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Samstag, 10. Oktober 2015

Mini-Pancakes & Pancake-Spieße


Zutaten:
200 g Mehl
1,5 EL Backpulver
0,5 TL Salz
40 g Zucker
200 ml Milch
2 Eier
Vanillearoma (nach Geschmack)

etwas Butter zum Ausbacken

Für die Spieße:
Obststücke (z.B. Erdbeeren & Bananen in dicke Scheiben geschnitten, Weintrauben)
große Marshmallows (halbiert)

Zubereitung:
Trockene Zutaten miteinander vermengen. Feuchte Zutaten gut miteinander verrühren.



Beides zusammenfügen und zu einem glatten Teig verrühren. Dies klappt hervorragend mit einem Blender!

Teig in eine Flasche mit kleiner Lochöffnung füllen und dann 15 Minuten ruhen lassen.


Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und mit der Flasche kleine Pancakes in die Pfanne geben.


Wenn sich an der Oberseite kleine Bläschen bilden, wird es Zeit die Pancakes zu wenden.



Selbstverständlich kann man auch große Pancakes daraus backen, aber ich habe mich hier für die Mini-Variante entschieden, da ich die nachfolgenden Spieße ausprobieren wollte.

Für die Spieße benötigt man Schaschlikspieße aus Holz und man spießt im Wechsel Obststücke, Pancakes und Marshmallows auf.


Sieht sehr schön aus und kommt bei Kindern wahnsinnig toll an :-) 

Ansonsten schmecken die kleinen Pancakes natürlich auch super mit Schokoladensauce oder Sirup.


Da der Teig sich gut vorbereiten lässt (eine Teigruhe von mehr als 15 Minuten schadet ihm auch nicht), kann man so auch schnell einen Nachtisch zaubern.

Anmerkungen:
- diese Pancakes findet man im Netz häufig mit der Bezeichnung "japanese pancakes" und es wird hervorgehoben, das sie "fluffiger" und dicker werden als die bekannten amerikanischen Pancakes
- der Unterschied zu den amerikanischen Pancakes besteht darin, das diese mit Natron und Backpulver (oder auch nur Natron) zubereitet werden. Die japanische Variante kommt mit Backpulver alleine aus
- ehrlich gesagt...einen großen Unterschied konnte ich persönlich nicht ausmachen, außer vielleicht, das mir die japanischen im ausgekühlten Zustand einen kleinen Tick besser schmecken :-) Sooo viel fluffiger oder dicker werden die Pancakes nicht!
- die Spieße sind bei Kindern eine gelungene Abwechslung und ich hatte sie für eine Kinderaktivität zubereitet. Mir wurde nachher zugetragen, das diese Spieße förmlich verdunstet wären :-P
- meine Jungs lieben die kleinen Pancakes nun auch mit Schokosauce und ich könnte sie wohl täglich auf den tisch bringen, wenn es nach ihnen geht :-)
- ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall und auch für die Schulbrotdosen sind die Pancakes hervorragend geeignet


Montag, 24. August 2015

Cheeseburger-Schnecken


Zutaten:
Teig:
420 - 450 g Mehl (ich habe 405er verwendet)
0,5 Würfel Hefe, frisch (alternativ 2 TL Trockenhefe)
2 EL Kartoffelmehl
2 EL Zucker
1,5 TL Salz
4 EL weiche Butter
160 ml lauwarmes Wasser
120 ml lauwarme Milch

Füllung:
einige Spritzer Hamburgersauce (Fertigprodukt)
100 g geriebener Käse

250 g Gehacktes
5-6 EL Tomatenketchup
1 EL Senf
1 Prise Zucker
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
1 EL Worcestershiresauce
1 kleine Zwiebel, geschält und fein gewürfelt 
1 EL Öl

Zubereitung:
Mehl, Kartoffelmehl, Salz und Butter in eine große Schüssel füllen.
Milch, Wasser Zucker und Hefe verrühren und zum Mehl geben.

Alles zu einem glatten Teig verkneten und dann abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen (60-90 Minuten kann das dauern).

