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Sonntag, 1. Juni 2014

Weizenbrot mit Haferflocken


Zutaten:
370 g Weizenmehl dunkel (Typ 1050)
240 g Weizenmehl (Typ 405)
140 g Haferflocken
1 EL Salz
2 EL Honig
240 ml Wasser
240 ml Milch
21 g Hefe, frisch (alternativ 1 P. Trockenhefe)
4 EL Butter, zerlassen und abgekühlt

zum Bestreichen/Bestreuen ca. 2 EL zerlassene Butter / ca. 1 EL Haferflocken

Zubereitung:
Wasser und Milch erwärmen (nicht wärmer als 40 Grad - ich habe Milch aus dem Kühlschrank genommen und mit heißem Wasser aus dem Kran aufgefüllt), Honig und Hefe darin auflösen und das Gemisch ca. 10 Minuten stehen lassen.


Die restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben, Hefeflüssigkeit zufügen und alles zu einem glatten teig verkneten (per Hand, Handrührgerät, Küchenmaschine...). Ich habe die Arbeit natürlich wieder meinen Brotbackautomaten übernehmen lassen :-)


Teig abgedeckt gut 1 Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen (Volumen soll sich verdoppeln) und dann auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben.

Teig kurz durchkneten und in Form bringen.
Ich habe dieses Mal zwei Kastenformen genommen (Größe jeweils ca. 13 x 23 cm) und diese ausgebuttert.

Den Teig habe ich erst zu entsprechend langen Rechtecken mit der Hand auseinander gedrückt, dann die langen Seiten zur Mitte hin eingeschlagen.



Jeden Teigling in die Form geben und etwas andrücken. Abdecken und erneut ca. 30-40 Minuten gehen lassen.


Als nächstes habe ich dann beide Brote mit zerlassener Butter eingepinselt und mit ein paar Haferflocken bestreut. Ein Brot habe ich mittig eingeschnitten (ich wollte sehen, ob es optisch mehr ausmacht im fertigen Zustand).


In den vorgeheizten Backofen (untere Schiene Ober-/Unterhitze 200 Grad) geben und ca. 40-50 Minuten backen. Sollte das Brot nach der Hälfte der Zeit etwas sehr dunkel erscheinen, den Backofen einfach auf 180 Grad herunterschalten.

Herausnehmen, aus der Form stürzen und auf der Unterseite kurz klopfen - klingt das Brot hohl, ist es fertig. Falls nicht, einfach noch ein paar Minuten ohne Form weiterbacken.

Anmerkungen:
- da meine Jungs im Moment ja zu den reinsten Brot-Vernichtungs-Maschinen mutieren, musste ich mir mal wieder etwas einfallen lassen und mir fiel ein Rezept ein, das mir schon länger vorschwebte und das mal wieder...von Pinterest :-)
- das originale Rezept verwendet Vollkorn-Weizenmehl, allerdings hatte ich dieses nicht mehr im Vorratsschrank (bei Verwendung von VK-Mehl wird eine Mengenangabe von 300 g empfohlen)
- leider ist die Oberfläche meiner Brote hier nicht ganz so schön....mein Jüngster hat es geschafft, die letzten Minuten den Backofen hochzudrehen auf volle Leistung :-( Zum Glück ist das Brot nicht ganz verbrannt und war schon soweit durch :-)
- geschmacklich: toll...kernig, gehaltvoll, lecker!! Konsistenz erinnert an ein kerniges Sandwichweißbrot


Samstag, 21. Juli 2012

Helles Toastbrot (White Toasting Loaf)


Zutaten:
3 EL warmes Wasser
1 EL Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
560 g (+ evtl. 65 g ) Weizenmehl (Typ 550 oder 405er)
2 TL Salz
6 EL Butter zerlassen und abgekühlt (+ 3-4 weitere EL zum Fetten)
375 ml Buttermilch, Zimmertemperatur

Zubereitung:
Die Hefe mit dem Zucker und dem warmen Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren und ca. 5 Minuten stehen lassen, bis es zu schäumen beginnt. Buttermilch und zerlassene Butter bereit stellen.



