Sonntag, 13. November 2011

Vanille-Schokomousse Torte (Dr. Hall Kochwettbewerb)

Und noch ein Kochwettbewerb an dem ich teilnehme :-) Mandy veranstaltet auf ihrem Blog ebenfalls einen Kochwettbewerb in Kooperation mit Dr. Hall - der Gesundheitsspezialist aus dem Schwarzwald - und da unter anderem eine der Kategorien "Backen & Desserts" war, konnte ich nicht widerstehen und habe mich eingetragen :-)

Wir Teilnehmer durften uns bis zu 5 Produkten aus dem Sortiment aussuchen und ich wählte  für diese Torte:
- Dr. Hall Mousse au chocolat (Pulverform)
- Dr. Hall Dessert-Soße "Vanille" (Pulverform)
Zutaten:
Knetteig:
100 g Mehl
40 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
65 g Butter oder Margarine (kalt)

Biskuitteig hell:
3 Eier
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
70 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
50 g zerlassene, abgekühlte Butter oder Margarine

Biskuitteig dunkel:
2 Eier
2-3 EL heißes Wasser
90 g Zucker
100 g Mehl
2 TL stark entöltes Kakaopulver (Backkakao)
1 gestrichener TL Backpulver

Füllung:
131 g Dr. Hall Mousse au chocolat Pulver
500 ml Milch (1,5 % Fett)
400 ml Sahne
80 g Dr. Hall Dessert-Soße "Vanille" Pulver
4 TL Bio Fruchtaufstrich Erdbeere

schwarze & weiße Dekokügelchen zum Verzieren

Zubereitung:
Eine Springform, am Boden gefettet, mit Backpapier am Boden belegen und überstehendes Backpapier abschneiden. Benötigt man für alle 3 Böden!


Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für den Knetteig alle angegebenen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in Größe der Springform ausrollen. In die Form legen und mehrfach mit einer Gabel einstechen.



Die Form in den Ofen geben und ca. 12 Minuten backen. Herausnehmen, vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.


Für den hellen Biskuitteig werden zunächst die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker dickschaumig auf höchster Stufe aufgeschlagen.


Mehl und Backpulver mischen und in zwei Portionen über den Eierschaum sieben und kurz auf kleinster Stufe unterrühren.


Zuletzt die flüssige Butter vorsichtig unterrühren, den Teig in die vorbereitete Form (s.o.) füllen, glatt streichen und ca. 20 Minuten backen.


Aus dem Ofen nehmen, vorsichtig aus der Form lösen, Backpapier entfernen und ebenfalls auskühlen lassen.

Für den dunklen Biskuitboden zuerst Eier und Wasser dickschaumig aufschlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und wie beim hellen Biskuit in 2 Portionen über die Eiercreme sieben und kurz unterrühren. Alles weitere wie beim hellen Biskuit (Backzeit etc.).


Für die Füllung das Mousse au chocolat Pulver in die Milch geben und nach Anleitung (erst auf kleinster Stufe, dann ca. 4 Minuten auf höchster Stufe) aufschlagen.


Das Vanille-Dessert-Soßen-Pulver in die Sahne rühren und auf höchster Stufe steif schlagen.


Beide Sorten getrennt in Spritzbeutel mit Lochtülle füllen, dabei von der Mousse au chocolat ca. 3 EL zurückhalten.

Nun den Knetteigboden auf eine Kuchenplatte geben und einen Tortenring um den Boden stellen. Den Knetteigboden mit dem Erdbeer-Fruchtaufstrich gleichmäßig bestreichen.


Dann den dunklen Biskuitboden auflegen und vorsichtig festdrücken. Die beiden Cremes in Ringen (ich habe außen mit der Mousse au chocolat begonnen) im Wechsel auf den Boden spritzen.


Den hellen Biskuitboden auflegen und vorsichtig festdrücken.


 Erneut die restliche Creme in Ringen auftragen.


Da mir die Oberfläche optisch nicht gefiel, verwischte ich die Übergänge mit einem Löffel etwas um eine gleichmäßige Verbindung herzustellen.


