Sonntag, 28. April 2013

Erdbeer-Tiramisu zum Schmunzeln :-)

Hallo Ihr Lieben,

da mich seit Dienstag die Grippe lahmgelegt hat und ich weder zum Kochen, noch zum Backen komme und auch das Essen mir überhaupt nicht schmeckt (wenn ich denn etwas herunter bekomme), möchte ich euch dennoch nicht ohne einen Eintrag hier versauern lassen :-)

Meine Idee zum heutigen Post verdankt ihr einem FB-Freund von mir, dessen Rezeptbeschreibung heute früh bei mir für Tränen in den Augen vor Lachen gesorgt hat und das kann und ich will ich euch auch nicht vorenthalten :-)

Außerdem ist das Endergebnis trotz allem (ihr werdet gleich lesen, was ich meine), so phänomenal geworden, so das ich auch mit meiner völligen Appetitlosigkeit sofort das Bedürfnis verspürt habe dieses tolle Ergebnis sofort zu probieren.

Hans-Jörg und ich sind gemeinsam in einer Facebook-Gruppe, in der sehr viele tolle und liebe Personen ihre täglichen Gerichte, Eigenkreationen und Ideen miteinander austauschen und nett kommunizieren. Dabei ist es egal, ob jemand banale Spiegeleier in die Pfanne haut oder vielleicht lieber Top-Gerichte auf den Tisch bringt. Spaß am Essen und auch am Zubereiten steht hier ganz im Vordergrund und das der Spaß nicht zu kurz kommt (in diesem Falle eher für alle anderen als für den "Koch"), werdet ihr nun miterleben dürfen!
Selbstverständlich mit Genehmigung von Hans-Jörg, den ich nachfolgend originalgetreu zitieren werde :-)
Hans-Jörg wollte seine Liebste am heutigen Tag mit dieser Erdbeer-Tiramisu überraschen und hat sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt. Wenn ihr am Ende das Endergebnis seht, dann werdet ihr auch verstehen, warum ich nicht nur von seiner Erzählweise so begeistert bin ;-)

Erdbeer-Tiramisu á la Hans-Jörg

Zutaten:


Zubereitung:

"So, es ist vollbracht..... Ich hätte eine größere Schüssel nehmen müssen, nicht das ich keine gehabt hätte... ich dachte -natürlich- das reicht ja dicke, sind ja nur 500 gr. Mascarpone.... Aber ich sollte mich täuschen. Nun gut. 

Ich habe die Erdbeeren gewaschen, die Hälfte der 1000 gr. geviertelt und die andere Hälfte in Scheiben geschnitten. Leider habe ich keine Küchenwaage, die ging im Zuge der Haushaltsaufteilung mit gen Norden.... Also wurde geschätzt, und das kann ich ja blendend.... (siehe weiter oben Größe der Schüssel....). 

Dann begann die Sauerei.... Puderzucker (nun zum Teil auf meiner Katze, die beim Kochen, Backen etc. immer unter mir stehen muss....) und Zitronensaft... hmmm, Zitrone war klar, die hatte ich ja, aber wie geht da der Saft, möglichst von selbst, raus?! 
Ich habe dann, nachdem ich den Zitronenauspresser (heißt das so?) auch im hohen Norden vermutete, die beiden Hälften einfach mit der Hand ausgepresst, in die Schüssel mit dem Puderzucker, und mindestens geschätzten 395 Kernen urplötzlich drin....Nicht nur das, der Saft..... 
Also ich finde, Zitronenduft macht sich gut in jeder Küche, oder? Außerdem spricht man ja dem Zitronensaft einen reinigende Wirkung zu, ich drückte ein bisschen zu fest (viel hilft viel, alte Männerweisheit) und der Saft spritzte an der Schüssel und mir (teilweise) vorbei in die Küche, aber nur ein bisschen... 
Gut, die Kerne puhlte ich dann raus und versuchte, bei der anderen Hälfte durch meine Hand zu pressen,. man lernt ja schnell. 
Aber mit der Zitrone bin ich durch. 
Dann nimmt man den Pürierstab und vermatscht das Ganze zu einem Püree... In einer weiteren nächsten (Nummer 24 oder 25???) Schüssel hab ich dann den Joghurt (gut, den Rest des Joghurts, meine Jackie liiiiebt Joghurt) und die (den?) Mascarpone und ca. 100 gr. Puderzucker (sieht man ja auf Anhieb, was so 100 gr. Puderzucker sind) vermischt und dann (ja, die nächste bitte) Schüssel für die Sahne geholt. 

