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Mittwoch, 16. Dezember 2020

Schneller Nudel-Lachs-Auflauf


 Zutaten (2 Personen):

250 g Lachsfilet

200 g Nudeln (z.B. Bandnudeln)

1 Packung Sahne Schmelzkäse

250 g Brokkoliröschen (TK erst auftauen lassen)

2 EL Sonnenblumenöl

Zitronensaft

Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

300 ml Gemüsebrühe

Soßenbinder (ca. 2 EL, nach Geschmack)


Zubereitung:

Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser kochen. Dann gut abtropfen lassen.

Lachs in mundgerechte Würfel/Stücke schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Zitronensaft beträufeln.


Brokkoli (frisch) in kleine Röschen teilen. Tiefgekühlten Brokkoli auftauen lassen in einem Sieb.

Öl in einer beschichteten Pfanne auf mittlerer Hitze bringen und die Lachswürfel von allen Seiten kurz anbraten.

Nudeln in eine Auflaufform geben. Die angebratenen Lachswürfel dazwischen verteilen.

Brokkoli in das verbleibende Bratfett geben, 3 EL Gemüsebrühe dazu und Deckel auflegen. Auf kleiner Stufe ca. 5 Minuten dünsten. Dann ebenfalls zwischen Nudeln und Lachs verteilen.


Die Gemüsebrühe in die Pfanne geben und zum Kochen bringen, Schmelzkäse darin auflösen und nach Geschmack, etwas andicken mit dem Soßenbinder.


Soße über die Nudeln geben und im Backofen (vorgeheizt 200 Grad Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten goldbraun überbacken.


Anmerkungen:

- Ich habe dieses Rezept schon vor längerer Zeit ausprobiert und seitdem ist es bei zwei meiner Söhnen zum Dauerbrenner geworden.

- Das Rezept ist sehr schlicht und einfach und der Auflauf lässt sich auch hervorragend vorbereiten (im Kühlschrank aufbewahren - Garzeit verlängert sich dann um ca. 10 Minuten).

- Ich habe auch schon TK Lachs verwendet, sehr vorteilhaft beim Schneiden, wenn der Lachs nur angetaut ist.

- Dieses Gericht ist auch perfekt geeignet für spontanes Kochen, denn man kann alle Zutaten immer auf Vorrat  (TK) haben



Donnerstag, 28. März 2013

Spätzle-Auflauf


 
Zutaten:
400 g Spätzle 

500 g Gehacktes (halb & halb)
1 EL Öl 
2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe (nach Geschmack)
1 EL Tomatenmark
1 gelbe Paprikaschote
1 rote Paprikaschote
300 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
Salz, schwarzer (frisch gemahlener) Pfeffer
je 1 EL Thymian, Petersilie 

1 Packung (100 g) Bacon (Frühstücks-Speck)
100 g Käse nach Geschmack
100 ml Sahne
2 Eigelb

Zubereitung:
Die Spätzle nach Packungsanweisung kochen. abgießen und mit kaltem Wasser kurz abspülen und danach gut abtropfen lassen.

Zwiebel schälen und fein würfeln, Paprika von Kernen und Trennwänden befreien und in Stücke schneiden.


Öl in einer weiten Pfanne erhitzen und das Gehackte krümelig anbraten.

Zwiebel dazu geben, nach Wunsch die Knoblauchzehe dazu pressen und glasig dünsten.

Tomatenmark zufügen und die Brühe angießen. Ca. 10 Minuten köcheln lassen, dann kräftig mit den Gewürzen abschmecken.



Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Auflaufform fetten.

Die Gehacktesmischung in die Auflaufform füllen.


Spätzle und Paprika über die Fleischmischung verteilen.


Den Bacon aus der Packung nehmen und in Stücke schneiden. 


Die Baconstücke auseinander ziehen und gleichmäßig über die Spätzle verteilen.


Käse auf den Bacon geben.


Sahne und Eigelb verquirlen und über den Auflauf gießen.


In den Ofen geben und ca. 35 Minuten backen, bis die Oberfläche schön knusprig ist.

