Mittwoch, 16. Mai 2012

Kartoffelgulasch



Zutaten:
600 g Schinkengulasch
1 Zwiebel (mittelgroß)
700 g Kartoffeln (am besten kleine)
2 EL Öl
1 kleiner Spitzkohl (ca. 700 g)
1 EL kleingehackte Petersilie
2 EL Tomatenmark
2 TL Mehl
750 ml Gemüsebrühe
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Paprika edelsüß

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und vierteln, Zwiebel schälen und in feine Würfelchen schneiden.
Das Fleisch in mundgerechte Stückchen schneiden.


Das Öl erhitzen und das Fleisch kräftig anbraten (portionsweise). Mit Salz und Pfeffer würzen.


Kartoffeln und Zwiebel dazu geben und ebenfalls kurz anbraten. Tomatenmark und Mehl hinzufügen, 


kurz anschwitzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. 


Bei geschlossenem Deckel ca. 40 Minuten köcheln lassen.

Den Spitzkohl putzen, vierteln, Strunk entfernen und in Stücke schneiden. 


Die Kohlstücke zum Gulasch geben und offen weitere 20 Minuten köcheln lassen.


Kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Die Petersilie unterrühren und servieren.

Anmerkungen:
- eine tolle Kombination, die mir persönlich sehr gut geschmeckt hat 
- meinem Mann und unserem Großen gefiel das Gericht nicht so gut, allerdings sind beide auch keine großen Gulaschfreunde und es könnte auch daran gelegen haben, das es an diesem Tag etwas warm war (naja, morgens hatte es stark geregnet) :-)
- kräftig & würzig und der milde Spitzkohl schmeckt einfach klasse dazu
- einfach und unkompliziert zuzubereiten und es schmeckt nochmal so gut am nächsten Tag
- anstelle des Schinkengulasch schmecken sicher auch Hähnchen- oder Rindfleisch in diesem Eintopf

Montag, 7. Mai 2012

Möhreneintopf mit Bällchen



Zutaten:
600 g Möhren
500 g Kartoffeln
100 g Lauch
1 Liter Gemüsebrühe
Salz, schwarzer frisch gemahlener Pfeffer
1 EL Petersilie, feingehackt

400 g feine, ungebrühte Bratwurst

Reisbällchen:
100 g Langkornreis (1 Kochbeutel)
1 TL Paprikapulver
2 EL Paniermehl
1 Ei
1 EL Quark
Salz, Muskatnuss, weißer Pfeffer

Zubereitung:
Den Reis nach Packungsanweisung bißfest garen. Abgießen und gut abtropfen lassen.

Möhren & Kartoffeln schälen.
Möhren in Stücke, dann in Scheiben schneiden und danach stifteln.


Die Kartoffeln klein würfeln.


Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. (Ich habe meist vorbereiteten Lauch eingefroren).
1 EL Öl in einem großen Topf erhitzen und die Möhren andünsten. Den Lauch dazu geben und auch kurz mit andünsten.


Die Brühe angießen und die Kartoffelwürfel zufügen. Alles aufkochen und ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.


Die Bratwurstmasse aus dem Darm drücken und mit feuchten Händen kleine Bällchen formen.


Die Wurstbällchen in den Eintopf geben.


Den Reis in eine Schüssel geben und die anderen Zutaten hinzufügen. 


Alles gut vermengen und dann kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Masse sollte glatt und gut formbar sein.


Aus der Reismasse ebenfalls kleine Bällchen formen.

Reisbällchen ebenfalls in den Eintopf geben, zwischendurch vorsichtig den Topf schütteln, Deckel auflegen und weitere 10 Minuten gar ziehen lassen.

Den Eintopf vorsichtig umrühren und mit Salz & schwarzem Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Petersilie unterrühren.


