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Sonntag, 30. April 2017

Spargel in Bacon-Blätterteig-Hülle


Zutaten:
400 g grüner Spargel
1 Rolle Blätterteig
1 Packung Bacon Scheiben (100 g)
1 Eigelb
Salz, schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Spargel waschen, nach Bedarf schälen und die holzigen Enden abschneiden.


Blätterteig entrollen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden.


Jede Spargelstange mit einem Streifen Bacon umwickeln.


Dann darüber den Blätterteigstreifen wickeln.

Die Stangen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.


Eigelb mit einem EL Wasser verquirlen und die Spargelstangen damit bestreichen.

Mit Salz und Pfeffer bestreuen und in den Backofen geben.

Backzeit ca. 15-20 Minuten - der Blätterteig muss schön gleichmäßig aufgehen und goldbraun sein.


Heraus nehmen und etwas abkühlen lassen. Schmeckt auch kalt sehr gut!


Anmerkungen:
- Ich habe vor einiger Zeit mal ein Video zu diesem Rezept gesehen und nun war es an der zeit es auszuprobieren.
- Die Zubereitung geht schnell und einfach - mit Backzeit schafft man in 30 Minuten einen leckeren Snack.
- Ein schönes Rezept, was für Abwechslung sorgt und optisch dazu noch ein Hingucker ist.
- Fingerfood, Beilage, Snack...ideal für viele Gelegenheiten.
- Schmeckt lauwarm am besten, aber auch kalt sehr lecker!

Dienstag, 2. Februar 2016

Djuvecreis (serbisches Rezept)


Zutaten:
2-3 EL Öl
5 kleine oder 3 große Zwiebeln
3 Paprika
1 kleine Zucchini (oder alternativ 1 kleine Aubergine)
3 Tomaten (alternativ 0,5 kleine Dose kleingehackte Tomaten)
2 Beutel Reis oder 250 g loser Reis
1 kleine Dose Erbsen

Vegeta, Salz und evtl. Ajvar nach Geschmack

Zubereitung:
Zwiebeln schälen und in kleine Würfelchen schneiden.

Öl in einem weiten Topf erhitzen (kleine Stufe) und die Zwiebeln langsam dünsten.


Paprika entkernen und ebenfalls klein würfeln.


Zucchini schälen und klein hacken (ich habe sie mit meinem Nicer Dicer ebenfalls in kleine Würfelchen geschnitten).

Beides zu den Zwiebeln geben.


Wenn man frische Tomaten nimmt, werden diese nun gehäutet und fein gehackt (Tomaten anritzen und mit kochendem Wasser überbrühen. Dann die Haut abziehen). Jetzt im Winter ist es schwer gut schmeckende Tomaten zu bekommen und es empfiehlt sich dann eher auf Dosentomaten zurück zu greifen.

Tomaten ebenfalls zu dem Gemüse geben. Das Gemüse darf nun langsam vor sich hin dünsten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dies kann und darf ruhig 15-20 Minuten dauern, denn es soll alles weich sein.


In der Zwischenzeit den Reis separat gar kochen.

Wenn der Reis gar ist, wird er abgeschüttet, darf abtropfen und man gibt ihn zu dem Gemüse.


Unterheben, abgetropfte Erbsen ebenfalls dazu geben und alles mit Vegeta, Salz und nach Bedarf noch mit mildem Ajvar abschmecken.


Sofort servieren. Schmeckt hervorragend zu Cevapcici.