Anmerkungen:
- meine Jungs wollten einen Nudelauflauf essen und haben auf einer Rezeptkarte ein ähnliches Rezept gesehen, was mir auch sehr gut gefiel. Ich habe jedoch einiges abgeändert :-)
- ich war etwas skeptisch, ob die Oberfläche nicht hart werden könnte, was sich aber nicht bestätigt hat - sie ist einfach nur lecker knusprig!
- der Auflauf ist wirklich lecker und herzhaft
- die Kombination ist wirklich genial und der Bacon verpasst diesem Auflauf noch den richtigen "Kick"
- lässt sich auch gut vorbereiten und ist mit Sicherheit auch perfekt für größere Mengen (Party etc.) geeignet

Dienstag, 24. Januar 2012

Kartoffel-Hack-Auflauf



Zutaten:
1 kg Kartoffeln
500 g Gehacktes (halb & halb)
1 Zwiebel
1 kleine (dünne) Lauchstange (Porree)
1/4 l Fleisch- oder Gemüsebrühe
1/4 l Milch
200 g Sahne
100 g Sahneschmelzkäse
2 EL Tomatenmark
2 EL Mehl
Salz, Muskatnuss, schwarzer frisch gemahlener Pfeffer, Paprika scharf

200 g geriebener Käse (z.B. Edamer)

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Lauch putzen und in dünne Ringe schneiden.


Das Gehacktes mit etwas Öl in einem Topf krümelig braten. Die Zwiebel kurz mit andünsten.


Tomatenmark dazugeben und mit Mehl bestäuben.


Kurz anschwitzen und mit Brühe, Milch und Sahne ablöschen. Kurz aufkochen und den Sahneschmelzkäse in der Soße schmelzen lassen. Mit den Gewürzen kräftig abschmecken.


Die Lauchringe unterrühren und noch einmal kurz aufkochen lassen. Von der Herdplatte nehmen und beiseite stellen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und in grobe Würfel schneiden.


Eine große (flache) Auflaufform fetten und die Kartoffelwürfel gleichmäßig verteilen. Kräftig salzen!
Jetzt die Gehacktessoße gleichmäßig darüber verteilen und im vorgeheizten Backofen zunächst ca. 30 Minuten schmoren.


Den Auflauf heraus nehmen und den Käse gleichmäßig darüber verteilen. 


Erneut für ca. 30 Minuten in den Backofen geben.
Heraus nehmen und servieren. Dazu schmeckt ein grüner Salat mit Essig-Öl Dressing sehr gut!


Anmerkungen:
- das Rezept ist mal wieder eine Eigenkreation, da ich mich zwischen 3 verschiedenen Rezepten nicht entscheiden konnte :-)
- super lecker, sehr würzig und recht schnell vorbereitet
- auch die Kinder waren begeistert
- anstelle von flüssiger Brühe, nehme ich für gewöhnlich Wasser und entsprechend gekörnte Brühe
- die Garzeit kann natürlich, je nach Kartoffelsorte und Würfelgröße, etwas kürzer oder länger sein - ich habe zwischendurch mit einem Zahnstocher probiert, ob die Kartoffeln schon gar sind

Mittwoch, 28. September 2011

Wirsing-Hack-Lasagne


Zutaten:
1 Kopf Wirsing (ca. 1 kg)
500 g Gehacktes halb & halb
1 Brötchen vom Vortag
200 g Bacon
1 Zwiebel
150 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Petersilie (fein gehackt)
1 Ei



Zubereitung:
Den Wirsing von den äußeren Blättern befreien und den Strunk abschneiden. Dann alle Blätter vorsichtig lösen. Das Brötchen in warmen Wasser einweichen und beiseite stellen.


Die Blattrippen flach schneiden. Und einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.


Die Blätter waschen und portionsweise im kochenden Salzwasser ca. 3-5 Minuten kochen (Dauer je nach Größe der Blätter).


Vorsichtig heraus heben und in einem weiten Sieb abtropfen lassen.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln, das Brötchen gut ausdrücken und beides zu dem Gehacktes geben. Kräftig mit den Gewürzen abschmecken.