Anmerkungen:
- mal ein etwas anderer Eintopf Marke "Eigenkreation" :-)
- die Basis für dieses Rezept lieferte ein Rezept aus einer alten "LIsa Kochen & Backen". Dort wurde dieser Eintopf statt mit Kartoffeln & Lauch mit Weißkohl und Zwiebeln zubereitet. 
- da meine "Männer" immer etwas fleischhaltiges brauchen, habe ich kurzerhand die Wurstbällchen gemacht. Unser Metzger hat eine leckere Bratwurst, die sich für solche Sachen förmlich anbietet
- alternativ kann man natürlich auch Fleischbällchen nehmen, die man aus gehacktes zubereitet hat
- schmeckt wirklich lecker und ist ungewöhnlich durch die Reisbällchen (ich habe dieser Sache nicht wirklich getraut) :-)
- die Reisbällchen zerfallen nicht und sind wirklich eine leckere Ergänzung
- ohne Wurst kann dieses Rezept sicher auch als "vegetarisch" eingeordnet werden

Samstag, 5. Mai 2012

Crostata al limone - italienischer Zitronenkuchen




Zutaten:
Mürbeteig:
240 g Mehl
80 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
140 g Butter

Füllung:
140 g Zucker
3 Eier
2 unbehandelte Zitronen (Bio-Zitronen)
80 g Butter
60 g Mandelstifte



2 EL Zucker


Zubereitung:
Aus den angegebenen Zutaten für den Mürbeteig einen Teig kneten und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.



Eine Springform (auch Tarteform möglich) fetten und mehlen (falls notwendig). Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Oberfläche ausrollen (ca. 2/3 der Teigmenge) in Größe der Backform. Den Boden der Form mit dem Teig auskleiden.
Nun den restlichen Teig zu einem Rand ausrollen und formen (in der Form sollte ein Rand von ca. 2 cm Höhe entstehen) und vorsichtig in der Form anbringen. Ich drücke gerne noch mit einer Gabel ein Muster in den Rand. Weiterhin mit der Gabel den Boden einstechen. 


Für die Zitronencremefüllung wird zunächst die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle zerlassen und zum Abkühlen beiseite gestellt. Von einer Zitrone vorsichtig die Schale abreiben (nur die Schale, es darf nichts Weißes mit abgerieben werden), dann beide Zitronen auspressen und den Saft beiseite stellen.

Eier und Zucker solange mit dem Handrührgerät über einem Wasserbad schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und eine dickschaumige Creme entstanden ist.
Langsam die Zitronenschale und den Saft dazugeben, dabei immer weiter schlagen auf höchster Stufe.



Zuletzt die Butter unter ständigem Rühren ebenfalls dazu geben.

Den Teig am Boden mit den Mandelstiften belegen.


Die Zitronencreme vorsichtig in die Form füllen und in den Backofen geben. Backzeit ca. 30 Minuten.


Die Form aus dem Ofen holen und jetzt den Zucker gleichmäßig über der Füllung verteilen. 


In der Zwischenzeit den Backofen auf Höchstleistung stellen (oder falls vorhanden Grillfunktion). Die Form erneut in den Ofen geben und solange darin lassen, bis der Zucker karamellisiert ist (Achtung! Kann sehr schnell gehen!).


Herausnehmen und auskühlen lassen. Den Springformrand entfernen und servieren.

Anmerkungen:
- ein italienischer Klassiker - schmeckt herrlich erfrischend
- im Sommer genial, auch aus dem Kühlschrank
- anstelle der Mandelstifte eignen sich auch Mandelblättchen
- statt der Zitrone kann man auch Limetten nehmen und auch mit Orangen ist der Kuchen sehr lecker
- wer den karamellisierten Zucker nicht mag, kann ihn natürlich auch weg lassen. Alternativ kann man den Kuchen auch mit Puderzucker bestäuben


Freitag, 4. Mai 2012

Marmorbrownies mit Käsesahne & Schokolade (Marbled Cream Cheese Brownies)



Zutaten:
Brownies:
120 g Bitterschokolade
250 g Butter
4 Eier
2 TL Vanilleextrakt oder 4-6 Tropfen Vanillearoma
380 g Zucker (geändert auf 200 g)
1 TL Salz
120 g Mehl, gesiebt

Käsesahne:
170 g Frischkäse, zimmerwarm
4 EL Butter, zimmerwarm
120 g Zucker (gendert auf 100 g)
2 Eier, leicht verquirlt
2 EL Mehl
2 TL Vanilleextrakt oder 4-6 Tropfen Vanillearoma

Zubereitung:
Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine rechteckige, tiefe Form (oder wie ich, eine halbierte Fettpfanne) einfetten. Ich habe die Form zusätzlich mit Backpapier ausgelegt, was sich als hilfreich empfahl.

