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Mittwoch, 2. Dezember 2020

Gevulde Koeken - Holländische Kekse (Kekskuchen)

 

Zutaten:

Teig:

300 g Mehl

100 g Zucker

200 g Butter

(abgeriebene Schale einer Zitrone optional)

1 Prise Salz

1 Ei


Mandelpaste:

300 g Amandelspeijs /fertige Mandelpaste in den Niederlanden ehältlich) oder

200 g gemahlene Mandeln

200 g Zucker

1 Ei

(optional abgeriebene Schale einer Zitrone)


Dekoration:

blanchierte Mandeln

Zubereitung:

Falls man kein fertiges "Amandelspeijs" zur Hand hat, kann man die Mandelpaste auch selbst herstellen, in dem man die Mandeln mit dem Zucker in einer Küchenmaschine (Messereinsatz) miteinander verrührt bis eine feine Masse entsteht. Dann wird das Ei unter geknetet so das man eine formbare, aber weiche Masse erhält. Ich habe hier zusätzlich Zitronenschale verwendet, würde diese aber das nächste Mal weg lassen.





In Folie wickeln oder in einer luftdichten Schüssel am besten 2-3 Tage im Kühlschrank lagern, damit der Geschmack sich entfalten kann.

Für den Teig das Mehl, Zucker, Zitronenschale, Salz und kalte Butter in Stückchen miteinander verkneten. Dann das Ei unterkneten. Sollte der Teig zu trocken sein, kann man ein paar Tropfen kaltes Wasser zufügen.




Eine Kugel formen und in Folie oder einer Schüssel mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Den gekühlten Teig durchkneten und ca. 2-3 mm dick ausrollen. Runde Plätzchen (ca. 6 cm Durchmesser) ausstechen und eine Hälfte beiseite stellen.


Nun die Mandelpaste durchkneten, sie sollte von der Konsistenz so sein, das sie fest ist, aber noch spritzbar. Sollte sie zu fest sein, ein Ei verquirlen und so viel davon einarbeiten, bis die Mandelpaste die richtige Konsistenz besitzt. Die Masse dann in einen Spritzbeutel mit Lochtülle geben und auf die eine Hälfte der Kekse einen "Tuff" geben (ca. Haselnussgröße). Darauf achten, das man ca. 1 cm nach außen lässt.





Nun die anderen Kekse vorsichtig auflegen und die Ränder gut fest drücken. Nach meinem ersten Versuch würde ich die Ränder vorsichtig vor dem Auflegen mit Wasser bepinseln, dann sollten sich die Ränder gut verbinden. Dies habe ich beim ersten Versuch nicht gemacht und die Kekse sind aufgegangen und die Ränder haben sich nicht verbunden.


Dann die Kekse mit dem restlichen verquirlten Ei (von der Mandelpaste) einstreichen, in die Mitte je eine Mandel geben (vorsichtig andrücken) und noch einmal mit Ei bestreichen.



In den vorgeheizten Backofen (210 Grad Ober-/Unterhitze) geben und goldbraun backen.

Auf einem Blech abkühlen lassen.


Anmerkungen:

- Unser Dave hat diese gefüllten Kekse in unserem Hollandurlaub an der Kasse eines Supermarktes entdeckt und wollte sie unbedingt probieren. Er und sein Vater lieben diese "Gevulden Koeken" (bei uns werden sie jetzt immer Kekskuchen genannt) und bei jedem Einkauf in Venlo landen sie im Einkaufswagen...

- Nun habe ich Rezepte dazu auf Pinterest gefunden und musste sie natürlich nachbacken :-) Optisch sind sie noch nicht ganz wie das Original, aber ich arbeite daran...

- während die Fertigkekse hier noch große Begeisterung bei unserem Ältesten und meinem Mann finden (wir anderen 3 finden sie nicht wirklich toll), muss ich gestehen, das die selbstgebackenen mir und den anderen beiden recht gut schmecken. 

- Interessant finde ich die Mandelpaste, die wirklich sehr lecker ist und anfangs dachte ich, das es sich um Marzipan handelt. Ist es aber nicht! Ähnlich, aber nicht so intensiv und im Marzipan steckt auch kein Ei.