Ich hab die Arbeit dann mal meiner Küchenmaschine überlassen, da mein heiliger Brotbackautomat den Geist aufgegeben hat :-(


In der Zwischenzeit kann man sich dann schon mal mit der Füllung befassen. Hierfür wird zunächst das Fleisch in einer Schüssel kräftig gewürzt (durchgeknetet) mit Salz, Pfeffer und Worcestershiresauce.


Normalerweise hätte ich an dieser Stelle auch gleich feingewürfelte Zwiebeln mit eingearbeitet, aber da diese Schnecken als Schulverpflegung für meinen Sohn dienen sollten, habe ich sie durch Zwiebelpulver ersetzt, da ich mir unnötige Diskussionen mit ihm ersparen wollte :-D

Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch feinkrümelig und braun braten.


Ketchup, Senf und Zucker zugeben und unterrühren. Die Masse darf nicht zu weich werden, aber es darf auch nicht zu wenig binden, also entsprechend evtl. Ketchup anpassen. Wir brauchen eine streichfähige Masse! 

Masse in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.


Den fertigen Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 0,5 cm dick).

Zuerst wird die Hamburgersauce aufgetragen und gleichmäßig verteilt.


Dann folgt der geriebene Käse.


Als letztes wird die Gehacktesmasse verteilt.


Nun den Teig von der Längsseite her eng aufrollen und darauf achten, das die Naht unten liegt.


Diese Teigrolle nun ein paar Minuten ruhen lassen (ich habe ein Küchenhandtuch zum Abdecken genommen und die Rolle knapp 10 Minuten entspannen lassen).

Jetzt kann man mit einem scharfen Messer Scheiben (ca. 2 - 2,5 cm Dicke) abschneiden.


Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Scheiben (mit Abstand) darauf verteilen.
Abgedeckt noch mal ca. 30 Minuten gehen lassen.


Backofen auf 180 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen und die Schnecken darin ca. 20 Minuten backen (die Ränder sollten schön braun werden, aber darauf achten, das die Füllung nicht verbrennt!).

Schmecken warm und kalt!

Anmerkungen:
- da mein Sohn nun dreimal die Woche bis um 15.30 h die Schulbank drücken darf und ich ja ein Gegner der Schulkantinen bin (zumindest, wenn dort generell nicht frisch gekocht wird und man sich lediglich sogenannten Lieferdienste/Caterer bedient), musste ich mir natürlich etwas einfallen lassen, um ihm die langen Tage so angenehm wie möglich zu gestalten...
- da wir es eh gewohnt sind immer abends alle zusammen die Hauptmahlzeit zu uns zu nehmen, bedarf es also sogenannter "Kleinigkeiten"/Zwischenmahlzeiten etc., die eine Abwechslung zum üblichen Schulbrot darstellen
- eine der Ideen meines Sohnes waren natürlich die bekannten Pizzaschnecken, aber ich kann ihm ja schlecht immer nur sowas mitgeben. Wir kamen dann auf Bagels, Salate, Wraps etc
- ich stieß auf mehreren amerikanischen Seiten auf Cheeseburger-Schnecken und es reizte mich dann auch mal auszuprobieren, ob sie ebenfalls "alltagstauglich" sind und ob man sie auch (wie Pizzaschnecken) kalt essen kann
- ich habe die Cheeseburger-Schnecken oben mit den Lieblingszutaten eines Burgers, wie mein Sohn ihn mag, zubereitet und kann nun sagen: Hammer!!! Die ganze Familie war begeistert. Lediglich mein Mann und ich waren der Meinung, das man sie mindestens warm essen sollte :-) Ok, die Jungs waren anderer Meinung, was für mich allerdings ein "Bingogefühl" hervorrief :-)
- wir haben also jetzt einen leckeren Snack und eine Alternative zu den bekannten Pizzaschnecken und einfrieren kann man die kleinen Teile auch ganz hervorragend! Ich packe immer 2 Stück in Alufolie ein (funktioniert auch mit den Pizzaschnecken) und bei Bedarf backe ich sie langsam bei 150 Grad im Backofen wieder auf. Sie Schmecken dann wieder wie frisch aus dem Ofen

