Samstag, 6. Oktober 2018

Schaschlik


Zutaten:
1,2 kg mageres Schweinefleisch (ich nehme bevorzugt Karbonadenbraten und schneide ihn selber in Würfel)
3 bunte Paprikaschoten oder 4-5 Spitzpaprika
2 mittelgroße Zwiebeln
2 Scheiben Bauchspeck (ca. 300 g Gramm)
3 EL Tomatenmark
3 EL Silberzwiebeln (Glas) mitsamt Flüssigkeit
750 ml Gemüsebrühe
5-6 EL Tomatenketchup
100 ml Cola
Paprikapulver, Currypulver, Salz, schwarzer Pfeffer
Öl zum Anbraten

evtl. etwas Speisestärke oder Saucenbinder zum Andicken

Zubereitung:
Fleisch vorbereiten und in gleichmäßig große Würfel schneiden.


Paprika putzen und würfeln.


Zwiebeln schälen und vierteln, dann die einzelnen Schichten voneinander trennen.


Bauchspeck in breite Streifen schneiden (falls Schwarte vorhanden ist, vorher abschneiden).


Alles abwechselnd auf Holzspieße stecken.


Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fleischspieße rundherum anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.


Restliche Zwiebel- und Paprikastücke ins Bratfett geben und ebenfalls anrösten. Dann Tomatenmark zufügen und wenn es auch angeröstet ist, die Silberzwiebeln mit Flüssigkeit dazu geben.


Die restlichen Zutaten mit in die Pfanne geben und vorsichtig abschmecken. An dieser Stelle schmeckt es noch nicht so dolle, aber das ergibt sich durch die spätere Kochzeit.


Die Sauce in einen großen Bräter geben und die Fleischstücke darüber verteilen.


Deckel auflegen und im vorgeheizten Backofen (180 Grad Ober-/Unterhitze) ca. 90-120 Minuten (bei sehr magerem Fleisch eher max. 90 Minuten) garen lassen.
Ab und zu die Spieße mit der Sauce übergießen.


Vor dem Servieren werden die Spieße heraus genommen und die Sauce noch mal abgeschmeckt und nach Bedarf angedickt mit Speisestärke oder Saucenbinder.

Mir schmecken am besten Pommes dazu!

Anmerkungen:
- Nach Jahren habe ich nun endlich mal geschafft dieses Rezept aufzuschreiben und hier einzustellen. Es gehört zu meinen persönlichen Favoriten, denn allein die Sauce ist es wert.
- Die Kombination der einzelnen Saucenzutaten klingt anfangs sehr kurios und gewöhnungsbedürftig, jedoch überzeugt das Ergebnis auf ganzer Linie.
- Dieses Rezept eignet sich auch hervorragend für ein große Personenanzahl und lediglich das Zusammenstecken der Spieße ist etwas aufwändiger. 
- Für Faule...wer keine Lust hat alles auf Spieße zu stecken, kann daraus auch ganz schnell einen Schaschliktopf zubereiten 😀😀 Dazu dann einfach portionsweise die Zutaten anbraten.

Donnerstag, 30. August 2018

Vanillekuchen vom Blech (sehr saftig und weich)


Zutaten:
3 große Eier
380 g Zucker
120 ml Öl
1 EL Vanilleextrakt oder 0,5 Fl. Vanillearoma
1 Becher (ca. 150 g) Creme Fraiche oder Naturjoghurt
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
5 g Salz
300 ml Milch

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auskleiden.

Eier, Öl, Zucker und Vanillearoma mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe gute 2 Minuten miteinander verrühren. Es sollte eine sehr helle Creme entstehen.


Joghurt oder Creme Fraiche nterrühren.


Mehl, Salz und Backpulver mischen und zur Hälfte auf die Creme geben. Mit dem Handrührgerät solange rühren, bis sich alles soeben miteinander verbunden hat. Dann die Hälfte der Milch unterrühren.


Dann die zweite Mehlhälfte auf gleiche Weise einarbeiten und zum Schluss die restliche Milch einrühren.


Den Teig auf das Backblech gießen und glattstreichen (falls notwendig - der Teig ist recht flüssig und verteilt sich gut von allein). 



