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Samstag, 12. Juli 2014

Sliders Buns (eine Art von Hamburger Brötchen)


Zutaten:
420 - 450 g Mehl (ich habe 405er verwendet)
0,5 Würfel Hefe, frisch (alternativ 2 TL Trockenhefe)
2 EL Kartoffelmehl
2 EL Zucker
1,5 TL Salz
4 EL weiche Butter
160 ml lauwarmes Wasser
120 ml lauwarme Milch

Zubereitung:
Mehl, Kartoffelmehl, Salz und Butter in eine große Schüssel füllen.
Milch, Wasser Zucker und Hefe verrühren und zum Mehl geben.
Alles zu einem glatten Teig verkneten und dann abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen (60-90 Minuten kann das dauern).

Ich lasse natürlich lieber meinen Brotbackautomaten für mich arbeiten :-D


Den Teig auf eine leicht gemehlte Arbeitsfläche geben und in Blechformgröße drücken.

Ich habe ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und den Teig dann noch mit einem Teigroller gleichmäßig ausgerollt. Mit einem scharfen Messer oder Pizzaroller gleichmäßig große Stücke aus dem Teig schneiden.



Dann abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen (erneut ca. 60-90 Minuten).

Kurz vor Ende der Gehzeit wird der Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizt.

Die Sliderbuns noch mit Wasser besprühen und ab in den Ofen. Backzeit ca. 20-25 Minuten (sie sollen goldbraun sein).

Heraus nehmen und mit einem Küchentuch abdecken (die Oberfläche soll weich sein und nicht knusprig).

Nun kann man die Buns auseinanderschneiden und nach Wunsch belegen... mit Hamburgerfleisch, Käse, Schinken, Salami...alles, was man mag :-) Wer den Käse gerne geschmolzen mag, legt die Sliders nochmal kurz in den Ofen


Ich habe mich u.a. für eine Hamburgervariante entschieden, wobei das gewürzte Gehackte ebenfalls in einer Auflaufform (oder halbiertes Backblech) ausgerollt und im Ofen gegart wurde. Hat den Vorteil, das man das Fleisch nachher portionsgerecht leicht schneiden kann und das Fett brät aus und kann gut abgegossen werden.

ich habe noch Baconscheiben mitgebacken und kurz vor Ende das fast fertige Fleischstück mit geriebenem Cheddarkäse bestreut



Anmerkungen:
- die Idee stammt mal wieder aus Pinterest, da es dort massig Anregungen für sogenannte "Sliders" gibt
- Sliders sind die Alternative zu klassischen Hamburgern und werden gerne zu Spieleabenden oder auch zum Superbowl serviert
- sie sind relativ klein und sehr handlich, der Teig erinnert zunächst an die typischen Hamburgerbrötchen, aber er schmeckt dann doch etwas anders
- die Buns sind etwas fester und eignen sich hervorragend zum Belegen. 
- Meine Jungs fanden die Schinken-Käse und Salami-Käse Variationen am besten, auch wenn ich nicht nach amerikanischem Vorbild ein halbes Pfund Schinken auf einen Slider gepackt habe ;-)
- bei Tisch kann sich dann jeder seinen Slider fertig stellen...ir hatten Hmaburger Soßen, Ketchup, BBQ Soße und Majo plus Tomaten, Zwiebeln, Gurken und Jalapenos
- man kann sie gut vorbereiten und einfach im Backofen aufwärmen (die Amerikaner wärmen sie wohl auch gerne fertig belegt in der Mikrowelle auf)
- toll finde ich (besonders bei der Hamburger-Variante), das es nicht so kleckert, auch wenn man großzügig im Belag ist :-)

die Sliderbuns kann man gut in Frischhaltefolie aufbewahren


Sonntag, 18. Mai 2014

Sanna´s Hamburger vom Grill


Zutaten:
1 kg Rindergehacktes (oder auch gemischtes Gehacktes)
2 TL Salz
schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
2-3 TL Worcestershiresauce

Hamburger Buns (Brötchen)

Salat, Gurke, Tomate, Bacon, Käse etc. nach Geschmack

Hamburger Sauce, Ketchup, Senf etc. - mein Favorit: BBQ Sauce á la Gordon Ramsay

Zubereitung:
Das Fleisch in eine große Schüssel geben und mit den Gewürzen gut vermengen.


