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Samstag, 7. März 2015

Eiweißbrot


Zutaten:
8 Eiweiß (Eigelb anderweitig verwerten)
300 g Magerquark
100 g gemahlene Mandeln
100 g Leinsamen, geschrotet
30 g Weizenvollkornmehl
30 g Roggenvollkornmehl
10 g Backpulver
5 g Salz
4 EL diverse Kerne Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Nüsse ganz nach Geschmack)

Ich habe statt der Kerne 4 EL Basismüsli (40 g) mit Kernen verwendet

Zubereitung:
Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Kastenform (24 cm) mit Backpapier auskleiden (bei Verwendung einer Silikonform genügt ein dünnes Einfetten mit Butter).

Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen.


Quark und Eiweiß zufügen und alles zu einer glatten Masse verrühren.


In die Kastenform füllen und glatt streichen.


Form in den Ofen geben und ca. 50-60 Minuten backen (im Zweifel kann man sehr gut eine Stäbchenprobe machen.

Brot nach der Backzeit aus dem Ofen holen und aus der Form stürzen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Nährwerte zu einer Scheibe Brot (1,5 cm Dicke):
118 kcal - 6 g Fett - 5 g Kohlehydrate (davon 1 g Zucker) - 8,8 g Protein - 4 g Ballaststoffe - 0,4 BE (Broteinheiten) - 2 mg Vitamin E - 42 mg Magnesium - 60 mg Chlorid - 145 mg Kalium - 52 mg Kalzium - 120 mg Phosphor - 50 mg Schwefel - und viele Mineralstoffe und Vitamine in kleineren Anteilen.

Die Angaben variieren nach verwendeten Zutaten und Größe der einzelnen Brotscheiben.

Anmerkungen:
- Die Grundidee zu diesem Eiweißbrot stammt von dieser Seite und es gibt wahnsinnig viele Variationen im Netz zu diesem Brot
- Je nach Geschmack, kann jeder sich sein Brot so zubereiten, wie er es mag. Da ich hier ohnehin schon etwas vorsichtiger sein musste mit der Verwendung diverser Körner, habe ich mich halt für ein Basismüsli entschieden, da dieses hier auch gegessen wird.
- Anstelle des Weizenvollkornmehls wurde ursprünglich Weizenkleie verwendet. Diese hatte ich aber nicht im Haus und hatte im Netz nach Alternativen gesucht. Da die Weizenkleie für den Kleberanteil im Brot sorgen soll, war es möglich auf andere Zutaten wie Weizenvollkornmehl, aber auch Haferflocken oder andere Vollkornmehle auszuweichen
- da ich noch getrocknetes Eiweiß in Pulverform hier hatte, das ich für gewöhnlich für Marshmallowfluff verwende, bin ich darauf ausgewichen statt frisches Eiklar zu verwenden. Einfach nach Packungsanweisung anrühren - funktioniert hervorragend!
- Das Brot ist wirklich sehr schnell gemacht und eignet sich hervorragend für Sportler, aber soll auch sehr gut geeignet sein für eine Low-Carb Diät, da es nur wenig Kohlehydrate hat, dafür jede Menge Eiweiß.
- Das Brot an sich ist absolute Geschmackssache :-) Während ich persönlich doch positiv überrascht war und es besser fand als ich dachte (ja, ich bin bei solchen Sachen immer sehr, sehr misstrauisch), war es ausgerechnet mein Mann (für den ich dieses Brot ja gebacken hatte), der nach dem ersten Bissen angewidert war und meinte, das würde er nicht herunter bekommen! Ihm missfiel irgendein Geschmack im Brot (es erinnerte ihn an etwas unangenehmes, leicht säuerliches) und ich bin überzeugt davon, das es am Quark und am Backpulver lag. Dabei findet man in den meisten Rezepten sogar weitaus höhere Mengen an Backpulver, was natürlich dann erst recht für diesen säuerlichen Geschmack sorgt.
- trotz alledem ist dieses Brot sehr geschmackvoll und sehr saftig ohne dabei klebrig im Inneren zu sein
- Unsere Kinder meinten zwar, das sie es lecker finden würden, aber bei meiner Frage, ob sie es denn auch am nächsten Tag essen wollten, verneinten sie alle 3 vehement :-P
- Schließlich gab ich dann das Brot meiner Nachbarin, die mich kurz darauf anrief und völlig begeistert war. Sie hatte zuvor noch nie ein Eiweißbrot gegessen und war ganz angetan. Ihre Kinder dagegen...gleiche Reaktion wie meine :-D 
- Bei uns wird es also weiterhin das Standardbrot geben und fertig. Interessant fand ich diesen Versuch auf jeden Fall und wer diese Art von Broten mag...vielleicht konnte ich so eine Alternative zu den (meiner Meinung nach) völlig überteuerten Broten aus den Geschäften bieten ;-)

