haft-Effekt). Die Messer verfügen darüber hinaus über weiße Kunststoffgriffe, die zusätzlich bunte Elemente enthalten, die aus einem rutschfesten Material sind. Zum einen werden diese Messer dadurch zu einem regelrechten Hingucker und zum anderen kann ich euch bereits bestätigen, dass sie wirklich gut in der Hand liegen und man rutscht damit definitiv nicht ab!

Während man oft bei reinen Keramikmessern liest, dass man diese eher nicht zum Hacken oder schneiden von sehr festen Produkten verwenden soll, ist dies bei diesen Messern anders! Hier wird extra betont, dass man dies ruhig damit machen kann.

Im Praxistest haben sich die Messer dann tatsächlich beweisen können und haben mich auch überzeugt. Alle Messer sind sehr scharf geschliffen und gleiten durch alle Lebensmittel wie durch Butter.

Man erhält:
- ein ca. 20 cm langes Kochmesser 
- ein ca. 20 cm langes Brotmesser
- ein ca. 20 cm langes Fleischmesser
- ein ca. 12,7 cm langes Allzweckmesser
- ein ca. 9 cm langes Schälmesser
- ein Sparschäler mit reiner Keramikklinge

Die Messer sind alle vorne an der Spitze mit einer kleinen Schutzvorrichtung versehen, so dass man sich nicht pieksen kann!

Ich habe die Messer also die letzte Zeit ausgiebig ausprobiert und von Fleisch, über Brot, Rot- und Weißkohlköpfe, Kartoffeln und diverse Gemüse und auch Obst damit "bearbeitet".

Egal, ob man feine Schnitte tätigt oder harte Lebensmittel durchtrennen will, die Messer leisten sehr gute und gründliche Arbeit! Es gab keinerlei Probleme. Auch bei harten Kohlköpfen haben sie sich nicht verbogen oder sind stecken geblieben.





Da es sich um weiße Klingen handelt, kommt es natürlich auch schon mal vor, dass es zu Verfärbungen durch z.B. Gemüsesäfte kommt. Besonders Möhren oder auch Rotkohl sind optisch immer sehr gut wieder zu erkennen 😃
Aber keine Sorge...einfach mit etwas Spülmittel ganz normal spülen und schon sind alle Verfärbungen weg!
An dieser Stelle möchte ich auch nochmal darauf hinweisen, dass man generell ALLE Messerarten ausschließlich per Hand spülen sollte!
Aufgrund der hohen Temperaturen und auch durch die ganzen Zusätze in Spülmaschinenreinigern leiden die Klingen darunter und man wird nicht lange Spaß haben an seinen Messern. Egal, ob Keramik- oder Edelstahlmesser!

So, einen Kritikpunkt habe ich aber dennoch gefunden! Das einzige Messer, was mich nicht wirklich überzeugen konnte bei diesem Set, war der Sparschäler. Zum einen arbeitet er nur relativ gut und fließend bei wirklich festen Lebensmitteln. Leider hat man dann doch schon mal weichere Produkte in der Hand, deren Schale man entfernen möchte (Mangos, Kartoffeln und Möhren werden auch mal ganz gerne etwas weicher). Hier stößt der Sparschäler dann doch auch schnell an seine Grenzen, denn er bleibt hängen und sorgt für unebene Stellen. Ich habe euch mal versucht dies an einem Foto von geschälten Kartoffeln zu demonstrieren. Ich hoffe ihr könnt die Kanten einigermaßen erkennen und nachvollziehen, was ich meine.


Ehrlich gesagt, mich persönlich stört es nun bei diesem Set nicht wirklich, da es sich bei dem Sparschäler um eine zusätzliche Zugabe zum eigentlichen Set handelt. Außerdem bin ich der Meinung, dass es ohnehin immer etwas dauert, bis jeder für sich den besten Sparschäler gefunden hat! So habe ich mich im laufe der Jahre auf einen bestimmten Schäler eingeschworen 😊

Ansonsten kann ich dieses Messerset nur empfehlen, denn es ist wirklich sehr gut und hochwertig verarbeitet und leistet äußerst gute Dienste. Der Preis ist unschlagbar mit aktuell nicht mal € 15,00!!
Das Set ist ideal für tägliche Einsätze in der Küche, für sämtliche Lebensmittel gibt es ein passendes Messer.
Besonders nahelegen kann ich dieses Set, wie bereits erwähnt, für junge Leute und alle diejenigen, deren Budget begrenzt ist.