Der Mixer (der blieb hier, den hab ich mit meinem Leben verteidigt, der ist voll elektronisch Drehzahl geregelt mit blau beleuchtetem Display!! und der geht ab wie Schmitts Katze!) wurde dann mal auf Drehzahl gebracht und die Sahne auch, mein T-Shirt ist nun in der Wäsche und Jackie hat einmal waagrecht auf gut 20 cm Höhe den Küchenumriss abgeleckt (sie mag Milchprodukte, sagte ich das schon?..... ) und der Rest der verbliebenen Sahne (ja, letztendlich schaffte ich es, sie steif zu schlagen (inoffizieller Weltmeister im steif machen, nur mal so am Rande, müssen wir auch nicht weiter vertiefen.) wurde unter die leckere süße Mascarponecrème gehoben (jaaaaa, gehoben, nicht vermengt, vermatscht, gerührt oder so) und dann hatte ich Crème, Püree, Erdbeeren (geschnitten und leicht gezuckert) und die Cantuccini. 

Also Leute, die Cantuccini sind mal der Hammer, ein italienisches Mandelgebäck, sehr kross und wunderbar nach Marzipan riechend, sehr lecker, so ein paar kann man einfach so zwischendurch knabbern, aber übertreibt es nicht, der Rest langte gerade noch... Gut, die also unten auf den Boden der viel zu kleinen Schüssel und mit Espresso beträufelt, bloß nicht so viel, nur ganz wenig damit das Gebäck nicht durchweicht, das wird immer wieder falsch gemacht und das hasse ich wie die Pest, da bekomme ich Brechreiz. 

Dann hab ich mit Mascarponecrème angefangen, dann Püree, dann Erdbeeren und wieder Mascarponecrème, dann wieder Püree und da war ich schon am Ende der Schüssel, also oben, das obere Ende der Schüssel, also der Rand war da und es soll noch mal einer sagen, es würde sich ja wölben und man könnte immer ein bisschen mehr da reinschütten, wie eigentlich geht..... Es lief über.... 
So eine Sauerei, das gute Püree, und Erdbeeren mussten ja auch noch mal oben drauf. Nun gut. Ich habe ein kleines Portiönchen mit Gebäck am Boden, aufgeträufeltem Espresso und mehreren Schichten der Einzelzutaten gebastelt und das bekommt meine Liebste dann morgen als Care Paket mit. Das kann sie am Montag Mittag in der Pause als Dessert essen und an mich denken... ♥ 
Den Rest Püree hab ich mit den restlichen Erdbeeren und einem klitzekleinen Rest Mascarpone Crème in eine neue Schüssel (und wieder eine...) gepackt und steht im Kühlschrank.... 
Ich habe dann, nachdem ich mich umgezogen habe (ein Nachbar hat mich kurz an der Tür gesehen und wollte den Krankenwagen rufen, weil auf meinen weißen Strümpfen Erdbeerpüree entlanglief und es aussah, als ob ich wie ein Schwein blute....) direkt im Anschluss die Küche soweit es geht wieder her gerichtet. 
Leider ist ja Samstags und Sonntags kaum ein Handwerker für die groben Schäden ansprechbar... 
Das Spülen und Abtrocknen und abwischen usw. ist ja nicht so mein Ding, aber es muss ja auch gemacht werden. Ich habe nun noch zusätzlich mein Abendbrot gemacht, aber das erzähle ich euch gleich in einer anderen, sehr kurzen, Geschichte....."

Und hier das Endergebnis...


...und eine Portion zum Mitnehmen gibt es auch noch dazu :-)


Leute, ist das nicht toll und bemerkenswert? :-) Irgendwie fällt mir da doch spontan der  Spruch ein "typisch Mann" :-) Aber da ja bald Muttertag ist finde ich, könnten sich doch mal einige Herren eine dicke Scheibe abschneiden, oder? ;-)

PS: Das Originalrezept hat Hans-Jörg übrigens auf der Seite von Sanlucar gefunden :-)

Anmerkung: Fotos & Zubereitungsbeschreibung sind geistiges Eigentum von Hans-Jörg Meyer, der so freundlich war und mir die Genehmigung zur Veröffentlichung erteilt hat!

