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Samstag, 14. März 2015

Linsen-Bulgur Suppe


Zutaten:
1 EL Olivenöl
1 mittelgroße Zwiebel
2 EL Tomatenmark
1 TL Paprikamark (scharf)
Chillipulver nach Geschmack
200 g rote Linsen
100 g Bulgur
1-1,5 Liter Wasser plus 2 EL
Salz nach Geschmack (ich habe nicht gerade wenig benötigt, kann man evtl. auch durch Gemüsebrühe ersetzen)
1/4 TL Minze, getrocknet

Zitronensaft frisch zum Servieren und evtl. auch noch ein paar Minzblättchen

Zubereitung:
Zwiebel schälen, fein schneiden oder hacken.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfelchen andünsten.

Tomaten- und Paprikamark mit den 2 EL Wasser verrühren und mit in den Topf geben. Kurz mitdünsten. 


Bulgur und Zwiebel zufügen und unter rühren mit andünsten.


Wasser zufügen (ich habe von Anfang an das gesamte Wasser dazu gegeben, rate aber dazu erst mal nur einen Liter zu nehmen) und aufkochen lassen. Dann auf kleinste Stufe stellen und unter regelmäßigem Rühren ca. 20 Minuten köcheln lassen (bis Bulgur und die Linsen gar sind).

Falls die Suppe zu dick wird, kann man nun noch das restliche Wasser nach Bedarf dazu gießen. Ich mag nicht ganz so dünne Suppen, aber das sollte jeder für sich entscheiden.

Zum Schluss wird die Suppe abgeschmeckt mit Salz, Chillipulver und Minze.

Am Tisch kann sich dann jeder nach Geschmack noch frischen Zitronensaft in die Suppe geben. Für mich ein absolutes MUSS :-) Der Zitronensaft gibt der Suppe erst den richtigen "Kick"!

Anmerkungen:
- das Rezept habe ich hier gefunden und musste es einfach mal ausprobieren, da ich ein großer Fan von Bulgur bin
- Linsen kann man wohl auch gegen Tellerlinsen austauschen, dann aber bitte auf die Zubereitungsdauer achten
. mit den roten Linsen war meine Suppe nach gut 20 Minuten fertig
- ich habe in meinem Rezept direkt die geänderten Angaben eingearbeitet, denn im Original kamen nur rund die Hälfte an Bulgur und Linsen mit hinein. Das war mir persönlich viel zu wenig, denn es wäre dann ein extrem dünnes Süppchen gewesen :-)
- ich fand diese Suppe extrem lecker! Die leichte Schärfe harmoniert perfekt mit dem Zitronensaft und ich finde, die Suppe wärmt und erfrischt gleichzeitig. So einen Effekt hatte ich bei Suppen noch nie und bin noch immer ganz begeistert :-)
- da meine Männer ja auch nicht auf Kisir (Bulgur-Salat) stehen, war mir natürlich klar, das ich sie mit dieser Suppe nicht begeistern kann, aber war mir ehrlich gesagt egal :-) Ab und zu brauch ich auch mal was ganz für mich alleine ;-)

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Enchilada Suppe



Zutaten:
Enchilada Sauce:
2 EL Öl
2 EL Mehl
1 TL Chillipulver (je nach Geschmack auch etwas mehr oder weniger)
1 EL Paprikapulver (edelsüß oder scharf nach Belieben)
0,5 TL Knoblauchpulver
0,25 TL Kreuzkümmel
0,5 TL Salz
0,5 TL Oregano
500 ml Gemüse- oder Fleischbrühe

500 g Gehacktes
1 EL Öl
1 mittelgroße Zwiebel
2 Dosen Kidneybohnen (a 425 ml)
1 kl. Dose gehackte Tomaten (425 ml)
1 kleine Dose Mais
2 EL Limettensaft
1 Prise Zucker
0,5 TL Kreuzkümmel
Chillipulver nach Geschmack
0,5 TL Salz

Zum Servieren:
ca. 100 g grob geriebener Käse, Tortillachips und 1 Becher Creme Fraiche


Zubereitung:
Zunächst wird eine Enchiladasauce gekocht: Öl und Mehl in einem hohen Topf miteinander verrühren und bei mittlerer Hitze gut eine Minute unter Rühren köcheln lassen.
Alle Gewürze dazu geben und ca. 30 Sekunden mit andünsten. Mithilfe eines Schneebesens nun die Brühe dazu gießen und kräftig rühren damit sich keine Klümpchen bilden.



