Dienstag, 3. Juni 2014

Cheesecake Strawberry Eiscreme


Zutaten:
250 g gesüßte Kondensmilch (z.B,Milchmädchen)

alternativ kann man diese auch selber zubereiten (werde ich unten näher erklären) aus 
1. P. Kondensmilch (340 g) & 175 g Zucker und einer Prise Natron

225 g Sahne, kalt
225 g Frischkäse
3 EL Zitronensaft
50 g sehr weiche Butter

250 g Erdbeeren

Zubereitung:
Da ich hier bei uns keine gesüßte Kondensmilch bekommen habe, musste ich mir selber welche herstellen:-) Hierfür habe ich ein Päckchen Kondensmilch in einen großen, weiten Topf geschüttet und 175 g Zucker zugefügt. 


Diese Mischung wurde dann einmal aufgekocht, eine Prise Natron zugefügt und dann vor sich hin geköchelt bis zur gewünschten Farbe und Konsistenz (ca. 30 Minuten auf mittlerer Hitze). Dabei immer wieder umrühren!!



Ok, ich war einen Moment zu lange dabei und ich habe wohl eher das bekannte "Dulce de leche" daraus zubereitet, denn von einem Moment auf den anderen war meine Masse doch etwas brauner und fester als ich wollte. Dies hat im Nachhinein aber nichts ausgemacht...ganz im Gegenteil :-)

Die Masse umfüllen und abkühlen lassen. anfangs war noch jede Menge Schaum vorhanden, der sich aber durch weiteres Umrühren von alleine aufgelöst hat.



Die abgekühlte Masse zusammen mit den restlichen Zutaten (bis auf die Erdbeeren) in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine aufschlagen, bis eine einheitliche und dicke, schaumige Masse entstanden ist.



Die Erdbeeren putzen, kleinschneiden und mit einem Kartoffelstampfer gut zerdrücken (wer keine Erdbeerstückchen mag, kann die Beeren natürlich auch pürieren).


Nun kann man selber entscheiden: Eis in einer Form in der Tiefkühltruhe einfrieren oder eine Eismaschine benutzen...

Ich habe mich beim ersten Mal für den Tiefkühler entschieden, da im Originalrezept angegeben war, das man das Eis auch ohne Eismaschine sehr gut zubereiten kann...

Also, die Masse in eine geeignete Form gefüllt, Erdbeermasse darüber verteilt und vorsichtig untergehoben. Ab in den Tiefkühler und warten...



(Beim nächsten Mal probiere ich es mit der Eismaschine, dann ebenso die Erdbeeren unterheben und alles in eine Eismaschine füllen).

Man sollte das Eis, wenn es im herkömmlichen Tiefkühler gefrieren durfte, ca. 30 Minuten vor dem Verzehr heraus holen. Es ist dann tatsächlich gut portionierbar und cremig.

Anmerkungen:
- mal wieder ein Pinterest Fund :-) Ich kam auf diese Seite und musste das Eis einfach ausprobieren :-)
- ACHTUNG: Suchtgefahr :-) Allein die ungefrorene Masse ist ein Gedicht und man kann die Finger nicht davon lassen - egal ob mit oder ohne Erdbeeren :-)
- dies ist das erste selbstgemachte Eis, was mich wirklich absolut umgehauen hat, denn es ist erinnert tatsächlich an einen Käsekuchen und dann dazu die Erdbeeren...einfach himmlisch
- die Grundmasse bietet noch jede Menge weitere Ideen und so musste ich in meiner ersten Begeisterung gleich Sandra vom Sabotagebuch informieren und infizieren :-P Sie machte sich dann auch umgehend ans Werk und entschied sich zunächst für die Grundmasse (eher karamell-lastig mit einem Hauch Salz). Inzwischen hat sie noch weiter experimentiert und noch ein anderes Cheesecake Eisrezept ausprobiert...schaut am besten mal auch hier mal vorbei :-) 
- ich stelle mir noch viel viel mehr vor...z.B. (wie im Original, noch zerbröselte Kekse oder Schokoladensoße mit unterheben, andere Fruchtsorten und und und).
- ich betone noch, dieses Rezept ist garantiert nichts für figurbewusste oder kalorienzählende Personen :-) aber solche Sachen vergißt man auch gleich beim Geschmack :-P