Freitag, 6. März 2015

Energie-Bällchen


Zutaten:
120 g Erdnussbutter
50 g Kokosflocken, geröstet und abgekühlt
100 g Honig
80 g Haferflocken,kernig
50 g Leinsamen (geschrotet oder fein gemahlen)
1 EL Traubenzucker
4 EL Schokoladenstückchen (oder Mini-Borkenschokolade)
1 TL Vanilleextrakt oder 3 Tropfen Vanillearoma

Zubereitung:
Honig und Erdnussbutter in einer Schüssel leicht erwärmen, so das sich beides gut miteinander verrühren lässt.



Alle anderen Zutaten dazu geben und gut miteinander vermengen, so das eine einheitliche Masse entsteht.




Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.



Aus der Masse nun kleine Bällchen mit den Händen rollen. Ich habe Kügelchen mit einem  Durchmesser von ca. 1,5 - 2 cm (ca. 10 g/Stück) gemacht. Da die Masse recht kompakt ist, wollte ich vermeiden, das es im Mund zu einem unangenehmen Gefühl kommt, wenn man zuviel davon auf einmal isst.

Die fertigen Kugeln noch einmal gut durchkühlen lassen.



Man kann sie im Kühlschrank aufbewahren, aber wohl auch einfrieren, um sie nach Bedarf heraus zu holen. Das Rezept ergab bei mir 50 Stück.

Nährwertangaben für ein Energie-Bällchen (ca. 10 g):
43 kcal - 2,5 g Fett - 3,5 g Kohlehydrate (davon 2,4 g Zucker) - 1,3 g Protein - 0,9 g Ballaststoffe - 0,3 BE (Broteinheiten) - 13,3 mg Kalium - 6,3 mg Magnesium - 15 mg Phosphor (und natürlich noch weitere Vitamine und Nährstoffe in kleineren Anteilen)

Die Angaben sind ca. Angaben und variieren nach Verwendung der einzelnen Zutaten und nach Gewicht eines einzelnen Bällchens!

Anmerkungen:
- wer sich an meine Powerriegel aus den letzten Jahren erinnert, der wird auch Gefallen finden an diesen kleinen Häppchen.
- sie sind schnell gemacht, lassen sich gut zwischendurch essen und sorgen mit ihren Zutaten für einen schnellen Energieschub
- auch ideal für Kinder
- das Ursprungsrezept habe ich hier gefunden, aber ich habe es noch etwas abgeändert
- ähnliche Rezepte findet man im Netz zuhauf und ich denke mal, das man an diesen Bällchen noch einiges ändern könnte: gehackte Nüsse mit einarbeiten, Fruchtstückchen etc.
- da mein Mann solche Energiespender auf dem Rad benötigt, er hat ja auch nur begrenzte Mitnahmemöglichkeiten, habe ich einzelne Bällchen in Klarsichtfolie eingepackt, so das er sie locker am Rücken in seiner Tasche unterbringen kann