Donnerstag, 2. Juli 2015

Pool Party Ideen für Kids

Heute gibt es mal kein direktes Rezept - von mir, dafür aber ein paar Anregungen für einen Kindergeburtstag inkl. Anleitungen!
Da mein Jüngster letzte Woche 6 Jahre alt wurde und er einen Pool geschenkt bekam, lag es nahe, das wir als Kindergeburtstag eine Poolparty feiern...wie gut, das es seit ein paar Tagen heiß ist :-D

Einfach nur Pool aufstellen, Kinder einladen und sehen, was passiert - das geht hier natürlich nicht ;-)

Also mal wieder im Netz nach ein paar Ideen gesucht und umgesetzt. Zunächst war natürlich wichtig, das es einen themenbezogenen Kuchen gibt und mein Sohn hat sich für diesen Strandkuchen entschieden, der nicht nur nett aussieht, sondern auch recht schnell zubereitet ist:


Hierfür habe ich mein zusammenschiebbares Backblech verwendet und auf halbe Größe gebracht.
Als Teig habe ich mein Lieblingsrezept (für ein ganzes Blech) für Rührteig genommen plus Zitronenaroma - Zitronensaft & Kinder...geht immer ;-)
6 Muffinförmchen habe ich mit dem Teig befüllt (die brauchte ich später noch, wie ihr gleich lesen könnt) und den restlichen Teig habe ich auf das Backblech gegeben und gebacken.

Nach dem Auskühlen ging es dann schon an das Dekorieren. Hierfür habe ich dann ein halbes Päckchen Puderzucker fein gesiebt und mit etwas Zitronensaft glatt gerührt.

Die Muffins wurden dann in einer Schüssel zerkrümelt - ich brauchte ja schließlich Sand :-D
Für den Strand wurde dann etwas Zuckerguß ungleichmäßig auf das obere Drittel des Kuchens verteilt.
Restlicher Zuckerguß mit blauer Lebensmittelfarbe verrühren und als Meer auftragen. ich möchte mal wieder darauf hinweisen, das man Zuckerguß (farbig) wirklich mit viel Puderzucker anrühren muss, damit er schön dick wird und man ihn auch nur so schön deckend hinbekommt!!

Jetzt die Muffinkrümel als Strand auf den hellen Zuckerguß verteilen und vorsichtig etwas festdrücken.
Das Ausdekorieren .... da könnt ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen :-) Ich hatte Weingummihaie bekommen und diese natürlich verwendet.
Weiterhin nahm ich Mutterkekse und habe diese bunt eingefärbt mit bunter Schokolade. Darauf dann einfach ein Gummibärchen gelegt und fertig waren die Strandliegen/Luftmatratzen.

Ein paar Gummibärchen durften dann auch im Meer mit einem Ball spielen (bunte Schokonüsse) und auf ihren bunten Luftmatratzen schwimmen :-)

Zum Schluß noch ein paar Partyschirmchen und "Palmwedel" eingesteckt und fertig war der Strandkuchen, der übrigens für jede Menge "Wow" und "Cool" gesorgt hat ;-)

Als nächstes hatte ich mir überlegt, das leichte Sachen zum Snacken zwischendurch wohl am besten wären, da weder wir Erwachsenen noch die Kinder bei großer Hitze allzu viel Hunger haben.

Dafür habe ich dann einfach eine Art Bufett aufgebaut mit "Krabbenbeinen" (Möhren in Stiftform geschnitten und in kleinen Schnapsgläschen gesteckt), "Seegurkenscheiben" (Schlangengurkcn), eine Paprika als Krake angerichtet in einem leichten Joghurtdip (kleine Paprika halbieren und eine Hälfte mit Augen versehen und auf den Dip setzen; andere Hälfte zu Streifen schneiden und rund um den Körper in den Dip stecken, so das die anderen Enden über den Rand hinaus gucken).



Ok, Kinder stehen ja doch mehr auf Obst und von daher habe ich überwiegend Obstsnacks zubereitet.