Sonntag, 1. Juni 2014

Französisches Baguette




Zutaten:
500 g Mehl (ich habe hier das 405er verwendet)
24 g frische Hefe
10 g Salz (oder nach Geschmack 1-2 g mehr)
270-300 ml Wasser, lauwarm

Zubereitung:
Mehl in eine große Schüssel geben und mit dem Salz vermengen.

Von dem Wasser 4 EL abnehmen und darin die Hefe auflösen. Ich habe das Hefegemisch rund 10 Minuten stehen lassen.


Das Hefewasser zum Mehl geben und dann nach und nach das restliche Wasser zugeben, während der Teig geknetet wird (egal ob per Hand, Handrührgerät, Küchenmaschine, Brotbackautomat).

Der Teig ist gut, wenn er nicht mehr klebt und sich von der Schüsselwand löst. Nach Bedarf etwas weniger Wasser oder auch etwas mehr Mehl verwenden.


Ich habe diesen Vorgang vom Brotbackautomaten übernehmen lassen, da ich mir so auch das ausgiebige Kneten und gehen lassen sparen konnte.

Wer per Hand knetet sollte darauf achten, das ausreichend Luft eingearbeitet wird. Knetzeit sollte einige Minuten in Anspruch nehmen - dabei den Teig am besten immer wieder zusammenfalten.

Den fertigen Teig abgedeckt an einem warmen Ort gut 1,5 Stunden gehen lassen.

Nun kommt das wohl wichtigste, denn ich habe ja schon häufiger Baguettes gebacken, aber noch nie nach so einer Anleitung :-)

Der Teig wird auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche gegeben und kurz zusammen gedrückt.

Nun mit den Händen vorsichtig in eine rechteckige Form bringen.


Wie bei der Zubereitung von Blätterteig wird der Teig jetzt zusammengeklappt (wie ein Briefumschlag).



Dann erneut vorsichtig auseinander drücken und wieder falten... Diesen Vorgang wiederholt man nun gute 5 Minuten (ich habe den Teig ca. 10 Male gefalten).

Wichtig ist, das man immer zu den offenen Seiten auseinander drückt. Durch das Falten wird Luft eingearbeitet und man bemerkt beim zusammenlegen, wie der Teig immer lockerer und softer wird.

Zuletzt wird der Teig dann in 2 Teile geschnitten und ich hoffe, ihr könnt schon gut erkennen, das man bereits jetzt schon die Auswirkungen der Falttechnik sehen kann.


Jetzt geht es an das Formen der Baguettes....
man nimmt beide Hände, formt mit den Daumen ein W und spreizt die äußeren Finger ab. Mit dieser Fingerhaltung kann man nun den Teig vorsichtig zu Rollen formen und diese beim Rollen auseinanderziehen. Nicht zu feste drücken, denn wir wollen ja die eingearbeitete Luft nicht wieder heraus drücken :-)

Typische Baguettes müssen nicht superglatt und schön aussehen, ein rustikales Aussehen gehört dazu!


Die fertigen Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit einem Küchentuch abdecken. Bei Zimmertemperatur dürfen sie nun ca. 45 Minuten aufgehen - und das werden sie auch :-) 


Backofen auf 250 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Brote mit Wasser einpinseln und schräg, mit einem sehr scharfen Messer, einige Einschnitte (ca. 1 cm tief) machen.
Nach Wunsch noch mit ein wenig Mehl bestreuen und dieses vorsichtig mit den Fingern verteilen.