Es handelt sich hierbei um eine Produktvorstellung, wobei mir dieses Produkt kostenlos/vergünstigt zur Verfügung gestellt wurde. Dies hat meine objektive Meinung jedoch nicht beeinflusst!

Sonntag, 6. April 2014

ofengebackene Fajitas


Zutaten:
500 g Hähnchenbrust in Streifen geschnitten
2 EL Olivenöl, extra virgin
2 TL Chillipulver
2 TL Kreuzkümmel
0,5 TL Knoblauchpulver
0,5 TL Salz
0,5 TL getr. Oregano
1 kleine Dose Tomaten, gehackt (425 ml)
einige eingelegte Jalapeno (nach Geschmack)
1 mittelgroße Zwiebel
1 große Paprika oder 2 Spitzpaprika

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Öl, Chillipulver, Knoblauchpulver, Kreuzkümmel, Oregano und Salz gut miteinander verrühren.


Die Fleischstreifen in eine Auflaufform legen und mit dem Gewürzöl vermengen.

Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden.

Tomaten in eine Schüssel geben und nach Geschmack klein gehackte Jalapeno dazugeben.


Zwiebel- und Paprikastreifen hinzufügen und unterrühren.

Den Gemüsemix über dem Fleisch verteilen und die Form in den Ofen geben.



Backzeit ca. 30-35 Minuten (bei Hähnchen immer darauf achten, das es durchgegart ist).


Sofort servieren. Pur oder in Tortillafladen. Ich habe Tortillafladen mit Sour Cream bestrichen und dann mit den Fajitas gefüllt.



Anmerkungen:
- ich bin mal wieder bei Pinterest über dieses Rezept gestolpert und habe es ausprobiert. Original sollten Hähnchenstreifen verwendet werden, aber da mein Mann und ich keine Hähnchenfleischfreunde sind, fand ich Schweinefilet auch sehr passend, da es auch nur eine kurze Garzeit benötigt. Leider mussten wir feststellen, das Schweinefilet nicht so geeignet war, denn das Fleisch war zu fest (zwar nicht zäh, aber dennoch viel zu fest). Also bitte Hähnchen verwenden!!
- das Gericht ist herrlich scharf und wirklich lecker - wird es sicher nun regelmäßig hier geben
- für die Kinder ist es allerdings nicht geeignet :-)
- wer nicht gewohnt ist mit Kreuzkümmel zu kochen, der sollte anfangs die Kreuzkümmelmenge etwas reduzieren, da ich mir vorstellen kann, das der doch intensive Geschmack den ein oder anderen stören könnte
- die austretende Flüssigkeit schmeckt auch hervorragend und beim nächsten Mal werde ich probieren diese Flüssigkeit mit etwas Creme Fraiche zu verrühren um das Gericht auch mal mit Reis oder Brot zu servieren
- wir haben heute ausprobiert das Fleisch und die Gemüsestreifen in Tortillafladen zu wickeln. Hierzu habe ich die erwärmten Fladen mit Creme Fraiche bestrichen (original sollte man Sour Cream verwenden, die habe ich allerdings nicht bekommen), einmal mit und einmal ohne Salatblätter aufgelegt und dann die Fajitamischung darüber verteilt - Ergebnis: megalecker - ganz besonders mit Salat!!!
- das Gericht lässt sich auch sehr gut vorbereiten und wenn man es längere Zeit (z.Bsp. über Nacht) im Kühlschrank stehen lässt, ziehen die Gewürze noch besser ins Fleisch ein
- ich kann mir auch gut vorstellen, das man dieses Gericht für viele Personen gut vorbereiten kann und es ist eine tolle Idee für ein Buffet
- die Gewürzmischung eignet sich mit Sicherheit auch toll als Marinade für Grillfleisch und das werde ich garantiert diese Saison noch ausprobieren :-)