Anmerkungen:
- ich habe jahrelang immer wieder diverse Rezepte ausprobiert für diese tolle Beilage, aber so richtig zufrieden war ich nie. Da ich früher meinen Urlaub in Kroatien verbracht habe, war ich immer ganz heiß auf diesen Reis, da er einfach genial schmeckt.
- nun hatte ich endlich die Gelegenheit durch eine befreundete Mutter (Serbin) an ein Originalrezept zu kommen und mein erster Versuch war ein "Telefon-Kochen" :-)
- die Mutter meiner Freundin hat die Zubereitung per telefonischer Anleitung durch gegeben und ich war gleich angetan von dieser unkomplizierten Art zu kochen :-)
- nicht wundern, dass ihr oben lest, dass man auch eine Zucchini statt einer Aubergine um umgekehrt nehmen kann :-) Ich bekam die Ansage...nimm, was du halt gerade da hast, kannst beides nehmen. Da ich beim ersten Versuch weder noch da hatte, griff ich auf Ajvar zurück, da darin Aubergine enthalten ist und das funktioniert genauso ;-)
- jetzt beim zweiten Versuch nahm ich dann Zucchini und es war tatsächlich geschmacklich kein Unterschied!
- wer sich fragt, was Vegeta ist... man erhält es in blauen Tüten in den gut sortierten Supermärkten und es ist im Prinzip eine Art ausländisches Brühpulver. Bitte nehmt kein herkömmliches Brühpulver, der Geschmackunterschied ist wirklich sehr groß!! Das weiß ich aber schon seit Jahren, da ich früher schon mal Kontakte zu einer Bosnierin hatte, die mir auch sagte, dass man bei ihnen fast alles mit Vegeta würzt und es im Prinzip als eine Art Salzersatz nutzt.
- mein Fazit: das ist das beste Djuvecreis-Rezept, dass ich jemals gekocht habe :-) Besser als in jedem Restaurant!!
- die Würze zu unterstreichen durch das Ajvar stammt von mir, muss man aber nicht unbedingt (ich habe aber dennoch grünes Licht hierfür bekommen) :-)
- die gute Frau, der ich dieses Rezept zu verdanken habe, wird wohl die nächste Zeit von mir "genervt" werden, denn ich weiß, dass es sicher noch soooo viele tolle Rezepte gibt aus der Region und diese will ich haben :-)
- falls ihr euch fragt, was für ein Gerät ich zum klein würfeln benutzt habe... das ist mein heißgeliebter Genius 33975 Nicer Dicer Plus, Multischneider, den ich nie mehr missen möchte :-) Damit gelingt es im Akkordtempo Lebensmittel ganz einfach zu würfeln in verschiedenen Größen

Nährwerte pro Portion (reicht locker als Beilage für 6 Personen):
246 kcal.   4 g Fett   5 g Eiweiß   2 mg Natrium   2 g Zucker

Sonntag, 12. Juli 2015

Zaziki oder auch Cacik


Zutaten:
0,5 Schlangengurke
500 g Joghurt mit 10% Fett (griechisch/türkisch)
Salz, weißer Pfeffer
2 mittelgroße Knoblauchzehen (durch Presse gedrückt)
Dill, fein gehackt
1-2 EL Olivenöl
1 TL Weißweinessig

Optional (siehe Anmerkungen):
getrocknete Minze
Pul Biber (Chilliflocken)
Petersilie

Zubereitung:
Die Gurke schälen und grob raspeln. In ein feines Sieb geben und mit Salz bestreuen. Mindestens 30 Minuten stehen lassen, so das überschüssiges Wasser abtropfen kann.
Gurkenraspel dann vorsichtig ausdrücken.


Joghurt in eine Schüssel geben. Gurkenraspel, Gewürze, Öl und Essig und Dill zufügen und alles gut verrühren. Dies ist wohl die griechische Zaziki Variante.



Für die türkische Variante kann man das sogenannte Cacik noch zusätzlich mit Chilliflocken, etwas Minze und Petersilie abschmecken. Wem das Cacik zu dick ist, der kann es auch noch mit ein wenig Milch verdünnen.

Schüssel abdecken und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden ziehen lassen.


Schmeckt hervorragend zu Gyros, Döner, aber auch einfach zu vielen anderen Grillspeisen oder Gerichten der Mittelmeerküche.

Anmerkungen:
- Zaziki oder auch Cacik gehört auch in Deutschland inzwischen wohl zu den beliebtesten Grillbeilagen oder auch Soßen.
- die griechische Variante (Zaziki) ist etwas einfacher gehalten und außer Dill dürfen keine weiteren Kräuter mit hinein
- bei der türkischen Version (Cacik) kann man dann schon etwas mehr "spielen" und nach Geschmack darf hier noch mit den oben genannten Zutaten experimentiert werden :-) Mein Mann liebt es ja immer etwas würziger und bevorzugt die Cacik Variante
- bei meinen Kindern kann ich damit keinen Blumentopf gewinnen, aber ich finde, das es inzwischen schon zu den wichtigsten Beilagen im Sommer gehört und da dieses Rezept sehr schnell und einfach zubereitet ist, muss es einfach mit in meiner Hexenküche aufgenommen werden :-)
- wichtig ist auf jeden Fall der Joghurt: er muss 10% Fett haben und er sollte auf jeden Fall stichfest sein, sonst schmeckt diese Soße/der Dip einfach nur wässrig und der Geschmack wird verfälscht
- ich habe in der Vergangenheit schon häufiger gehört, das viele Leute auch Quark verwenden, aber davon kann ich nur abraten, denn der Geschmack ist ein ganz anderer und die Cremigkeit geht ebenfalls verloren.


