Posts mit dem Label Nudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Schneller Nudel-Lachs-Auflauf


 Zutaten (2 Personen):

250 g Lachsfilet

200 g Nudeln (z.B. Bandnudeln)

1 Packung Sahne Schmelzkäse

250 g Brokkoliröschen (TK erst auftauen lassen)

2 EL Sonnenblumenöl

Zitronensaft

Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

300 ml Gemüsebrühe

Soßenbinder (ca. 2 EL, nach Geschmack)


Zubereitung:

Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser kochen. Dann gut abtropfen lassen.

Lachs in mundgerechte Würfel/Stücke schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Zitronensaft beträufeln.


Brokkoli (frisch) in kleine Röschen teilen. Tiefgekühlten Brokkoli auftauen lassen in einem Sieb.

Öl in einer beschichteten Pfanne auf mittlerer Hitze bringen und die Lachswürfel von allen Seiten kurz anbraten.

Nudeln in eine Auflaufform geben. Die angebratenen Lachswürfel dazwischen verteilen.

Brokkoli in das verbleibende Bratfett geben, 3 EL Gemüsebrühe dazu und Deckel auflegen. Auf kleiner Stufe ca. 5 Minuten dünsten. Dann ebenfalls zwischen Nudeln und Lachs verteilen.


Die Gemüsebrühe in die Pfanne geben und zum Kochen bringen, Schmelzkäse darin auflösen und nach Geschmack, etwas andicken mit dem Soßenbinder.


Soße über die Nudeln geben und im Backofen (vorgeheizt 200 Grad Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten goldbraun überbacken.


Anmerkungen:

- Ich habe dieses Rezept schon vor längerer Zeit ausprobiert und seitdem ist es bei zwei meiner Söhnen zum Dauerbrenner geworden.

- Das Rezept ist sehr schlicht und einfach und der Auflauf lässt sich auch hervorragend vorbereiten (im Kühlschrank aufbewahren - Garzeit verlängert sich dann um ca. 10 Minuten).

- Ich habe auch schon TK Lachs verwendet, sehr vorteilhaft beim Schneiden, wenn der Lachs nur angetaut ist.

- Dieses Gericht ist auch perfekt geeignet für spontanes Kochen, denn man kann alle Zutaten immer auf Vorrat  (TK) haben



Sonntag, 26. August 2018

Bolognese Sauce mit Paprika (à la Christian)


Zutaten:
500 g Gehacktes (halb und halb)
100 g Paprika
1 große Zwiebel
100 g Sellerie
100 g Möhren
200 g Tomaten
1 Knoblauchzehe
2 Lorbeerblätter
1 Chilischote
1000 ml passierte Tomaten
30 g Tomatenmark
200 ml trock. Rotwein
250 ml Rinderbrühe (ich habe Vegeta benutzt)
Salz, Zucker zum Abschmecken
Oregano bzw. ital. Kräuter nach Geschmack

Zubereitung:
Gemüse putzen bzw. schälen und klein würfeln. Ich habe es sehr klein "zerschreddert" in meinem Multimixer, da ich hier keine Lust auf Diskussionen über zu große Gemüsestücke haben wollte 😀



Das Fleisch dann bei großer Hitze kräftig in einem großen, weiten Topf anbraten, dann das Gemüse zufügen.


Tomatenmark mit anrösten und dann ablöschen mit dem Rotwein, den passierten Tomaten und der Brühe. Aufkochen lassen. Mit Salz und Zucker abschmecken und die Lorbeerblätter zufügen. Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und bei halb aufgelegtem Deckel gut 3 Stunden köcheln lassen.


Nach Bedarf evtl. noch mal abschmecken und mit Nudeln nach Wahl servieren.

Man kann hier nicht nur Parmesan dazu reichen, sondern auch frischen Thymian am Tisch darüber streuen. Schmeckt hervorragend!

