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Sonntag, 29. November 2020

Wurstbrötchen "Holland" (Saucijzenbroodjes)


 Zutaten:
 Füllung:

500 g Gehacktes (gemischt)

3 Scheiben Weißbrot (ohne Rinde)

150 ml Milch

1 Ei

1 Beutel Gewürzmischung für Gehaktes (ich habe hier nach Geschmack selbst Salz, schw. Pfeffer, Kardamom, Muskatnuss, Koriander und Majoran benutzt - dies entspricht den üblichen Gewürzen in den holländischen Gewürzmischungen)

1 EL Senf (oder mehr nach Geschmack)

einige Tropfen Maggi und Worcestershiresauce

Selleriesalz


2 Rollen Blätterteig

1 Eigelb


Zubereitung:

Vom Brot die Rinde abschneiden und die Scheiben in Stücke schneiden oder reißen und in eine Schüssel geben. Mit der Milch übergießen und ca. 30 Minuten stehen lassen. Dann übrige Flüssigkeit abgießen.


Gehacktes mit dem ausgedrückten Brot und den restlichen Zutaten der Füllung gut verkneten und abschmecken.


Jede Rolle Blätterteig entrollen und der Länge nach durchschneiden, so das man 4 lange Streifen erhält.


Die Gehacktesmasse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und auf alle der Streifen je eine "Wurst" spritzen. Nicht ganz mittig aufspritzen, denn man benötigt noch etwas Platz zum Festdrücken.




Nun die Ränder mit Eigelb besteichen und die breiten Blätterteigseiten übe die Füllung legen und die Ränder gut andrücken. Das klappt sehr gut mit der Handkante oder den Fingern.



Die gefüllten Streifen nun noch mal für 20 Minuten in den Kühlschrank legen. So festigt sich die Füllung, damit die Brötchen gut durchschneiden kann.


Nun nach Wunsch längere Brötchen oder kleinere Häppchen schneiden.



Backofen sollte vorgeheizt sein auf ca. 200 Grad (Ober-/Unterhitze).

Die Wurstbrötchen auf Backbleche (mit Backpapier) legen und ca. 30 Minuten backen. Kleine Häppchen ca. 25 Minuten.

Vom Blech heben und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Schmecken warm, aber auch kalt.


Anmerkungen:

- meine Jungs lieben diese niederländischen Wurstbrötchen, die man auch in jedem Supermarkt zum Aufbacken bekommt. Ich mag die fertigen überhaupt nicht, aber diese hier schmecken wirklich genial!

- Dank Corona kommen wir ja aktuell hier auch nicht wirklich raus und da wir große Hollandfans sind, muss ich natürlich auch mal nach niederländischen Rezepten suchen, um zu sehen, was ich hier "nachbasteln" kann. Diese Saucijzenbroodjes fand ich als erstes und inzwischen backe ich sie regelmäßig, da meine Jungs sie auch gerne an langen Schultagen mitnehmen.

- Diese Wurstbrötchen sind schnell gemacht, eignen sich kalt und warm, egal als ob Snack zwischendurch, aber auch als Partyhäppchen

- Man kann die Saucijzenbroodjes auch sehr gut vorbereiten (ungebacken), um sie einzufrieren. Aus dem Tiefkühler auf´s Blech, Backzeit verlängert sich dann um ca. 10 Minuten.

- Das "Original Rezept" habe ich hierher und möchte mich hiermit bedanken 😉


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Give away Verlosung für Käseliebhaber

Im Moment sind ja überall Adventskalender-Aktionen, Nikolausverlosungen etc. an denen man teilnehmen kann und ich wollte mich eigentlich raus halten. 
Ok, ich kann jetzt doch nicht NICHTS machen :-) ich steh ja selber auf Adventsaktionen und freue mich immer über tolle Päckchen, Geschenke...ganz besonders, wenn es um Küchenzubehör & Co. geht! :-)

Aus diesem Grunde lade ich euch heute ein zu meiner Adventsverlosung!

Natürlich gibt es auch ein Thema...Gerade jetzt im Winter gibt es ja wieder vermehrt reichhaltige Gerichte, die oft und gerne mit Käse angereichert werden (Aufläufe, Gratins etc.).
Und da ich ja auch angekündigt hatte, das ich mich in dieser Adventszeit gerne mehr um internationale Weihnachtsleckereien kümmern möchte, würde ich gerne einige Schweizer Käsesorten mit einbeziehen.

