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Donnerstag, 31. März 2016

Dutch Crunch Bread (Tigerbrötchen)


Zutaten:
Brötchen:
450-500 g Mehl
0,5 Würfel Hefe, frisch
125 ml Wasser, lauwarm
125 ml Milch, lauwarm
1 EL Zucker
1,5 TL Salz
2 EL Öl

Dutch Crunch Topping:
0,5 Würfel Hefe, frisch
ca. 50-60 ml Wasser, lauwarm
2 EL Zucker
0,5 TL Salz
2 EL Öl
150 g Reismehl*

Zubereitung:
Für die Brötchen wird zunächst einmal das Mehl in eine große Schüssel gegeben, Salz und Öl hinzufügen und beiseite stellen.
Wasser, Milch, Zucker und Hefe gut miteinander verrühren bis die Hefe sich aufgelöst hat und ca. 5 Minuten stehen lassen.

Das Hefegemisch zum Mehl geben und alles zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten. Ich überlasse diese Arbeit meiner Küchenmaschine :-) Ansonsten gilt eine Knetzeit von ca. 10 Minuten per Hand!


Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen (ca. 1 Stunde).

Der Teig ist wunderbar elastisch und lässt sich auch ohne weiteres Mehl gut formen.


Ich habe daraus dann 10 runde Brötchen geformt, die dann zum weiteren Aufgehen noch ca. 15 Minuten auf dem Blech (abgedeckt) verweilen durften.


In der Zwischenzeit habe ich mich an das Topping heran gewagt :-)
Alle genannten Zutaten werden hierfür in eine Schüssel gegeben und gut miteinander verrührt bis eine streichfähige Masse entstanden ist. Diese darf dann ebenfalls gute 15 Minuten ruhen.


Nach der Ruhezeit wird die Toppingmasse erneut durchgerührt und evtl. muss man noch einige Tropfen Wasser nachträglich mit einrühren (es soll ja streichfähig sein).


Nun werden die Brötchen oben mit dieser Masse bestrichen. Naja, bestreichen...ich habe mit einem Teelöffel, als auch mit angefeuchteten Fingern gearbeitet, um die Masse gleichmässig aufzustreichen.
Ich hatte bereits gelesen, dass man sie nicht zu dünn auftragen soll, damit der gewünschte Effekt eintritt: das Muster!


In der Zwischenzeit habe ich den Backofen auf 200 Grad vorgeheizt (Ober-/Unterhitze) und nachdem ich alle Brötchen überzogen hatte, wurden sie auf dem Blech in den Ofen geschoben.

Backzeit ca. 25-30 Minuten bzw. bis die Oberfläche die gewünschte Farbintensität hat.

Anmerkungen:
- durch Zufall stieß ich über Pinterest auf diese Brötchen und da sie mich optisch sehr ansprachen, durchforstete ich ein wenig das Netz :-) Es gab fast immer eine Art Grundrezept, was ich hier auch fast original übernommen habe. Ich habe mich erst einmal an diesem Rezept orientiert
- meine Änderungen: Anpassungen der Mehl- und Wassermengen, Teig etwas weniger Zucker! Besonders bei der Paste musste ich wesentlich weniger Wasser nehmen als ursprünglich angegeben (original 240 ml Wasser!!)
- im Nachhinein hatte ich leider erst einen holländischen Blog entdeckt, der das bekannte "Tijgerbrood" im Repertoire hat. Dort werden auch wesentlich weniger Zucker und Salz in der Paste verwendet. Das werde ich beim nächsten Versuch garantiert übernehmen
- Ich muss zugeben, die Krustenbildung im Backofen war schon eine kleine optische Sensation, denn man konnte förmlich sehen, wie sich das Muster bildete :-)
- geschmacklich...lecker, außen wirklich schön knusprig ohne dabei hart zu sein, im Inneren wunderbar fluffig und weich. Ich habe bereits oben beim Teigrezept die Salzangabe leicht erhöht, da es etwas fad schmeckte, was allerdings jetzt beim ersten Versuch durch die leicht süßliche Kruste (inkl. Salzanteil) aufgehoben wurde, wenn man das Brötchen als Ganzes ißt
- die Kruste erinnert irgendwie ganz leicht an einen Zwiebackgeschmack, daher auch demnächst die Reduzierung von Zucker und Salz ;-)