Freitag, 16. August 2013

Chilli Dogs by Gordon Ramsay


Zutaten:
Chilli:
300 g Gehacktes
1 kl. Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 - 1 TL Chillipulver nach Geschmack
1 TL Worcestershiresauce
2 TL Tomatenmark
1 kl. Dose gehackte Tomaten (400 ml)
1 Prise Zucker
1/2 TL getr. Oregano
(Meer-)Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl

karamellisierte Zwiebeln:
2 rote Zwiebeln
1 EL brauner Zucker
1 EL Balsamico Essig (dunkel)

2 Hot Dog Buns & 2 Frankfurter (ich hatte Wiener) Würstchen
50 g Lancaster Käse (ich habe Gouda genommen)
1 Frühlingszwiebel fein gehackt

Zubereitung:
Zunächst habe ich das Gehacktes in eine Schüssel gefüllt und kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt und kräftig durchgeknetet.


Dann die Zwiebel und den Knoblauch geschält und fein gehackt.


Etwas Olivenöl in einer Pfanne auf mittlerer Temperatur erwärmen und die Zwiebeln ca. 4-5 Minuten anschwitzen. Dann den Knoblauch zufügen und eine weitere Minute dünsten, bis alles weich ist.


Kreuzkümmel unterrühren und weitere 1-2 Minuten dünsten, bis sich das Aroma des Kreuzkümmels deutlich bemerkbar macht - rühren dabei nicht vergessen!
Dann das Chillipulver dazugeben und gut untermischen.


Jetzt wieder etwas Öl in die Pfanne geben und auf höchster Stufe erhitzen. Gehacktes in die Pfanne geben und unter Rühren krümelig braten, bis es leicht gebräunt ist (ca. 6-8 Minuten).


Worcestershiresauce zufügen und Hitze auf mittlere Temperatur zurückstellen. Tomatenmark unterrühren und 1-2 Minuten kochen lassen.


Tomaten, Oregano, Zucker und eine Prise Pfeffer dazu geben, gut unterrühren und zugedeckt ca. 20 Minuten unter häufigem Rühren köcheln lassen.




Für die karamellisierten Zwiebeln zunächst die Zwiebeln schälen und fein schneiden.


Eine Pfanne auf kleiner bis mittlerer Temperatur mit etwas Olivenöl erhitzen (nicht zu hoch, sonst verbrennen die Zwiebeln!) und die Zwiebeln zusammen mit einer guten Prise Salz darin langsam in 10-15 Minuten weich dünsten.


Sobald die Zwiebeln weich sind und eine leicht goldene Farbe haben werden Zucker und Essig zugefügt.
Nun die Temperatur etwas erhöhen und die Zwiebeln langsam karamellisieren lassen bis sie klebrig sind und die Flüssigkeit ausreichend verkocht ist.



Nebenher die Hot Dog Brötchen erwärmen, ebenso die Wurst. Die Frühlingszwiebel klein hacken.

Hot Dogs aufschneiden, zuerst die Zwiebeln darin verteilen, dann Wurst einlegen und schließlich das Chillli darüber verteilen.

Käse und Frühlingszwiebeln darüber streuen und fertig!

Anmerkungen:
- wie ich ja letztens schon erwähnte, bin ich großer Anhänger des britischen Kochs Gordon Ramsay und ich schaue mir nun immer auf SIXX seinen Kochkurs an
- in einer der letzten Sendungen präsentierte er sogenanntes Streetfood, worunter natürlich auch Hot Dogs fielen und das Rezept ist seine Variation der Chilli Dogs
- unsere Jungs wollten gerne mal wieder (klassische) Hot Dogs essen und meinen Mann und mich reizten die sogenannten Chilli Dogs schon länger, da wir beide gerne etwas schärfer essen
- hier habe ich mir das Rezept besorgt und los ging es :-)
- die Chilli Dogs sind etwas für diejenigen, die gerne mal etwas anderes ausprobieren und sie haben geschmacklich nichts mit den Klassikern gemeinsam
- ich fand sie sehr interessant und auch lecker
- besonders das Chilli ist sehr interessant, da es nicht zu flüssig ist und sich auch sehr gut eignet als Füllung für z.B. Wraps, Burritos etc.
- ich bin ja eigentlich kein Freund von Zwiebeln, aber die karamellisierten Zwiebeln aus diesem Rezept haben es mir wirklich angetan :-) Sehr lecker sag ich nur...