Sonntag, 21. April 2013

Lego Torte


Zutaten:
12 Mini-Muffins (Fertigprodukt oder selbstgebacken)

Füllung:
100 g Butter, zimmerwarm
250 g Frischkäse natur, zimmerwarm
100 g Puderzucker
nach Geschmack  Farbaroma Tropic (z.Bsp. von funfood4you) oder auch einfach nur das Mark einer Vanilleschote
ca. 200 g Obst in Stückchen geschnitten (ich habe Erdbeeren verwendet)

Überzug:
Rollfondant in gewünschter Farbe (Fertigprodukt).
Ich habe den Fondant selber eingefärbt (funfood4you weißer Fondant plus Lebensmittelfarbe brilliantblau)

Schokoladenüberzug nach Geschmack (ca. 150 g)

kleine Legofiguren nach Wunsch

Zubereitung:
Als erstes wird ein Wiener Boden als Blech nach Rezept gebacken. Aus dem Ofen nehmen, mit Zucker bestreuen, ein sauberes Geschirrhandtuch über die Zuckerschicht legen und mit Hilfe eines Gitters umdrehen und vorsichtig das Backpapier abziehen. Auskühlen lassen.


Für die Füllung zunächst die Butter schaumig schlagen.

Dann Frischkäse nach und nach dazu geben und kräftig weiterschlagen.

Puderzucker ebenfalls zufügen und unterrühren. Nun nach Geschmack Farbaroma oder das Mark einer ausgekratzen Vanilleschote hinzufügen.

Erdbeeren in Scheibchen schneiden / anders Obst in kleine Stückchen zerschneiden.

Die Biskuitplatte in 3 gleichmäßige Teile schneiden.


Eine der 3 Platten noch einmal mittig durchschneiden.

Ein kurzes und ein langes Biskuitstück nun mit der Creme bestreichen und die Obststückchen darauf verteilen.

Die zweite(n) Platte (n) auflegen und vorsichtig festdrücken.


Restliche Creme gleichmäßig dünn rundherum und oben drauf verteilen. Kühl stellen.

Fondant kräftig durchkneten (evtl. nach Wunsch einfärben) und zu einem großen Rechteck dünn ausrollen. Das Rechteck sollte etwas größer sein als alle addierten Kantenlängen.


Die Minimuffins nun gleichmäßig auf den Kuchenstücken verteilen. Ich habe einen 8er Stein und einen 4er Stein "kreiert" :-)

ich hatte noch etwas Creme übrig und habe die oberen Muffinstücke auch noch damit bestrichen
Nun habe ich den ausgerollten Fondant vorsichtig über den 8er Stein gelegt (dabei habe ich als erstes einen schmalen Rand unter eine Längsseite des Kuchens geschoben). De Oberseite mit den Mini-Muffins muss vorsichtig mit dem Fondant bedeckt werden und aufpassen beim Festdrücken der Zwischenräume - der Fondant reißt an diesen Stellen sehr leicht ein!

An den Seiten wird der Fondant an den Ecken mit einer Schere eingeschnitten, so das man die Ecken gut "formen" und anlegen kann.

Mit einem Zahnstocher wurde dann noch auf jedem "Noppen" das Wort LEGO eingedrückt.

Nun ja, ich stand etwas unter Stress und es ist mir leider nicht an allen Stellen so sauber und gleichmäßig gelungen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Daher habe ich mit Hilfe einiger Lego Figuren improvisiert und sie auf dem Kuchen arrangiert :-)

Das kurze 4er Stück habe ich mit Vollmilchkuvertüre überzogen, da nicht jedes Geburtstagsgast Fondant mag. Nach dem Trocknen der Kuvertüre habe ich das 4er Stück leicht schräg auf eine Seite des 8er Stückes gelegt.

Auch hier habe ich wieder Lego Figuren zum Ausdekorieren verwendet und da es ein Geburtstagskuchen war, habe ich noch zusätzlich 7 Kerzen über den Kuchen verteilt.



