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Donnerstag, 31. Dezember 2015

Unser Silvester-Büffet oder auch ein kleines Medley aus der Hexenküche

So, die letzten Wochen sind förmlich gerannt und ich wollte doch noch sooo viel schreiben, berichten...
Nun ja, leider ist alles mal wieder etwas anders verlaufen als ich eigentlich dachte, aber das Schlusswort zum Jahr 2015 lasse ich mir dann doch nicht nehmen :-)

Ich hatte Monate dabei, in denen ich sehr viel hier eingestellt habe und auch Monate, in denen ich zu gar nichts kam. Dennoch haben mir wahnsinnig viele von euch die Treue gehalten und das Bloggen und eure Reaktionen machen mir noch immer sehr viel Spaß!
Besonders viele positive Reaktionen erhielt ich auch über meine Kochgruppen und schön war es, dass mich der/die ein oder andere privat angeschrieben hat und wir so gemeinsam etwas gekocht oder gebacken haben. Sozusagen "Online-Koch- oder Backkurs" und es war immer wieder toll, dass die Ergebnisse am anderen Ende der Leitung überzeugt haben und zu neuen Versuchen animieren konnten:-)
Genau das ist es, was ich immer sage...Leute, traut euch! Kochen oder backen ist keine Hexerei ;-)

Ich hoffe, dass ich auch im neuen Jahr vielen von euch zur Seite stehen kann und darf und euch weiterhin leckere Rezepte liefern werde!

Nun haben wir heute Silvester und da ich 3 Jungs habe, denen man eher weniger mit einem festlichen Essen kommen kann (klar, kann man schon, aber es soll ja doch für alle ein entspannter Abend werden ;-) ), gibt es bei uns heute eine Art Fingerfood Büffet an dem sich jeder bedienen kann. 



Beim Zubereiten fiel mir auf, das es eine Art Medley aus meiner Küche wird und auch gleichzeitig eine Resteverwertung aus der Tiefkühltruhe :-) Und hier nun meine heutigen Ideen:

Ich fange mit den Resten meiner Tiefkühltruhe an, denn darin befand sich noch ein Rest Chilisauce und ich verwandelte diesen Rest in diese leckeren Taco-Körbchen.
dafür nimmt man einfache Tortillafladen, sticht Kreise aus und erwärmt diese in einer Pfanne. Dann werden sie dünn mit Wasser bestrichen und in Muffinmulden gedrückt (mit Hilfe des Wassers brechen sie nicht so schnell).
In diese Körbchen gibt man nun einen EL Chilisauce und obenauf entweder geriebenen Käse (bevorzugt Cheddar) oder meinen heißgeliebten Käsedip, der auch immer sehr gut zu Tortillachips passt. Für die scharfe Fraktion kann man oben noch ein paar Jalapenoringe arrangieren und dann ab in den Backofen bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze). Ca. 20 Minuten backen (die Tacoränder werden knusprig braun) und herausnehmen.



Dann war da noch der restliche Belag von der türkischen Pizza in meiner TK :-) Diese Gehacktesmasse eignet sich auch hervorragend als Füllung für Blätterteigtaschen!

Einfach Blätterteig in Quadrate schneiden und die Ränder mit Wasser bepinseln. Einen EL Gehacktesmasse in die Mitte geben und den Teig zu Dreiecken zusammenlegen. Die Ränder mit den Zinken einer Gabel zusammen drücken. Im Backofen bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) backen bis die Dreiecke goldbraun sind.

Ach ja, Blätterteig ist sooo herrlich :-) Ich hatte auch noch holländische Fleischrollen im TK (sogenannte Frikandeln) und ich habe sie einfach etwas antauen lassen und sie dann halbiert. Nun kam dann wieder Blätterteig zum Einsatz und ich habe jedes Frikandelstück einfach nur in etwas Blätterteig eingerollt. Backen bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze), bis der Blätterteig goldbraun ist. Diese Rollen schmecken auch kalt genial!


Dann fiel mir ein, dass wir auch noch eine Art Dessert benötigen... der diesjährige Liebling meiner Kids: Mini-Pancakes :-)
Ich habe die kleinen Dinger dieses Mal nur auf einem Teller arrangiert, mit Puderzucker bestäubt und Sterne aus Khakis dazu gelegt - fertig!