Da ich ja in erster Linie eine Mousse au chocolat Torte wollte, nahm ich nun einen Eßlöffel, tauchte ihn hin und wieder in Wasser und verstrich oberflächlich die Schokomousse über die Vanillesahne und drückte vorsichtig Wellen in die Creme.


Dann kam die Torte erst einmal für 3 Stunden in den Kühlschrank.
Nach dem Kühlen entfernte ich den Tortenring und strich mit der restlichen Mousse au chocolat und einem breiten Messer den Rand der Torte gleichmäßig ein. Oben auf verteilte ich ein paar schwarze und weiße Dekokügelchen aus Zucker.


Anmerkungen:
- das Aufwendigste war das Backen der Böden
- die Cremes schmecken beide hervorragend, auch wenn es sich bei der Mousse au chocolat um eine fettarme Variante handelt
- die Torte ist sicherlich auch toll als Weihnachtstorte geeignet und in diesem Fall würde ich sie mit silber- oder goldfarbenen Dekokügelchen verzieren und in den dunklen Biskuit ein paar weihnachtliche Gewürze mit einbacken
- ich habe sie zu meinem Geburtstag gemacht, da sie mir beim Wettbewerb Glück bringen soll ;-) Also bitte mal alle Daumen drücken :-)


Da uns die Torte so gut geschmeckt hat, habe ich mich entschieden daraus unsere diesjährige Weihnachtstorte herzustellen. Hierfür habe ich den Teig allerdings diesmal in einer Sternenform gebacken und was dabei heraus kam... seht selbst :-)




Nachtrag (30.01.2012)
Mein Mousse au Chocolat Pulver ist leer :-( Ich wollte heute bei Dr. Hall nachbestellen, muss euch aber leider mitteilen, das dieses Produkt aus dem Programm genommen wurde :-( Nun geht die Suche los nach einem passenden Ersatzprodukt....

(Mies-) Muscheln rheinische Art


Zutaten:
4 kg Miesmuscheln
200 g Möhren (klein geschnitten)
100 g Lauch (in feine Ringe geschnitten)
100 g Sellerie (klein geschnitten)
7-10 Pfefferkörner schwarz
1-2 Lorbeerblätter (nach Größe)
1/2 l Weißwein trocken
1 l Wasser
Gemüsebrühe (körnig oder als Würfel nach Geschmack)
Salz

Zubereitung:


Die Muscheln unter fließend kaltem Wasser abspülen. Falls sich noch Bärte an den Muscheln befinden (feine Härchen), kann man diese leicht mit einer Bürste entfernen.
Beim Säubern gleich beschädigte Muscheln bzw. offene Muscheln (die sich absolut nicht schließen wollen) entfernen.

beschädigte/gebrochene Schalen; Muscheln, die auch nach dem Zusammendrücken offen bleiben...
Das Gemüse vorbereiten (klassisch in schmale Streifchen nach Julienne Art geschnitten - ich nehme es meist aus dem Vorrat, also tiefgefroren und entsprechend als Suppengemüse geschnitten).


Für den Sud etwas Öl in einem sehr großen Topf erhitzen und das Gemüse anschwitzen bei großer Hitze. 


Die Pfefferkörner und das Lorbeerblatt hinzufügen, kurz mit anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen.


 Das Wasser dazugeben und die Brühe (ich nehme immer ein bis zwei TL Vegeta dazu) einrühren. Deckel auflegen und auf kleiner Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Lässt sich auch sehr gut vorbereiten.
Das Lorbeerblatt und die Pfefferkörner entfernen. Eventuell noch mal mit etwas Salz abschmecken.

Den Sud zum Kochen bringen. Wenn er wallend kocht, die erste Hälfte der Muscheln hinein geben und sofort den Deckel (muss gut schließen) auflegen. Die Muscheln auf höchster Stufe ca. 8-10 Minuten kochen lassen.


Nach der Kochzeit, die Muscheln mit einer Schaumkelle herausheben und etwas von dem Sud darüber verteilen. Ich nehme immer eine große Schale, damit sich jeder selber bedienen kann.

