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Sonntag, 4. März 2018

Cheesecake Dressing zu Fruchtsalat


Zutaten:
300 g Frischkäse, natur
50 ml Sahne
Saft einer halben Zitrone
abgeriebene Schale einer Zitrone
3 Tropfen Vanillearoma
50 g Puderzucker, gesiebt

Zubereitung:
Alle Zutaten gut miteinander verrühren und als Dressing/Sauce für Obstsalat (Zusammenstellung der Früchte nach Wahl) verwenden.




Wenn man Ananas oder Kiwis im Obstsalat verwendet, sollte man die kleingeschnittenen Fruchtstücke mit kochendem Wasser übergießen. Sie enthalten ein Enzym, was dafür sorgt, dass Milchprodukte bitter schmecken. Das Übergießen mit dem kochenden Wasser sorgt dafür, dass es nicht mehr bitter wird!

Anmerkungen:
- Im Moment probiere ich ja einige Saucen für Obstsalate aus und dieses hier fiel mir auf Pinterest in einigen Rezepten auf.
- Da meine Jungs hier generell auf Käsekuchen aller Art stehen, habe ich mir einfach mal einen eigenen Mix zusammen gerührt und es war ein Volltreffer! Sooo viel Obst haben meine Jungs schon lange nicht mehr freiwillig vertilgt 😅 Unbedingt ausprobieren, es ist wirklich wahnsinnig lecker und mal etwas anderes



Dienstag, 8. März 2016

Joghurt aus dem Slowcooker


Zutaten:
1 Liter frische Milch
1 Becher Naturjoghurt (mit lebenden Kulturen)*

Zubereitung:
Die Milch in den Slowcooker gießen, Deckel auflegen und auf "High" stellen.


Mit einem Zucker- oder Fleischthermometer die Temperatur messen. Optisch kann man dies auch sehr gut erkennen...wenn die Milch beginnt sich an der Oberfläche zu "bewegen", dann ist der Zeitpunkt zum Messen. Ich hatte auf mehreren Seiten bereits gelesen, dass die optimale Temperatur zwischen 75 und 80 Grad liegen soll, damit die Milch keimfrei wäre. 

Den Slowcooker ausschalten und gut eine Tasse von der Milch abnehmen. Mit Hilfe des Thermometers darf sie nun abkühlen auf 37 Grad. Dies soll die optimale Temperatur für die Joghurtkulturen sein.
In der Zwischenzeit hatte ich meinen Starter (1 Becher Joghurt) bereits aus dem Kühlschrank geholt, damit auch er ungefähr Zimmertemperatur bekommt.


Sobald die 37 Grad erreicht sind, wird der Joghurt in die Milch eingerührt. Dann rührt man dieses Gemisch in den Slowcooker.

Den Emailletopf nun mit aufgelegtem Deckel dick in ein Badehandtuch einwickeln und warm stellen.
Manche Leute empfehlen zusätzlich ein Verstauen in eine dicke Bettdecke, andere wiederum einen Backofen, da er Zugluft geschützt ist. Ich habe mich für letzteres entschieden, da ich ihn gerade ohnehin nicht brauchte.


An dem gewählten Ort darf unsere angesetzte Mischung nun zwischen 8 und 12 Stunden ruhen. Bei mir wurden es sogar 14 Stunden!

Dann ist der Joghurt fertig! Es wurde tatsächlich eine sehr cremige Joghurtmasse, die auch direkt sehr lecker schmeckte. Kein Vergleich mit gekauftem! Dies gefiel mir ja schon mal sehr gut :-)


Nun ja, die Konsistenz...ich stehe ja eher auf dicken Joghurt...so a la griechischem Joghurt und da hatte ich auf dem ein oder anderem Blog gelesen, dass man hierfür einfach ein Sieb mit einem (z.B.) Mulltuch auslegen kann, um die Joghurtmasse dort hineinzugeben und abtropfen zu lassen.

Also auch das ausprobiert und die ganze Geschichte in den Kühlschrank gestellt.


Und tatsächlich... nach ca. 6 Stunden musste ich ja mal kontrollieren und es war schon einiges an Molke abgetropft. 


