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Samstag, 10. November 2018

Currysauce nach Martin Baudrexel



Zutaten:
500 ml Cola (original Cola Light, aber ich verwende prinzipiell keine Lightprodukte)
400 ml Tomatenketchup
6 EL Apfelmus
2 TL Limettensaft
2 EL Worcestershiresauce
1 TL Tabasco
2 EL (scharfes) Currypulver

Zubereitung:
Man nehme die 500 ml Cola und gebe sie in einen Topf. Dann wird die Cola auf ca. 100 ml reduziert, in dem man die Cola einfach auf höchster Temperaturstufe vor sich hin kochen lässt.



Ich tendiere inzwischen zu einer Reduktion von ca. 150 ml, da mir die Sauce sonst etwas zu dickflüssig wird, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Wenn die Menge erreicht ist gibt man einfach die restlichen Zutaten hinzu und verrührt alles zu einer sämigen Sauce. Nochmal kurz durchköcheln lassen und fertig!





Schmeckt hervorragend zu Bratwurst, aber auch zu Frikadellen - natürlich mit Pommes 😏


Anmerkungen:
- Ich komme ja aus dem Ruhrgebiet und bin dann irgendwann an den Niederrhein gezogen. Leider musste ich schnell feststellen, dass es hier so gut wie keine Imbissbude gab, die eine richtig gute Currysauce hinbekommt. Also hieß es jahrelang ausprobieren, ob ich sie selber zubereiten kann.
- Bisher habe ich immer ein Rezept von Dr. Oetker verwendet, was bereits sehr überzeugend war (siehe hier)
- Wir haben bei uns ein Geschäft einer großen Baumarktkette und vor davor steht seit geraumer Zeit ein Imbisswagen von Mario Kotaska. Hier haben wir vor einiger Zeit eine Currywurst gegessen, deren Sauce unsere ganze Familie begeistert hat. Zuhause dann natürlich die Recherche... 😀
- Es soll sich bei der Originalsauce um ein Geheimrezept handeln, aber ich hab natürlich nicht aufgegeben. Durch Zufall stieß ich auf ein Rezept von Martin Baudrexel und ich ahnte bereits, dass die Zutaten sicher zum Geschmack der Originalsauce passen könnten. Also ran an den Herd und ausprobieren.
- Das Ergebnis seht ihr jetzt hier und ich behaupte mal, dass es möglicherweise an dem Currypulver liegen könnte, wenn die Originalsauce leicht abweicht. Aber wenn 5 Personen meinen, dass diese Sauce hier schmeckt wie am Baumarkt, kann ich wohl gar nicht so falsch liegen, oder?! 😊
- Für meine Familie und mich also aktuell eine neue Lieblings-Currysauce für unsere Wurst!

Sonntag, 12. Juni 2016

Crispy Fried Chicken (knusprige Hähnchenteile)



Zutaten:
1 kg Hähnchenteile (z.B. Brustfiletstreifen, Unterkeulen, Flügel)

Gewürzmischung:
1 EL Salz
1 EL schwarzer, gemahlener Pfeffer
1 EL Paprikapulver
1 EL Knoblauchgranulat
1 EL Zwiebelpulver
1 EL Cayennepfeffer oder Chillipulver (nach Geschmack etwas mehr oder weniger)

0,5 l Buttermilch

300 g Mehl
Fett zum Frittieren

Zubereitung:
Am Vortag wird zunächst die Gewürzmischung zusammen gerührt. 1 EL der Mischung beiseite stellen.


Das restliche Gewürz gut in die Hähnchenteile einmassieren.
Ich nehme dafür immer einen großen Gefrierbeutel zum Verschließen, lege alle Teile hinein, schütte die Gewürzmischung dazu und "knete" dann alles in der Tüte per Hand durch und massiere so alles ein. Meiner Meinung nach die sauberste Lösung und es geht nichts an Gewürz verloren.


Dann wird die Buttermilch mit in den Beutel gegossen und der Beutel darf dann bis zum nächsten Tag im Kühlschrank ruhen.


Mehl und Gewürzmischung (1 EL vom Vortag) in einer Schüssel miteinander verrühren.


Fett auf ca. 180 Grad erhitzen. Jedes einzelne Hähnchenteil rundherum mit der Mehlmischung versehen, gut festdrücken und in die Fritteuse geben. Je nach Größe/Dicke der einzelnen Teile sollte man pro Durchgang ca. 9-14 Minuten einplanen.



Wenn man die Teile nach dem Mehlieren etwas liegen lässt, dann wird das Mehl wieder etwas aufgeweicht durch die Buttermilch. Aus diesem Grund muss man direkt nach dem Mehlieren die einzelnen Teile so schnell wie möglich in das heiße Fett geben. Man kann allerdings auch noch mal alles erneut in das gewürzte Mehl drücken...umso knuspriger wird dann die Außenhülle.



Gut abtropfen lassen und als Fingerfood mit diversen Soßen nach Geschmack servieren. Dazu schmecken Salate, Pommes, Kartoffelecken oder was man noch so mag.