Nun ja, und da ich gerade beim Thema Kids bin...die heißgeliebten Pizzaschnecken mussten natürlich auch herhalten :-)


Ansonsten habe ich natürlich noch ein paar Klassiker mit auf den Tisch gebracht wie Kräuterbutter, Baguettebrot, Thunfischwraps und Hähnchen-Unterkeulen, so wie Mini-Frikadellen. Als Frische-Kick (und für das Gewissen) habe ich kleine Plastikgläschen mit einem Dip gefüllt und Gemüsesticks hinein gestellt ;-)

Ich hoffe nun mal, dass mein Plan aufgeht und wir bis Mitternacht ausreichend zu Essen haben :-) Alles kann man auch sehr gut kalt essen und es kann genauso gut auch noch mal kurz im Backofen erwärmt werden.

So ihr Lieben, das war es dann jetzt auch dieses Jahr von mir und ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr...wir lesen uns 2016 wieder :-) Treibt es nicht zu doll :-D

Montag, 15. September 2014

Kartoffel-Leberkäse-Pfanne


Zutaten:
400 g Leberkäse in Scheiben
1 mittelgroße Zwiebel
1 EL Öl
750 g Kartoffeln
250 ml Milch
50 ml Sahne
1,5 TL Senf (nach Geschmack: mittelscharf, scharf, körnig...)
1 Prise Zucker
Salz & frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
Petersilie, fein gehackt

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.


Leberkäse in Streifchen schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln.


Öl in einer weiten Pfanne erhitzen und bei mittlerer Hitze Leberkäse und Zwiebelwürfel anbraten.


Alles an den Rand schieben und jetzt nach und nach die Kartoffelscheiben kurz anbraten.


Sahne, Milch und Senf abmessen und miteinander verrühren. Das Gemisch in die Pfanne gießen und abschmecken mit den Gewürzen. Kurz aufkochen, dann Hitze auf kleinste Stufe reduzieren.


Deckel auflegen und ca. 20-30 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln gar sind. Ab und zu umrühren.

Nochmal abschmecken, Petersilie unterrühren und sofort servieren.




Anmerkungen:
- bei der täglichen Überlegung, was ich kochen kann, ging ich heute erst mal meinen Kühlschrank durch und sah, das wir noch einen Rest Leberkäse hatten.
- Kartoffeln mussten auch weg und ich wollte ein schnelles Essen auf den Tisch bringen...
- ein Pfannengericht kam mir gelegen und ich überlegte, was alles so zusammenpassen könnte :-) Das Ergebnis sehr ihr oben :-D
- dieses Gericht ist wirklich zügig zubereitet und es eignet sich hervorragend für Resteverwertungen. Alternativ zum Leberkäse kann man sicher auch Fleischwurst oder Würstchen verwenden
- es ist nicht nur einfach, sondern auch günstig und eignet sich für die gesamte Familie. 
- Wir haben zusätzlich noch Laugenbretzeln dazu gegessen (diese lagen auch noch einsam im Tiefkühler herum)
- ich denk, das man auch sehr gut noch etwas Lauch hätte verwenden können, aber so weit ging meine Experimentierfreude dann doch nicht in Bezug auf meine Jungs :-D

Donnerstag, 22. Mai 2014

Hähnchen-Auflauf á la Cordon Bleu


Zutaten:
Reste vom Brat-/Grill-Hähnchen (ca. 300 g)
200 g Kochschinken in Scheiben
200 g geriebener Käse
300 g Brokkoli

2 EL Mehl
2 EL Butter
400 ml Milch
2 EL Zitronensaft
1 EL Senf
1 gestrichener TL Salz
weißer Pfeffer
1 TL Paprikapulver

70 g Paniermehl
30 g frisch geriebener Parmesankäse
0,5 TL Salz
weißer Pfeffer
0,5 TL Paprikapulver
2 EL Butter, zerlassen und abgekühlt

Zubereitung:
Brokkoli in einem Topf mit Salzwasser einmal kurz aufkochen lassen und dann abgießen und gut abtropfen lassen. 
Kochschinken in Würfelform schneiden.
Eine Auflaufform fetten und als unterste Lage das zerpflückte Hähnchenfleisch einschichten.


