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Sonntag, 17. Januar 2016

Crepes Grundrezept


Zutaten:
250 g Mehl
1 Prise Salz
2 EL Zucker
4 Eier
500 ml Milch
50 g Butter, zerlassen & abgekühlt

Zubereitung:
Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.


Die Eier in einer extra Schüssel verquirlen und unter stetigem, schnellen Rühren in das Mehlgemisch einrühren.

Milch auf gleiche Weise unterrühren, dann die Butter dazu geben.


Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen. Bei einer beschichteten Pfanne ist ein weiteres Einfetten absolut überflüssig!

Eine halbe Suppenkelle (alternativ eine Soßenkelle) voll Teig in die Pfanne geben und durch Drehungen den Teig gleichmäßig dünn verteilen.

Jede Seite ca. 1 Minute backen. Wer die Crepes lieber etwas dunkler mag, der kann die Zeit natürlich verlängern.


Die fertigen Crepes auf einem Teller stapeln. Damit die Ränder nicht trocken werden, drehe ich die Crepes nach jedem 3. einmal um.


Nun kann man die Crepes nach Belieben füllen: mit Quark, Marmelade, Nutella etc.

Anmerkungen:
- Da ich Kinder habe, gibt es bei uns natürlich seit Jahren schon Pfannkuchen, Crepes, Pancakes und Co. in allerlei Varianten. Durch Zufall stieß ich auf einer französischen Seite (leider weiß ich nicht mehr wo) auf dieses Rezept und es gefiel mir, dass man keine Quellzeit einhalten muss und das extra betont wurde, dass ein Einfetten der Pfanne völlig überflüssig wäre.
- Ich muss nun sagen...DAS ist das ALLERBESTE Rezept für Crepes, das ich jemals ausprobiert habe :-) Ich persönlich bin noch nie ein Freund von Pfannkuchen & Crepes gewesen, aber der Kinder zuliebe wurden diese Speisen hier regelmäßig zubereitet. Dieses Rezept ist das erste, was selbst mich zum Crepe-Esser mutieren ließ :-) Mega lecker!!
- Ein weiterer Vorteil dieser Crepes ist, dass man sie doch tatsächlich auch noch sehr gut am nächsten Tag essen kann. Wenn man sie z.B. fertig gefüllt beiseite stellt (mit Folie abgedeckt), dann schmecken sie immer noch hervorragend am nächsten Tag! Bisher muss ich sagen, wurden wirklich alle vorherigen Rezepte doch eher gummiartig und konnten hier niemanden überzeugen. Man kann diese Crepes dagegen wunderbar auf Vorrat backen.
- Das Rezept oben reicht für 14 Crepes, die ich in einer 20 cm Pfanne zubereitet habe
- Ich bereite meinen Teig (i.d.R. nehme ich das 1,5 fache an Teig) am liebsten in meinem Standmixer zu, nicht zuletzt, da ich dann einer möglichen Klümpchenbildung aus dem Weg gehe ;-)

Freitag, 27. Februar 2015

Haferflocken-Bananen Pancakes (zuckerfrei)


Zutaten:
200 g Haferflocken
3 TL Backpulver
1,5 Bananen (reif)
250 g körniger Frischkäse (Hüttenkäse)
3 Eier
2-3 EL Milch
Zimt (eine Prise)
3 Tropfen Vanillearoma (oder nach Geschmack)

Optional: Schokostückchen, Obststückchen etc. (bei der Schoki ist es dann natürlich nicht mehr zuckerfrei ;-) )

Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf die optionalen) in eine Küchenmaschine oder Blender geben und zu einem glatten Teig zerkleinern lassen. Milchzugabe ist abhängig von den Haferflocken. Der Teig sollte sehr dickflüssig sein.



Eine beschichtete Pfanne mit etwas Butter auspinseln und auf mittlere Temperatur erhitzen.

Mit einem Esslöffel die Pancakes (ich habe mich für handtellergroße entschieden) nun in die Pfanne geben - ich habe eine 28er Pfanne benutzt und immer gleich 3 Stück auf einmal abbacken können.


Gewendet werden die Pancakes, wenn sich Blasen an der Oberfläche bilden.

Wer mag, kann auf die noch rohen Oberseiten zusätzlich ein paar Schokostückchen oder auch Fruchtstücke (z.B. Blaubeeren, dünne Apfelstücke etc.) verteilen, die dann nach dem wenden kurz mitgebacken werden.