In den Ofen geben, eine halbe Tasse Wasser auf den Herdboden gießen (alternativ kann man auch eine Schale mit heißem Wasser auf den Herdboden stellen. Mich persönlich überzeugt diese Methode allerdings nicht bzw. bringt nicht den gleichen Erfolg). Nach rund 10 Minuten habe ich die Temperatur zurück geschaltet auf 230 Grad und kurz die Ofentür geöffnet.

Noch ca. 20-25 Minuten weiter backen, bis das Brot die gewünschte Farbe hat.

Heraus nehmen und abkühlen lassen und genießen :-)


Anmerkungen:
- wie ich ja neulich schon erwähnt habe, hatte ich mir vorgenommen, mich in nächster Zeit häufiger auf französischen Seiten/Blogs umzusehen und da wir heute grillen wollten, musste ich natürlich auch erst einmal nach einem Baguette Ausschau halten :-) Diese Seite hat mich dann auch überzeugt
- ich muss sagen, da ich ja bereits schon einige Baguetterezepte ausprobiert habe, dieses hier ist bisher mit Abstand das beste
- es ist nicht der Teig, der maßgebend ist, sondern die Zubereitung!! Die Franzosen nutzen manchmal einfach nur andere Verarbeitungsweisen und erzielen so unschlagbar gute Ergebnisse
- es klingt sicher auf den ersten Blick nach viel Arbeit, ist es aber eigentlich gar nicht, da der Teig sich von Anfang gut verarbeiten lässt
- Geschmack...einfach klasse, wobei ich das nächste Mal sicher noch 1-2 g Salz mehr verwenden würde- das muss man halt ausprobieren
- das Baguette ist außen knusprig und innen schön weich und hat wirklich einen tollen rustikalen Charakter
- mein Tip: unbedingt ausprobieren :-)


Weizenbrot mit Haferflocken


Zutaten:
370 g Weizenmehl dunkel (Typ 1050)
240 g Weizenmehl (Typ 405)
140 g Haferflocken
1 EL Salz
2 EL Honig
240 ml Wasser
240 ml Milch
21 g Hefe, frisch (alternativ 1 P. Trockenhefe)
4 EL Butter, zerlassen und abgekühlt

zum Bestreichen/Bestreuen ca. 2 EL zerlassene Butter / ca. 1 EL Haferflocken

Zubereitung:
Wasser und Milch erwärmen (nicht wärmer als 40 Grad - ich habe Milch aus dem Kühlschrank genommen und mit heißem Wasser aus dem Kran aufgefüllt), Honig und Hefe darin auflösen und das Gemisch ca. 10 Minuten stehen lassen.


Die restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben, Hefeflüssigkeit zufügen und alles zu einem glatten teig verkneten (per Hand, Handrührgerät, Küchenmaschine...). Ich habe die Arbeit natürlich wieder meinen Brotbackautomaten übernehmen lassen :-)


Teig abgedeckt gut 1 Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen (Volumen soll sich verdoppeln) und dann auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben.

Teig kurz durchkneten und in Form bringen.
Ich habe dieses Mal zwei Kastenformen genommen (Größe jeweils ca. 13 x 23 cm) und diese ausgebuttert.

Den Teig habe ich erst zu entsprechend langen Rechtecken mit der Hand auseinander gedrückt, dann die langen Seiten zur Mitte hin eingeschlagen.



Jeden Teigling in die Form geben und etwas andrücken. Abdecken und erneut ca. 30-40 Minuten gehen lassen.


Als nächstes habe ich dann beide Brote mit zerlassener Butter eingepinselt und mit ein paar Haferflocken bestreut. Ein Brot habe ich mittig eingeschnitten (ich wollte sehen, ob es optisch mehr ausmacht im fertigen Zustand).


In den vorgeheizten Backofen (untere Schiene Ober-/Unterhitze 200 Grad) geben und ca. 40-50 Minuten backen. Sollte das Brot nach der Hälfte der Zeit etwas sehr dunkel erscheinen, den Backofen einfach auf 180 Grad herunterschalten.