Ich hätte auch noch so 3-4 Stunden länger gewartet, aber meine Jungs wollten ja unbedingt ihren Nachtisch probieren :-) Wie ihr sehen könnt, ist die Konsistenz wirklich um einiges fester geworden und vor allem - sehr cremig, fast sahnig!


Ich rührte alles gut durch und süßte den Joghurt mit 2 TL Zucker. Dann verteilte ich ihn auf 4 Gläschen und stellte sie erst mal in den Kühlschrank.

Dann pürierte ich Erdbeeren und gab das Püree vorsichtig auf die Joghurtmasse.


Fazit: 
Meine Jungs waren absolut begeistert und wollten unbedingt mehr :-) Experiment geglückt und dreimal dürft ihr raten, was gerade wieder in meinem Slowcooker ruhen darf ;-)

Anmerkungen:
- Ja, sicherlich ist es einfacher für ein paar Cents Naturjoghurt zu kaufen, aber es macht halt auch sehr viel Spaß und es ist ein anderer, viel natürlicherer Geschmack und ich weiß vor allem, was genau in meinem Joghurt steckt!
- Im Übrigen gibt es noch etliches mehr aus diesem Bereich zu entdecken und ich werde euch in naher Zukunft sicher noch etliche weitere Ideen zum Thema Milchprodukte vorstellen.
- * Wenn man einmal seinen Joghurt selber gemacht hat, sollte man für den nächsten Ansatz etwas beiseite packen als Starter. So kann man dann komplett auf einen gekauften Ansatz verzichten
- Sollte ich noch Verbesserungen oder weitere Ideen in nächster Zeit hierzu sammeln können, werde ich diese Anleitung natürlich noch ergänzen

Donnerstag, 23. Juli 2015

Brombeer-Mascarpone-Eis


Zutaten:
300 g Brombeeren
250 g Mascarpone
100 g Puderzucker
100 g Joghurt, natur
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:
Die einfachste Zubereitung ist es, wenn man einen Blender verwenden kann! Wer keinen hat, der darf natürlich auch einen Pürierstab verwenden ;-)

Ich habe die Brombeeren in meinen Blender gegeben und den Puderzucker darüber gesiebt. Einen Spritzer Zitronensaft dazu und alles zusammen fein pürieren.




Dann Mascarpone und Joghurt dazu geben und erneut alles durchmixen.



Die vorbereitete Eismaschine einschalten und die Masse in die Maschine gießen - warten, bis das eis die gewünschte Konsistenz erreicht hat und genießen :-)


wenn man das Eis nicht sofort zubereiten möchte, dann sollte man die Masse bis zur Verwendung gut durchkühlen



Anmerkungen:
- da wir in der Nähe von sehr vielen Brombeersträuchern wohnen und das jährliche Highlight meiner Jungs immer darin besteht, die reifen Beeren zu pflücken, musste ich gestern mit den Kids nachschauen gehen, ob denn schon welche reif sind...
- es waren natürlich noch nicht allzu viele reif (ist ja auch noch etwas sehr früh...), aber dennoch haben die Jungs gute 300 g sammeln können und wir haben gemeinsam überlegt, was wir denn daraus zaubern könnten
- einer meiner Jungs rief dann EIS und alle stimmten zu... Eis geht ja bekanntlich immer und so durchforstete ich meinen Kühlschrank
- ja, ich bin ein Mascarpone-Fan und habe daher ja immer eine Packung im Haus :-) Da lag es ja sehr nahe, das ich diesen auch für ein cremiges Eis verwenden könnte und das Ergebnis seht ihr ja auf den Fotos :-)
- das Eis ist blitzschnell zubereitet (vorausgesetzt, man verwendet eine Eismaschine) und es schmeckt wirklich mega lecker und ist schön cremig
- Rest wurde eingefroren. Vor dem Servieren sollte man den Behälter aber gut 20 Minuten vorher aus dem Tiefkühler holen und antauen lassen, damit man es portionieren kann!
- da die Frage sicher kommen wird, ob man das Eis auch ohne Eismaschine zubereiten kann... ja, ich denke schon, allerdings würde ich es während des Einfrierens immer wieder mal mit einer Gabel durchrühren!