Anmerkungen:
- Als wir im Urlaub waren besuchte uns ein Arbeitskollege meines Mannes (Christian) mit seiner Frau und er kündigte bereits im Vorfeld an, dass er für uns gerne eine Bolognesesauce kochen würde. Das Originalrezept stammt von den Kochprofis und ich war ehrlich gesagt sehr skeptisch 😆
- Da wir auf dem Campingplatz waren, war die Zubereitung ein wenig unorganisierter als Zuhause und bei den Zutaten wurde hier nicht auf das Gramm genau geschaut, ist auch nicht notwendig.
- Mein Ältester ist ja so ein Gemüsegegner und besonders gekochte Paprika sind ihm ein Gräuel...von ihm stammte beim Essen das größte Lob, denn er war begeistert von dieser Sauce!
- Ich muss dazu sagen, dass das Abschmecken in Zusammenarbeit erfolgte und ich meinen Teil dazu gesteuert habe 😜 So eine Sauce ohne Kräuter etc.... nee, das geht gar nicht! So kam es, dass wir dann zu zweit noch das eigentliche Originalrezept ergänzt haben.
- Zuhause musste ich dann noch mal diese Sauce kochen und ich habe mich exakt an das Originalrezept gehalten. Zufrieden war ich jedoch nicht, sondern fand die Sauce zu fad. Daher habe ich zum einen die Kochzeit um eine Stunde verlängert (auch wegen der Konsistenz) und zum anderen natürlich die Kräuter (wie auch auf dem Campingplatz). Somit haben wir jetzt hier wieder ein neues Nudelsaucenrezept, das ich ganz klar zu den neuen Lieblingsrezepten einsortieren darf. An dieser Stelle nochmal "Danke Christian!" 😀
- Das Rezept ergibt eine wirklich große Menge an Sauce, die sich auch gut einfrieren oder einkochen lässt.

Freitag, 23. Februar 2018

Shawn´s scharfes Hähnchen im Asia-Style


Zutaten für 1 Portion:
1 Hähnchenschnitzel (ca. 150 g)
3 EL Olivenöl
1,5 EL Sojasoße
Saft einer halben Zitrone
0,5 Chilischote (scharf)
eine großzügige Prise Cayennepfeffer
1 kleine Knoblauchzehe

1 EL Olivenöl zum Braten

ca. 100 g Nudeln nach Geschmack

Zubereitung:
Hähnchen in schmale Streifen oder mundgerechte Stücke schneiden.

Für die Marinade alle oben genannten Zutaten in eine Schüssel geben Chilischote in feine Würfelchen schneiden und Knoblauch klein hacken) und gut miteinander verrühren.
Die Fleischstücke darin wenden und abgedeckt im Kühlschrank ca. 30 Minuten ziehen lassen.



Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Wir hatten noch Woknudeln (Bändchenform) i Haus und habe diese verwendet. Nach dem Abgießen gut abtropfen lassen.

Einen Wok oder eine Pfanne sehr heiß werden lassen und das Olivenöl erhitzen. Fleisch aus der Marinade heben und gut abgetropft in das heiße Öl legen. Unter stetigem Rühren anbraten. Dann die verbliebene Marinade zu dem Fleisch geben und auf kleiner Hitze noch gut 5 Minuten gar ziehen lassen. Nach Geschmack kann man jetzt noch mal bei Bedarf nachwürzen.


Nun kann man entweder die Nudeln direkt dazu geben und unterheben oder aber in einer Schüssel anrichten und das Fleisch, mitsamt der Soße, darüber geben.



Anmerkungen:
- Unser Sohn Shawn ißt sehr gerne scharf und hat bisher immer gerne auch die asiatischen Päckchensuppen gegessen. Dieses Chemiezeugs ist mir schon lange ein Dorn im Auge gewesen und ich las neulich irgendwo ein ähnliches Rezept mit Rindfleischstreifen und hatte mir ein paar Notuzen dazu gemacht.
- Da ich für morgen ein paar Hähnchenschnitzel vorbereitet hatte mit Gewürzmarinade, fiel mir das o. beschriebene Rezept wieder ein und so wurde ein Hähnchenschnitzel gleich zum Ausprobieren zurecht geschnitten und mariniert 😉
- Das längste ist tatsächlich die Marinierzeit, denn das Gericht ist mindestens genauso schnell zubereitet wie eine Tütensuppe. Man kann hier auch gut Nudelreste verwenden und sie einfach in die Pfanne/den Wok geben.
- Mein Sohn ist total begeistert und will das nun öfter haben, also Volltreffer erzielt 😀
- Dieses Gericht ist m.M. nach äußerst scharf, auch wenn unser Sohn mich als "Lappen" bezeichnet und meint, dass es gerade richtig wäre 😁 Hauptsache ihm schmeckt es! Und ich musste dieses Gericht auch nach ihm benennen, damit er es auch jederzeit wiederfindet! 