Warum Schweizer Käse? Ganz einfach... Es gibt in diesem Bereich eine große Auswahl an verschiedenen Sorten und sehr lobenswert finde ich, das die Schweizer Käsemeister alle freiwillig eine Verzichtserklärung abgegeben haben, um so zu garantieren, das alle Käsespezialitäten frei sind von Farb- und Konservierungsstoffen, Gentechnik, zugesetzten Aromen und Geschmacksverstärkern! Wir können uns also bei Schweizer Käsesorten sicher sein, das es sich um rein natürliche Produkte handelt - und mal ehrlich, bei welchen Produkten können wir das mittlerweile noch sagen?!

Bekannte Käsesorten aus der Schweiz sind z.B. Appenzeller, Original Emmentaler AOC oder auch Sbrinz. 
Nun sollte man Käse natürlich auch ansprechend schneiden und servieren können und so komme ich dann auch schon zu eurem möglichen Gewinn :-)

Einem tollen Käsebrett mit integriertem Schweizer Victorinox Messer damit ihr eure Käsespezialitäten auch stilgerecht genießen könnt.



hier noch mal das Messer...
Jetzt aber zu euren Teilnahmebedingungen...
1. seid oder werdet Leser meines Blogs hier oder auf Facebook
2. nennt mir euer Lieblings-Käserezept zur Weihnachtszeit (gerne natürlich mit Schweizer Käse oder ein originales Schweizer Rezept)
3. mit Rezept meine ich jetzt aber auf keinen Fall Raclette oder Fondue :-)
4. teilt, twittert oder verbreitet mein Gewinnspiel im Netz
5. jede einzelne Teilnahme bedeutet für euch ein Los - bitte nennt mir im Kommentarfeld eure Teilnahmen (Links, Name mit dem ihr euch als Leser eingetragen habt, ob hier oder auf Facebook...)

Und nun geht es los... überrascht mich, liefert mir Inspirationen :-) 
Teilnahme bis zum 18.12.2013 23.59 h. Die Auslosung wird am 19.12.2013 erfolgen, so das der Gewinner das Käsebrett mit dem Victorinox Messer noch pünktlich zum Weihnachtsfest erhält ;-)


Donnerstag, 5. Dezember 2013

Pebber Nodder (dänische Pfeffernüsse)


Zutaten:
220 g weiche Butter
220 g Zucker
2 Eier (Gr. L)
400 g Mehl
1 TL Kardamom
1 Tl Zimt

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Butter mit dem Zucker schaumig aufschlagen.


Die Eier einzeln unterrühren und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Mehl mit Kardamom und Zimt mischen und ebenfalls unterrühren.


Den Teig für ca. 2 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 170 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Nun aus dem Teig, mit leicht bemehlten Händen, walnußgroße Kugeln formen und mit etwas Abstand auf die Bleche legen.

Backzeit ca. 10-12 Minuten - die Pfeffernüsse sollten goldbraun sein!


Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben und in gut schließenden (Blech-) Dosen aufbewahren.



Anmerkungen:
- unsere deutschen Pfeffernüsse mag ich gar nicht und anfangs war ich doch sehr skeptisch, ob ich diese dänische Variante tatsächlich mögen würde :-)
- da ich nicht nur in der Adventszeit Zimt und Kardamom liebe, mussten diese Kekse aber ausprobiert werden und ich sage euch...ich bin sowas von begeistert :-)
- sie sind sehr zart (eher fein und krümelig) und der Geschmack ist einfach traumhaft
- auch meine Jungs sind gleich darüber hergefallen und meinten, das die Plätzchen "voll lecker" schmecken
- das Rezept stammt aus der Zeitschrift "Sweet Paul" (Ausgabe Winter 2013) und gehört ab sofort zu meinen neuen Lieblingsrezepten! Außerdem passt es ja auch gut zu meinem Vorhaben mit den internationalen Weihnachtsrezepten.
- der Teig ist schnell angerührt und auch die Kugeln lassen sich schnell und einfach formen und backen

Samstag, 23. November 2013

Internationale Weihnachtsrezepte

Hallo ihr Lieben,

natürlich ist die Weihnachtsbäckerei bei mir auch schon eröffnet und die ersten Plätzchen ruhen bis zum 1. Advent in Dosen :-)

Da ich in diesem Jahr bereits viele internationale Rezepte eingestellt und ausprobiert habe, möchte ich diese Richtung auch zur Weihnachtszeit fortführen.