Herausnehmen, aus der Form stürzen und auf der Unterseite kurz klopfen - klingt das Brot hohl, ist es fertig. Falls nicht, einfach noch ein paar Minuten ohne Form weiterbacken.

Anmerkungen:
- da meine Jungs im Moment ja zu den reinsten Brot-Vernichtungs-Maschinen mutieren, musste ich mir mal wieder etwas einfallen lassen und mir fiel ein Rezept ein, das mir schon länger vorschwebte und das mal wieder...von Pinterest :-)
- das originale Rezept verwendet Vollkorn-Weizenmehl, allerdings hatte ich dieses nicht mehr im Vorratsschrank (bei Verwendung von VK-Mehl wird eine Mengenangabe von 300 g empfohlen)
- leider ist die Oberfläche meiner Brote hier nicht ganz so schön....mein Jüngster hat es geschafft, die letzten Minuten den Backofen hochzudrehen auf volle Leistung :-( Zum Glück ist das Brot nicht ganz verbrannt und war schon soweit durch :-)
- geschmacklich: toll...kernig, gehaltvoll, lecker!! Konsistenz erinnert an ein kerniges Sandwichweißbrot


Samstag, 31. Mai 2014

Brandnooz lädt ein zum französischen Apéritif

Bisher ward ihr es ja von mir gewohnt, das ich gerne hier mit amerikanischen Rezepten herumexperimentiere, aber vor ein paar Tagen habe ich ja ein Rezept von leckeren französischen Milchbrötchen ausprobiert und war mehr als begeistert.

Aktuell heißt es also für mich, das ich mich vermehrt auf französischen Seiten und auch Blogs umsehe, denn dort gibt es noch sooo viel mehr für mich zu entdecken und das möchte ich euch dann natürlich auch gerne zeigen.

Passend zu diesem Thema erhielt ich eine E-Mail vom Brandnooz Blogger Club und möchte euch nun, zusammen mit Brandnooz, einladen, mit mir gemeinsam einen kleinen Streifzug durch die französische Küche zu unternehmen.

Damit wir alle das passende Ambiente schaffen können, wird ein Testpaket zur Verfügung gestellt mit den nachfolgenden Spezialitäten.


Ja, ihr seht richtig - 8 französische Spezialitäten wird es dieses Mal geben! 

Selbstverständlich gehört Käse mit dazu (wer denkt nicht beim Thema Frankreich und Apéritif an Käse...)

Beginnen wir mit zwei sehr bekannten Marken, die wir wohl alle kennen:
Géramont & Bonbel



Géramont ist ein original französischer Weichkäse, dessen edle Rinde aus Weißschimmel besteht. Im Testpaket wird die Sorte "Sommer à la Provence" enthalten sein - diese Sorte soll an das unbeschwerte Lebensgefühl Südfrankreichs erinnern - und auch Géramont "Le Snack" - ideal für unterwegs z.B. beim Picknick oder auch einfach nur so.


Bonbel gehört zu meinen persönlichen Favoriten und seit Jahren liebe ich diese Marke. Umso mehr freue ich mich also auf die beiden Sorten "Cremig-Würzig Chilli" & "Cremig-würzig Tomate & Basilikum". 

Die nachfolgenden Käsesorten stammen von der Marke Chavroux. Hierbei handelt es sich um Ziegenfrischkäse und machen mich schon ein wenig neugierig, denn ehrlich gesagt...an Ziegenkäse habe ich mich bisher noch nie getraut :-)
Ob mit süßem oder herzhaftem Belag/Aufstrich oder pur - beide Sorten (mild und cremig als Frischkäserolle und Chavroux mit Feige) sollen durch ihr mildes Aroma überzeugen - ich bin gespannt!


Für das passende Getränk soll auch gesorgt werden und hier wird es eine Flasche Blanchet Pérlet Secco geben.