Dann Brokkoli darüber verteilen.


Schinken und darüber den Käse einschichten.


Für die Sauce wird die Butter zerlassen und das Mehl angeschwitzt (Achtung: nicht braun werden lassen!).


Die Milch nach und nach mit einem Schneebesen einrühren.


Einmal kurz durchkochen lassen (rühren, rühren, rühren!!) und dann Senf, Zitronensaft und die Gewürze einrühren und abschmecken.


Die Sauce über den Käse verteilen.


Paniermehl in eine Schüssel geben und mit den Gewürzen und dem Parmesan gut vermengen.



Die Butter dazu geben, alles vermischen und über dem Auflauf verteilen.


Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und den Auflauf für ca. 45 Minuten überbacken.

Anmerkungen:
- ein ideales Rezept um Reste vom Back-/Grillhähnchen zu verwerten
- diverse Rezepte dieser Art findet im Netz auf amerikanischen Seiten und ich habe mir hier etwas zusammen "gebastelt", wovon ich ausging, das es meinen Kindern schmecken könnte
- mein Mann ist weder Kochschinken-, noch Hähnchenfreund und er war der einzige hier, der es nicht mochte. Meine Kinder und ich dagegen fanden es wirklich lecker :-)
- der Auflauf ist natürlich sehr mächtig, aber das ist ja meist so mit den leckeren Sachen :-D
- der Auflauf lässt sich auch gut vorbereiten und kann bis zur Verwertung im Kühlschrank aufbewahrt werden
- dieser Auflauf wird zwar nicht zu meinem Lieblingsrezept, aber ich habe nun eine tolle Verwertungsidee für die Reste, die bei uns schon mal übrig bleiben, wenn wir Hähnchenkeulen hatten

Montag, 3. September 2012

Pflaumen Muffins


Zutaten:
100 g weiche Butter oder Margarine
130 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Zimt
3 Eier (Gr. M)
220 g Mehl
3 TL Backpulver
2-3 EL Milch

36 Zwetschgen (Pflaumen)

3 EL Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung:
Das Fett mit dem Zucker, dem Vanillezucker und Zimt schaumig schlagen.

Die Eier einzeln nach und nach unterrühren bis eine gebundene Masse entstanden ist.


Das Mehl, gemischt mit dem Backpulver, in zwei Portionen unter die Eier-Fett-Mischung rühren. 
Milch nach Bedarf zugeben, es sollte ein schwer reißender Teig enstehen. 


Die Pflaumen waschen und entsteinen, so das immer pro Frucht zwei Hälften entstehen.

Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Ein Muffinblech (12er) mit Papierförmchen auskleiden und die Förmchen gut zur Hälfte mit dem Teig füllen.

Jeweils 3 Pflaumenhälften hochkant in den Teig stecken und etwas auseinander drücken (zum Rand hin).


Zucker und Zimt miteinander vermengen und über die Muffins verteilen.


Das Blech in den Ofen schieben und ca. 15-20 Minuten backen.

Herausnehmen, in der Form etwas abkühlen lassen, dann die einzelnen Muffins heraus heben und auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Anmerkungen:
- bei meinen Pflaumenkuchenrezepten habe ich meist noch Früchte übrig und habe nach einer Verwendungsmöglichkeit gesucht. Muffins erschienen mir das die beste Lösung :-)
- Bei meinem ersten Versuch habe ich etwas zu viel Teig in die Förmchen gefüllt, so das er etwas über den Rand hinaus gewachsen ist - hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan :-)
- der Teig ist schön locker und weich und er weicht auch nicht auf durch die saftigen Zwetschgen
- wie ihr ja inzwischen wissen solltet, bin ich ja ein Zimtfanatiker und deshalb musste natürlich die Zucker-Zimt-Mischung obenauf sein :-) Zwetschgen und KEIN Zimt geht bei mir ja überhaupt nicht :-)
- wer nicht auf Zimt steht, kann ihn natürlich auch weg lassen und zum Schluss nur den Zucker über die Muffins verteilen

Sonntag, 29. Juli 2012

(Schoko-Kokos-) Cakepops für Einsteiger



Zutaten:
350 g fertiger Kuchen (Rührteig oder Biskuit)
150 g Schokolade (geschmolzen in etwas Sahne oder Milch)
150 g Frischkäse

nach Geschmack Kokosraspeln, Malibulikör (Kokoslikör)

Zum Überziehen diverse Überzüge wie Kuvertüre (Vollmilch oder Zartbitter), Candy Melts, Kokosraspeln, Zuckerperlen etc.