* Reismehl: bekommt man natürlich auch fertig zu kaufen, aber ich habe nicht gerade eine riesen Auswahl an Geschäften vor der Haustüre und da ich auch nicht wusste, ob dieses Rezept funktioniert, habe ich kurzerhand 2 Tüten Langkornreis selbst zu Reismehl gemahlen. Dies funktioniert ganz gut in einem Multi-Zerkleinerer als auch in einer Kaffeemühle. Wer sich nicht sicher ist, ob das Mehl fein genug ist, der kann das zerkleinerte Mehl zusätzlich durch ein kleines Teesieb streichen!





Sonntag, 14. September 2014

Über-Nacht-Brötchen


Zutaten:
430 -450 g Weizenmehl (Typ 405)
200 g gemahlener Hartweizengrieß (italienisches "semola di grano duro rimacinata Mehl)
220 g dunkles Weizenmehl (Typ 1050)
300 g kaltes Wasser
300 g kalte Milch
10 g Hefe frisch (alternativ 3 g Trockenhefe)
16 g Salz
16 g Öl (ich habe Sonnenblumenöl verwendet)

Zubereitung:
Hefe in etwas Wasser auflösen und dann alle Zutaten in einer großen Schüssel (nach Möglichkeit mit Deckel verschließbar) zu einem glatten Teig verarbeiten.



Das kann man per Hand machen oder aber einer Küchenmaschine die Arbeit überlassen.
Ich habe es ausnahmsweise per Hand gemacht, da ich keine Lust hatte noch eine weitere Schüssel zu spülen :-)

Den fertigen Teig (mit Deckel - alternativ mit Frischhaltefolie abgedeckt) in den Kühlschrank stellen für mindestens 12 Stunden.
Ich habe den Teig samstags Abend angesetzt für unsere Sonntagsbrötchen.

Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig mit den Fingerspitzen zu einem großen Rechteck drücken. Dabei bitte nicht zu viel und zu fest drücken, denn die Luftbläschen sollen nicht vollständig aus dem Teig gedrückt werden!!


Nun den 'Teig in Rechtecke schneiden. Das funktioniert hervorragend mit einem Pizzaschneider.


Jedes Rechteck von der schmalen Seite her aufrollen und auf die Naht legen.


Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten aufgehen lassen.

Backofen auf 240 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen: dieses Mal mit der Naht nach oben!!


In den Ofen schieben. Da ein "Schwaden" bei Brötchen immer angebracht ist, kann man folgendes machen:
1. ich gieße immer eine kleine Tasse mit heißem Wasser auf den Herdboden, nachdem ich die Brötchen in den Ofen geschoben habe (ich finde, dies ist die effektivste Variante)
2. man kann auch auf die unterste Schiene eine Auflaufform, gefüllt mit kochendem Wasser, stellen (ich habe hierbei festgestellt, das man die Form spätestens nach der Hälfte der Backzeit entfernen sollte, da es sonst leicht passiert, das die Brötchen nicht knusprig werden bzw. schnell nach dem Herausholen an Knusprigkeit verlieren)
3. manchen Leuten genügt es, wenn sie während der ersten Backminuten mit einer Blumenspritze etwas Wasser an die Herdinnenseiten spritzen (hat mir persönlich noch nie wirklich überzeugende Ergebnisse gebracht)

Am besten probiert jeder für sich selber aus, womit er am besten zurecht kommt ;-)

Meine Brötchen durften rund 15 Minuten im Ofen verbleiben. Ihr schaut am besten selber, bei welchem Bräunungsgrad ihr eure Brötchen aus dem Ofen holt...ist halt auch Geschmackssache.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und genießen...