Die ersten Rezepte sind bereits in Arbeit und falls ihr Anregungen oder Rezepte habt...immer her damit :-)

Aber nicht vergessen, ich lege dabei sehr viel Wert auf Authentizität - nur originale Rezepte sind wirklich gute Rezepte ;-)

Plätzchen, Kuchen, Torten, Hauptgerichte, Vorspeisen, Snacks... ich freue mich über alles!
Rezepte aus aller Welt sind gefragt und ich stöbere bereits seit Tagen durch internationale Foodblogs, Foren und Rezeptseiten :-)

Seid gespannt, was ich alles so zaubern werde...

Liebe Grüße und schon mal vorab eine schöne Adventszeit

Eure Sanna


Sonntag, 27. Oktober 2013

ANUGA 2013 - meine Eindrücke

Am Samstag, 05.10.2013 war ich auf der weltgrößten Lebensmittelmesse in Köln - der ANUGA 2013.

Diese Messe ist für Fachbesucher und ich war eingeladen von meiner Lieblingsfirma funfood4you. Gemeinsam wollten wir schauen, ob und was uns das Jahr 2014 für Trends liefert und heute berichte ich euch einfach mal von meinen Eindrücken.

Zunächst einmal ein paar Infos rund um die Messe:
- sie umfasst 9 Trendthemen:
Gourmet Produkte und regionale Spezialitäten
Halal Food
Bio-Produkte
Vegetarische Produkte
Health & Functional Food
Koschere Produkte
Finger Food
Handelsmarken (private labels)
Ingredients
Fair gehandelte Produkte

- es gibt 10 Fachmessen:
Anuga Fine Food: Feinkost, Gourmet und Grundnahrungsmittel

Anuga Drinks: Getränke

Anuga Chilled & Fresh Food: Frische Convenience, Frische Feinkost, Fisch, Obst & Gemüse

Anuga Meat: Fleisch, Wurst, Wild und Geflügel

Anuga Frozen Food: Tiefkühlkost und Eiskrem-Erzeugnisse

Anuga Dairy: Milch- und Molkereiprodukte

Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages: Brot, Backwaren, Brotaufstrich und Heissgetränke

Anuga Organic: Bio-Produkte

Anuga FoodService: Technik, Lebensmittel und Ausstattungen für Gastronomie/Außer-Haus-Markt

Anuga RetailTec: Technik und Dienstleistungen für den Handel

Vorab muss ich gleich dazu sagen, das der Auslandsanteil auf dieser Messe sehr hoch ist und man wirklich sämtliche Nationalitäten im Ausstellerbereich antrifft. Bei dem Großteil möchte ich mal behaupten, wird es wohl nie zu einer Kooperation mit dem deutschen Markt geben, nicht zuletzt, da es sich bei vielen Produkten wohl eher nicht lohnen würde, sie zu importieren. Dennoch finde ich es sehr interessant zu sehen, was der ausländische Markt so bietet.

Nun ja, jetzt aber mehr zur Messe und meinen Eindrücken :-)
Diese Messe bietet wirklich alles, was die Lebensmittelindustrie so hergibt und es kommt schnell zu einer Reizüberflutung :-D
Düfte, Geschmackserlebnisse aller Art und Optik sorgen für diese Reizüberflutung, was mir persönlich allerdings sehr viel Spaß gemacht hat.
Allgemein muss ich sagen, das ich keine wirklichen "Trends" entdecken konnte, die mich jetzt zu einem WOW bewegt haben - ganz im Gegenteil! Nach zwei Nächten drüber schlafen kann ich eher behaupten, das es doch eher ernüchternd bzw. erschreckend ist, was man überwiegend vor Ort feststellen musste.
Haupt-Trends" scheinen Energydrinks, Olivenöl aus aller Herren Länder und Fertigprodukte zu sein!!

Besonders die Fertigprodukte machen mir persönlich ein wenig zu schaffen. Während ich ja immer dafür plädiere, das es einfach wichtig ist selber zu kochen und zu backen, wurde auf der ANUGA sehr schnell deutlich, das der Markt zum Nicht-selber-kochen und backen scheinbar größer wird, als ich es je befürchtet habe.
Egal ob Tiefkühlkost, Fertiggericht oder Backwaren wie Brot, Kleingebäck und auch Kuchen... die Auswahl scheint ins Unermessliche zu steigen und ich behaupte mal, dieser Trend ist entstanden, weil die Nachfrage dazu einfach inzwischen riesengroß ist!!

Kein Thema, auch ich greife hin und wieder auch gerne mal auf Fertigprodukte zurück. Es ist schnell, unkompliziert und manchmal einfach zeitsparend. aber wenn man sich die Auswahl ansieht.... der Großteil der Bevölkerung scheint sich auf diese Art von "Futter" eingestellt zu haben. Warum sonst kommen die Hersteller sonst auf die Idee solche Mengen an Produkten anzubieten?!