Auf kleiner Stufe köcheln lassen bis die Sauce beginnt anzudicken. Dies kann bis zu 10 Minuten dauern - rühren nicht vergessen!!



In einem großen Topf das Öl erhitzen und das Gehacktes braun und krümelig anbraten.
Zwiebel schälen und in Würfelchen schneiden und hinzufügen - kurz mit anbraten.
Dann die Enchiladasauce hinein gießen, Bohnen, Mais und Tomaten ebenfalls zufügen und die restlichen Zutaten mit einrühren. Einmal aufkochen lassen und ca. 15 Minuten köcheln lassen.




Man kann die Suppe auch hervorragend vorbereiten und auch länger kochen lassen - je länger, desto besser wird der Geschmack. Das gleiche gilt natürlich auch, wenn man sie bereits einen Tag zuvor zubereitet.

Die heiße Suppe auf den Tisch stellen und zusätzlich in verschiedenen Schälchen Tortillachips, Creme Fraiche und geriebenen Käse anrichten. Jeder nimmt sich dann genau das, was er gerne in seiner Suppe essen möchte! Und ich garantiere....es muss ALLES sein :-)



Anmerkungen:
- ich habe diese Suppe nun schon zweimal gemacht und kann sie nur wärmstens empfehlen!!
- ein tolles und ideales Gericht an kalten Tagen
- anfangs dachte ich, das es doch nichts anderes sei als ein klassisches Chilli con Carne, allerdings muss ich nun auch zugeben, das es doch etwas anders ist, wenn auch ähnlich
- bei meinen 3 Jungs kommt diese Suppe auch super an, wahrscheinlich nicht zuletzt, da sie Chips über ihr Essen krümeln dürfen ;-)
- ich war ja zuerst etwas skeptisch, ob die Sache mit den Chips wirklich schmeckt, aber ich sag nur HAMMER :-) Die Chips sorgen sozusagen für den richtigen Kick
- ich würze meine Enchiladasauce (die sich natürlich nicht nur für diese Suppe eignet!) eher etwas dezenter, da bei uns ja Kinder mitessen
- wer es gerne scharf mag, der verwendet einfach mehr Chillipulver bzw. man kann zusätzlich noch kleingeschnittene Jalapenos mit auf den Tisch stellen zum Nachwürzen
- ich denke mal, das ich getrost behaupten kann, das diese Suppe auch toll ist für Partys
- Die Enchiladasauce lässt sich auch gut in größeren Mengen zubereiten und man kann sie dann auch einfrieren (ebenso wie die komplette Suppe)
- ich habe also noch zum Jahresende eine neue Suppe für meine Familie und mich gefunden, die unseren Speiseplan auch langfristig erweitern darf ;-)

Freitag, 12. September 2014

Brotsticks


Zutaten:
430 g Mehl
0,5 Würfel frische Hefe
2 EL Zucker
250 ml Wasser, lauwarm
1 3/4 TL Salz
3 EL Olivenöl

zum Bestreichen:
2 EL zerlassene Butter
Salz

etwas Butter um eine Schüssel einzufetten für die Gare (=Zeit, in der der Teig aufgehen muss)

Zubereitung:
Hefe, Zucker und Wasser miteinander verrühren und ca. 10 Minuten stehen lassen.

Restlichen Zutaten (bis auf das Olivenöl) in eine große Schüssel geben und dann das Hefewasser zugeben und zu einem Teig verkneten.

Wenn alles gut eingearbeitet ist, das Öl zufügen und unterkneten - der Teig soll schön elastisch sein und er darf nicht mehr kleben.

Ich habe diese Arbeit meiner Küchenmaschine überlassen :-D



Den Teig in eine ausgebutterte Schüssel legen und abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen. Dauer ca. 1,5 Stunden.




Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsplatte geben und zusammendrücken und kurz durchkneten.



Teig nun in 12 gleiche Stücke teilen und jedes Teigstück zu einer ca. 20 cm langen Rolle formen. Während man eine Rolle "bearbeitet", sollten die anderen abgedeckt in der Schüssel verbleiben damit sie nicht an der Oberfläche austrocknen.



Das klappt am besten auf einem unbemehlten Platz der Arbeitsplatte, dann wird die Oberfläche schön glatt.

Die Teigrollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und abgedeckt erneut ca. 1 Stunde gehen lassen.



Nach gut 50 Minuten wird der Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizt.

Die Rollen kurz mit Wasser einstreichen und sofort in den Ofen geben. Backzeit ca. 13 Minuten bzw. bis die Sticks schön goldbraun sind.



Die noch heißen Stangen mit der zerlassenen Butter bestreichen und ein wenig Salz darüber streuen.




Warm schmecken sie am besten....


Anmerkungen:
- diese Brotsticks hatte ich heute ausprobiert, da ich noch eine Brotbeilage zum Rest unserer Lasagne Suppe brauchte
- das Rezept stammt von hier und es ließ sich auch ohne Probleme zubereiten (ok, ein wenig an den Mehlmengen muss man meistens "feilen")
- meine Kids fanden sie schon mal super und sie mögen sie auch kalt
- ich finde die Sticks im warmen Zustand perfekt um sie zu Suppen oder Eintöpfen zu essen. Kalt finde ich sie etwas fade 
- optisch sind sie natürlich ein Hingucker und ich denke, das man hier noch einiges mehr rausholen kann: mehr Salz im Teig, vielleicht ein paar Kräuter mit einbacken etc.
- für die Kinder ist die einfache Variante natürlich immer am besten und wäre noch was übrig, hätte ich die Sticks heut Abend zusammen mit Kräuterquark zum Dippen auf den Tisch gestellt :-) Leider sind alle 12 Stück schneller verdunstet als ich gucken konnte :-D
- ich werde dieses Rezept mit Sicherheit noch einmal ausprobieren, aber dann mit etwas mehr Pep :-P

Donnerstag, 11. September 2014

Lasagne Suppe


Zutaten:
500 g Gehacktes
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe (fein gehackt oder durch eine Presse gedrückt)
1 l Gemüsebrühe (alternativ Hühnerbrühe)
500 g passierte Tomaten
1 kl. Ds. gehackte Tomaten 
2,5 EL Tomatenmark
1 TL Zucker
Salz & schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
4 TL Oregano
je 0,5 TL getr. Rosmarin und Thymian
1 EL Basilikum (gehackt)
1 EL gehackte Petersilie
1 Mozzarella Käse (200 g Packung)
50 g geriebener Parmesan
100 g geriebener Käse (z.B. Gouda, Edamer...)

300 g flache Nudeln (z.B. zerbrochene Bandnudeln, Lasagneblätter etc.)

Zubereitung:
Das Fleisch in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer kräftig durchkneten.


Öl in einem hohen Topf erhitzen und das Gehacktes krümelig anbraten.

Zwiebel schälen und in Würfelchen schneiden, zusammen mit dem Knoblauch zu dem Fleisch geben und kurz mit anbraten.


Tomatenmark in den Topf geben und kurz mit anschwitzen.

Dann Brühe, Tomaten und die Kräuter einfüllen und alles einmal aufkochen lassen.
Auf kleiner Temperatur bei halb aufgelegtem Deckel ca. 45 Minuten köcheln lassen.


In der Zwischenzeit den Mozzarella in eine Schüssel reiben. Ebenso Parmesan und den anderen Käse (ich habe Edamer verwendet) dazu reiben/geben. Alles vermengen und beiseite stellen.


Nudeln separat nach Packungsanweisung in Salzwasser gar kochen. Vor dem Abschütten 1-2 Suppenkellen von dem Nudelwasser abnehmen und beiseite stellen.