Die zweite Hälfte der Muscheln ebenso abkochen und servieren. Bei uns werden sie traditionell mit Schwarzbrot & Butter serviert.

Letzten Freitag habe ich die Muscheln das erste Mal vor der Zubereitung für einige Stunden in Milch eingelegt. Das soll dafür sorgen, das die Muscheln sich vollsaugen und schön groß werden.
Meine "Männer" waren begeistert und geschmacklich waren die Muscheln ebenfalls wohl sehr lecker :-) Ich habe die Muscheln vor dem Kochen aber erstmal gut abgespült!


Anmerkungen:
- das Rezept stammt aus einem Restaurant, das bei uns bekannt ist für tolle Muschelgerichte (eine Freundin hat dort gearbeitet und dem Koch das Rezept für mich "abgequatscht") :-)
- mein Mann und meine Jungs lieben diese Muscheln und hier findet jedes Mal das reinste Wettessen statt :-)
- ich persönlich mag keine Muscheln, rieche den Sud aber gerne und finde es toll, das sie recht schnell fertig sind!
- den Sud mit dem Gemüse kann man gut als Suppe essen und wer Muscheln über hat, kann diese nochmal im Sud erwärmen und wieder servieren
- den Sud mit etwas Sahne eingekocht plus Muschelfleisch ergibt eine Muschelcremesuppe
- ich bin immer sehr großzügig beim Aussortieren der Muscheln, da ich keine Muschelvergiftung (besonders nicht bei den Kindern) riskieren möchte. Faustregel: Muscheln, die vor dem Kochen geöffnet sind und nach dem Kochen komplett geschlossen sind: WEGWERFEN!
- vor dem Kochen kann man geöffnete Muscheln leicht testen: einfach leicht auf die Arbeitsfläche damit klopfen oder zusammendrücken. Sind sie in Ordnung, schließen sie sich umgehend. Wenn nicht - weg damit!
- Muscheln isst man am besten in den Monaten von September bis Februar (in den Monaten, die mit "r" enden sagt man)

Samstag, 12. November 2011

Quiche nach Puszta Art (Knack&Back Rezeptwettbewerb)

Aktuell nehme ich an einem Rezeptwettbewerb von Knack&Back auf Facebook teil und hier eines meiner Rezepte, die ich einfach mal mit den Knack&Back Produkten ausprobiert habe :-) Freue mich über eure Resonanz!



Zutaten: 
250 g Paprika in feinen Streifen (Farbe nach Wunsch, ich nehme am liebsten bunt gemischt)
1 mittelgroße Zwiebel
400 g Schweine-Geschnetzeltes 
1 TL Gemüsebrühe (z.B. Vegeta)
100 g Sahne-Schmelzkäse
1 EL Tomatenmark
5 EL Wasser
1-2 EL Ajvar scharf
1 TL getrockneter Majoran
Salz, schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
1 Ei
1 EL Öl

Zubereitung:
Zuerst die Paprikaschoten entkernen und von den Seitenwänden befreien und in schmale, kurze Streifen schneiden.


Die Zwiebel schälen und in kleine Würfelchen schneiden und zusammen mit den Paprikastreifen beiseite stellen.

Einen EL Öl in einer großen, weiten Pfanne erhitzen und das Geschnetzelte rundherum scharf anbraten. In eine Schüssel füllen, mit Salz und Pfeffer würzen.


Paprika und Zwiebel ca. 5 Minuten im Bratfett andünsten (mittlere Hitze). Einen EL Tomatenmark zufügen und kurz mit anschwitzen.


Mit 5 EL Wasser ablöschen, Sahneschmelzkäse, Ajvar, Brühe und das Päckchen Creme Fraiche (aus der Knack & Back Packung) unterrühren.


Kurz aufkochen lassen, das Fleisch wieder zugeben und mit Majoran, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Kurz köcheln lassen (ca. 5 Minuten). Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit eine Tarteform (oder auch Obstbodenform/Springform) fetten und dünn mehlen und den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.


Den Flammkuchenteig aus der Rolle herausnehmen, entrollen und teilen.