Für die Browniemischung Schokolade und Butter in einem Topf bei geringer Temperatur schmelzen (oder Mikrowelle). Glatt rühren und beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.



Eier einzeln gut unterrühren, dazu am besten erst mal einen Schneebesen nehmen, da die Butter-Schokomasse sehr flüssig ist. 




Vanille, Zucker und Salz zugeben und ebenfalls gut rühren. 
Das Mehl dazu geben und schnell unterrühren (ab jetzt wieder einen Mixer benutzen), dann aber auch nicht mehr allzu lange schlagen.




Für die Käsesahnemischung werden Frischkäse und Butter in einer Schüssel mit dem Handrührgerät schaumig geschlagen. Zucker zugeben und glatt rühren.



Ei, Mehl und Vanille zufügen und ebenfalls gut verrühren.




Nun von der Browniemasse eine Tasse weg nehmen (oder nach Augenmaß etwas zurückbehalten) und den restlichen Teig in die Form füllen und glatt streichen.

Darüber die Käsesahnemischung verteilen und ebenfalls glatt streichen.



Die verbliebene Browniemischung vorsichtig auf der Käsesahne verteilen und mit einer Gabel durch die Oberfläche gehen, so das ein Marmormuster entsteht. Das ist die Original-Anleitung, da aber die braune Teigmasse fester ist als die Käsesahne, lässt sie sich nicht mehr besonders gut über die Käsesahneschicht verteilen. Ich habe den braunen Teig Eßlöffelweise darauf verteilt und dann mit dem Löffel vorsichtig glatt gestrichen. Dabei habe ich ebenfalls darauf geachtet, das sich ein Marmormuster bildet. Das klappte hervorragend.



In den Backofen geben und ca. 25 Minuten backen (Originalrezept 35-40 Minuten), bis er in der Mitte fest, aber noch feucht ist. Herausnehmen und auskühlen lassen.



Nach dem Auskühlen in Würfel von ca. 5 x 5 cm schneiden.


Ich habe nach dem Auskühlen ein zweites Blatt Backpapier genommen und die Kuchenplatte darauf gestürzt. Dann vorsichtig das Papier abgezogen und dann erst die Brownies geschnitten. Vorteil ist, das man so gleichmäßige Stücke hat, denn beim ersten Versuch klebten die Unterseiten zu fest am Papier.





Anmerkungen:
- wie bereits in meiner Rezension zu Sheila Lukins USA Kochbuch angemerkt, stammt dieses Rezept aus diesem Kochbuch
- es ist sehr einfach und schnell gemacht und die Brownies sehen auch optisch sehr schön aus
- bisher kannte ich nur die typischen Schokobrownies (mit und ohne Nüsse), aber mit Käsesahne konnte ich mir eigentlich kaum vorstellen. Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen :-)
- im Originalrezept ist die Rede von einer runden Form von 22 cm Durchmesser und es wird auch nur das halbe Rezept gebacken. Da es mir zu wenig war für meine immerhungrigen Jungs, habe ich das Rezept verdoppelt und wie beschrieben in einer halbierten Fettpfanne gebacken
- da diese Brownies sehr mächtig sind, finde ich die Höhe ideal
- beim ersten Mal habe ich mich zuckermäßig an das Original gehalten und musste feststellen, das sie für unseren Geschmack viel zu süß waren. Deshalb die geänderte Zuckermenge oben in Klammern
- sehr lecker, schokoladig & saftig



Dienstag, 1. Mai 2012

Sheila Lukins USA Kochbuch

Das ich internationale Küche, insbesondere Originalrezepte, sehr mag und auch gerne alles nachkoche, ist inzwischen ein offenes Geheimnis.
Dadurch hat sich im Laufe der Zeit auch eine riesige Kochbuchsammlung bei mir angehäuft, die meinen Mann zur Verzweifelung treibt :-)

Eines meiner wirklich heißgeliebten Kochbücher ist das "USA Kochbuch" von Sheila Lukins.