Anmerkungen:
- neulich stieß ich auf "der kleine Kuriositätenladen" und entdeckte diese Brötchen, die mich optisch gleich ansprachen :-)
- da meine Herren hier morgens bevorzugt Weizenbrötchen essen, entschied ich mich, ein wenig am "Originalrezept" zu feilen, um meinen "Männern" hier gerecht zu werden :-)
- das Ergebnis war wirklich toll und wir haben hier ein Brötchenrezept, das für schnelle Sättigung perfekt geeignet ist - auch mit reinem Weizenmehl!!
- mir gefiel natürlich ganz besonders die Einfachheit dieses Rezepts, da man den Teig wirklich "mal eben schnell" am Abend zusammenkneten kann und dann einfach in den Kühlschrank stellt. Und auch morgens braucht man sich keine Gedanken über Formen, Schleifen etc. zu machen...wunderbar!!
- meine Jungs und ich waren geschmacklich auch begeistert und auch von der Konsistenz her sagten uns die Brötchen ebenfalls sehr zu
- ich schätze doch mal, das der "Biß" durch das italienische Mehl kam, aber allein die Zubereitung kann ich mir auch gut bei "normalen" Brötchen vorstellen
- nur meinem Mann waren sie etwas zu fest, wie er meinte, zumindest für das morgendliche Frühstück :-) Er isst auch lieber die "normalen" am Morgen
- ich fand die Brötchen perfekt für die Kombination mit Mozzarella & Tomate, aber auch allgemein sind sie toll für herzhafte Beläge
- ok, meine Jungs aßen sie auch gerne mit Schoko- und Fruchtaufstrich.... :-P
- auch nach dem Abkühlen blieben sie schön knusprig an der Oberfläche und ich bin nun gespannt, wie sie sich im Laufe des Tages verhalten
- einer meiner Söhne fragte bereits, ob er vielleicht auch morgen zur Schule ein Brötchen mitnehmen könne... Mal sehen, falls was übrig bleibt, würde ich morgen früh einen aufbacktest starten und euch dann informieren :-D
- das Rezept ist auch klasse geeignet für Backanfänger
- durch die geringe Hefemenge kann ich mir auch gut vorstellen, das man die fertig gerollten Brötchen auch toll über Nacht im Kühlschrank gehen lassen kann, so das man sie morgens nur noch backen muss??!! Mhh, sollte ein Versuch wert sein :-)
- ich denke auch, das dieses Rezept noch viele weitere Möglichkeiten bietet: verschiedene Mehlsorten/Mehlkombinationen, Körner, etc. Weitere Ideen werden sicherlich noch folgen :-D

Freitag, 12. September 2014

Brotsticks


Zutaten:
430 g Mehl
0,5 Würfel frische Hefe
2 EL Zucker
250 ml Wasser, lauwarm
1 3/4 TL Salz
3 EL Olivenöl

zum Bestreichen:
2 EL zerlassene Butter
Salz

etwas Butter um eine Schüssel einzufetten für die Gare (=Zeit, in der der Teig aufgehen muss)

Zubereitung:
Hefe, Zucker und Wasser miteinander verrühren und ca. 10 Minuten stehen lassen.

Restlichen Zutaten (bis auf das Olivenöl) in eine große Schüssel geben und dann das Hefewasser zugeben und zu einem Teig verkneten.

Wenn alles gut eingearbeitet ist, das Öl zufügen und unterkneten - der Teig soll schön elastisch sein und er darf nicht mehr kleben.

Ich habe diese Arbeit meiner Küchenmaschine überlassen :-D



Den Teig in eine ausgebutterte Schüssel legen und abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen. Dauer ca. 1,5 Stunden.




Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsplatte geben und zusammendrücken und kurz durchkneten.



Teig nun in 12 gleiche Stücke teilen und jedes Teigstück zu einer ca. 20 cm langen Rolle formen. Während man eine Rolle "bearbeitet", sollten die anderen abgedeckt in der Schüssel verbleiben damit sie nicht an der Oberfläche austrocknen.



Das klappt am besten auf einem unbemehlten Platz der Arbeitsplatte, dann wird die Oberfläche schön glatt.

Die Teigrollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und abgedeckt erneut ca. 1 Stunde gehen lassen.



Nach gut 50 Minuten wird der Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizt.

Die Rollen kurz mit Wasser einstreichen und sofort in den Ofen geben. Backzeit ca. 13 Minuten bzw. bis die Sticks schön goldbraun sind.



Die noch heißen Stangen mit der zerlassenen Butter bestreichen und ein wenig Salz darüber streuen.