Wie ihr oben bereits sehen könnt, wurde natürlich Wassermelone genommen, da diese immer einen tollen Durstlöscher darstellt und wohl von fast jedem Kind gegessen wird. Einfache Stücke oder Würfel...neee, das ist ja langweilig :-) Und schließlich gehört zu einer Poolparty auch Eis!! Also nehme man eine Melone, schneide dicke Scheiben und viertelt (je nach Größe achteln) diese. In die Mitte der Schalen sticht man dann einen Schlitz mit einem spitzen Messer und schiebt einfach Holzspatel (wie man sie von Stieleis kennt - bekommt man in Bastelläden oder online) hinein. Fertig ist das "Meloneneis" :-) Am besten bis zum Servieren kalt stellen!

Dann fand ich diese Krabbe im Netz, die ebenfalls einfach und ruckzuck gemacht ist:


Apfel halbieren und entkernen. Eine Hälfte in Streifen schneiden (eigentlich 8 Streifen, aber hier wurden schon 2 Beine gemopst :-P ). Bei 2 Streifen mittig kleine Dreiecke ausschneiden - das werden dann die Scheren. 6 Streifen unter den Körper seitlich legen und die beiden scheren vorne unter den Körper legen, Auf die Apfelhälfte 2 Augen aufmalen und fertig ist die Apfelkrabbe!

Und dann war da noch die Palme...


Sorry, bevor ich beginne den Palmenbau zu beschreiben... Ich habe vor der Zubereitung mit dem Obst eine Schüssel mit Zitronenwasser bereit gestellt zum kurzen Eintauchen der Apfel- und Bananen, damit diese nicht braun werden. Also bei der Zubereitung der Krabbe oben daran denken!!

Jetzt aber zur Palme: Eine Kiwi schälen und achteln, Banane schälen und in Scheiben schneiden (durch Zitronenwasser ziehen) und eine Aprikose entkernen und in Streifen schneiden.
Ich denke mal, der Rest ergibt sich durch das Foto von alleine :-) Als Kokosnüsse habe ich Johannisberen verwendet und natürlich durften am Strand unten auch noch ein paar Gummibärchen spazieren gehen ;-)

Aber jetzt kommen wir zu DEM Highlight des Tages :-D Die Kids waren völlig begeistert und angetan von der Melonen-Obstspieß-Schale mit einem waschechten Delphin :-D Unser Geburtstagskind hat auch immer wieder darauf hingewiesen, das nur ER den Delphin später essen darf :-P




Zunächst habe ich eine Melone halbiert und eine Hälfte ausgehöhlt (zum Teil mit einem Kugelausstecher). Mit einem entsprechendem Messer, den Rand in Zacken geschnitten.
Schaschlikspieße bunt mit Obst gespickt (Erdbeeren, Melonenkugeln, Weintrauben, Ananas).

Für den Delphin einfach den Stiel oben an der Banane mit einem scharfem Messen einschneiden bis ins Fruchfleisch. Rechts und links ein paar Augen aufmalen und dann das "Maul" etwas auseinander ziehen. Wir haben eine Johannisbeere in das "Maul" gesteckt :-) An den Seiten der Banane kann man noch mit einem Messer hauchdünn in die Schale schneiden (kann man leider auf dem Foto nur schlecht erkennen) und die entstandenen Flossen auseinander ziehen.

Für guten Stand in der Schale, habe ich das Bananenende gerade abgeschnitten und mit einem Zahnstocher in der Melonenschale befestigt. 
Dann nur noch die Obstspieße hineinstecken, rund um den Delphin und ein paar Johannisbeerrispen über den rand legen...fertig ;-) Wie man wohl leicht erkennen kann - alles sehr einfach, aber effektvoll :-D

Wir hatten für das Bufett einen Tisch einer Bierzeltgarnitur bereit gestellt und als Knabbersnack gab es Salzbrezeln, Maissnacks in Form von Krokodilen und Ringen (diese sollten dann einfach mal die Rettungsringe darstellen). Angerichtet wurden diese Snacks in Eimerchen aus dem Sandkasten :-D



Vorne rechts auf dem unteren Foto könnt ihr das "Haifischbecken" entdecken mit den Weingummihaien. Ich muss allerdings dazu sagen, das es gut war, das ich erst mal nur so wenige hingestellt hatte :-) Die Haben sich nämlich in der Wärme schnell "verflüssigt". Einige Kinder fanden dies allerdings toll und hatten beim Kuchenessen ihren Spaß damit... ein Junge genoß es förmlich, das er mit seinen Fingern die blaue Weingummimasse wie ein Kaugummi ziehen und auf dem Teller verschmieren konnte :-D 
Fazit: Weingummi & Sonne passt nicht wirklich, auch wenn es nur sehr kurz ist :-P

Dann brauchten wir natürlich noch einen Nachtisch und hierfür gab es dann Sandpudding & Bärchen am Strand im Meer :-)


Meine Nachbarin hatte noch sehr schöne blaue Becherchen, die ich dafür verwendet habe.
Fange ich mal mi den Meeresbechern an...