Nudeln im Sieb mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

Die Suppe nochmal abschmecken und dann den Käse obenauf verteilen. Langsam unterrühren und in der Suppe schmelzen lassen.


Sollte die Suppe zu sehr angedickt sein, einfach das beiseite gestellte Nudelwasser nach Bedarf einrühren.

Nun kann man eigentlich die Nudeln in die Suppe geben. Ich habe aber gleich gesehen, das es wohl ausreichend Suppe war, die bei uns auch noch für den nächsten Tag reichen würde.
Aus diesem Grund habe ich die Nudeln extra auf den Tisch gestellt, so das sich jeder selber bedienen konnte.

Anmerkungen:
- dieses Rezept hatte mich schon länger gereizt und heute wurde es endlich ausprobiert!
- das "Original" wurde natürlich von mir mal wieder etwas abgeändert... :-)
- ich kann euch diese Suppe nur wärmstens empfehlen, denn die Kinder und ich waren positiv überrascht, nein wirklich begeistert!!
- sie schmeckt herrlich würzig und erinnert geschmacklich tatsächlich an eine klassische Lasagne
- eigentlich sollte diese Suppe nur ca. 20 Minuten köcheln, aber ich bin da immer etwas großzügiger, da der Geschmack mit einer längeren Kochzeit würziger und intensiver wird
- wir haben zusätzlich noch warmes Baguettebrot dazu gegessen, das zusammen mit der Supe einfach himmlisch schmeckt. Die Teller waren regelrecht blank geputzt :-D
- ein günstiges, schnelles und unkompliziertes Essen, das sich garantiert auch hervorragend eignet für eine Party bzw. um es in großen Mengen zuzubereiten
- da ich hier noch eine Packung Reginette Nudeln hatte, brach ich diese in mundgerechte Stücke und ich fand, das sie auch optisch nett anzusehen waren
- meine Empfehlung: jetzt im Herbst (oder auch im Winter): unbedingt ausprobieren :-D

Samstag, 27. Juli 2013

Minestrone (italienische Gemüsesuppe)


Zutaten:
ca. 600 g Gemüse nach Saison/Geschmack (z.B. Kartoffeln, Zucchini, Paprika, Möhren, Erbsen, Bohnen, Weißkohl, Wirsing, Sellerie etc.)
1 Zwiebel
1 Stange Lauch (alternativ Frühlingszwiebeln)
150 g weiße abgetropfte Bohnen aus der Dose (ich nehme gerne Canellini Bohnen)
3 gehäutete Tomaten, kleingehackt oder 1 kleine Dose Tomaten (425 ml)
2 Liter Gemüsebrühe (auch Fleischbrühe möglich)
2 Lorbeerblätter
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
150 g Nudeln (z.B. kurze Maccheroni)

Zubereitung:
Gemüse schälen, putzen und klein schneiden.


Zwiebel schälen mit dem Lauch klein hacken.
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel mit dem Lauch darin andünsten.


Das andere Gemüse (außer Kohl & Blattgemüse)) zugeben und mit Brühe auffüllen.


Lorbeerblätter und Tomaten zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt ca. 30 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.




Kohl dazu geben und weitere 15 Minuten weitergaren.


Bohnen in die Suppe geben (falls verwendet jetzt auch das Blattgemüse) und die Nudeln und erneut kochen lassen, bis die Nudeln weich sind.


Abschmecken und servieren.