Wichtiges zu den Zutaten:
- Erdnussbutter: ist reich an Vitamin E und H, aber sie enthält auch sehr viel Eiweiß und wird auch aus diesem Grunde sehr gerne in Sportlernahrung verwendet. Aufgrund der Erdnüsse enthält dieses Produkt auch wertvolle Fette: hoher Anteil an ungesättigten und gesättigten Fettsäuren. Weiterhin enthalten: Kalium, Natrium, Magnesium
- Honig: liefert schnelle Energie (Kohlehydrate sind ausreichend vorhanden), enthält u.a. Magnesium, Aminosäuren
- Leinsamen: hoher Proteinlieferant, enthält auch jede Menge Omega-3 Fettsäuren und Ballaststoffe
- Kokosnuss: Kokos ist im allgemeinen sehr gesund, denn durch die Produkte werden der Stoffwechsel angeregt, der Cholesterinspiegel wird nicht belastet uvm. Kokos enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und ist ballaststoffreich
- Haferflocken: sie enthalten jede Menge Kohlenhydrate und Proteine (Eiweiß) - Kohlenhydrate gehören zu den Hauptenergielieferanten unseres Organismus; Proteine dienen dem Muskelaufbau und können den Fettabbau ankurbeln
- hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (senkt Risiko von Herzkrankheiten)
- Vitamine B1, B6 und E
- Zink, Eisen, Kalzium, Magnesium & Phosphor
- reich an Glucanen (Beta Glucan kann Cholesterinspiegel senken und wirkt positiv auf den Blutzuckerspiegel)
-Traubenzucker: wird gerne im Sport verwendet, da er schnell neue Energie liefert und sofort ins Blut übergeht

Freitag, 27. Februar 2015

Haferflocken-Bananen Pancakes (zuckerfrei)


Zutaten:
200 g Haferflocken
3 TL Backpulver
1,5 Bananen (reif)
250 g körniger Frischkäse (Hüttenkäse)
3 Eier
2-3 EL Milch
Zimt (eine Prise)
3 Tropfen Vanillearoma (oder nach Geschmack)

Optional: Schokostückchen, Obststückchen etc. (bei der Schoki ist es dann natürlich nicht mehr zuckerfrei ;-) )

Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf die optionalen) in eine Küchenmaschine oder Blender geben und zu einem glatten Teig zerkleinern lassen. Milchzugabe ist abhängig von den Haferflocken. Der Teig sollte sehr dickflüssig sein.



Eine beschichtete Pfanne mit etwas Butter auspinseln und auf mittlere Temperatur erhitzen.

Mit einem Esslöffel die Pancakes (ich habe mich für handtellergroße entschieden) nun in die Pfanne geben - ich habe eine 28er Pfanne benutzt und immer gleich 3 Stück auf einmal abbacken können.


Gewendet werden die Pancakes, wenn sich Blasen an der Oberfläche bilden.

Wer mag, kann auf die noch rohen Oberseiten zusätzlich ein paar Schokostückchen oder auch Fruchtstücke (z.B. Blaubeeren, dünne Apfelstücke etc.) verteilen, die dann nach dem wenden kurz mitgebacken werden.


Aus der Pfanne nehmen, wenn sie fertig sind und kurz auf ein Stück Küchenpapier legen.

Servieren kann man sie pur oder mit Obst.

Ich habe aus dem Rezept 15 Pancakes gebacken und hier die Nährwerte pro Portion (ohne Obst und ohne Schokostückchen - jeweils 3 Stück pro Portion):
289 kcal - 9 g Fett - 33 g Kohlenhydrate (davon 6 g Zucker) - 17 g Protein - 5 g Ballaststoffe - 85 mg Cholesterin - 2,7 BE (Broteinheiten) - 71 mg Magnesium - 284 mg Chlorid - 392 mg Kalium - 123 mg Kalzium - 585 mg Phosphor

Und natürlich noch jede Menge weitere Vitamine und Nährstoffe in kleineren Anteilen.
Werte können natürlich schwanken aufgrund von Zutaten und Größe der einzelnen Pancakes.