Zubereitung:
Den Kuchen fein zerkrümeln (funktioniert am besten mit Hilfe einer Küchenmaschine).



Die Schokolade in etwas Sahne oder Milch (50 ml) schmelzen und abkühlen lassen.

Schokolade mit Frischkäse gut verrühren und zu den Kuchenkrümeln geben. Alles gut miteinander vermengen.


Ich habe hier eine Hälfte abgenommen und mit Kokosraspeln (ca. 30 g) und Malibulikör (4-5 EL) vermengt.
Die andere Hälfte habe ich für die Kids "natur" gelassen :-)



Nun die Masse zu Kugeln formen und in den Kühlschrank stellen für ca. 2 Stunden.


Da ich neulich bei Backfieber ein paar Cakepop Molds gewonnen hatte, musste ich sie auch ausprobieren. Ich habe eine Kegelform für die Kinder Cakepops benutzt.


Einfach die Kugeln in die geöffnete Form drücken, Form schließen, überschüssige Masse am Rand abstreifen und die Kegel vorsichtig aus der Form lösen.

Nach Wunsch Kuvertüre oder Candy Melts (z.B. diese) schmelzen und die Cakepops damit überziehen und nach Wunsch dekorieren. Wichtig ist hierbei, das man die Cakepopstiele zuerst ca. 2 cm tief in die Schokolade taucht und dann erst die Kugeln aufspießt und überzieht.


Zum Trocknen in Eierkartons, Blumensteckmasse oder Styropor stecken.


Anmerkungen:
- da ich von einer Freundin eine übrig gebliebene Biskuitplatte bekommen hatte, habe ich dieses Mal diesen Kuchen zerkrümelt
- Biskuit eignet sich sehr gut für die Cakepop-Zubereitung, da er sich schneller und besser zerkleinern lässt
- auf einem anderen Blog hatte ich gelesen, das dort Nougat und Frischkäse statt eines Buttercreme-Frostings verwendet wurde und da ich noch einen Rest von einem Schoko-Fondue übrig hatte, dachte ich, mir, das ich es einfach mal ausprobiere
- ich muss sagen, das mir meine Cakepops mit Buttercreme-Frosting von der Konsistenz im Mund besser gefallen hatten, da diese viel lockerer und "fluffiger" waren
- diese Cakepops hier sind fester in der Konsistenz und lassen sich dafür schneller und besser formen. Ich kann mir gut vorstellen, das sie perfekt zum Einstieg in dieses Thema geeignet sind, nicht zuletzt, da sie nicht so schnell zerfallen oder von den Stielen rutschen
- die Kombination von Kokoslikör und ein paar wenigen Kokosraspeln fand ich perfekt und auch geschmacklich gefielen mir die Cakepops wirklich sehr gut. Für die Konsistenz würde ich nächstes Mal einfach etwas schaumig geschlagene Butter mit der Frischkäse-Schokomasse vermengen.

Dienstag, 26. Juni 2012

Cake Pops



Zutaten:
700 g (Rühr-)Kuchen (selbst gebacken oder Fertigkuchen)

115 g Butter, Zimmertemperatur
200 g Frischkäse, Zimmertemperatur
200 g Puderzucker 
50  g Schokoladen-Blättchen

Vanillearoma, Jamaika Rum, Amaretto, Kirschwasser oder nach Geschmack

400 g Kuvertüre oder anderen Überzug (z.B. Wilton Candy Melts oder Renshaw Simply Melt Schmelz-Schokolade)

Dekoration nach Wahl wie z.B. Zuckerstreusel (z.B. RD Sugar Strands), Gold-und Silberperlen etc.

Ca. 80 Stiele (Lolly- Stiele, Cake Pop Sticks)

Zubereitung:
Den Kuchen fein zerbröseln - wenn möglich, eine Küchenmaschine oder einen Pürierstab benutzen. In eine große Schüssel umfüllen.