Anmerkungen:
- dies ist ein typisches italienisches Rezept für eine Gemüsesuppe
- es gibt kein "Original-Rezept" für Minestrone, da die Zutaten abhängig sind von Region, Saison oder auch Geschmack
- ein paar Hinweise (Beispiele) zu den unterschiedlichen Rezepten:
"Minestrone alla genovese" - in dieser Variante werden keine Karotten verwendet und die Suppe wird zuletzt mit 2 EL Pesto abgeschmeckt
"Minestrone alla milanese" - bei dieser Version wird zusätzlich "Pancetta" (oder auch Schinkenspeck) zugefügt und man kocht keine Nudeln, sondern reis mit in der Suppe
- bei allen Minestrone Rezepten wird am Tisch Parmesankäse dazu gereicht
- dieses Rezept beinhaltet meine Lieblingsgemüsesorten, die im Sommer leicht erhältlich sind
- je nach Saison verwende ich auch andere Sorten (z.B. statt Weißkohl Wirsing; hin und wieder auch gerne Brokkoli; mal mit und mal ohne Paprika etc.)
- meine Hauptbestandteile sind immer und auf jeden Fall: Zucchini & Staudensellerie, denn ich finde, diese Zutaten sorgen für den unvergleichlichen Geschmack
- ich habe dieses Mal erstmalig die Suppe mit Pesto abgeschmeckt (allerdings am Tisch) und muss sagen, das es himmlisch geschmeckt hat: würzig, frisch...einfach perfekt!
- seitdem ich meine Minestrone das erste Mal gekocht habe, mag ich die klassische "deutsche" Gemüsesuppe eigentlich gar nicht mehr so gerne :-) Ich glaube, auch meine Mutter stimmt mir inzwischen zu, das es nichts besseres gibt :-)
- die Suppe schmeckt im Herbst/Winter  gut, wenn sie heiß dampfend auf den Tisch kommt. Aber auch im Sommer lediglich warm gemacht ist sie ein Traum
- die Suppe eignet sich auch hervorragend um Gemüsereste zu verwerten
- ohne Nudeln/Reis lässt sich die Suppe auch sehr gut einfrieren

Freitag, 8. Juni 2012

Rindfleischsuppe einfach



Zutaten:
ca. 600g Rindfleisch (Suppenfleisch wie z.B. Querrippe)
10 g Salz
10 schwarze Pfefferkörner
2 kleine Lorbeerblätter
1 Zwiebel
5 Nelken
2 Liter Wasser
1 Bund Suppengrün

Salz zum Abschmecken, fein gehackte Petersilie
Suppeneinlage nach Wunsch (Nudeln, Reis etc.)

Zubereitung:
Das Wasser mit Salz, Lorbeer und den Pfefferkörnern zum Kochen bringen. Die Zwiebel mit den Nelken spicken und ebenfalls in den Topf geben.


Das Fleisch in das kochende Wasser geben und auf kleiner Stufe gut eine Stunde sieden lassen. Dabei ist es wichtig, das man das Fleisch wirklich sehr langsam "ziehen" lässt, dadurch bleibt die Brühe schön klar und muss nicht abgeschäumt werden.


Das Suppengrün (ich nehme immer Sellerie, Lauch und Möhren) schälen, putzen und nach Wunsch klein schneiden (Würfelchen, Stifte, Ringe...) und zur Suppe geben.
Erneut ca. 1/2 Stunde köcheln lassen (ohne Deckel!). 

Das Fleisch herausnehmen und klein schneiden (Würfel). Dabei Knochen, Fett und Sehnen entfernen (unser Hund freut sich immer darüber) und das verbliebene Fleisch zurück in den Topf geben.

ja, das ist eine etwas undankbare Arbeit :-)
Die Pfefferkörner und Lorbeerblätter sollten oben auf schwimmen und lassen sich gut entfernen! Ebenfalls an dieser Stelle die Zwiebel entfernen.
Die Suppe nochmals abschmecken und die Petersilie zufügen.


Nach Wunsch in einem Extratopf die Einlage kochen (Nudeln, Reis, Markklösschen, Grießklösschen etc.) und zusammen mit der Suppe servieren.