Montag, 5. November 2012

Rote Bohnen mit Reis (Monday Red Beans & Rice)


Zutaten:
200 g getrocknete Kidneybohnen
450 ml Rinder- oder Hühnerbrühe
200 ml Wasser
200 g Tomaten aus der Dose (gehackt)
2 TL Tabasco
2 Lorbeerblätter
220 g Speck in 1-2 cm großen Streifen (Würfel)
2 Möhren, geschält und in 1-2 cm großen Stücken
2 Stangen Staudensellerie in 1-2 cm großen Stücken
1 große Zwiebel grob gehackt
4 Knoblauchzehen, feingeschnitten (oder durch Presse gedrückt)
500 g geräucherte (möglichst scharfe) Wurst (original Andouille Wurst; ich habe Mettwurst und Pusztawurst verwendet)
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Reis als Beilage

Zubereitung:
Die Bohnen über Nacht einweichen (in ein Gefäß geben und mit Wasser auffüllen, so das die Bohnen gut 5 cm hoch bedeckt sind).


Am nächsten Tag die Bohnen in ein Sieb geben und gut abspülen, dann abtopfen lassen.

Das Gemüse wie oben angegeben vorbereiten. Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.


Brühe, Wasser. Tomaten, Tabasco und Lorbeerblätter in einen ofenfesten Topf (oder Bräter) geben und einmal aufkochen lassen.



Vom Herd nehmen und Bohnen, Speck, Möhren, Sellerie, Zwiebel und Knoblauch unterrühren.



Die Wurst in grobe Stücke schneiden und ebenfalls unterheben. Deckel auflegen und für 1,5 Stunden in den Backofen schieben.



Dann den Deckel abnehmen und offen für weitere 30 Minuten in den Backofen geben.

Die Lorbeerblätter entfernen, mit Pfeffer und Salz (nach Bedarf - ich brauchte kein Salz mehr!) abschmecken und mit Reis servieren.



Anmerkungen:
- ein weiteres Bohnengericht aus meinem USA Kochbuch von Sheila Lukins
- dieses Gericht gehört wohl zur klassischen New Orleans Küche und früher war es üblich diesen Bohnentopf montags zuzubereiten. Es durfte wohl den ganzen Tag über vor sich hin köcheln, während die Köchin gleichzeitig Wäsche wusch :-) Dieses Gericht gehört wohl noch heute zu den Lieblingsgerichten der Bewohner von New Orleans
- es ist wirklich sehr einfach in der Zubereitung und die Küche riecht phantastisch nach diesem Essen
- die typische amerikanische Andouille Wurst habe ich nicht bekommen, habe aber erfahren, das sich unsere Mettwürstchen ebenso gut eignen (wenn man es nicht so scharf essen möchte).
- da wir gerne scharf essen, ich allerdings auch etwas Rücksicht auf die Kids nehmen muss, habe ich (eher durch Zufall) eine ungarische Pusztawurst gefunden und mit verwendet
- der Eintopf schmeckt wirklich toll und ist sehr würzig
- ich war ja skeptisch wegen dem Reis als Beilage, aber er ergänzt dieses Gericht perfekt und mildert auch die Schärfe
- aufgewärmt noch mal so gut....wie halt die meisten Eintopfgerichte
- wird es garantiert nun öfter geben :-)

Sonntag, 22. April 2012

Türkischer Bulgur-Salat (Kisir)


Zutaten:
250 g Bulgur (fein)
1 TL Salz
weißer Pfeffer, Kreuzkümmel
2 EL Tomatenmark
1 EL scharfes Paprikamark

1-2 Frühlingszwiebeln
100 g Tomaten
1 Romanasalat
1 Paprika
1 Salatgurke
1 Bund Petersilie
Saft einer Zitrone
50 ml Olivenöl

Zubereitung:
Bulgur mit Salz, etwas Pfeffer und einer Prise Kreuzkümmel mischen. Mit heißem (aufgekochtem) Wasser übergießen bis das Wasser ca. 1 cm über dem Bulgur steht. Mit einem Küchentuch abdecken und ca. 15 Minuten stehen lassen (Quellzeit). Sollte das Bulgur noch zu fest sein, noch etwas heißes Wasser nachgießen und warten bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.


