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Dienstag, 15. September 2015

Muffins á la Donuts


Zutaten:
210 g Mehl
1,5 TL Backpulver
0,5 TL Salz
1/4 TL Muskatnuss, gerieben
0,5 TL Zimt 
150 g Zucker
75 g Öl
1 Ei
180 ml Milch

Nach dem Backen:
150 g Zucker
1 TL Zimt
150 g Butter, zerlassen 

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten in eine große Schüssel füllen und gut vermengen.

Öl, Ei und Milch miteinander verquirlen.


Das Milchgemisch unter stetem Rühren in das Mehlgemisch einarbeiten bis ein glatter Teig entstanden ist.


Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Beim ersten Mal habe ich ein normales Muffinblech (12er) verwendet, beim zweiten Versuch dann ein Mini-Muffinblech (24er).

Egal, was ihr verwendet, ihr benötigt keine Papierförmchen! Das Blech wird sehr gut mit Butter ausgefettet und der Teig wird direkt in die Mulden gefüllt.
Bei einem 12er Blech geht der teig komplett auf (pro Mulde ca. 2-2,5 EL Teig).
Bei einem 24er Blech reicht pro Mulde ein gehäufter Teelöffel und man erhält ca. 40 Mini-Muffins.


Blech in den Ofen geben und die Muffins backen bis sie goldbraun sind (ca. 20 Minuten / Minimuffins ca. 12-15 Minuten).

In der Zwischenzeit kann man schon mal den Zucker mit dem Zimt mischen. Daneben gleich die Schüssel mit der zerlassenen Butter bereit stellen.

Die fertig gebackenen Muffins ca. 5 Minuten in dem Blech auskühlen lassen, dann mit Hilfe eines Löffelstiels vorsichtig herauslösen.
Die noch warmen Muffins sofort mit der Butter rundherum bestreichen und anschließend im Zimtzucker wenden.


Dann dürfen sie vollständig auskühlen.

Ich muss zugeben...lauwarm schmecken sie mir am allerbesten ;-)

Anmerkungen:
- vor einiger Zeit bin ich über dieses Rezept gestolpert und da es so schön schnell und einfach geht, habe ich es dann sonntags spontan ausprobiert :-)
- ein weiterer Vorteil an diesem Rezept ist, das man ohne Mixer auskommt!!
- ok, die kleinen Teilchen schmecken zwar nicht zu 100% wie Donuts, aber sie kommen sehr nahe heran, weswegen meine Jungs auch ganz heiß darauf waren :-)
- bei meinem zweiten Versuch überzog ich einen Teil mit Schokolade: meine Jungs fanden auch diese Version toll, allerdings erinnerten sie mich dann wieder eher an "normale" Muffins. Das Bestreichen mit Butter bringt hier einfach den besseren Erfolg!
- wer also auf die Schnelle etwas leckeres Backen möchte, dem empfehle ich einfach dieses Rezept, da es wirklich sehr überzeugend ist und mal etwas anderes bietet als die bekannten Muffins.
- Vielen lieben Dank auch an Nina von Kaffee & Cupcakes, wo ich diese tolle Idee entdeckt habe ;-)

Donnerstag, 3. April 2014

Churro Waffeln


Zutaten:
Waffelteig:
240 g Mehl
4 TL Backpulver
1 TL Salz
2 EL Zucker
360 ml warme Milch
75 g Butter, zerlassen und etwas abgekühlt
2 Eier
3 Prisen Zimt
1 TL Vanilleextrakt oder 5 Tropfen Vanillearoma

Nach dem Ausbacken:
ca. 150 g Zucker
0,5 EL Zimt
100 g Butter, zerlassen

Zubereitung:
Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Zucker in eine große Schüssel geben und gut vermischen.

Milch, Butter, Vanillearoma und Eier verquirlen.