Olivenöl gab es ebenfalls zuhauf, nicht zuletzt aus Griechenland, diese Stände hätten locker eine ganze Halle alleine füllen können. Ich liebe gutes Olivenöl, aber muss es wirklich in diesen Mengen sein...!

Ok, das musste ich jetzt mal los werden :-) Nun aber zu den anderen Sachen...

Einer der ersten Stände auf die wir aufmerksam wurden war ein Chai Stand. Eine sehr nette Dame kam freudestrahlend auf uns zu und bot uns Chai an. Chai ist ein Schwarzteegetränk mit Milch, Zucker und einer Gewürzmischung. Ich hatte bis zu diesem Tag bereits einige Chais getrunken, jedoch überzeugten mich bis dahin nur ganz wenige Sorten.


Bei diesem Stand handelte es sich um den Hersteller David Rio und ich sage euch, die Chais sind einfach unbeschreiblich gut :-)
Als erstes wurde uns der Verkaufsschlager "Chai Tiger Spice" angeboten, der an Weihnachten erinnerte. Cremig im Geschmack und versetzt mit Gewürzen wie Ingwer, Nelken, Cardamom, Zimt. eine tolle Komposition, die an kalte Winterabende erinnerte. Uns wurde erklärt, das es sich hierbei wohl um den bisherigen beliebtesten Chai des Herstellers handeln würde.
Wir kamen also ins Gespräch und uns wurden die weiteren Sorten nahe gebracht. Unter anderen gab es dann noch eine Kostprobe der neuen Sorte "Maple Moose Chai", der einfach umwerfend schmeckte!
Hierbei wurden Nelken, Kardamom und Aromen und Geschmack von echtem Ahorn-Zucker verwendet. Ein Traum im Geschmack: warm, süß und eine tolle Gewürzkombination!


Es gab von den beiden Sorten auch Muster für zuhause und zusätzlich erhielt ich auch eine Sorte mit Vanillegeschmack, die mich auch begeisterte! Ich habe auf jeden Fall für diesen Winter ein neues Lieblingsgetränk für mich entdeckt!! Mein Tipp: bei Amazon sind die Chais z.B. auch erhältlich :-)


An dieser Stelle auch noch mal danke an Rio Miura, die nette Dame auf dem Foto in der Mitte, die uns so herzlich und überzeugend von den David Rio Chais überzeugen konnte :-)

Ein weiterer Stand fiel mir ebenfalls positiv auf durch die Gestaltung und dadurch, das es hier etwas zum Probieren gab, das ich vorher noch nie gesehen hatte: getrocknete Physialis.
Der Stand war vom Hersteller Terrafertil Goldenberry

Eigentlich bin ich kein Freund von getrockneten Früchten, aber diese kleinen Happen sind wirklich außergewöhnlich lecker und schmackhaft.
Es handelt sich hierbei um gefriergetrocknete Früchte und sie sind sehr gesund:
-sie beinhalten Vitamin C, Phosphor, Eisen und Magnesium
- sie enthalten rund 32% weniger Zucker als Cranberries
- voller Ballaststoffe und Antioxidantien
- sie enthalten mehr Kalium als 3 mittelgroße Bananen

Man kann sie pur essen, ins Müsli mixen oder aber auch verbacken.

Ich persönlich halte sie für einen tollen Snack, den man auch getrost seinen Kindern anbieten kann und auf meine ersten Backversuche mit den kleinen getrockneten Früchten freue ich mich auch schon :-)

Die Mitarbeiterin am Stand erklärte mir, das Aldi einen "großen Vertrag" mit der Firma geschlossen hätte, so das wir bald die leckeren kleinen Früchtchen bei dem Trockenobstsortiment finden würden :-) Ich halte jetzt schon immer Ausschau, aber leider hat unser Aldimarkt noch keine Goldenberries im Sortiment.



Viele von euch haben es sicher in den Nachrichten mitbekommen.... ein "Special" der ANUGA war der sogenannte Pizza on Stick von Hasta la Pizza :-)


Ich beschreibe es euch mal kurz mit eigenen Worten: ein Eisstiel, oben eine Art Brot mit Gesicht, kurz in den Toaster und essen....

Geschmacksrichtungen: Schinken-Käse, Salami, Margherita und Schokolade (neu).