Aus der Pfanne nehmen, wenn sie fertig sind und kurz auf ein Stück Küchenpapier legen.

Servieren kann man sie pur oder mit Obst.

Ich habe aus dem Rezept 15 Pancakes gebacken und hier die Nährwerte pro Portion (ohne Obst und ohne Schokostückchen - jeweils 3 Stück pro Portion):
289 kcal - 9 g Fett - 33 g Kohlenhydrate (davon 6 g Zucker) - 17 g Protein - 5 g Ballaststoffe - 85 mg Cholesterin - 2,7 BE (Broteinheiten) - 71 mg Magnesium - 284 mg Chlorid - 392 mg Kalium - 123 mg Kalzium - 585 mg Phosphor

Und natürlich noch jede Menge weitere Vitamine und Nährstoffe in kleineren Anteilen.
Werte können natürlich schwanken aufgrund von Zutaten und Größe der einzelnen Pancakes.

Anmerkungen:
- da ich ja leichtere und bewusstere Gerichte angekündigt hatte, die auch kindertauglich sind, passte mir dieses Rezept sehr gut :-)
- meine Jungs waren begeistert, vor allem von den Pancakes, die ich mit ein paar kleineren Stückchen Borkenschokolade gebacken habe
- ich selber war ja doch sehr skeptisch, ob diese Pancakes bei meinen Jungs ankommen würden, da ich mir den Bananengeschmack nicht ganz vorstellen konnte (und wollte), doch auch ich muss gestehen, das selbst mir die kleinen Teile recht gut geschmeckt habe :-)
- eine wirklich sehr schöne Alternative zu den üblichen Pfannkuchen/Pancakes. Sie sättigen gut und pro Portion rechnet man 3-4 Stück (je nach Größe)
- und nun zu den Vorteilen der Zutaten, die auf jeden Fall eine Erwähnung bei der gesunden (sportlichen) Ernährung finden sollten:
Haferflocken:
- sie enthalten jede Menge Kohlenhydrate und Proteine (Eiweiß) - Kohlenhydrate gehören zu den Hauptenergielieferanten unseres Organismus; Proteine dienen dem Muskelaufbau und können den Fettabbau ankurbeln
- hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (senkt Risiko von Herzkrankheiten)
- Vitamine B1, B6 und E
- Zink, Eisen, Kalzium, Magnesium & Phosphor
- reich an Glucanen (Beta Glucan kann Cholesterinspiegel senken und wirkt positiv auf den Blutzuckerspiegel)
Bananen:
- enthalten schnell verwertbare Kohlenhydrate, die auch langfristig anhalten
- Kalium (aktiviert Enzyme, hält Muskeln geschmeidig, reguliert den Wasserhaushalt)
- Magnesium (sorgt für Zusammenspiel von Nerven und Muskeln und beugt Muskelkrämpfen vor)
Hüttenkäse:
- fettarm
- hoher Eiweißlieferant
Eier:
- Vitamine: A, D, E, B1, B2, B6, B12
- Mineralstoffe: Salz, Eisen, Zink, Magnesium, Chlorid, Mangan, Schwefel, Kalium, Kalzium, Phosphor, Kupfer, Fluorid und Jod
- alles in allem ein gesunder "Alleskönner" und vor allem eine ausgezeichnete Proteinquelle!!

Sonntag, 15. Juni 2014

Joghurt Brioche mit Schokolade


Zutaten:
Teig:
500 g Mehl (Typ 405)
30 g Hefe (frisch)
80 g Zucker
1 TL Salz
120 g Natur-Joghurt + 2 Eier + Milch = 300 ml Flüssigkeit
100 g Butter, weich

Füllung:
40 g Hagelzucker
80 g weiße Schokolade, geraspelt

Milch zum Bestreichen & Mandelblättchen

Zubereitung:
Joghurt, Eier und Milch in ein Gefäß geben. Ich habe hier vorsichtig etwas von der Milch wieder abgegossen und damit die Hefe aufgelöst.
Den Rest verrühren.



Mehl, Zucker, Salz und Butter in eine große Schüssel geben, Joghurt-Eier-Milch-Gemisch und Hefe zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten.


