Freitag, 26. August 2011

Currysauce (für Currywurst)



Zutaten:
300 ml Wasser
1/2 EL Currypulver
1-2 EL Zucker
1/2 TL Paprikapulver rosenscharf
1/2 TL Sambal Oelek (nach Geschmack auch weniger oder mehr / alternativ kann man auch scharfe Peperonis mit kochen)
500 ml Tomatenketchup

Zubereitung:
Das Wasser in einen Topf geben. Currypulver, Zucker, Paprika und Sambal Oelek hinzufügen und zum Kochen bringen.

Topf von der Kochstelle nehmen und Ketchup einrühren. Bei schwacher Hitze etwas einkochen lassen.

Eventuell noch mal abschmecken.

Anmerkungen:
- ergibt ca. 750 ml und hält sich gekühlt ca. 3-4 Monate (lässt sich auch gut in kleinen Flaschen einkochen)
- das Rezept stammt aus dem Buch von Dr. Oetker "Einmachen von A-Z"
- ich habe jahrelang versucht ein vernünftiges Rezept für eine Soße zur Currywurst zu finden (u.a. mit Ananassaft, Sojasoße etc.) und keines war wirklich toll! Und dann bekam ich das Buch geschenkt und habe diese simple und schnelle Soße probiert und alle waren begeistert :-)
- Sambal Oelek lasse ich wegen der Kinder hier weg bzw. wer mag, kann am Tisch nachwürzen
- am Besten schmeckt die Currywurst (so lässt sich auch ein wenig Schärfe regulieren), wenn man die Wurst erst noch mal mit Currypulver bestäubt und dann erst die Soße darüber gibt
- schmeckt natürlich auch zu anderen Sachen (Fleischbällchen, Gegrilltem etc.)
- eingekocht in schönen Flaschen auch eine tolle Geschenkidee

Pfannkuchen vom Blech


Zutaten:
4 Eier (Gr. M)
2 EL Zucker
200 ml Milch
100 g Mehl
2 EL Mineralwasser

etwas Öl für das Backblech

400 g Äpfel
Zitronensaft
2 EL Zucker (nach Geschmack mit etwas Zimt vermengen)

Puderzucker

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit vorheizen lassen.

Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen und auf einem Gurkenhobel in hauchdünne Scheibchen hobeln.
Mit dem Zitronensaft vermengen und beiseite stellen.



Für den Teig die Eier mit dem Zucker in ca. 5 Minuten dick-schaumig aufschlagen. Dann langsam (unter weiterschlagen) die Milch eingießen. Das Mehl im Wechsel mit dem Mineralwasser esslöffelweise unterrühren.



Das vorgeheizte Backblech aus dem Ofen holen und das Backpapier mit etwas Öl einpinseln. Den Teig sofort darauf  verstreichen.



Dann die Apfelscheiben gleichmäßig auf dem Teig verteilen.



Das Blech in den Ofen schieben und ca. 15 Minuten backen.
Herausholen und den Pfannkuchen mit dem Backpapier auf ein Geschirrtuch ziehen. 




Den (Zimt-) Zucker darauf verteilen.



Mit Hilfe des Backpapiers den Pfannkuchen aufrollen.




Die Rolle in dicke Scheiben schneiden, mit Puderzucker bestäuben und servieren.



Anmerkungen:
- schnell und lecker - tolle Alternative zur Pfanne 
- man kann auch Kirschen (oder anderes Obst) nehmen
- beim nächsten Mal würde ich wahrscheinlich noch eine Vanillesoße dazu machen (bei Kirschen passt sicher auch gut Vanilleeis)
- leider kein "Sattmacher", aber ideal als Snack zwischendurch (meine Jungs hätten noch mehr gegessen, wenn noch was da gewesen wäre) :-)
- auch optisch nett anzusehen
-

Dienstag, 23. August 2011

Sandwichbrot / Hamburger Buns / Hot Dog Buns


Zutaten:
500 g Weizenmehl (Typ 550)
280 g Weizenmehl (Typ 405)
21 g Hefe (frisch/halber Würfel)
50 g Zucker
1,5 TL Salz
300-350 g Wasser (oder auch Milch) warm
50 g flüssige Butter
50 g Öl 
3-4 EL Apfelmus


etwas flüssige Butter und etwas Milch zum Bestreichen

Zubereitung:
Die beiden Mehle in eine große Schüssel geben. das Salz und den Zucker am Rand verteilen. Die Flüssigkeit mit der Hefe verrühren bis sie sich aufgelöst hat und zum Mehlgemisch geben. Kurz durchkneten. Jetzt die Butter, das Öl und das Apfelmus unterkneten. Knetzeit ca. 10 Minuten.
(wie immer... ich nehme meinen Brotbackautomaten dafür, gebe alle Zutaten zusammen hinein und lasse das Teig-Knetprogramm durchlaufen).