Dienstag, 16. Juni 2015

Tomatensoße (Grundrezept)


Zutaten:
1 kleine Zwiebel
1 kleine Möhre
2 Stangen Staudensellerie
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 EL Zucker
3 Dosen Tomatenstücke a 425 g (oder 2 Pakete passierte Tomaten a 500 ml)
1 EL Tomatenmark
2 Stängel frische Oregano (alternativ 1-2 EL getrockneter nach Geschmack)
eine Handvoll Basilikum frisch, in Streifen geschnitten
Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel und Möhre schälen, in kleine Würfelchen schneiden. Staudensellerie in feine Scheibchen schneiden.
Knoblauch schälen und ebenfalls ganz fein würfeln.


Öl in einem hohen Topf erhitzen, Gemüse darin andünsten.**


Zucker darüber geben und karamellisieren lassen.


Tomatenmark und Tomaten dazu geben und auf kleinster Stufe ca. 2 Stunden köcheln lassen.


Oregano zufügen und noch eine halbe Stunde weiterköcheln lassen.


Die Oreganozweige habe ich dann entfernt und die Soße püriert.


Abschmecken mit Salz und Pfeffer. Falls sie noch zu säuerlich sein sollte, einfach mit etwas Zucker abschmecken. Fehlt etwas Säure, so kann man es mit ein wenig Rotweinessig korrigieren.

Ich habe die Soße nun zweimal gekocht und es genügte beide Male etwas Salz und Pfeffer!

Kurz vor dem Servieren Basilikum in feine Streifen schneiden und einmal kurz aufkochen.


Die Soße passt perfekt zu Nudeln aller Art.

Anmerkungen:
- zu Pfingsten habe ich für das Pfingstzeltlager unserer Kirche zugesagt, das ich für die Kids das Mittagessen zubereiten würde: Nudeln mit Tomatensoße war geplant (wie ihr euch ja jetzt denken könnt) :-D
- da ich zwar hier schon große Mengen gewohnt war, jedoch nicht im Bereich der 100 Personen-Anzahl, fragte ich einen befreundeten Koch um Hilfestellung bzgl. der Mengenangaben. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an Robby, der mir mi Rat und Tat zur Seite stand und mir dann auch gleich dieses Rezept mit auf den Weg gab :-)
- ich bin sowas von begeistert!!! Selbst mein großer Sohn (der ja gerne an allem herum mäkelt) liebt diese Soße und sie war wohl so gut, das Reste von den Mamas weg getragen wurden :-)
- ich habe im Zeltlager für rund 80 Kinder plus ca. 30 oder 40 Erwachsene (so richtig hat das nachher auch keiner mehr überblickt) diese Soße aus 50 Dosen kleingehackte Tomaten, eine Tube Tomatenmark, 6 Möhren und ca. 500 g Zwiebeln gekocht (ich führe das hier mal kurz auf, falls noch jemand mal eine ungefähre Mengenangabe benötigt und für mich, für zukünftige Aktionen :-D )
- ** an dieser Stelle fiel mir zuhause auf, das ich beim Homecooking einen kleinen Fehler gemacht habe: eigentlich sollten erst nur Zwiebeln und Knoblauch angedünstet und karamellisiert werden. Dann erst soll das restliche Gemüse folgen. Aber wie ihr oben sehen und auch lesen könnt, hat dies dem Geschmack keinen Abbruch getan. Wichtig ist hierbei nur, das der Zucker auf das angedünstete (recht trockene) Gemüse gegeben wird. Sonst löst er sich nur in der Gemüseflüssigkeit auf, kommt jedoch nicht dazu zu karamellisieren!!
- ich kann nur empfehlen dieses Rezept auszuprobieren. Es ist seit heute für mich das beste Tomatensoßenrezept, das ich je zubereitet habe :-)
- schön fruchtig, sommerlich, nicht zu süß, einfach nur genial 
- ein Rezept, das mal wieder bestätigt, das die besten Rezepte oft aus wenigen Zutaten bestehen können, eine einfache Zubereitung ausreicht
und dennoch geschmacklich besser sind als irgendwelche komplizierten Gerichte