Alternativ: ich habe meinen Brotbackautomaten diese Arbeit übernehmen lassen. Küchenmaschine oder Mixer können dies natürlich auch übernehmen ;-)

Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort aufgehen lassen (je nach Umgebungstemperatur kann es ca. 60 Minuten dauern, bis der Teig das doppelte an Volumen erreicht hat).

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig noch einmal durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen.


Schokolade mit dem Hagelzucker vermischen und auf dem Teig verteilen.


Nun den Teig von der Längsseite her aufrollen und ca. 18-20 Stücke daraus schneiden.


Eine Springform (28 cm) fetten und die Stücke (Schnecken) darin anordnen, man darf sie ruhig etwas zusammendrücken :-)


Mit Milch einstreichen und mit ein paar Mandelblättchen bestreuen. Abdecken und erneut ca. 40 Minuten aufgehen lassen.


Backofen frühzeitig auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die aufgegangene Brioche in den Ofen geben.
Backzeit ca. 25-30 Minuten - sollte die Brioche zu schnell bräunen, einfach mit etwas Alufolie abdecken.

Herausnehmen und auskühlen lassen - wie immer...Brioche schmeckt am besten handwarm :-D



Anmerkungen:
- ich hatte ja angekündigt, das ich mich mal wieder vermehrt um einige französische Backrezepte kümmern wollte und da liegt das Thema Brioche ja sehr nahe...
- ich kam natürlich hierbei nicht an meiner Lieblingsseite "Irène´s Leckereien" vorbei, da Irène für mich meine persönliche Brioche Königin ist, denn bisher waren alle ihre Brioche-Rezepte ein regelrechter Traum :-)
- wie ihr ja wisst, schaffe ich es nur selten ein Rezept im Original zu übernehmen und ich ändere ja gerne nach meiner eigenen Vorstellung, aber bei Irènes Rezepten habe ich mich bisher noch nicht gewagt - warum auch...die Rezepte sorgen auch so schon für absolute Perfektion und sensationelle Geschmackserlebnisse :-) An dieser Stelle noch mal ein Dankeschön an Irène, die mit ihren Rezepten dafür gesorgt hat, das auch ich endlich tolle Brioche backen kann :-D
- zurück zu dieser Joghurt Brioche, die ich dann heute gebacken habe...ich hoffe, das (optische) Ergebnis spricht schon mal für sich selbst! Aber auch geschmacklich ist es mal wieder ein sehr gelungenes Werk und entgegen meiner Befürchtung, ist diese Brioche nicht zu süß, sondern alle Zutaten harmonieren miteinander und sorgen für gegenseitigen Ausgleich
- innen...sehr locker und "fluffig" - einfach traumhaft und man kann sie sooo schön auseinander zupfen :-)



Dienstag, 18. März 2014

Teigblüten (mit Füllung)


Zutaten:
Teig:
200 g Mehl
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Butter oder Margarine
1-2 TL Wasser

Quarkfüllung:
150 g (Mager-) Quark
1,5 EL Vanillepuddingpulver
Saft von 2 Mandarinen oder 1 Zitrone
1 Ei
3 EL Zucker
je 1 EL Milch & Öl

Zubereitung:
Aus Mehl, Zucker, Vanillezucker und Butter einen Mürbeteig kneten. Nach Bedarf (wenn der Teig noch zu bröselig ist) etwas Wasser hinzufügen.
Teig in Folie einwickeln und für ca. 30 Minuten kühlen.

Ich denke mal, das ich euch an dieser Stelle mal kein Foto präsentieren muss ;-)

In der Zwischenzeit die Quarkfüllung vorbereiten. Ei trennen und das Eiweiß steif schlagen.


Alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zu einer cremigen und gebundenen Masse aufschlagen.

Eiweiß unterheben.


Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Ein Mini-Muffinblech bereit stellen und nach Bedarf fetten.

Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen.

Mit einem großen Sternausstecher (alternativ Blütenausstecher) entsprechende Figuren ausstechen und vorsichtig in die Muffinmulden drücken. Dabei darauf achten, das sich nirgendwo Risse oder kleine Löcher befinden, da dort sonst die Quarkfüllung austritt.



Mit einem Teelöffel die Quarkmasse einfüllen - pro Blüte reichte bei mir ein Teelöffel voll Masse.



In den Backofen geben und ca. 20-25 Minuten. Die Blütenspitzen sollten goldbraun sein.

Aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen.

Zum Herauslösen dreht man die Blüten vorsichtig aus den Mulden heraus.