Den Teig zusammenkneten und zu einer Kugel formen. Dann ausrollen in Größe der Form (erfordert etwas Geduld und Kraft). :-)
Den Teig in die Form legen und am Rand gut festdrücken.


Das Ei verquirlen und unter die Paprika-Fleischmasse rühren.


Die Masse auf den Teig geben und ca. 25 Minuten backen bis der Rand braun wird.


Herausnehmen und in Stücke teilen.


Alternative zum Knack&Back Flammkuchenteig:
250 g Mehl
250 g gekochte (abgekühlte) Kartoffeln
20 g Hefe frisch
1 Prise Zucker
1/2 TL Salz
5-7 EL Milch
1 TL Öl


und natürlich 200 g Creme Fraiche für die Fleisch-Paprika-Füllung nicht vergessen :-)

Das Mehl in eine Schüssel geben, die Kartoffeln durch eine Presse drücken und zum Mehl geben und die restlichen Zutaten hinzufügen. Zu einem glatten Teig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen. Dann wie oben beschrieben ausrollen usw. Backzeit allerdings dann ca. 40 Minuten bei gleicher Temperatur.

Anmerkungen:
- sehr würzig und lecker
- schmeckt heiß und kalt sehr gut
- doppelte Menge auch ideal für ein Backblech
- mit diesem Rezept nehme ich (u.a.) am Knack&Back Rezeptwettbewerb via Facebook teil und hoffe auf eure Unterstützung, wenn es zum Votin kommen sollte :-)
- man kann die Quiche auch mit Putengeschnetzeltem zubereiten und auch vegetarisch

Samstag, 5. November 2011

Grünkohl untereinander


Zutaten:
1 kg Grünkohl (frisch)
800 g Kartoffeln
600 g Kasseler Rückenbraten (geräuchert)
4 Mettwürstchen (oder mehr nach Bedarf)
Salz, weißer fein gemahlener Pfeffer
1 Zwiebel
etwas Schmalz
1/2 l Wasser

Zubereitung:
Am Donnerstag überkam es mich beim Einkaufen und ich musste diese Tüte Grünkohl (den ersten bei uns in meinem Edeka Stammgeschäft) mitnehmen :-)


Ich muss dazu sagen, ich kaufe maximal zwei Mal im Jahr Grünkohl, da ich die einzige hier bin, die Grünkohl liebt! Da ich bei unserem Edeka Händler daher auch schon seit Jahren kaufe, habe ich beim Einkauf auch gar nicht darauf geachtet, was es mit diesem Grünkohl auf sich hat!

Ich stürzte mich dann in die Küche um den leckeren Grünkohl zuzubereiten und beim Öffnen der Packung erschrak ich erst mal! Dieser Grünkohl war nicht, wie die Jahre zuvor, küchenfertig vorbereitet und grob gehackt, nein, ich musste ihn also erst säubern und selber hacken :-(

Nun ja, ich dachte mir, ich habe eine Küchenmaschine, wird schon nicht so wild sein und legte los. Erst einmal alle Blätter von den Strünken entfernen und ab damit in die Maschine...
Ja, dumm gelaufen, die Blätter waren nämlich so leicht, das immer nur die ersten 1-2 cm am Boden zerhackt wurden und somit musste ich alles portionsweise in die dumme Maschine geben :-( Das war eine riesen Sauerei, sag ich euch, aber ich hielt durch und nach einer guten 3/4 Stunde war ich dann auch fertig (auch mit den Nerven) :-)


Da ich ja nun eine riesen Menge an zerhacktem Grünkohl hatte, setzte ich einen knapp halben Liter Salzwasser auf und brachte es zum Kochen. Nun gab ich den Grünkohl wieder portionsweise in das Wasser (er fällt ja recht schnell und gut zusammen) bis die gesamte Menge im Topf war.


Parallel dazu erhitze ich etwas Schmalz in einem kleinen Topf und rieb eine Zwiebel hinein und dünstete sie an.


Die gedünstete Zwiebel gab ich dann zu dem Grünkohl und rührte sie unter. Dann noch das Stück Kasselerbraten obenauf gesetzt, Deckel drauf und bei kleiner Hitze (Stufe 1) für gut 60 Minuten köcheln lassen.