Aber hier erst mal ein Foto



Ganz ehrlich.... :-) Ich fand es furchtbar :-) Im inneren steckt eine Masse, die weder an Schinken, noch an Käse erinnert. Konsistenz des Inneren.... irgendwie püriert :-( Es war jetzt nicht ungenießbar, aber halt überhaupt nicht mein Ding!! Jörg von funfood4you traf es schon ganz passend "Quengelfood für Kinder" und genau so war es dann auch zuhause :-)
Ich hatte von jeder Sorte einen Probestick erhalten und meine Jungs waren natürlich ganz versessen darauf.
Als erstes möchte ich betonen, das es schon eine Sache mit dem Toasten ist... Die Sticks werden im Toaster dicker, so das man mit einem herkömmlichen Toaster schon aufpassen muss, das man das Brot nicht beim Herausziehen aufreißt und sich den Toaster einsaut. Dann aber durften die Jungs probieren und waren völlig begeistert :-D Klar, ist ja mal was anderes... eine Art Pizza am Stiel!
Naja, mein Mann probierte ein einziges Mal und schüttelte sich :-) Mit gutem Geschmack hat es auf jeden Fall nichts zu tun, ist aber auf jeden Fall sehr witzig! Mehr aber auch nicht ;-)
Geplant ist, das man diese Sticks in den Kühlregalen von gut sortierten Supermärkten, Tankstellen etc. finden wird.



Wie bereits erwähnt, gab es jede Menge Energydrinks zu entdecken (dabei dachte ich, der Markt wäre schon so megavoll von diesen Getränken?!). Ich persönlich mag so gut wie keine Energydrinks, da sie mich meist geschmacklich nicht überzeugen können.


Ein Stand war allerdings sehr toll aufgemacht und es gab Kostproben vom "Superman" Drink. Da die Probebecher schon so witzig waren (ich dachte dabei natürlich wieder an meine 3 kleinen Freaks), probierte ich aus einem Mini-Superman Becher und war positiv überrascht: nicht zu süß und an Apfelaroma erinnernd.
Ich erhielt dann noch eine Dose zum Mitnehmen in einer tollen Superman Tüte :-)
Auch mein Mann fand den Drink sehr angenehm und es ist ehrlich gesagt der erste Energydrink, den ich auch kaufen würde bei Bedarf!



Ein weiteres "Highlight" war der Stand von upulupu... hier gab es sogenannte iced Cocktails :-)
Gefrorene Cocktails zum Löffeln?! Ja, das funktioniert und schmeckt superlecker :-)

Das Prinzip ist ganz einfach... Man nehme die bereits fertigen Becherchen (150 ml), friere sie für einige Stunden ein und fertig ist ein Cocktail in Sorbetform! Vor Ort probierte ich bereits Sex on the Beach und war begeistert.
Es gibt diese leckere Idee in 6 Sorten (Caipirinha, Mojito, Pina Colada, Sex on the Beach, Strawberry Daiquiri und Tropical Breeze) und man kann sie im Onlineshop von upulupu bestellen.
Für nächsten Sommer auf jeden Fall sehr interessant :-)



Natürlich musste auch mal etwas "handfestes" her und an einem Stand konnte man Bulgurgerichte probieren.
Neu ist dieser große Bulgur, den ich, zubereitet in einer Pfanne mit Tomatenstückchen, probiert habe und wirklich begeistert war!
Sehr locker und saftig, gut sättigend und sehr interessant auch als alternative Beilage (z.B. statt Reis).
Es gab auch ein Probepäckchen mit Rezeptheft und ihr werdet sicher in der nächsten zeit von mir dazu das ein oder andere Rezept finden :-)


Die Firma Duru ist mir schon lange bekannt, da ich in türkischen Lebensmittelläden gerne die Produkte dieses Herstellers kaufe und von der Qualität schon lange sehr begeistert bin. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis der Produkte ist außerordentlich gut! Da kann kein Discounter mithalten!!

Das Thema Laktose- und auch Glutenintoleranz kommt ja immer mehr auf und wohl jeder von uns hat inzwischen in seinem Freundes-, Familien- oder auch Bekanntenkreis Personen, die an diversen Lebensmittelunverträglichkeiten leiden.
Ich versprach meiner Freundin Anke darauf zu achten, ob sich in diesem Segment auch etwas positives (neues) abzeichnen würde.