"und ein Glas Blanchet..." - dieser Werbeslogan ist uns wohl noch allen bekannt :-) Aber dieses Mal handelt es sich um Perlwein, der aus ausgewählten französischen Weinen besteht und ein feinschichtiges Bukett besitzt mit einer angenehm leicht würzigen Note. Klingt nach einem perfekten Getränk für einen warmen Sommerabend.

Französisches Gebäck gehört ja mit zu den feinsten Sachen, die die französische Küche zu bieten hat. Auch hier wird im Testpaket etwas leckeres enthalten sein: 
Pâtisseries Gourmandes: Le Quatre-Quarts


Saftige Rührkuchen-Scheiben dürfen nach eigener Vorstellung belegt und verfeinert werden (natürlich dürft ihr die Scheiben auch pur genießen): mit Obst, Sahne, Quark...der Phantasie sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt!

Mir gefällt die Zusammenstellung dieses Testpakets schon mal sehr gut und ich denke, das mir einiges an Zubereitungsideen einfallen wird! Wie sieht es mit euch aus? Habe ich euer Interesse geweckt? :-)

Na, dann will ich euch mal nicht länger auf die Folter spannen und erzähle euch nun, wie ihr ebenfalls in den Genuss dieses umfangreichen Testpakets kommen könnt!

Seit dem 29.05.2014 könnt ihr euch bei www.brandnooz.de bewerben, in dem ihr einen Fragebogen ausfüllt.
Wenn ihr als Produkttester bestätigt werdet folgt der nächste Schritt: ihr müsst 5 Freunde zu einem gemeinsamen Apéritifabend einladen (per E-Mail). Wenn alle 5 eure Einladung bestätigt haben, seid ihr dabei und könnt den Test mit den französischen Spezialitäten starten.
Das Testpaket wird am 25.06.2014 als gekühltes Paket versendet.

Im Anschluss wird es auch noch einen Fotowettbewerb geben bei dem ihr eure schönsten Genußmomente zeigen könnt. Es winkt als Preis eine Reise nach Paris!

Ich freu mich schon auf diesen Test und bin gespannt, wer von euch noch dabei sein wird :-)



Mittwoch, 28. Mai 2014

Cheeseburger Ring


Zutaten:
Teig:
430-450 g Mehl
21 g Hefe, frisch (alternativ 1 P. Trockenhefe)
3 EL warmes Wasser
30 g Zucker
1 TL Salz
1 Ei
250 ml Milch, lauwarm
50 g Butter, zerlassen und abgekühlt

Füllung:
1 kg Rindergehacktes (oder halb & halb)
1 mittelgroße Zwiebel
1,5-2 TL Salz
schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
2 TL Worcestershiresauce
100 g Tomatenketchup
2 TL Senf
150 g geriebener Käse
nach Wunsch weitere Zutaten wie z.B. Bacon, Hamburger Sauce etc.

Außen/Garnierung:
150 g geriebener Käse
2 EL Butter, zerlassen
Salat, klein geschnitten, Tomaten, Gurken, Zwiebeln

Zubereitung:
Für den Teig die Hefe mit den 3 EL Wasser auflösen und ca. 10 Minuten stehen lassen.

Mehl, Salz und Zucker in einer großen Schüssel mischen.


Milch, Butter und das Ei kurz miteinander verrühren und zusammen mit der Hefe zum Mehlgemisch geben. Einen weichen, geschmeidigen Teig kneten und dann abgedeckt aufgehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Ich habe diese Arbeit dann mal wieder meinem Brotbackautomaten überlassen ;-)

Für die Füllung wird die Zwiebel geschält und in kleine Würfelchen geschnitten.

Das Gehacktes erst in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer und Worcestershiresauce kräftig abgeschmeckt.

Ich habe jetzt eine Packung Bacon in der Pfanne ausgelassen bis er kross war. Im verbliebenen Fett habe ich dann das Gehacktes angebraten. Wer keinen Bacon mag, nimmt einen EL Öl.