Sonntag, 28. Juni 2015

Käsekuchenschnitten mit Knusper-Kruste


Zutaten:
schneller Hefeteig:
500 g Mehl
1 P. Backpulver
0,5 Würfel Hefe (frisch)
5 EL Zucker
250 ml Milch (lauwarm)
100 ml Öl
1 Eigelb
0,5 TL Salz

Füllung:
250 g Mascarpone
250 g Quark
140 g Zucker
Schale und Saft einer Zitrone
2 Eier
50 ml Öl
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)

Belag:
2 EL zerlassene, abgekühlte Butter
3-4 EL Zucker

Zubereitung:
Für den Hefeteig zunächst die Hefe mit etwas Milch und Zucker anrühren. Restliche Zutaten in eine große Schüssel füllen und dann mit dem Hefegemisch zu einem glatten Teig verarbeiten. Ich habe den Teig von meiner Küchenmaschine zubereiten lassen.



Für die Füllung alle genannten Zutaten zu einer glatten Masse miteinander verrühren (Schneebesen oder Handrührgerät).



Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein halbiertes Backblech (hoher Rand) mit Backpapier auskleiden.

Den Teig in zwei Hälften Teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche in der Größe des Bleches ausrollen. 



Teig auf das Blech legen und dabei einen Rand an den Seiten hochziehen.

Die Füllung auf dem Teig verteilen.

Dann die zweite Teighälfte ebenfalls in Blechgröße dünn ausrollen. Vorsichtig auf die Füllung legen und die Ränder etwas andrücken bzw. miteinander verbinden (vorsichtig mit den Fingern zusammen drücken).


Die zerlassene Butter auf der Teigdecke verteilen - ich fand, das es am einfachsten mit einem Löffelrücken funktionierte.


Dann den Zucker darüber verteilen.


Blech in den Backofen geben und 30-40 Minuten backen. Die Oberfläche sollte goldbraun sein.

Heraus nehmen und vollständig auskühlen lassen.


Nach dem Erkalten kann man den Kuchen in kleine Stücke/Streifen schneiden.



Anmerkungen:
- ich bin ja überzeugter Mascarpone-Fan und da ich noch eine Packung davon im Kühlschrank hatte, sowie ein Päckchen Quark, kam ich auf die Idee, das ich eine Art Käsekuchen zaubern könnte :-)
- Immer die bekannten Sachen...war mir zu langweilig! Außerdem hatte ich neulich ein paar Bilder gesehen mit einer Art Cremeschnitten. Aber Sahnefüllung wollte ich ja nicht! Also kurzerhand meine Lieblingsrezepte durchgesehen und eine Kombination von mehreren Rezepten zusammen gestellt :-)
- Das Ergebnis sind diese tollen Stückchen, die wirklich super lecker, saftig und cremig sind und besonders frisch und erfrischend sind an einem heißen Tag! Die Zitrone sorgt für die richtige Note (also ruhig große Zitronen verwenden) :-)
- auch am zweiten tag schmeckte der Kuchen immer noch sehr saftig, dabei hatte ich aufgrund des Hefeteiges meine Befürchtung, das er trocken sein könnte. Dies ist allerdings absolut nicht der Fall!
- der Hefeteig stammt von den italienischen Puddinghörnchen und ich habe ihn ausgewählt, da er nicht gehen muss! Hier auch noch mal danke an Claudia ;-) 
- der Mascarpone kann sicher auch gegen Quark oder Frischkäse ausgetauscht werden, allerdings wird die Füllung dann sicher nicht mehr ganz so cremig ;-) Aber dafür garantiert etwas "schlanker"

Dienstag, 3. Juni 2014

Cheesecake Strawberry Eiscreme


Zutaten:
250 g gesüßte Kondensmilch (z.B,Milchmädchen)

alternativ kann man diese auch selber zubereiten (werde ich unten näher erklären) aus 
1. P. Kondensmilch (340 g) & 175 g Zucker und einer Prise Natron

225 g Sahne, kalt
225 g Frischkäse
3 EL Zitronensaft
50 g sehr weiche Butter

250 g Erdbeeren

Zubereitung:
Da ich hier bei uns keine gesüßte Kondensmilch bekommen habe, musste ich mir selber welche herstellen:-) Hierfür habe ich ein Päckchen Kondensmilch in einen großen, weiten Topf geschüttet und 175 g Zucker zugefügt. 