Anmerkungen:
- da ich ja leichtere und bewusstere Gerichte angekündigt hatte, die auch kindertauglich sind, passte mir dieses Rezept sehr gut :-)
- meine Jungs waren begeistert, vor allem von den Pancakes, die ich mit ein paar kleineren Stückchen Borkenschokolade gebacken habe
- ich selber war ja doch sehr skeptisch, ob diese Pancakes bei meinen Jungs ankommen würden, da ich mir den Bananengeschmack nicht ganz vorstellen konnte (und wollte), doch auch ich muss gestehen, das selbst mir die kleinen Teile recht gut geschmeckt habe :-)
- eine wirklich sehr schöne Alternative zu den üblichen Pfannkuchen/Pancakes. Sie sättigen gut und pro Portion rechnet man 3-4 Stück (je nach Größe)
- und nun zu den Vorteilen der Zutaten, die auf jeden Fall eine Erwähnung bei der gesunden (sportlichen) Ernährung finden sollten:
Haferflocken:
- sie enthalten jede Menge Kohlenhydrate und Proteine (Eiweiß) - Kohlenhydrate gehören zu den Hauptenergielieferanten unseres Organismus; Proteine dienen dem Muskelaufbau und können den Fettabbau ankurbeln
- hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (senkt Risiko von Herzkrankheiten)
- Vitamine B1, B6 und E
- Zink, Eisen, Kalzium, Magnesium & Phosphor
- reich an Glucanen (Beta Glucan kann Cholesterinspiegel senken und wirkt positiv auf den Blutzuckerspiegel)
Bananen:
- enthalten schnell verwertbare Kohlenhydrate, die auch langfristig anhalten
- Kalium (aktiviert Enzyme, hält Muskeln geschmeidig, reguliert den Wasserhaushalt)
- Magnesium (sorgt für Zusammenspiel von Nerven und Muskeln und beugt Muskelkrämpfen vor)
Hüttenkäse:
- fettarm
- hoher Eiweißlieferant
Eier:
- Vitamine: A, D, E, B1, B2, B6, B12
- Mineralstoffe: Salz, Eisen, Zink, Magnesium, Chlorid, Mangan, Schwefel, Kalium, Kalzium, Phosphor, Kupfer, Fluorid und Jod
- alles in allem ein gesunder "Alleskönner" und vor allem eine ausgezeichnete Proteinquelle!!

Fitnessküche, Frühjahrskur.... mein Weg alle wieder fit zu bekommen!

Seltsame Themen die sich in der Überschrift so tummeln, oder? ;-)

Naja, der Winter hat es halt in sich mit all den leckeren und nicht gerade kalorien- und fettarmen Leckereien :-) Ihr braucht aber keine Sorge haben, das ich jetzt auf den allgemeinen Zug aufspringe, der jedes Jahr um diese Zeit durch das Land (und durch alle Medien) fährt.

Nein, ich bin und bleibe ein Gegner des Diätenwahns!! Jeder von uns hat sicher nach den kalten Monaten das ein oder andere Kilo mehr auf der Waage, aber dennoch verabscheue ich alles, was mit den typischen Diäten oder, wie ich es gerne nenne, Extremen zu tun hat, die auf eine schlanke Form abzielen.
Ob nun Fasten, Entschlackung, Low Carb, Trennkost...ich könnte wohl stundenlang sämtliche Bezeichnungen und Arten aufzählen und ja, vor etlichen Jahren habe auch ich schon mal das ein oder andere erfolgversprechende Konzept probiert ;-)

Wenn wir aber mal ehrlich sind, ist es doch eigentlich völliger Schwachsinn auf spezielle Arten zurück zu greifen um unsere Figuren in Frühjahrsformen zu bringen, oder? Eigentlich wissen wir doch alle woran es liegt! Und eigentlich wollen wir doch auch irgendwann wieder zu den Leckereien greifen dürfen und diese nicht auf ewig aus unserem Leben verbannen! Und spätestens dann beginnt das Übel wieder von vorne....


Immun-Booster Drink :-)

Das einzige, was ich befürworte ist, eine gesunde Einstellung zu seiner Nahrungsaufnahme zu bekommen und einfach nur wieder bewusster zu leben. Für mich persönlich heißt dies, das wir uns erst einmal klar werden müssen, das wir in den letzten Monaten halt eindeutig zu viel von all dem gegessen haben, was eben auf Dauer nicht gut für das Körperfett ist.
Dann kommt noch der Bewegungsmangel dazu.... mal Hand auf´s Herz, jeder liebt es doch im Winter mal auf der Couch zu liegen bei ein paar Chips oder Schokolade. Oder wer liebt nicht leckere, mit Käse überbackenen Aufläufe? Deftige (und leider meist auch fett- und kalorienreiche) Gerichte gehören einfach im Winter dazu.  Das alles ist ja auch ok, solange man das Gleichgewicht beibehält. Wie immer gilt bei mir auch hier mein Fazit: In Maßen ist alles erlaubt! Nur in Massen ist selbstverständlich vorprogrammiert, das wir zunehmen, langsam und träge ins Frühjahr gehen und dann natürlich auch schneller müde werden.