Vor dem Servieren, nach Wunsch, mit Puderzucker bestreuen.

Anmerkungen:
- ich hatte am WE keine Idee, was ich backen könnte und einer meiner Söhne lag mir in den Ohren, das er Käsekuchen wollte
- ich hatte nicht genügend Quark im Haus und auch keinen Frischkäse...also, was nun?! :-)
- mir fiel die Idee der Teigblüten ein, die ich neulich auf einem Blog gesehen hatte und dachte mir, das ich so etwas doch sicher mit meinen Quarkresten "veredlen" könnte :-)
- Mürbeteig geknetet, Masse angerührt (ich habe mich hierbei an meine Käsekuchenrezepte gehalten und einfach mal die entsprechenden Zutaten zusammengerührt) und das Ergebnis seht ihr ja oben
- meine Jungs waren begeistert und mein Mann und ich konnten gerade mal eine Teigblüte probieren :-(
- wird es nun garantiert öfter geben und ich denke mal, das man hier noch einiges an Spielraum hat
- man kann die Blüten sicher auch blind backen (komplett ohne Füllung) und erst nachher mit z.B. Buttercreme oder Sahne oder auch Frucht füllen...
- ich werde die Tage mal ausprobieren die Blüten auf Vorrat zu backen um zu sehen (falls meine Jungs sie nicht vorzeitig entdecken), wie lange man sie aufbewahren kann
- sicher kann man sie auch gut aus Blätterteig backen oder auch für herzhafte Blüten verwenden

Mittwoch, 5. März 2014

Zimt-Sticks mit Dip


Zutaten:
Zimt Sticks:
200 g Mehl
3 EL Zucker
0,5 TL Salz
115 g weiche Butter (davon 1 EL abnehmen)
2 EL kaltes Wasser

1 EL Zucker
1 TL Zimt

Dip:
100 g Frischkäse
60 g Puderzucker
1/4 TL Vanilleextrakt oder 5 Tropfen Vanillearoma
1 TL Milch
2 EL brauner Zucker
2 EL Butter
0,5 TL Zimt

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Butter (bis auf den abgenommenen EL), Salz und zunächst 2 EL Wasser in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu sehr krümeln, etwas Wasse dazu geben. Falls er zu weich und klebrig sein sollte, etwas Mehl dazu geben.



Teig etwas flach drücken und für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank legen. Je länger desto besto, aber er lässt sich auch schon nach kurzer Kühlzeit verarbeiten.

Backofen vorheizen auf 190 Grad (Ober-/Unterhitze).

Backpapier auf der Arbeitsplatte ausbreiten und den Teig auf eine Hälfte geben.
Die andere Backpapierseite darüber legen und nun mit einem Nudelholz den Teig zwischen dem Papier etwas ausrollen. Er sollte gleichmäßig dick an allen Stellen sein (ca. 0,5 cm).




Mit einem scharfen Messer (alternativ funktioniert auch ein Pizzaschneider sehr gut) Streifen schneiden.


Die einzelnen Streifen vorsichtig etwas auseinander legen.

Die weiche Butter (1 EL) in Streifen über die Teigstücke verteilen.
Beim zweiten Backen habe ich sogar die ganzen Teigstreifen damit bestrichen und dann bestreut, was sogar noch besser schmeckte :-)

Zucker und Zimt in einer Schüssel vermengen und über die Teigstreifen verteilen.

Das Backpapier mit den Streifen auf ein Backblech ziehen und 12-14 Minuten backen.

Herausnehmen und abkühlen lassen.


Für den Dip Frischkäse mit Milch, Vanillearoma und Puderzucker (gesiebt) verrühren.

Butter zerlassen, Zimt und Zucker hinzufügen und rühren, bis der Zucker weitestgehend geschmolzen ist. Die Mischung in den Frischkäsedip strudeln.



