Posts mit dem Label Jahreswechsel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Jahreswechsel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Unser Silvester-Büffet oder auch ein kleines Medley aus der Hexenküche

So, die letzten Wochen sind förmlich gerannt und ich wollte doch noch sooo viel schreiben, berichten...
Nun ja, leider ist alles mal wieder etwas anders verlaufen als ich eigentlich dachte, aber das Schlusswort zum Jahr 2015 lasse ich mir dann doch nicht nehmen :-)

Ich hatte Monate dabei, in denen ich sehr viel hier eingestellt habe und auch Monate, in denen ich zu gar nichts kam. Dennoch haben mir wahnsinnig viele von euch die Treue gehalten und das Bloggen und eure Reaktionen machen mir noch immer sehr viel Spaß!
Besonders viele positive Reaktionen erhielt ich auch über meine Kochgruppen und schön war es, dass mich der/die ein oder andere privat angeschrieben hat und wir so gemeinsam etwas gekocht oder gebacken haben. Sozusagen "Online-Koch- oder Backkurs" und es war immer wieder toll, dass die Ergebnisse am anderen Ende der Leitung überzeugt haben und zu neuen Versuchen animieren konnten:-)
Genau das ist es, was ich immer sage...Leute, traut euch! Kochen oder backen ist keine Hexerei ;-)

Ich hoffe, dass ich auch im neuen Jahr vielen von euch zur Seite stehen kann und darf und euch weiterhin leckere Rezepte liefern werde!

Nun haben wir heute Silvester und da ich 3 Jungs habe, denen man eher weniger mit einem festlichen Essen kommen kann (klar, kann man schon, aber es soll ja doch für alle ein entspannter Abend werden ;-) ), gibt es bei uns heute eine Art Fingerfood Büffet an dem sich jeder bedienen kann. 



Beim Zubereiten fiel mir auf, das es eine Art Medley aus meiner Küche wird und auch gleichzeitig eine Resteverwertung aus der Tiefkühltruhe :-) Und hier nun meine heutigen Ideen:

Ich fange mit den Resten meiner Tiefkühltruhe an, denn darin befand sich noch ein Rest Chilisauce und ich verwandelte diesen Rest in diese leckeren Taco-Körbchen.
dafür nimmt man einfache Tortillafladen, sticht Kreise aus und erwärmt diese in einer Pfanne. Dann werden sie dünn mit Wasser bestrichen und in Muffinmulden gedrückt (mit Hilfe des Wassers brechen sie nicht so schnell).
In diese Körbchen gibt man nun einen EL Chilisauce und obenauf entweder geriebenen Käse (bevorzugt Cheddar) oder meinen heißgeliebten Käsedip, der auch immer sehr gut zu Tortillachips passt. Für die scharfe Fraktion kann man oben noch ein paar Jalapenoringe arrangieren und dann ab in den Backofen bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze). Ca. 20 Minuten backen (die Tacoränder werden knusprig braun) und herausnehmen.



Dann war da noch der restliche Belag von der türkischen Pizza in meiner TK :-) Diese Gehacktesmasse eignet sich auch hervorragend als Füllung für Blätterteigtaschen!

Einfach Blätterteig in Quadrate schneiden und die Ränder mit Wasser bepinseln. Einen EL Gehacktesmasse in die Mitte geben und den Teig zu Dreiecken zusammenlegen. Die Ränder mit den Zinken einer Gabel zusammen drücken. Im Backofen bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) backen bis die Dreiecke goldbraun sind.

Ach ja, Blätterteig ist sooo herrlich :-) Ich hatte auch noch holländische Fleischrollen im TK (sogenannte Frikandeln) und ich habe sie einfach etwas antauen lassen und sie dann halbiert. Nun kam dann wieder Blätterteig zum Einsatz und ich habe jedes Frikandelstück einfach nur in etwas Blätterteig eingerollt. Backen bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze), bis der Blätterteig goldbraun ist. Diese Rollen schmecken auch kalt genial!


Dann fiel mir ein, dass wir auch noch eine Art Dessert benötigen... der diesjährige Liebling meiner Kids: Mini-Pancakes :-)
Ich habe die kleinen Dinger dieses Mal nur auf einem Teller arrangiert, mit Puderzucker bestäubt und Sterne aus Khakis dazu gelegt - fertig!


