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Mittwoch, 8. Februar 2017

Königsberger Klopse á la Sanna


Zutaten:
750 g Gehacktes (halb & halb)
1-1,5 TL Salz (nach Geschmack)
2 Scheiben Weißbrot
Milch
2 Eier
1 kleine Zwiebel
1 TL Senf, mittelscharf
schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer

1 Liter Rindfleischbrühe oder Gemüsebrühe 

2 EL Butter
2 EL Mehl
1-1,5 EL Kapern und Flüssigkeit
3-4 EL Sahne
frischer Zitronensaft
Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung:
Das Weißbrot mit etwas Milch übergießen und durchweichen lassen.

Gehacktes mit Eiern, kleingehackter Zwiebel und den Gewürzen in eine Schüssel geben.
Weißbrot gut ausdrücken und zum Fleischmix geben und alles gut durchmengen bis eine formbare Masse entstanden ist.


Mit feuchten Händen 12 Bällchen formen.


Die Brühe in einem weiten Topf zum Kochen bringen und dann die Bällchen hinein geben. Ca. 10-15 Minuten (je nach Größe) auf kleiner Hitze gar ziehen lassen.


Mit einer Schaumkelle heraus heben und beiseite stellen. Brühe durch ein Sieb gießen und auffangen.


Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl zufügen und kurz anschwitzen.


Dann nach und nach die Brühe angießen und dabei mit einem Schneebesen kräftig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Nicht zu viel Brühe auf einmal zufügen, damit es nicht zu dünn wird! Wenn ihr die gewünschte Saucenkonsistenz erreicht habt (jeder mag es ja etwas anders), alles unter rühren gut aufkochen lassen (ca. 2-3 Minuten).

Sahne mit einrühren, so wie Kapern inkl. Flüssigkeit. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.


Zum Schluss die Fleischbällchen wieder in die Soße geben und erwärmen.

Wir essen am liebsten Salzkartoffeln und Kopfsalat mit Zitronendressing dazu.



Anmerkungen:
- Dies gehört wohl auch zu den Klassikern der deutschen Küche, jedoch ist meine Version die, mit der ich groß geworden bin. Beim Klassiker gehören noch Sardellen mit in die Bällchen und die Soße, aber das spar ich mir 😉
- Ein recht schnelles und leckeres Gericht, was auch meine Jungs sehr mögen.
- Gehacktes-Gerichte gehören ja bei Kindern ohnehin immer zu den Lieblingsspeisen und da passen die Klopse eigentlich auch sehr gut dazu
- Ich persönlich mag den Geschmack der Kapern in der Soße, jedoch kann und mag ich nicht darauf beißen (meine Kinder schon gar nicht), daher hebe ich sie vor dem Servieren mit einer Schaumkelle wieder heraus. So habe ich zwar den Geschmack dabei, aber muss mir kein Gemäkel beim Essen anhören und ich selbst muss auch nichts auf dem Teller heraus fischen 😏


Mittwoch, 4. Januar 2017

Marmorkuchen



Zutaten:
250 g Butter oder Margarine
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prose Salz
4 Eier
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
125 ml Milch
50 g gehackte Mandeln
50 g Blockschokolade (fein gerieben)
40 g Backkakao
2 EL Rum
6 EL Milch

2 EL Puderzucker

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Napfkuchen- oder Guglhupfform fetten.


Butter/Margarine in einer Schüssel mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen.

Zucker, Vanillezucker und Salz mischen und eßlöffelweise einrühren.


Die Eier einzeln unterrühren.


Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch unter den Teig rühren.



Ca. 1/3 des Teiges abnehmen und beiseite stellen.


Unter den verbleibenden Teig die Mandeln mischen.

Dann in das abgenommene Teigdrittel Rum, Milch, geriebene Schokolade und Kakao einrühren.


Zunächst die Hälfte des hellen Teiges in die Backform füllen und glatt streichen.
Dann folgt auf gleiche Weise das Einfüllen des Schokoteiges. Zuletzt dann den restlichen hellen Teig darüber verteilen und glatt streichen.




Mit einem Stäbchen oder einer Gabel nun spiralförmig durch den Teig gehen, damit die Marmorierung erfolgt.



Die Form auf die unterste Schiene in den Ofen stellen. Backzeit rund 90 Minuten.
Den Kuchen heraus nehmen und ca. 10 Minuten in der Form etwas abkühlen lassen. Dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.


Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, wird er noch mit Puderzucker bestäubt.