Anmerkungen:
- Im Netz findet man vielerlei "Copycat Rezepte" aus den bekannten Fastfoodketten. Da unsere Familie sehr begeistert ist von dem bekannten "Colonel aus Kentucky", musste ich natürlich auch mal ausprobieren, ob man die Leckereien nicht auch zuhause zubereiten kann und hier nun mein Ergebnis 
- Da wir ja Kinder haben, war ich bei der Verwendung von Chillipulver & Cayennepfeffer etwas sparsam und muss nun sagen, dass ich beim nächsten Mal garantiert die angegebene Menge verwenden werde. Scharf war weder das Fleisch, noch die Panade :-)
- Ein sehr schönes Rezept, einfach und das Ergebnis ist toll: sehr saftiges Fleisch, eine leckere Würze, eine äußerst knusprige Panade - wir waren alle begeistert
- Lediglich das Frittieren nimmt natürlich einige Zeit in Anspruch und da ich hier recht große Mengen benötige... :-)
- Wird es bei uns definitiv wieder geben und ich denke mal, nach diesem Erfolg muss ich nun weitere Copycat Rezepte nachkochen :-)

Samstag, 23. August 2014

Chili Cheese Fries


Zutaten:
Chili:
500 g Rindergehacktes
Salz & schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Öl
1 kleine Zwiebel
1 Ds. gehackte Tomaten (425 g)
160 ml Wasser
0,5 TL Knoblauchpulver
1 gehäufter TL Kreuzkümmel
1 EL Chillipulver
1 gestr. TL Oregano
50 ml Cola
1 EL Worcestershiresauce
1-2 TL brauner Zucker (nach Geschmack)

Käsesauce siehe hier

4 Portionen Pommes Frites (TK oder selbstgemacht)

Zubereitung:
Zunächst das Fleisch in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer kräftig durchkneten.


Öl in einem großen Topf erhitzen und das Gehackte nach und nach braun und krümelig braten.


Zwiebel schälen und fein würfeln. Würfelchen zum Fleisch geben und mit anbraten.

Mit den Tomaten ablöschen, Wasser, Cola und Gewürze dazu geben. Einmal aufkochen lassen und dann auf kleinster Hitze gut 2,5 Stunden vor sich hin köcheln lassen. ab und zu umrühren.


Zum Schluss mit dem Zucker abschmecken. Falls notwendig noch mal nachwürzen.

In der Zwischenzeit kann man bereits die Käsesauce zubereiten.

Pommes zubereiten (am besten Friteuse, aber wer es lieber mag, kann natürlich auch Backofenpommes nehmen).

Pommes Frites auf einen Teller geben, darüber die Käsesauce verteilen (Menge nach Geschmack) und darüber dann das Chili - fertig :-)



Anmerkungen:
- in den vergangenen Jahren habe ich in vielen amerikanischen Sendungen immer wieder (voller Grauen) gesehen, das man sich dort wohl gerne mal die sogenannten "Chili Cheese Fries" gönnt und ehrlich gesagt, hat mich allein die Vorstellung schon immer etwas abgeschreckt :-)
- nun waren wir vor einiger Zeit in einem bekannten Fastfoodrestaurant für Geflügel und dort wurden Chili Cheese Fries angeboten. Mein Mann war so mutig und bestellte sich eine Portion :-)
- als dieses Gemisch so auf dem Tisch stand reizte es mich nun doch und ich probierte vorsichtig und jetzt wisst ihr auch warum ich das Rezept hier poste :-P Es war umwerfend lecker und die nächsten Tage verbrachte ich damit, mir einige Chili Rezepte vorzunehmen und für mich das beste daraus herauszufiltern
- eigentlich liest man in sämtlichen Rezepten immer nur, das die Amerikaner wohl (geriebenen) Käse auf die heißen Pommes geben. Mein Mann meinte allerdings, das im Restaurant ja auch der Käse bis unter die Pommes gelaufen wäre und ob sich da nicht unsere (Tortilla-)Käsesauce eignen würde.... Die Idee gefiel mir sehr gut und daher probierten wir diese Kombination aus! Ich kann nur sagen: AUSPROBIEREN!!! Es schmeckt sooo toll und ich bin sowas von begeistert!!! :-D
- das Rezept für die Chili-Sauce ist gleichzeitig Basis für viele andere Gerichte (Chili Dogs, Chili mit Bohnen, Taco-Füllung etc.) und ich werde es demnächst auch mal als "normales" Chili mit Kidneybohnen ausprobieren
- es ist recht scharf, also wenn Kinder mit essen, sollte die Chillipulvermenge reduziert werden!!
- es gibt wirklich sehr, sehr viele Rezepte zum Thema Chili im Netz und ich habe mir für mich die besten Sachen herausgesucht (und natürlich die Zutaten gewählt, die sich überall wiederholt haben) und während der Zubereitung ein wenig herum experimentiert, bis mir die Zusammenstellung (Geschmack & Konsistenz) gefiel.