Den Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Auflaufform gleichmäßig mit den Speckscheiben belegen. Dabei sollten die Speckränder etwas über die Form lappen. 5-6 Scheiben übrig lassen für die oberste Schicht (s.u.).


Nun die erste Lage Wirsingblätter auf den Speck legen.


Dann als nächste Lage das Gehacktes auf dem Wirsing verteilen.


Auf gleiche Weise das restliche Gehacktes und den Wirsing einschichten und mit einer Lage Wirsing abschließen. Dann werden die Speckränder umgeschlagen und die restlichen Speckscheiben in die Lücken gelegt, so das der Auflauf komplett bedeckt ist.


Mit Alufolie abdecken und für 1 Stunde in den Backofen schieben.


Nach einer Stunde die Form aus dem Ofen holen, die Folie entfernen und die Sahne gleichmäßig über den Auflauf gießen. 


Ohne Folie erneut in den Ofen schieben und den Backofen auf 200 Grad hoch stellen. Noch einmal 30 Minuten im Backofen lassen bis der Speck schön knusprig ist.


Es entsteht sehr viel Flüssigkeit am Boden, die sich sehr gut eignet als Soße für Kartoffeln. Man kann den Sud so servieren aus der Form heraus), oder aber mit etwas Soßenbinder (oder Stärke) binden.



Anmerkungen:
- ich finde dieses Gericht absolut genial und lecker (ich bin generell hier aber auch die einzige, die bei Wirsinggerichten ihren persönlichen "Feiertag" hat) :-))
- sehr würzig, die Kombination ist wirklich toll und auch der entstehende Sud schmeckt einfach nur klasse
- lässt sich gut vorbereiten
- mit Kartoffeln ein tolles Herbst-/Winteressen
- auch wenn meine Jungs meckern, wird es diese leckere Wirsing-Hack-Lasagne jetzt öfter geben :-)

Montag, 19. September 2011

Kartoffel-Wurst-Gratin


Zutaten:
1 kg mittelgroße Kartoffeln 
300-350 g Fleischwurst am Stück
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe 
250 ml Milch
125 g Schmand 
125 g Sahne
1,5 EL Senf (nach Geschmack: mittelscharf, scharf oder auch körniger)
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Muskatnuss (gerieben)
100 g geriebenen Käse (z.B. Gouda)
1 TL Öl

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, waschen und in dickere Scheiben schneiden. Die Fleischwurst von der Haut befreien und ebenfalls in Scheiben schneiden.


Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Zwiebel in feine Würfelchen schneiden oder hacken. 



Eine Auflaufform mit einem Pinsel mit etwas von dem Öl auspinseln und die Kartoffeln, im Wechsel mit den Fleischwurstscheiben, wie Dachziegel in der Form anordnen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ober-/Unterhitze).



In einem Topf das restliche Öl erhitzen und die Zwiebeln darin andünsten. Den Knoblauch durch die Presse dazu drücken. 


In einem Becher (oder Schüssel) die Milch mit Schmand und Sahne gut verrühren und zu den Zwiebeln geben. Kurz aufkochen lassen.
Mit den Gewürzen kräftig abschmecken!


Den Guss über die Kartoffel-Wurstscheiben gießen und den Auflauf für ca. 60 Minuten in den Ofen schieben.


Dann den Käse darüber verteilen und noch einmal ca. 30-45 Minuten im Backofen fertig garen. Man kann mit einem Zahnstocher prüfen, ob die Kartoffeln weich sind.


Dazu schmeckt ein einfacher grüner Salat sehr gut!


Anmerkungen:
- günstig, schnell und lecker
- obwohl mein "Großer" keinen Senf mag, fand er diesen Auflauf/dieses Gratin vom ersten Bissen an "superlecker" :-)
- lässt sich gut vorbereiten
- toller, würziger Geschmack
- den Guss wirklich sehr kräftig abschmecken (vor allem Salz!), da es sonst schnell fad schmecken kann, da Kartoffeln sehr viel vom Salzgehalt "schlucken"
- die Käsekruste ist traumhaft, da sie einen wirklich kräftigen und würzigen Geschmack erhält
- auch toll für Partys