Samstag, 23. Juli 2011

Quarkstuten



Zutaten:
500 g Weizenmehl Typ 405
20 g Hefe (frisch)
175 g Quark
150 ml Milch lauwarm
1 TL Salz
3 TL Zucker
60 g weiche Butter oder Margarine

Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel sieben, alle weiteren Zutaten, bis auf die Hefe und die Milch, mit dazu geben.
Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und mit zur Mehlmischung geben. Alles gut durchkneten bis ein geschmeidiger, glatter Teig entsteht der Blasen wirft.
Ich habe dafür meinen Brotbackautomaten :-)

Zugedeckt an einem warmen Ort aufgehen lassen. Wenn der Teig das doppelte Volumen erreicht hat, wird er erneut durchgeknetet und man formt einen Brotlaib oder einen Zopf. In der Zwischenzeit den Backofen (Ober-/Unterhitze) auf 220 Grad vorheizen.
Nochmal abgedeckt gehen lassen (ca. 20-30 Minuten). 
Bei einem Brotlaib (frei gebacken, also ohne Form/nicht als Zopf)) das Brot mehrfach schräg an der Oberfläche einschneiden (ca. 0,5 cm tief).

Dann in den Backofen geben, auf der untersten Schiene, und eine halbe Tasse Wasser auf den Boden des Ofens gießen. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200 Grad herunterstellen. Das Brot dann noch ca. 25 Minuten backen. Vorsichtig aus der Form lösen und Klopftest auf der Unterseite des Brotes machen: klingt das Brot hohl ist es fertig, wenn nicht, noch ein paar Minuten weiter backen.

Auskühlen lassen und fertig :-)


Anmerkungen:
- der Stuten lässt sich natürlich auch durch Zugabe von etwas mehr Zucker süßen und schmeckt so ebenfalls hervorragend (besonders Kindern)
- auch Rosinen passen toll 
- auch hier gilt wieder, wer eine weiche Krume bevorzugt, sollte den Stuten sofort nach dem Backen noch heiß mit Wasser oder Milch abstreichen
- die Idee mit dem Quark entstand, da ich noch einen Rest Quark im Kühlschrank hatte und sonst keine Verwendung dafür hatte. Daher habe ich einfach mal probiert ihn in einem Brot zu verbacken :-) Das Ergebnis hat hier alle sehr zufrieden gestellt

Rustikales Bauernbrot


Zutaten:
500 g Sauerteig (Roggenmehl Typ 1150)
300 g Roggenmehl (Typ 1150)
130 g Weizenmehl (Typ 1050)
200 g Wasser
12 g Salz
1/4 TL Koriander gemahlen
10 g Hefe frisch (nach Bedarf)

Zubereitung:
In einer großen Schüssel alle Zutaten miteinander vermischen und sobald ein knetfähiger Teig entstanden ist, diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut kneten (ca. 5 Minuten).

Danach lässt man den Teig ca. 30 Minuten abgedeckt ruhen.

Nun noch einmal kneten und zu einem Brotlaib formen. Form und Größe sind abhängig vom gewählten Gärkorb. Man muss sich nicht extra einen Gärkorb zulegen. Eine Schüssel oder ein Körbchen funktionieren genauso gut. Ich nehme z.B. meinen Brotkorb dafür:


Man nimmt ein sauberes Geschirrtuch oder auch ein Mulltuch (ohne Weichspüler gewaschen, unser Brot soll ja nicht nach Wäsche riechen) und legt es in den Korb. Mit Speisestärke vorsichtig "bemehlen", funktioniert sehr gut mit einem feinen Sieb:


Nun wird der Brotteig hineingelegt und in Form gedrückt:


Das Tuch darüber schlagen und für gut eine Stunde an einen warmen Ort stellen.


Das Brot sollte nun aufgegangen sein (sonst, kann man es auch ruhig noch etwas länger stehen lassen. Abhängig von der Aktivität des Sauerteiges) und man kann es backen. Der Backofen sollte vorgeheizt sein (250 Grad Ober-/Unterhitze).

Wie bekommt man das Brot nun in den Ofen? :-) Ganz einfach! Ich nehme ein großes Brettchen, ein Blatt Backpapier und lege es auf das offene Körbchen. So kann ich den Korb umdrehen und das Brot landet direkt beim Stürzen auf dem Backpapier.


Nun Backofen öffnen, das heiße Blech herausziehen und das Backpapier mit dem Brot auf das Backblech ziehen, fertig!

Eine halbe Tasse Wasser auf den Herd des Ofens gießen und das Brot ca. 15 Minuten anbacken. Dann wird die Temperatur heruntergeschaltet auf 180 Grad. 
Jetzt noch mal knapp 40 Minuten backen. Sicherheitshalber am Ende den Klopftest machen:
auf die Unterseite des Brotes klopfen, klingt es hohl, ist es fertig gebacken.

Herausnehmen und abkühlen lassen. Wer eine weiche Krume mag, der streicht das Brot direkt nach dem Backen noch heiß mit etwas Wasser ein.