Anmerkungen:
- Wie ich ja bereits angekündigt habe, werde ich in diesem Jahr einige Kuchenklassiker hier aufnehmen und dieser Marmorkuchen ist quasi der Startschuss. Ich habe hier etliche uralte Backbücher, in denen sich wirklich tolle Rezepte befinden. 
- Dieses Rezept stammt aus einem Backbuch von 1976 "Backen leicht & lecker" (Lingen Verlag)       
- Normalerweise besteht mittlerweile ein Marmorkuchen aus einfachem Rührteig, wobei ein Teil halt mit Kakao oder Schokolade versehen wird. Mir gefiel die Variation mit den Mandelstückchen sehr gut.
- Ein einfaches, aber sehr leckeres Rezept. Der Kuchen ist schön saftig und die Mandelstückchen ergeben einen tollen Geschmack, dann noch der Schokoteig...sehr, sehr gut :-)

NACHTRAG:
Auch wenn der Kuchen sehr gut schmeckt, musste ich heute (am zweiten Tag) feststellen, dass er doch schon beginnt recht trocken zu schmecken. Er war gut in Alufolie verpackt, aber dennoch fand ich ihn heute nicht mehr sooo toll! Beim nächsten Mal werde ich dann doch wieder mein Grundrezept für Rührteig als Basis nehmen


Dienstag, 3. Januar 2017

Spinat, Kartoffelpüree und Spiegelei als Auflauf


Zutaten:
900 g Rahmspinat (TK-Produkt)
2 kg Kartoffeln
50 g Butter
300-350 ml Milch (je nach Kartoffelsorte)
Salz

8 Eier
Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen.
Dann das Wasser abgießen und die Kartoffeln ausdämpfen lassen - immer wieder durchschwenken und den Topf auf die heiße Herdplatte stellen, damit jegliche Flüssigkeit an den Kartoffeln "wegtrocknen" kann.



Rahmspinat nach Packungsanweisung auftauen und einmal aufkochen lassen. Nach eigenem Geschmack kann man diesen dann noch mit etwas Salz, weißem Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den Spinat in eine große, flache Auflaufform geben und glatt streichen.


Die Kartoffeln dann mit einem Kartoffelstampfer fein zerstampfen und mit Butter und Milch zu einem Püree verrühren. Nach eigenem Geschmack evtl. noch mal nachsalzen.



Das Püree vorsichtig auf dem Spinat verstreichen und dabei für die Eier Mulden in das Püree drücken.


In jede Mulde ein Ei gleiten lassen. Die Form in den Ofen geben und solange darin lassen, bis die Eier die gewünschte Konsistenz haben (Eiweiß sollte auf jeden Fall fest werden).
Bei meinem Ofen dauerte es ca. 20-25 Minuten.




Anmerkungen:
- Ich habe diese Idee neulich bei Pinterest gefunden und musste sie einfach mal "nachbasteln", alleine deshalb, weil mir die Idee an sich und auch die Optik sehr gut gefiel :-) Vielen Dank an dieser Stelle an Marsha von "Eine Prise Lecker"
- Nun gut, Marsha hat frischen (gefrorenen) Spinat zu Rahmspinat verarbeitet, aber ich hatte ohnehin noch zwei fertige Päckchen eingefroren und habe mich für die Schnellversion entschieden.
- Für das Püree kann man keine exakten Flüssigkeitsangaben machen, da die Kartoffelsorte hier eine Rolle spielt. je nach Sorte benötigt man mal etwas mehr oder weniger Milch. Einfach nach Gefühl ausprobieren und zunächst immer etwas weniger nehmen. Marsha hat in ihrer Version auch zusätzlich noch Sahne verwendet.
- Da der Januar ja auch zum "Sparmonat" gehört, passt dieses Rezept auch sehr gut zum Thema "Gut und günstig essen"
- Ein beliebter Kinderklassiker mal neu aufgelegt :-) Eigentlich sehen Püree und Spinat ja immer etwas lieblos auf dem Teller aus, aber in dieser Variante wirkt alles gleich ganz anders
- Das Gericht lässt sich natürlich auch sehr gut vorbereiten. Ich würde Spinat und Kartoffelpüree dafür abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen und erst kurz vor dem Ofengang die Eier darüber verteilen. Man sollte aber dann auch bedenken, dass sich die Garzeit dann auch etwas verlängern wird.

Happy New Year und mal sehen, was uns das Jahr 2017 so alles bringt

Ich wünsche hiermit all meinen Lesern und Fans ein frohes neues Jahr und ich hoffe, ihr seid alle gut reingerutscht 😃

Auch wenn es hier bei mir im letzten Jahr etwas ruhig zu ging, habe ich mir vorgenommen im neuen Jahr wieder mehr zu bloggen.

Ich würde gerne den Schwerpunkt in diesem Jahr auf Klassiker aus der Küche legen, da ich es wichtig finde, dass eben auch altbekannte Gerichte und Backwaren nicht in Vergessenheit geraten dürfen. 