Das Fleisch wird angebraten, bis es gerade eben den Punkt erreicht hat, das man kein rohes Fleisch mehr sieht (nicht länger, denn dann wird es nachher zu trocken!) Zwiebeln ebenfalls zufügen und kurz mit anbraten.


Tomatenketchup & Senf verrühren und unter das Fleisch rühren.



Fleisch vorsichtig in eine Schüssel füllen und dabei darauf achten, das die ausgetretene Flüssigkeit (und Fett) in der Pfanne bleibt.



Jetzt schnell den geriebenen Käse unterrühren - so "pappt" die Masse zusammen. Auskühlen lassen.

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten. Sollte er noch etwas klebrig sein, einfach noch etwas Mehl einarbeiten.

Den Teig zur Kugel formen und zu einem kreisrunden Fladen (max. Backblechgröße) ausrollen.


Jetzt den Teigfladen auf ein Backblech legen, das mit Backpapier belegt ist.

In die Mitte macht man 4 Einschnitte (z.B. mit einem Pizzaroller), wobei außen ein ausreichend großer Rand für die Füllung bleiben muss.


Das Fleisch auf dem Rand aufbringen.

Jetzt kann man nach Wunsch noch weitere Sachen aufbringen. Dies war mein erster versuch und ich probierte einzelne Käsescheiben, Bacon-Streusel & auf eine Hälfte Hamburger Sauce.


Die Teigspitzen von der Mitte aus über die Füllung ziehen und unter den äußeren Rand legen.


Nun noch den Teig von außen mit der zerlassenen Butter bestreichen und den restlichen Käse großzügig über den gesamten Ring verteilen.

In den Ofen geben und ca. 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Salat schneiden, Tomaten in Scheiben, Zwiebeln und Gurken nach Wunsch

Wenn der Cheeseburger Ring schön goldbraun aussieht, wird er aus dem Ofen geholt und am besten mitsamt Backpapier auf den Tisch gezogen. Ich habe als Unterlage ein Geschirrtuch verwendet.

Die Mitte des Rings mit den Salatzutaten füllen.

Servieren mit diversen Saucen, Ketchup etc.

Anmerkungen:
- Rezepte für Cheeseburger Ring gibt es auf den amerikanischen Kochseiten zuhauf und es reizte mich schon länger
- auf den meisten Seiten wurde Fertigteig (z.B. Pizzateig) verwendet, was ich aber nicht sehr passend fand und daher habe ich mich entschieden, das ich einen typischen Teig für Hamburger Buns nehme
- das Ergebnis seht ihr auf dem Foto und ich bin wirklich sehr angetan :-)
- es ist optisch genauso gelungen wie die Pizzasonne, die ich neulich ausprobiert habe (das "Schnittmuster" habe ich auch übernommen)
- Die Füllung ist sehr lecker, aber ich empfehle auf jeden Fall mit Saucen zu arbeiten, da es sonst etwas zu bröselig ist. Mir persönlich hat der Bereich mit der mitgebackenen Hamburgersauce sehr gut geschmeckt, aber auch im Nachhinein etwas Barbecuesauce über ein fertiges Stück zu geben, stellte sich als tolle Idee heraus
- der Bacon kam geschmacklich leider gar nicht zum Vorschein, diesen würde ich mir das nächste Mal sparen oder aber wesentlich mehr verwenden
- wir haben zu viert mit gutem Hunger gegessen, aber mehr als ein Stück hat niemand geschafft :-)
- der Cheeseburger Ring ist gut sättigend und ich denke mal, das er sich auch sehr gut eignet für große Feiern oder auch für ein Buffet - ausgefallen ist er auf jeden Fall!!





