Posts mit dem Label Spieß werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spieß werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 6. Oktober 2018

Schaschlik


Zutaten:
1,2 kg mageres Schweinefleisch (ich nehme bevorzugt Karbonadenbraten und schneide ihn selber in Würfel)
3 bunte Paprikaschoten oder 4-5 Spitzpaprika
2 mittelgroße Zwiebeln
2 Scheiben Bauchspeck (ca. 300 g Gramm)
3 EL Tomatenmark
3 EL Silberzwiebeln (Glas) mitsamt Flüssigkeit
750 ml Gemüsebrühe
5-6 EL Tomatenketchup
100 ml Cola
Paprikapulver, Currypulver, Salz, schwarzer Pfeffer
Öl zum Anbraten

evtl. etwas Speisestärke oder Saucenbinder zum Andicken

Zubereitung:
Fleisch vorbereiten und in gleichmäßig große Würfel schneiden.


Paprika putzen und würfeln.


Zwiebeln schälen und vierteln, dann die einzelnen Schichten voneinander trennen.


Bauchspeck in breite Streifen schneiden (falls Schwarte vorhanden ist, vorher abschneiden).


Alles abwechselnd auf Holzspieße stecken.


Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fleischspieße rundherum anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.


Restliche Zwiebel- und Paprikastücke ins Bratfett geben und ebenfalls anrösten. Dann Tomatenmark zufügen und wenn es auch angeröstet ist, die Silberzwiebeln mit Flüssigkeit dazu geben.


Die restlichen Zutaten mit in die Pfanne geben und vorsichtig abschmecken. An dieser Stelle schmeckt es noch nicht so dolle, aber das ergibt sich durch die spätere Kochzeit.


Die Sauce in einen großen Bräter geben und die Fleischstücke darüber verteilen.


Deckel auflegen und im vorgeheizten Backofen (180 Grad Ober-/Unterhitze) ca. 90-120 Minuten (bei sehr magerem Fleisch eher max. 90 Minuten) garen lassen.
Ab und zu die Spieße mit der Sauce übergießen.


Vor dem Servieren werden die Spieße heraus genommen und die Sauce noch mal abgeschmeckt und nach Bedarf angedickt mit Speisestärke oder Saucenbinder.

Mir schmecken am besten Pommes dazu!

Anmerkungen:
- Nach Jahren habe ich nun endlich mal geschafft dieses Rezept aufzuschreiben und hier einzustellen. Es gehört zu meinen persönlichen Favoriten, denn allein die Sauce ist es wert.
- Die Kombination der einzelnen Saucenzutaten klingt anfangs sehr kurios und gewöhnungsbedürftig, jedoch überzeugt das Ergebnis auf ganzer Linie.
- Dieses Rezept eignet sich auch hervorragend für ein große Personenanzahl und lediglich das Zusammenstecken der Spieße ist etwas aufwändiger. 
- Für Faule...wer keine Lust hat alles auf Spieße zu stecken, kann daraus auch ganz schnell einen Schaschliktopf zubereiten 😀😀 Dazu dann einfach portionsweise die Zutaten anbraten.

Samstag, 29. November 2014

Gyros am Spieß


Zutaten:
1,2 kg Schweinenackenbraten (möglichst mager)
Gyros-Gewürz (Fertig-Würze oder selbst zusammengerührt)
eine große Zwiebel

ein Hähnchenbrätergestell oder Küchenrollenhalter aus Metall (siehe Fotos)

Zubereitung:
Den Nackenbraten in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden.



Mit einem Fleischklopfer oder einem schweren Topf schön flach klopfen.

Jede Fleischscheibe beidseitig kräftig mit dem Gyrosgewürz einreiben (bei dem Gewürz darauf achten, ob Salz enthalten ist. Falls nicht, muss das Fleisch noch mit gesalzen werden!).


Jede Fleischscheibe nun in der Mitte mit einem kleinen Ritz versehen.

Jetzt wird das Fleisch auf dem Hähnchenbräter geschichtet. Ich habe zusätzlich noch einen Topfuntersetzer aus Metall als Unterlage mit Alufolie umwickelt, da ich mir nicht sicher war, ob mein Bräter sicher in meiner Auflaufform stehen würde. Außerdem diente er auch im Kühlschrank als perfekte Auflagefläche für die Fleischlappen ;-)



In Klarsichtfolie einwickeln und mindestens 2 Stunden durchziehen lassen (am besten über Nacht).

Backofen auf 200 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen.

Folie vom Spieß entfernen und den Spieß z.B. in eine Auflaufform stellen (damit der heruntertropfende Fleischsaft und das Fett aufgefangen werden und nicht auf dem Herdboden landen).


In den Backofen stellen (bei meinem Ofen auf unterster Schiene) und ca. 1 Stunde warten.

Damit alles nochmal schön bräunt und knusprig wird, habe ich dann noch für einige Minuten die Grillfunktion meines Backofens benutzt. Den Spieß habe ich dafür dann auch noch mal auf die Seite gelegt (hier kam mir meine große Auflaufform wieder sehr zugute) und immer wieder gedreht, bis alles gleichmäßig braun war.

Herausnehmen und als Spieß am Tisch servieren. Das Fleisch lässt sich hervorragend mit einem elektrischen Messer schön dünn von oben nach unten abschneiden - halt wie man es aus Imbißbuden etc. kennt.
Wenn die äußerste Schicht herunter geschnitten ist, kann man auch den Spieß erneut unter die Grillfunktion legen...so das man die nächste Lage Fleisch wieder knusprig bekommt.


Man kann daraus entweder einfach nur Gyros als Tellerfleisch servieren oder aber wie wir es mögen...klassisch in einem Fladenbrot als Pita. Dazu passen verschiedene Salate, Zaziki oder auch Pommes.

Anmerkungen:
- wir lieben ja Fleischgerichte und diese Variante geisterte vor einiger Zeit in meiner Lieblings-Kochgruppe herum. Das musste einfach ausprobiert werden und meine gesamte Familie und ich waren begeistert
- es klappt tatsächlich und ist natürlich am Tisch ein richtiger Hingucker :-)
- da man das Fleisch sehr gut vorbereiten kann, lässt sich alles natürlich auch für eine größere Menge Personen zubereiten (ideal für Partys & Co.)
- ich habe im Nachhinein von einem Koch noch den Tipp erhalten, das man zwischen den einzelnen Lagen Fleisch noch etwas Gehacktes (auch mit Gyrosgewürz gewürzt) legen kann zum "ausfüttern" - das würde dem gesamten Spieß natürlich auch optisch eine schöne "runde" und gleichmäßige Form geben.
- einige Leute aus meiner Kochgruppe hatten hierfür auch Schnitzelfleisch verwendet, ich war mir allerdings nicht sicher, ob das Fleisch dann nicht schnell zu trocken werden würde?! Wenn man natürlich die Variante mit dem Hackfleisch dazwischen verwendet, dürfte allerdings das Problem auch gelöst sein...das werde ich auch noch mal probieren und dann berichten :-)