Samstag, 4. Juli 2015

Champignon-Bacon-Spieße vom Grill


Zutaten:
500 g Champignons, große Köpfe
1 Packung Bacon Scheiben
1 große Zwiebel
Olivenöl
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Thymian (frisch oder getrocknet)

Schaschlikspieße

Zubereitung:
Champignons säubern und putzen (Stiel entfernen/abschneiden).


Zwiebel schälen, je nach Größe vierteln oder achteln und die einzelnen Schichten auseinander ziehen.


Olivenöl mit Salz, Pfeffer und Thymian (frischen fein hacken) verrühren.

Jeden Pilz mit jeweils einer Scheibe Bacon umwickeln. und dann im Wechsel mit den Zwiebelscheiben aufspießen.


Die Spieße nun mit dem Thymian-Gewürzöl beträufeln (von oben und unten) und mindestens eine Stunde ziehen lassen.


Auf den heißen Grill legen und rundherum schön braun grillen - der Speck sollte außen knusprig sein, aber die Spieße dürfen nicht zu lange auf den Grill, damit sie schön saftig von innen sind!



Anmerkungen:
- eines unserer liebsten Grillbeilagen-Rezepte, denn die Spieße sind schnell gemacht und schmecken einfach nur genial
- die Kombination aus Bacon & Champignons ist für uns einfach perfekt und der Bacon sorgt dafür, das die Pilze nicht austrocknen
- selbst einer meiner Söhne (der normalerweise nicht sonderlich auf Champignons steht) fällt regelmäßig über diese Spieße her :-)
- Thymian ist bei Champignons für mich ein absolutes MUSS und ich finde, das er den Geschmack einfach nur unterstreicht
- weiterhin sind diese Spieße bei jedem Grillevent ein absoluter Hingucker und bieten somit auch mal eine schöne Abwechslung
- die Spieße lassen sich übrigens auch gut am Vortag vorbereiten - der Geschmack der Thymian-Marinade wird dabei natürlich noch besser/intensiver

Sonntag, 7. Juni 2015

Pasta Caprese Salat


Zutaten:
500 g gekochte Nudeln
500 g Cocktailtomaten
250 g Mini-Mozzarella

Dressing:
100 ml Olivenöl
100 ml weißer Balsamico Essig
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Salz
1sehr kleine Zwiebel (alternativ Schalotte)
2 TL Kapern
0,5 TL Chilliflocken (ich habe das türkische Pul Biber verwendet)
1 TL Zucker
4 Handvoll Basilikumblätter (oder 6-8 EL grob gehacktes)

Zubereitung:
Dieses Rezept eignet sich hervorragend für Nudelreste vom Vortag und ich habe dieses Mal Farfallenudeln genommen.

Nudeln in eine Schüssel geben.

Tomaten halbieren, ebenso die Mozzarellakügelchen. Zu den Nudeln geben.


Für das Dressing alle Zutaten in einen Multihacker geben (alternativ Zwiebelstücke grob zerkleinern und den Pürierstab benutzen) und fein zerhacken bis eine dickflüssige Marinade entstanden ist.


Marinade über die Salatzutaten geben, gut vermengen und mindestens eine Stunde durchziehen lassen.