In meiner Familie kommt hinzu, das mein Mann herzkrank ist und im Winter i.d.R. kein Radfahren kann. Zum einen kommen natürlich dann die bereits o.g. Faktoren zum Tragen und zum anderen tragen seine Medikamente auch noch zur Gewichtszunahme bei.

Was also tun... da wir 3 Kinder haben ist es nicht ganz so einfach mal eben seine komplette Ernährung umzustellen. Will ich ja auch gar nicht, aber auch die Kids sollen natürlich lernen, das es wichtig ist, das man zu den verschiedenen Jahreszeiten andere Bedürfnisse verspürt und das man viel mithilfe der Ernährung steuern kann.


Haferflocken-Bananen Pancakes (zuckerfrei)

Unser Körper freut sich nun auch langsam auf das Frühjahr und egal, wie lecker auch die fetten Sachen so schmecken...irgendwann ist man es dann doch leid und freut sich auf die leichtere Küche.

Ich habe mir nun vorgenommen, das wir einfach mal wieder bewusster mit den einzelnen Sachen umgehen: Fette wohl dosiert (haben wir inzwischen nicht alle beschichtete Töpfe und Pfannen zuhause?!), mehr Obst und Gemüse, weniger Chips, Schoki oder allgemein Süßigkeiten. Generell wird es bei uns niemals fettreduzierte oder mit Zuckerersatzstoffen versetzte Lebensmittel geben! Auch hiervon bin ich ein absoluter Gegner!! Vor allem für Kinder - geht einfach gar nicht!

Keine Sorge, ich werde auch weiterhin leckere Kuchen/Torten oder auch herzhafte (fett- und kalorienreiche) Speisen hier veröffentlichen :-)
Aber die nächste Zeit werde ich vermehrt damit zubringen, das auch gesunde und schlanke Sachen lecker sein können, für die ganze Familie geeignet sind und euch auch bei einzelnen Zutaten aufzeigen, das es oft nur darauf ankommt, das man Zutaten sinnvoll miteinander kombinieren muss, damit sie uns gut tun.



Es geht hierbei um eine Art Ernährungsumstellung, die das Bewusstsein stärken soll, das wir wirklich ALLES essen können, aber dennoch nicht leiden müssen unter Einschränkungen oder Qualen. Abnehmen beginnt im Kopf und es nur sinnvoll, wenn man sich nicht allein beim Gedanken schon zu quälen beginnt. Langsam und stetig, das bringt wirkliche Erfolge und langfristige Ergebnisse. Außerdem stellen wir unseren Körper auch so auf das Frühjahr ein und brauchen uns weniger Sorgen machen über Frühjahrsmüdigkeit.

Da ich ja inzwischen 3 Vollblutsportler (ein Radfahrer und zwei Fußballer) hier habe, muss natürlich auch hier einiges beachtet werden :-)
Mein Mann legt sehr viel Wert auf Proteine und Kohlehydrate und genau das benötigen natürlich auch die Jungs, da sie mindestens 2 mal die Woche trainieren und zusätzlich kommen dann noch die Spiele am Wochenende dazu.

Naja, aus diesem Grund habe ich ja bereits vor längerer Zeit die Kategorie "Sportler Rezepte" eingerichtet, wo man passende Gerichte und auch Drinks finden kann. Ich versuche hier also nach Möglichkeit auch immer gleich familienfreundliche Rezepte einzubauen.


seit einiger Zeit bei uns schon der Renner - meine Powerriegel :-)

So, nun habe ich euch genug über mein Vorhaben in der nächsten Zeit informiert :-) Ich werde versuchen bei Rezepten auch immer gleich dazu zu schreiben warum sich welche Zutaten darin befinden bzw. welche Nährstoffe, Vorteile etc. damit verbunden sind.