Donnerstag, 11. September 2014

Lasagne Suppe


Zutaten:
500 g Gehacktes
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe (fein gehackt oder durch eine Presse gedrückt)
1 l Gemüsebrühe (alternativ Hühnerbrühe)
500 g passierte Tomaten
1 kl. Ds. gehackte Tomaten 
2,5 EL Tomatenmark
1 TL Zucker
Salz & schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
4 TL Oregano
je 0,5 TL getr. Rosmarin und Thymian
1 EL Basilikum (gehackt)
1 EL gehackte Petersilie
1 Mozzarella Käse (200 g Packung)
50 g geriebener Parmesan
100 g geriebener Käse (z.B. Gouda, Edamer...)

300 g flache Nudeln (z.B. zerbrochene Bandnudeln, Lasagneblätter etc.)

Zubereitung:
Das Fleisch in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer kräftig durchkneten.


Öl in einem hohen Topf erhitzen und das Gehacktes krümelig anbraten.

Zwiebel schälen und in Würfelchen schneiden, zusammen mit dem Knoblauch zu dem Fleisch geben und kurz mit anbraten.


Tomatenmark in den Topf geben und kurz mit anschwitzen.

Dann Brühe, Tomaten und die Kräuter einfüllen und alles einmal aufkochen lassen.
Auf kleiner Temperatur bei halb aufgelegtem Deckel ca. 45 Minuten köcheln lassen.


In der Zwischenzeit den Mozzarella in eine Schüssel reiben. Ebenso Parmesan und den anderen Käse (ich habe Edamer verwendet) dazu reiben/geben. Alles vermengen und beiseite stellen.


Nudeln separat nach Packungsanweisung in Salzwasser gar kochen. Vor dem Abschütten 1-2 Suppenkellen von dem Nudelwasser abnehmen und beiseite stellen.

Nudeln im Sieb mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

Die Suppe nochmal abschmecken und dann den Käse obenauf verteilen. Langsam unterrühren und in der Suppe schmelzen lassen.


Sollte die Suppe zu sehr angedickt sein, einfach das beiseite gestellte Nudelwasser nach Bedarf einrühren.

Nun kann man eigentlich die Nudeln in die Suppe geben. Ich habe aber gleich gesehen, das es wohl ausreichend Suppe war, die bei uns auch noch für den nächsten Tag reichen würde.
Aus diesem Grund habe ich die Nudeln extra auf den Tisch gestellt, so das sich jeder selber bedienen konnte.

Anmerkungen:
- dieses Rezept hatte mich schon länger gereizt und heute wurde es endlich ausprobiert!
- das "Original" wurde natürlich von mir mal wieder etwas abgeändert... :-)
- ich kann euch diese Suppe nur wärmstens empfehlen, denn die Kinder und ich waren positiv überrascht, nein wirklich begeistert!!
- sie schmeckt herrlich würzig und erinnert geschmacklich tatsächlich an eine klassische Lasagne
- eigentlich sollte diese Suppe nur ca. 20 Minuten köcheln, aber ich bin da immer etwas großzügiger, da der Geschmack mit einer längeren Kochzeit würziger und intensiver wird
- wir haben zusätzlich noch warmes Baguettebrot dazu gegessen, das zusammen mit der Supe einfach himmlisch schmeckt. Die Teller waren regelrecht blank geputzt :-D
- ein günstiges, schnelles und unkompliziertes Essen, das sich garantiert auch hervorragend eignet für eine Party bzw. um es in großen Mengen zuzubereiten
- da ich hier noch eine Packung Reginette Nudeln hatte, brach ich diese in mundgerechte Stücke und ich fand, das sie auch optisch nett anzusehen waren
- meine Empfehlung: jetzt im Herbst (oder auch im Winter): unbedingt ausprobieren :-D

Samstag, 9. Februar 2013

Spinat-Käse-Soße


Zutaten:
1 TL Butter oder Margarine
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g (TK-) Blattspinat 
150 ml Sahne
100 ml Milch
2 TL Sahneschmelzkäse
2 TL Kräuter-Frischkäse
Salz, schwarzer Frisch gemahlener Pfeffer, Muskatnuss gerieben
1 EL Speisestärke (nach Bedarf)

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und halbieren.
Butter in einem Topf zerlassen und Zwiebel- und Knoblauchhälften ca. 3 Minuten auf mittlerer Hitze andünsten. Dann wieder aus dem Topf entfernen.