Leider muss ich sagen, das ich in diesem Bereich doch eher nur enttäuschendes berichten kann! Es gab nur sehr wenige Hersteller, die sich diesem Thema annahmen und dabei gab es auch noch ausländische Anbieter, deren Produkte unseren Markt wohl eher nicht erreichen werden. Oder aber diese Produkte werden dann wohl noch teurer sein, als sie ohnehin schon sind :-(

Zum Thema glutenfrei gab es eine mir bereits bekannte Firma: QimiQ


Ja Anke, NUR glutenfrei, aber nicht frei von Laktose...
Ein hochwertiges Produkt, was aus 99% österreichischer Sahne mit 15% Fett und 1% Gelatine besteht und eine Gelinggarantie beim Kochen, Verfeinern und Backen bietet, wäre QimiQ Classic.
QimiQ Saucenbasis:
Das Ausflocken und Gerinnen soll verhindert werden, voller Geschmack bei wenig Fett wird garantiert und auch im Handumdrehen eine sämige Konsistenz zu erreichen, sollte hiermit kein Problem darstellen.
QimiQ Whip (z.B.Schoko):
Dies ist ein Sahnedessert zum Aufschlagen. Man kann es pur genießen, als Creme verwenden und der Vorteil wäre, das man keine Gelatine nutzen muss. Auch ein "Überschlagen" wäre nicht möglich!

Ich fand es ganz interessant für Personen, die nur auf glutenfreie Ernährung achten müssen, aber auch für diejenigen, die nicht auf guten Geschmack verzichten möchten, aber dennoch auf Fett in den Speisen achten!


ABER... laktosefrei habe ich dennoch gefunden :-) An einem Stand von EMMI - die Linie nennt sich good day und die Produkte sind laktosefrei, enthalten weniger Zucker und Fett!
Es gibt Joghurts, Milchgetränke und Joghurt-Drinks - hier probierte ich einen Joghurt Geschmacksrichtung Mokka und ja, selbstm ir schmeckte dieser Joghurt! Klar, ich bin verwöhnt und esse normalerweise nur Rahm- oder Sahnejoghurts und natürlich war der Geschmack hier nicht so vollmundig, aber dennoch sehr lecker und geschmacksintensiv ohne künstlich zu wirken!



Ein weiterer interessanter Stand kam aus Indien und ich wurde sofort angesprochen und gebeten ein Getränk auszuprobieren :-)
Ok, ich denke, das dieser Hersteller es wirklich schwer haben wird hier in Europa an den Markt zu kommen, aber man war sehr nett und freundlich und ich ließ mich auf das Gespräch ein :-)
Jagdale Industries LTD produziert Getränke, die mit Electrolyten und weiteren Inhaltsstoffen wie Vitaminen und Mineralien versetzt sind. Basis ist ein natürlicher Fruchtsaft. Ich fand diese Getränke ganz interessant für meinen Mann, da er ja inzwischen regelmäßig Ausdauersport betreibt und gerne auf solche Getränke unterwegs zurückgreift, da sie schnell für neue Energie sorgen.
Mir persönlich gefiel der leicht salzige Geschmack nicht, aber wer solche Getränke regelmäßig trinkt, kennt und gewöhnt sich wohl an diesen Geschmack.


Meinem Mann gefallen diese Getränke auch ganz gut, jedoch sind sie beim Radfahren (zum Mitnehmen) eher ungeeignet, aber er trinkt sie dann zuhause.

Dann gab es noch einen Stand, der weinhaltige Getränke anbot und ich muss sagen...ja, das könnte mein absoluter Favorit für den nächsten Sommer werden :-)



Es gibt Ibiza Ice in zwei Sorten: Sunset - leicht prickelnd an Sekt erinnernd mit Granatapfel
White Isle - ebenfalls prickelnd und mit Sekt versetzt; Geschmacksrichtung ist eine mischung aus Litschi, Melone und Limette

Beide Sorten schmecken fruchtig und leicht und erinnern an warme Sommerabende. Die Flaschen sind ebenfalls toll, da sie aus Aluminium sind und auch somit optisch einiges hermachen.
Beide Getränke enthalten weniger Kalorien als Wein, Apfelcidre oder Champagner und schmecken nach einem leichten Cocktail! ich habe mich nicht nur in die Flaschen verliebt und hoffe, das ich sie für nächstes Jahr ohne Probleme bekommen werde :-) Eine auftreten am deutschen Markt und ein Vertrieb ist auf jeden Fall geplant, wie man mir sagen konnte!

Nun könnte ich noch stundenlang weiterschreiben... aber die für mich wichtigsten Sachen habe ich nun hier für euch zusammengefasst. Alles in allem gab es für mich persönlich nun nicht wirklich viel neues oder aufregendes, aber die Messe war sehr interessant und aufschlussreich!