8 ca. 125 g schwere Hamburgerpatties formen:
entweder per Hand (erst Kugeln, dann auf der Arbeitsfläche vorsichtig flach drücken) oder mit Hilfe einer Burgerpresse in Form bringen.

Man kann sich auch eine Burgerpresse selber "herstellen" :-) Ich habe hierfür einen Glasdeckel eines Einmachglases genommen und mit einem ausreichend großen Stück Frischhaltefolie ausgekleidet.


Das Fleisch wird hinein gedrückt und mit der überlappenden Folie abgedeckt.

Nun kann man das Fleisch mit der Hand gleichmäßig festdrücken, oder aber man sich etwas passendes zur Hilfe :-) Da mein Jüngster dazu neigt, sein Spielzeug überall herumliegen zu lassen, habe ich es kurzerhand zweckentfremdet, da die Größe perfekt war :-) Seht selbst....


Jetzt kann man den Burgerpatty mit der Folie aus dem Deckel heben und in der Folie einschlagen.



Bis zur Verwendung in den Kühlschrank legen (ich empfehle mindestens eine Stunde).

Uns schmecken die Burger inzwischen am besten direkt vom Grill. Dabei werden die Patties, kurz bevor sie gar sind (beim Draufdrücken fühlen sie sich fest an), nach wunsch noch mit Käse und/oder Bacon belegt.


Am Tisch darf sich dann jeder noch seinen Burger "gestalten", wie er mag :-)

Anmerkungen:
- ich habe jahrelang immer wieder diverse Rezepturen ausprobiert bis ich in einer Hamburger "Anleitung" gelesen habe, das man nichts als Salz, Pfeffer und Worcestershiresauce benötigt, um den Fleischgeschmack wirklich zum Vorschein zu bringen. Bis dato waren unsere Burger zwar lecker, aber es waren irgendwie keine richtigen Burger, da sie vom Fleisch her  doch immer eher an Frikadellen erinnerten. Umso überraschter waren alle, als ich das Fleisch tatsächlich nur noch auf diese schlichte Weise gewürzt habe und seit Monaten sind die gegrillten Burger bei uns allen immer noch ein Highlight!!
- das Fleisch schmeckt toll und ist megasaftig! Wichtig ist aber wirklich, das man es nach dem Formen mindestens eine Stunde ruhen lässt
- für uns inzwischen die besten Burger "ever ever" :-)
- die "Burgerpresse" kann natürlich auch mit größeren/dickeren Fleischstücken verwendet werden. In jedem Haushalt findet sich bestimmt ein passendes Gefäß ;-)
- man kann die Burgerpatties auch wunderbar vorbereiten und einfrieren

Leider habe ich vergessen ein Foto zu machen von einem "zugeklappten" Hamburger...folgt aber noch :-D

Sonntag, 4. Mai 2014

Cheeseburger Eintopf


Zutaten:
500 g Rindergehacktes
500 g Nudeln
1 mittelgroße Zwiebel
500 ml passierte Tomaten
1 EL Olivenöl
1 kleine Dose gehackte Tomaten
600 ml Hühner- oder Gemüsebrühe
55 ml Tomatenketchup
2 TL Senf
Salz, schwarzer frisch gemahlener Pfeffer
2-3 Frühlingszwiebel

2 Hände voll geriebenen Käse (z.Bsp. Gouda, Cheddar)

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in kleine Würfelchen schneiden.

Das Öl in einem großen Topf (je weiter, desto besser) erhitzen.

Das Gehackte und die Zwiebelwürfel anbraten, dabei das Gehackte schön krümelig zerdrücken.
Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Passierte und gehackte Tomaten, Brühe, Senf und Ketchup zufügen und aufkochen lassen.


Sobald alles kocht werden die Nudeln zugefügt und die Hitze reduziert.


Je nach Nudelsorte Kochzeit beachten und zwischendurch immer wieder umrühren (ich hatte kurze Maccheronis und es dauerte ca. 12 Minuten).

Käse über die Nudeln verteilen, Deckel auflegen und kurz warten bis der Käse geschmolzen ist.


In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Deckel abnehmen, Frühlingszwiebeln darüber verteilen und sofort servieren.