Sahne und Milch angießen, kurz aufkochen lassen, mit den Gewürzen kräftig abschmecken und den Spinat zufügen. Auf kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Spinat weich wird.


Käse zufügen und durch Rühren auflösen lassen. Nochmal abschmecken.


Falls die Sauce zu dünn ist, einfach etwas Speisestärke mit wenig Wasser oder Milch anrühren und zur Sauce geben. Nochmal aufkochen lassen.

Schmeckt gut zu Nudeln und ist schnell fertig.

Anmerkungen:
- die Idee zu diesem Rezept stammt von meinem "Großen", denn er wollte unbedingt etwas mit Spinat essen :-)
- also ran an den Topf und eine Sauce gezaubert mit allem, was er sonst auch gerne mag...
- ich persönlich bin kein Spinatfreund, muss aber sagen, das ich die Sauce als "ganz angenehm" empfinde
- sie ist schnell zubereitet und passt ideal zu Nudeln
- man könnte sicher auch gut kleine Cocktailtomaten halbieren und mit zur Sauce geben (allein schon wegen der Farbe), aber da mein Sohn keine Tomaten mag, habe ich sie natürlich weg gelassen :-)
- da ich für die anderen beiden Tomatensauce mit Fleischbällchen gemacht habe und die Bällchen separat auf einem Teller serviert hatte, kam mein "Großer" auf die Idee, das er sich ein paar Fleischbällchen unter seiner Spinatsauce mischen wollte. Er meinte, das wäre sehr lecker...


Sonntag, 8. Juli 2012

American Macaroni and Cheese (amerikanischer Nudelauflauf)



Zutaten:
450 g kurze Makkaroni
1 EL Pflanzenöl
1 rote Paprikaschote (nach Wunsch auch andere Farbe)
650 ml Milch
50 g Butter
3 EL Mehl
2 TL Paprikapulver rosenscharf
1/2 TL Salz (oder nach Geschmack mehr)
85 g Monterey Jack Käse (ersatzweise Edamer), gerieben
85 g Cheddar (ersatzweise Gouda), gerieben
1 TL frische glatte Petersilie, gehackt

Zubereitung:
Die Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser "al dente" (bissfest) kochen. Abgießen und mit kaltem Wasser kurz abspülen. Gut abtropfen lassen und beiseite stellen.

Die Paprika vom Stielansatz und den Samen befreien und fein würfeln.
Das Öl in einer Pfanne bei geringer Temperatur erhitzen und die Paprikawürfel ca. 10 Minuten lang ausschwitzen lassen.

Die Nudeln in eine Schüssel (Auflaufform) geben, die Paprikawürfel mit einer Schaumkelle aus der Pfanne nehmen und mit den Nudeln mischen.

Die Milch kurz aufkochen lassen und beiseite stellen (ich mache das in der Mikrowelle).
Für die Sauce die Butter zerlassen (kleine Hitze), das Mehl und einen TL Paprikapulver zufügen und unter Rühren ca. 5 Minuten anschwitzen. Dabei aufpassen - das Mehl darf nicht anbrennen!

Den Topf von der Herdplatte ziehen und die Milch unter ständigem Rühren einrühren (wirklich durchgängig rühren damit keine Klümpchen entstehen). Dann wieder auf die Herdplatte stellen und bei kleiner Temperatur  unter stetem Rühren weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Herdplatte ausstellen und den Käse (bis auf ca. 1 Tasse) in die Sauce einrühren. Mit dem Salz kräftig abschmecken.

Die Sauce mit den Nudeln mischen und den restlichen Käse darüber verteilen. Jetzt noch mit dem restlichen Paprikapulver bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 25-30 Minuten überbacken bis sich die Oberfläche goldgelb färbt.