Hier noch ein Foto von meinen Mitbringseln als Gesamtübersicht :-)


Sonntag, 24. Juli 2011

Türkische Pizza - Lahmacun

 


Zutaten:
Teig:
500 g Mehl
1 Würfel Hefe frisch
1 TL Zucker
1 TL Salz
1 TL Öl
Wasser nach Bedarf

Belag:
250 g Rindergehacktes
250 g passierte Tomaten
1 große Zwiebel (ganz fein gewürfelt)
1 halbe Paprikaschote (rot der grün - ebenfalls ganz fein gewürfelt)
2 EL Öl
1/2 Bund glatte Petersilie gehackt
Salz, weißer Pfeffer und Pul Biber (scharfer türkischer Paprika)

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hinein drücken. 




In einer kleinen Schüssel etwas Wasser mit dem Zucker und der Hefe verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. 




Die Mischung in die Mehlmulde gießen und etwas Mehl darüber streuen und ca. 20 Minuten ruhen lassen.



Das Salz und das Öl dazu geben und mit weiterem Wasser zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.



Noch einmal ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zutaten für den Belag in einer Schüssel miteinander vermischen (geht sehr gut mit den Knethaken des Handrührgerätes). Nach Geschmack würzen.




Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den Teig aufteilen zu ca. 90 g Stücken (ergibt ungefähr 8-9 Stücke) und zu ca. 5 mm dicken Fladen ausrollen auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche.



Jeweils einen gut gehäuften EL der Fleischmischung gleichmäßig auf jeden Fladen verteilen und sofort im Backofen ca. 8-10 Minuten backen. 




Ich achte immer darauf, das die Oberfläche nicht mehr feucht aussieht, dann sind die Fladen perfekt.
Herausnehmen und auf einen Teller legen und mit einem sauberen Geschirrhandtuch abdecken. 




Mit jedem einzelnen Fladen so verfahren. Nach dem Backen die Fladen alle übereinander legen und das Handtuch darüber legen.



Die türkische Pizza schmeckt kalt oder warm, gefüllt mit Salat oder Dönerfleisch.



Anmerkungen:
- das Rezept habe ich von einer deutschen Frau, die mit einem türkischen Imbißbudeninhaber verheiratet war, sie sagte mir, das man auch hervorragend Gehacktes "halb & halb" verwenden kann, da es saftiger wird :-)
- die Fladen sollen ja später gerollt werden, daher ist es wichtig, sie direkt nach dem Backen aufeinander zu legen und mit dem Handtuch abzudecken, da der Rand sonst zu hart wird / alternativ kann man die noch warmen (nicht heißen!) Fladen mit dem Teller in eine große Plastiktüte geben)
- alternativ kann man sich auch die Arbeit machen und jeden Rand der Fladen vorsichtig mit einem Pinsel und etwas Wasser abzustreichen
- zum Aufwärmen kann man die Fladen im Ofen erwärmen oder auch in der Mikrowelle
- als Füllung eignen sich sämtliche Salatzutaten wie Eisbergsalat, Weißkraut, Rotkohl, Gurken, Tomaten, Zwiebeln etc.(wer mag natürlich auch Peperoni & Schafskäse)
- ich bin ja eigentlich ein Gegner von Fertiggerichten, aber das tiefgefrorene Dönerfleisch von Tillmans ist wirklich mager und lecker und eignet sich auch klasse zum Füllen :-)
- als Soße Zaziki oder auch scharfe Cocktailsoße

Donnerstag, 16. Juni 2011

Köttbullar - schwedische Hackbällchen



Zutaten:
1 kg Gehacktes halb & halb
1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
1 große gekochte Kartoffel vom Vortag (zerdrückt)
2 Scheiben Weißbrot oder ein Brötchen
50 ml Sahne
100 ml Milch
1 Ei
2-3 TL Salz 
1 TL Zucker
schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
Koriander gemahlen
1 TL Senf (mittelscharf)
1 EL Petersilie gehackt
2 Liter Fleisch- oder Gemüsebrühe
1 EL Öl

Zubereitung:
Die Sahne und die Milch in eine flache Schüssel geben und verrühren.
Das Weißbrot / Brötchen in die Sahne-Milch-Mischung geben und gut durchweichen lassen.


Von dem Gehackten ca. 1/3 abnehmen und mit der Kartoffel, den Gewürzen, dem Ei, der Zwiebel und der aufgeweichtem Brotmasse in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab zu einer sämigen Masse pürieren. Ich nehme dazu immer meine Küchenmaschine.