Warm schmecken sie am besten....


Anmerkungen:
- diese Brotsticks hatte ich heute ausprobiert, da ich noch eine Brotbeilage zum Rest unserer Lasagne Suppe brauchte
- das Rezept stammt von hier und es ließ sich auch ohne Probleme zubereiten (ok, ein wenig an den Mehlmengen muss man meistens "feilen")
- meine Kids fanden sie schon mal super und sie mögen sie auch kalt
- ich finde die Sticks im warmen Zustand perfekt um sie zu Suppen oder Eintöpfen zu essen. Kalt finde ich sie etwas fade 
- optisch sind sie natürlich ein Hingucker und ich denke, das man hier noch einiges mehr rausholen kann: mehr Salz im Teig, vielleicht ein paar Kräuter mit einbacken etc.
- für die Kinder ist die einfache Variante natürlich immer am besten und wäre noch was übrig, hätte ich die Sticks heut Abend zusammen mit Kräuterquark zum Dippen auf den Tisch gestellt :-) Leider sind alle 12 Stück schneller verdunstet als ich gucken konnte :-D
- ich werde dieses Rezept mit Sicherheit noch einmal ausprobieren, aber dann mit etwas mehr Pep :-P

Samstag, 12. Juli 2014

Sliders Buns (eine Art von Hamburger Brötchen)


Zutaten:
420 - 450 g Mehl (ich habe 405er verwendet)
0,5 Würfel Hefe, frisch (alternativ 2 TL Trockenhefe)
2 EL Kartoffelmehl
2 EL Zucker
1,5 TL Salz
4 EL weiche Butter
160 ml lauwarmes Wasser
120 ml lauwarme Milch

Zubereitung:
Mehl, Kartoffelmehl, Salz und Butter in eine große Schüssel füllen.
Milch, Wasser Zucker und Hefe verrühren und zum Mehl geben.
Alles zu einem glatten Teig verkneten und dann abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen (60-90 Minuten kann das dauern).

Ich lasse natürlich lieber meinen Brotbackautomaten für mich arbeiten :-D


Den Teig auf eine leicht gemehlte Arbeitsfläche geben und in Blechformgröße drücken.

Ich habe ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und den Teig dann noch mit einem Teigroller gleichmäßig ausgerollt. Mit einem scharfen Messer oder Pizzaroller gleichmäßig große Stücke aus dem Teig schneiden.



Dann abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen (erneut ca. 60-90 Minuten).

Kurz vor Ende der Gehzeit wird der Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizt.

Die Sliderbuns noch mit Wasser besprühen und ab in den Ofen. Backzeit ca. 20-25 Minuten (sie sollen goldbraun sein).

Heraus nehmen und mit einem Küchentuch abdecken (die Oberfläche soll weich sein und nicht knusprig).

Nun kann man die Buns auseinanderschneiden und nach Wunsch belegen... mit Hamburgerfleisch, Käse, Schinken, Salami...alles, was man mag :-) Wer den Käse gerne geschmolzen mag, legt die Sliders nochmal kurz in den Ofen


Ich habe mich u.a. für eine Hamburgervariante entschieden, wobei das gewürzte Gehackte ebenfalls in einer Auflaufform (oder halbiertes Backblech) ausgerollt und im Ofen gegart wurde. Hat den Vorteil, das man das Fleisch nachher portionsgerecht leicht schneiden kann und das Fett brät aus und kann gut abgegossen werden.

ich habe noch Baconscheiben mitgebacken und kurz vor Ende das fast fertige Fleischstück mit geriebenem Cheddarkäse bestreut