- Das Rezept für die Mandelpaste oben reicht für 2 mal backen der "Gevulden Koeken" oder aber auch für andere Rezepte. Ich stelle noch das Rezept für "Gevulde Spekulatius" ein, hierfür habe ich die andere Hälfte der Paste verwendet.


Dienstag, 18. März 2014

Teigblüten (mit Füllung)


Zutaten:
Teig:
200 g Mehl
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Butter oder Margarine
1-2 TL Wasser

Quarkfüllung:
150 g (Mager-) Quark
1,5 EL Vanillepuddingpulver
Saft von 2 Mandarinen oder 1 Zitrone
1 Ei
3 EL Zucker
je 1 EL Milch & Öl

Zubereitung:
Aus Mehl, Zucker, Vanillezucker und Butter einen Mürbeteig kneten. Nach Bedarf (wenn der Teig noch zu bröselig ist) etwas Wasser hinzufügen.
Teig in Folie einwickeln und für ca. 30 Minuten kühlen.

Ich denke mal, das ich euch an dieser Stelle mal kein Foto präsentieren muss ;-)

In der Zwischenzeit die Quarkfüllung vorbereiten. Ei trennen und das Eiweiß steif schlagen.


Alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zu einer cremigen und gebundenen Masse aufschlagen.

Eiweiß unterheben.


Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Ein Mini-Muffinblech bereit stellen und nach Bedarf fetten.

Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen.

Mit einem großen Sternausstecher (alternativ Blütenausstecher) entsprechende Figuren ausstechen und vorsichtig in die Muffinmulden drücken. Dabei darauf achten, das sich nirgendwo Risse oder kleine Löcher befinden, da dort sonst die Quarkfüllung austritt.



Mit einem Teelöffel die Quarkmasse einfüllen - pro Blüte reichte bei mir ein Teelöffel voll Masse.



In den Backofen geben und ca. 20-25 Minuten. Die Blütenspitzen sollten goldbraun sein.

Aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen.

Zum Herauslösen dreht man die Blüten vorsichtig aus den Mulden heraus.

Vor dem Servieren, nach Wunsch, mit Puderzucker bestreuen.

Anmerkungen:
- ich hatte am WE keine Idee, was ich backen könnte und einer meiner Söhne lag mir in den Ohren, das er Käsekuchen wollte
- ich hatte nicht genügend Quark im Haus und auch keinen Frischkäse...also, was nun?! :-)
- mir fiel die Idee der Teigblüten ein, die ich neulich auf einem Blog gesehen hatte und dachte mir, das ich so etwas doch sicher mit meinen Quarkresten "veredlen" könnte :-)
- Mürbeteig geknetet, Masse angerührt (ich habe mich hierbei an meine Käsekuchenrezepte gehalten und einfach mal die entsprechenden Zutaten zusammengerührt) und das Ergebnis seht ihr ja oben
- meine Jungs waren begeistert und mein Mann und ich konnten gerade mal eine Teigblüte probieren :-(
- wird es nun garantiert öfter geben und ich denke mal, das man hier noch einiges an Spielraum hat
- man kann die Blüten sicher auch blind backen (komplett ohne Füllung) und erst nachher mit z.B. Buttercreme oder Sahne oder auch Frucht füllen...
- ich werde die Tage mal ausprobieren die Blüten auf Vorrat zu backen um zu sehen (falls meine Jungs sie nicht vorzeitig entdecken), wie lange man sie aufbewahren kann
- sicher kann man sie auch gut aus Blätterteig backen oder auch für herzhafte Blüten verwenden

Mittwoch, 5. März 2014

Zimt-Sticks mit Dip


Zutaten:
Zimt Sticks:
200 g Mehl
3 EL Zucker
0,5 TL Salz
115 g weiche Butter (davon 1 EL abnehmen)
2 EL kaltes Wasser

1 EL Zucker
1 TL Zimt

Dip:
100 g Frischkäse
60 g Puderzucker
1/4 TL Vanilleextrakt oder 5 Tropfen Vanillearoma
1 TL Milch
2 EL brauner Zucker
2 EL Butter
0,5 TL Zimt

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Butter (bis auf den abgenommenen EL), Salz und zunächst 2 EL Wasser in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu sehr krümeln, etwas Wasse dazu geben. Falls er zu weich und klebrig sein sollte, etwas Mehl dazu geben.