Anmerkungen:
- ich habe schon längere Zeit nach einer alternative zu einem Nudelsalatrezept gesucht, das ohne Mayonnaise auskommt und mich anspricht und heute bin ich dann fündig geworden :-)
- ich habe dieses Rezept zwar nach eigenem Gusto abgewandelt und muss sagen: ich bin verliebt... der Salat schmeckt bereits im nicht durchgezogenen Zustand traumhaft
- beim Basilikum darf man ruhig sehr großzügig sein, denn das Aroma verbindet sich hervorragend mit den anderen Zutaten und schmeckt einfach nur nach...SOMMER :-)
- er wird wohl mein diesjähriger Favorit beim Grillen werden
- man kann die Kapern auch ganz lassen und unter die Nudeln mischen, da ich aber nicht auf Kapern beißen mag, habe ich sie mit in das Dressing gegeben

Samstag, 23. August 2014

Chili Cheese Fries


Zutaten:
Chili:
500 g Rindergehacktes
Salz & schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Öl
1 kleine Zwiebel
1 Ds. gehackte Tomaten (425 g)
160 ml Wasser
0,5 TL Knoblauchpulver
1 gehäufter TL Kreuzkümmel
1 EL Chillipulver
1 gestr. TL Oregano
50 ml Cola
1 EL Worcestershiresauce
1-2 TL brauner Zucker (nach Geschmack)

Käsesauce siehe hier

4 Portionen Pommes Frites (TK oder selbstgemacht)

Zubereitung:
Zunächst das Fleisch in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer kräftig durchkneten.


Öl in einem großen Topf erhitzen und das Gehackte nach und nach braun und krümelig braten.


Zwiebel schälen und fein würfeln. Würfelchen zum Fleisch geben und mit anbraten.

Mit den Tomaten ablöschen, Wasser, Cola und Gewürze dazu geben. Einmal aufkochen lassen und dann auf kleinster Hitze gut 2,5 Stunden vor sich hin köcheln lassen. ab und zu umrühren.


Zum Schluss mit dem Zucker abschmecken. Falls notwendig noch mal nachwürzen.

In der Zwischenzeit kann man bereits die Käsesauce zubereiten.

Pommes zubereiten (am besten Friteuse, aber wer es lieber mag, kann natürlich auch Backofenpommes nehmen).

Pommes Frites auf einen Teller geben, darüber die Käsesauce verteilen (Menge nach Geschmack) und darüber dann das Chili - fertig :-)



Anmerkungen:
- in den vergangenen Jahren habe ich in vielen amerikanischen Sendungen immer wieder (voller Grauen) gesehen, das man sich dort wohl gerne mal die sogenannten "Chili Cheese Fries" gönnt und ehrlich gesagt, hat mich allein die Vorstellung schon immer etwas abgeschreckt :-)
- nun waren wir vor einiger Zeit in einem bekannten Fastfoodrestaurant für Geflügel und dort wurden Chili Cheese Fries angeboten. Mein Mann war so mutig und bestellte sich eine Portion :-)
- als dieses Gemisch so auf dem Tisch stand reizte es mich nun doch und ich probierte vorsichtig und jetzt wisst ihr auch warum ich das Rezept hier poste :-P Es war umwerfend lecker und die nächsten Tage verbrachte ich damit, mir einige Chili Rezepte vorzunehmen und für mich das beste daraus herauszufiltern
- eigentlich liest man in sämtlichen Rezepten immer nur, das die Amerikaner wohl (geriebenen) Käse auf die heißen Pommes geben. Mein Mann meinte allerdings, das im Restaurant ja auch der Käse bis unter die Pommes gelaufen wäre und ob sich da nicht unsere (Tortilla-)Käsesauce eignen würde.... Die Idee gefiel mir sehr gut und daher probierten wir diese Kombination aus! Ich kann nur sagen: AUSPROBIEREN!!! Es schmeckt sooo toll und ich bin sowas von begeistert!!! :-D
- das Rezept für die Chili-Sauce ist gleichzeitig Basis für viele andere Gerichte (Chili Dogs, Chili mit Bohnen, Taco-Füllung etc.) und ich werde es demnächst auch mal als "normales" Chili mit Kidneybohnen ausprobieren
- es ist recht scharf, also wenn Kinder mit essen, sollte die Chillipulvermenge reduziert werden!!
- es gibt wirklich sehr, sehr viele Rezepte zum Thema Chili im Netz und ich habe mir für mich die besten Sachen herausgesucht (und natürlich die Zutaten gewählt, die sich überall wiederholt haben) und während der Zubereitung ein wenig herum experimentiert, bis mir die Zusammenstellung (Geschmack & Konsistenz) gefiel. 