Anmerkungen:
- einfache und schnelle Rindfleischsuppe (als Vorsuppe geeignet), die meiste Zeit geht für das Kochen drauf, aber man kann nebenher locker viele andere Sachen machen :-)
- falls man die Suppe entfetten möchte: einfach einmal komplett abkühlen lassen, dann kann man die Fettschicht einfach abheben
- je nach Fleischqualität (und Fleischstück/Art) kann es sein, das die Kochzeit verlängert werden muss. Ich teste immer nach einer Stunde, wie gut es sich einschneiden lässt und entscheide dann, ob ich das Stück noch etwas länger kochen lassen (ohne Suppengemüse)
- für eine noch kräftigere Brühe (und wenn man nicht unbedingt Wert auf das Fleisch legt) wird das Fleischstück direkt mit kaltem Wasser angesetzt. Der Fleischgeschmack bleibt dann natürlich auf der Strecke und geht völlig in die Brühe über
- meine Jungs lieben diese Suppe mit jeder Menge Nudeln :-) Ich persönlich mag sie am liebsten pur oder mit Eierstich
- die Suppe lässt sich natürlich auch hervorragend auf Vorrat kochen und einfrieren oder einkochen
- es gibt noch viel aufwendigere Rezepturen (Knochen und Gemüse anrösten, Tomatenstückchen etc.), aber dieses ist unser einfaches und "schnelles" Rezept, das uns allen am besten schmeckt und auch ideal für zwischendurch ist, wenn ich mal keine "Kochorgie" feiern möchte :-)
- die Suppe kann auch als Basis für viele weitere Ideen dienen, in dem man sie einfach mit weiteren Zutaten anreichert und leckere Eintöpfe oder reichhaltige Suppen daraus macht (z.B. mit Kartoffeln, weitere Gemüsesorten, als Einlage auch lecker mit Pfannkuchenstreifen, Fleischklösschen etc.)


Montag, 31. Oktober 2011

Kürbiscremesuppe


Zutaten:
1 Hokkaido Kürbis (ca. 2 kg Gesamtgewicht)
400 ml Hühnerbrühe
200 ml Sahne
100 g Butter
Salz, weißer Pfeffer, Curry und Thymian
2 Scheiben Toastbrot


Zubereitung:
Je nach weiteren Verwendung, zuerst einen Deckel abschneiden und die Unterseite begradigen. Den Kürbis aushöhlen (ich wollte ihn danach eben noch zur Dekoration verwenden) oder in Spalten schneiden und das Fruchtfleisch herausschneiden.


Größere Fruchtfleischstücke zerkleinern und das gesamte Kürbisfleisch in einen hohen Topf zusammen mit der Hühnerbrühe ca. 15 Minuten köcheln lassen. Das Fruchtfleisch muss weich sein.


Jetzt vom Herd nehmen, 50 g Butter dazu geben.


 Alles zusammen fein pürieren. 


Sahne dazu geben, mit den Gewürzen abschmecken und nochmal aufkochen.


Die Toastscheiben entrinden und in Würfelchen schneiden. 


Die restliche Butter in einer Pfanne erhitzen und die Brotwürfel unter Rühren zu knusprigen Croutons braten.


Die Suppe auf Teller verteilen, mit den Croutons servieren.

Happy Halloween :-)

und dieses Jahr haben meine Jungs ihren eigenen selbst geschnitzten Kürbis :-)
Anmerkungen:
- ich muss zugeben, auch wenn ich sonst alles probiere, an Kürbis habe ich mich bis dato noch nie getraut! Das einzige, was ich zu Kürbis je kennengelernt habe, war von einer meiner Omas Kürbis süß-sauer eingelegt *schüttel* :-)
- nun erzählen mir meine Jungs jedes Jahr aufs Neue, das wir doch mal einen Kürbis kaufen und Gesichter rein schnitzen sollen... Als nun unser Mittlerer erzählte, das er über den Kindergarten Kürbissuppe probiert hätte und diese auch noch echt lecker wäre, wurde ich mutig :-)
- das Aushöhlen ist zwar etwas mühsam und wenn die Kids nicht wären, hätte ich die Suppe lieber im Kürbis serviert, aber was macht man nicht alles :-)
- der Geschmack ist wirklich traumhaft: leicht nussig, samtig, ein wenig an Kartoffeln erinnernd... Ich bin begeistert!
- die Suppe ist schnell fertig und eignet sich bestimmt auch als Vorspeise für einen leichten Hauptgang
- das Rezept habe ich aus unserem Kindergarten und daher möchte ich mich auch an dieser Stelle bei unserer Esther bedanken, die mich gekonnt überzeugt hat dieses Rezept einfach mal auszuprobieren :-)