Wie ihr sehen könnt, habe ich es schon wirklich oft zur Hand genommen, sei es auch nur, um darin zu stöbern oder mir Anregungen zu holen. Das 623 Seiten starke Werk liefert mehr als nur einen Einblick in die amerikanische Küche. Es wurden hier die besten und bekanntesten Rezepte aus dem ganzen Land zusammengetragen und wirklich liebevoll beschrieben.

Es ist kein typisches Kochbuch, denn es gibt sich nicht zufrieden mit einer Auflistung an Gerichten und vielen Bildern, die zum Nachkochen anregen sollen und in vielen Rezensionen werden auch die fehlenden Fotos bemängelt. Ich allerdings muss zugeben, das mich gerade das noch mehr an diesem Buch reizt! Sheila Lukins hat sich auf eine Reise durch ihre Heimat Amerika gemacht und aus allen Regionen Rezepte zusammengetragen, die sie im Anschluss zuhause nachgekocht hat. Ihre Art zu schreiben ist einfach toll, da man sich als Leser sehr wohl und "eingeladen" fühlt. Man benötigt einfach keine Fotos, sondern man kann sich regelrecht in die einzelnen Gerichte hinein denken, da Sheila Lukins alles wunderbar authentisch und liebevoll beschreibt. Man hat nun wirklich nicht das Gefühl ein Buch eines Meisterkochs in der Hand zu halten, sondern ein Gespräch zu führen mit der netten Nachbarin von nebenan, die bekannt ist für ihre hervorragenden Kochkünste.
Ob nun alte Familienrezepte, Klassiker, Top Gerichte aus Restaurants oder ihre eigenen Rezepte - Sheila Lukins überzeugt auf ganzer Linie mit ihrer Rezeptsammlung und lädt zum Nachkochen ein.

Das Buch beinhaltet aber nicht nur ihre gesammelten Rezepte, sondern es gibt weiterhin jede Menge Anekdoten, Geschichte, Tipps, Empfehlungen und und und...

Wer denkt, amerikanische Küche bedeutet Fastfood & fettes Essen, der wird schnell belehrt werden, denn Sheila Lukins zeigt in ihrem Buch auf, das auch in den Staaten gesunde Ernährung ebenso dazu gehört wie bei uns und das am alltäglichen Familientisch Gemüsegerichte & Suppen wie auch überall sonst auf der Welt dazu gehören.
Das USA Kochbuch ist eine regelrechte kulinarische Reise durch Amerika, das über mehr als 600 Rezepte bietet und zusätzlich noch jede Menge Wissen, Traditionen und regionale Gewohnheiten vermittelt.

Nach einer Einleitung in der Sheila Lukins erklärt, wie es zu ihrer kulinarischen Reise kam, startet das Kochbuch mit der Rubrik "Die Frühstücksecke", wo es um diverse Gerichte geht, die nicht nur nahrhaft und gesund, sondern auch schnell gehen, da der typische Amerikaner morgens wohl keine große Zeit mit frühstücken "verschwendet".
Die Frühstücksecke umfasst folgende Kapitel:
- Obst- und Frühstücksgetreide


- Eierspeisen



- Pancakes, Waffel & diverse Beilagen

Dann folgt das "zweite Frühstück", das gegen 11 h vormittags eingenommen wird und hier wird es dann schon gehaltvoller & süß (es soll als "Belohnung" für die erste geleistete Arbeit am Tag dienen):
- Muffins und süße Brote

In diesem Kapitel findet man auch einige Hinweise zum Thema Kaffee & Tee in den USA.

Dann geht es weiter mit "Der Mittagtisch" und dieser wird wiederum unterteilt in diese Kapitel:
- Die Salatbar (hier findet zu Beginn erst einmal eine Erklärung zu "Wein & Bier" statt) :-)


Sehr ausführlich werden aber auch "Dressings" & "Vinaigrettes" aufgeführt.

Ein eigenes Kapitel beim Mittagstisch finden die

- Sandwiches

die gute 30 Seiten an Rezepten bieten und wo auch immer Gemüse und Salate ganz wichtige Bestandteile darstellen!

