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Samstag, 20. August 2011

Schnitzel klassisch paniert


Zutaten:
4 Schnitzel (Schwein, Kalb oder Geflügel)
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Mehl
1-2 Eier (je nach Größe der Schnitzel)
2 EL Milch
Paniermehl
Öl
1 EL Butter

Zubereitung:
Die Schnitzel trocken tupfen (mit Küchenrolle) und mit Salz und Pfeffer würzen.


Je eine Schale oder einen Teller vorbereiten mit Mehl, verquirltem Ei und Milch und Paniermehl.
Zuerst die Schnitzel in dem Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.


Nun werden die Schnitzel durch die Eimischung gezogen. Gut abtropfen lassen. Dann werden die Schnitzel im Paniermehl endgültig paniert, das Paniermehl gut andrücken.


In einer großen Pfanne reichlich Öl erhitzen (das ist wichtig, damit die Schnitzel im Fett "schwimmen" können. Bei zu wenig Fett saugt sich die Panade voll und wird nicht knusprig) und Butter hinzugeben. Sollte es spritzen (liegt an der Qualität der Butter), einfach eine Prise Salz mit ins Fett geben.


Nun die Schnitzel bei mittlerer Hitze von beiden Seiten knusprig braun braten. Beim Wenden der Schnitzel bitte nicht mit der Gabel einstechen, sonst läuft der Fleischsaft aus. Es spritzt fürchterlich und das Fleisch wird trocken.


Anmerkungen:
- das ist die klassische Art panierte Schnitzel zuzubereiten
- ein "Wiener Schnitzel" besteht aus Kalbfleisch und wird mit Zitrone (Spalten/Scheiben) serviert
- lecker sind auch "Jägerschnitzel" (Pilzsoße) oder "Zigeunerschnitzel (Zigeuner- bzw. Pusztasoße)
- wir essen die Schnitzel auch gerne mit Pilzgemüse
- man kann auch Fischfilets auf diese Weise panieren
- vor ein paar Tagen habe ich versucht Fleisch mit "Maggi knusprig aus dem Ofen" zu panieren und meine "Männer" und ich waren alles andere als begeistert :-( Da ich immer große Mengen zubereiten muss (ich habe hier halt "fleischfressende Pflanze" zuhause), dachte ich, es wäre eine tolle Lösung statt immer 2-3 Pfannen zu benutzen, aber ich bleibe lieber bei meiner Pfannenaktion :-)
- alternativ zur Pfanne kann man auch das Fleisch in der Friteuse frittieren, dann werden die Fleischstücke besonders knusprig, zart und saftig
- je nach Dicke der Schnitzel, kann man sie auch Klopfen! Ich lege die Fleischscheiben immer zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie und plattiere sie etwas in dem ich mit einem schweren gußeisernen Topf darauf schlage
- alternativ zum Paniermehl kann man auch zerkleinerte Chips, Tortillachips, Cornflakes oder ähnliches nehmen

Samstag, 18. Juni 2011

Zigeunersoße / Pusztasoße


Zutaten:
5-6 rote Spitzpaprika oder 3 normal große
2 Zwiebeln
1 Tube Tomatenmark
4 EL Zucker
1 EL weißer Essig
1 TL Salz
0,5 l Wasser
1 Pepperoni (frisch oder eingelegt, scharf)
1 EL Öl
etwas braunen Saucenbinder oder Speisestärke

Zubereitung:
Die Paprika waschen, entkernen, die weißen Seitenwände entfernen und in schmale Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls in schmale Streifen schneiden.


In einem hohen Topf das Öl erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten unter Rühren anschwitzen. Dann das Tomatenmark hinzufügen und ebenfalls kurz anschwitzen (mildert die Säure) und dabei gut rühren.


Mit dem Essig ablöschen und dann das Wasser darüber gießen. Salz, Zucker und die Pepperoni (entweder im Ganzen oder in Ringe geschnitten, nach Wunsch & Geschmack) zufügen und aufkochen. Bei kleiner Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen.


Abschmecken und nach Bedarf mit Saucenbinder oder etwas angerührter Speisestärke andicken. Die Sauce sollte sämig sein.

Anmerkungen:
- leckere Sauce zu allem Kurzgebratenem und auch ideal für Fleischklößchen (Pusztabällchen)
- perfekte Sauce für Zigeunerschnitzel (s.Foto)


- lässt sich gut einkochen (ohne Bindungsmittel) und auch einfrieren
- Rezept reicht für 6-8 Portionen