Zu den Zimt Sticks servieren....lecker :-)

Anmerkungen:
- dieses Rezept fand ich über Pinterest auf diesem Blog
- ich weiß nicht, ob das amerikanische Mehl mehr "Saugkraft" besitzt, aber ich habe bereits oben die Menge angepasst :-)
- ebenso bei dem Dip (der zwar nicht unbedingt notwendig ist, aber er schmeckt wirklich phantastisch dazu) - ich weiß nicht, warum bei den amerikanischen Rezepten immer alles so penetrant süß sein muss?! Ich habe die Puderzuckermenge von 180 g auf 60 g reduziert und alle waren begeistert!
- ein tolles und einfaches, schnelles Rezept
- alle in meiner Familie waren begeistert und der erste Schwung ist (auch ohne Dip) regelrecht verdunstet :-)
- direkt am nächsten Tag habe ich dann gleich das doppelte Rezept verbacken (1 Rezept = 1 Backblech = 24 - 26 Stück) und auch den Dip dazu gemacht

Sonntag, 8. Dezember 2013

Bratapfelsirup


Zutaten:
250 ml Apfelsaft (100%)
Saft einer Zitrone
150 g brauner Zucker
150 g weißer Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Zimtstange
3 Tropfen Butter-Vanillearoma
3 Tropfen Bittermandelaroma

Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen lassen.


Auf kleiner Stufe köcheln lassen, dabei ständig rühren.


Sobald die Bläschen kleiner werden lässt man einen Tropfen auf einen kleinen Teller erkalten.


So überprüft man die Konsistenz des Sirups. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist (der Sirup sollte halt dickflüssig und klebrig sein), kann man den Sirup in heiß ausgespülte Flaschen füllen und sofort verschließen.

Schmeckt toll über Pancakes, zu Waffeln, Eis, Milchreis etc.


Anmerkungen:
- ich habe mir überlegt, welche Art von Küchengeschenke man noch so zubereiten kann und dabei fiel mein Entscheidung auf einen Bratapfelsirup, da meine Jungs im vergangenen Jahr davon so begeistert waren
- für mich gehören zum Bratapfel Geschmacksrichtungen wie Marzipan und Vanille, daher die Aromen
- der Sirup ist schnell und einfach gemacht und eignet sich daher auch als kurzfristiges Geschenk: einfach in Fläschchen füllen, diese nett dekorieren und fertig

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Apple Butter (amerikanische Apfelpaste)


Zutaten:
2,7 kg mürbe Äpfel (z.B. Boskop, Ingrid Marie etc.)
275 ml Apfel Cidre
250 g brauner Zucker
1 EL Zimt
3 EL Apfelessig

Zubereitung:
Äpfel schälen, vierteln und entkernen.

Die Apfelviertel in einen großen Topf geben und den Apfelcidre darüber gießen. Aufkochen lassen und auf kleiner Stufe, mit aufgelegtem Deckel, ca. 30-40 Minuten weich köcheln lassen. Ab und zu umrühren.


Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Apfelmasse durch ein Passiersieb in eine Schüssel streichen.


Die Masse mit Zimt, Zucker und Essig würzen, alles gut verrühren und in eine ofenfeste Form (Bräter, Auflaufform etc.) füllen.



Form in den Ofen geben und ca. 2,5-3 Stunden darin köcheln lassen. Hin und wieder umrühren.

Die Apfelpaste ist fertig, wenn sie braun und dicklich geworden ist. Das sieht und merkt man auch gut beim Umrühren.


Nun kann man die Apfelpaste auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und abdecken (damit sich keine Haut bildet) - so kann man sie ca. 2 Wochen aufbewahren.

Alternativ kann man sie auch kochendheiß in ausgekochte Gläser füllen, Deckel drauf und auf den Kopf stellen (wie beim Marmelade kochen). Auf diese Weise hält die Apfelpaste mindestens 6 Monate!

Die angegebene Menge ergab bei mir ca. 800 g fertige Apfelmasse (ein großes und ein kleines Glas plus ein Schälchen).

Anmerkungen:
- da ich in diesem Jahr meine zwei Apfelbäume es wirklich gut mit mir und ich wusste nicht, was ich neben Apfelkompott, Kuchen & Co. noch alles mit den ganzen Äpfeln anstellen sollte :-)
- ich stieß bei meiner Suche auf diverse Rezepte zum Thema "Apple Butter" und die Idee einen Brotaufstrich zu machen gefiel mir außerordentlich gut wie ihr sehen könnt! Es hat nichts mit Butter zu tun, wie der name erst einmal erwarten lässt!!
- alternativ zum Apfel Cidre kann man auch Apfelsaft nehmen, aber da ich noch einen Rest Apfelcidre hatte, der weg musste, fand ich die Kombination ganz passend und habe ihn hier mit verwertet
- wer keinen Zimt mag, kann auch Vanille nehmen: einfach eine Schote aufschneiden, das Mark heraus kratzen und mitsamt der Schote mit in die Masse geben. Am Ende die Schote entfernen
- die Apfelpaste schmeckt hervorragend und ist süß-säuerlich im Geschmack
- das ganze Haus hat wunderbar nach Apfel & Zimt gerochen...richtig schön herbstlich
- auch die Kinder sind sehr angetan von der Apple Butter
- die Zubereitung ist zwar zeitintensiv, aber sehr einfach und man kann große Mengen auf einmal zubereiten
- auch ideal zum Verschenken