Dienstag, 27. Mai 2014

Französische Milchbrötchen (Pain au lait)


Zutaten:
500 g Mehl
1 P. Trockenhefe (alternativ 21 g frische Hefe)
1 Ei + Milch (Gewicht Ei + Milch sollten 325 g ergeben)
1 TL Salz
1 P. Vanillezucker
75 g Zucker
50 g Butter

1 Eigelb + 1 EL Milch + je 1 Prise Salz und Zucker zum Bestreichen

nach Wunsch Schokolade (siehe Beschreibung)

Hagelzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Dieses Rezept eignet sich hervorragend für den Brotbackautomaten und in folgender Reihenfolge werden die Zutaten "eingeschichtet":
- 50 g Butter
- 250 g Mehl
- Zucker, Vanillezucker und Salz
- 250 g Mehl
- Trockenhefe (ich habe hier 21 g frische Hefe mit etwas von der Milch verrührt und eingefüllt)
- Ei-Milchgemisch


Alternativ kann man sicher auch den Teig per Hand oder Küchenmaschine zubereiten, aber erstens bin ich faul (wozu hab ich denn die Teigfunktion an meinem BBA :-D) und zweitens war es auch im Originalrezept so beschrieben.

Einen geschmeidigen Teig kneten und dann abgedeckt gehen lassen. Im BBA ging er wahnsinnig gut auf. Gare war hier gut 50 Minuten.


Nun den Teig auf eine bemehlte Arbeistfläche geben (er ist wirklich sehr weich) und kurz durchkneten, bis er soeben nicht mehr klebt.

Nun Teiglinge abnehmen und zu Kugeln rollen. Ich habe mich beim ersten Mal für ca. 65 g schwere Teiglinge entschieden, denke aber 50 g wären auch völlig ausreichend.


Für die ungefüllten Brötchen habe ich die Kugeln zwischen den Handflächen zu Ovalen gerollt.

Für die Schoki-Brötchen wurde herkömmliche Tafelschokolade in Stifte geschnitten.


Eine Teigkugel mit einem Teigroller zu einem gleichmäßigen Fladen ausrollen und an beide Enden jeweils einen Schokoladenstift legen.



Nun von beiden Seiten her, mit der Schokolade im Inneren, zur Mitte hin aufrollen. Beim Rollen habe ich die Seiten mit eingeklappt. Mit der offenen Seite nach unten auf das Backblech legen.



Die fertigen Brötchen abgedeckt an einem warmen Ort noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die ungefüllten Brötchen habe ich mit einem scharfen Messer eingeschnitten.
Nun ein Eigelb mit 1 EL Milch, einer Prise Salz und Zucker verquirlen und die Brötchen damit bestreichen. Nach Wunsch mit Hagelzucker bestreuen.


In den Ofen geben und ca. 20-30 Minuten backen bis sie schön braun sind.



Anmerkungen:
- ich wollte zum Frühstück ein paar süße Stütchen oder ähnliches backen und stieß bei meiner Ideensuche auf dieses ansprechende Rezept
- da meine Kids die fertig gekauften Milchbrötchen lieben, wie wohl alle Kinder, dachte ich mir...es ist einen Versuch wert :-)
- auch wenn die Mengenangabe von Ei und Milch etwas seltsam klingen mag...es funktioniert! Einfach das Ei in eine Schüssel geben und mit der Milch auffüllen bis 325 g erreicht sind
- ich kann nur sagen: AUSPROBIEREN!!! :-) In meiner Küche roch es phantastisch und ich muss gestehen, ich stand, nachdem die kleinen Dinger fertig waren, selber wie ein Kind davor und wartete, das sie ausreichend abgekühlt waren :-P
- ich habe ja schon viel gebacken und ausprobiert, aber diese Milchbrötchen sind wirklich der Hammer...so fluffig leicht und locker - ein Traum!
- auch geschmacklich ...wunderbar! ich glaube, ich kauf nie mehr welche :-) Und mit der Frühstücksidee...ich glaube, das wird wohl nichts, denn die leckeren kleinen Teile werden den Abend wohl kaum überleben :-)