Blech in den Ofen auf die mittlere Schiene geben. Backzeit ca. 30 Minuten. Die letzten Minuten darauf achten, das die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Man kann hier problemlos auch eine Stäbchenprobe machen.


Blech aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Wir mögen es, wenn der Kuchen nur mit Puderzucker bestäubt wird.

Alternativ kann man ihn natürlich auch mit Schokolade überziehen oder mit einem Frosting/einer Sahnecreme verzieren.


Anmerkungen:
- Neulich musste ich für zwei meiner Männer hier eine Alternative zu meinem Pflaumenkuchen backen und mein Ältester bat mich um einen Vanillekuchen. Ich hatte dieses Rezept hier schon länger bei Pinterest gespeichert und wollte es mal ausprobieren, da die Verfasserin diesen Kuchen als sehr saftig und fluffig bezeichnet hat.
- Die Zubereitung geht blitzschnell und ist kinderleicht, also schon mal ein ideales Rezept für "auf die Schnelle".
- Der Kuchen fällt während des Abkühlens etwas zusammen, aber das ist gar nicht schlimm! Der Geschmack und die Konsistenz sind genial.
- Für meinen Sohn könnte ich nun täglich ein ganzes Blech backen und auch der Rest der Familie ist begeistert.
- Dieser Vanillekuchen ist tatsächlich extrem saftig und weich und auch nach ein paar Tagen ist er immer noch wie frisch gebacken (wenn er denn solange hält 😉
- Die Blogschreiberin hatte ihren Kuchen mit einem Vanillefrosting versehen, was ich mir auch sehr gut vorstellen kann, jedoch hatte ich bisher noch keine Möglichkeit, dieses auch auszuprobieren, da der Kuchen hier fast direkt aus dem Ofen "inhaliert" wird 😀
- Man hat auf jeden Fall hier ein schnelles und unkompliziertes Grundrezept, das noch einiges an Ideen offen lässt und für Kinder ist dieser Kuchen auch ideal
- Der Teig ist auch ideal für "Kuchen im Glas" bzw. "Glaskuchen". Hierbei aber bitte die Gläser nur knapp zu 3/4 füllen, da der Kuchen sonst leicht überläuft. Das Rezept reicht für 6 Gläser à 440 ml.

Sonntag, 26. August 2018

Bolognese Sauce mit Paprika (à la Christian)


Zutaten:
500 g Gehacktes (halb und halb)
100 g Paprika
1 große Zwiebel
100 g Sellerie
100 g Möhren
200 g Tomaten
1 Knoblauchzehe
2 Lorbeerblätter
1 Chilischote
1000 ml passierte Tomaten
30 g Tomatenmark
200 ml trock. Rotwein
250 ml Rinderbrühe (ich habe Vegeta benutzt)
Salz, Zucker zum Abschmecken
Oregano bzw. ital. Kräuter nach Geschmack

Zubereitung:
Gemüse putzen bzw. schälen und klein würfeln. Ich habe es sehr klein "zerschreddert" in meinem Multimixer, da ich hier keine Lust auf Diskussionen über zu große Gemüsestücke haben wollte 😀



Das Fleisch dann bei großer Hitze kräftig in einem großen, weiten Topf anbraten, dann das Gemüse zufügen.


Tomatenmark mit anrösten und dann ablöschen mit dem Rotwein, den passierten Tomaten und der Brühe. Aufkochen lassen. Mit Salz und Zucker abschmecken und die Lorbeerblätter zufügen. Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und bei halb aufgelegtem Deckel gut 3 Stunden köcheln lassen.


Nach Bedarf evtl. noch mal abschmecken und mit Nudeln nach Wahl servieren.

Man kann hier nicht nur Parmesan dazu reichen, sondern auch frischen Thymian am Tisch darüber streuen. Schmeckt hervorragend!

