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Montag, 5. November 2012

Rote Bohnen mit Reis (Monday Red Beans & Rice)


Zutaten:
200 g getrocknete Kidneybohnen
450 ml Rinder- oder Hühnerbrühe
200 ml Wasser
200 g Tomaten aus der Dose (gehackt)
2 TL Tabasco
2 Lorbeerblätter
220 g Speck in 1-2 cm großen Streifen (Würfel)
2 Möhren, geschält und in 1-2 cm großen Stücken
2 Stangen Staudensellerie in 1-2 cm großen Stücken
1 große Zwiebel grob gehackt
4 Knoblauchzehen, feingeschnitten (oder durch Presse gedrückt)
500 g geräucherte (möglichst scharfe) Wurst (original Andouille Wurst; ich habe Mettwurst und Pusztawurst verwendet)
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Reis als Beilage

Zubereitung:
Die Bohnen über Nacht einweichen (in ein Gefäß geben und mit Wasser auffüllen, so das die Bohnen gut 5 cm hoch bedeckt sind).


Am nächsten Tag die Bohnen in ein Sieb geben und gut abspülen, dann abtopfen lassen.

Das Gemüse wie oben angegeben vorbereiten. Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.


Brühe, Wasser. Tomaten, Tabasco und Lorbeerblätter in einen ofenfesten Topf (oder Bräter) geben und einmal aufkochen lassen.



Vom Herd nehmen und Bohnen, Speck, Möhren, Sellerie, Zwiebel und Knoblauch unterrühren.



Die Wurst in grobe Stücke schneiden und ebenfalls unterheben. Deckel auflegen und für 1,5 Stunden in den Backofen schieben.



Dann den Deckel abnehmen und offen für weitere 30 Minuten in den Backofen geben.

Die Lorbeerblätter entfernen, mit Pfeffer und Salz (nach Bedarf - ich brauchte kein Salz mehr!) abschmecken und mit Reis servieren.



Anmerkungen:
- ein weiteres Bohnengericht aus meinem USA Kochbuch von Sheila Lukins
- dieses Gericht gehört wohl zur klassischen New Orleans Küche und früher war es üblich diesen Bohnentopf montags zuzubereiten. Es durfte wohl den ganzen Tag über vor sich hin köcheln, während die Köchin gleichzeitig Wäsche wusch :-) Dieses Gericht gehört wohl noch heute zu den Lieblingsgerichten der Bewohner von New Orleans
- es ist wirklich sehr einfach in der Zubereitung und die Küche riecht phantastisch nach diesem Essen
- die typische amerikanische Andouille Wurst habe ich nicht bekommen, habe aber erfahren, das sich unsere Mettwürstchen ebenso gut eignen (wenn man es nicht so scharf essen möchte).
- da wir gerne scharf essen, ich allerdings auch etwas Rücksicht auf die Kids nehmen muss, habe ich (eher durch Zufall) eine ungarische Pusztawurst gefunden und mit verwendet
- der Eintopf schmeckt wirklich toll und ist sehr würzig
- ich war ja skeptisch wegen dem Reis als Beilage, aber er ergänzt dieses Gericht perfekt und mildert auch die Schärfe
- aufgewärmt noch mal so gut....wie halt die meisten Eintopfgerichte
- wird es garantiert nun öfter geben :-)

Freitag, 25. November 2011

Bunter Bohnentopf



Zutaten:
500 g Hackfleisch (halb & halb)
300 g Kabanossi (oder Mettenden)
1 große Zwiebel
1 Möhre
150 g Kartoffeln
1 Dose Kidneybohnen 425 ml
1 Dose gebackene Bohnen in Tomatensoße 425 ml
1 Dose Cannelini Bohnen 425 ml
1 Dose grüne Bohnen (z.B. Brechbohnen) 400 g
2 EL Tomatenmark
1/2 l Gemüse- oder Fleischbrühe
2 EL Öl
Salz, schwarzer frisch gemahlener Pfeffer
1/2 TL Majoran
Thymian, Bohnenkraut
1 Prise Zucker

Zubereitung:
Die Bohnen (Cannelini & Kidneybohnen) in ein Sieb geben, gut abspülen und abtropfen lassen.


Die Wurst in feine Scheiben schneiden.


Möhren und Kartoffeln schälen und klein würfeln.


Ebenso mit der Zwiebel verfahren.
Dann das Öl in einem großen Topf erhitzen und das Gehacktes krümelig anbraten.


Gemüsewürfel und Wurstscheiben hinzufügen und kurz mit anschwitzen.
Mit der Brühe ablöschen und das Tomatenmark dazu geben.


Ca. 10 Minuten köcheln lassen (kleine Stufe). Dann die abgetropften Bohnen und die gebackenen Bohnen mit dem Sud dazu geben. Kräftig abschmecken.


Weitere 10 Minuten köcheln lassen. die abgetropften grünen Bohnen unterrühren, heiß werden lassen und nochmal abschmecken.

Schmeckt am besten mit frischen Brötchen.

Anmerkungen:
- kräftiger Bohneneintopf - ideal bei kaltem Wetter
- schmeckt auch Kindern
- wer es scharf mag, schneidet ein bis zwei Peperonis mit hinein
schnell und einfach aus dem Vorrat zu kochen
- noch besser wird der Geschmack, wenn der Eintopf erneut erwärmt wird