Anmerkungen:
- ein weiteres Rezept aus dem USA Kochbuch von Sheila Lukins :-) Sie hat mit diesem Rezept eine Abwandlung der klassischen Cheese Macaronis vorgenommen und wie ich finde, in sehr gelungener Form!
- auch ich musste an diesem Rezept etwas herumexperimentieren und die o.g. Angaben entsprechen nicht ganz dem "Original". Sheila Lukins verwendet etwas weniger Butter und Milch, weiterhin fehlten Angaben zur Paprikapulversorte. Die Sauce an sich schmeckt sehr cremig und herzhaft, allerdings verliert sie durch das Mischen und Überbacken einiges an Geschmack, daher ist es wichtig wirklich viel Sauce zu haben und diese auch entsprechend kräftig zu würzen
- ich hatte das Glück und bekam neulich ein großes leckeres Stück Cheddarkäse (bei Lidl) und konnte somit wenigstens einigermaßen originalgetreu die Sauce zubereiten. Ich denke nicht, das Gouda (egal in welchem Alter) ein Ersatz ist, denn geschmacklich gehen diese beiden Sorten nahezu getrennte Wege :-) Also nach Möglichkeit wirklich wenigstens Cheddar Käse verwenden
- da mein Mann und ich nach dem ersten Versuch der Meinung waren, das die Sauce noch mehr "Kick" vertragen könnte, habe ich beim zweiten Versuch ein paar eingelegte Jalapeno Ringe kleingehackt und unter die Sauce gemischt - perfekt sage ich nur! Nicht scharf, aber kräftig gewürzt mit einem tollen Aroma
- meine Jungs stehen allerdings auf die "einfache" Variante (am besten auch ohne die Paprikastückchen, daher habe ich die halbe Form in "natur" zubereitet) :-)
- der Auflauf lässt sich super vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren (man kann ihn dann hervorragend in den kalten Backofen stellen)
- normalerweise wird vor dem servieren noch die Petersilie über den Auflauf gestreut, allerdings musste es mal wieder schnell gehen und daher fehlt sie jetzt oben - hat trotzdem geschmeckt ;-)


Sonntag, 14. August 2011

Lasagne


Zutaten:
ca. 1300 g Bolognesesoße (frisch gekocht oder aus dem Vorrat)
150 g Kochschinken (hauchdünn geschnitten - Proscuiotto Cotto)
10-12 Lasagneplatten (Anzahl abhängig von Größe und Höhe der Form)
350 g geriebener Käse (z.B. Gratinkäse, Edamer)
400 g Sahne (original Bechamelsoße s.u.)

Zubereitung:
Eine passende Auflaufform mit etwas Sahne beträufeln und gleichmäßig verteilen.


Jetzt die Lasagneplatten gleichmäßig in der Form verteilen.


Als nächste Schicht folgt Bolognesesoße.


Darauf wird etwas zerrupfter Schinken verteilt.


Jetzt etwas Käse aufstreuen und dann mit Sahne beträufeln.



Und wieder von vorne.... Beginnend mit den Lasagneplatten


So macht man weiter bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Man endet immer mit dem Käse und verteilt die restliche Sahne darüber.


Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Lasagne in den Ofen geben. Ca. 40-50 Minuten backen.


Dazu schmeckt ein gemischter Salat.

Bechamelsoße (original italienisch):
900 ml Milch
einige Scheiben Möhren, Zwiebel und Sellerie
6 Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt
Alle Zutaten in einen Topf geben und langsam zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und gut 15 Minuten ziehen lassen. Dann durch ein Sieb gießen und die Milch auffangen.

100 g Butter
75 g Mehl
Die Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl anschwitzen und auf niedriger Temperatur ca. 2 Minten kochen, dabei gut rühren. Vom Herd nehmen und mit einem Schneebesen nach und nach die Milch einrühren. Aufpassen, das keine Klümpchen entstehen. Wieder auf den Herd stellen und langsam aufkochen. Ca. 2-3 Minuten unter Rühren köcheln lassen bis die Soße dick wird. Nach Geschmack würzen.