Teig etwas flach drücken und für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank legen. Je länger desto besto, aber er lässt sich auch schon nach kurzer Kühlzeit verarbeiten.

Backofen vorheizen auf 190 Grad (Ober-/Unterhitze).

Backpapier auf der Arbeitsplatte ausbreiten und den Teig auf eine Hälfte geben.
Die andere Backpapierseite darüber legen und nun mit einem Nudelholz den Teig zwischen dem Papier etwas ausrollen. Er sollte gleichmäßig dick an allen Stellen sein (ca. 0,5 cm).




Mit einem scharfen Messer (alternativ funktioniert auch ein Pizzaschneider sehr gut) Streifen schneiden.


Die einzelnen Streifen vorsichtig etwas auseinander legen.

Die weiche Butter (1 EL) in Streifen über die Teigstücke verteilen.
Beim zweiten Backen habe ich sogar die ganzen Teigstreifen damit bestrichen und dann bestreut, was sogar noch besser schmeckte :-)

Zucker und Zimt in einer Schüssel vermengen und über die Teigstreifen verteilen.

Das Backpapier mit den Streifen auf ein Backblech ziehen und 12-14 Minuten backen.

Herausnehmen und abkühlen lassen.


Für den Dip Frischkäse mit Milch, Vanillearoma und Puderzucker (gesiebt) verrühren.

Butter zerlassen, Zimt und Zucker hinzufügen und rühren, bis der Zucker weitestgehend geschmolzen ist. Die Mischung in den Frischkäsedip strudeln.



Zu den Zimt Sticks servieren....lecker :-)

Anmerkungen:
- dieses Rezept fand ich über Pinterest auf diesem Blog
- ich weiß nicht, ob das amerikanische Mehl mehr "Saugkraft" besitzt, aber ich habe bereits oben die Menge angepasst :-)
- ebenso bei dem Dip (der zwar nicht unbedingt notwendig ist, aber er schmeckt wirklich phantastisch dazu) - ich weiß nicht, warum bei den amerikanischen Rezepten immer alles so penetrant süß sein muss?! Ich habe die Puderzuckermenge von 180 g auf 60 g reduziert und alle waren begeistert!
- ein tolles und einfaches, schnelles Rezept
- alle in meiner Familie waren begeistert und der erste Schwung ist (auch ohne Dip) regelrecht verdunstet :-)
- direkt am nächsten Tag habe ich dann gleich das doppelte Rezept verbacken (1 Rezept = 1 Backblech = 24 - 26 Stück) und auch den Dip dazu gemacht

Dienstag, 4. März 2014

Schmetterlings-Kekse


Zutaten:
240 g Mehl
140 g Speisestärke
150 g Margarine
1 Päckchen Vanillezucker
120 g Puderzucker (gesiebt)
1 Ei
1 TL Backpulver

Speisefarbe nach Wunsch oder 1,5 EL Back-Kakao

Zubereitung:
Aus den oberen Zutaten (bis auf die Speisefarbe bzw, den Back-Kakao) einen geschmeidigen Teig kneten.


Den Teig halbieren und unter eine Hälfte die Speisefarbe bzw. den Kakao unterkneten. Bei der Speisefarbe hängt die Menge von der Qualität der Farbe und dem gewünschten Farbton ab.



Beide Teighälften in Folie einwickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte beide Teigkugeln zu gleichgroßen Rechtecken ausrollen.

naja, mit Rechtecken hab ich es nicht so :-)
Das farbige Rechteck auf das helle legen.


Nun von der Längsseite her aufrollen.
die Kante am Ende begradigen und nicht festdrücken!


Die Rolle mittig mit einem scharfen Messer durchschneiden, so das zwei gleich große Rollen entstehen.


Beide Rollen aneinander legen und vorsichtig festdrücken.