In der Zwischenzeit das Mehl mit dem Salz in einer großen Schüssel vermengen.



Die Buttermilch, 6 EL Butter und die aufgeschäumte Hefemischung gut miteinander verrühren.



(Ab dieser Stelle habe ich meinen Brotbackautomaten für mich arbeiten lassen und ich habe das Buttermilchgemisch in den Automaten gegeben).

Die Buttermilchmischung nach und nach unter das Mehl kneten bis ein fester Teig entsteht, sollte der Teig zu klebrig sein, das restliche Mehl (65 g) bis zur gewünschten Konsistenz (Teig darf nicht mehr kleben) unterarbeiten. Den Teig dann 10 Minuten kneten und zu einer Kugel formen.

Eine große Schüssel großzügig mit Butter einfetten (geht am besten mit einem Backpinsel), die Teigkugel darin wenden, bis sie gleichmäßig mit Butter überzogen ist und die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken (wer eine Tupperschüssel nutzen möchte, sollte nicht vergessen auch den Deckel einzufetten!!).



(Ich habe nach dem Knetvorgang in meinem Backautomaten den Teig heraus genommen und mit Butter eingefettet).



Nun sollte der Teig solange an einem warmen Ort ruhen, bis er ungefähr das Doppelte an Volumen erreicht hat (Dauer ca. 1,5 Stunden - im Backautomaten bei mir nur knapp eine Stunde).

Jetzt den Teig heraus nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit dem Handballen ca. 5 mal vorsichtig durchkneten. Dann erneut in der Schüssel wenden, bis er wieder vollständig mit Butter überzogen ist.




Noch einmal ca. 1 Stunde an einem warmen Ort abgedeckt stehen lassen, bis er wieder das Doppelte an Volumen zugenommen hat.

Zwei Kastenformen von ca. 25 cm Länge mit Butter einfetten.

Den Teig in zwei Stücke teilen und jede Hälfte zu einem ca. 23 x 15 cm großen Rechteck flachdrücken und der Länge nach aufrollen.



Die Nahtstellen und Teigenden gut zusammen drücken und die Enden einschlagen.





Die Teigrollen in die Formen legen und locker mit Folie abdecken (ich stecke meine Brote ja bevorzugt in Plastiktüten und puste sie auf) und wiederholt ca. 1,5 Stunden an einem warmen Ort aufgehen lassen, bis das  doppelte Volumen erreicht ist. 



Den Backofen frühzeitig auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Brote in den Backofen geben und sofort auf 190 Grad herunterschalten und die Brote 15 Minuten backen.
Danach auf 180 Grad reduzieren und die beiden Brote weitere 45-50 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und beim Klopfen auf der Unterseite hohl klingen.

Wenn die Bräunung zu schnell einsetzt, die Formen locker mit Alufolie abdecken.
Die Laibe aus den Formen holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.



ich habe die Brote zusätzlich, direkt im heißen Zustand, mit etwas zerlassener Butter bestrichen.
ein sehr weiches und lockeres Brot
Anmerkungen:
- ja, auch wieder ein amerikanisches Rezept von Sheila Lukins :-) Schließlich gehören Sandwiches auch zur amerikanischen Küche und dieses Brot empfiehlt sie als unkompliziertes Allzweckbrot
- es ist zwar etwas zeitaufwendig, aber einfach und leicht gemacht
- Sheila Lukins empfiehlt, das man es zur Aufbewahrung in Folie gewickelt im Kühlschrank aufbewahren sollte, damit es lange frisch bleibt
- ob die Kühlschrankaufbewahrung etwas bringt weiß ich nicht, die zwei Brote schneller weg waren, als ich gucken konnte :-) Das Brot wird aber tatsächlich recht schnell trocken
- es lässt sich sehr gut toasten
- beim nächsten Mal würde ich entweder eine große Backform nehmen oder halt mehr Teig pro Backform, da die Scheiben recht klein waren
- das Bestreichen zum Schluss mit Butter sorgt für einen feinen Geschmack und der Glanz verschwindet nach dem Abkühlen auch wieder