Milchmischung unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen in das Mehlgemisch geben (ich habe mir hier das Foto gespart, da ihr das Zusammenrühren sicher auch so hinbekommt) ;-)

Waffeleisen vorheizen und falls nötig einfetten.

Einen tiefen Teller vorbereiten mit Zucker und Zimt (gut vermengt).

Ein kleines Schüsselchen mit der zerlassenen Butter bereit stellen plus einem Backpinsel.

Einen Schöpflöffel (Suppenkelle) voll Teig pro Waffel ins Waffeleisen geben. ACHTUNG: der teig ist eher dünnflüssig und erinnert mehr an einen Pfannkuchenteig. Nicht zuviel Teig einfüllen, denn er läuft schnell aus!!

Waffeln goldbraun ausbacken und aus dem Waffeleisen nehmen. Noch heiß mit der Butter bestreichen und sofort in die Zimt-Zucker-Mischung drücken.


Anmerkungen:
- bei meinen Pinterest-Trips stieß ich neulich auf dieses Rezept und heute habe ich es dann endlich ausprobiert, da ich es doch sehr reizvoll fand
- O.K., bei den Amerikanern ist ja immer alles "etwas viel" und ich habe ein paar kleine Änderungen vorgenommen :-) Im Original werden die Waffeln mit Butter übergossen, was ich dann doch zu heftig fand und daher mit dem Backpinsel gearbeitet habe
- auch die Zucker-Zimt-Menge habe ich reduziert und auch hier war noch jede Menge übrig...also ruhig weniger verwenden
- ich finde die Waffeln sehr interessant und lecker, da sie irgendwie mal was anderes sind: locker, weich und fluffig und außen die krustige Zucker-Zimt-Schicht...mhhh
- ich muss ja auch gestehen, ich bin ein Zimt-Fanatiker und daher gefällt mir das Äußere der Waffeln natürlich wirklich gut :-)
- mein Mann sprach von einem Zuckerschock, was ich jetzt aber gar nicht so krass empfand, da der Teig recht neutral schmeckt und die Süße durch das Äußere kommt
- am besten schmecken die Waffeln noch handwarm
- ein schönes, ausgefallenes und schnelles Rezept - ich bekam mit meinem Waffeleisen 9 Stück heraus. Wer ein typisches Herzchen-Waffeleisen nutzt, sollte so bei 12-14 Waffeln auskommen

Dienstag, 15. Januar 2013

Zimtschnecken II (Cinnamon Rolls)


Zutaten:
Teig:
500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Ei
1 EL Zucker
0,5 TL Salz
50 g Butter oder Margarine (zerlassen und abgekühlt)
300 ml lauwarme Milch

Füllung:
75 g Butter oder Margarine, zerlassen und abgekühlt
100 - 150 g brauner Zucker
2 TL Zimt
(nach Geschmack 100 g gehackte Wal- oder Pecannüsse)

Guss:
50 g Frischkäse natur
25 g zerlassene Butter
100 g Puderzucker
etwas Vanillearoma

Zubereitung:
Alle Teigzutaten in eine große Schüssel geben und zu einem glatten Teig verarbeiten (Handrührgerät, Küchenmaschine, per Hand...). Ich lasse mal wieder meinen Brotbackautomaten für mich arbeiten, da dieser dann auch gleich dafür sorgt, das mein Teig danach ordentlich aufgeht :-)


Teig muss abgedeckt an einem warmen Ort gut 1 Stunde aufgehen.

Den Teig durchkneten und zu einem großen Rechteck ausrollen (ich habe den Teig ca. 0,5 cm dick ausgerollt).


Den Teig gleichmäßig und großzügig mit dem zerlassenen Fett einstreichen. Zucker und Zimt mischen und ebenfalls gleichmäßig über der Fettschicht verteilen.


Den Teig nun von der Längsseite her aufrollen und mit der Nahtseite nach unten vor sich hin legen.

Nun aus der Rolle ca. 2 cm starke Scheiben schneiden.