Den Teig in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen (ca. 1 Stunde), dabei zwischendurch den Teig 2 mal vorsichtig wieder zusammendrücken.

Dann den Teig gut durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen (in Länge einer 35 cm Kastenform).


Jetzt den Teig von der Längsseite her aufrollen und in die , mit Butter gefettete, Kastenform legen und etwas in Form drücken.



Nun die Form mit dem Teig in eine große Plastiktüte geben und wie einen Ballon aufpusten und gut verschließen. An einem warmen Ort aufgehen lassen (geht bombastisch auf). Am Besten die Fingerprobe machen: klappt bei jedem Hefeteig: mit einem Finger an einer Stelle den teig vorsichtig hineindrücken. Wenn die "Delle" schnell wieder zurück geht, muss der Teig noch gehen. Kommt die Delle langsam wieder heraus, dann ist es Zeit zum Backen. Bleibt die Delle, hat man eine Übergare (Brot ist zu lange gegangen, muss aber nicht unbedingt zu einer Katastrophe führen) :-)
Das Brot vorsichtig mit flüssiger, abgekühlter Butter bestreichen.


Den Backofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Brot hinein geben (unterste Schiene), eine Tasse Wasser auf den Backofenboden gießen und bei fallender Temperatur (herunter bis auf 175 Grad) ca. 40 Minuten backen. Ich schalte nach den ersten 10 Minuten den Ofen auf 190 Grad, dann nach weiteren 10 Minuten auf 175 Grad herunter.


Das Brot herausnehmen und auf einen Kuchenrost stürzen, auf die Unterseite klopfen und wenn es hohl klingt, ist es fertig! Falls nicht, noch einmal 10-15 Minuten nachbacken.

Das noch heiße Brot mit etwas Milch einstreichen und abkühlen lassen.


Nachtrag:
Gestern habe ich die Hot Dog Buns ausprobiert. Ich habe die Hälfte der Zutaten genommen, alles wie oben beschrieben, allerdings zum Schluss dann 12 Teigstücke a 60 g. Die Teigstücke erst zu Kugeln, dann zu Rollen geformt. Die Rollen dann als Fladen auf das Backblech gelegt, 




in einer Plastiktüte gehen lassen, mit flüssiger Butter bestrichen und ca. 20 Minuten gebacken (wie oben).


Hier das Ergebnis:




Geschmacklich: absoluter Wahnsinn, kein Vergleich zu den gekauften! Allerdings waren sie außen etwas zu fest, beim nächsten Mal werde ich sie wohl einen Tag (oder etliche Stunden früher) backen, so das sie weich werden können. Aber es war ja auch der erste Versuch und dieser ist schon mal empfehlenswert :-)


Anmerkungen:
- mein allererster Versuch ein Sandwichbrot zu backen ist auf Anhieb geglückt :-)
- meine Jungs sind begeistert, ich auch, aber ich warte auch noch ab, wie es im kalten Zustand am nächsten Tag schmeckt (warm ist es traumhaft)
- das Brot ist extrem soft und "fluffig" weich von innen
- das Rezept ist ein Mix aus 3 oder 4 diversen Sandwichbrotrezepten, die alle sehr ähnlich sind
- skeptisch war ich in Bezug auf das Apfelmus, aber man schmeckt es überhaupt nicht und sorgt wohl für die notwendige Beschaffenheit (macht das Brot sehr locker)
- auch am nächsten Tag schmeckt es hervorragend! Mein Tip: besser erst am nächsten Tag anschneiden, da es sich sonst nicht auf der Maschine schneiden lässt bzw. zu weich ist (man muss sehr vorsichtig sein)
- das Rezept soll sich auch super eignen für Hamburger Buns oder Hot Dog Brötchen (wenn ich das ausprobiere, werde ich Euch natürlich die Ergebnisse mitteilen) :-)

Sonntag, 21. August 2011

Erdbeer-Sahne-Omeletts


Zutaten:
Teig:
4 Eier (Gr. M)
1 Prise Salz
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
80 g Mehl
20 g Speisestärke

Füllung:
100 g + 150g Erdbeeren
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Sahne
5 TL Sofortgelatine

Puderzucker zum Dekorieren

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Backpapier vorbereiten in dem man mit einem Bleistift pro Blatt Backpapier 4 Kreise (Durchmesser ca. 12 cm) mit gutem Abstand voneinander aufzeichnet.
Zum Backen legt man das Backpapier mit den Zeichnungen nach unten, es zeichnet sich sehr gut ab.