Anmerkungen:
- Als wir im Urlaub waren besuchte uns ein Arbeitskollege meines Mannes (Christian) mit seiner Frau und er kündigte bereits im Vorfeld an, dass er für uns gerne eine Bolognesesauce kochen würde. Das Originalrezept stammt von den Kochprofis und ich war ehrlich gesagt sehr skeptisch 😆
- Da wir auf dem Campingplatz waren, war die Zubereitung ein wenig unorganisierter als Zuhause und bei den Zutaten wurde hier nicht auf das Gramm genau geschaut, ist auch nicht notwendig.
- Mein Ältester ist ja so ein Gemüsegegner und besonders gekochte Paprika sind ihm ein Gräuel...von ihm stammte beim Essen das größte Lob, denn er war begeistert von dieser Sauce!
- Ich muss dazu sagen, dass das Abschmecken in Zusammenarbeit erfolgte und ich meinen Teil dazu gesteuert habe 😜 So eine Sauce ohne Kräuter etc.... nee, das geht gar nicht! So kam es, dass wir dann zu zweit noch das eigentliche Originalrezept ergänzt haben.
- Zuhause musste ich dann noch mal diese Sauce kochen und ich habe mich exakt an das Originalrezept gehalten. Zufrieden war ich jedoch nicht, sondern fand die Sauce zu fad. Daher habe ich zum einen die Kochzeit um eine Stunde verlängert (auch wegen der Konsistenz) und zum anderen natürlich die Kräuter (wie auch auf dem Campingplatz). Somit haben wir jetzt hier wieder ein neues Nudelsaucenrezept, das ich ganz klar zu den neuen Lieblingsrezepten einsortieren darf. An dieser Stelle nochmal "Danke Christian!" 😀
- Das Rezept ergibt eine wirklich große Menge an Sauce, die sich auch gut einfrieren oder einkochen lässt.

Sonntag, 6. Mai 2018

Amerikanischer Kartoffelsalat mit Ranch Dressing


Zutaten:
1 kg kleine Kartoffeln (für die Optik gerne rote)
120 g Cheddarkäse, grob geraspelt
6 Scheiben Bacon, kross ausgelassen und zerkrümelt
4 Frühlingszwiebeln
100 g Mayonnaise
100 g Schmand
200 ml Buttermilch
1-1,5 EL Ranch-Mischung (siehe Gewürzmischungen)
Salz
schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln waschen, halbieren oder vierteln (je nach Größe) und in Salzwasser in 10 Minuten gar kochen. Abgießen und auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit den Bacon in einer Pfanne ohne Fett knusprig ausbraten. Auf Küchenpapier abtropfen und auskühlen lassen. Mit den Fingern fein zerkrümeln.



Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.

Für das Dressing werden Mayonnaise, Schmand und Buttermilch mit der Ranch-Mischung gut verrührt.




Alle Zutaten zusammen geben und das Dressing unterheben. Keine Angst, wenn es anfangs noch sehr flüssig wirkt. Durch die Kartoffelstärke zieht alles noch an und wird fester. Nach Geschmack noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Anmerkungen:
- Ich bin ja inzwischen ein großer Fan der amerikanischen Würzmischungen, da man es hier immer wieder schafft, das ich sehr positiv überrascht bin. Ich mag keinen Dill und obwohl in dem Ranch-Mix sehr viel Dill ist, bemerkt man es in diesem Salat überhaupt nicht!
- Dieser Kartoffelsalat ist schnell gemacht und ist inzwischen einer unserer Lieblingssalate zum Grillen. Besonders zu scharfem Fleisch ist er perfekt, denn das Dressing mildert die Schärfe im Mund.
- Der Salat ist frisch, aber auch würzig und sehr interessant. Es ist halt mal etwas ganz anderes! Egal, wer diesen Salat bisher probiert hat...alle waren sehr begeistert und wollten sofort das Rezept! 


Mittwoch, 4. April 2018

Gewürzmischungen selber machen

Wer regelmäßig kocht oder backt, benutzt auch genauso regelmäßig die gleichen Gewürze und Kräuter. Hier lohnt es sich gleich von den einzelnen Gewürzen größere Mengen anzuschaffen und sich seine Lieblings-Mischungen selbst zusammen zu stellen. Das spart Geld, Zeit und ist recht einfach. Ich beginne hier mal meine Lieblingsmischungen aufzulisten. Natürlich können sie ganz nach eigenem Geschmack auch abgeändert werden. Aber als Grundrichtung oder für Anfänger sicher eine gute Idee. Außerdem kann man so auch Gewürzreste schön verwerten. Es ist ja oft so, dass man für ein spezielles Gericht ein Gewürz oder Kraut benötigt und danach nicht weiß, was man noch alles damit anfangen kann... Wer nicht sehr experimentierfreudig ist, findet bei mir vielleicht noch die ein oder andere verwertbare Idee.
Wer noch mehr eigene Lieblingsmischungen zur Hand hat...immer her damit 😊
Ich freue mich immer über neue Ideen!