Diese Mischung wurde dann einmal aufgekocht, eine Prise Natron zugefügt und dann vor sich hin geköchelt bis zur gewünschten Farbe und Konsistenz (ca. 30 Minuten auf mittlerer Hitze). Dabei immer wieder umrühren!!



Ok, ich war einen Moment zu lange dabei und ich habe wohl eher das bekannte "Dulce de leche" daraus zubereitet, denn von einem Moment auf den anderen war meine Masse doch etwas brauner und fester als ich wollte. Dies hat im Nachhinein aber nichts ausgemacht...ganz im Gegenteil :-)

Die Masse umfüllen und abkühlen lassen. anfangs war noch jede Menge Schaum vorhanden, der sich aber durch weiteres Umrühren von alleine aufgelöst hat.



Die abgekühlte Masse zusammen mit den restlichen Zutaten (bis auf die Erdbeeren) in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine aufschlagen, bis eine einheitliche und dicke, schaumige Masse entstanden ist.



Die Erdbeeren putzen, kleinschneiden und mit einem Kartoffelstampfer gut zerdrücken (wer keine Erdbeerstückchen mag, kann die Beeren natürlich auch pürieren).


Nun kann man selber entscheiden: Eis in einer Form in der Tiefkühltruhe einfrieren oder eine Eismaschine benutzen...

Ich habe mich beim ersten Mal für den Tiefkühler entschieden, da im Originalrezept angegeben war, das man das Eis auch ohne Eismaschine sehr gut zubereiten kann...

Also, die Masse in eine geeignete Form gefüllt, Erdbeermasse darüber verteilt und vorsichtig untergehoben. Ab in den Tiefkühler und warten...



(Beim nächsten Mal probiere ich es mit der Eismaschine, dann ebenso die Erdbeeren unterheben und alles in eine Eismaschine füllen).

Man sollte das Eis, wenn es im herkömmlichen Tiefkühler gefrieren durfte, ca. 30 Minuten vor dem Verzehr heraus holen. Es ist dann tatsächlich gut portionierbar und cremig.

Anmerkungen:
- mal wieder ein Pinterest Fund :-) Ich kam auf diese Seite und musste das Eis einfach ausprobieren :-)
- ACHTUNG: Suchtgefahr :-) Allein die ungefrorene Masse ist ein Gedicht und man kann die Finger nicht davon lassen - egal ob mit oder ohne Erdbeeren :-)
- dies ist das erste selbstgemachte Eis, was mich wirklich absolut umgehauen hat, denn es ist erinnert tatsächlich an einen Käsekuchen und dann dazu die Erdbeeren...einfach himmlisch
- die Grundmasse bietet noch jede Menge weitere Ideen und so musste ich in meiner ersten Begeisterung gleich Sandra vom Sabotagebuch informieren und infizieren :-P Sie machte sich dann auch umgehend ans Werk und entschied sich zunächst für die Grundmasse (eher karamell-lastig mit einem Hauch Salz). Inzwischen hat sie noch weiter experimentiert und noch ein anderes Cheesecake Eisrezept ausprobiert...schaut am besten mal auch hier mal vorbei :-) 
- ich stelle mir noch viel viel mehr vor...z.B. (wie im Original, noch zerbröselte Kekse oder Schokoladensoße mit unterheben, andere Fruchtsorten und und und).
- ich betone noch, dieses Rezept ist garantiert nichts für figurbewusste oder kalorienzählende Personen :-) aber solche Sachen vergißt man auch gleich beim Geschmack :-P


Dienstag, 3. September 2013

Snøfrisk - der besondere Frischkäse aus Norwegen

Das Frischkäse nicht gleich Frischkäse ist dürfte wohl jeder wissen und wir alle haben sicher so unsere eigenen Lieblinge in diesem Bereich. Die Auswahl ist natürlich auch nicht gerade klein!