Anmerkungen:
- klingt verrückt, oder? :-) Dank Pinterest bin ich auf dieses Rezept aufmerksam geworden und dachte mir, das es eigentlich eher was für die Jungs wäre... Aber ich bin auch begeistert :-)
- schmeckt irgendwie nach Hamburger/Cheeseburger ohne Brot und kurioserweise (was ich mir nicht wirklich vorstellen konnte) passen die Nudeln wirklich gut dazu
- die Frühlingszwiebeln ergeben eine tolle Note und Frische (auch, wenn meine Kinder das jetzt nicht so prickelnd fanden und ich versuchen musste die Zwiebeln beiseite zu schieben)
- das größte "Kompliment" an dieses Rezept kommt wohl von meinem Mann, der ja eher der Nudel-Verächter ist :-) Selbst er war angetan von diesem Gericht und meinte, das ich das zukünftig auch für ihn mitmachen könne :-D
- Vorteil: ein sehr schnelles und ausgefallenes Essen, einfach in der Zubereitung und ich garantiere...Kinder mögen es garantiert (obwohl sogar Senf drin ist) :-D
- natürlich musste ich mal wieder einige Änderungen vornehmen :-) Im Original werden ca. 1,35 kg Gehacktes verarbeite auf die o.a. Nudelmenge, was mir doch sehr viel vorkam und so habe ich mich für die 500 g entschieden, die ich zukünftig maximal auf 750 g erhöhen würde
- fertige Tomatensauce...hab ich nicht und verwende ich nicht, also habe ich die Tomatenmengen mit passierten und gehackten Tomaten passend eingesetzt, dafür mit Salz und Brühe (als Pulver) etwas kräftiger abgeschmeckt
- Fazit: wird es jetzt garantiert öfter geben, da alle begeistert waren und dieses Rezept unter die Kategorien "schnelle Zubereitung" und "günstig" fällt :-D

Dienstag, 6. August 2013

BBQ-Sauce à la Gordon Ramsay


Zutaten:
1 kleine Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
1 EL brauner Zucker
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL geräuchertes Paprikapulver 
1 EL Apfelessig
6 EL Tomatenketchup
2 TL Worcestershiresauce

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel fein würfeln und Knoblauch hacken.


Etwas Olivenöl in einer Pfanne (oder Topf) erhitzen und Zwiebeln & Knoblauch andünsten. Das Gemisch darf dabei ruhig schon etwas anbräunen.

Zucker, Salz & Pfeffer dazu geben und auf kleiner Stufe weiter köcheln lassen, bis der Zucker beginnt zu karamellisieren.
Paprikapulver unterrühren, dann mit dem Essig ablöschen. Etwas reduzieren lassen.



Tomatenketchup & Worcestershiresauce dazu geben und alles köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Sauce sollte schwer reißend vom Löffel fallen.


Abschmecken und evtl. noch mal nachwürzen.


Anmerkungen:
- während in Deutschland ja gerade der Hype auf deutsche Köche immer größer wird, bin ich bleibe ich Fan zweier ausländischer Köche, deren Einstellungen und Kochkünste mich immer wieder auf´s neue faszinieren - und das bereits seit Jahren! Zum einen bin ich großer Anhänger von Anthony Bourdain und zum anderen von Gordon Ramsay
- besonders Gordon Ramsay gefällt mir so gut, da er gerne betont, das es nicht unbedingt nötig ist mit vielen ausgefallenen Zutaten zu kochen, sondern das die Einfachheit und Qualität viel mehr wert ist
- zu meiner großen Freude gibt es nun bei dem Fernsehsender SIXX eine Gordon-Ramsay Reihe, wo unter anderem ein Kochkurs von ihm regelmäßig zu sehen ist und ich kann nur jedem raten: schaut euch die Sendungen an :-)
- aus einer der letzten Sendungen (Fast Food Klassiker) habe ich diese BBQ-Sauce nachgekocht und ich muss sagen, es ist die beste und schnellste BBQ-Sauce, die ich je ausprobiert habe!!
- die Sauce schmeckt einfach traumhaft gut und ist sicherlich noch variabel: wer keine Stückchen mag, kann die Sauce durch ein Sieb streichen oder pürieren; wer sie lieber scharf mag, kann noch Chilli hinzufügen etc...
- das geräucherte Paprikapulver sorgt für ein leicht rauchiges Aroma - also bitte nicht durch normales Paprikapulver ersetzen!
- selbst Mminem mann schmeckt diese Sauce ausgezeichnet und dabei ist er eigentlich kein Freund von BBQ-Saucen
- die Sauce schmeckt zu Hamburgern, aber auch zu Fleisch und Würstchen
- ich werde mir die Tage erst einmal eine Flasche davon auf Vorrat kochen :-)