Dann das Tomaten- und das Paprikamark unterrühren bis eine gleichmäßige rote Färbung entstanden ist. 


Dann den Zitronensaft, das Olivenöl und die kleingehackte Petersilie unterrühren.


Das Gemüse sehr klein schneiden und ebenfalls unterheben.
Bis zum Servieren ziehen lassen

Man kann selbstverständlich auch andere Gemüsesorten dafür nehmen.

Anmerkungen:
- ich habe vor Jahren in einem türkischen Restaurant als Vorspeise etwas rotes, scharfes und leicht körniges vorgesetzt bekommen, das man auf sein warmes Fladenbrot geben und essen konnte. Es war wahnsinnig lecker und nun weiß ich endlich was es war :-) Allerdings wurde es ohne Gemüse serviert (daher mein Foto auch OHNE)!
-  auf dieser Seite habe das Rezept des Bulgursalates entdeckt und das Foto des Bulgur kam mir sofort bekannt vor, so das ich es jetzt endlich ausprobiert habe - ich könnte mich reinlegen :-)
- Paprikamark (scharf) & Bulgur (fein) habe ich mir in einem türkischen Supermarkt besorgt
- ein schnelles und einfaches Gericht, egal ob mit oder ohne Gemüse. Sicher auch im Sommer ein toller Dip/Aufstrich für Fladenbrot vom Grill
- beim nächsten Versuch werde ich das Tomaten- und Paprikamark vorher im heißen Wasser auflösen, da ich mir vorstellen kann, das es einfacher ist als es nachher in den bereits gequollenen Bulgur zu rühren
- da eine liebe Freundin sich glutenfrei ernähren muss und leider immer wieder anmerkt, das sie aufgrund dessen viele meiner Rezepte nicht nachkochen kann, habe ich hier einen Hinweis auf glutenfreies Bulgur gefunden. Ob es genauso schmeckt...kann ich leider nicht sagen, aber Anke wird sich dann sicher dazu äußern ;-)
- ich habe zum Ausprobieren erst einmal das halbe Rezept gemacht und wie ihr sehen könnt, ist die Menge schon nicht wenig...


Freitag, 26. August 2011

Currysauce (für Currywurst)



Zutaten:
300 ml Wasser
1/2 EL Currypulver
1-2 EL Zucker
1/2 TL Paprikapulver rosenscharf
1/2 TL Sambal Oelek (nach Geschmack auch weniger oder mehr / alternativ kann man auch scharfe Peperonis mit kochen)
500 ml Tomatenketchup

Zubereitung:
Das Wasser in einen Topf geben. Currypulver, Zucker, Paprika und Sambal Oelek hinzufügen und zum Kochen bringen.

Topf von der Kochstelle nehmen und Ketchup einrühren. Bei schwacher Hitze etwas einkochen lassen.

Eventuell noch mal abschmecken.

Anmerkungen:
- ergibt ca. 750 ml und hält sich gekühlt ca. 3-4 Monate (lässt sich auch gut in kleinen Flaschen einkochen)
- das Rezept stammt aus dem Buch von Dr. Oetker "Einmachen von A-Z"
- ich habe jahrelang versucht ein vernünftiges Rezept für eine Soße zur Currywurst zu finden (u.a. mit Ananassaft, Sojasoße etc.) und keines war wirklich toll! Und dann bekam ich das Buch geschenkt und habe diese simple und schnelle Soße probiert und alle waren begeistert :-)
- Sambal Oelek lasse ich wegen der Kinder hier weg bzw. wer mag, kann am Tisch nachwürzen
- am Besten schmeckt die Currywurst (so lässt sich auch ein wenig Schärfe regulieren), wenn man die Wurst erst noch mal mit Currypulver bestäubt und dann erst die Soße darüber gibt
- schmeckt natürlich auch zu anderen Sachen (Fleischbällchen, Gegrilltem etc.)
- eingekocht in schönen Flaschen auch eine tolle Geschenkidee