Anmerkungen:
- diese Torte habe ich zum 7. Geburtstag meines mittleren Sohnes zubereitet, da der junge Mann seit Wochen im absoluten Lego-Fieber ist und ich ihn damit überraschen wollte. Sein Wunsch war eine Torte mit Erdbeeren :-)
- die Mini-Muffins habe ich natürlich selber gebacken und als Vorlage hatte ich dieses Blondies-Rezept von meiner Lieblingsseite "Amerika kulinarisch) - ein sehr schnelles, einfaches und schönes Rezept!!
- ich muss gestehen, das ich es dieses Mal echt anstrengend fand diese Torte zuzubereiten... Kann an dem Stress der letzten Wochen gelegen haben oder auch daran, das ich zuvor bereits 40 Amerikam´ner gebacken und dekoriert hatte :-)
- ich habe den weißen Rollfondant der Firma funfood4you verwendet und ihn mit der Lebensmittelfarbe "brilliantblau" eingefärbt, bis ich den gewünschten Farbton hatte. Ich war wirklich erstaunt, wie leicht es doch ging und vor allem, wie wenig ich von dem Farbpulver benötigte (nicht einmal einen halben TL voll!!)
- da ich es nicht bei einer einfachen Buttercreme belassen wollte, verwendete ich für die Creme noch das Farbaroma "Tropic", das ja eigentlich und ursprünglich für Zuckerwatte verwendet wird. Ich kann es nur empfehlen, denn der Geschmack ist genial fruchtig und natürlich - einfach perfekt!! Endlich hat man mit wenig   Aufwand die Möglichkeit Buttercreme schnell zu einer neuartigen Creme zu veredeln!
- die Torte war ein Hingucker und kam wahnsinnig gut bei den Jungs an - also konnte ich zufrieden sein :-)

Samstag, 6. April 2013

Makkaroni mit Ei auf sizilianische Art (Maccheroni co´riquagghiu)


Zutaten:
400 g Makkaroni
Salz
3 Eier
Pfeffer aus der Mühle
4 EL Olivenöl extra vergine
3 gehäufte EL geriebener Pecorino (alternativ Gran Padano Parmesan)
1 gehäufter EL fein gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Makkaroni nach Packungsanweisung bißfest kochen.


In der Zwischenzeit die Eier mit einer großzügigen Prise Salz verquirlen.

Die Nudeln abgießen und gut abtropfen lassen.
Währenddessen das Öl in einer weiten Pfanne erhitzen (mittlere Stufe).

Die Nudeln in die Pfanne geben und einige Minuten im Öl schwenken (sautieren).


Dann unter ständigem Rühren die Eier in dünnem Strahl hineinfließen lassen.


Den Käse und etwas Pfeffer (nach Geschmack auch noch Salz) unter weiterem Rühren untermischen.


Zuletzt die Petersilie unterheben und sofort servieren.



Anmerkungen:
- dieses Rezept stammt aus einem meiner Lieblingskochbücher der italienischen Küche ("Die besten Rezepte aus der italienischen Küche" - ISBN 3-517-07943-X)
- mir war nach einem einfachen Nudelgericht und nach Rücksprache mit meinen Söhnen, entschlossen wir uns diese Makkaroni nachzukochen 
- ich muss dazu sagen, das ich etwas skeptisch war und eigentlich ein anderes Rezept lieber gekocht hätte, aber die Jungs haben mich überstimmt :-)
- in knapp 20 Minuten stand das Essen auf dem Tisch, was ja schon mal sehr positiv war und ich war voller Hoffnung, das es vielleicht zu einem neuen tollen Alltagsgericht taugen könnte...
- ich mag ja puristische und schnelle Rezepte, aber ehrlich gesagt ist mir dieses Gericht eindeutig zu einfach :-D - mir persönlich fehlt der gewisse "Kick" und ich kann nur empfehlen das Gericht wenigstens gut nachzusalzen, denn sonst schmeckt es irgendwie nur nach den Nudeln :-)
- ich habe auf die schnelle keinen Pecorino Käse bekommen und habe als ersatz frisch geriebenen Parmesan genommen
- das Olivenöl, das ich verwendet habe, war wirklich sehr gut im Geschmack und sorgte dafür, das dieses Nudelgericht in keinster Weise trocken schmeckte und auch nicht nach Öl
- ich kann mir gut vorstellen, das es sicher sehr gut schmeckt, wenn man eine kleingehackte Peperoni mit den Nudeln im Öl schwenken würde...?! Ok, meinen Jungs würde dies missfallen :-P
- nun aber zum Urteil meiner Jungs, was sehr interessant anzuschauen war :-) Alle 3 hatten sich ihre Teller großzügig vollgepackt und waren sich einig, das die Nudeln sehr lecker wären und ich dieses Gericht nochmal kochen sollte. Ich wurde stutzig als die beiden Großen nach dem Leeren ihrer Teller meinten, das sie satt wären (völlig ungewöhnlich bei einem "leckeren Nudelgericht"). Der Kleine dagegen meinte plötzlich "Mama, du hast was vergessen!!". Als ich erstaunt nachfragte, was er denn meinte, lief er in die Küche und holte sich eine Flasche mit Tomatenketchup. Ich fand die Vorstellung zwar fürchterlich, aber wenn es denn so essen wollte... :-)
Als seine Brüder dies sahen, kamen sie auf die Idee, das sie es auch mal mit Ketchup probieren wollten und ihr glaubt gar nicht, wie schnell auf einmal der Rest in der Pfanne "verdunstet" ist :-D Als ich nachhakte, was denn mit dem "ich bin satt" wäre, erhielt ich zur Antwort, das es jetzt soooo lecker wäre, das doch noch was rein passen würde :-)
- ihr dürft nun selber entscheiden, ob ihr dieses Gericht ausprobieren wollt oder nicht, ich denke, das es schon irgendwie ein typisches Kindergericht ist (auch ohne Ketchup) und wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, stellt euren Kids einfach im zweifel Tomatenketchup hin :-)