Man bereite einen grünen Wackelpudding nach Packungsanweisung zu (insgesamt für einen Liter Wasser) und rühre blaue Speisefarbe bis zum entsprechenden Meereston ein. Ich muss an dieser Stelle mal wieder betonen, das sich hierfür immer noch am besten die blaue Speisefarbe in Pulverform von funfood4you eignet!!

Etwas abkühlen lassen und auf Becher verteilen. Dann vollständig erkalten lassen (das habe ich bereits am Vorabend erledigt).

Vanillepudding zum Kochen von einem halben Liter Milch zubereiten (nach Packungsanweisung) und ebenfalls etwas abkühlen lassen.

Jeweils 1,5 TL Vanillepudding auf dem Wackelpudding als Strand aufbringen. Dann wieder, wie oben beim Kuchen, Gummibärchen auf Liegen darauf setzen - fertig :-)

Da ich ja jetzt noch Vanillepudding und auch noch Kuchenkrümel vom Strandkuchen übrig hatte, habe ich beide Zutaten im Wechsel in die restlichen Becher geschichtet. Abschlußschicht: Kuchenkrümel und fertig war der Sandpudding im Becher :-)
Beides kam sehr gut an bei den Kids!

Nun fehlen nur noch die passenden Getränke - was liegt da näher als Cocktails :-)
Es gab folgende Cocktails, die in kleinen Babygläschen angerichtet wurden (zur Abdeckung habe ich Muffinförmchen verwendet, in die ich kleine Schlitze geschnitten habe um die Strohhalme durchzuschieben):
- Wassermelonencocktail


Ich habe hierfür das ausgehöhlte übrige Melonenfruchtfleisch verwendet und in meinen Blender gegeben (etwas mehr als eine halbe Wassermelone). Saft von Limetten (je nach Größe und Geschmack Saft von ca. 1,5 Limetten) und 3 EL Zucker. Alles fein pürieren und auf Gläser verteilen.
Ich selber war bereits beim Abschmecken ganz angetan, obwohl ich im Vorfeld sehr skeptisch war. Ich kann nur sagen: der Hammer!!! Selten etwas so leckeres und erfrischendes getrunken. Also unbedingt ausprobieren! Auch die Kinder waren völlig begeistert ;-)
Als Erwachsenen-Version kann man diesem Getränk wohl Wodka beimischen...

- Orange Sunrise (wie Tequila Sunrise, nur ohne Tequila versteht sich) ;-)



Einfach Orangensaft in ein Gläschen geben, ca. 1-1,5 TL Grenadinesirup vorsichtig dazu geben und warten bis er sich am Boden absetzt - fertig!! ich hatte noch aus Fruchtsaft gelbe und rote Eiswürfel in Sternenform gemacht, die sich zum Kühlen natürlich bestens geeignet haben.

- Virgin Caipirinha



Limetten in kleine Stückchen schneiden und pro Gläschen jeweils die Stücke einer halben Limette verteilen. 3 TL brauner Zucker dazu geben und alles zusammen mit einem Stößel oder einem Kochlöffelstiel zerdrücken. Auffüllen mit Mineralwasser (mit Kohlensäure) und natürlich Eis dazu geben :-)
Wir Erwachsenen fanden dieses Getränk wirklich sehr gut, allerdings waren die Kinder weniger davon angetan und nach dem ersten Probieren entschieden sie sich alle dann doch lieber für den Melonen- bzw. Orangencocktail...