In Folie einschlagen und erneut ca. 30 Minuten kühlen.

Jetzt Scheiben abschneiden (ich habe recht dünne Scheiben - ca. 0,5 cm dick geschnitten).


Als nächstes mit den Fingerspitzen die Flügel formen: dazu einfach beidseitig vorsichtig eindrücken.


Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Schmetterlinge auf das Blech legen und ca. 12 Minuten backen.


Heraus nehmen und abkühlen lassen.


Die Teigreste habe ich zusammen geknetet und mit einem Schmetterlingsausstecher weitere Kekse ausgestochen.



Anmerkungen:
- das Rezept habe ich auf einem türkischen Blog gefunden und fand die Schmetterlinge sofort so ansprechend, das ich sie nachbacken musste :-)
- die Mengenangaben habe ich von Tassen in Gramm umgerechnet und statt Kakao habe ich Speisefarbe genommen (die ersten Sonnenstrahlen riefen doch eher nach bunten Farben) :-)
- da ich ja immer sehr experimentierfreudig bin, habe ich mich statt "normaler" Speisefarbe für das Farbaroma Erdbeergeschmack von funfood4you entschieden, das ich normalerweise immer für meine Zuckerwattemaschine benutze :-)
- das Ergebnis sehr ihr in den Bildern, wirlich eine tolle Idee, jedoch gefiel mir Teig noch nicht wirklich, denn er war (trotz ausreichender Kühlung) recht "brüchig" und geschmacklich...nicht wirklich mein Geschmack, aber meine Söhne fanden die Kekse toll. Auch das Erdbeeraroma wollte nicht wirklich durch kommen. Ich denke, das man da doch eher auf seine gewohnten Mürbeteige zurückgreifen sollte
- optisch sind die Kekse auf jeden Fall ein Hingucker und lohnen sich nochmal gebacken zu werden!

Montag, 11. Februar 2013

Waffelkekse


Zutaten:
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/8 TL Salz
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 g gemahlene Mandeln
1 Ei (Gr. M)
150 g Butter oder Margarine

Schokoladenguss nach Geschmack

Zubereitung:
Alle Zutaten (außer Schokolade) in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.



Waffeleisen (Herzformen) auf mittlere Stufe stellen und nach Bedarf fetten.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen (pro Kugel ca. 10 g Teig).


Nun jeweils eine Teigkugel in die Mitte einer Herzform legen und das Waffeleisen schließen.


Die kleinen Waffeln goldbraun ausbacken und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Nach Wunsch mit flüssigem Schokoladenguss besprenkeln oder die Waffelkekse zur Hälfte eintauchen und dann gut trocknen lassen.



Aufbewahrung in einer gut schließenden Dose.



Anmerkungen:
- durch "LeckerTipps" bin ich auf die kleinen Waffelkekse aufmerksam geworden und musste sie unbedingt ausprobieren :-)
- ich hatte im Netz noch einiges über das Thema gefunden und ich konnte mich mal wieder nicht für ein bestimmtes Rezept entscheiden, also habe ich mir überall das beste heraus gesucht und mein eigenes Rezept "kreiert" :-)
- das Ergebnis könnt ihr hier sehen und ich bin wirklich begeistert, denn nun kommt mein Waffeleisen garantiert noch viel öfter zum Einsatz
- meine Jungs sind ebenfalls sehr angetan und ich kann mir gut vorstellen, das ich in Zukunft dieses Rezept sicher noch in verschiedenen Arten abwandeln werde: mal mit Rumaroma, Schokoblättchen, Kakao etc.
- allgemein hatte ich gelesen, das die Waffelkekse rund eine Woche halten sollen - dazu kann ich noch nichts sagen und ich denke auch, das sie keine Woche überleben werden :-D
- ich kann euch nur wärmstens empfehlen sie mal auszuprobieren, denn sie sind wirklich eine tolle Idee für nachmittags und Reste können aufgehoben werden
- sie sind schnell gemacht und das Rezept eignet sich auch hervorragend dafür, das man die Kinder mit einspannen kann
- dieses Rezept ergibt übrigens rund 60 Kekse!