Trotzdem möchte ich euch heute einen ganz besonderen Frischkäse ans Herz legen, der mich aufgrund vieler Kriterien überzeugen konnte und der sich, schon allein von seiner Zusammensetzung her, von den herkömmlichen Frischkäsesorten unterscheidet:

Snøfrisk - der Feinschmecker-Frischkäse aus Norwegen

Dieser Frischkäse unterscheidet sich dadurch, das er aus 80% Ziegenmilch und 20% Kuhsahne hergestellt wird. 
Jetzt werden sicher viele sagen: Ziegenmilch?? :-( Ja, richtig - auch ich war sehr skeptisch, liebe ich doch die sahnigen Kuhmilchsorten und bei Ziegenkäse konnte mich bisher noch keine Marke oder Sorte überzeugen :-)

Daher auch heute meine Empfehlung den Snøfrisk Frischkäse auszuprobieren, denn ihr werdet überrascht sein.

Der Käse stammt aus Norwegen, wo Kühe und Ziegen noch Gras fressen können in einer Umgebung, die frei ist von Umweltbelastungen. Snøfrisk ist frei von Konservierungs- und Geschmacksstoffen.

Dieser Frischkäse ist sehr cremig, etwas salziger im Geschmack als herkömmlicher Frischkäse und es gibt ihn in den Sorten naturell, Meerettich, rote Zwiebeln und Thymian oder Dill.

Ich erhielt die Gelegenheit 3 dieser Sorten auszuprobieren.




Als erstes wurden alle 3 Sorten natürlich pur ausprobiert. Hier war als erstes sehr auffällig, das dieser Frischkäse am besten schmeckt, wenn man ihn auf dunklem Brot, Toast oder Crackern genießt. Es sollte also schon etwas herzhafter sein :-)
Ich werde euch jetzt auch hier nicht langweilen mit Fotos von Broten, die ich damit ausprobiert habe... Das könnt ihr mal schön selber testen :-)

Optisch fiel mir auf, das man wohl etwas aufpassen muss, wenn man die praktischen kleinen Dosen wieder verschließt, denn egal ob naturell, Meerrettich oder auch rote Zwiebel plus Thymian... man sieht kaum einen Unterschied, denn die zusätzlichen Zutaten sind sehr sehr fein darin verarbeitet und sie gehen eine gleichmäßige Verbindung ein miteinander. Man schmeckt sie, aber man sieht sie kaum - also muss man schon gut aufpassen, das man die Deckel nicht verwechselt, wenn man mehrere Sorten gleichzeitig auf dem Tisch hat :-)



Nun galt es, für diesen Bericht ein Rezept mit anzuführen und ich habe lange überlegt... Ok, ein herzhaftes Gericht wäre nicht das Problem gewesen, da Snøfrisk sich ja durch seine leicht salzige Note dafür anbietet, aber wie ihr mich inzwischen alle kennt, wäre mir das zu einfach gewesen :-)

Ich entschied mich also für Pflaumen Cupcakes, denn in meinem Rezept kommen nicht nur jede Menge Gewürze aller Art vor, im Frosting steckt auch Salz (nicht nur eine Prise) und ich dachte mir, das ich doch dann sicherlich die Salzmenge reduzieren könnte, denn er Snøfrisk Frischkäse ist ja von Haus aus schon etwas salziger im Geschmack.

Gedacht und ausgeführt und hier mein Ergebnis:


Leckere, würzige Pflaumen Cupcakes mit einem ebenso würzigem Topping. Ich muss dazu sagen, das ich auch beim Frosting sehr positiv überrascht war, denn beim Aufschlagen dachte ich erst, das ein topping etwas sehr weich wäre und ich hatte Bedenken, das es sich später gut spritzen lassen würde. Je länger ich es aber Aufschlug (Puderzucker musste ja nach und nach zugegeben werden), desto fester wurde es und auch "fluffiger"!

Das Endergebnis war also ein spritzfähiges, lockeres Frosting, was sich auch im Nachhinein als das beste Frosting herausstellte, das ich je zubereitet habe. Normalerweise sollte man Cupcakes, wenn sie gekühlt aufbewahrt wurden, immer ca. 30 Minuten vor Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen. Nicht zuletzt, da ein Buttercremefrosting häufig zu fest ist im gekühlten Zustand.
Nicht so mein Snøfrisk Frosting - auch direkt aus dem Kühlschrank war es locker und eher weich. Es erinnert auch eher ein wenig an Sahne. Ob es am Sahneanteil im Snøfrisk liegt??! Auf jeden Fall perfekt!