Als Abendessen gab es dann Fish Dogs (wurden von meinem Sohn gewünscht): Fischstäbchen in Hot Dog Brötchen. Unten drunter Salat in Streifen geschnitten (Seegras), 2 Fischstäbchen darauf gelegt und obenauf nach Wunsch Ketchup oder Mayonnaise bzw. Remoulade. Leider gibt es davon kein Foto, da alles dann recht schnell ging :-) Aber auch das kam toll an und alle saßen glücklich schmatzend am Tisch :-D Für euch dann auch mal eine Anregung... war auf jeden Fall mal was anderes und natürlich auch sehr passend zur Poolparty :-)

Alles in allem war es ein sehr schönes Nachmittag für die Kids und alle hatten ihren Spaß. als Gastgeschenke gab es Wasserpistolen, mit denen die Kinder natürlich den nachmittag über schon gespielt hatten. Zusätzlich haben wir zwei große Gefäße mit Wasserbomben gefüllt für eine ausgiebige Wasserschlacht :-)
Aber ich muss auch zugeben, das abends nicht nur die Kids völlig kaputt und müde waren :-D Für uns Erwachsene war es nicht gerade weniger anstrengend :-)


Dienstag, 2. Juni 2015

Minion Kuchen


Zutaten:
Teig:
350 g Butter oder Margarine
350 g Zucker
6 Eier
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
50 ml Orangenlimonade

Dekoration:
200 g gelbe Kuvertüre (z. Bsp. von Wilton)
Lakritzschnecken
blauer und schwarzer Fondant
etwas Puderzucker 
schwarze Lebensmittelfarbe
einen großen weißen Marshmallow
einen Schokoladentropfen

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein tiefes Backblech (Fettpfanne) mit Backpapier auslegen.

Fett und Zucker schaumig aufschlagen, dann Eier einzeln unterrühren.
Mehl mit Backpulver gemischt nach und nach dazu geben, sowie auch die Limonade.
Schritt-für-Schritt-Anleitung siehe Grundteig Rührteig.

Teig auf das Blech geben und glatt streichen. Backzeit ca. 30 Minuten.
Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. 

Nun kann man sich eine Vorlage aus dem Netz suchen oder wie ich, freihändig aus dem Kuchen einen Minion ausschneiden.


Und nun habe ich ein Problem...mein Jüngster hat mit meiner Kamera gespielt und etliche Fotos der Schritt-für-Schritt-Anleitung gelöscht! Ihr müsst nun also auf meinen Text vertrauen und vom fertigen Kuchen abgucken :-) Aber ich denke, das bekommt ihr schon hin ;-)

Kuvertüre nach Packungsanweisung ausflösen. Falls die Schokolade zu dick ist, einfach mit etwas Speiseöl verdünnen.
Die Schokolade über den gesamten Minion verteilen.

Für die Hose habe ich blauen Fondant dünn ausgerollt und auf das untere Drittel gelegt. Aus den Resten Hosenträger geschnitten und mit einem Schaschlikspieß vorsichtig eine Art Muster hinein gedrückt. Auf gleiche Weise habe ich die Hosentasche gestaltet und zusätzlich eine 9 aus Lakritzschnecken für die Geburtstagszahl gelegt.
Den Rand der Hose mit einer abgerollten Lakritzschnecke gestaltet. 

Für das Gesicht (ein Auge) habe ich einen Marshmallow mit einer scharfen Schere halbiert und auf ein wenig Puderzucker flach gedrückt.

Dann Puderzucker mit etwas Wasser zu einer dicken Paste angerührt und mit ein klein wenig schwarzer Farbe zu einem silbergrau verrührt.

Aus dem schwarzen Fondant habe ich dann zwei Streifen geschnitten für das "Stirnband". Reste zu einem dicken Ring für das Auge gerollt. Auf den Marschmallow legen.
Den dicken Ring habe ich dann mit dem grauen Zuckerguß angemalt und trocknen lassen.

Nun alles auf den Minion legen (zum Festkleben kann man den restlichen Zuckerguß nehmen) und aus einem Stück Lakritzschnecke den Mund aufkleben.

Als Pupille habe ich einen großen Schokoladentropfen benutzt - man kann sie natürlich auch mit Zuckerguß aufmalen.