Nun ja, und da ich gerade beim Thema Kids bin...die heißgeliebten Pizzaschnecken mussten natürlich auch herhalten :-)


Ansonsten habe ich natürlich noch ein paar Klassiker mit auf den Tisch gebracht wie Kräuterbutter, Baguettebrot, Thunfischwraps und Hähnchen-Unterkeulen, so wie Mini-Frikadellen. Als Frische-Kick (und für das Gewissen) habe ich kleine Plastikgläschen mit einem Dip gefüllt und Gemüsesticks hinein gestellt ;-)

Ich hoffe nun mal, dass mein Plan aufgeht und wir bis Mitternacht ausreichend zu Essen haben :-) Alles kann man auch sehr gut kalt essen und es kann genauso gut auch noch mal kurz im Backofen erwärmt werden.

So ihr Lieben, das war es dann jetzt auch dieses Jahr von mir und ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr...wir lesen uns 2016 wieder :-) Treibt es nicht zu doll :-D

Montag, 31. Dezember 2012

Glücksschweinchen & Kleeblätter



Zutaten:
400 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
80 g Zucker
2 Eier
6 EL Milch
8 EL Öl
200 g Quark
4 Tropfen Vanillearoma

Zutaten:
Mehl und Backpulver mischen und zur Seite stellen.

Die restlichen Teigzutaten in eine Schüssel geben und zu einer glatten Masse verrühren.



Mehl-Backpulvergemisch portionsweise darüber sieben. Anfangs mit dem Schneebesen unterrühren und wenn der Teig dann fester wird, den Rest mit den Händen unterarbeiten bis ein glatter, nicht mehr klebender Teig entstanden ist. Eventuell noch etwas Mehl zufügen.


Nun den teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen: ca. 0,5 cm dick.


Für die Schweinchen Kreise ausstechen (Durchmesser ca. 6 cm für die Köpfe und jeweils 2 Kreise Durchmesser ca. 3 cm für Ohren & Rüssel).

Für die Kleeblätter benötigt man einen entsprechenden Ausstecher.


Backofen vorheizen: 175 Grad (Ober-/Unterhitze). 

Für die Schweinchen werden die großen Kreise aufs Blech gelegt und mit dem Eigelb eingepinselt.
Eine Hälfte der kleinen Kreise werden mit Hilfe eines Schaschlikstäbchens oder Zahnstochers mit Löchern versehen für die Rüssel.


Die Rüssel auf die großen Kreise "kleben".

Für die Ohren die andere Hälfte der Kreise in der Mitte durchschneiden.


Nach Wunsch evtl. spitz zu ziehen und an den Schweineköpfen befestigen.
Rosinen als Augen eindrücken.

Alles mit Eigelb bestreichen und in den Ofen schieben.



Backzeit ca. 20 Minuten. Aus dem Ofen holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.



Anmerkungen:
- ein schnelles und einfaches Rezept
- ideal für Silvester, aber auch einfach zwischendurch
- wer mag, kann natürlich auch noch mit gefärbtem Zuckerguss die Kleeblätter bestreichen
- auch toll für Kindergeburtstage

Happy New Year ;-)

Sonntag, 7. Oktober 2012

Piñata Cookies


Zutaten:
225g Zucker
120 g Puderzucker
225 g Butter
240 ml Öl
2 Eier
1 TL Salz
3-4 Tropfen Mandelaroma
2 TL Backpulver
600 g Mehl
1 EL Vanillezucker

6 unterschiedliche Speisefarben (z.B. Farbpulver von Funfood4you)

Mini Smarties oder M&M´s
60 g Puderzucker
einige Tropfen Milch

Zubereitung:
Butter, Zucker und Puderzucker schaumig aufschlagen.


Erst die Eier, dann das Öl unterrühren.


Mehl, Backpulver und Salz vermischen und nach und nach unter die recht flüssige Mischung rühren.


Zum Schluss Vanillezucker und Mandelaroma untermischen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Den Teig in 5 gleichgroße und eine kleinere Kugel teilen (falls man eine Ausstechform als Esel hat). Ansonsten kann man natürlich auch 6 gleichgroße Kugeln formen.

Jede Kugel in einer anderen Farbe einfärben. Ich habe hierfür die Pulverform von Funfood4you benutzt und da der Teig sehr weich ist, ließen sich die Farben schnell und gleichmäßig unterarbeiten.


Die gefärbten Teigkugeln erneut in je zwei Teile aufteilen.


Eine rechteckige Form (Höhe und Breite sollten passend sein, das eure Ausstecher ausreichend Platz haben!) mit Klarsichtfolie auskleiden und den Teig Lage für Lage einfüllen.

Ich hatte ursprünglich vor Kürbisausstecher zu nutzen, aber irgendwie reichte die Höhe schließlich nicht. Was ich stattdessen daraus gezaubert habe, seht ihr gleich :-) Da mir eine passende Form fehlte, nahm ich meine große Brotbackform. 