Auf einem Backblech (alternativ Fettpfanne, Springform) die Teigscheiben gleichmäßig anordnen, dabei zwischen den Scheiben 1-2 cm Anstand lassen, denn sie gehen ja noch auf.

Die Schnecken abdecken und gut 1 Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen. Die Scheiben sollten sich berühren. Falls die Mitte hoch kommt, einfach mit einem Finger oder einem Kochlöffelstiel etwas zurückdrücken.

Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Schnecken in vorgeheizten Ofen geben (mittlere Schiene).
Backzeit ca. 15-20 Minuten.

In der Zwischenzeit kann man schon die Zutaten für den Guss miteinander verrühren.

Die Schnecken herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Noch warm mit dem Guss bestreichen oder beträufeln und servieren.



Anmerkungen:
- das bisher beste Rezept für Zimtschnecken und das von einer meiner Lieblingsseiten: USA kulinarisch
- einfach nur lecker, locker und genial
- mich hat dieses Rezept aus mehreren Gründen gereizt: die Zugabe von Vanillepuddingpulver in einem Hefeteig und die, für amerikanische Rezepte, recht geringe Zuckermenge
- lediglich den Guss habe ich durch normalen Zuckerguss (Puderzucker & Wasser) ersetzt, da ich keinen Frischkäse mehr im Haus hatte
- wer größere Schnecken möchte, der rollt den Teig halt etwas dicker aus 
- ein tolles Rezept, das es nun sicher noch öfter geben wird. Ideal an kalten Tagen
- auch die Kinder waren begeistert
- heute Abend werde ich sicher noch mal Lust darauf bekommen und dann probiere ich es aus, die kalten Schnecken noch mal kurz in der Mikrowelle zu erwärmen. Sie sollen dann schmecken wie frisch gebacken... Ich werde dann mein Ergebnis an euch weitergeben :-)

Fazit: selbst am nächsten Tag kann man die Zimtschnecken wunderbar noch einmal in der Mikrowelle erwärmen und sie schmecken, als kämen sie frisch aus dem Backofen!! Ein weiterer Vorteil ist, das die Küche sofort wieder wunderbar nach frischen Zimtschnecken duftet! PERFEKT! :-)

Sonntag, 16. Dezember 2012

Weihnachtsmandeln


Zutaten:
200 g Mandeln
4 EL brauner Zucker
4 EL Wasser
1 TL Zimt

Zubereitung:
Wasser, Zucker und Zimt in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben und gut miteinander verrühren.


Mandeln unterheben.

Die Schüssel in die Mikrowelle stellen und auf höchster Leistung (meine Mikro bringt es auf 850 Watt) ca. 1-2 Minuten garen lassen.

Schüssel heraus nehmen und einmal durchrühren.


Diesen Vorgang solange wiederholen (ca. 3-4 Male), bis sich beim Umrühren Fäden bilden.


Dann den gesamten Inhalt der Schüssel auf ein großes Stück Backpapier schütten und mit dem Löffel gleichmäßig verteilen. Vorsicht - es ist wahnsinnig heiß!!


Die Schüssel sofort mit kochend heißem Wasser ausspülen, dann löst sich der karamellisierte Zucker ganz leicht :-)

Die Mandeln sollen nun eine gute Stunde auskühlen und trocknen. Sie lassen sich sehr leicht lösen und kleben auch nicht besonders stark zusammen.