Anmerkungen:
- da mein Sohn 9 Jahre wurde und im Moment das Thema "Minions" bei ihm ganz oben steht, habe ich mich als Überraschungskuchen für diesen Minion entschieden
- er ist eigentlich auch recht schnell gemacht und sehr einfach
- mein Sohn war begeistert und ich hatte mal zur Abwechslung mit wenig Aufwand einen recht schnellen Kuchen für einen Kindergeburtstag zubereitet :-D


Sonntag, 18. Mai 2014

Pizzasonne


Zutaten:
Teig:
500 g Mehl
20 g Hefe (frisch - alternativ 1 P. Trockenhefe)
1 EL Zucker
250 g Wasser
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
2-3 EL Oregano

Belag:
geriebener Käse, Tomatensoße (passierte Tomaten können auch nach Wunsch selber gewürzt werden), Salami, Schinken, Thunfisch, Pilze etc. - ganz nach Wunsch

Zubereitung:
Hefe und Zucker in Wasser auflösen.


Restliche Teigzutaten in eine große Schüssel geben und das Hefegemisch dazu gießen.



Alles zu einem elastischen Teig verkneten, abdecken und an einem warmen Ort zur doppelten Größe aufgehen lassen.



Man kann den Teig auch im Kühlschrank über mehrere Stunden gehen lassen. Dann aber mindestens eine Stunde vor Weiterverarbeitung heraus holen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch mal durchkneten und zu einem großen Kreis ausrollen (maximal in Backblechgröße).


Den Kreis auf Backpapier legen und in die Mitte 4 Einschnitte (es sollen 8 Ecken entstehen) machen. Dies klappt hervorragend mit einem Pizzaschneider). Bitte darauf achten, das ein ausreichend breiter Rand bleibt, denn hier wird die Füllung verteilt!


Den Rand zunächst mit Tomatensoße bestreichen, dann mit Käse belegen und danach Belag nach Wunsch aufbringen.

unsere Kinder-Variante :-)

Mama-Papa-Version :-P
Ich empfehle nach meinem ersten Versuch noch einmal Käse obenauf zu geben, denn der Brotteig nimmt doch einiges an Geschmack! Zusätzlich habe ich noch etwas Oregano über die Füllung gestreut.

Jetzt die einzelnen Ecken vorsichtig hochnehmen und über die Füllung klappen. Die Spitzen dabei außen unter den Rand schieben.


Nach Wunsch kann man nun noch auf jedes umgeklappte Teigstück etwas Tomatensoße und Käse geben.


Das Backpapier mit der Pizzasonne vorsichtig auf ein Backblech ziehen und in den vorgeheizten Backofen geben (200 Grad Ober-/Unterhitze). Backzeit ca. 20-25 Minuten.

Heraus nehmen und sofort servieren

Anmerkungen:
- Rezepte für "Pizzasonne" oder auch "Pizzaring" geistern schon länger durch das Internet und ich habe es endlich geschafft es mal auszuprobieren :-)
- übersetzen brauchte ich dieses mal nichts, da Sandra vom Sabotagebuch schneller war und vor mir die Pizzasonne ausprobiert hat :-D
- ich hatte Sandra gefragt, ob das Rezept für 5 Köpfe reichen würde, da sie ja auch 3 Kids hat...sie empfahl mir einen Salat zusätzlich zu machen. Als ich dann begann mit dem Teig, entschied ich kurzerhand, das es mir zu wenig war, denn für eine "reguläre Pizzaparty" hier benötige ich immer Mehlmengen zwischen 600 und 700 g. Ich nahm also die 1,5fache Menge und es stellte sich als sehr gute Idee heraus!! Ich fertigte gleich 2 Pizzasonnen an (nicht zuletzt, da ich so für meinen Mann und mich alles darauf packen konnte, was die Jungs nicht mögen :-D) und zuerst kam die der Jungs in den Ofen. Während die 3 schon aßen, bereitete ich unsere Sonne zu und als sie dann im Ofen war, musste ich erschrocken feststellen, das die 3 echt die gesamte Pizzasonne aufgegessen hatten!!! Mit einem Salat dazu hätten mein Mann und ich wahrscheinlich in die Röhre geguckt und hätten uns mit dem Salat begnügen können :-P
- die Pizzasonne ist eine tolle Idee und Alternative zur herkömmlichen Pizza und sie ist zusätzlich ein toller Hingucker
- mit Sicherheit auch ein tolles Rezept für Partys
- Vorteile: bis auf den Käse (dieser sollte reichhaltig verwendet werden) benötigt man wesentlich weniger Belag als bei einer "normalen Pizza, dennoch schmeckt man die einzelnen Zutaten sehr gut hervor
- die zugeklappten Stücke erinnern ein wenig an Calzone, nur meinem Mann war es an diesen Stellen etwas zuviel Teig. Hier kann man halt individuell entscheiden, ob man den Teig etwas dünner oder auch dicker ausrollt. Mein "Großer" liebt Pizzateig über alles und er fand es dementsprechend richtig klasse
- Sandra hatte auch Salatkräuter statt Oregano verwendet - für mich gehört halt Oregano an eine Pizza und so kann jeder seine Vorlieben selber einbringen! Der mit Kräutern versehene Pizzateig hat übrigens auch ein tolles Aroma