Das Grundprizip ist sehr einfach, denn man benötigt nur ein kleines Gefäß (ich sammel hierfür immer kleine Gläschen) und natürlich die entsprechenden Gewürze und Kräuter (getrocknet). Diese werden dann einfach nur zusammen gemischt und in die Gläschen abgefüllt. Nach Geschmack nutzt man dann die Mischungen, um seine Gerichte zu würzen. I.d.R. enthalten alle meine Mischungen etwas Salz, denn auch kleine Salzmengen sorgen dafür, dass die anderen Gewürze keine Klumpen bilden können.


BBQ Rub, würzig



50 g brauner Zucker
15 g Salz
5 g Zwiebelsalz (Zwiebelgranulat)
5 g frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
5 g Currypulver
20 g Paprikapulver, edelsüß
5 g Paprikapulver, rosenscharf
(falls vorhanden: 5 g geräuchertes Paprikapulver)
5 g Knoblauchpulver

Alles gut verrühren mit dem Zucker und in ein Glas füllen. Fleischstücke damit kräftig einreiben und in Klarsichtfolie gewickelt (ein Gefrierbeutel ist auch sehr gut geeignet) mindestens eine Stunde ziehen lassen (besser über einige Stunden).

Reicht für 1 kg Schweinefleisch zum Grillen (Koteletts, Nackensteaks, Bauchfleisch etc.)


Cajun-Mischung



2,5 EL Paprikapulver
1 EL Cayennepfeffer
1,5 EL schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer)
2 EL Knoblauchpulver
1 EL Zwiebelpulver
1 gestr. EL Oregano
1 gestr. EL Thymian

Zusammen mixen und in ein Glas füllen.

Grundgewürz für viele Gerichte aus der Cajun-Küche, wie z.B. meine Hähnchen-Reis-Pfanne nach Cajun Art. Sehr würzig im Geschmack.



Italienischer Mix



2 EL Basilikum
2 EL Oregano
1 EL Thymian
1 El Rosmarin
1 TL Knoblauchpulver (oder Granulat)
1/2 TL Salz

Zusammen mischen und in ein Glas füllen.

Passt hervorragend zu allen italienischen Tomatensoßen und Suppen. Kann aber auch für Salatdressings oder Panaden genutzt werden.
Ich verwende hier bewusst etwas weniger Knoblauchpulver als benötigt, denn ich nutze beim Kochen gerne noch mal frischen Knoblauch.



Hähnchen-Gewürz, würzig



2 EL Paprikapulver edelsüß
1 EL Paprikapulver, rosenscharf
1/2 EL Paprikapulver, geräuchert
1 TL Knoblauchpulver (oder Granulat)
1 TL Zwiebelpulver
2 TL Salz
1 TL Oregano
1/2 TL Cayennepfeffer
1/2 TL schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer

Alles zusammen mischen und in ein Glas abfüllen.

Für sämtliche Hähnchenspeisen wie Brathähnchen, Chicken Wings, Hähnchenunterkeulen (Drum Sticks) oder Filetstreifen. Fleischstücke damit einreiben und etwas einziehen lassen. 
Mit etwas Öl verrührt auch eine tolle Grillmarinade für Geflügel.