Falls Fragen sind....meldet euch ruhig; ebenso sind natürlich Tips und Rezeptideen bei mir immer gern gesehen :-)

Und nicht vergessen: auch die Bewegung muss natürlich sein! Also runter von der Couch und bewegt euch und ich möchte wetten, das sich die Kilos dann schon beinahe von allein verflüchtigen :-)

PS: Ich rede hier natürlich von den ganz normalen "Winterbegleiterscheinungen" und natürlich hauptsächlich auf meine Familie bezogen. Bei anderen Problemen (diverse Krankheitsbilder etc.) oder extremem Übergewicht sollte man schon mithilfe einer ärztlichen Beratung das Thema angehen!


Mittwoch, 21. Mai 2014

Isotonisches Getränk


Zutaten:
1 Liter Wasser
2 g Salz

Zitronengeschmack:
Saft einer Zitrone
60 g Trauebnzucker

Orange:
Saft von 2 Orangen
20 g Traubenzucker

Zubereitung:
Früchte auspressen und den Saft durch ein Sieb in das Wasser laufen lassen.


Salz und Traubenzucker mit hinzufügen und unter Rühren auflösen.

Anmerkungen:
- dieser Iso-Drink ist nicht nur für Sportler geeignet, sondern auch sehr gut im Sommer, wenn man viel schwitzt, damit dem Körper wieder ausreichend Salz und auch Vitamine zugeführt werden
- durch das intensive Training meines Mannes im vergangenen Jahr, kam ich auf die Idee, das man das "Fertigzeugs" (enthält oftmals Süßstoffe und schmeckt künstlich) doch sicher auch durch etwas "frisches" ersetzen kann und nachdem ich einige Dosen "studiert" hatte kam ich auf die o.g. Mischungen
- Zitrone schmeckt meiner Meinung nach am erfrischendsten undbeide Sorten sind schnell angerührt
- man kann natürlich die Saftanteile noch erhöhen, aber ein Isodrink soll ja auch den Durst löschen, daher habe ich mich für eine Konzentration entschieden, die nicht zu intensiv schmeckt
- Traubenzucker geht schnell ins Blut und liefert zusätzlich Vitamine (laut meiner Packung):
B1 - trägt zum Energiestoffwechsel bei, leistet einen Beitrag zur normalen Funktion des Nervensystems
B2 - trägt zur Erhaltung normaler Haut bei
Niacin - trägt zum Energiestoffwechsel bei, normale Haut und Nervensystem
Pantothensäure (B5) - unterstützt den Energiestoffwechsel und die geistige Leistungsfähigkeit
B6 - bedeutend für Eiweißstoffwechsel und Nervensystem
Folsäure - verringert Müdigkeitserscheinungen
B12 - trägt zur Bildung roter Blutkörperchen bei
Biotin - trägt zur Erhaltung einer gesunden Haut bei
C - Unterstützung des Immun- und Nervensystems, fördert Eisenaufnahme
E - unterstützt den Zellschutz
- ich rühre diese Drinks im Sommer auch gerne für die gesamte Familie an, denn auch die Kids sind abends (an heißen Tagen) immer sehr ausgepowert und der Körper verliert beim Schwitzen extrem viele Salze 
- man kann sicher noch weitere Geschmacksrichtungen mit anderen Fruchtsorten zubereiten, allerdings haben wir zunächst einmal Zitrone und Orange ausprobiert
- der Drink eignet sich hervorragend für unterwegs und mein Mann, der anfangs sehr skeptisch war, ist auch sehr zufrieden und meinte erstaunt, das die selbst angerührten Drinks genauso viel bringen, wie die angerührten Pülverchen :-)
- die Menge des Traubenzuckers variiert nach Intensität der Früchte bzw. der Säure in den Früchten - am besten ausprobieren und nach eigenem Geschmack anpassen

Freitag, 6. September 2013

Power-Riegel


Zutaten:
500 g Lieblings-Müsli oder eine Mischung aus Haferflocken, Flakes, Nüssen oder Kernen)
100 g Honig
100 g Erdnussbutter (Erdnusscreme)
2 Eier
1 Prise Salz
3 EL Schokoladenblättchen

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein kleines Backblech oder eine entsprechende Form (ich habe ein Backblech, das ich halbieren kann Maße: ca. 27 x 26 cm) mit Backpapier auslegen.

Müsli oder Trockenmischung in eine große Schüssel geben.