Nun könnt ihr den Snøfrisk Frischkäse aber auch mal selber ausprobieren und dafür empfehle ich euch die Kühltheke eines gut sortierten Supermarktes (z.B. REWE), denn dort erhält man ihn für ca. €2,79. 

Keine Angst, ihr werdet wirklich begeistert sein, denn ich kann nun guten Gewissens sagen, das es durch Snofrisk jede Menge überraschte Gesichter in meiner Umgebung gab, nachdem ich verriet, das es sich hierbei um Ziegenfrischkäse handelt :-) Ziegenkäse war vorher immer ein Thema, wo die meisten Freunde und Bekannte doch ein wenig die Nase rümpften und meinten, das sie ihn nicht mögen würden :-) Ich selbst kann mich dabei auch nicht ausschließen :-)

Snøfrisk verdient zurecht den Beinamen "für Feinschmecker"!


Sonntag, 8. Juli 2012

American Macaroni and Cheese (amerikanischer Nudelauflauf)



Zutaten:
450 g kurze Makkaroni
1 EL Pflanzenöl
1 rote Paprikaschote (nach Wunsch auch andere Farbe)
650 ml Milch
50 g Butter
3 EL Mehl
2 TL Paprikapulver rosenscharf
1/2 TL Salz (oder nach Geschmack mehr)
85 g Monterey Jack Käse (ersatzweise Edamer), gerieben
85 g Cheddar (ersatzweise Gouda), gerieben
1 TL frische glatte Petersilie, gehackt

Zubereitung:
Die Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser "al dente" (bissfest) kochen. Abgießen und mit kaltem Wasser kurz abspülen. Gut abtropfen lassen und beiseite stellen.

Die Paprika vom Stielansatz und den Samen befreien und fein würfeln.
Das Öl in einer Pfanne bei geringer Temperatur erhitzen und die Paprikawürfel ca. 10 Minuten lang ausschwitzen lassen.

Die Nudeln in eine Schüssel (Auflaufform) geben, die Paprikawürfel mit einer Schaumkelle aus der Pfanne nehmen und mit den Nudeln mischen.

Die Milch kurz aufkochen lassen und beiseite stellen (ich mache das in der Mikrowelle).
Für die Sauce die Butter zerlassen (kleine Hitze), das Mehl und einen TL Paprikapulver zufügen und unter Rühren ca. 5 Minuten anschwitzen. Dabei aufpassen - das Mehl darf nicht anbrennen!

Den Topf von der Herdplatte ziehen und die Milch unter ständigem Rühren einrühren (wirklich durchgängig rühren damit keine Klümpchen entstehen). Dann wieder auf die Herdplatte stellen und bei kleiner Temperatur  unter stetem Rühren weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Herdplatte ausstellen und den Käse (bis auf ca. 1 Tasse) in die Sauce einrühren. Mit dem Salz kräftig abschmecken.

Die Sauce mit den Nudeln mischen und den restlichen Käse darüber verteilen. Jetzt noch mit dem restlichen Paprikapulver bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 25-30 Minuten überbacken bis sich die Oberfläche goldgelb färbt.