Sonntag, 9. März 2014

Hot Milk Cake


Zutaten:
4 Eier
300 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder 0,5 Fläschchen Vanillearoma
270 g Mehl
2 1/4 TL Backpulver
300 ml Milch
150 g Butter

Zubereitung:
Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die Eier mit dem Handrührgerät oder mit Hilfe einer Küchenmaschine ca. 5 Minuten dickschaumig schlagen. 

Zucker nach und nach dazu geben und ständig weiterrühren, bis die Masse locker und leicht ist. Vanillearoma hinzu geben.


Backpulver und Mehl mischen und ebenfalls unter ständigem Schlagen zufügen.


In der Zwischenzeit kann man bereits die Milch mit der Butter in einem Topf erhitzen bis die Butter so gerade geschmolzen ist.



Das Milch-Butter-Gemisch zum Teig geben und rühren bis so gerade eben eine gebundene Masse entstanden ist.


Nun den Teig in eine passende hohe Form geben (z.B. Springform). Ich habe mein Backblech benutzt, das ich durch zusammenschieben halbieren kann (Maß ca. 30 x 30 cm) und glatt streichen.


Form in den Ofen geben und ca. 30-35 Minuten backen. Wer sicher gehen will, macht einfach die Stäbchenprobe um zu sehen, ob der Kuchen durchgebacken ist.

Heraus nehmen und abkühlen lassen.

Ich habe meinen Kuchen in Stücke geschnitten und noch mit Puderzucker verziert

Anmerkungen:
- eine meiner Lieblings-Inspirations-Quellen ist ja inzwischen die Pinterest Seite, wo ich auch dieses Rezept gefunden hatte
- da ich ja auch gerne mal nach simplen (Kinder-)Rezepten suche, sprach mich dieser einfache Kuchen natürlich sofort an
- das Originalrezept fand ich auf diesem Blog und die Kommentare waren sehr vielversprechend
- mir gefallen ja auch immer alte Rezepte, die zwar meist sehr schlicht, aber dennoch zu den absoluten Klassikern gehören
- dieses Rezept scheint früher bei den amerikanischen Familien großen anklang gefunden zu haben, da laut den Kommentaren, sich viele in ihre Kindheit zurückgesetzt gefühlt haben :-)
- O.K., die amerikanischen Rezepte sind ja meist mega zuckerlastig, so auch das Originalrezept, was einen Zuckeranteil von 450 g beinhaltet!! Ihr könnt euch denken und auch oben sehen, das ich mal wieder drastisch reduziert habe :-) Oder sagen wir besser...ich habe den Geschmack mal ein wenig den europäischen Idealen angepasst :-)
- das Ergebnis ist wirklich toll, denn es handelt sich hier um einen zwar sehr einfachen, aber sehr locker-leichten Kuchen, der sehr soft ist
- man kann ihn sicherlich noch variieren, in dem man Vanille gegen andere Aromen tauscht, ihn mit Zuckerguß verziert etc.
- ja, ich denk mal, ich habe ein neues Kinderkuchenrezept entdeckt, was sich auch auf jeder Kindergeburtstagstafel sehr gut anbieten lässt ;-)