Da ich auch sehr viele Leser habe, die sich oft (noch) nicht trauen etwas auszuprobieren, werde ich auch weiterhin mit meinen Schritt-für-Schritt-Anleitungen Hilfestellung bieten.
Auch wenn es einige Leser gibt, die manchmal vielleicht grinsen über wirklich (ihrer Meinung nach) banale Anleitungen...wir alle haben mal irgendwann angefangen und wären auch für so manche "banale" Tipps dankbar gewesen 😉

Und nie vergessen...JEDER kann kochen oder backen, man muss sich nur trauen!

Weiterhin möchte ich in Zukunft auch vermehrt Produkte aus dem Bereich "Küche" vorstellen und auch hier lege ich den Schwerpunkt auf wichtige Produkte, die in keiner Küche fehlen sollten. natürlich werde ich auch die ein oder andere Spielerei vorstellen... ich komme ja auch nicht immer an jedem, eigentlich unnützen, Kram vorbei 😃

Ich hoffe, ihr bleibt mir alle treu und unterstützt mich weiterhin und auch über eure Kommentare und Anregungen freue ich mich.

Liebe Grüße und einen tollen & leckeren Jahresstart
Eure Sanna


Dienstag, 15. Januar 2013

Zimtschnecken II (Cinnamon Rolls)


Zutaten:
Teig:
500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Ei
1 EL Zucker
0,5 TL Salz
50 g Butter oder Margarine (zerlassen und abgekühlt)
300 ml lauwarme Milch

Füllung:
75 g Butter oder Margarine, zerlassen und abgekühlt
100 - 150 g brauner Zucker
2 TL Zimt
(nach Geschmack 100 g gehackte Wal- oder Pecannüsse)

Guss:
50 g Frischkäse natur
25 g zerlassene Butter
100 g Puderzucker
etwas Vanillearoma

Zubereitung:
Alle Teigzutaten in eine große Schüssel geben und zu einem glatten Teig verarbeiten (Handrührgerät, Küchenmaschine, per Hand...). Ich lasse mal wieder meinen Brotbackautomaten für mich arbeiten, da dieser dann auch gleich dafür sorgt, das mein Teig danach ordentlich aufgeht :-)


Teig muss abgedeckt an einem warmen Ort gut 1 Stunde aufgehen.

Den Teig durchkneten und zu einem großen Rechteck ausrollen (ich habe den Teig ca. 0,5 cm dick ausgerollt).


Den Teig gleichmäßig und großzügig mit dem zerlassenen Fett einstreichen. Zucker und Zimt mischen und ebenfalls gleichmäßig über der Fettschicht verteilen.


Den Teig nun von der Längsseite her aufrollen und mit der Nahtseite nach unten vor sich hin legen.

Nun aus der Rolle ca. 2 cm starke Scheiben schneiden.


Auf einem Backblech (alternativ Fettpfanne, Springform) die Teigscheiben gleichmäßig anordnen, dabei zwischen den Scheiben 1-2 cm Anstand lassen, denn sie gehen ja noch auf.

Die Schnecken abdecken und gut 1 Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen. Die Scheiben sollten sich berühren. Falls die Mitte hoch kommt, einfach mit einem Finger oder einem Kochlöffelstiel etwas zurückdrücken.

Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Schnecken in vorgeheizten Ofen geben (mittlere Schiene).
Backzeit ca. 15-20 Minuten.

In der Zwischenzeit kann man schon die Zutaten für den Guss miteinander verrühren.

Die Schnecken herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Noch warm mit dem Guss bestreichen oder beträufeln und servieren.



Anmerkungen:
- das bisher beste Rezept für Zimtschnecken und das von einer meiner Lieblingsseiten: USA kulinarisch
- einfach nur lecker, locker und genial
- mich hat dieses Rezept aus mehreren Gründen gereizt: die Zugabe von Vanillepuddingpulver in einem Hefeteig und die, für amerikanische Rezepte, recht geringe Zuckermenge
- lediglich den Guss habe ich durch normalen Zuckerguss (Puderzucker & Wasser) ersetzt, da ich keinen Frischkäse mehr im Haus hatte
- wer größere Schnecken möchte, der rollt den Teig halt etwas dicker aus 
- ein tolles Rezept, das es nun sicher noch öfter geben wird. Ideal an kalten Tagen
- auch die Kinder waren begeistert
- heute Abend werde ich sicher noch mal Lust darauf bekommen und dann probiere ich es aus, die kalten Schnecken noch mal kurz in der Mikrowelle zu erwärmen. Sie sollen dann schmecken wie frisch gebacken... Ich werde dann mein Ergebnis an euch weitergeben :-)

Fazit: selbst am nächsten Tag kann man die Zimtschnecken wunderbar noch einmal in der Mikrowelle erwärmen und sie schmecken, als kämen sie frisch aus dem Backofen!! Ein weiterer Vorteil ist, das die Küche sofort wieder wunderbar nach frischen Zimtschnecken duftet! PERFEKT! :-)