Sonntag, 31. März 2013

Schoko-Cheese-Cake


Zutaten:
Teig:
225 g Mehl
1 leicht gehäufter TL Backpulver
90 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
20 g (Back-) Kakao
1 Prise salz
125 g Butter oder Margarine

Füllung:
1 Ei Gr. M + 2 Eigelb
100 g Zucker
1 EL Zitronensaft
350 g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
150 g Magerquark
375 ml Milch
175 ml Öl
1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen


Schoko-Guss:
200 g Sahne
300 g Schokolade (nach Geschmack: Zartbitter/Vollmilch...)
25 g Plattenfett (z.B. Palminwürfel)

Zubereitung:
Backofen vorheizen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze). Springform fetten und am Boden mit Paniermehl ausstreuen.

Butter oder Margarine schnelzen und abkühlen lassen.
Teigzutaten in einer Schüssel vermischen.



Fett zur Mehlmischung gießen und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu Streuseln verarbeiten.



Streusel in die Springform geben und andrücken.



Für die Füllung werden das Ei, die Eigelbe und der Zucker dickschaumig aufgeschlagen.



Dann Frischkäse und Quark zufügen, sowie nach und nach die weiteren Zutaten.




Es entsteht eine sehr dünnflüssige Masse - aufpassen, starke Spritzgefahr!

Die Masse vorsichtig in die Springform füllen und in den Ofen geben.




Backzeit ca. 55 Minuten.

Heraus nehmen und ca. 2 Stunden in der Form abkühlen lassen.



Für den Guss Sahne, zerbrochene Schokolade und das Fett in einen Topf geben und bei niedriger Temperatur langsam schmelzen. 



Rühren, bis eine glatte und gebundene Masse entstanden ist.



Vom Herd nehmen und ca. 10 Minuten abkühlen lassen.

Den Kuchen aus der Form lösen und mit der Schokoladenmasse bestreichen. Für den herunterlaufenden Überschuss am besten Backpapier darunter legen!



Bis zum Anschnitt ca. 2 Stunden auskühlen/trocknen lassen.