Für den Teig die Eier trennen, das Mehl mit der Speisestärke sieben und den Zucker mit dem Vanillezucker mischen.

Zuerst wird das Eiweiß mit dem Salz steif geschlagen, dabei lässt man die Zuckermischung langsam einrieseln und schlägt mit dem Handrührgerät so lange, bis sich der Zucker gelöst hat.
Dann werden die Eigelb einzeln untergerührt. Zum Schluss auf niedrigster Stufe die Mehl-/Speisestärkemischung in zwei Portionen unterrühren.


Den Teig mit einem EL auf die vorgezeichneten Kreise verteilen (pro Kreis 2 gut gehäufte EL Teig).


Das Blech in den Ofen geben und ca. 8-10 Minuten backen. Die Omeletts sollten hellbraun sein, werden sie zu dunkel, neigen sie zum "Brechen".
Herausholen und sofort auf ein sauberes Geschirrhandtuch stürzen und das Backpapier abziehen.


Schnell die noch heißen Omeletts "umknicken", ich nehme immer das Geschirrhandtuch um sie damit einzuschlagen, außerdem kann man so für die Form sorgen.



Die Omeletts kurz im Handtuch liegen lassen und dann zum völligen Auskühlen auf einem Kuchenrost platzieren. ACHTUNG: nicht zu lange im Handtuch abkühlen lassen, nur so lange, bis sie die Form halten, sonst kleben sie.

Nun die Erdbeeren putzen, 150 g Erdbeeren in Scheiben schneiden (nach Geschmack evtl. mit einem TL Zucker süßen) und 100 g Erdbeeren mit dem Vanillezucker und 2 TL Sofortgelatine fein pürieren.


Die Sahne mit der restlichen Sofortgelatine sehr steif schlagen und vorsichtig portionsweise unter das Erdbeerpüree heben.



Die Erdbeersahne in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und in die Omeletts spritzen. Mit den Erdbeerscheibchen garnieren.


Ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen, auf einer Tortenplatte anrichten, mit dem Puderzucker bestäuben und servieren.

Anmerkungen:
- schmeckt auch sehr gut mit anderem Obst bzw. mit Zitronen- oder Orangensahne (hierfür einfach die abgeriebene Schale zweier Früchte mit der Sahne steif schlagen)
- das Rezept ergibt 10 Omeletts
- eignen sich auch toll für Geburtstage oder Feiern, an denen man einfach nur Sahneteilchen servieren möchte- lassen sich sehr gut vorbereiten


Orangen-Sahne-Omeletts

Chinakohlsalat - schnell und einfach


Zutaten:
1 kleiner Kopf Chinakohl (ca. 800 g)
1 Becher Creme Fraiche
1 Tütchen (z.B.) Knorr Salatkrönung für klare Kräutersoße nach Geschmack (ich nehme meist Balsamico-Kräuter)

Zubereitung:
Vom Chinakohl die äußeren Blätter entfernen, den Kopf halbieren und in schmale Streifen schneiden.


Den Chinakohl in ein Sieb geben, waschen und grob abtropfen lassen (das Dressing ist recht dick, daher kann er noch etwas tropfen).

Jetzt einen Becher Creme Fraiche in ein Schüsselchen geben und die Kräutermischung hinein rühren.



Den Salat in eine Schüssel geben, vorsichtig mit dem Dressing vermischen und fertig!

Anmerkungen:
- ich habe diesen Salat vor Jahren das erste Mal bei einer Bekannten probiert und war begeistert und erstaunt, wie lecker er schmeckt und wie schnell und einfach er zubereitet wird
- inzwischen habe ich ihn auch schon häufiger abgewandelt, in dem ich Tomaten- oder auch Gurkenstückchen mit hinein gegeben habe
- ideal zum Grillen
- da Chinakohl sehr mild ist, schmeckt er auch Kindern sehr gut
- mit der Variante "Gartenkräuter" schmeckt es auch hervorragend
- wichtig ist, auf jeden Fall eine Salat-Kräutermischung für klare Dressings zu nehmen, bitte nicht die "cremig" Variante! 