Nun folgt "Die blaue Stunde", worunter man "Cocktails & Co. findet (Co. bedeutet hier auch kleine Cocktailsnacks).

Es folgt das Kapitel "Dinner" und dieses unterteilt sich wie folgt:

- Relishes etcetera (jede Menge Rezepte aus frischen und fruchtigen Zutaten / eingelegtes Gemüse / Chutneys / Saucen & Pasten)

- Brote (hier wird betont, wie wichtig ein gutes Brot für diverse Anlässe und Gerichte ist und das es einfach toll ist, Brot selber zu backen, was ich persönlich ja nur bestätigen kann)


- Suppen - umfangreiches Repertoire der verschiedensten Suppen: angefangen mit Gazpachos, Gemüse- und Bohnensuppen, Fleisch- und Hühnersuppen, sowie das Thema Brühen allgemein)



- Salate zum Dinner
hier findet sich wieder ein große Vielfalt an Salaten wieder, egal ob als Vorspeise oder Hauptgericht oder auch Beilage

- Bauernmärkte - ein sehr großes Kapitel über Gemüse und dessen Zubereitung. Von Avocados, über Mais oder auch Kürbis bis hin zum Spinat und den Zucchinis - es gibt hier wirklich viele tolle Rezepte zu entdecken!


- Nudeln, Körner & Bohnen -ja, auch hier ein eigenes Kapitel, denn es gibt hervorragende Gerichte in dieser Rubrik: American Macaroni & Cheese, Polenta & Risotto, Reis nach Cajun Art, gebackene Bohnen etc.



- Rindfleisch: egal ob gekocht, gegrillt, geschmort, die Auswahl ist ebenso vielfältig und durch die verschiedenen Würzarten findet man hier Gerichte, die mehr als anregend sind und für jede Menge Ideen sorgen. Barbecue Saucen findet man hier ebenfalls!



- Schweinefleisch & Schinken: auch hier wieder in sämtliche  Zubereitungsarten (sehr viele tolle Barbecue Ideen) vorhandene Rezeptanregungen

- Lamm - ob als Braten, als Burger oder auch Eintopf, hier findet man auch wieder etliche (ungewöhnliche) Ideen, die mir zuvor bei Lamm nicht bekannt waren



- Geflügel und Wild: Brathähnchen, Wildhühnchen, Fasan, Strauss, Reh.... ob nun als klassisches oder als exotisches Gericht - die Rezepte sind erneut sehr vielfältig und außergewöhnlich



- Fisch: gegrillt oder paniert (angeblich die favorisierte Variante der Amerikaner), als Eintopf oder Sandwichbelag - Sheila Lukins zeigt viele interessante Ideen auf und selbst mir als "Fischmuffel" läuft bei dem ein oder anderen Rezept das Wasser im Munde zusammen

- Meeresfrüchte: dieser Kategorie wurde ebenfalls ein eigenes Kapitel gegeben und man findet hier leckere Ideen für Hummer, Muscheln, Krabben & Co.

Ich muss sagen, jede Seite habe ich inzwischen förmlich "studiert" und mir immer wieder Anregungen geholt. Besonders im Sommer beim Grillen konnten mir viele Rezepte schon helfen außergewöhnliche Gerichte zuzubereiten. Allein die selbstgemachten Saucen und auch Marinaden & Scrubs (Grillwürzmischungen) lohnen sich und konnten meine Familie und mich bisher immer wieder aufs Neue begeistern.

In den letzten Jahren habe ich immer wieder mal einige Rezepte nachgekocht und es war jedes Mal ein Erfolg! Da ich diesen Blog erst seit einigen Monaten führe, werden sicher im Laufe der Zeit noch einige Rezepte folgen.
Von Anfang an fand ich sehr faszinierend, das dieses Kochbuch ohne Fotos auskommt und das Sheila Lukins es dennoch schafft, durch sehr anschauliche Beschreibungen, den Leser Schritt für Schritt durch die teilweise recht aufwendigen Rezepte zu führen.

Aber auch die "einfachen" Rezepte, wie z.B. ein Omelett oder Rührei lesen sich wie ein eigenständiges Gericht und man merkt, wie sehr Sheila Lukins hinter ihren Rezepten steht und ich behaupte mal, man kann sagen diese Frau hat wirklich "mit Leib & Seele & Hingabe" gekocht!