Ranch Dressing Trockenmix



2 EL Petersilie, getr.
1,5 TL Dillspitzen, getr.
1 TL Schnittlauch, getr.
2 TL Zwiebelpulver
2 TL Zwiebelstückchen/Zwiebelflocken
1/4 TL Knoblauchpulver
1 TL schwarzer, frisch gem. Pfeffer
1 TL Salz

Alles zusammen rühren und in ein Glas füllen. Kann für viele Gerichte und Salate verwendet werden. Wird in amerikanischen Rezepten gerne mit Buttermilch gemixt, aber auch als Grillgewürz, Würze für diverse Speisen etc. Ich habe es erstmals für einen Kartoffelsalat mit Bacon ausprobiert und alle waren begeistert. Ein sehr außergewöhnlicher Geschmack. Kein Vergleich zu bisher bekannten Kräuter-Gewürzmischungen, wie man sie bei uns kennt.

In Amerika bekommt man natürlich auch Tütchen mit diesem Gewürzmix. Hierbei sollen 3 EL des hausgemachten Mixes einer Tüte entsprechen.
Für ein Salatrezept mit 80 ml Mayo und 80 ml Buttermilch (miteinander verrührt), wird 1 EL dieser Mischung empfohlen.


Spießbraten-/Schwenksteak-Gewürz

2 EL Salz
0,5 EL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
1 TL Selleriesalz
0,5 EL Zwiebelgranulat oder Pulver
0,5 EL Knoblauchpulver
2 EL Paprika, edelsüß
0,5 EL Rosmarin
0,5 EL Oregano (alternativ Majoran)

Alles gut miteinander Verrühren. Dieser Mix ist geeignet für Braten vom Grill, aber auch für kleinere Fleischstücke wie Schwenksteaks, Nackensteaks etc. Für kleinere Fleischstücke empfiehlt es sich aber, die Salzmenge (nach Geschmack) etwas zu reduzieren.


Taco-Gewürz



1 TL Chilli
1 TL Knoblauchpulver (oder Granulat)
1/2 TL Paprikapulver (nach Geschmack edelsüß oder rosenscharf)
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Zwiebelpulver
1/4 TL Meersalz
1/4 TL schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
1/4 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Oregano

Perfekt als Tacogewürz um z.B. Gehacktes zu würzen, aber auch Gemüse bzw. ganze Gerichte.
Wer es gerne richtig scharf mag, der kann die Chillimenge erhöhen oder auch noch ein paar Chilliflocken zufügen.









Sonntag, 4. März 2018

Cheesecake Dressing zu Fruchtsalat


Zutaten:
300 g Frischkäse, natur
50 ml Sahne
Saft einer halben Zitrone
abgeriebene Schale einer Zitrone
3 Tropfen Vanillearoma
50 g Puderzucker, gesiebt

Zubereitung:
Alle Zutaten gut miteinander verrühren und als Dressing/Sauce für Obstsalat (Zusammenstellung der Früchte nach Wahl) verwenden.




Wenn man Ananas oder Kiwis im Obstsalat verwendet, sollte man die kleingeschnittenen Fruchtstücke mit kochendem Wasser übergießen. Sie enthalten ein Enzym, was dafür sorgt, dass Milchprodukte bitter schmecken. Das Übergießen mit dem kochenden Wasser sorgt dafür, dass es nicht mehr bitter wird!

Anmerkungen:
- Im Moment probiere ich ja einige Saucen für Obstsalate aus und dieses hier fiel mir auf Pinterest in einigen Rezepten auf.
- Da meine Jungs hier generell auf Käsekuchen aller Art stehen, habe ich mir einfach mal einen eigenen Mix zusammen gerührt und es war ein Volltreffer! Sooo viel Obst haben meine Jungs schon lange nicht mehr freiwillig vertilgt 😅 Unbedingt ausprobieren, es ist wirklich wahnsinnig lecker und mal etwas anderes



Sonntag, 25. Februar 2018

Shake & Bake Mix für den Backofen


Zutaten:
450 g Paniermehl
2 TL Salz
0,5 TL Knoblauchpulver
2 TL Zwiebelpulver
2 TL Paprikapulver
1 TL getr. Petersilie
0,5 TL getr. Basilikum
0,5 TL getr. Oregano
1 TL frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
0,5 TL Chilipulver

60 ml Öl

Zubereitung:
Zunächst alle trockenen Zutaten miteinander vermischen.
Dann das Öl zufügen und mit den Händen gut durchkneten. Es soll eine feinkrümelige Masse entstehen. Mein Sohn hat das gemacht und meinte, es fühlt sich wie weicher Sand an.