Dienstag, 15. Januar 2013

Zimtschnecken II (Cinnamon Rolls)


Zutaten:
Teig:
500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Ei
1 EL Zucker
0,5 TL Salz
50 g Butter oder Margarine (zerlassen und abgekühlt)
300 ml lauwarme Milch

Füllung:
75 g Butter oder Margarine, zerlassen und abgekühlt
100 - 150 g brauner Zucker
2 TL Zimt
(nach Geschmack 100 g gehackte Wal- oder Pecannüsse)

Guss:
50 g Frischkäse natur
25 g zerlassene Butter
100 g Puderzucker
etwas Vanillearoma

Zubereitung:
Alle Teigzutaten in eine große Schüssel geben und zu einem glatten Teig verarbeiten (Handrührgerät, Küchenmaschine, per Hand...). Ich lasse mal wieder meinen Brotbackautomaten für mich arbeiten, da dieser dann auch gleich dafür sorgt, das mein Teig danach ordentlich aufgeht :-)


Teig muss abgedeckt an einem warmen Ort gut 1 Stunde aufgehen.

Den Teig durchkneten und zu einem großen Rechteck ausrollen (ich habe den Teig ca. 0,5 cm dick ausgerollt).


Den Teig gleichmäßig und großzügig mit dem zerlassenen Fett einstreichen. Zucker und Zimt mischen und ebenfalls gleichmäßig über der Fettschicht verteilen.


Den Teig nun von der Längsseite her aufrollen und mit der Nahtseite nach unten vor sich hin legen.

Nun aus der Rolle ca. 2 cm starke Scheiben schneiden.


Auf einem Backblech (alternativ Fettpfanne, Springform) die Teigscheiben gleichmäßig anordnen, dabei zwischen den Scheiben 1-2 cm Anstand lassen, denn sie gehen ja noch auf.

Die Schnecken abdecken und gut 1 Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen. Die Scheiben sollten sich berühren. Falls die Mitte hoch kommt, einfach mit einem Finger oder einem Kochlöffelstiel etwas zurückdrücken.

Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Schnecken in vorgeheizten Ofen geben (mittlere Schiene).
Backzeit ca. 15-20 Minuten.

In der Zwischenzeit kann man schon die Zutaten für den Guss miteinander verrühren.

Die Schnecken herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Noch warm mit dem Guss bestreichen oder beträufeln und servieren.



Anmerkungen:
- das bisher beste Rezept für Zimtschnecken und das von einer meiner Lieblingsseiten: USA kulinarisch
- einfach nur lecker, locker und genial
- mich hat dieses Rezept aus mehreren Gründen gereizt: die Zugabe von Vanillepuddingpulver in einem Hefeteig und die, für amerikanische Rezepte, recht geringe Zuckermenge
- lediglich den Guss habe ich durch normalen Zuckerguss (Puderzucker & Wasser) ersetzt, da ich keinen Frischkäse mehr im Haus hatte
- wer größere Schnecken möchte, der rollt den Teig halt etwas dicker aus 
- ein tolles Rezept, das es nun sicher noch öfter geben wird. Ideal an kalten Tagen
- auch die Kinder waren begeistert
- heute Abend werde ich sicher noch mal Lust darauf bekommen und dann probiere ich es aus, die kalten Schnecken noch mal kurz in der Mikrowelle zu erwärmen. Sie sollen dann schmecken wie frisch gebacken... Ich werde dann mein Ergebnis an euch weitergeben :-)

Fazit: selbst am nächsten Tag kann man die Zimtschnecken wunderbar noch einmal in der Mikrowelle erwärmen und sie schmecken, als kämen sie frisch aus dem Backofen!! Ein weiterer Vorteil ist, das die Küche sofort wieder wunderbar nach frischen Zimtschnecken duftet! PERFEKT! :-)