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Donnerstag, 20. Juni 2013

bunter Sommersalat

 

Zutaten:
1 kleiner Rotkohl (ca. 800 g)
1/2 Kopfsalat
1/2 Kopf Lollo Rosso
300 g Brokkoli
1 große Möhre

Marinade nach Wunsch - ich bevorzuge eine einfache Essig-Öl-Marinade mit frischen Kräutern (z.B.) Petersilie & Schnittlauch)

Zubereitung:
Rotkohl von den äußeren Blättern befreien, vierteln und den harten Strunk entfernen. Dann fein schneiden oder hobeln.


Salate putzen, in mundgerechte Stücke zerteilen und waschen. Gut abtropfen lassen.


Brokkoli in kochendem Salzwasser kurz bißfest garen (ca. 3-4 Minuten). Unter kaltem Wasser kurz abschrecken und auskühlen lassen. Die Stiele abschneiden, so das nur die kleinen Röschen übrig bleiben.


Möhre schälen und grob raspeln.


Eine große Schüssel oder Platte mit den Blattsalaten auslegen. Rotkohl, dann Möhren darüber verteilen und zum Schluss die Brokkoliröschen.

Marinade darüber träufeln und etwas ziehen lassen.

Schmeckt toll an heißen Sommertagen!

Anmerkungen:
- ich bin zur Zeit ja begeisterte Anhängerin von Tina Dalboges Blog und ich entdeckte dort diesen Salat, der mich sofort ansprach
- gestern war es dann soweit und ich probierte den Salat aus und ich bin wirklich begeistert, denn an heißen Sommertagen bietet er zum einen Abwechslung zu den sonst üblichen Salaten und zum anderen ist er nett anzusehen und überzeugt durch die tolle Kombination der einzelnen Zutaten miteinander
- einzige Abänderung beim nächsten mal wird sein, das ich die Marinade sofort anrühren werde und sie vorab mit dem Rotkohl mische. Der Rotkohl hatte zwar eine leicht süß-saure Note beim Hineinbeißen, aber es war etwas zu oberflächlich. Da es sehr warm war wollte ich auch kein Risiko eingehen und den gesamten Salat länger stehen lassen, denn ich befürchtete, das die Blattsalate matschig werden könnten.
- eine tolle Sommeridee, denn der Salat schmeckt sehr erfrischend!
- Variationen bei der Zusammensetzung sind natürlich auch möglich 
- ab sofort wird es diesen Salat bei uns öfter geben :-)

Freitag, 12. August 2011

Rotkohl mit karamellisierten Äpfeln



Zutaten:
1 Glas Rotkohl (oder ein kleiner Kopf ca. 1 kg)
300 g Äpfel (am Besten Boskoop oder andere säuerliche Äpfel)
2 EL Fett (am Besten Schmalz, ansonsten kann man auch Öl nehmen)
3 EL Zucker
100 ml Essig (ich nehme immer weißen Balsamico Essig)
200 ml Wasser oder auch Apfelsaft
3 Lorbeerblätter
4-5 Nelken
Salz, weißer Pfeffer
2 TL Speisestärke

Zubereitung:
Die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden. 


Falls man frischen Rotkohl verwendet, die äußeren Blätter entfernen, den Kopf vierteln, den Strunk keilförmig heraus schneiden und den Kohl auf einem Gurkenhobel fein hobeln. Alternativ knn man auch eine Küchenmaschine oder eine Brotschneidemaschine benutzen.

Das Fett in einem Topf auslassen (erhitzen) und den Zucker hinzugeben und schmelzen lassen. Gut darauf achten! Wenn der Zucker bräunlich wird, sofort vom Herd nehmen.


Nun die Apfelstückchen zufügen und gut durchrühren. Wenn sich am Löffel Karamellstückchen bilden, ist es nicht schlimm, man kann sie mit einem Löffel abnehmen und sie lösen sich beim späteren Kochen wieder auf.


Wenn die Apfelstücke gut überzogen sind, mit dem Essig ablöschen und den Topf wieder auf den Herd stellen. Jetzt den Rotkohl zufügen und gut untermischen und die weitere Flüssigkeit (Wasser oder Apfelsaft) hinzufügen. Einmal kurz aufkochen lassen.


Die Lorbeerblätter und Nelken dazu geben. Mit den Gewürzen grob abschmecken und auf kleiner Hitze (aufgelegter Deckel) köcheln lassen bis zur gewünschten Konsistenz. Bei Rotkohl aus dem Glas ca. 15-20 Minuten. Bei frischem Rotkohl kann es 40 bis 60 Minuten dauern. Ist Geschmackssache und wir mögen ihn lieber etwas weicher.

Wer es "sämig" mag, so wie wir, der nimmt eine kleine Schüssel und verrührt die Speisestärke mit etwas Flüssigkeit (Wasser oder Apfelsaft) und gibt die Mischung zu dem Rotkohl um ihn anzudicken. Menge nach gewünschter Konsistenz. Also lieber langsam hinzugießen und aufkochen lassen um die Konsistenz zu überprüfen.

Anmerkungen:
- ein sehr leckeres Rezept, was auch hervorragend für Kinder geeignet ist
- ich koche mir immer, wenn der Rotkohl im Angebot ist, einen Vorrat für den Winter ein (einfrieren geht natürlich auch)
- manche Leute mögen Zwiebeln im Rotkohl, wir mögen das nicht, daher lasse ich sie völlig raus