Nun wird die Masse mit dem restlichen Gehacktes vermischt und noch mal kräftig abgeschmeckt, Petersilie dazu geben. In der Zwischenzeit einen großen Topf mit der Brühe zum Kochen bringen.


Mit feuchten Händen tennisballgroße Klöschen formen und in den kochenden Sud geben. Ca. 7 Minuten ziehen lassen und dann mit einem Schaumlöffel herausheben und beiseite stellen.


In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und nun die Fleischbällchen rundherum braun braten.


Wenn sie fertig sind wieder herausnehmen und beiseite stellen.

Nun gehört ja auch noch eine Sauce zu den Fleischbällche und hierfür habe ich gleich zwei leckere Rezepte:

Sahnesauce
Zutaten:
200 ml Sahne
200 ml Fleischbrühe (von den Klöschen)
100 ml Milch
1 EL Kartoffelmehl
Salz, weißer Pfeffer, Koriander gemahlen, Muskat und etwas Grillgewürz

Die Sahne, Fleischbrühe und Milch zusammen in einen Topf geben und ca. 5 Minuten einkochen lassen. Etwas von der Mischung in eine kleine Schüssel geben und mit dem Kartoffelmehl verrühren. Mit einem Schneebesen in die kochende Mischung geben und ca. 1 Minute durchkochen lassen (Menge Kartoffelmehl abhängig von der gewünschten Konsistenz). Mit den Gewürzen abschmecken. Ja, Ihr lest richtig: Grillgewürz! Eine Schwedin hatte mir mal den Tip gegeben, das man einen tollen Geschmack bekommt, wenn man die Sauce mit seinem Lieblings-Grillgewürz abschmeckt :-) Ich brauche ca. 1/2 TL unseres Gewürzes. Man sollte anfangs prisenweise ausprobieren, dann kann nichts schief gehen :-)
Wenn die Sauce fertig ist, die Fleischbällchen hineingeben und warm werden lassen. Das gibt noch mal extra Geschmack.



Sauce Nr. 2
Zutaten:
1 Zwiebel mittelgroß in feinen Ringen geschnitten
1 EL Butter
1 TL weißer Essig
200 ml trockener Weißwein
400 ml Fleischbrühe (von den Klöschen)
Speisestärke oder Kartoffelmehl (nach gewünschter Konsistenz)
je 2 TL Tomatenmark & mittelscharfer Senf
Salz, Pfeffer, Zucker
3-4 EL Sahne
etwas Preiselbeersaft

Zubereitung:
Die Butter in einem Topf auslassen und die Zwiebelringe glasig dünsten. Mit dem Essig ablöschen und dann Weißwein & Brühe dazu geben. Ca. 10-15 Minuten im offenen Topf einkochen lassen.
Mit Speisestärke oder Kartoffelmehl zur gewünschten Konsistenz andicken. Mit Tomatenmark, Senf und den Gewürzen abschmecken. Zum Schluss die Sahne unterziehen. Da ich immer Preiselbeeren im Kühlschrank habe und sich im Glas immer etwas von dem Saft absetzt, nehme ich diesen um die Sauce damit abzuschmecken. Man benötigt nicht viel. Fleischbällchen in der Sauce erhitzen und fertig!




Anmerkungen:
- die Rezepte habe ich mal in einem Schwedenforum erhalten und ausprobiert, seitdem gibt es die Köttbullar bei uns regelmäßig
- ich habe in diesem Forum erfahren, das man früher die Fleischbällchen immer so gemacht hätte, auch wenn man es heute nicht mehr so macht, da es etwas mehr Aufwand bedeutet (ob das so stimmt, kann ich nicht sagen, aber der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall)
- die Fleischbällchen sind einfach nur super saftig, locker und sehr fein
- wer auf die Idee kommt, sie NICHT vorher in Brühe ziehen zu lassen, sondern sofort zu braten, dem kann ich nur sagen: LASS ES!! :-) Habe ich selber schon versucht und es funktioniert nicht! 
Da die Masse sehr weich ist, zerfallen sie und man hat eher "Bröckchen" :-)
- In Schweden werden immer Preiselbeeren dazu serviert als Kompott, das finden wir jetzt nicht so toll, aber das muss jeder selber ausprobieren. Uns schmeckt es am Besten mit Salzkartoffeln und evtl. noch etwas Salat dabei
- die Fleischbällchen lassen sich auch sehr gut auf Vorrat zubereiten und einfrieren! Da die Saucen schnell gemacht sind, hat man so immer ein schnelles Essen