Anmerkungen:
- dieses ist meine Teilnahme am Wettbewerb "Philadelphia sucht den Tortenstar", den ich ja bereits angekündigt hatte und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr für mich abstimmen würdet :-)
- ich mag deutsche Käsekuchen (Quark) wegen der Konsistenz und auch amerikanische Käsekuchen (meist Frischkäse) wegen des frischen Geschmacks. Daher dachte ich mir, warum nicht mal eine Kombi aus beiden Zutaten und auch die Zubereitungsarten könnte man kombinieren... Das Ergebnis könnt ihr hier sehen und ich hoffe doch, das es euch gefällt!
- der Kuchen ist schön locker und leicht und die Schokolade dazu .... mhhh, passt perfekt! :-)
- die Schokolade wird nicht richtig fest (es entsteht eher eine Haut an der Oberfläche), so das sie schön cremig bleibt, halt wie eine dickflüssige Schokolade, was genial mit der cremigen und lockeren Käseschicht harmoniert
- auch ihr könnt noch teilnehmen und euch durch die bloße Teilnahme eine tolle Koziol Tortenschablone sichern, weiterhin gibt es für die Nominierten Mini iPads und für die Finalsieger jeweils einen Reisegutschein in Höhe von € 5000,00 zu gewinnen. Ebenso gut freue ich mich natürlich auch darüber, wenn ihr für mich stimmen würdet :-) Zum Abstimmen bitte hier klicken - danke schön :-)

Für eine Teilnahme klickt am besten auf die Werbung, dann seid ihr direkt richtig! :-) Viel Erfolg uns allen :-)


Freitag, 29. März 2013

(Erdbeer)-Macarons mit Vanillefüllung


 

Zutaten:
100 g Puderzucker
75 g Mandelmehl (sehr fein gemahlene Mandeln s. Anmerkungen)

70 g Eiweiß
1 Prise Salz
40 g Zucker
Speisefarbe oder Farbaroma (z.B. von funfood4you)

Füllung:
50 g Butter, (Zimmertemperatur)
75 g Frischkäse (Zimmertemperatur)
Mark einer Vanilleschote oder Farbaroma (z.B. von funfood4you)

Zubereitung:
Zunächst einmal habe ich Mandeln und Puderzucker in meinem Blitzhacker sehr fein gemahlen.


Dann die Mischung durch ein feines Sieb gestrichen und beiseite gestellt.



Als nächstes wird das Eiweiß mit dem Handrührgerät "angeschlagen", bis es weiß und schaumig, aber noch nicht fest wird.


Unter ständigem Weiterschlagen nun den Zucker einrieseln lassen und dann solange schlagen (höchste Stufe), bis der Zucker vollständig aufgelöst ist und der Eischnee stark glänzt und Spitzen zieht, wenn man die Quirle heraus zieht.

Danach rührt man die Speisefarbe (oder wie ich, das Farbaroma) unter, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.



Mit einem Backspatel (alternativ Schneebesen) wird nun die Mehl-Puderzucker-Mischung nach und nach vorsichtig untergehoben.. Dabei sollte auch etwas von der untergeschlagenen Luft aus dem Eischnee verloren gehen, so das es am Ende eine dickflüssige, zähe Masse ergibt.


Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (je nach gewünschter Größe - ich habe mich für eine kleine Lochtülle entschieden) füllen.

Ich habe eine Backmatte für Macarons und habe zunächst die vorgegebenen Kreise (man kann hier aussuchen, ob man kleine oder große Macaraons möchte) benutzt, um den Macarons-Teig aufzuspritzen.


Da noch viel mehr Teig übrig war, habe ich natürlich den Rest auf Bleche (mit Backpapier belegt) gespritzt. Es genügen beim Aufspritzen kleine Tupfen. Bitte auf Abstand achten, denn wir wollen ja keine zusammen gelaufene Macarons :-)


Nach dem Aufspritzen kann man die Bleche (auch die Backmatte) vorsichtig auf die Arbeitplatte "fallen lassen", damit die Oberfläche gleichmäßig wird. Normalerweise passiert dies aber auch von allein.

Jetzt müssen die Macarons 45-60 Minuten ruhen! So bildet sich eine Haut an der Oberfläche und man kann vorsichtig mit dem Finger prüfen, ob sie fest genug ist. Die Haut ist gut, wenn kein Teig mehr am Finger kleben bleibt.

Den Backofen auf 130 Grad (Umluft!) vorheizen und die Bleche einzeln in den Backofen schieben und für ca. 13 Minuten trocknen (backen) lassen.

Blech (Matte) herausnehmen und abkühlen lassen. Wenn man Backpapier benutzt kann man das Backpapier mit den Macarons vom Blech ziehen.
Wenn die Macarons ausgekühlt sind, lassen sie sich ganz leicht vom Backpapier bzw. der Backmatte abheben.