Samstag, 26. April 2014

Regenbogensalat mit Honig-Limetten-Dressing



Zutaten:
1/2 kleiner Rotkohl
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 grüne Paprika
2 Möhren
1 mittelgroße Zwiebel
 eine Handvoll grob gehackte Korianderblätter (alternativ glatte Petersilienblätter)

80 ml Honig
60 ml Limettensaft, frisch gepresst
80 ml Olivenöl
2 EL Essig (z.Bsp. Balsamico, weiß)
0,5 TL Salz
schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:
Rotkohl fein hobeln.

Paprika entkernen, säubern und in feine Streifen schneiden.

Möhre schälen und entweder in feine Stiftchen schneiden oder grob raspeln.

Zwiebel schälen und halbieren, dann fein hobeln.



Alles in eine große Schüssel geben und vermengen. Kräuter zufügen und unterheben.

Für das Dressing Honig, Limettensaft, Essig und Öl mit den Gewürzen kräftig verrühren (oder in einem Shaker schütteln).

Das Dressing zum Salat geben, alles gut vermischen und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden ziehen lassen.




Anmerkungen:
- die Idee zu diesem Salat stammt hierher, allerdings habe ich ein paar kleine Änderungen vorgenommen :-)
- im Original wurden Frühlingszwiebeln verwendet, die ich aber vergessen hatte. Mein Versuch mit einer "normalen" Zwiebel stellte sich als äußerst passend heraus
- eigentlich sollten auch noch Zuckerschoten mit hinein, die gab es aber aktuell hier nirgendwo, also habe ich sie ersatzlos weggelassen
- ein toller, sehr erfrischender Salat, der meinem Mann und mir sehr gut geschmeckt hat - die Kinder waren nicht ganz so angetan :-)
- dieser Salat schmeckt sicher besonders gut im Sommer an sehr heißen Tagen
- mit dem Honig muss man etwas experimentieren - das Originalrezept besagt 60 ml, was allerdings beim Abschmecken zu sauer war, daher habe ich die Menge hier auf 80 ml erhöht. Es kommt sicherlich auch auf die Qualität/Säure der Limetten an, also bitte selber ausprobieren
- wir haben die Reste am 2. Tag gegessen und da war der Salat so richtig toll im Geschmack!

Freitag, 18. April 2014

Bayrisch Kraut


Zutaten:
1 kleiner Kopf Weißkohl (ca. 1,25 kg)
2 mittelgroße Zwiebeln
2 mittelgroße, säuerliche Äpfel
2-3 EL Essig
0,5 l Gemüsebrühe
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Zucker
Kümmel (nach Geschmack)
1 EL Schmalz oder Öl
2 EL Speisestärke

Zubereitung:
Kohl von den ersten äußeren Blättern befreien, vierteln und den Strunk entfernen.


Zwiebeln und Äpfel schälen.

Dann den Kohl hobeln. 


Schmalz in einem großen Topf erhitzen und den Kohl nach und nach in den Topf geben und andünsten. Dabei ist es nicht schlimm, wenn er bereits etwas anbräunt.


Gemüsebrühe angießen und aufkochen lassen.

Äpfel und Zwiebel raspeln und zu dem Kohl geben.


Deckel auflegen und auf kleiner Temperatur ca. 45 Minuten schmoren.


Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Essig abschmecken.


Speisestärke mit 2-3 EL Wasser verrühren und in den Topf geben. Noch einmal aufkochen lassen.

Schmeckt uns am besten mit Nürnberger Rostbratwürstchen und Kartoffelpüree.

Anmerkungen:
- eines unserer Familien-Lieblingsrezepte
- die wenigsten Kinder mögen Sauerkraut (meine also auch nicht) und vor Jahren habe ich mal irgendwo ein Rezept für dieses bayrische Kraut gesehen und ausprobiert und es kam hier super an und es ist gleichzeitig eine tolle Alternative zum klassischen Sauerkraut
- meine Kinder nennen es nur "süßes Kraut" und freuen sich jedes Mal auf dieses Essen :-)
- original gehört Kümmel in dieses Gericht, aber da dies hier niemand mag, lasse ich es ersatzlos weg
- ich habe das bayrisch Kraut auch schon öfter auf Vorrat gekocht und man kann es hervorragend einfrieren, aber auch einkochen

Mittwoch, 7. August 2013

Zucchini a scapece (gebratene Zucchini in Essig)


Zutaten:
800 g Zucchini
1 Bund frische Minze (oder Basilikum)
Olivenöl extra vergine
4 Knoblauchzehen
Salz
schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
Balsamicoessig, weiß

Zubereitung:
Zucchini waschen und schräg in dünne Scheibchen schneiden.
Scheiben auf Küchenpapier mindestens eine Stunde trocknen lassen, dabei immer wieder wenden.