Anmerkungen:
- die Idee stammt mal wieder aus Pinterest, da es dort massig Anregungen für sogenannte "Sliders" gibt
- Sliders sind die Alternative zu klassischen Hamburgern und werden gerne zu Spieleabenden oder auch zum Superbowl serviert
- sie sind relativ klein und sehr handlich, der Teig erinnert zunächst an die typischen Hamburgerbrötchen, aber er schmeckt dann doch etwas anders
- die Buns sind etwas fester und eignen sich hervorragend zum Belegen. 
- Meine Jungs fanden die Schinken-Käse und Salami-Käse Variationen am besten, auch wenn ich nicht nach amerikanischem Vorbild ein halbes Pfund Schinken auf einen Slider gepackt habe ;-)
- bei Tisch kann sich dann jeder seinen Slider fertig stellen...ir hatten Hmaburger Soßen, Ketchup, BBQ Soße und Majo plus Tomaten, Zwiebeln, Gurken und Jalapenos
- man kann sie gut vorbereiten und einfach im Backofen aufwärmen (die Amerikaner wärmen sie wohl auch gerne fertig belegt in der Mikrowelle auf)
- toll finde ich (besonders bei der Hamburger-Variante), das es nicht so kleckert, auch wenn man großzügig im Belag ist :-)

die Sliderbuns kann man gut in Frischhaltefolie aufbewahren


Sonntag, 29. Juni 2014

Toast-Brötchen II (englische Muffins)


Zutaten:
360 g Mehl (Typ 405)
1 EL Trockenhefe (oder 11 g frische Hefe)
1 EL Zucker
120 ml lauwarmes Wasser
120 ml Milch
2 EL Butter
1 TL Salz

Maismehl zum Wenden

Zubereitung:
Ungefähr die Hälfte des Mehls in eine Schüssel geben.


Wasser, Zucker und Hefe verrühren und 5 Minuten stehen lassen.

Butter und Milch zusammen erwärmen (Mikrowelle oder Topf), bis die Butter beginnt zu schmilzen.


Hefe- und Milchgemisch zum Mehl geben und verrühren, bis eine dicke Paste entstanden ist.


Jetzt nach und nach das restliche Mehl und Salz zufügen, bis der Teig sich so gerade eben vom Schüsselrand löst. Er muss sehr weich sein, sollte aber beginnen eine Kugel zu bilden. Sollte Mehl übrig bleiben, kann man es später noch verwenden für die Arbeitsfläche.



Den Teig in eine geölte Schüssel geben (Deckel auch einölen!) und an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen (ca. 45 Minuten). Dann noch mal zusammendrücken und erneut ca. 45 Minuten gehen lassen.


Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und grob durchkneten, es dürfen ruhig noch kleine Luftbläschen im Teig bleiben.


Teig zu einer Kugel formen und ca. 0,7 - max. 1 cm dick ausrollen.

Mit einem runden Ausstecher (ich habe eine Dose mit ca. 12,5 cm Durchmesser genommen) Teiglinge ausstechen.


Ein Backblech mit Maismehl bestreuen (ruhig großzügig) und jeden Teigling darin wenden. Überschuss einfach mit den Fingern abstreifen.


Teiglinge mit einem Handtuch abdecken und ca. 20 Minuten gehen lassen.

Eine große, beschichtete Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen und die Teiglinge darin von beiden Seiten "backen". Sie müssen langsam bräunen und leicht knusprig werden. Bräunen sie zu schnell, sind sie im Inneren noch nicht durch! Ich habe meine von jeder Seite ca. 6 Minuten in der Pfanne gelassen.


Heraus nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Vor dem Verzehr aufschneiden und beide Hälften in einem Toaster aufbacken.

Die Brötchen sollen sich bis zu 2 Wochen in einer luftdichten Dose halten. Ich schätze mal nicht, das sie hier so lange überleben, aber für ein bis zwei Tage im Voraus backen zu können, hätte schon was :-)

Anmerkungen:
- wie bereits im vorigen Post angekündigt, ist dies mein zweiter Versuch der Toastbrötchen und er gefiel mir besser, auch wenn die Zubereitung länger dauert
- der Teig ist schön locker und auch die Konsistenz der Brötchen ist toll - leicht grobporig, so wie man es aus dem Geschäft kennt
- auch hier war die Salzangabe zu gering und ich habe sie gleich oben bereits erhöht, da die Toastbrötchen ansonsten recht fad schmecken würden
- hier bei diesem Rezept gingen die Teiglinge auch recht schnell auf und auch in der Pfanne konnte man zusehen, wie sie erneut aufgingen
- man muss also bei diesem Teig gut darauf achten, das man die Teiglinge nicht zu dick aussticht, sonst passen die Hälften anschließend nicht mehr in den Toaster
- für das erste Rezept würde ich nächstes mal die Zubereitungsart dieser Version bevorzugen