Die Butter kurz mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig aufschlagen (ca. 30 Sekunden genügt).
Dann den Frischkäse zufügen und auch mit aufschlagen bis sich die Masse schön verbunden hat und schaumig wirkt.


Nun nach und nach den Puderzucker darüber sieben und ebenfalls weiter schaumig schlagen.
Dann kurz die Schokoladen-Blättchen unterrühren.


Zuletzt Aroma nach Wahl mit unterrühren (ich habe später erst den Alkohol zugefügt, da ich eine Hälfte alkoholfrei für die Kids gemacht habe).

Nun eine Hälfte der Buttercreme unter die Kuchenbrösel mischen (sehr klebrige Angelegenheit) dann die andere Hälfte zufügen und alles gut verrühren bis eine gebundene Masse entstanden ist.



Mit einem Teelöffel etwas von der Masse abnehmen und mit den Händen Kugeln formen (ca. 2,5 - 3 cm Durchmesser). Die Kugeln auf ein Backblech oder eine große Platte setzen (mit Backpapier belegt) und in den Kühlschrank stellen (Kühlzeit mindestens eine Stunde - je länger, desto besser).

Ich habe nach ca. der Hälfte der Masse kurzfristig entschieden, das ich gerne alkoholische Cake Pops hätte und habe die zweite Hälfte noch einmal gedrittelt. Dann habe ich unter jedes Drittel jeweils zwei EL Jamaika Rum, Kirschwasser und unter das letzte Drittel Amaretto gemischt (gut durchgeknetet und abgeschmeckt). Danach ebenfalls Kugeln geformt.


Dann kommen wir zur aufwendigen Fertigstellung :-) Nach Geschmack und Lust kann man nun die Cake Pops überziehen. Dafür wird zunächst der entsprechende Überzug geschmolzen. Ich habe Vollmilch-Kuvertüre, Wilton Candy Melts (orange, gelb und rot in Vanillegeschmack), sowie Renshaw Simply Melts (mit Erdbeergeschmack) genommen. Die Kuvertüre war bereits in einem passenden Gefäß (man sollte darauf achten, das man die Kugeln vollständig eintauchen kann. Die Melts habe ich in Kaffeetassen gefüllt.
Die weitere Dekoration habe ich auf Unterteller vorbereitet.



Nun nimmt man einen Stick (Lolly-Stiel) und taucht ihn ca. 2 cm in die Schokolade.

Dann nimmt man eine Kugel und spießt sie vorsichtig auf um sie dann in die Schokolade zu tauchen. Dies sollte sehr schnell passieren, denn ansonsten rutscht die Kugel wieder vom Stiel herunter. Die Kugel gut abtropfen lassen (geht am besten mit einer ständigen Drehbewegung.) und hochkant zum Trocknen beiseite stellen (in ein Glas oder auch in Blumensteckmasse oder in einen Deckel eines Eierkartons, den man bereits vorher mit einem Messer mit Löchern versehen hat). 
Für das Anbringen der Zuckerstreusel- oder auch Perlen muss man natürlich auch darauf achten, das es zügig vonstatten geht: ist der Überzug zu nass laufen die Streusel herunter, ist er schon zu trocken, halten sie nicht! Hier ist ein schnelles Arbeiten sehr wichtig!
Die Renshaw und Wilton Produkte leisten hier sehr gute Werke, denn sie trocknen weitaus schneller als herkömmliche Schokolade und tropfen auch nicht so stark.
Bei den Wilton Candy Melts muss ich noch betonen, das die Masse recht dickflüssig ist und eher gar nicht tropft. Hier habe ich den "Überschuss" mit einem kleinen Löffel vorsichtig abgestrichen und dadurch entstanden nochmal sehr schöne Erhebungen/Muster.

Für die Kids habe ich die kurzen Cake Pop Sticks verwendet und für die "Erwachsenen"-Cake Pops die langen.