Anmerkungen:
- ein weiteres Rezept aus dem USA Kochbuch von Sheila Lukins :-) Sie hat mit diesem Rezept eine Abwandlung der klassischen Cheese Macaronis vorgenommen und wie ich finde, in sehr gelungener Form!
- auch ich musste an diesem Rezept etwas herumexperimentieren und die o.g. Angaben entsprechen nicht ganz dem "Original". Sheila Lukins verwendet etwas weniger Butter und Milch, weiterhin fehlten Angaben zur Paprikapulversorte. Die Sauce an sich schmeckt sehr cremig und herzhaft, allerdings verliert sie durch das Mischen und Überbacken einiges an Geschmack, daher ist es wichtig wirklich viel Sauce zu haben und diese auch entsprechend kräftig zu würzen
- ich hatte das Glück und bekam neulich ein großes leckeres Stück Cheddarkäse (bei Lidl) und konnte somit wenigstens einigermaßen originalgetreu die Sauce zubereiten. Ich denke nicht, das Gouda (egal in welchem Alter) ein Ersatz ist, denn geschmacklich gehen diese beiden Sorten nahezu getrennte Wege :-) Also nach Möglichkeit wirklich wenigstens Cheddar Käse verwenden
- da mein Mann und ich nach dem ersten Versuch der Meinung waren, das die Sauce noch mehr "Kick" vertragen könnte, habe ich beim zweiten Versuch ein paar eingelegte Jalapeno Ringe kleingehackt und unter die Sauce gemischt - perfekt sage ich nur! Nicht scharf, aber kräftig gewürzt mit einem tollen Aroma
- meine Jungs stehen allerdings auf die "einfache" Variante (am besten auch ohne die Paprikastückchen, daher habe ich die halbe Form in "natur" zubereitet) :-)
- der Auflauf lässt sich super vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren (man kann ihn dann hervorragend in den kalten Backofen stellen)
- normalerweise wird vor dem servieren noch die Petersilie über den Auflauf gestreut, allerdings musste es mal wieder schnell gehen und daher fehlt sie jetzt oben - hat trotzdem geschmeckt ;-)


Samstag, 28. April 2012

Erdbeer-Käsekuchen



Zutaten:
75 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer (unbehandelten) Zitrone
4 Eier
750 g Magerquark
40 g Speisestärke
200 g Sahne
1 Päckchen Vanillezucker

500 g Erdbeeren
1 Päckchen Tortenguss rot
2 EL Zucker

Puderzucker

Zubereitung:
Eine Springform fetten und mehlen. Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.



Fett mit Zucker & Salz schaumig schlagen. Die Eigelbe einzeln nach und nach unterrühren.



Dann den Quark dazu geben und gut verrühren. 




Danach die Speisestärke darüber sieben und ebenfalls unterrühren (vergessen ein Foto zu machen, aber das bekommt ihr sicher auch so hin) :-)

Jetzt die Sahne vorsichtig unterheben (Schneebesen) und dann den Eischnee.




Die Masse in die Springform füllen, glatt streichen und ab in den Ofen.



Backzeit ca. 1 Stunde - sollte der Kuchen zu dunkel werden, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken.
Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit einem Messer vom Springformrand lösen und auf einem Kuchengitter in der Form auskühlen lassen.



In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, putzen und halbieren.



Den Tortenguss nach Packungsanweisung mit 1/4 Liter Wasser zubereiten.



Den Käsekuchen aus der Form lösen und den Rand mit Puderzucker bestäuben.




Den Kuchen auf eine Tortenplatte geben und die Erdbeeren darauf verteilen (dabei einen kleinen Rand an der Oberfläche frei lassen).



Den Tortenguss von der Mitte aus über die Erdbeeren verteilen. Abkühlen lassen und ca. 1 Stunde kühl stellen.

Anmerkungen:
- ein leckeres & fruchtiges Rezept
- durch Zufall bemerkte ich, das dieser Kuchen unter "glutenfrei" fällt, wenn man, wie ich, Speisestärke benutzt, die aus Maisstärke hergestellt ist 
- für die Glutenfrei-Personen: Backform mehlen (falls nicht entsprechende Backformen vorhanden sind) mit Stärke oder glutenfreiem Mehl/Paniermehl und natürlich bei der Margarine und dem Tortenguss auf glutenfreie Produkte achten! An dieser Stelle danke an Anke für den Hinweis :-)
- ich hoffe, das ich mit diesem Kuchen auch mal meiner Anke ein Rezept liefern konnte, die es immer schade findet, das sie nur wenige meiner Rezepte nachbacken/-kochen kann ;-)
- die Käsekuchenmasse ist schnell zubereitet, lediglich die Backzeit & Kühlzeit ist halt etwas zeitintensiver
- schmeckt sicher auch gut mit anderen Obstsorten (ich warte gerade auf meine Garten-Himbeeren, da sie sicher auch sehr lecker dazu schmecken)