Anmerkungen:
- klassisch ist natürlich keine Sahne, sondern eine Bechamelsoße. Meine Männer mögen aber lieber die Sahneversion und für mich ist es weniger Arbeit :-)
- meine Form ist recht groß und das Rezept sollte locker 5-6 Personen satt machen. Ich brauche die Menge, weil meine "Herren" gerne am nächsten Tag noch ein Stück aufgewärmt essen :-)
- die Lasagnenudeln kann man sehr gut teilen, wenn man ein langes Messer nimmt und es an den "Teilstellen" anlegt. So kann man die anderen Stücke vorsichtig und recht sauber abbrechen

Freitag, 29. Juli 2011

Hühnersuppe - wie meine Jungs sie mögen


Zutaten:
1 Suppenhuhn (ca. 1300 g) tiefgefroren
600 g Hähnchenbrustfilet
7-10 Möhren (je nach Größe)
1 große, dicke Stange Porree
2 Lorbeerblätter
ca. 20 Pfefferkörner
Salz
Petersilie

Suppennudeln oder Reis nach Bedarf

Zubereitung:
Das Huhn über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und am nächsten Tag gut waschen. Eventuelle Innereien entfernen.
Einen großen Topf auf den Herd stellen und das Huhn hinein legen. Mit Wasser auffüllen, bis das Huhn bedeckt ist. Ich habe einen speziellen großen Suppentopf bei dem ich 5-6 Liter Wasser einfüllen kann.


Aufkochen lassen und den entstehenden Schaum mit einem Schaumlöffel abheben.


Den Herd auf kleinste Stufe stellen und die Pfefferkörner und die Lorbeerblätter dazu geben. Deckel auflegen und ca. 2,5-3 Stunden köcheln lassen.
Ca. eine halbe Stunde vor Ende die Hähnchenbrustfilets mit dazu geben.

In der Zwischenzeit die Möhren schälen und in Würfelchen oder Scheiben schneiden. Den Lauch putzen und in Ringe schneiden.


Alles aus dem Kochwasser holen, das Fleisch beiseite stellen und die Pfefferkörner und die Lorbeerblätter weg werfen.

Das Gemüse in die Brühe geben und weich kochen (je nach Geschmack ca. 20-30 Minuten).

Das Huhn enthäuten und das Fleisch von den Knochen lösen.


Die Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden.


Die Brühe mit Salz abschmecken (bei meiner Topfgröße ca. 2-3 TL). Das Fleisch dazu geben.

Nach Geschmack Suppennudeln oder Reis in einem separaten Topf gar kochen und auf Teller verteilen. Die Suppe darüber geben. Etwas Petersilie darüber streuen und fertig.

Wer die Suppe entfetten will, der sollte nach dem Abkochen des Fleisches (nach dem alles aus der Brühe entfernt wurde) die Suppe entweder komplett abkühlen lassen (am besten über Nacht) und kann dann das erstarrte Fett auf der Oberfläche einfach vorsichtig abheben.

Ich habe eine Fett-Trenn-Sauciere und entfette die Brühe noch im heißen Zustand. Ich schöpfe vorsichtig die Fettschicht an der Oberfläche ab (ist gut zu erkennen, wenn man den Topf etwas stehen lässt) und fülle sie in die Sauciere. Nun kann ich den Inhalt in der Sauciere langsam zurück gießen und in der zurück bleibt das Fett.


Wenn man eine richtig klare Brühe möchte, sollte man den kompletten Inhalt des Topfes noch zusätzlich durch ein feines Sieb (ausgelegt mit Küchenrolle) nach und nach durchgießen. Ist etwas aufwendig, aber ergibt eine wirklich tolle klare Brühe/Fond.

Anmerkungen:
- ich weiß, das meine Zubereitung etwas ungewöhnlich ist (Zugabe von Hähnchenbrustfilet), aber meine Kinder und ich mögen nun mal nur das Brustfleisch :-) Unser Hund liebt den Rest :-)
- man kann zusätzlich noch Piment, eine mit Nelken gespickte Zwiebel, sowie Sellerie etc hinzu geben, aber meine Kinder mögen lieber die "einfache" Variante
- ich bereite immer eine große Menge zu, da ich mir einen Teil einkoche auf Vorrat. Man kann die Suppe/Brühe auch gut einfrieren
- Hühnersuppe ist besonders bei Erkältungen sehr gesund und so hat man immer etwas bei plötzlichen Erkältungserscheinungen im Haus 
- Kinder lieben normalerweise Hühnernudeltopf - also viele Nudeln kochen :)
- man kann die Nudeln auch in der Brühe kochen (so saugen sie sich schön voll mit der Brühe), allerdings sollte man dies nur portionsweise machen, da man sonst Reste schlecht aufwärmen kann, weil die Nudeln dann schnell matschig werden