Honig und Erdnussbutter zusammen erwärmen (auf dem Herd oder kurz in der Mikrowelle) und miteinander verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.



Die Masse in die Schüssel geben und gut unterrühren.

Zwei Eier mit Salz verquirlen, zur Müslimischung geben und ebenfalls gut unterrühren.


Schokoladenblättchen unterheben.


Die Masse auf das Backblech geben und verteilen. Ein zweites Blatt Backpapier darüber legen und mit einem Nudelholz darüber rollen, bis alles ebenmäßig festgedrückt ist.


Das Blech in den Ofen geben. Backzeit ca. 15-20 Minuten - wenn es beginnt zu duften und die Oberfläche goldbraun wird sollte man sie heraus holen. Ansonsten werden sie zu knusprig und lassen sich dann schlecht schneiden!


Wenn man das Blech aus dem Ofen geholt hat, darf es ca. 10 Minuten auskühlen auf einem Kuchengitter. Jetzt vorsichtig mit einem scharfen Messer oder einem Pizzaschneider Riegel schneiden.
Vollständig auskühlen lassen.

Erst nach dem Abkühlen die Riegel vom Blech nehmen (vorher brechen sie!).

In einer gut schließenden Dose aufbewahren.

Nährwertangaben für einen Power-Riegel (ca. 40 g):
169 kcal - 7 g Fett - 22 g Kohlehydrate (davon 9,1 g Zucker) - 4,6 g Protein - 2 g Ballaststoffe - 1,8 BE (Broteinheiten) - 9 mg Kalium - 3,3 mg Kalzium (und natürlich noch weitere Mineralstoffe und Vitamine in kleineren Anteilen)

Die Angaben sind ca. Angaben und variieren nach Verwendung einzelner Zutaten und Gewicht der einzelnen Riegel. 

Anmerkungen:
- dies war mein zweiter Versuch einen Energie-Riegel zu backen und das Ergebnis ist mehr als der Hammer!! Die Riegel schmecken unglaublich gut und ich musste die Kinder und mich selber schon fernhalten während des Abkühlens :-) Wahnsinnig lecker
- auch meinem Mann schmecken sie extrem gut
- als mein Mann anfing mit dem Radsport, deckte er sich zunächst einmal ein mit Müslis en masse.... Im Endeffekt isst er aber immer nur Minimengen (war wohl doch nicht so der Hit hehe) und ich habe hier ohne Ende Kartons herumstehen... Da ich Platz brauche in meinem Vorratsschrank entschied ich mich, das sich die angebrochenen Müslis doch sicher weiterverarbeiten lassen und für dieses Rezept wählte ich das Knupermüsli von Brüggen (ohne Rosinen), da ich es sehr passend fand
- die Kombination mit der Erdnussbutter schmeckt einfach genial und die Riegel sind eher knusprig und fest
- nicht nur für unterwegs, sondern auch einfach zum zwischendurch knabbern toll
- ich stehe ja überhaupt nicht auf solche Sachen, aber ich muss zugeben, das selbst ich davon kaum die Finger lassen kann :-)

Energie-Riegel I


Zutaten:
500 g Trockenmischung nach Wahl (z.B. Haferflocken kernig und zart, Nüsse aller Art, getrocknete Früchte, Kerne, Cornflakes etc.)
125 g Honig (alternativ Agavendicksaft oder auch Ahornsirup)
1 Apfel
1 Prise Jodsalz
2 EL Traubenzucker
2 Eiweiß

Zubereitung:
Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein kleines Backblech oder eine entsprechende Form (ich habe ein Backblech, das ich halbieren kann Maße: ca. 27 x 26 cm) mit Backpapier auslegen.

Zunächst die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen.


Honig darüber geben (zur besseren Verarbeitung kann man ihn vorher erwärmen, dann wird er flüssiger), den Apfel mit Schale darüber reiben, Salz und Traubenzucker dazu geben und alles gut verrühren, bis alles gleichmäßig vermengt bzw. überzogen ist.




Eiweiß sehr steif schlagen und unterheben.


Die Masse auf das Backblech streichen und gleichmäßig bis in die Ecken verteilen. Ein weiteres Blatt Backpapier darüber legen und mit einem einem Nudelholz darüber rollen, bis alles ebenmäßig aussieht.