In der Zwischenzeit kann man sich um die Füllung kümmern:
hierfür werden Butter, Frischkäse und gesiebter Puderzucker mit dem Handrührgerät zu einer glatten Buttercreme aufgeschlagen. Nach Geschmack kann man zuletzt noch das Mark einer Vanilleschote dazu geben. Da ich das Farbaroma von funfood4you in Vanille (gelbe Farbe) zuhause hatte, habe ich dieses benutzt.



Die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen (erneut kleine Lochtülle) und die Hälfte der fertigen Macarons mit Tupfen versehen.


Die anderen Hälften vorsichtig darauf setzen und leicht andrücken - fertig!




Anmerkungen:
- Macarons - ein neuer Trend?! In letzter Zeit habe ich sehr häufig darüber gelesen und natürlich hat es mich unendlich gereizt, diese kleine französche Spezialität auszuprobieren :-)
- besonders reizvoll fand ich, das es "angeblich" sooo viele Probleme geben soll, bei der Zubereitung, was mich doch sehr gewundert hat, denn es handelt sich hierbei doch "nur" um ein spezielles Baiser-Rezept.
- diese Macarons waren mein erster Versuch und ich habe mich einfach nur an ein paar "Regeln" gehalten, die ich im Netz und in diversen Rezepten gefunden hatte und die ich euch gerne weitergeben möchte:
- das Eiweiß muss gewogen werden, denn bei zu viel Eiweiß können die Macarons flach werden (zusammen fallen)
- Mandelmehl - die Macarons sollen ja eine glatte Oberfläche bekommen, dafür benötigt man sehr feine Zutaten. Deshalb müssen wir sehr fein gemahlene Mandeln verwenden. Ich habe sie erst versucht in meiner Kaffeemühle zu mahlen, was aber sehr mühselig war. Das beste Ergebnis erzielte ich mit meinem Blitzhacker, den ich mit den Mandeln und auch dem vorgesiebtem Puderzucker befüllt habe.
- beim Unterheben des Mandel-Puderzucker-Gemisches vorsichtig arbeiten. Es darf weder zuviel, noch zuwenig Luft entweichen, denn sonst können die Macarons Risse bekommen (zuviel Luft) oder aber flach werden (zuwenig Luft)
- Ruhezeit: über die Ruhezeit kann man wohl streiten, denn ich habe verschiedene Versionen gelesen. Je nach Rezept liest man von 15 Minuten bis hin zu einer Stunde. Ich habe mich an die "Anweisung" gehalten, das sich eine dünne Haut (le croustage) bilden muss, die bei Berührung mit einem Finger fest genug ist, das kein Teig mehr am Finger kleben bleibt.
- man sollte die Macarons immer nur blechweise (Einzelnbleche) in den backofen geben, denn sonst wird die Hitze nicht gleichmäßig verteilt. Ich halte ohnehin nichts von mehreren Blechen gleichzeitig im Backofen, egal, um welches Gebäck es sich handelt :-)
- das Wichtigste jedoch ist wohl, das man sich immer exakt an die vorgegebenen Zutatenmengen hält, da es sonst schnell passieren kann, das die Macarons misslingen 
- die "Füßchen": Macarons bilden beim Backen die sogenannten "Füßchen" - das ist der kleine Rand an den Macarons, der sich sehr gut erkennen lässt. Wenn man den Teig zu lange rührt, kann es sein, das man zuviel Luft heraus rührt und die Füßchen bilden sich nicht.
- Aufbewahrung: die Macaronschalen an sich halten wohl ungefüllt ca. 2 Wochen in einer gut schließenden Dose (das kennen wir ja sicher alle von unserem Makronengebäck aus der Weihnachtszeit). Ein Einfrieren ist wohl auch möglich
- gefüllt werden können die Macarons mit Buttercreme, Konfitüre, Ganache etc. Dann ist die Haltbarkeit natürlich begrenzt. Man spricht hierbei i.d.R. von 4-5 Tagen. Bei Buttercreme & Ganache ist natürlich eine Aufbewahrung im Kühlschrank unumgänglich. Ich denke auch, das bei der Kühlschrankaufbewahrung auch die Feuchtigkeit nicht gerade förderlich ist für Geschmack & Konsistenz

So, ich hoffe, ich konnte nun den ein oder anderen ermutigen :-) Ich hatte auf jeden Fall Spaß am Ausprobieren und es werden garantiert nicht meine letzten Macarons gewesen sein! Meine Jungs waren definitiv begeistert und ich finde die Macarons auch optisch sehr hübsch, so das man sie auch sehr gut verschenken kann.