Anmerkungen:
- meine allerersten Cake Pops, die ich zum Geburtstag unseres Jüngsten ausprobiert habe
- da ich so viel Kuchen vom Kikaninchen-Kuchen über hatte, boten sie sich an, um die Reste perfekt zu verwerten
- die fertig angerührte Masse würde ich bei der nächsten Zubereitung noch vor dem Kugelformen in den Kühlschrank stellen. Ich denke mal, das dann alles noch besser von der Hand geht. Danach erneut in den Kühlschrank - ich habe festgestellt, das die Kugeln sich viel besser und schneller überziehen lassen, je länger sie im Kühlschrank waren.
- aus der angegebenen Masse habe ich ca. 80 Kugeln heraus bekommen (ja, das war eine Menge Arbeit, zumindest die Deko) :-)
- egal ob Kids oder Erwachsene - alle fanden die Kugeln sehr lecker
- geschmacklich stehen einem hier alle Türen offen! Die Alkoholversion kam mir spontan und mir persönlich schmeckten die Cake Pops mit dem Jamaika Rum am besten. Kirschwasser hätte ich ruhig großzügiger sein können, hier war der Geschmack etwas fad
- im Netz gab es jede Menge Ideen, aber auch Warnungen bzw. verzweifelte Versuche. Ich denke mal, ich habe hiermit eine Sammlung der besten und wichtigsten Tipps und Tricks zusammen getragen. Am meisten Mut hatte mir allerdings die Anleitung "meiner Fusselprinzessin" gemacht, die sich sonst immer gerne an mich wendet, wenn es um Kochen oder Backen geht ;-) Ja, Julia, ich sage hiermit mal vielen lieben Dank, auch wenn ich so frech war und mal wieder etwas verändert habe und auch, wenn Du mich immer als Biest oder Monster "beschimpfst", das deine Sachen im Kleiderschrank kleiner näht :-)
- auch einen lieben Dank an den Shop "Trendameise", wo es so viele tolle Sachen gibt, die einem das Zubereiten dieser tollen Cake Pops nicht nur erleichtern, sondern auch jede Menge Ideen und Anregungen liefern :-) Ich habe einen neuen Lieblingsshop, den ich euch an dieser Stelle nur wärmstens empfehlen kann!!

Sonntag, 11. September 2011

Nudelauflauf mit Schinken & Brokkoli II


Zutaten:
300 g gekochte Nudeln (vom Vortag oder frisch gekocht und abgekühlt)
200 g Kochschinken in Scheiben
250 g Brokkoli 
100 ml Sahne
100 ml Milch
3 Eier
2 TL Sahneschmelzkäse
2 Scheiben Käse oder 4-5 EL geriebenen Käse nach Geschmack
Salz, Pfeffer, Muskat
1 TL Petersilie
1 Knoblauchzehe
etwas Öl für die Auflaufform

Zubereitung:
Eine Auflaufform mit etwas Öl fetten. Die Knoblauchzehe halbieren und die Form damit kräftig ausreiben.
Den Kochschinken in Streifen schneiden. Den Brokkoli kurz (knapp 5 Minuten) in wenig Salzwasser garen (sollte noch Biss haben). Gut abtropfen lassen.
Nudeln, Schinken und Brokkoli vorsichtig vermischen und in die Auflaufform geben.


Die Milch, die Sahne, die Eier und den Schmelzkäse in einen hohen Becher / eine Schüssel geben und kräftig mit Salz, Pfeffer, Petersilie und Muskat würzen. Mit einem Pürierstab gut durchmischen bis der Schmelzkäse sich mit den restlichen Zutaten verbunden hat.


Die Mischung über die Nudel-Brokkoli-Schinkenmischung verteilen. Den Käse in Streifen schneiden und über den Auflauf verteilen (alternativ kann man auch 4-5 EL geriebenen Käse nehmen).


Den Auflauf in den Backofen schieben (braucht nicht vorgeheizt sein), auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) einstellen und sobald die Temperatur erreicht ist, den Auflauf ca. 30 Minuten backen.  Er ist fertig, wenn man die Form schwenkt und keine Flüssigkeit mehr zu sehen ist (dann ist die Masse ausreichend gestockt).


Anmerkungen:
- lässt sich gut vorbereiten
- schnell und lecker
- man kann die Sahne wohl auch weg lassen, dann sollte aber ein Ei mehr in die Milch gerührt werden und er schmeckt nicht ganz so "vollmundig"
- gut sättigend
- meine Kinder essen ihn auch gerne, obwohl sie jetzt keine Brokkoli-Fans sind
- ich nehme am liebsten die kurzen Makkaroni-Nudeln