Samstag, 20. August 2011

Schnitzel klassisch paniert


Zutaten:
4 Schnitzel (Schwein, Kalb oder Geflügel)
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Mehl
1-2 Eier (je nach Größe der Schnitzel)
2 EL Milch
Paniermehl
Öl
1 EL Butter

Zubereitung:
Die Schnitzel trocken tupfen (mit Küchenrolle) und mit Salz und Pfeffer würzen.


Je eine Schale oder einen Teller vorbereiten mit Mehl, verquirltem Ei und Milch und Paniermehl.
Zuerst die Schnitzel in dem Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.


Nun werden die Schnitzel durch die Eimischung gezogen. Gut abtropfen lassen. Dann werden die Schnitzel im Paniermehl endgültig paniert, das Paniermehl gut andrücken.


In einer großen Pfanne reichlich Öl erhitzen (das ist wichtig, damit die Schnitzel im Fett "schwimmen" können. Bei zu wenig Fett saugt sich die Panade voll und wird nicht knusprig) und Butter hinzugeben. Sollte es spritzen (liegt an der Qualität der Butter), einfach eine Prise Salz mit ins Fett geben.


Nun die Schnitzel bei mittlerer Hitze von beiden Seiten knusprig braun braten. Beim Wenden der Schnitzel bitte nicht mit der Gabel einstechen, sonst läuft der Fleischsaft aus. Es spritzt fürchterlich und das Fleisch wird trocken.


Anmerkungen:
- das ist die klassische Art panierte Schnitzel zuzubereiten
- ein "Wiener Schnitzel" besteht aus Kalbfleisch und wird mit Zitrone (Spalten/Scheiben) serviert
- lecker sind auch "Jägerschnitzel" (Pilzsoße) oder "Zigeunerschnitzel (Zigeuner- bzw. Pusztasoße)
- wir essen die Schnitzel auch gerne mit Pilzgemüse
- man kann auch Fischfilets auf diese Weise panieren
- vor ein paar Tagen habe ich versucht Fleisch mit "Maggi knusprig aus dem Ofen" zu panieren und meine "Männer" und ich waren alles andere als begeistert :-( Da ich immer große Mengen zubereiten muss (ich habe hier halt "fleischfressende Pflanze" zuhause), dachte ich, es wäre eine tolle Lösung statt immer 2-3 Pfannen zu benutzen, aber ich bleibe lieber bei meiner Pfannenaktion :-)
- alternativ zur Pfanne kann man auch das Fleisch in der Friteuse frittieren, dann werden die Fleischstücke besonders knusprig, zart und saftig
- je nach Dicke der Schnitzel, kann man sie auch Klopfen! Ich lege die Fleischscheiben immer zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie und plattiere sie etwas in dem ich mit einem schweren gußeisernen Topf darauf schlage
- alternativ zum Paniermehl kann man auch zerkleinerte Chips, Tortillachips, Cornflakes oder ähnliches nehmen

Donnerstag, 18. August 2011

Pilzgemüse einfach



Zutaten:
500 g Champignons
1 Zwiebel
Salz, schwarzer frisch gemahlener Pfeffer
1 TL Öl

Zubereitung:
Die Champignons putzen, von den Stielen befreien und blättrig schneiden bzw. wenn man sehr kleine Champignons hat, kann man sie auch einfach nur vierteln.
Die Zwiebel schälen und in feine Streifen/Würfelchen schneiden.


Das Öl in einem Topf erhitzen und nun portionsweise die Champignons hinein geben. 


Auf höchster Stufe unter Rühren warten bis die Flüssigkeit verdampft ist, dann die nächsten Champignons hinzu geben. Das macht man so lange, bis alle Champignons im Topf sind. Nun noch die Zwiebeln dazu geben, die Hitze herunterschalten und warten bis die Zwiebeln "weich" sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.


Schmeckt zu Kurzgebratenem sehr gut (z.B. Schnitzel).

Anmerkungen:
- auch klasse zu Bratkartoffeln. Einfach unter die einfachen Bratkartoffeln heben, ist mal etwas anderes
- auch sehr lecker, wenn man Speck- oder Schinkenwürfelchen mit anbrät, mögen aber 2 meiner "Männer" nicht, daher mache ich immer die "einfache" Variante