Ein Dankeschön auch an funfood4you, die mir das Macarons-Backset von Zenker zur Verfügung gestellt haben, was ich an dieser Stelle noch mal erwähnen möchte, denn es ist eine tolle Hilfe. Ich bin normalerweise ja kein Freund von Silikon-Backhelfern, aber die Backmatte hat mich doch etwas erstaunt! Die Macarons waren farbintensiver als die Macarons vom Backblech. Allerdings muss ich auch dazu sagen, das sie die Macarons vom Backblech (Backpapier) wesentlich einfach und glatter lösen ließen.
Das Set ist aber auch toll, da es zum einen Einweg-Spritzbeutel mit verschiedenen Tüllen und zusätzlich ein tolles Rezeptheft für Macarons & Co enthält. Viele Tipps & Tricks sind ebenfalls enthalten. 


Im Heft gibt es auch verschiedene Kategorien (Anfänger, Fortgeschrittene & Profis), die gegen Ende richtig ausgefallene Macaronsrezepte zeigen, die nicht nur mit Mandelmehl zubereitet werden :-)
Auch die Farbaromen aus dem Zuckerwattezubehör sind echt klasse, da man so ein natürliches Aroma plus schöner Färbung der Macarons erreicht! Ich kann mir auch gut vorstellen, das man mit diesen Aromen hervorragend Teige einfärben und mit Aromen versehen kann, was natürlich auch wieder für tolle Ergebnisse sorgt! Lasst euch überraschen, was mir noch so einfällt :-)


Ich kann nur empfehlen: probiert es einfach aus!!

Macarons sind gar nicht so schwer ;-)

Ach ja, wer noch Tipps hat... immer her damit!!


Donnerstag, 28. März 2013

Spätzle-Auflauf


 
Zutaten:
400 g Spätzle 

500 g Gehacktes (halb & halb)
1 EL Öl 
2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe (nach Geschmack)
1 EL Tomatenmark
1 gelbe Paprikaschote
1 rote Paprikaschote
300 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
Salz, schwarzer (frisch gemahlener) Pfeffer
je 1 EL Thymian, Petersilie 

1 Packung (100 g) Bacon (Frühstücks-Speck)
100 g Käse nach Geschmack
100 ml Sahne
2 Eigelb

Zubereitung:
Die Spätzle nach Packungsanweisung kochen. abgießen und mit kaltem Wasser kurz abspülen und danach gut abtropfen lassen.

Zwiebel schälen und fein würfeln, Paprika von Kernen und Trennwänden befreien und in Stücke schneiden.


Öl in einer weiten Pfanne erhitzen und das Gehackte krümelig anbraten.

Zwiebel dazu geben, nach Wunsch die Knoblauchzehe dazu pressen und glasig dünsten.

Tomatenmark zufügen und die Brühe angießen. Ca. 10 Minuten köcheln lassen, dann kräftig mit den Gewürzen abschmecken.



Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Auflaufform fetten.

Die Gehacktesmischung in die Auflaufform füllen.


Spätzle und Paprika über die Fleischmischung verteilen.


Den Bacon aus der Packung nehmen und in Stücke schneiden. 


Die Baconstücke auseinander ziehen und gleichmäßig über die Spätzle verteilen.


Käse auf den Bacon geben.


Sahne und Eigelb verquirlen und über den Auflauf gießen.


In den Ofen geben und ca. 35 Minuten backen, bis die Oberfläche schön knusprig ist.

Anmerkungen:
- meine Jungs wollten einen Nudelauflauf essen und haben auf einer Rezeptkarte ein ähnliches Rezept gesehen, was mir auch sehr gut gefiel. Ich habe jedoch einiges abgeändert :-)
- ich war etwas skeptisch, ob die Oberfläche nicht hart werden könnte, was sich aber nicht bestätigt hat - sie ist einfach nur lecker knusprig!
- der Auflauf ist wirklich lecker und herzhaft
- die Kombination ist wirklich genial und der Bacon verpasst diesem Auflauf noch den richtigen "Kick"
- lässt sich auch gut vorbereiten und ist mit Sicherheit auch perfekt für größere Mengen (Party etc.) geeignet