Das Blech in den Ofen geben und 10 Minuten backen.

Blech herausnehmen und aus der Masse vorsichtig  Riegel schneiden - das klappt hervorragend mit einem Pizzaschneider.


Das Blech erneut in den Ofen geben und weitere 10 Minuten backen.

Aus dem Ofen holen und ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Dann kann man die Riegel mitsamt dem Backpapier aus der Form heben und sie dann einzeln abheben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.


Zur Aufbewahrung in eine gut schließende Dose packen. 

Anmerkungen:
- da mein Mann ja seit einigen Monaten aktiv Rad fährt und für unterwegs immer sogenannte (Fertig-) Energie-Riegel mitgenommen hat, die sehr teuer sind (und ich hasse es, wenn man sich Fertigzeugs kauft), war mein Ehrgeiz geweckt und ich habe mich einfach mal "schlau gemacht" und im Netz etwas gestöbert, um zu schauen, ob dies wirklich nötig ist. Siehe da... es gibt massig Rezepte für diese teuren (künstlichen) Riegel und ich dachte mir, das probieren wir doch mal aus :-) Außerdem gönne ich mir lieber "schöne" Sachen aus dem Drogeriemarkt ;-)
- vieles wiederholt sich in den Rezepten und ich habe hier mal eine Mischung ausprobiert, die wirklich gut ist und die auf den Geschmack meines Mannes abgestimmt wurde
- wichtig war es, das die Riegel, nicht wie bei den gekauften, nicht am Gaumen pappen und zu trocken sind, das sie in kurzer Zeit Energie liefern können, sättigend sind und das man sie gut transportieren kann
- durch das untergehobene Eiweiß werden die Riegel nicht ganz so fest und kompakt, was ebenfalls sehr angenehm ist
- da mein Mann keine Rosinen mag (auch bei getrockneten Früchten war er eher skeptisch), habe ich hier beim ersten Versuch zunächst einmal auf eine Zugabe von Trockenfrüchten etc. verzichtet. Wir sind uns aber beide einig, das auf jeden Fall etwas fruchtiges mit hinein muss :-) Also bitte auf jeden Fall daran denken!!
- ich habe für dieses Rezept als Trockenmischung folgende Kombination verwendet: 200 g bunte Nussmischung (grob gehackt), je 150 g Haferflocken kernig & zart
- beim nächsten Mal würde ich 100 g der Haferflocken durch z.B. kleingehackte Aprikosenstückchen ersetzen
- ich denke, das man diese Rezeptur jeder Zeit abwandeln kann, indem man halt die Fruchtsorten austauscht, Aromen wie z.B. Vanillemark oder Zimt dazu gibt, Schokostückchen etc.
- ob man die Riegel gut transportieren kann, wird sich die nächsten Tage noch zeigen - ich werde es dann entsprechend hier ergänzen
- man soll die Riegel bis zu 2 Wochen aufbewahren können, ich werde es im Auge behalten und Bescheid geben :-)

Hier noch eine kleine Übersicht der Vorzüge einzelner Zutaten (teilweise natürlich noch viel mehr, aber ich beziehe mich jetzt hier mal auf die wichtigsten Punkte):
Nüsse: 
- fettreiche Kraftpakete, deren Fettsäuren sich günstig auf die Blutfettwerte auswirken
- viele Nähr- und Mineralstoffe, Vitamine 
- Omega-3-Fettsäuren (besonders Walnüsse)
- Ballaststoffe
- Kohlenhydrate

Haferflocken:
- Eiweiß
- Kalzium
- Vitamine
- ungesättigte Fettsäuren
- Spurenelemente
- Mineralstoffe
- Ballaststoffe

Honig:
- schnelle Energie (Auffüllen der Reserven besser als herkömmlicher Zucker)
- Vitamine

Eiweiß (aus Eiern kann vom Körper zu 100% als körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden):
- Proteine (Muskelaufbau)
- Vitamine
- Mineralien

Salz:
- regelt den Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt im Körper

Trockenfrüchte:
- Vitamine (mehr als frische Früchte)
- Mineralstoffe
- Eiweiß
- Zucker geht nicht so schnell ins Blut
- langes Sättigungsgefühl