Nach ca. 30 Minuten habe ich dann die Kartoffeln geschält und in kleine Stücke geschnitten.


Diese wurden dann, ebenfalls in Salzwasser, weich gekocht.
Die Mettwürstchen habe ich nach ca. 40 Minuten Kochzeit (Grünkohl) zu dem Kasseler gegeben und bis zum Ende mit gegart.

Die gegarten Kartoffeln wurden dann abgegossen und durften dann ausdämpfen. Das Kasseler und die Mettwürstchen habe ich auf einem Teller warm gehalten und die Kartoffeln zum Grünkohl gegeben. Ich habe noch etwas von dem überschüssigem Kochwasser des Grünkohls ebenfalls abgegossen, damit ich keine "Suppe" habe :-)
Sie wurden dann mit einem Kartoffelstampfer in den Grünkohl gedrückt Naja, alles wurde halt zusammen gestampft).


Dann noch schnell abgeschmeckt mit Pfeffer und etwas Salz (war noch nötig) und auf die Teller verteilt. Kasseler in Scheiben geschnitten und Mettwurst dazu - einfach nur genial :-)

Anmerkungen:
- normalerweise kommt wohl noch fetter Speck in den Grünkohl, aber da hier niemand Speck in dieser Variante mag, reicht uns das geräucherte Fleisch mit der Mettwurst (etwas Geräuchertes sollte unbedingt mitgekocht werden für den herzhaften Geschmack)
- wer sich die Arbeit mit dem selber hacken sparen möchte: unbedingt darauf achten, das auf der Verpackung: grob gehackt drauf steht ;-)
- Reste lassen sich auch gut einfrieren und schmecken aufgewärmt nochmal so gut

Feine Nußecken



Zutaten:
Teig:
230 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Butter oder Margarine
1 Ei
1 EL Wasser

Belag:
3 EL Aprikosenmarmelade

150 g Butter oder Margarine
130 g Zucker
5 Tropfen Vanillearoma
3 EL Wasser
300 g gemahlene Haselnüsse (auch möglich mit anderen Nußsorten)

nach Geschmack ca. 150 g Schokoladenüberzug (Vollmilch- oder Zartbitterkuvertüre)

Zubereitung:
Alle Teigzutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten.



Eine Fettpfanne (oder ein schmales Blech) mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausrollen.


Für den Belag das Fett zusammen mit dem Zucker, dem Vanillearoma und dem Wasser auf mittlerer Hitze schmelzen lassen (regelmäßig umrühren!). 


Dann die Nüsse unterheben und die Masse etwas abkühlen lassen.


In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Aprikosenmarmelade gleichmäßig auf dem Teig verteilen.


Jetzt die Nussmasse über die Aprikosenschicht verteilen. Ich nehme erst immer ein normales Messer, zum Schluss dann einen Esslöffel, den ich zwischendurch immer wieder in Wasser tauche - so lässt sich die Masse schön ebenmäßig aufbringen. Ränder evtl. etwas mit den Fingern andrücken.


Die Form in den Ofen geben und ca. 25 Minuten backen.
Nach dem Herausnehmen wird der Teig sofort in Dreiecke geschnitten (Größe nach Wunsch). Dann alles in der Form gut auskühlen lassen.


Nach dem Auskühlen kann man die Nußecken mitsamt Backpapier vorsichtig aus der Form heben und teilen.

Wer mag, überzieht die Seiten noch mit Kuvertüre.


Anmerkungen:
- diese Nußecken sind eher "fein", da nur gemahlene Nüsse hinein kommen und der Teig nicht ganz so fest wird
- anstatt der Haselnüsse kann man auch jede andere Nußsorte nehmen
- auch mit Mandeln sehr lecker
- wer es etwas "kerniger" mag, ersetzt die Hälfte der gemahlenen Nüsse durch grob gehackte
- die Nussecken halten sich in einer gut schließenden Dose einige Tage (wenn man sie wegsperrt) :-) - bei uns höchstens 2 Tage, dann sind sie schon wieder alle weg gegessen :-)