Kräuter waschen, trocknen und grob zerpflücken. Knoblauch fein hacken.


Die Zucchinischeiben portionsweise in reichlich Öl von beiden Seiten goldbraun fritieren (funktioniert auch gut in einer Pfanne).


Die Scheiben in eine flache Schüssel schichten und dabei jede Lage mit Knoblauch und Kräutern bestreuen, leicht salzen und pfeffern und großzügig mit dem Essig beträufeln.


Schüssel abdecken (z.B. mit Folie) und mindestens einige Stunden, besser noch über Nacht ziehen lassen.

Anmerkungen:
- Sommergericht aus Neapel - Rezept stammt aus meinem italienischen Kochbuch "Die besten Rezepte aus der italienischen Küche" (ISBN: 3-517-07943-X)
- lecker, schnell und einfach in der Zubereitung
- ideale Vorspeise (Antipasti)
- ich habe mich als Basilikumfan natürlich auch dafür entschieden. Minze hatte ich ohnehin nicht im Haus :-)
- hält sich auch einige Tage im Kühlschrank

Dienstag, 6. August 2013

BBQ-Sauce à la Gordon Ramsay


Zutaten:
1 kleine Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
1 EL brauner Zucker
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL geräuchertes Paprikapulver 
1 EL Apfelessig
6 EL Tomatenketchup
2 TL Worcestershiresauce

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel fein würfeln und Knoblauch hacken.


Etwas Olivenöl in einer Pfanne (oder Topf) erhitzen und Zwiebeln & Knoblauch andünsten. Das Gemisch darf dabei ruhig schon etwas anbräunen.

Zucker, Salz & Pfeffer dazu geben und auf kleiner Stufe weiter köcheln lassen, bis der Zucker beginnt zu karamellisieren.
Paprikapulver unterrühren, dann mit dem Essig ablöschen. Etwas reduzieren lassen.



Tomatenketchup & Worcestershiresauce dazu geben und alles köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Sauce sollte schwer reißend vom Löffel fallen.


Abschmecken und evtl. noch mal nachwürzen.


Anmerkungen:
- während in Deutschland ja gerade der Hype auf deutsche Köche immer größer wird, bin ich bleibe ich Fan zweier ausländischer Köche, deren Einstellungen und Kochkünste mich immer wieder auf´s neue faszinieren - und das bereits seit Jahren! Zum einen bin ich großer Anhänger von Anthony Bourdain und zum anderen von Gordon Ramsay
- besonders Gordon Ramsay gefällt mir so gut, da er gerne betont, das es nicht unbedingt nötig ist mit vielen ausgefallenen Zutaten zu kochen, sondern das die Einfachheit und Qualität viel mehr wert ist
- zu meiner großen Freude gibt es nun bei dem Fernsehsender SIXX eine Gordon-Ramsay Reihe, wo unter anderem ein Kochkurs von ihm regelmäßig zu sehen ist und ich kann nur jedem raten: schaut euch die Sendungen an :-)
- aus einer der letzten Sendungen (Fast Food Klassiker) habe ich diese BBQ-Sauce nachgekocht und ich muss sagen, es ist die beste und schnellste BBQ-Sauce, die ich je ausprobiert habe!!
- die Sauce schmeckt einfach traumhaft gut und ist sicherlich noch variabel: wer keine Stückchen mag, kann die Sauce durch ein Sieb streichen oder pürieren; wer sie lieber scharf mag, kann noch Chilli hinzufügen etc...
- das geräucherte Paprikapulver sorgt für ein leicht rauchiges Aroma - also bitte nicht durch normales Paprikapulver ersetzen!
- selbst Mminem mann schmeckt diese Sauce ausgezeichnet und dabei ist er eigentlich kein Freund von BBQ-Saucen
- die Sauce schmeckt zu Hamburgern, aber auch zu Fleisch und Würstchen
- ich werde mir die Tage erst einmal eine Flasche davon auf Vorrat kochen :-)