Freitag, 29. Juli 2011

Hühnersuppe - wie meine Jungs sie mögen


Zutaten:
1 Suppenhuhn (ca. 1300 g) tiefgefroren
600 g Hähnchenbrustfilet
7-10 Möhren (je nach Größe)
1 große, dicke Stange Porree
2 Lorbeerblätter
ca. 20 Pfefferkörner
Salz
Petersilie

Suppennudeln oder Reis nach Bedarf

Zubereitung:
Das Huhn über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und am nächsten Tag gut waschen. Eventuelle Innereien entfernen.
Einen großen Topf auf den Herd stellen und das Huhn hinein legen. Mit Wasser auffüllen, bis das Huhn bedeckt ist. Ich habe einen speziellen großen Suppentopf bei dem ich 5-6 Liter Wasser einfüllen kann.


Aufkochen lassen und den entstehenden Schaum mit einem Schaumlöffel abheben.


Den Herd auf kleinste Stufe stellen und die Pfefferkörner und die Lorbeerblätter dazu geben. Deckel auflegen und ca. 2,5-3 Stunden köcheln lassen.
Ca. eine halbe Stunde vor Ende die Hähnchenbrustfilets mit dazu geben.

In der Zwischenzeit die Möhren schälen und in Würfelchen oder Scheiben schneiden. Den Lauch putzen und in Ringe schneiden.


Alles aus dem Kochwasser holen, das Fleisch beiseite stellen und die Pfefferkörner und die Lorbeerblätter weg werfen.

Das Gemüse in die Brühe geben und weich kochen (je nach Geschmack ca. 20-30 Minuten).

Das Huhn enthäuten und das Fleisch von den Knochen lösen.


Die Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden.


Die Brühe mit Salz abschmecken (bei meiner Topfgröße ca. 2-3 TL). Das Fleisch dazu geben.

Nach Geschmack Suppennudeln oder Reis in einem separaten Topf gar kochen und auf Teller verteilen. Die Suppe darüber geben. Etwas Petersilie darüber streuen und fertig.

Wer die Suppe entfetten will, der sollte nach dem Abkochen des Fleisches (nach dem alles aus der Brühe entfernt wurde) die Suppe entweder komplett abkühlen lassen (am besten über Nacht) und kann dann das erstarrte Fett auf der Oberfläche einfach vorsichtig abheben.

Ich habe eine Fett-Trenn-Sauciere und entfette die Brühe noch im heißen Zustand. Ich schöpfe vorsichtig die Fettschicht an der Oberfläche ab (ist gut zu erkennen, wenn man den Topf etwas stehen lässt) und fülle sie in die Sauciere. Nun kann ich den Inhalt in der Sauciere langsam zurück gießen und in der zurück bleibt das Fett.


Wenn man eine richtig klare Brühe möchte, sollte man den kompletten Inhalt des Topfes noch zusätzlich durch ein feines Sieb (ausgelegt mit Küchenrolle) nach und nach durchgießen. Ist etwas aufwendig, aber ergibt eine wirklich tolle klare Brühe/Fond.

Anmerkungen:
- ich weiß, das meine Zubereitung etwas ungewöhnlich ist (Zugabe von Hähnchenbrustfilet), aber meine Kinder und ich mögen nun mal nur das Brustfleisch :-) Unser Hund liebt den Rest :-)
- man kann zusätzlich noch Piment, eine mit Nelken gespickte Zwiebel, sowie Sellerie etc hinzu geben, aber meine Kinder mögen lieber die "einfache" Variante
- ich bereite immer eine große Menge zu, da ich mir einen Teil einkoche auf Vorrat. Man kann die Suppe/Brühe auch gut einfrieren
- Hühnersuppe ist besonders bei Erkältungen sehr gesund und so hat man immer etwas bei plötzlichen Erkältungserscheinungen im Haus 
- Kinder lieben normalerweise Hühnernudeltopf - also viele Nudeln kochen :)
- man kann die Nudeln auch in der Brühe kochen (so saugen sie sich schön voll mit der Brühe), allerdings sollte man dies nur portionsweise machen, da man sonst Reste schlecht aufwärmen kann, weil die Nudeln dann schnell matschig werden