Der Teig lässt sich sehr gut übereinander verteilen, da er sehr weich ist. Wer eine Esel-Ausstechform hat, sollte die kleinere Kugel am besten in schwarz einfärben, da diese dann die "Hufe" darstellen soll.



Wenn man alle Farben eingeschichtet hat, wird die überstehende Folie darüber geschlagen und die Form kommt in den Tiefkühler. Mindestens 4 Stunden oder auch über Nacht!


Form heraus holen, den Teig aus der Folie nehmen und auf ein großes Brettchen legen. Mit einem scharfen Messer Scheiben abschneiden (ca. 0,6 cm dick) und sofort auf Backbleche legen, die mit Backpapier ausgelegt wurden. Bitte schnell arbeiten, denn die Teigscheiben brechen sehr schnell bzw. beginnen sich zu biegen.



Backofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen und die Bleche für ca. 12 Minuten hinein geben.

Direkt nach dem Herausnehmen aus dem Ofen sollte man die Kekse ausstechen, da der Teig sonst fest wird und sich nicht mehr ausstechen lässt! Vorsicht - das ist eine sehr heiße Angelegenheit!


Man muss immer 3 Kekse ausstechen (für einen späteren kompletten Keks): 2 "normale" und einen Keks mit ausgestochener Mitte. Ich habe mich für Kreise mit gewelltem Rand entschieden, da ich wohl zu großzügig (von der Länge her) den Teig in meine Form verteilt hatte :-) 


Die ausgestochenen Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Reste kann man für seine Kids nehmen (meine sind gleich darüber hergefallen) oder z.B. für Cakepops beiseite legen.

Puderzucker mit einigen Tropfen Milch zu einem dicken Guss verrühren. Ich habe einen kleinen Pinsel zum Bestreichen benutzt: Zunächst einen "ganzen" Keks (Backblechseite nach innen) am Rand bestreichen, dann einen ausgestochenen Keks darauf setzen und vorsichtig andrücken.


In die Mitte Mini-Smarties geben (bei mir passten 4 Stück) und auch den Rand dieses Kekses mit Puderzuckerglasur bestreichen und wieder einen "ganzen" Keks (Backblechseite innen) darauf setzen und trocknen lassen.


Anmerkungen:
- das Rezept habe ich hier her und es gefiel mir außerordentlich gut
- für meinen ersten Versuch finde ich diese Kekse recht gelungen, auch wenn ich ursprünglich vor hatte, eine andere Form zu nehmen und am Ende improvisieren musste :-)
- es ist etwas aufwendiger, aber lohnt sich, denn die Kids haben wirklich gestaunt und waren begeistert
- auch eine tolle Idee, um diese Kekse zu verschenken
- was bedeutet Piñata
Die Piñatas [piˈɲata] sind bunt gestaltete Figuren, heutzutage aus Pappmaché, früher aus mit Krepp-Papier umwickelten Tontöpfen, die bei Kindergeburtstagsfeiern mit Süßigkeiten, traditionell jedoch mit Früchten (Mandarinen, Zuckerrohren, Guaven, Tejocotes, Jicamas, Erdnüssen) gefüllt sind. Sie sind in Lateinamerika, vor allem in Mexiko, zur Weihnachtszeit und in Spanien zu Ostern verbreitet.
Für Lateinamerika und insbesondere für Mexiko ist die Piñata das Symbol für Fiestas schlechthin. Die traditionelle Piñata ist eine Kugel mit sieben kegelförmigen Spitzen, die die sieben Todsünden symbolisieren. In der Vorweihnachtszeit sind diese Sterne am beliebtesten bei den Feiern der Posadas, weil sie das Böse darstellen. Einmal zerschlagen, symbolisieren das herabfallende Obst und die Süßigkeiten den Segen für alle Teilnehmer. Der Stock, der zum Schlagen benutzt wird, symbolisiert die Kraft, die Gott gibt, um das Böse zu bekämpfen, die verbundenen Augen den Glauben. Heute hat die Piñata ihre religiöse Symbolik jedoch, außer zur Weihnachtszeit, verloren und dient allein dem Spaß.
Ursprünglich kommt die Piñata aus China, wo sie Marco Polo zum ersten Mal gesehen haben wollte. Meist hatte sie dort die Form einer Kuh. Mit buntem Papier und anderen dekorativen Dingen beklebt begrüßte man mit ihr das neue Jahr. Die Figuren wurden mit Stöcken zerschlagen und anschließend verbrannt, die Asche wurde gesammelt und als Glücksbringer für das kommende Jahr aufbewahrt. Die Sitte wurde in Südeuropa im 14. Jahrhundert bekannt und fand Anklang in der Fastenzeit. (Quelle: Wikipedia)