Perfekt zum Verschenken und natürlich auch zum weg knabbern :-)


Anmerkungen:
- auf diese Weise bereite ich zur Weihnachtszeit immer diese leckeren Mandeln zu
- ich hatte mein Rezept verlegt, aber da ich beim Mehlspeiskönig ein tolles Buch (Süsse Geschenke zu Weihnachten) gewonnen hatte, war ich glücklich, das die Mengenangaben auch hier zu finden waren
- man kann auch abgezogene Mandeln verwenden, aber ich mag sie lieber mit Haut
- man kann den Zimt auch weg lassen oder aber auch Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote verwenden
- ich habe diese Mandeln auch schon mal mit Spekulatius- und auch Lebkuchengewürz zubereitet. Man ist da doch auch sehr frei in der Geschmacksrichtung. also einfach mal ausprobieren
- die Mandeln werden nicht so knusprig oder fest wie auf dem Weihnachtsmarkt, aber ich persönlich finde gerade das ideal
- auch Nüsse kann man auf diese Weise karamellisieren (mein Favorit: Walnüsse)
- eine schnelle und unkomplizierte Idee für ein leckeres Geschenk aus der Küche

Samstag, 17. November 2012

Apfelkompott


Zutaten:
1 kg Äpfel 
Saft einer Zitrone
Zucker (je nach Apfelsorte 4-6 EL)
1 Zimtstange

Zubereitung:
Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden.


Die Apfelwürfel in einen Topf geben und mit dem Zitronensaft mischen.

Zucker und Zimtstange unterrühren und alles einmal kurz aufkochen lassen. Die Temperuatur auf klein stellen und die Äpfel bis zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.



Wenn die Äpfel weich genug sind, die Zimtstange entfernen und das Kompott in eine Schüssel umfüllen.

Abkühlen lassen und servieren.

Anmerkungen:
- mein Grundrezept für einfaches und schnelles Apfelkompott
- schmeckt pur, zur Pfannkuchen, Milchreis etc.
- kann auch verwendet werden als Füllung für Kuchen
- schmeckt auch mit Vanille statt mit Zimt 
- wenn man es püriert, erhält man Apfelmus
- eignet sich auch zum Einfrieren oder Einkochen

Samstag, 11. August 2012

Pflaumenkuchen mit Streuseln


Zutaten:
Teig:
300 g Mehl
2 TL Backpulver
160 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier (Gr. M)

Belag:
2 kg Zwetschen
4 EL Zucker
2 TL Zimt
2 Prisen Muskatnuss (frisch gerieben)

Streusel:
300 g Mehl
100 g Zucker
120 g Butter oder Margarine
2 Prisen Zimt

Zubereitung:
Ein Blech mit Backpapier auskleiden und Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für den Teig das Fett mit Zucker und Salz schaumig rühren (Handrührgerät), dann das Ei zufügen und auch gut unterrühren.

Mehl und Backpulver mischen und auch unterrühren. Dieser Rührteig ist eher fest und das soll auch so sein!

Ich habe für diesen Kuchen erstmalig meine neue KitchenAid Küchenmaschine genommen und alle Zutaten von Anfang an zusammen eingefüllt, daher an dieser Stelle mal keine Schritt-für-Schritt Bilder, aber ich denke, das braucht ihr inzwischen auch nicht mehr unbedingt :-)


Den Teig auf dem Blech glattstreichen.


Die Zwetschen entsteinen und dicht an dicht auf dem Teig anordnen - NICHT in den Teig schieben oder drücken!!!


Zimt, Zucker und Muskatnuss mischen und großzügig über die Pflaumen verteilen.


Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu Streuseln verarbeiten. Das geht recht zügig (ca. 2 Minuten). Die fertigen Streusel über dem Kuchen verteilen und in den Ofen geben.



Backzeit ca. 50-60 Minuten - die Oberfläche sollte gleichmäßig goldbraun aussehen.


Herausnehmen und auskühlen lassen. Wer mag, bestäubt den Kuchen noch mit Puderzucker.