Puddingbrezeln



Zutaten:
Füllung:
1 Päckchen Vanillepudding
2 EL Zucker
400 ml Milch

Teig:
250 g Mehl
20 g Hefe (frisch
125 ml kalte Milch
1 EL Zucker
1 kleines Ei

150 g kalte Butter oder Margarine

Guss:
50 g Puderzucker (gesiebt)
einige Tropfen Milch

Zubereitung:
Nach Packungsanweisung einen Vanillepudding mit oben angegeben Zutaten kochen und unter Rühren abkühlen lassen.

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben, die Hefe in der Milch auflösen und mit dem Zucker und dem Ei zum Mehl geben. Schnell einen geschmeidigen Teig kneten. Falls der Teig noch etwas kleben sollte, einfach etwas mehr Mehl unterkneten. Auch die Arbeitsfläche muss gut bemehlt sein.


Nun den Teig zu einem großen Rechteck ausrollen (ca. 0,5 cm dick) und das Fett in Scheiben auf ca. 2/3 der Fläche verteilen. Ich nehme meist Margarine, da ich damit bessere Erfolge erzielt habe (keine Ahnung woran es liegt) und streiche sie vorsichtig auf. Wichtig ist hierbei außen einen Rand frei zu lassen.


Dann wird der Teig wie ein Brief zusammengeklappt. Das "leere" Teigstück wird zu einem Drittel über das Fettstück gelegt und dann das letzte Drittel über die anderen beiden Teigstücke.



Ich lege den Teig dann noch mal (in Folie eingeschlagen) für ca. 15 Minuten in den Tiefkühler.
Herausholen und vorsichtig wieder ausrollen wie zu Anfang. Nun noch mal wie einen Brief zusammenlegen.
Dann den gleichen Vorgang noch einmal - so entstehen die blättrigen Schichten.

Jetzt werden ca. 1 cm breite Streifen geschnitten (mit scharfem Messer oder Teigrädchen).


Die Stränge in sich vorsichtig zu Kordeln drehen und zu Brezeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.


Den abgekühlten Pudding in einen Spritzbeutel füllen (Sterntülle) und in die Brezeln-Löcher spritzen.
Abgedeckt noch einmal ca. 30 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Das Blech in den Backofen schieben und die Brezeln ca. 10-12 Minuten backen.


Die fertigen Brezeln aus dem Ofen holen und entweder das Blech zum Abkühlen beiseite stellen oder das Backpapier mit den Brezeln herunterziehen auf einen Gitterrost. Wenn man versucht die Brezeln herunter zu heben, kann es passieren, das der Pudding (der natürlich heiß noch sehr weich ist) am Blech/Papier kleben bleibt.
Alles gut auskühlen lassen.


Jetzt nur noch den Puderzucker mit ein paar Tropfen Milch zu einem zähflüssigem Guß verrühren und den Teig der Brezeln damit bestreichen.

Anmerkungen:
- nach langem Ausprobieren ist dieses Rezept eines Plunderteiges das einzige, was mir je gelungen ist :-)
- beim Backen ist es normal, das sich das Fett verflüssigt, also keine Panik bekommen, wenn auf einmal Fett auf dem Backpapier schwimmt :-) Wenn die Teilchen fertig sind, ist das Fett auch weg
- das Rezept reicht für 15 kleine Puddingbrezeln
- das Gebäck lässt sich auch sehr gut für ca. 2 Tage in einer gut schließenden Tupperdose aufbewahren
- der Renner auf Kindergeburtstagen
- der Teig eignet sich auch sehr gut für andere Sachen (Kirsch- oder Apfeltaschen, gefüllte Hörnchen etc.)

Freitag, 22. Juli 2011

Spiegelei-Muffins


Zutaten:
1 Dose Aprikosen 
75 ml Aprikosensaft
100 g Butter oder Margarine
100 g Zucker
1 Ei (Gr. M)
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
300 g Mehl (gesiebt)
1 TL Backpulver
125 ml Buttermilch

Zubereitung:
Den Backofen vorheizen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze).
Die Aprikosen gut abtropfen lassen und dabei 75 ml des Saftes auffangen.

Das Fett mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz schaumig aufschlagen mit dem Handrührgerät.
Das Ei unterrühren und dann im Wechsel das Mehl mit dem Backpulver und den Saft plus Buttermilch unterrühren.

Eine Muffinform (falls vorhanden, sonst gehen auch nur Papierförmchen) mit Papierförmchen auskleiden und die Förmchen zu 3/4 (ohne Muffinform nur halb) mit dem Teig füllen.
Pro Form eine Aprikosenhälfte mittig auflegen.