Diesen Mix in ein großes Schraubglas zur Aufbewahrung geben.

Zur Weiterverwendung kann man wohl alles nehmen...Fleischstücke, Gemüsesticks etc. Wichtig ist, dass die Zutaten feucht sind, damit der Mix daran haften bleibt. In den amerikanischen Rezepten ist meist die Rede von etwas Wasser. Ich habe Hähnchenunterkeulen ausprobiert, die vorher in Buttermilch eingelegt waren. Hat funktioniert, aber die Buttermilch hätte gewürzt werden müssen. Panade sehr lecker, aber Fleisch fad im Geschmack.

Als nächstes haben wir Hähnchenschnitzel genommen und diese am Abend zuvor mit Paprika-Gewürzmarinade (mit Öl) eingepinselt. Das hat ebenfalls sehr gut funktioniert, wurde jedoch nicht ganz so knusprig, aber äußerst lecker. Daher werde ich das nächste Mal die Marinade mit etwas Wasser statt mit Öl verwenden.

Zum Panieren benötigt man einen großen Gefrierbeutel oder ähnliches. Darin legt man dann die gewünschten Zutaten (Fleisch oder Gemüse) und gibt dann den "Shake & Bake Mix" dazu und verschließt den Beutel. Alles gut durchschütteln bis alle Stücke mit der Panade überzogen sind.


Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dünn mit Öl besprühen oder einpinseln.
Alle Stücke darauf verteilen und auf den Oberseiten nochmals dünn mit Öl besprühen oder beträufeln.


Im vorgeheizten Backofen (200 Grad Ober-/Unterhitze) knusprig braun backen.

Ich habe folgende Angaben gefunden zu Hähnchen, die ich bestätigen kann:
Hähnchenstücke mit Knochen ca. 45 Minuten
Hähnchen ohne Knochen ca. 20 Minuten

Ich verwende pro Fleischstück 1-1,5 EL Mix.

Backzeit hängt natürlich auch von der Dicke und Größe der Stücke ab, aber bei meinen ersten Versuchen mit Drumsticks und Hähnchenschnitzel passte es hervorragend.




Anmerkungen:
- Ich habe bei Pinterest in der letzten Zeit häufiger diesen Mix gesehen und fand es sehr reizvoll. Also habe ich mir die Rezepte von verschiedenen Seiten angesehen und so die Gemeinsamkeiten herausgesucht und in meinen Mix gepackt. Es scheint in Amerika üblich und beliebt zu sein, diesen Mix als Fertigprodukt zu kaufen. Leider wohl auch sehr teuer, daher haben einige Leute sich daran gemacht, einen Homemade-Mix zusammen zu stellen.
- Ich habe ja der Öl-Sache nicht wirklich getraut, aber es funktioniert tatsächlich und nichts klumpt! Das Öl wird von den Semmelbröseln aufgesogen und sorgt für die knusprige Kruste
- Geschmacklich ist der Mix sehr gut und lecker, ich werde ihn demnächst wohl noch etwas würziger gestalten, da ich erst einmal etwas weniger Chilipulver verwendet habe. Das fertige Stück Fleisch ist jedoch kein bißchen scharf, sondern nur würzig. Aber ich denke, das ist das schöne daran...man kann nach eigenem Geschmack diesen Mix noch abändern.
- Meine Jungs waren auch sehr begeistert, nicht zuletzt, da sie die Beutel kräftig schütteln durften 😂
- Die Aufbewahrung...ich probiere noch aus, denn manche heben den Mix im Kühlschrank auf, manche in der Gefriertruhe und einige auch ganz normal im Schrank. Ich habe nun noch einen Rest hier stehen und versuche ihn im Vorratsschrank aufzubewahren. Ich wüsste nicht, was dagegen sprechen sollte. Sollte dies nicht funktionieren, werde ich hier einen Nachtrag zu schreiben.
- Eine sehr schöne und fettsparende Alternative zu den Pfannengerichten, wo man für solche Fleischstücke viel Fett zum Ausbacken benutzen muss und geschmacklich ebenfalls mal etwas anderes