Anmerkungen:
- da ich bei Pflaumenkuchen eher keinen Hefeteig mag (wird mir zu schnell trocken), bereite ich am liebsten diesen Rührteig zu, der sich auch für andere Obstsorten, die sehr saftig sind, sehr gut eignet
- ich bin bei uns so gut wie die einzige, die Pflaumenkuchen liebt und deshalb backe ich mir immer ein Blech und friere die Reste streifenweise ein (zum Auftauen einfach heraus nehmen, ca. 30 Minuten stehen lassen und kurz auf 100 Grad nochmal aufbacken)
- für mich im Sommer ein absolutes "must have" - am besten natürlich mit Sahne :-) 
- wer lieber einen dickeren Boden (Blech) mag, der sollte das 1,5 fache des Teigrezeptes nehmen. Ich bevorzuge die fruchtigere Variante :-)

Samstag, 19. Mai 2012

Zimtschnecken (Kanelbullar)


Zutaten:
Teig:
400 g Mehl
20 g Hefe
80 g Zucker
1/2 TL Kardamom
1/2 TL Salz
250 ml Milch
50 g Butter oder Margarine

Füllung:
50 g Butter
50 g Zucker
1 EL Zimt

zum Bestreichen:
1 Ei
je 1 Prise Salz und Zucker
Hagelzucker

Zubereitung:
Zunächst für den Teig die Milch erwärmen und die Butter (Margarine) zerlassen. 


Dann die Butter zur Milch geben. Dabei darf die Mischung nicht zu warm werden. Zur Not einfach wieder etwas abkühlen lassen.
Die Hefe in dieser Mischung auflösen.


Mehl und die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben (oder wie ich in den Brotbackautomaten), die Butter-Milch-Hefemischung zufügen und alles gut miteinander verkneten. Der Teig muss glatt und geschmeidig sein und darf nicht mehr kleben. Falls notwendig etwas mehr Mehl mit unterkneten.


Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Den Teig dann auf einer leicht bemehlten Fläche noch einmal durchkneten 


und als Rechteck ausrollen.


Die Butter für die Füllung zerlassen und auf den Teig auftragen. 


Zimt und Zucker mischen und ebenfalls gleichmäßig über der Butter verteilen. 


Nun alles vorsichtig mit den Händen in den Teig "einreiben".


Den Teig von der Längsseite her aufrollen und mit der Naht nach unten noch mal ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.


Jetzt Scheiben von ca. 1,5 cm Stärke schneiden 


und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Erneut abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen.


Hefeschnecken aller Art neigen dazu, in der Mitte extrem hoch zu gehen. Man kann dies verhindern, indem man vorsichtig mit dem Daumen oder einem Kochlöffelstiel die Mitte nach der Gehzeit (Gare) eindrückt.

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 240 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Ein Ei durch ein feines Haarsieb streichen,


 mit Salz und Zucker verrühren und die Schnecken damit bestreichen. Den Hagelzucker darüber streuen.


Das Blech in den Ofen geben und die Schnecken ca. 10 Minuten backen.


Mit dem Backpapier vom Blech auf einen Kuchenrost ziehen, ein Küchentuch darüber ausbreiten und auskühlen lassen.

Anmerkungen:
- das Rezept hat mir mal eine Bekannte gegeben und sie hat es aus Schweden mitgebracht. Ob so tatsächlich "original schwedische Kanelbullar" schmecken weiß ich nicht, aber die Zimtschnecken sind wirklich lecker :-)
- ich habe ein recht großes Rechteck ausgerollt, da ich ja bekanntlich lieber "kindergerechte" Backstücke zubereite, daher sind meine Schnecken recht klein geworden. Normalerweise sollte der Teig schon eine Stärke von ca. 1 cm haben.
- die Schnecken eignen sich auch hervorragend zum Einfrieren (direkt nach dem Abkühlen) und schmecken aufgebacken wieder ganz frisch 
- schmecken frisch natürlich am besten (wie jedes Hefegebäck), aber meine sind eh nur ein paar Stunden alt geworden :-) Und das sicher auch nur, weil ich sie in Abwesenheit meiner Jungs gebacken habe :-)
- das Abdecken mit dem Tuch direkt nach dem Backen sorgt dafür, das die Zimtschnecken schön saftig bleiben