Aber als wenn der obere Teil des Buches noch nicht mehr aus ausreichend genug wäre, folgen im Anschluss natürlich noch weitere Kapitel, denen ich mich wohl auch etwas ausgiebiger in der nächsten Zeit widmen möchte.

"Zum Nachtisch"
Auch hier gibt es weitere Unterkapitel:
- Fruchtdesserts und Kuchen - hier finden sich die klassischen Pies, aber auch fruchtige Desserts, Crumbles, Puddings und Kompotte wieder. Witzig bei den Pie Rezepten finde ich, das es immer ein "Standard Rezept" gibt, das als Vorlage dient und die Zubereitung erfolgt mit Hilfe einer Küchenmaschine, die in bestimmten Pulsen bedient wird :-) Im Grunde geht es hierbei um ein Mürbeteigrezept, das sich sicher auch auf unsere klassische Knetweise zubereiten lässt ;-)


- Kuchen & Plätzchen - ich war etwas erstaunt über die erneute Nennung von Kuchen, allerdings scheinen Rührkuchen dann doch wieder als eine andere Art von Kuchen bezeichnet zu werden, denn diese findet man, neben Biskuitrezepten, in diesem Unterkapitel. Weiterhin habe ich mich in die vielen Rezepte von Brownies, Cookies und Schokoladenkuchen verliebt :-)


- Eis & Heiß - das letzte Kapitel befasst sich mit der Zubereitung von cremigen Eissorten, fruchtigen Sorbets (deren Basis meist ein Zuckersirup ist, den man ebenfalls selber herstellt), Limonade, Fruchtsirup & Soßen.
Ein schönes Kapitel, das besonders interessant ist in den heißen Sommermonaten. 



Die letzten Kapitel zeigen sehr schön, das doch etwas dran ist an dem "Gerücht", das die Amerikaner einen Hang zu sehr süßen Sachen haben :-) Ich finde es aber weniger problematisch, da ich ja zum einen "Xund backen" von Angelika Kirchmaier rezensiert habe und daher weiß, wie ich Zucker bis auf ein Minimum reduzieren kann und zum anderen genügt es oft schon nach Gefühl (wenn man einige Erfahrung im Kochen & Backen hat) die Zuckermengen zu reduzieren.

Mein nächstes Rezept wird wohl ein "Marbled Cream Cheese Brownie" (Marmorbrownie mit Käsesahne & Schokolade) werden, da mich diese Art von Brownie schon sehr reizt - nicht zuletzt, da es sich um einen 3schichtigen Teig handelt. Ihr werdet ja dann mein Ergebnis hier nachlesen können :-)

Am Ende des Buches werden von Sheila Lukins noch typisch amerikanische Volksfeste aufgeführt mit Daten, Bezugsquellen der verwendeten Zutaten (auch ein deutsches Adressenregister ist dabei), Adressen von amerikanischen Restaurants, Märkten und Museen und auch Quellenangaben von Rezepten, die sie sich für ihr Kochbuch zur Hilfe geholt hat.



Ich könnte noch stundenlang von diesem tollen Buch schwärmen (wie ihr sicher heraus lesen konntet) und kann es nur jedem empfehlen, der sich für die amerikanische Küche interessiert. Egal ob man interessiert ist an Fastfood Rezepten, gesunden Gerichten, außergewöhnlichen Salatkombinationen, Fleischgerichten, Süßspeisen, Kuchen oder auch der Cajun-Küche, es sollte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein! Und was mir natürlich sehr gut gefällt ist, das es sich stellenweise um alte und traditionelle Rezepte handelt.
 Ich musste feststellen, das es dieses Kochbuch leider nur noch in englisch als neue Ausgabe gibt.
Gebraucht findet man das USA Kochbuch aber dennoch über Amazon (es werden die entsprechenden Anbieter angezeigt).

Also, wen ich neugierig gemacht habe kann sich also über Amazon selber dieses geniale Kochbuch zulegen, oder aber wartet darauf, das ich im Laufe der zeit einige der Rezepte hier einstelle :-)