Toast-Brötchen I (englische Muffins)


Zutaten:
280 g Weizenmehl Typ 1050
280 g Weizenmehl Typ 405
1,5 TL Salz
1 EL Zucker
1 TL Natron
2 TL Trockenhefe (oder 10 g frische Hefe)
400 ml Milch
1 Ei, verquirlt
3 EL Butter, zerlassen und abgekühlt

Maismehl zum Wenden

Zubereitung:
Beide Mehlsorten, Natron mit Salz in eine große Schüssel geben und mischen.


Hefe und Zucker in der leicht erwärmten Milch auflösen. Zum Mehl geben und unter stetigem Rühren unterarbeiten. Ei & Butter ebenfalls zufügen.

Der Teig soll so gerade eben beginnen, sich vom Schüsselrand zu lösen. Er darf dabei ruhig noch etwas klebrig sein, sonst werden die Muffins nachher zu trocken und fest.


Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den fertigen Teig darauf durchkneten. Dabei gerade so viel Mehl einarbeiten, das er sich ausrollen lässt, aber dennoch weich und geschmeidig bleibt.

Teig nun ca. 1 cm dick ausrollen (auf keinen Fall mehr als 1 cm, denn die aufgeschnittenen Hälften sollen ja später noch in einen Toaster passen!).


Jetzt werden die Brötchen ausgestochen. Durchmesser sollte zwischen 10 und 13 cm betragen. ich habe mehrere Versuche gebraucht, bis ich darauf kam, das eine meiner Tupperdosen hervorragend passte :-) Bei dem ersten Durchgang habe ich mir noch mit einem Deckel eines Einmachglases geholfen, aber der rand war zu dick und es ging mächtig in die Arme :-D

Ein Backblech mit Maismehl bestäuben und die Teiglinge darin wenden. Überschüssiges Maismehl einfach abstreifen. Die Teiglinge nun abgedeckt (Küchenhandtuch) ca. 20 Minuten gehen lassen.


Eine große, beschichtete Pfanne auf mittlere Temperatur erwärmen und die Teiglinge hinein geben.


Beidseitig jeweils 5-7 Minuten abbacken. Dabei darauf achten, das sie wirklich langsam bräunen, denn sonst sind sie im inneren noch roh! Wenn sie außen schön braun und knusprig sind, kann man sie heraus nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Vor dem Verzehr durchschneiden und im Toaster auftoasten.

Die englischen Muffins sollen in einer luftdichten Verpackung bis zu 2 Wochen haltbar sein...
Werde ich nicht ausprobieren können, da sie garantiert nicht sooo lange hier halten werden :-)

Anmerkungen:
- durch Zufall stieß ich bei Pinterest auf den Begriff "englische Muffins" und machte mich erst einmal schlau, was es denn damit auf sich hat :-)
- die "englischen Muffins" sind nicht zu verwechseln mit den "amerikanischen", die wir ja alle eher als Kuchen kennen. Bei den "englischen" handelt es sich um eine Art Brötchen, die man toastet
- beim Anblick der ersten Bilder dachte ich sofort an die "Toasties" (so nennen meine Jungs diese Brötchen) vom Supermarkt, die man dort im 4er Pack erhält und die meine Kinder so gerne essen
- also musste ich mich heute selber hinstellen und experimentieren :-)
- dies war das erste Rezept und gleich folgt noch ein zweites
- Fazit: sehr einfach, aber ich werde beim nächsten Mal sicherlich den Teig nach dem Kneten erst einmal in Ruhe aufgehen lassen. Die Innenkonsistenz war mir noch etwas zu fest...
- die Salzmenge ist eventuell nach Geschmack noch etwas zu erhöhen, denn ich fand sie doch etwas fad
- ich konnte mir nicht vorstellen, das sie wirklich durch sind, da sie in der Pfanne "gebacken" werden, aber es funktioniert tatsächlich :-)
- auf jeden Fall eine tolle Idee und wenn man sie wirklich auf Vorrat backen kann...perfekt!!
- mein zweites Rezept gefällt mir allerdings noch besser :-)