In den Ofen geben und ca. 30 Minuten backen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Nudelauflauf mit Schinken & Brokkoli I

 


Zutaten:
400 g gekochte Nudeln (z.Bsp. Spiralen)
400 g Brokkoli

Sauce:
1 TL Butter
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g Kochschinken in Scheiben
200 ml Sahne
50 ml Milch
2 EL Sahneschmelzkäse
Salz, weißer Pfeffer, 
1-2 Prisen Muskat gerieben (nach Geschmack)
1 TL Petersilie gehackt

100 g geriebener Käse (z.Bsp. Edamer oder Gouda)

Zubereitung:
Eine Auflaufform fetten. Den Brokkoli putzen, in Röschen teilen und in Salzwasser in ca. 6 Minuten bißfest kochen, abschütten und gut abtropfen lassen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und halbieren.Den Schinken in feine Streifen/Stückchen schneiden. Die Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebel- mit den Knoblauchhälften anschwitzen (mittlere Hitze) bis sie hellbraun werden. Herausnehmen und weg werfen. Den Schinken dazu geben und kurz anschwitzen.
Die Sahne und die Milch in den Topf gießen und kurz aufkochen lassen. Den Schmelzkäse langsam in dem heißen Sahne-Milch-Gemisch schmelzen lassen. Mit den Gewürzen kräftig abschmecken und etwas einkochen lassen bis zur gewünschten Konsistenz. Zum Schluss die Petersilie unterrühren.
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Nudeln, Brokkoli und Sauce gut miteinander vermischen und in die Auflaufform geben. Geriebenen Käse darüber verteilen.
In den Ofen geben und ca. 25 Minuten überbacken.

Dazu schmeckt ein gemischter Salat.

Tortelloni a la panna


Zutaten:
1 TL Butter
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g Kochschinken in Scheiben
200 ml Sahne
50 ml Milch
2 EL Sahneschmelzkäse
Salz, weißer Pfeffer, 
1-2 Prisen Muskat gerieben (nach Geschmack)
1 TL Petersilie gehackt

800 g Tortelloni aus dem Kühlregal (wir nehmen immer Fleischfüllung)

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und halbieren.Den Schinken in feine Streifen/Stückchen schneiden. Die Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebel- mit den Knoblauchhälften anschwitzen (mittlere Hitze) bis sie hellbraun werden. Herausnehmen und weg werfen. Den Schinken dazu geben und kurz anschwitzen.
Die Sahne und die Milch in den Topf gießen und kurz aufkochen lassen. Den Schmelzkäse langsam in dem heißen Sahne-Milch-Gemisch schmelzen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken und etwas einkochen lassen bis zur gewünschten Konsistenz. Zum Schluss die Petersilie unterrühren.

Einen großen weiten Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Tortelloni nach Packungsanweisung ca. 2-3 Minuten ziehen lassen. Mit der Soße servieren.

Anmerkungen:
- das Rezept hat mir ein ehemaliger Koch meines früheren Lieblingsitaliener verraten
- wer mehr Soße benötigt, kann sie einfach mit etwas Milch strecken und evtl. mit etwas hellem Soßenbinder andicken (wem die Kalorien und der Fettgehalt egal sind, nimmt mehr Sahne :-) dann nur noch etwas einkochen lassen)
- die Soße ist auch ideal für Aufläufe geeignet (z.B. Nudelauflauf mit Schinken & Brokkoli)

Tomatensoße - einfach und schnell


Zutaten:
1 TL Margarine
1 Tube Tomatenmark
1/4 l Wasser
50 ml Kondensmilch
je 1 TL Oregano und Majoran (gerebelt)
je 1/2 TL Rosmarin und Thymian (gemahlen oder gerebelt)
Salz, weißer Pfeffer
1-2 Prisen Zucker

Zubereitung:
Die Margarine in einem Topf auslassen und das Tomatenmark darin anschwitzen. 
Das Wasser mit der Kondensmilch mischen und langsam zu dem Tomatenmark geben bis eine sämige Soße entsteht. Mit den Kräutern und Gewürzen abschmecken. Unter rühren kurz aufkochen lassen.

Anmerkungen:
- ja, ich weiß, das passt eigentlich nicht zu einem typischen Rezept das von mir kommt, aber ich liebe diese Soße und es hat mir noch NIE eine Tomatensoße besser geschmeckt :-) liegt sicher daran, das ich mit dieser Soße aufgewachsen bin :-)
- alternativ zu Wasser mit Kondensmilch, kann man auch normale Milch nehmen
- mir persönlich schmecken am Besten Spaghetti zur Soße
- absolutes Kinderessen, kenne kein Kind, was diese Soße nicht mag
- hin und wieder "peppe" ich die Soße auf, in dem ich (gebratene) Mini-Fleischklösschen in die Soße gebe. Ich nehme immer eine gut schmeckende ungebrühte Bratwurst, drücke die Masse heraus und forme mit feuchten Händen kleine Mini-Klösschen und brate sie in einer Pfanne rundherum braun (kann man auch gut auf Vorrat zubereiten und einfrieren). Einfach in der Soße erwärmen.
- ein wirklich schnelles und günstiges Essen


mit Fleischklösschen